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E.on freut sich, der Verbraucher ärgert sich

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Moderator GM&P
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 5916

BeitragVerfasst am: 16.Aug 2007 17:00    Titel: E.on freut sich, der Verbraucher ärgert sich Antworten mit Zitat

Der deutsche Energiekonzern hat im ersten Halbjahr stark vom gestiegenen Strompreis profitiert - und seinen Gewinn erneut ordentlich ausgebaut. Nun verspricht E.on, die Preise nicht noch weiter anzuheben.

Die höheren Strompreise haben im ersten Halbjahr 2007 die Geschäfte des Energieriesen E.on beflügelt. Gleichzeitig fasste Deutschlands größter Energiekonzern mit seiner neuen Vertriebstochter E wie Einfach schneller Fuß auf dem Markt als erwartet. Bei einem Umsatzanstieg um vier Prozent auf 35,6 Mrd. Euro hat sich das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) um sieben Prozent auf 5,4 Mrd. Euro verbessert. Vorstandschef Wulf Bernotat sprach von einem sehr erfolgreichen Geschäftsverlauf.

Als bundesweit erster Anbieter von Strom und Gas war im vergangenen Februar die E.on-Vertriebstochter E wie Einfach an den Start gegangen. Bis heute habe die Gesellschaft 106.000 Kunden gewonnen, sagte Bernotat. Damit sei das Ziel von 100.000 Kunden für das gesamte Jahr bereits erreicht worden. „Wir sind überrascht von der positiven Resonanz und werden munter weiter akquirieren“.
Zum Erfolg der Vertriebstochter trage nicht nur der attraktive Preis, sondern auch die Kundenfreundlichkeit bei. Bei den Regionalversorgern zahlte E.on unterdessen ersten Tribut für den stärkeren Wettbewerb in der Strombranche. Rund 60.000 Kunden kehrten nach Angaben von Bernotat E.on den Rücken.

Den E.on-Endkunden versprach Bernotat, in diesem Jahr die Preise für Strom und Gas nicht mehr zu erhöhen. „Wir haben nicht die Absicht, die Preise zu verändern“, sagte er. Allerdings sollen zum 1. Oktober die Großhandelspreise für Gas wegen der gestiegenen Mineralölpreise leicht heraufgesetzt werden. Was das für die Verbraucher bedeutet, liege dann in der Hand der Stadtwerke als Abnehmer und nicht in der Verantwortung von E.on.
Quelle: Welt
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Moderator GM&P
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 5916

BeitragVerfasst am: 15.Okt 2007 11:41    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Nun verspricht E.on, die Preise nicht noch weiter anzuheben. (Do Aug 16, 2007)


Deutschlands größter Strom- und Gasversorger Eon erhöht zum Jahreswechsel die Preise für Strom und Gas kräftig.

Für Strom werden die sieben Eon Regionalversorger zwischen 7,1 Prozent und 9,9 Prozent mehr verlangen, Gas wird je nach Region um 3,4 bis 8,8 Prozent teurer. Die monatlichen Stromkosten für einen durchschnittlichen Haushalt steigen dadurch deutlich.

Der Konzern begründete die Preissteigerungen am Montag mit den deutlich höheren Beschaffungskosten. Bei den Strompreisen machten sich außerdem höhere Belastungen durch die Förderung der Erneuerbaren Energien bemerkbar.

Für einen durchschnittlichen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3 500 Kilowattstunden steigen die monatlichen Stromkosten durch die Erhöhung Eon zufolge um 4,30 Euro bis 5,80 Euro. Gas verteuert sich bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 25 000 Kilowattstunden monatlich um einen Betrag zwischen 4,96 Euro und 11,40 Euro.

Der Konzern betonte, die Preiserhöhungen müssten angesichts der Kostensteigerungen eigentlich noch höher ausfallen. Doch verzichte man angesichts des gestiegenen Wettbewerbsdrucks darauf, die höheren Kosten in vollem Umfang weiterzugeben.

Eon hat bundesweit bei Strom sieben Mill. Haushaltskunden und bei Gas 1,2 Mill. Haushaltskunden.

Nicht nur Eon dreht zur Zeit an der Preisschraube – in der vergangenen Woche hatte der Versorger RWE bereits angekündigt seine Preise zum Jahreswechsel anzuheben. Den Angaben zufolge steigt bei den Regionalgesellschaften RWE Rhein-Ruhr und RWE Westfalen-Weser-Ems der Rechnungsbetrag eines typischen Haushaltskunden mit 3500 Kilowattstunden Jahresverbrauch um 6,6 Prozent. Die beiden Gesellschaften zählen zusammen rund 3,5 Mill. Privatkunden. Zuletzt hatten sie die Preise zum 1. Januar 2007 erhöht.
Quelle: HB
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