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Trader Insider
Anmeldungsdatum: 28.10.2003 Beiträge: 931 Wohnort: Weesen
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Verfasst am: 22.Jul 2005 15:12 Titel: |
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Ähem.., Freunde. Also so ganz erschliesst sich mir der zusammenhang zu den ollen Griechen nun auch wieder nicht. Das Thema war doch eigentlich die vermeintliche Schlusslichtstellung Deutschlands, richtig?
Oder verstehe ich einfach den Zusammenhang nicht? Help!
Grüsse
Trader |
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Gast Pathfinder
Anmeldungsdatum: 22.12.2004 Beiträge: 316
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Verfasst am: 22.Jul 2005 19:57 Titel: |
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Athen, äh Deutschland, verliert den Anschluss, weil unsere gewählten Demokraten im Parlament keine echten Reformen rechtzeitig entwickelt und dann auch umgesetzt haben. Versprochen ja, halten nein.
Sie haben keine Lösungen. Die breite Masse des Volkes fühlt sich von unseren Vertretern der gewählten Volksparteien regelrecht verschaukelt.
Somit bleibt die Rote Laterne weiterhin unser Erkennungsmerkmal nach außen.
Die EZB hat keine Beeinflussungschance, der Zins ist korrekt. Die Weitergabe funktioniert aber nicht mehr. Basel 2 ist schlecht für den großen deutschen Mittelstand. Die deutsche Großindustrie hat damit keine Probleme. Die Risikoeinschätzung der KfW ist Schwachsinn. ( Extra Thread?) Ihre Analyse trotz Werbungsunterstützung fehlerhaft. Innovationen, neue Technologien wurden und werden seit Jahren behindert, trotz anders lautender Versprechungen beider großen Volksparteien.
Also, das rote Licht wird weiterhin brennen ...
Grüße vom Gast |
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WC.Hofmann Pathfinder
Anmeldungsdatum: 09.12.2004 Beiträge: 363 Wohnort: in der Mitte Europas
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Verfasst am: 19.Aug 2005 12:09 Titel: Zweifel am Titel |
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| Gast hat folgendes geschrieben:: |
... Somit bleibt die Rote Laterne weiterhin unser Erkennungsmerkmal nach außen.
...
Also, das rote Licht wird weiterhin brennen ...
Grüße vom Gast |
Es geht mir hier nicht um Widerspruch und ewige Diskussion, sondern um die Kenntnisnahme der Meinung eines renommierten englischen Wirtschaftsblattes, veröffentlicht im heutigen FOCUS:
„Deutschlands Wirtschaft überrascht", schreibt der Economist
Nach Ansicht des renommierten englischen Wirtschaftsmagazins hat Deutschland inzwischen viele Konkurrenten überholt.
Das Fachmagazin „The Economist“ hat sich lobend über die deutsche Wirtschaft und die politischen Reformbemühungen geäußert. In der Titelgeschichte der aktuellen Ausgabe („Germany`s surprising economy“) verweist das Blatt auf die gestiegene Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands, warnt die Politik aber zugleich vor nachlassendem Reformeifer und Steuererhöhungen.
Lohnstückkosten deutlich gesunken
Das Magazin betont die Erfolge deutscher Konzerne bei der Verbesserung ihrer Kostenbasis, die zu höheren Gewinnen und steigenden Aktienkursen geführt hätten. Die Lohnstückkosten, die wichtigste Messgröße für Wettbewerbsfähigkeit, seien auch dank der Kooperationsbereitschaft der Gewerkschaften in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Deutschland, ehemals der teuerste Produktionsstandort Europas, habe mittlerweile Frankreich, Italien, die Niederlande und sogar Großbritannien hinter sich gelassen. Das sei einer der Gründe dafür, dass sich die größte Volkswirtschaft Europas wieder zur Exportnation Nummer Eins in der Welt entwickelt habe.
Kritik an Unions-Plänen
Das Blatt lobt die unter dem Titel „Agenda 2010“ zusammengefassten Reformpläne der Regierung Schröder, vor allem im Hinblick auf deren belebende Effekte für den Arbeitsmarkt. Allerdings litten das Verbrauchervertrauen und der Konsum unter den Ängsten der Deutschen um die Zukunft ihrer sozialen Sicherungssysteme und der Sorge um den Arbeitsplatz. Insgesamt aber sieht der „Economist“ durchaus die Chance, dass die über Jahre regelmäßig enttäuschende deutsche Wirtschaft in nächster Zeit positive Überraschungen liefern wird. Allerdings dürfe hierbei die Politik nicht stören, schreibt das Blatt und warnt besonders vor einer – von der Union bereits angekündigten – Erhöhung der Mehrwertsteuer.
Originaltext: http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=18163
Also, warum den Glauben an eine bessere wirtschaftliche Zukunft aufgeben?
Dennoch dürfen die vielen Probleme, die uns täglich im Zusammenleben in der Gemeinschaft beschäftigen, nicht unter den Teppich gekehrt werden. Aber von heute auf morgen können keine Änderungen bewirkt werden, wenn ständiger Diskussionsbedarf vom roten Faden und den eigentlichen Zielen ablenkt. Vielleicht beginnt man am besten immer erst vor seiner eigenen Türe zu kehren und steht auch für die notwendigen Belange des Gemeinwesens ein.
In diesem Sinne möchte ich angesichts der kommenden Bundestagswahl nicht nur an die Wahrnehmung des Wahlrechts, sondern auch an die moralische "Wahlpflicht" erinnern!
MfG, WC.H |
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Gast Pathfinder
Anmeldungsdatum: 22.12.2004 Beiträge: 316
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Verfasst am: 20.Aug 2005 7:16 Titel: |
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Die Rote Laterne...
| Zitat: |
„Deutschlands Wirtschaft überrascht", schreibt der Economist
Lohnstückkosten deutlich gesunken ... |
Stimmt! Also, wozu noch mehr Geschenke an die Topindustriealisten?
| Zitat: |
| Kritik an Unions-Plänen |
Das kann man aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Die Großindustrie wünscht sich zur Verbesserung Ihrer globalen Geschäftsfelder und Umsätze natürlich Vereinfachungen im Inland, obwohl hier im besagten Inland kaum Ertragssteigerungen zu realisieren sind.
Geschenke zu Lasten der Allgemeinheit, zum Vorteil weniger.
Die Rote Laterne bleibt für die Allgemeinheit erhalten, für einige wenige brennen aber heutzutage schon ganze strahlende Lichtalleen, eben wegen der vielen Geschenke! |
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Gast Pathfinder
Anmeldungsdatum: 22.12.2004 Beiträge: 316
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Verfasst am: 20.Aug 2005 7:17 Titel: |
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Die Rote Laterne...
| Zitat: |
„Deutschlands Wirtschaft überrascht", schreibt der Economist
Lohnstückkosten deutlich gesunken ... |
Stimmt! Also, wozu noch mehr Geschenke an die Topindustriealisten?
| Zitat: |
| Kritik an Unions-Plänen |
Das kann man aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Die Großindustrie wünscht sich zur Verbesserung Ihrer globalen Geschäftsfelder und Umsätze natürlich Vereinfachungen im Inland, obwohl hier im besagten Inland kaum Ertragssteigerungen zu realisieren sind.
Geschenke zu Lasten der Allgemeinheit, zum Vorteil weniger.
Die Rote Laterne bleibt für die Allgemeinheit erhalten, für einige wenige brennen aber heutzutage schon ganze strahlende Lichtalleen, eben wegen der vielen Geschenke! |
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