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kaiserfinanz .

Anmeldungsdatum: 11.09.2003 Beiträge: 32 Wohnort: 16556 Borgsdorf
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Verfasst am: 19.Dez 2007 13:22 Titel: EZB "flutet" Geldmarkt |
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n-tv berichtet am 18.Dezember 2007: " Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Geldmarkt zur Vermeidung von Spannungen zum Jahreswechsel nach Einschätzung von Experten regelrecht "geflutet"."
Den Banken in der Eurozone wurden vorsorglich 348,6 Mrd. EURO zugeteilt! Anscheinend will man zu den Feiertagen den Zusammenbruch großer Kreditinstitute verhindern. Um diese Zahl etwas anschaulicher zu gestalten: Auf der gesamten Welt sind nur EURO- Banknoten im Wert von 641,791 Mrd. € im Umlauf!
Dazu weitere Meldungen der letzten Tage: Das Land Sachsen bürgt bei der Übernahme der Sachsen-LB durch die LBBW mit 2,75 Mrd. € für Risiken der Bank (womit denn?), die UBS erhält aus Singapur und dem Nahen Osten 13 Mrd. Franken, IKB nur mit 5 Mrd zu retten - KfW bezweifelt Sinn der IKB-Rettungsaktion!
Financial Times Deutschland schreibt am 19.Dezember unter der Überschrift "Am Ende haftet der Staat":"Die Kreditkrise wird letztlich Garantien der öffentlichen Hand für Banken nach sich ziehen. Es sieht mittlerweile so aus, als entwicklele sich die Kreditkrise zu einer der größten Finanzkrisen der Geschichte mit Folgen für das globale Finanzsystem und für die Weltwirtschaft insgesamt"
Hat "unser" Staat mit 1.500.000.000.000 € nicht schon genug Schulden am Hals? Er soll lieber den Phönixopfern die zustehenden Beträge aus der Einlagesicherung auszahlen und nicht Pleitebanken aus Steuermitteln sanieren! Übrigens auch zur Staatsverschuldung ein Bild. Die Schuldensumme, in 500 € Banknoten aufeinander gestapelt, ergibt eine Strecke von 300 km!
"Wenn der Staat pleite macht, geht natürlich nicht der Staat pleite, sondern seine Bürger"
Carl Fürstenberg, dt. Bankier (1890-1933)[/quote] _________________ Kurt Kaiser
E-Mail: info@kaiserfinanz.com
Internet: http://www.kaiserfinanz.com |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5862
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Verfasst am: 22.Apr 2008 8:09 Titel: |
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Die Europäische Zentralbank (EZB) wird vermutlich im Juni ihre Prognosen verändern. "Im Moment wird es immer wahrscheinlicher, dass wir unsere Inflationsprojektion im Juni nach oben anpassen müssen", sagte EZB-Ratsmitglied Yves Mersch der "Financial Times Deutschland".
Im März hatte sie für 2008 und 2009 im Mittel 2,9 und 2,1 Prozent Inflation vorhergesagt. Auf die Frage, ob diese Aussicht nicht jetzige Zinserhöhungen nahe lege, sagte Mersch. "Die Frage ist vollkommen gerechtfertigt, und das sind Fragen, die wir uns auch jeden Monat stellen müssen."
Außerdem könnte die Wachstumsprognose Mersch zufolge im Juni niedriger ausfallen: "Wahrscheinlich werden wir unsere Wachstumsprognose noch einmal leicht nach unten nehmen müssen. Ich sehe aber nicht, dass wir beim IWF landen", sagte Mersch der Zeitung. Die EZB hatte im März für die beiden kommenden Jahre ihre Erwartung auf 1,7 und 1,8 Prozent gesenkt. Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet 1,4 beziehungsweise 1,2 Prozent.
Mersch deutete zudem Zweifel an, dass die EZB im kommenden Jahr ihr Preisziel von knapp unter 2,0 Prozent noch erreichen kann: "Hoffen kann man immer, aber ob es realistisch ist, ist eine ganz andere Frage." Er fügte hinzu, dass die Inflation in der Euro-Zone "wahrscheinlich bis in den Spätherbst bei Zahlen über 3,0 Prozent liegen" werde.
Quelle: diepresse |
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