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Es gibt Ärger: Iran will Dollar durch Euro ersetzen

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Moderator GM&P
.


Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 6292

BeitragVerfasst am: 19.Dez 2006 6:40    Titel: Es gibt Ärger: Iran will Dollar durch Euro ersetzen Antworten mit Zitat

Der Iran will im Außenhandel und bei seinen Auslandsguthaben den US-Dollar durch den Euro ersetzen.

Insbesondere die Einnahmen durch den Ölhandel sollten in der europäischen Einheitswährung kalkuliert werden, sagte der iranische Regierungssprecher Gholam Hossein Elham am Montag vor Journalisten in Teheran.

Damit solle die Abhängigkeit von der US-Währung beendet werden.
Auch die Grundlage für die Berechnung des Staatshaushaltes wird nach den Worten Elhams zur Zeit geändert.
Der Erdölexport bringt etwa 80 Prozent der iranischen Deviseneinnahmen.

(AFP)
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officejet
Newbie


Anmeldungsdatum: 21.09.2005
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 17.Jan 2007 10:13    Titel: Oh.oh... Antworten mit Zitat

Warum glauben Sie hat man eine Person aufgehängt? Diese Person war der erste der es in den Mund genommen hatte, dass das liebe schwarze Gold mit Euro ....?
Na dann ist alles sehr schnell gegangen.
Der Iran hat ebenfalls 2006 damit pläne gehabt. Und wie geht`s denen jetzt?
Oh, oh! Wenn das kommt gibts nicht nur Ärger sondern dann liegt eine Weltmacht(Imperium) flach. So flach, dass keiner drunter Platz hat.
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Honest John
Specialist


Anmeldungsdatum: 30.01.2006
Beiträge: 240
Wohnort: Aubagne, Bouches du Rhône

BeitragVerfasst am: 17.Jan 2007 15:05    Titel: Re: Oh.oh... Antworten mit Zitat

officejet hat folgendes geschrieben::
Wenn das kommt gibts nicht nur Ärger sondern dann liegt eine Weltmacht(Imperium) flach. So flach, dass keiner drunter Platz hat.

Ich würde das grundsätzlich begrüßen!

Zitat:

Weltmarktterror
Markt heißt Gewalt. Weltmarkt erfordert Terror. Weltmarktherrschaft erfordert die Massenvernichtung von Werten und die Bereitschaft, mit Kriegen und damit gegebenenfalls mit der massenhaften Vernichtung von Leben diesen Anspruch durchzusetzen. Beim drohenden Iran-Krieg geht es nicht um den Dollar. Sondern in erster Linie um den Anspruch aller westlichen Ökonomien, sich den Zugang zur entscheidenden Ressource Rohöl gegebenenfalls mit Gewalt, mit einem weiteren Krieg zu sichern. Und so stehen denn die EU-Staaten – einschließlich der Regierungen in Paris und Berlin – hinter den Kriegsvorbereitungen in Washington. Warum sollten sie dies tun, wenn der Krieg der Dollar-Herrschaft dient und wenn die Regierung in Teheran die eigene Währung, den Euro, fördern wollte?
_________________
In der Defensive zu beharren verrät unzureichende Kräfte; anzugreifen einen Überfluß an Kraft.

Honest John ▪ Quartier Viénot BP 38 ▪ 13 998 MARSEILLE ARMEE
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hdschulz
Insider


Anmeldungsdatum: 27.08.2004
Beiträge: 993

BeitragVerfasst am: 17.Jan 2007 16:16    Titel: Re: Oh.oh... Antworten mit Zitat

Honest John hat folgendes geschrieben::
Markt heißt Gewalt.

Interessant. Ist der Umkehrschluß auch erlaubt?
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officejet
Newbie


Anmeldungsdatum: 21.09.2005
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 17.Jan 2007 16:28    Titel: Begrüßen? Antworten mit Zitat

Ich würde dies auch begrüßen, wenn es nur bei den verursachern hängen bliebe, aber leider sind wir schon so globalisiert, dass wir mit zu boden gehen werden.
Der Grund dafür ist die Geldmaschine die ohne Goldreserven im Hintergrund losgelöst wurde. Damals als Cennedy ..... dies wieder Rückgängig machen wollte, begann es sich zu verselbständigen.

Das Militär und die Regierung in "wo auch immer" hat schon lange nichts mehr zu melden!!!!
Alle Länder außer Engl. stehen eigentlich auf der anderen Seite und wollen den Dollar gar nicht. Die müssen den aber anhäufen, weil sonst das Öl, der "Motor" unserer ganzen Zivilistaion sonst zum stehen kommt!

Demnächst wird dieGenmanipulation Weltweit legitimiert und in nächster Zukunft wird uns die USA zeigen wie man den Zucker billigst herstellt. Dann verschwinden die Zuckerproduzenten bei uns und in Folge ist wir müssen dort kaufen, der noch einen hat!!! Wer wird das sein? Und was glaubt man wird dies Auslösen? Preise werden fallen? (Blöd werden die sein)

Also was tut die Regierung? Zusehen wie wir in eine Falle nach der anderen tappen werden. Es ist für denen nur ein SPIEL! Wer wird gewinnen!?
Dass bald das Öl in Euro zu bekommen ist, ist eigentlich der wesentlichste Schritt dies alles zu beenden. Keiner wird mehr den Dollar horten und das ist der Beginn vom Ende! Denkt man da an die $Reserven die in China liegen, dann kann einen ganz schwindlig werden.

Hoffe es geht einigermaßen gut aus.
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Honest John
Specialist


Anmeldungsdatum: 30.01.2006
Beiträge: 240
Wohnort: Aubagne, Bouches du Rhône

BeitragVerfasst am: 17.Jan 2007 17:55    Titel: Antworten mit Zitat

Es geht den USA in der Region doch gar nicht um die vermeintliche Sicherheit vor Terror und Atomwaffen. Es geht um die Ressource Öl und um den sicheren Fluss des schwarzen Goldes in die US-Wirtschaft. So gesehen führen die USA am Golf vielleicht ihr letztes Gefecht ums Öl. Das Wall Street Journal äußerte mal den Verdacht, dass Georg Bush an einer schweren psychischen Störung leidet, darunter auch paranoide Schizophrenie. Wie krank Bush tatsächlich ist, beweisen seine Kriegsdrohungen gegenüber einem unabhängigen Staat mit über 70 Millionen Einwohnern, der durch Militärabkommen mit Russland und China verbündet ist und über ein exorbitantes Wirtschaftspotenzial verfügt. Es ist höchste Zeit, die USA von ihrem Weltmachtsgehabe zu verabschieden.
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tifinaa
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Anmeldungsdatum: 19.11.2003
Beiträge: 1177

BeitragVerfasst am: 17.Feb 2007 17:58    Titel: Antworten mit Zitat

Rice-Lügen zu Iran im Kongreß

Ehemaliger leitender Mitarbeiter wirft US-Außenministerin vor, ein Angebot Teherans zur Verständigung nicht beachtet zu haben.

Zitat:
Condoleezza Rice hat gelogen. Das erklärte ein ehemaliger leitender Mitarbeiter der US-Außenministerin auf einer Konferenz im US-Kongreßgebäude am Donnerstag (Ortszeit) in Washington. Nach Aussagen von Flynt Leverett hat Rice bezüglich der angeblich »nicht vorhandenen Verhandlungsbereitschaft« des Iran die Unwahrheit gesagt. Dabei geht es insbesondere um ein Angebot, das Teheran im Mai 2003 über die Schweizer Botschaft, die die US-Interessen im Iran vertritt, Washington gemacht hatte. Die Äußerungen von Leverett, der 2003 als leitender Direktor der Mittelostabteilung im Nationalen Sicherheitsrat der damaligen Sicherheitsberaterin Rice direkt unterstellt war, sorgten angesichts der wachsenden Gefahr eines US-Krieges gegen Iran für einigen Wirbel.

Laut Washington Post vom Freitag zirkuliert eine Kopie des Dokuments, das inzwischen von iranischen und US-Regierungsbeamten als echt bestätigt wurde. Aus ihm geht hervor, daß die Regierung in Teheran – offenbar beeindruckt vom scheinbar schnellen US-Sieg in Irak – den Vereinigten Staaten auf politisch wichtigen Gebieten die Zusammenarbeit angeboten hatte. Der Vorschlag umfaßte die Erstellung von Sicherheitsrichtlinien zur Verhinderung eines militärischen Atomprogramms, »entschlossene Maßnahmen« gegen Terroristen, das Ende »materieller Unterstützung« für palästinensische Milizen und die Akzeptanz einer Zwei-Staaten-Lösung im israelisch-palästinensischen Konflikt. Als Gegenleistung verlangte der Iran eine Garantie, die Atomtechnologie zivil nutzen zu können, sowie eine Anerkennung seiner »legitimen Sicherheitsinteressen«.

In einer Kongreß-Anhörung vom 7. Februar 2007 hatte US-Außenministerin Rice noch jede Kenntnis des Briefes aus Teheran abgestritten. Leverett dagegen erklärte jetzt, er sei sicher, daß Rice das »ernstgemeinte« iranische Angebot gesehen hat, nur »um es sofort zu verwerfen«. In einem Gespräch habe der damalige US-Außenminister Colin Powell ihm gegenüber kommentiert, er habe den Teheraner Vorschlag »dem Weißen Haus nicht verkaufen« können.
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officejet
Newbie


Anmeldungsdatum: 21.09.2005
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 17.Feb 2007 20:37    Titel: Terminatorsamen Antworten mit Zitat

Also die Sachen die in die öffentlichkeit geraten werden immer wilder, aber wenn ich bedenke, was nicht in die öffentlichkeit kommt, dann gruselt es mich!
Hoffentlich finden unsere Kinder auf diesem Spilplatz der Amerikaner noch platz zum Leben.????


Grüße
officejet
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Honest John
Specialist


Anmeldungsdatum: 30.01.2006
Beiträge: 240
Wohnort: Aubagne, Bouches du Rhône

BeitragVerfasst am: 17.Feb 2007 21:51    Titel: Rice-Lügen zu Iran im Kongreß Antworten mit Zitat

Es ist doch nichts Neues, dass die Bush-Regierung mit gefälschten Nachrichten und Lügen die Welt täuscht. Ein zusammen gewürfelter Haufen von verlogenen Schwätzern, der sogar die massiven Menschenrechtsverletzungen der US-Armee im Irak beschönigt und leugnet. Und jetzt noch das verlogene Geseier einer Condoleezza Rice, die Hugo Chavez, Präsident Venezuelas, eine Hure des US-Imperialismus nennt. Der Irak-Krieg ist noch nicht beendet, geschweige denn gewonnen, da geht der politischen Amoklauf eines paranoiden Legastheniker -President of the United States of America- weiter. Mit neuen Lügen versuchen Bush und Rice einen Krieg gegen den iranischen Präsident Mahmud Ahmadinedschad, dem personifizierten Albtraum der US-Regierung, zu begründen. Es darf gelacht werden, denn ein Krieg gegen den Iran, heißt auch ein Krieg gegen den Islam. Und den werden die USA nicht gewinnen.
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Moderator GM&P
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 6292

BeitragVerfasst am: 3.Mai 2008 19:42    Titel: Antworten mit Zitat

Aufgrund der internationalen Nachfrage nach Dollars sind in den USA die langfristigen Zinssätze niedriger als ökonomisch sonst angemessen. Außerdem ermöglicht dies den USA, sich im Ausland in der eigenen Landeswährung zu verschulden und sich der Auslandsschulden dann über eine Dollarabwertung zu entledigen.

Durch die Abwertung der vergangenen sechs Jahre um handelsgewichtet fast 40 Prozent haben die USA sich, gemessen an der internationalen Kaufkraft, inzwischen von mindestens 1,5 Billionen Dollar befreit, was nicht nur zu Lasten der Notenbanken der großen Exportländer gegangen ist, sondern zu mehr als zwei Dritteln auf private Dollarinvestoren entfällt.

Dies wollen sich nun aber zusehends immer weniger Länder gefallen lassen.

So fakturiert die in Dänemark angesiedelte weltgrößte Container-Frachtschifflinie A.P. Moeller-Maersk A/S seit 1. April in Euros und nicht mehr nur in Dollars, und das indische Taj Mahal nimmt von seinen Besuchern schon seit November nur noch Rupien und keine Dollars mehr an. Auch haben Venezuela und Iran begonnen, ebenfalls gegen Euro zu verkaufen.

Ebenso sollen auch die internationalen Drogenkartelle ihre Bargeldtransaktionen bereits weitgehend auf Euro umgestellt haben.

Allerdings wurde bereits Anfang der 1970er Jahre und Anfang der 1990er Jahre, als die US-Wirtschaft ebenfalls in großen Schwierigkeiten steckte, jeweils das Lied vom Ende der Dollarhegemonie gesungen.

Eingetreten ist das damals bekanntlich nicht, nur gab es auch noch keine Alternative, wie sie jetzt der Euro zu bieten scheint. ... [mehr]
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