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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 7241
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Verfasst am: 7.Mai 2007 12:26 Titel: Immer mehr Fahrgäste werden vom Bahnfahren ausgeschlossen |
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Nach Beobachtung des Fahrgastverbandes PRO BAHN klagen immer mehr Fahrgäste darüber, dass sie keine Fahrkarten für Züge der Deutschen Bahn mehr erhalten und vom Personal als Schwarzfahrer verfolgt werden.
"Wer seine Fahrkarte im voraus am Schalter kauft, wird dafür mit Service-Gebühren bis zu 5 Euro bestraft, außerdem mit 15 Euro Bearbeitungsgebühr, wenn er die Fahrt nicht antritt," berichtet Rechtsexperte Rainer Engel.
"Wer spontan zum Bahnhof geht, trifft oft auf überlange Schlangen und defekte Automaten. Viele Automaten nehmen gültige Geldscheine nicht an oder verkaufen die Fahrkarten nicht, die der Fahrgast benötigt. In den Zügen der DB warten dann Kontrolleure, die ehrliche Fahrgäste als Schwarzfahrer bezichtigen."
Während andere Eisenbahnunternehmen in ihren Zügen Fahrkarten im Bordbistro oder aus Automaten verkaufen, hat die Deutsche Bahn ihren Zugbegleitern in vielen Bundesländern verboten, Fahrkarten auszustellen. Trotzdem werden an den Bahnhöfen Fahrkartenautomaten abgebaut.
Zugleich betreibt die DB die Schließung zahlreicher Agenturen, die in kleineren Städten und Bahnhöfen den Fahrkartenverkauf mit großem Engagement aufgenommen haben.
"Nach dem Willen der Börsenbahn sollen sich Fahrkartenverkäufer von ihren Kunden einen Service-Zuschlag bezahlen lassen. Zahlreiche Agenturinhhaber haben angekündigt, dass sie dann Verkauf und Beratung einstellen müssen," erläutert Engel.
"Nur 4 Millionen Stammkunden kaufen Fahrscheine im Internet, mehr als 60 Millionen Bürger brauchen Beratung beim Fahrkartenkauf."
Der Verbraucherverband hält die Haltung der Deutschen Bahn AG für unsozial und politisch kurzsichtig. "Die Deutsche Bahn AG erhält jährlich über 10 Milliarden Steuergelder für Schienennetz und Regionalzüge - und erdreistet sich gleichzeitig, die Mehrheit der Bundesbürger vom Bahnfahren auszuschließen, weil sie keine regelmäßigen Kunden sind."
Quelle: ots |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 7241
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Verfasst am: 23.Jun 2007 12:38 Titel: |
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Schwarzfahrer in Bussen und Bahnen sollen laut einem Medienbericht in Zukunft härter bestraft werden. Das Bundesverkehrsministerium prüft derzeit eine Erhöhung der Strafgelder um 50 Prozent, wie das Bielefelder „Westfalen-Blatt“ berichtet.
Nach Angaben von Ministeriumssprecher Richard Schild solle das so genannte erhöhte Beförderungsentgelt bei Ersttätern von 40 auf 60 Euro steigen. Bei Wiederholungstätern solle ein Strafgeld bis zu 120 Euro erhoben werden. Um Wiederholungstäter zu erkennen, sollen die Daten der ertappten Schwarzfahrer bei den betroffenen Verkehrsunternehmen für zwei Jahre gespeichert werden. Die härteren Strafen seien vom Verband deutscher Verkehrsunternehmen beantragt worden, heißt es in dem Zeitungsbericht.
Nach Angaben des Verbandes liegt die Schwarzfahrerquote in Deutschland zwischen zwei und drei Prozent. Der Schaden für die Verkehrsunternehmen betrage mindestens 250 Millionen Euro im Jahr. Hinzu komme, dass auch die Einnahmen über die Strafgelder bei weitem nicht die Kontrollkosten und die damit verbundenen Verwaltungskosten deckten, sagte Verbandssprecher Friedhelm Bihn dem Blatt. Bei derzeit 40 Euro Strafgeld und den aktuellen Tarifen habe sich durch ein allgemein gestiegenes Preisniveau die „Rechnung“ sogar noch zu Gunsten der Schwarzfahrer verschoben. |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 7241
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Verfasst am: 22.Jul 2008 9:35 Titel: |
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| "Wer spontan zum Bahnhof geht, trifft oft auf überlange Schlangen und defekte Automaten. Viele Automaten nehmen gültige Geldscheine nicht an oder verkaufen die Fahrkarten nicht, die der Fahrgast benötigt. In den Zügen der DB warten dann Kontrolleure, die ehrliche Fahrgäste als Schwarzfahrer bezichtigen." |
Sie seien keine «Kopfgeldjäger», sagt ein Sprecher des Unternehmens. Aber die Zugbegleiter erhalten Provisionen, wenn sie jemanden ohne Fahrkarte dingfest machen.
Wenn das Zugpersonal einen Passagier ohne Ticket erwischt oder eine nachgelöste Karte ausstellt, gibt es dafür zusätzliches Geld. Entsprechende Regelungen sind in Betriebsvereinbarungen und Tarifverträgen für den Personenverkehr festgelegt, wie ein Bahnsprecher am Samstag sagte. Zur Höhe der Verkaufsprovisionen für das Zugpersonal oder der Prämien für erwischte Schwarzfahrer wollte der Sprecher sich nicht äußern. Auch zur Anzahl der Schwarzfahrer sagte er nichts.
Laut «Westfalen-Blatt» handelt sich bei den Provisionen nicht um eine Kopfprämie. Zugbegleiter, die im Interesse der Solidargemeinschaft der Steuerzahler Regeln und Tarife durchsetzten, seien keine «Kopfgeldjäger», zitierte die Zeitung einen Düsseldorfer Bahnsprecher.
Quelle: AP |
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