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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 7260
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Verfasst am: 12.Dez 2006 14:13 Titel: Insiderhandel - Fahnder durchsuchen EADS-Zentrale |
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Wegen Verdachts auf Insiderhandel ist die EADS-Zentrale in Paris durchsucht worden. Bis zu 800 Mitarbeiter hatten sich innerhalb kurzer Zeit von ihren Aktienpaketen getrennt – womöglich, weil sie bereits früher von Lieferverzögerungen beim A380 wussten.
Die Pariser Staatsanwaltschaft hatte am 20. November Ermittlungen beim europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern eingeleitet, nachdem Aktionärsschützer gegen massive Aktienverkäufe von zahlreichen Topmanagern geklagt hatten Kurze Zeit später gab EADS Lieferverzögerungen beim Airbus-Superjumbo A380 bekannt, woraufhin der Kurs einbrach.
Zwei Ermittlungsrichter gehen dem Verdacht auf Insiderhandel sowie Desinformation des Marktes nach. Parallel prüft auch die französische Börsenaufsicht AMF die verdächtigen Aktienverkäufe. Medienberichten zufolge geht sie davon aus, dass die EADS-Hauptaktionäre bereits im März über mögliche Lieferverzögerungen beim A380 informiert wurden. Der Konzern gab die Montageschwierigkeiten und einen neuen Lieferplan erst im Juni bekannt.
n der Zwischenzeit verkauften nicht nur Topmanager wie Airbus-Vizechef Fabrice Brégier, der Leiter des EADS-Rüstungsprogramms Stefan Zoller oder der frühere EADS-Chef Noël Forgeard ihre Aktien. Auch die industriellen Hauptaktionäre DaimlerChrysler und die französische Lagardère-Gruppe trennten sich von je einem Viertel ihres Anteils. Sie alle beteuern, nichts von den möglichen Lieferverzögerungen gewusst zu haben. Auch EADS teilte mit, es seien auf einer Sitzung der Führungsspitze am 7. März keine Informationen über die schwerwiegenden Pannen bekannt gewesen.
EADS-Co-Chef Tom Enders deutete dagegen vor einer Woche an, dass damals sehr wohl Insiderwissen kursierte. Er habe Aktienverkäufe im März nicht für opportun gehalten, sagte er in München. |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 7260
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Verfasst am: 4.Okt 2007 19:03 Titel: |
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Die Führung des europäischen Luftfahrt- und Rüstungskonzerns EADS hat sich nach Ermittlungen der französischen Börsenaufsicht (AMF) des massiven Insiderhandels schuldig gemacht.
In einem vorläufigen Bericht für die Pariser Staatsanwaltschaft heißt es, Topmanager und Hauptaktionäre hätten sich zwischen November 2005 und März 2006 im Wissen um drohende Lieferverzögerungen beim Airbus-Großraumflugzeug A380 von einem Großteil ihrer Anteile getrennt.
Die Öffentlichkeit wurde aber erst am 13. Juni vergangenen Jahres über die Produktionsschwierigkeiten beim A380 informiert. Am selben Tag brach der EADS-Kurs um 26 Prozent ein.
Die Börsenaufsicht bestätigte ..... Klick ►  |
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