Wie Finanzreferent Landeshauptmann Jörg Haider gestern mitteilte, wurden in der letzen Sitzung des Kuratoriums des Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds die zukünftigen Programme des KWF für die Förderperiode 2007 - 2013 einstimmig beschlossen. Auf Initiative des Landeshauptmannes konnten zahlreiche Verbesserungen vor allem für die Klein- und Mittelbetriebe umgesetzt werden.
So soll die Kleinstgewerbeförderung auch in der neuen Förderperiode für die zahlreichen Kleinbetriebe erhalten bleiben. Ein besonderes Anliegen war es dabei, in dieser Richtlinie nicht nur die Förderung von Investitionen sondern auch für die Qualifizierung und Schaffung neuer Arbeitsplätze beizubehalten.
Im Rahmen der Impuls-Richtlinien Anschlussförderungen an Bundesförderstellen (AWS, ÖHT) konnten entgegen dem ursprünglichen Entwurf die Fördersätze erhöht werden. Die Förderung für expandierende Tourismusbetriebe wurde im Rahmen der Richtlinie Unternehmensdynamik für Tourismusbetriebe verbessert, da zukünftig diese Förderung ab einem Investitionsvolumen von 200.000 Euro zur Verfügung stehen wird.
Das stelle ein wichtiges Signal für alle Jungunternehmer und insbesondere für all jene Unternehmer dar, die verstärkt in die Weiterentwicklung der Kärntner Tourismusbetriebe investieren wollen. Damit werde ein wichtiger Beitrag zum Ausbau des Ganzjahrestourismus in Kärnten geleistet, so Haider.
Aber auch die vom Finanzreferenten geforderte Verlängerung der Richtlinie "Abwasserentsorgungsinvestitionen für Fremdenverkehrsbetriebe" konnte im Kuratorium durchgesetzt werden. Der Vorstand des KWF wurde mit der Vorbereitung und Durchführung beauftragt.
Für die Bereiche "Forschung und Entwicklung" und den Technologiebereich wurden die Richtlinien Technologiefonds und F & E in Unternehmen beschlossen. Auch in Zukunft wird der KWF Förderungen über die Gewährung von Darlehen insbesondere in den Richtlinien Finanzierung von technologierorientierten Unternehmen und Strategische Projektentwicklung vornehmen.
"Damit setzen wir unsere erfolgreiche Wirtschaftspolitik fort und sorgen für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Kärnten im Bereich der Forschung und Hochtechnologie", zeigt sich der Landeshauptmann mit den neuen Richtlinien und Adaptierungen zufrieden. "Unser Ziel ist es, nach dem Rekordjahr 2006 auch in den Folgejahren die hervorragende Wirtschaftspolitik in Kärnten mit steigenden Beschäftigungs- und sinkenden Arbeitslosenzahlen fortzusetzen."
Quelle: ots
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