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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 7242
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Verfasst am: 22.Apr 2008 11:41 Titel: KfW pfändet Waffen und Munition für Mugabe |
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Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat die Ladung eines chinesischen Frachters - mehr als 70 Tonnen Waffen und Munition, bestimmt für Simbabwes Präsidenten Robert Mugabe - pfänden lassen.
Einen Beschluss zur Pfändung habe man beim Gericht im südafrikanischen Durban erwirkt, sagte ein KfW-Sprecher. Der Frachter war allerdings am Freitag wieder aus dem Hafen ausgelaufen, noch bevor der Pfändungsbeschluss umgesetzt werden konnte.
Das Schiff soll mehr als 70 Tonnen Waffen und Munition für Mugabes Truppen an Bord haben und sich derzeit auf dem Weg nach Angola befinden.
Die KfW habe dem simbabwischen Staatskonzern "Iron & Steel Company" Kredite "in zweistelliger Millionenhöhe" bewilligt, für die Simbabwe eine Staatsgarantie übernommen habe.
Der Kredit sei nicht zurückgezahlt, die Staatsgarantie fällig geworden. Die KfW hatte dem Bericht zufolge 2006 einen Schiedsspruch erwirkt, der ihr einen Zugriff auf simbabwisches Vermögen im Ausland ermöglichte.
Quelle: FTD |
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1951 Pathfinder
Anmeldungsdatum: 13.10.2003 Beiträge: 372
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Verfasst am: 22.Apr 2008 15:45 Titel: |
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Ein ausgezeichnetes Beispiel für die Vergabepolitik und Arbeit der Riskmanager der KfW.
Was treibt eigentlich diese Bank dazu, in solch ein Land mit politischen und wirtschaftlichen Unwägbarkeiten zu investieren?
Was bewegt eigentlich den Kreditausschuß bei der bekannten Bonität des Staates Simbabwe eine Garantie als Sicherheit anzuerkennen?
Kopfschüttel von der Elbe |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 7242
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Verfasst am: 19.Jul 2008 13:28 Titel: |
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Das unter einer Hyperinflation leidende Simbabwe führt den 100-Milliarden-Dollar-Schein ein. Die Banknote werde am Montag in Umlauf gebracht, teilte die simbabwische Zentralbank laut Staatsmedien mit.
In diesem Jahr wurden bereits eine Reihe neuer Geldscheine eingeführt: im Januar ein Zehn-Millionen-Dollar-Schein, im April eine 50-Millionen-Dollar-Note. Anfang Mai kamen die 100- und 250-Millionen-Dollar-Scheine, Mitte Mai die 500-Millionen-Scheine. Kurz danach wurden fünf simbabwische Milliarden, 25 Milliarden und 50 Milliarden gedruckt.
100 Milliarden simbabwische Dollar entsprechen auf dem Schwarzmarkt ungefähr einem US-Dollar. Das Geld würde an diesem Wochenende für eine Busfahrt vom Zentrum der Hauptstadt Harare in die Vororte und zurück reichen. Für ein Getränk oder ein Brot würde es schon knapp: Beides kostete Anfang der Woche etwa 60 Milliarden Dollar.
Das nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl in einer tiefen Krise steckende südafrikanische Land hat im Juni nach offiziellen Angaben eine Hyperinflation von 2,2 Millionen Prozent verzeichnet.
Unabhängige Ökonomen schätzen sogar, dass die tatsächliche Inflation bei zehn bis 15 Millionen Prozent liegt. Mindestens 80 Prozent der simbabwischen Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze.
Quelle: sda |
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