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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 7230
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Verfasst am: 19.Dez 2006 17:33 Titel: Marihuana ist das wichtigste US-Agrarprodukt |
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Für die US-Landwirtschaft ist Marihuana inzwischen wichtiger als Weizen oder Mais: Laut einer Berechnung der US-Organisation MPP, die für die Legalisierung der Droge eintritt, erreicht die diesjährige Hanf-Ernte in den USA mit 35,8 Milliarden Dollar einen höheren Wert als Mais (23,3 Milliarden Dollar) und Weizen (7,45 Milliarden Dollar) zusammen.
Den Angaben von The Marijuana Policy Project (MPP) zufolge verzehnfachte sich die US-Produktion von Marihuana zwischen 1981 und 2006 von 1000 auf 10.000 Tonnen - obwohl die Behörden jährlich mehr als hundert Millionen Marihuana-Pflanzen vernichteten. MPP-Sprecher Bruce Mirken forderte die Regierung auf, die Rauschpflanze zu legalisieren. Das Verbot führe dazu, dass „Kriminelle und Banden“ ein Monopol auf „das wichtigste Agrarprodukt“ der USA hätten. Zudem verschärfe das Verbot die Krise der ohnehin schon überfüllten Haftanstalten in den USA.
Die größten Marihuana-Ernten gibt es in Kalifornien, Tennessee, Kentucky, Hawaii, Washington, North Carolina, Florida, Alabama., West Virginia und Oregon. In den fünf Bundesstaaten Kalifornien, Tennessee, Kentucky, Hawaii und Washington wurde den Angaben zufolge Marihuana im Wert von mehr als einer Milliarde Dollar geerntet.
Jon Gettman, Autor der Studie, bezieht sich in seiner Untersuchung des Marihuana-Anbaus in den USA auf Daten der US-Regierung. Gettman war lange Zeit Chef der Pro-Marihuana-Organisation NORML (National Organization for the Reform of Marijuana Laws). MPP ist mit 21.000 Mitgliedern die größte für die Legalisierung von Marihuana eintretende Organisation in den USA.
Zu den Unterstützern der MPP gehörte unter anderem der kürzlich verstorbene Ökonom und Nobelpreisträger Milton Friedman. Friedman hatte im vergangenen Jahr eine Petition an US-Präsident George W. Bush unterzeichnet, in der eine erneute Debatte über das Cannabis-Verbot in den USA gefordert wurde.
Zuvor hatte der Ökonom und Harvard-Gastprofessor Jeffrey Miron in einer Untersuchung dargelegt, dass der Staat mit einer Legalisierung von Marihuana einerseits 7,7 Milliarden Dollar pro Jahr sparen könnte, vor allem an Kosten für Strafverfolgung. Gleichzeitig könnten die USA ihre Steuereinnahmen um bis zu 6,2 Milliarden Dollar erhöhen, wenn Marihuana ähnlich besteuert würde wie derzeit Alkohol und Tabak..
Quelle:WELT.de/AFP |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 7230
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Verfasst am: 3.Jun 2008 15:56 Titel: |
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Der Verkauf und Anbau von Marihuana für medizinische Zwecke ist in Kalifornien inzwischen zu einem riesigen Geschäft herangewachsen.
CNBC berichtet, dass nach Schätzungen von Juristen der legale Zweig der Branche inzwischen zwei Milliarden Dollar im Jahr umsetze.
Klare Regelungen für die Zulassung und wie eine Marihuana-Klinik zu führen sei, fehlen allerdings auch 12 Jahre nach Einführung der Marihuana-Ambulanzen.
Eine Marktlücke, in welcher die Oaksterdam University tätig wurde. Die Firma bietet als privates Ausbildungsinstitut Kurse zum Anbau und zur Vermarktung von Cannabis an.
Für rund 200 Dollar kann man in einem Lehrgang erlernen, wie man eine Marihuana-Praxis eröffnen kann und ein entsprechendes Zertifikat erwerben. Staatlich anerkannt ist diese "Ausbildung" allerdings nicht.
Quelle: SZ |
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