| |

|
| Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5880
|
Verfasst am: 16.Sep 2006 16:02 Titel: Nachschlag für Siemens-Vorstände |
|
|
Während zahlreiche Siemens-Mitarbeiter um ihre Arbeitsplätze bangen, können die Vorstandsmitglieder im nächsten Geschäftsjahr mit kräftigen Gehaltserhöhungen rechnen.
Aufsichtsratschef Heinrich von Pierer plant nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ Anhebungen von durchschnittlich 30 Prozent. „Ich habe mir die Vergütung von Vorständen anderer DAX- Unternehmen genau angesehen, mit zahlreichen Fachleuten gesprochen und sogar Gutachtgen eingeholt“, sagte Pierer dem Nachrichtenmagazin. Dabei habe er festgestellt, dass die Siemens-Vorstände nach drei Jahren ohne Gehaltserhöhung inzwischen am unteren Ende vergleichbarer Unternehmen liegen.
Statt alle drei Jahre, wie bisher üblich, will er die Bezüge der obersten Topmanager des Konzerns künftig in kürzeren Abständen überprüfen, um Einkommenssprünge, wie jetzt geplant, zu vermeiden. Die erfolgsabhängigen Zieleinkommen der Vorstände sollen um 20 Prozent erhöht werden. Die Einkommen aus dem direkten Bezug von Aktien sollen um 50 Prozent steigen. Im Gegenzug sollen dafür künftig sämtliche Aktienoptionen wegfallen.
Viele Mitarbeiter müssen sich hingegen auf Lohnkürzungen einstellen. Vor allem bei der verlustreichen IT-Tochter SBS werden Lohnkürzungen oder Arbeitszeitverlängerungen erwartet. Für Unruhe im Konzern sorgen seit Monaten auch die Pläne für ein Gemeinschaftsunternehmen mit Nokia. Durch die Zusammenlegung werden Tausende Arbeitsplätze wegfallen.
Die Siemens-Führungsspitze hat laut „Spiegel“ auch bei der Wohnungssuche Vorteile. Die „Berliner Vermögensverwaltung“ (BBV), eine vor mehr als 45 Jahren gegründete Firma, halte zurzeit rund 100 Immobilien in ihrem Bestand, um sie an Vorstände zu verpachten oder zu vermieten. Grundstücke oder Häuser aus dem BBV- Portfolio seien den Bewohnern noch bis Anfang der neunziger Jahre zum Buchwert verkauft worden. Auch Siemens-Chef Klaus Kleinfeld nutze gegen Zahlung einer marktüblichen Erbpacht ein 3 500 Quadratmeter großes Grundstück aus dem Bestand der BBV im Münchner Nobelvorort Grünwald. |
|
| Nach oben |
|

|
Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5880
|
Verfasst am: 20.Sep 2006 16:44 Titel: |
|
|
Siemens bringt Anleger und Belegschaft gegen sich auf
Die geplante Anhebung der Bezüge der Siemens-Vorstand um durchschnittlich 30 Prozent hat zu einer bemerkenswerten Allianz geführt: Finanzmarktexperten murren darüber genauso wie die Belegschaft, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Der Konzern selber liefert für die üppige Gehaltssteigerung nur lahme Erklärungen.
Der Vorsitzende des Betriebsrats am Siemens-Standort Erlangen, Klaus Hannemann, schreibt in einem am Mittwoch bekannt gewordenen offenen Brief an Siemens-Vorstand und -Aufsichtsrat, sei für die Mitarbeiter nicht erkennbar, welche Leistungen diese Einkommenserhöhungen rechtfertigten. Die Belegschaft sei verärgert und überrascht. In dem Brief wird darauf hingewiesen, dass erst vor wenigen Tagen der Hälfte der Erlanger Siemens-Beschäftigten mitgeteilt worden sei, dass die Firma beabsichtige, ihr Tarifentgelt zu senken.
Der bayerische IG-Metall-Chef Werner Neugebauer kündigte den Siemens-Managern eine harte Linie bei den Verhandlungen über Einschnitte bei der IT-Sparte SBS sowie der Gemeinschaftstochter Fujitsu Siemens Computers (FSC) an. „Die nun geplante Erhöhung der Vorstandsgehälter wird diese Gespräche sicherlich belasten, wenn den Beschäftigten gleichzeitig große Opfer abverlangt werden sollen“, erklärte der Gewerkschafter. Die Siemens-Spitze will für die Mitarbeiter der krisengeschüttelten IT-Sparte SBS längere Arbeitszeiten bei weniger Gehalt durchsetzen.
Zudem monierten Spitzenpolitiker mehrerer Parteien die Gehaltssteigerung im Siemens-Topmanagement. SPD-Fraktionschef Peter Struck nannte die Ausweitung der Bezüge um 30 Prozent für alle zwölf Vorstände des Unternehmens „instinktlos“. Der saarländische Ministerpräsident Peter Müller (CDU) betonte, es sei nicht nachzuvollziehen, warum Unternehmen ständig Opfer von Arbeitnehmern erwarteten und zugleich Managerbezüge derartig aufstockten. |
|
| Nach oben |
|
|
Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5880
|
Verfasst am: 22.Nov 2006 16:45 Titel: |
|
|
Siemens-Bande veruntreut 200 Millionen
Der Schaden aus der Untreue-Affäre beim Technologiekonzern Siemens ist offenbar zehn Mal größer als zunächst angenommen. Die "Untreue-Bande" hat nach Angaben der Staatsanwaltschaft 200 Mio. Euro unterschlagen.
| Zitat: |
Zunächst waren die Ermittler von 20 Mio. Euro ausgegangen. Insgesamt befänden sich derzeit wegen der Vorwürfe sechs Mitarbeiter in Haft, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch in München mit. In der vergangenen Woche waren fünf Personen verhaftet worden, davon wurde ein Haftbefehl inzwischen außer Vollzug gesetzt.
Zwei weitere Mitarbeiter der Abteilungen Revision und Rechnungswesen aus der Telekommunikationssparte Com wurden am Mittwoch in Haft genommen. "Nach den bisher vorliegenden Erkenntnissen geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass sich die in Untersuchungshaft genommenen Beschuldigten zu einer Bande zusammengeschlossen haben", sagte der Leitende Staatsanwalt Christian Schmidt-Sommerfeld.
Den mutmaßlichen Tätern wird vorgeworfen, den Millionenbetrag bei Siemens abgezweigt und in schwarze Kassen ins Ausland geschafft zu haben. "Konkrete Erkenntnisse über den Verbleib dieser Gelder liegen nach wie vor nicht vor", sagte Schmidt-Sommerfeld. Die Vernehmungen dauerten noch an.
Die Ermittler prüfen früheren Angaben zufolge, ob das Geld aus der Siemens-Kasse, das auf Konten von Tarnfirmen in der Schweiz und Liechtenstein transferiert worden sein soll, für Schmiergeldzahlungen verwendet wurde. In der Schweiz läuft ebenfalls ein Ermittlungsverfahren.
Die in der vergangenen Woche begonnenen Durchsuchungen sind mittlerweile abgeschlossen. Die Ermittler haben nach eigenen Angaben 36.000 Ordner Archivunterlagen und zwischen 200 und 300 Ordnern aktuelle Geschäftspapiere beschlagnahmt. Bei einer Großrazzia hatten die Behörden bei Siemens etwa 30 Standorte in München, Erlangen und Österreich durchsucht und dabei auch die Vorstandsbüros ins Visier genommen.
(FTD) |
|
|
| Nach oben |
|
|
Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5880
|
Verfasst am: 29.Nov 2006 14:36 Titel: |
|
|
Der Korruptionsskandal bei Siemens zieht immer weitere Kreise. Nun soll auch die US-Börsenaufsicht SEC alarmiert sein.
Laut Süddeutscher Zeitung ist es nicht ausgeschlossen, dass die Behörde Ermittlungen aufnimmt.
Ein offizieller Beschluss sei aber noch nicht gefallen. Sollte es zu Ermittlungen kommen, könnten Siemens Strafen in Millionenhöhe drohen.
Die US-Behörde verfügt aber drastischere Sanktionsmaßnahmen als die deutschen Börsenhüter. Siemens winkt derweil ab. "Uns ist davon nichts bekannt", meint ein Siemens-Sprecher. |
|
| Nach oben |
|
|
Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5880
|
Verfasst am: 2.Jan 2007 21:38 Titel: |
|
|
Die Staatsanwaltschaft Nürnberg ermittelt gegen den Siemens-Konzern wegen möglicher Zahlungen an das Saddam- Regime im Irak. „Die Staatsanwaltschaft ermittelt, ob Siemens möglicherweise gegen das Außenwirtschaftsgesetz verstoßen hat“, sagte ein Behörden-Sprecher.
Untersucht werde ein Betrag, der möglicherweise illegal an das Regime des mittlerweile hingerichteten Ex-Diktators Saddam Hussein für Aufträge im Irak gezahlt worden sei, hieß es in einem Bericht der „Financial Times Deutschland“ (Mittwoch). Das Verfahren wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Außenwirtschaftsgesetz sei bereits Anfang November 2006 eingeleitet worden.
Dem Bericht zufolge stehen bei Siemens die Bereiche Siemens Medical Solutions, Siemens Power Generation und Siemens Power Transmission and Distribution im Mittelpunkt der Ermittlungen. In dem UN-Bericht waren lediglich Auslandstöchter des deutschen Konzerns aufgelistet. Über diese soll Siemens angeblich 1,6 Millionen US- Dollar illegal für Aufträge im Irak gezahlt haben. Möglicherweise würden auch Ermittlungen im Ausland gegen Siemens eingeleitet, berichtete die Zeitung.
Mit den Ermittlungen der Nürnberger Staatsanwaltschaft geraten nun auch weitere Konzernsparten ins Visier der Staatsanwälte.
Die Ermittler beschäftigen sich nicht zum ersten Mal mit der Siemens-Kraftwerksparte: So sollen zwei Siemens-Manager vor Jahren Mitarbeiter des italienischen Energiekonzerns Enel mit 6 Mio. Euro bestochen haben, um den Zuschlag für Lieferungen von Gasturbinen zu bekommen. Der Prozess soll demnächst in Darmstadt starten. |
|
| Nach oben |
|
|
Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5880
|
Verfasst am: 4.Okt 2007 17:11 Titel: |
|
|
Im Siemens-Schmiergeldskandal hat das Landgericht München eine Geldbuße von 201 Mio. Euro gegen Deutschlands größten Elektrokonzern verhängt. Erledigt ist die Affäre damit aber nicht.
Mit dem Urteil seien die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen in der ehemaligen Telekom-Sparte Com gegen Siemens beendet, teilte der Konzern am Donnerstag in München mit. Die Staatsanwaltschaft München hatte wegen des Verdachts auf Bestechung und Untreue gegen mehrere frühere Siemens-Manager ermittelt.
Fällig wird für den Konzern zusätzlich eine Steuernachzahlung in Höhe von 179 Mio. Euro. Insgesamt seien im Bereich Com Zahlungen von rund 450 Mio. Euro als steuerlich nicht abzugsfähig eingestuft worden, hieß es. Laut bisherigen Ermittlungen hatte eine Gruppe von Siemens-Managern schwarze Kassen angelegt, aus denen Schmiergelder im Ausland gezahlt worden sein sollen. Dabei soll es auch in anderen Konzernbereichen neben Com Verfehlungen gegeben haben. Nach neueren Medienberichten stießen Ermittler einer vom Konzern beauftragten US-Kanzlei auf fragwürdige Zahlungen von weit mehr als 1 Mrd. Euro.
Siemens fürchtet wegen der Schmiergeldaffäre jedoch auch hohe Strafen der US-Börsenaufsicht SEC, die sich bereits in München mit den Strafverfolgern zu Gesprächen getroffen hat. Ob die Amerikaner ein formales Rechtshilfeersuchen in Deutschland gestellt haben, ist indes unter den Juristen der Staatsanwaltschaft und des Bundesamts für Justiz umstritten. Experten sind sich zudem über die Höhe eines möglichen SEC-Forderung uneins.
Quelle: FTD |
|
| Nach oben |
|
|
Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5880
|
Verfasst am: 20.Jan 2008 19:12 Titel: |
|
|
Die US-Börsenaufsicht SEC hält die Schmiergeldaffäre beim Münchener Technologiekonzern Siemens nach dem Eindruck von dessen Aufsichtsratschef Gerhard Cromme für beispiellos.
"Für die SEC selbst ist Siemens der größte Korruptionsfall in der Geschichte", sagte Cromme der Zeitung "Welt am Sonntag".
Er hoffe aber, dass die Behörde das Bemühen und die Konsequenz von Vorstand und Aufsichtsrat bei der Aufklärung bei der Strafzumessung honorieren werde. Er gehe nicht davon aus, dass die Strafen Siemens in Schieflage bringen könnten.
Die SEC hat in der Vergangenheit gegen andere Firmen Strafen verhängt, die ein Mehrfaches der Bestechungssummen ausmachten. Bei Siemens werden derzeit intern verdächtige Zahlungen von 1,3 Milliarden Euro untersucht.
Einem Bericht der "WirtschaftsWoche" zufolge halten Mitglieder des Aufsichtsrats inzwischen eine Strafe von bis zu vier Milliarden Euro für möglich. Eine Quelle dafür nannte das Magazin nicht.
Cromme will dem Siemens-Aufsichtsrat am Montag empfehlen, alle im Geschäftsjahr 2006/07 amtierenden Vorstände sowie seinen Vorgänger als Aufsichtsratschef, den langjährigen Vorstandschef Heinrich von Pierer, zunächst nicht von den Aktionären entlasten zu lassen. Das beträfe unter anderem den amtierenden Finanzchef Joe Kaeser. Die Hauptversammlung findet am Donnerstag statt.
Die US-Anwaltskanzlei Devevoise & Plimpton, die die Affäre intern untersucht, hatte in einem Brief erklärt, Mitarbeiter hätten auch aktive Vorstände belastet. Namen nannte sie nicht. Cromme sagte der "Welt am Sonntag", er hoffe, im Frühjahr ein ausführliches Dossier der Anwälte zu erhalten. "Dann sollten wir (...) einen vollständigeren Überblick haben, wer wann was wusste und verantwortlich war".
Der Aufsichtsratschef, der seit Jahren dem Prüfungsausschuss des Gremiums angehörte, warf dem früheren Siemens-Vorstand vor, Schmiergeldzahlungen heruntergespielt zu haben: "Es wurde immer nur von Einzelfällen berichtet, denen der Vorstand bereits nachgegangen sei und die er dann auch abgestellt habe." Erst im Nachhinein habe sich herausgestellt, dass das unrichtig gewesen sei.
"Es steckte System hinter dem Netz der Korruptionszahlungen", sagte der frühere ThyssenKrupp- Chef.
Quelle: Reuters |
|
| Nach oben |
|
|
Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5880
|
Verfasst am: 24.Jan 2008 15:42 Titel: |
|
|
Aufsichtsratschef Gerhard Cromme kündigte auf der Hauptversammlung die nächsten Schritte bei der Aufarbeitung des Skandals an.
So sollen bald Verhandlungen mit der US-Börsenaufsicht SEC über Strafzahlungen beginnen, sagte Cromme auf dem Aktionärstreffen am Donnerstag in München.
Die SEC und das US-Justizministerium hätten ihr Einverständnis erklärt, "in Kürze mit uns Gespräche zu führen mit dem Ziel eines umfassenden und fairen Vergleichs", fügte Cromme vor Tausenden Aktionären hinzu. Die Unterredungen könnten im Februar starten, würden aber sicher mehrere Monate dauern. Schließlich sei die Siemens-Affäre auch ein Präzedenzfall in der US-Geschichte.
Das Ergebnis dieser Gespräche dürfte teuer werden: Die mächtige Börsenaufsicht SEC in Washington könnte eine Milliardenstrafe verhängen, vermuten US-Experten.
Zudem ist die Schmiergeld-Affäre noch längst nicht ausgestanden, wie Cromme eingestehen musste. "Gegen Siemens und seine Angestellten wird überall auf der Welt ermittelt", sagte der Aufsichtsratschef. Dennoch greife der interne Kampf gegen die Korruption. "Das Bild des Unternehmens Anfang 2008 unterscheidet sich sehr von dem Bild, was Sie von der HV im vergangenen Jahr in Erinnerung haben."
"Wir werden noch Jahre brauchen, bis wir diese Krise endgültig überwunden haben", sagte auch Konzernchef Peter Löscher, der im Juli Klaus Kleinfeld an der Siemens-Spitze abgelöst hatte. Löscher - zuvor Vorstand des US-Pharmakonzerns Merck - ist in einer komfortablen Situation: Er war erst zu Siemens gekommen, als der Skandal schon ins Rollen gekommen war.
Entsprechend deutlich wurde er: "Versagt hat die Führungskultur - missachtet wurde, dass man vor einer roten Ampel stoppen muss", rief Löscher den Aktionären mit seinem österreichischen Akzent zu. Die Verantwortlichen würden zur Rechenschaft gezogen.
Siemens habe im vergangenen Jahr gegen 470 Mitarbeiter Disziplinarmaßnahmen verhängt, 130 hätten gehen müssen. Das Amnestieprogramm zur Aufarbeitung der Affäre laufe gut - Dutzende Mitarbeiter hätten Unregelmäßigkeiten angezeigt.
Ob das gesamte Ausmaß der Korruption bekannt ist, bleibt allerdings fraglich. So hatte noch kurz vor der Hauptversammlung ein Pressebericht für Aufsehen gesorgt, wonach es bei Siemens auch in der Medizinsparte dubiose Zahlungen gab.
Finanzvorstand Joe Kaeser wies allerdings die Darstellung zurück, es handele sich um einen neu aufgedeckten Fall von Korruption. "Das sind keine neuen Zahlungen", sagte er. Sie seien in den 1,3 Mrd. Euro an dubiosen Verträgen enthalten, die dem Management bekannt seien. Die "Süddeutsche Zeitung" hatte die angeblich neu entdeckte Summe auf 140 Mio. Euro beziffert.
Löscher sprach seinem Vorstand das Vertrauen aus, obwohl dieser auf der Hauptversammlung nicht zur Entlastung vorgeschlagen werden soll.
Quelle: A.Berger/B.Maatz |
|
| Nach oben |
|
|
Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5880
|
Verfasst am: 3.Feb 2008 21:27 Titel: |
|
|
Der Siemens-Konzern verlangt von Managern, die in den Schmiergeldskandal verwickelt sind, jetzt Schadensersatz in Millionenhöhe.
An mehrere Angestellte, die nicht am Amnestie-Programm teilnähmen, seien bereits entsprechende Mahnbescheide versandt worden.
Siemens hat reumütigen Mitwissern zugesichert, keinen Schadenersatz von ihnen zu verlangen und sie nicht vor die Tür zu setzen. ... [mehr] |
|
| Nach oben |
|
|
Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5880
|
Verfasst am: 2.Apr 2008 11:38 Titel: |
|
|
Im Schmiergeld-Skandal bei Siemens kommen neue Einzelheiten ans Licht.
Beschuldigte Siemens-Manager berichteten gegenüber der Münchner Staatsanwaltschaft, der Konzern habe in mehreren Fällen Schweigegelder gezahlt, um Korruptionsdelikte zu vertuschen...
► ► verdächtige Zahlungen von 1,3 Mrd. Euro identifiziert |
|
| Nach oben |
|
|
Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5880
|
Verfasst am: 9.Mai 2008 17:13 Titel: |
|
|
Heissen Sie Pierer? Nein? Pech gehabt.
Auf die Münchner Staatsanwaltschaft kann sich Heinrich von Pierer verlassen. Die Staatsanwälte wollen keine strafrechtlichen Ermittlungen wegen Korruption gegen ihn einleiten.
Im Falle von Pierer fügen sich allein die bekannt gewordenen Aussagen zu einem derart schlüssigen Gesamtbild, dass es schwer ist, keinen begründeten Anfangsverdacht dafür festzustellen, dass der Ex-Vorstandschef selbst eine aktive Rolle im Schmiergeldsystem des Traditionskonzerns gespielt hat.
Angesichts dessen ist es fatal, dass die Staatsanwaltschaft von Pierer trotz hinreichender Anhaltspunkte für kriminelles Handeln jetzt in strafrechtlicher Hinsicht einen Persilschein ausstellt. ... [mehr] |
|
| Nach oben |
|
|
|
|
|
|
|
|
Sie können keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Sie können auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Sie können an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
|
Powered by phpBB © phpBB Group
|
|
|
|