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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6451
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Verfasst am: 18.Apr 2006 10:57 Titel: Neue Pfandpflicht ebnet Dose den Rückweg |
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Für den Verbraucher wird die Rückgabe pfandpflichtiger Dosen vom 1. Mai an einfacher. Allerdings kämpft der Handel zwei Wochen vor Inkrafttreten der neuen Regeln noch mit praktischen Problemen.
In der langen Geschichte der Verpackungsverordnung beginnt demnächst ein neues Kapitel. Dann müssen Händler, die Getränkedosen oder Einwegflaschen verkaufen, alle Verpackungen dieser Materialart zurücknehmen – ganz gleich, ob diese aus dem eigenen Sortiment stammen oder von der Konkurrenz in Umlauf gebracht wurden.
Damit entfallen die vor allem von Discountern wie Aldi oder Lidl praktizierten Insellösungen, bei denen sich die Händler lediglich zur Rücknahme des Leerguts aus dem eigenen Verkaufsprogramm verpflichten.
Die Branche erwartet, dass damit Einwegflaschen und vor allem Dosen vor einem Comeback stehen.
Ausnahmen gelten von Mai an nur für Läden mit einer Verkaufsfläche von weniger als 200 Quadratmetern, also beispielsweise für Kioske.
Sie müssen auch in Zukunft nur Gebinde derjenigen Marken zurücknehmen, die in ihrem Verkaufsregal stehen. Die Liste der Getränke, für die die Verbraucher Pfand zahlen müssen, verlängert sich zum 1.Mai.
Dann gilt auch eine Pfandpflicht für kohlensäurefreie Erfrischungsgetränke und alkoholhaltige Mischgetränke.
Ausgenommen vom Pfand sind nach wie vor Weine, Milch und Säfte. Außerdem Verpackungen, die nach Ansicht des Gesetzgebers als ökologisch vorteilhaft gelten, wie etwa Getränkekartons.
Mehr unter :sueddeutsche.de |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6451
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Verfasst am: 30.Apr 2006 14:18 Titel: |
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Handel nutzt Reform für Preiserhöhung
Künftig soll das Dosenpfand einheitlich 25 Cent betragen
Anfang 2003 hatten die deutschen Verbraucher alle Hände voll zu tun, ihren Getränkemüll nach den komplizierten Regelungen des neuen Dosenpfands zu sortieren. Nun wird das Pfand auf Einweg-Getränkeverpackungen reformiert.
Ab 1. Mai gilt: Das Pfand beträgt einheitlich 25 Cent; Getränkedosen und Einwegflaschen dürfen - bis auf Kioske und Tankstellen-Läden - überall zurückgegeben werden.
Ob das bundesweite Rücknahme-System funktionieren wid, muss die Praxis noch zeigen. Wer allerdings am Tag nach dem 1.-Mai-Feiertag Probleme bei der Rückgabe der Getränkedosen und Einwegflaschen hat, der sollte sich an die Verbraucherzentralen wenden, empfiehlt die Chefin des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen (vzbv), Edda Müller.
Kosten sollen Verbraucher tragen
Für den Handel zumindest ist klar: Einweggetränke werden bis zu 10 Cent teurer werden. Denn, so Holger Wenzel vom Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE), der Handel müsse rund 1,5 Milliarden Euro in die Rücknahme-Automaten investieren.
Zudem verursache deren Betrieb laufende Kosten in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro pro Jahr.
Verbraucherschützer sehen das freilich anders. Der Handel nutze das ungeliebte Pfand als Vorwand, die wegen der Mehrwertsteuererhöhung ohnehin vorgesehene Preiserhöhung durchzusetzen.
"Dann ist es natürlich gut, wenn man behaupten kann, dass an allem das böse Dosenpfand schuld ist", sagt Carel Mohn vom vzbv. Dabei müssten die Kassen der Händler gefüllt sein. "Der Handel sitzt auf Pfandgeldern in Milliardenhöhe, die nicht eingleöst wurden", sagt Jürgen Resch, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH).
Quelle: tagesschau.de |
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