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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6269
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Verfasst am: 16.Jul 2007 17:59 Titel: Ö: Bevölkerung weiß um Gefahren durch EAG-Börsegang |
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"Den Bedenken der Menschen zeigen ÖVP und Grüne die kalte Schulter"
"Die Trinkwasserversorgung wird verpachtet, die Energie AG wird zu 100% den Börsenregeln unterworfen und die Atommultis bekommen eine Möglichkeit zum Einstieg bei unserer Energie AG - all das sind die Fakten des Börsebeschlusses von ÖVP, Grün und FPÖ. Trotzdem versuchen vor allem ÖVP und Grüne, diese von ihnen verursachten Tatsachen zuzudecken oder zu verschweigen. Auf der Flucht vor den Fakten greifen sie dabei zu haarsträubenden Vergleichen wie zwischen dem börsenotierten Stahlkonzern Voestalpine und dem regionalen Grundversorger Energie AG, um Stimmung für den Börsegang zu machen. Tatsache ist jedoch, dass 75% der Bevölkerung den Börsegang der Energie AG ablehnen. Denn sie wissen: Was verkauft ist, ist verkauft!" so SP-Klubchef Dr. Karl Frais.
"Indem die ÖVP die Situation der Voestalpine 2003 mit jener der Energie AG 2007 vergleicht, zeigt sie wenig Wirtschaftskompetenz. So ging es 2003 darum, einen heimischen Kernaktionär für die Voestalpine zu schaffen, um den Standort Linz abzusichern. Beim regionalen, öffentlichen Versorgungsbetrieb Energie AG geht es hingegen um eine völlige Veränderung der unternehmerischen Perspektive durch den Börsegang. Eine Entscheidung zwischen dem öffentlichen Versorgungsprinzip für Oberösterreich und der Gewinnmaximierung an der Börse steht bevor. Aber die Menschen in Oberösterreich lassen sich vom unseriösen Voestalpine-Vergleich keinen Sand in die Augen streuen. Drei Viertel lehnen den Teilverkauf an der Börse klar ab", stellt Frais klar.
Die Börse-Befürworter ÖVP, Grün und FPÖ müssen - so Frais - die breite Ablehnung der Bevölkerung ernst nehmen. "Pühringer und Anschober müssen ehrlich sagen, was bei einem Börsegang Sache ist. Sie müssen dazu stehen, dass sie die Türen für Atomstromkonzerne bei der Energie AG öffnen. Sie müssen eingestehen, dass sie die Trinkwasserversorgung verpachten und somit Private vom Trinkwassergeschäft profitieren. Und sie müssen offen zugeben, dass die Energie AG durch einen Teilbörsegang zu 100% den Börseregeln unterworfen wird. Jetzt muss endlich Schluss sein mit der schwarzgrünen Politik des Verschleierns und der kalten Schulter gegenüber der Bevölkerung", fordert der SP-Klubobmann.
Quelle: ots |
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