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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6456
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Verfasst am: 19.Sep 2006 15:49 Titel: Russland entzieht Shell Förderrechte |
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Royal Dutch Shell wurde die Genehmigung für das 20 Milliarden Dollar teure Projekt Sachalin-2 entzogen. Moskau droht auch mit der Rücknahme von Fördergenehmigungen für Exxon Mobil und und Total.
Die Rücknahme der umweltrechlichen Genehmigung für Shell wurde mit Umweltverstößen beim Bau von Überlandpipelines begründet. Das Rohstoffministerium folgte damit den Forderungen der russischen Staatsanwaltschaft, die am Wochenende das Shell-Projekt als Verstoß gegen die russische Gesetzeslage bezeichnet hatte.
Shell hat kein Glück mit dem Vorhaben. Vor gut einem Jahr hatte der Konzern Kritik und Spott geerntet, als er eingestehen musste, dass das Sachalin- Projekt mit 20 Milliarden Dollar doppelt so teuer wird als zunächst kalkuliert.
Für Exxon Mobil geht es ebenfalls um Öl- und Gasfelder vor Sachalin und für Total um das Förderrecht am Ölfeld Charjaga in Westsibirien. In allen diesen Gebieten werde gegen den vereinbarten Investitionsplan verstoßen, daher könne die Genehmigung widerrufen werden, sagte der Leiter der Rechtsabteilung im Rohstoffministerium, Sergej Fjodorow. |
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hostaria Specialist
Anmeldungsdatum: 17.01.2006 Beiträge: 230
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Verfasst am: 20.Sep 2006 10:57 Titel: |
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interessante Kehrtwende.
Die ziehen wenigstens die konsequenz,bevor sie sich das Land von jü....u.ameri.... Banditen komplett ausräubern zu lassen. |
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aschima Specialist
Anmeldungsdatum: 16.08.2005 Beiträge: 109
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Verfasst am: 20.Sep 2006 14:23 Titel: |
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Irrtum -
die Leute, die im Ölgeschäft ganz oben sitzen sind alle jüdischen Glaubens, aber das weiß doch schließlich jeder........................
Aschima |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6456
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Verfasst am: 23.Sep 2006 5:17 Titel: |
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Im Streit um den Zugang ausländischer Energiekonzerne zu russischen Öl- und Gasvorkommen wächst die internationale Kritik am Vorgehen Russlands. Hohe Politiker mehrerer Staaten wandten sich zur Klärung der Unternehmensrechte an den russischen Präsidenten Putin.
Die Regierungen der USA, Großbritanniens und der Niederlande äußerten am Freitag ihre Sorge über den Rückzug umweltrechtlicher Genehmigungen für das Flüssiggas-Projekt Sachalin zwei des niederländisch-britischen Ölkonzerns Royal Dutch Shell.
In einem Telefonat mit Russlands Präsident Wladimir Putin am Donnerstagabend habe er eine Erklärung für die harte Linie verlangt, sagte der niederländische Ministerpräsident Jan Peter Balkenende. Er habe mit Putin vereinbart, dass sich die russischen Behörden gemeinsam mit den betroffenen Unternehmen um eine Lösung des Konflikts bemühen sollten.
Die britische Außenministerin Margaret Beckett äußerte sich nach Angaben eines Regierungsvertreters bei einem Gespräch mit ihrem russischen Amtskollegen „sehr besorgt“ über die Rücknahme der Umwelt-Genehmigungen. Die Gespräche sollten fortgesetzt werden. Auch ein Sprecher des US-Außenministeriums äußerte Sorge über das russische Vorgehen.
Das US-Unternehmen Exxon Mobil hat unterdessen einen weiteren Rückschlag erlitten: Nach Angaben des russischen Rohstoffministeriums wird die staatlich kontrollierte Rosneft den Zuschlag für ein kleines Ölfeld vor der ostsibirischen Insel Sachalin erhalten. Exxon Mobil betrachtet das vor kurzem entdeckte Feld als Teil seines in der unmittelbaren Nähe gelegenen größeren Förderprojekts Sachalin 1 und beansprucht es für sich. Bereits am Donnerstag hatte Russland damit gedroht, wegen eines Streits um stark steigende Kosten die Genehmigung für Sachalin 1 zurückzuziehen.
Die russische Regierung hat ihren Druck auf ausländische Energiekonzerne seit einigen Wochen erhöht. Experten sehen darin einen Versuch, sich einen größeren Anteil am lukrativen Geschäft mit Öl und Gas zu sichern. „Wir sehen eine Russifizierung der strategischen Energievorräte“, sagte der Londoner Hedge-Fonds-Manager Martin Taylor. „Dieser Prozess wird anhalten, bis er vollendet ist.“
Quelle:Handelsblatt |
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WC.Hofmann Pathfinder
Anmeldungsdatum: 09.12.2004 Beiträge: 357 Wohnort: in der Mitte Europas
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Verfasst am: 5.Nov 2006 11:06 Titel: Der Hund Sachalin mit seinen Läusen |
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| Moderator GM&P hat folgendes geschrieben:: |
Im Streit um den Zugang ausländischer Energiekonzerne zu russischen Öl- und Gasvorkommen wächst die internationale Kritik am Vorgehen Russlands. ...
Die Regierungen der USA, Großbritanniens und der Niederlande äußerten am Freitag ihre Sorge über den Rückzug umweltrechtlicher Genehmigungen für das Flüssiggas-Projekt Sachalin zwei des niederländisch-britischen Ölkonzerns Royal Dutch Shell.
...
Exxon Mobil betrachtet das vor kurzem entdeckte Feld als Teil seines in der unmittelbaren Nähe gelegenen größeren Förderprojekts Sachalin 1 und beansprucht es für sich. Bereits am Donnerstag hatte Russland damit gedroht, wegen eines Streits um stark steigende Kosten die Genehmigung für Sachalin 1 zurückzuziehen.
... # Quelle:Handelsblatt |
Sachalin - Ein riesiger Hund liegt träge im Wasser. Im Ochotskischen Meer, wo die sibirische Landmasse in den Pazifik abtaucht und Russland sein Ende nimmt, hat er sich gebettet. Das Naturvolk der Niwchen stellte sich die Insel Sachalin wie einen Hund vor - und die dort lebenden Menschen als Läuse im Pelz. - Soweit das einführende Wort des Autors Jens Hartmann. - Die russische Administrationskeule wird die Filzläuse zwar nicht vollständig aus dem Pelz des Hundes Sachalin verjagen, aber wohl zielorientiert dressieren.
Der heutige Beitrag von Jens Hartmann in der WELT ist sehr informativ und lesenswert; er passt als Fortsetzung in diesen Thread! -
http://www.welt.de/data/2006/11/05/1099253.html |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6456
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Verfasst am: 16.Dez 2006 4:36 Titel: |
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| Zitat: |
| Die Rücknahme der umweltrechlichen Genehmigung für Shell wurde mit Umweltverstößen beim Bau von Überlandpipelines begründet. |
In Nigeria kam es insbesondere in diesem Jahr zu wachsenden bewaffneten Aktivitäten zumeist von Widerstandsgruppen, aber auch vereinzelt von kriminellen Zusammenschlüssen.
Wie der britisch-niederländische Shell-Konzern am Freitag mitteilte, besetzten »Bewaffnete« eine Förderanlage des Unternehmens in Eriemu und nahmen »zahlreiche« Mitarbeiter und Soldaten als »Geiseln«.
Ziel der Rebellen ist es, der Forderung der einheimischen Bevölkerung nach Beteiligung am Ölreichtum ihrer Region Nachdruck zu verleihen. Eine zentrale Forderung der Rebellen lautet zudem, daß die Konzerne für die über Jahrzehnte verursachte Umweltzerstörung Entschädigung zahlen sollen. Dementsprechend wurden sowohl Ölplattformen im Golf von Guinea als auch diverse Anlagen auf dem Festland angegriffen und Hunderte dort Beschäftigte entführt – zumeist ausländische Experten. Diese kamen – zumeist gegen Zahlung von Lösegeld – wieder frei. |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6456
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Verfasst am: 21.Dez 2006 17:34 Titel: |
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Der russische Energielieferer Gazprom hat sich durchgesetzt und übernimmt die Führung des bisher vom niederländisch-britischen Konzern Shell geleiteten weltgrößten Öl- und Gasförderungsprojekt Sachalin II.
Der russische Gasmonopolist übernimmt für 7,45 Milliarden Dollar die Kontrolle. Shell werde weiterhin am Management beteiligt sein und Gazprom technisch unterstützen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
Russlands Präsident Wladimir Putin begrüßte den Verkauf der Kontrollmehrheit an den russischen Staatskonzern. Er sei zufrieden, dass die Unternehmen nun das Kostenrisiko für das Projekt selbst schultern, sagte Putin.
Shell hatte mit der jüngsten Kostenexplosion die russische Regierung gegen sich aufgebracht. Dem ursprünglichen Produktionsabkommen nach wird der Staat erst dann am Gewinn beteiligt, wenn die Kosten gedeckt sind.
Gazprom erhält 50 Prozent und eine Aktie an der Sachalin-Betreibergesellschaft.
Der Shell-Anteil sinke nach der Transaktion von 55 Prozent auf 27,5 Prozent, die beiden japanischen Unternehmen Mitsui und Mitsubishi kämen danach auf 12,5 Prozent und zehn Prozent, hieß es weiter.
Vor dem Einstieg Gazproms war Sachalin 2 das einzige größere Energieprojekt in Russland, das ganz in der Hand ausländischer Investoren war.
Die russische Regierung hatte zuletzt schrittweise den Druck auf Shell erhöht und dies vor allem mit Umweltproblemen begründet. Analysten sahen darin von Anfang an einen Vorwand.
Allerdings gehen von dem Projekt durchaus Umweltrisiken aus. Die Gasreserven liegen unter dem Meer vor der ostsibirischen Insel Sachalin nördlich von Japan. In der Region liegen die Futtergründe für seltene Walarten.
Shell teilte mit, das Unternehmen erhalte Bargeld für seinen Anteil. Analysten hatten dies im Vorfeld kritisiert. Der Konzern hinke anderen Unternehmen der Branche hinterher, was den Ersatz von Öl- und Gasreserven betreffe, sagten sie.
Quelle:HB |
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