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Magnus Newbie
Anmeldungsdatum: 30.03.2005 Beiträge: 24 Wohnort: D-RLP; RO-CS; RUS-VOL
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Verfasst am: 13.Mai 2005 14:42 Titel: Russland zahlt vorzeitig Schulden an Pariser Club zurück |
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Zitat 13.05.2005 Wirtschaft
Russland zahlt vorzeitig Schulden in Höhe von rund 15 Milliarden Dollar (rund 11,7 Milliarden Euro) an Deutschland und die anderen Mitglieder des Pariser Clubs der Gläubigerstaaten zurück.
Dies teilte der Pariser Club am Freitag in der französischen Hauptstadt mit. Die Rückzahlung erfolgt demnach ohne Zinszahlungen und werde nach Anteil an den Gesamtschulden auf die betroffenen Gläubiger verteilt. Die Zahlungen sollten ab Juni erfolgen und spätestens am 20. August abgeschlossen sein.
Russland stand nach Angaben des Finanzministeriums in Moskau zum 1. Januar 2005 bei den 18 übrigen Mitgliedsstaaten des Pariser Clubs mit insgesamt 43,1 Milliarden US-Dollar (rund 33,7 Milliarden Euro) in der Kreide. Hauptgläubiger ist Deutschland, das von Russland etwa 15 Milliarden Euro zurückfordert.
Die Verhandlungen zwischen Russland und dem Gremium hatten vor mehreren Monaten begonnen. Präsident Wladimir Putin stellte erstmals im vergangenen Oktober eine vorzeitige Teilrückzahlung in Aussicht, dies wurde später aber mit der Forderung nach einem Teilerlass der vor allem noch aus sowjetischer Zeit stammenden Schulden verbunden. Den russischen Staatsfinanzen kommen derzeit besonders die hohen Gas- und Ölpreise zu Gute. Im Januar überwies Moskau die letzte Tilgungsrate in Höhe von 3,3 Milliarden Dollar an den Internationalen Währungsfonds.
Moskau zahlt an Berlin fünf Milliarden Euro Schulden zurück
Deutschland erhält im Rahmen der Einigung Russlands mit den Gläubigerstaaten des Pariser Clubs von Moskau rund fünf Milliarden Euro Schulden vorzeitig zurückgezahlt. Dies teilte das Bundesfinanzministerium am Freitag in Berlin mit. "Dies ist ein wichtiger Eckpfeiler unserer haushaltspolitischen Strategie, über Einmalmaßnahmen die im Haushalt 2005 vorhandenen Risiken auszugleichen und die Verfassungsmäßigkeit des Haushalts wie geplant zu sichern", erklärte ein Sprecher von Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD). "Diese grundsätzliche Einigung muss jetzt bilateral zwischen der russischen Regierung und den jeweiligen Gläubigerländern umgesetzt werden." |
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jonathan33 Pathfinder
Anmeldungsdatum: 12.02.2004 Beiträge: 269
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Verfasst am: 13.Mai 2005 15:34 Titel: |
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| Wenn da mal nicht der Freund Putin Schröder einen Gefallen getan hat, um die erst kürzlich herausgebrachten Zahlen der Steuerausfälle in dieser Legislaturperiode noch aufzufangen...und die Regierung SPD/Grüne bei der nächsten Wahl nicht so schlecht aussehen zu lassen. |
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Magnus Newbie
Anmeldungsdatum: 30.03.2005 Beiträge: 24 Wohnort: D-RLP; RO-CS; RUS-VOL
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Verfasst am: 13.Mai 2005 16:25 Titel: Russland und die Schulden |
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Sehr geehrte User,
vielleicht möchtet Ihr nicht das solche Informationen hier veröffentlicht werden, aber ich versuche eine bessere Sensibilität für den Wachstumsmarkt Russische Föderation auf zu zeigen.
Auch meine Kritik an der zur Zeit unfähigen Wirtschaftspolitik in unserem Land soll hier zum Ausdruck gebracht werden nicht es untragbar ist, sondern weil es eigentlich schon schmerzt.
Klar wir haben keine Rohstoffe, aber unsere "Rohstoffe" werden seit Jahren verpulvert oder können nicht gebildet werden.
Mit freundlichen Grüssen
Zitat 13.05.2005 Wirtschaft
Zum Jahr 2008 könnte Russland die Parität im Verhältnis von Binnen- und Auslandsschulden erreichen
Russland könnte bis zum Jahr 2008 im Verhältnis von Binnen- und Auslandsschulden eine Parität erreichen, falls die Verhandlungen mit dem Pariser Klub über eine vorzeitige Schuldentilgung erfolgreich abgeschlossen werden.
Diese Auffassung brachte der stellvertretende Direktor des Departements für auswärtige Finanzbeziehungen, Staatsschulden und Wertpapiere im russischen Finanzministerium Alexander Tschumatschenko am Donnerstag zum Ausdruck.
„Allmählich nähern wir uns einem Verhältnis von 50:50 zwischen den Binnen- und den Auslandsschulden", sagte er auf der Konferenz "Regionen und Städte Russlands: Die Kreditaufnahme als Instrument der Wirtschaftspolitik" in Moskau.
Ihm zufolge beträgt das Verhältnis gegenwärtig 20:80. Im Einklang mit der Strategie zum Abbau der Schulden soll das Verhältnis von Binnen- und Auslandsschulden zum Jahr 2008 etwa 43:57 betragen. Der Vertreter des Finanzministeriums betonte dabei, dass die Berechnungen einen eventuellen Erfolg bei den Verhandlungen Russlands mit dem Pariser Klub über eine vorfristige Schuldentilgung nicht berücksichtigen.
„Wenn die Verhandlungen mit dem Pariser Klub erfolgreich abgeschlossen werden, dann erreichen wir faktisch ein Verhältnis von 50:50", schlussfolgerte er.
Auf die Schuldenstrategie eingehend, ergänzte Tschumatschenko, dass „die Staatsschulden im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt abnehmen werden".
Er führte an, dass die Staatsschulden Ende des Jahres 2004 bei 23 Prozent des Bruttoinlandsprodukts lagen. Geplant ist, dass die Kennziffer Ende 2008 etwa 12,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts betragen wird.
Das wird laut Tschumatschenko durch den raschen Abbau der Auslandsschulden erreicht. (RIA)[/b] |
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Trader Insider
Anmeldungsdatum: 28.10.2003 Beiträge: 931 Wohnort: Weesen
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Verfasst am: 13.Mai 2005 16:37 Titel: |
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Die Nachricht hat heute früh gerade mal gereicht den Euro um knapp 20 pips nach oben zu bewegen, dann hat jeder gemerkt dass die dazugehörigen Transaktionen schon getätigt worden sind - ein weiterer Non-event.
Für Herrn Eichel ist das eine erfreuliche Einnahme....! Woran man wieder mal sieht wie der Knabe rechnet. Also, Deutschland vergibt Kredite an Russland, soweit alles klar, eine völlig normale Sache. Und jetzt wird das ganze als schöne Einnahme verbucht? Hatte denn D das schon abgeschrieben? Und wenn ja - wie?
Jedenfalls ein nettes Dankeschön an den "Putin-Fanclub" vom Vorsitzenden persönlich... .
Grüsse
Trader |
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