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SPD will höhere Steuern für Reiche

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mhmoeller
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 20.12.2003
Beiträge: 1263
Wohnort: Bochum

BeitragVerfasst am: 23.Jun 2005 0:16    Titel: Antworten mit Zitat

@ gast

Statt toller Sprüche - belegen Sie Ihre Aussage rechnerisch - ich habe es an Hand der öffentlich zugänglichen Zahlen getan.

Treten Sie den rechnerischen Gegenbeweis an - oder sparen Sie sich Ihre Bemerkungen - denn zu behaupten, irgendwas geht nicht, weil hatten wir ja noch nie, kann jeder.

Hier geht es nicht um Glaubens- oder Idiologiefragen - sondern um ganze einfache Grundrechenarten - mit jedem 4,50-Euro-Taschenrechner nachvollziehbar - und zwar ohne gewagte mathematische oder statistische Prognosen - nur mit den Grundrechenarten und Dreisatzrechnung.

Jetzt die Wende - oder Ende.
GoMoPa-rtei
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Gast
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 22.12.2004
Beiträge: 316

BeitragVerfasst am: 23.Jun 2005 12:36    Titel: Antworten mit Zitat

@ mhmoeller,

wird die GoMoPa - Partei eine große Volkspartei und hat ein entsprechendes Budget, unterschreibe ich bei Ihnen persönlich den GoMoPa - Partei - Finanzplanungsberatungsvertrag.


Parteiliche Grüße,

Gast
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Tomas04
Specialist


Anmeldungsdatum: 21.09.2004
Beiträge: 57
Wohnort: Ba.-Wü. LK BC

BeitragVerfasst am: 23.Jun 2005 15:49    Titel: Antworten mit Zitat

@ Gast
ich pflichte mhmoeller vollenst bei! Das einzige was derzeit aktiv oder auch kreativ eingestellt wurde, kam nicht von Ihnen. Ich habe mir auch mal kurz die Mühe gemacht Ihre älteren Beiträge zu lesen. Leider findet sich darin immer der gleiche Stihl wieder. Kurze Kritik und evtl. einen ironischen Senf dazu geben - aber keine Untermauerung Ihrer Behauptungen. Ich weiß nicht, wie ernst Sie sich selber nehmen, aber meinerseits verliere ich schnell das Interesse an Ihren Beiträgen. Sobald man Ihnen etwas näher rückt, wird geschwiegen, oder es kommt wieder ein "belächelnder Beitrag" Ihrerseits. Das Ziel eine Diskussion ist der Meinungsaustausch und nicht unbegründete Kritik.

sonniger Tag
Tomas04
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Lutz Spilker
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 04.05.2004
Beiträge: 1432
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: 23.Jun 2005 16:04    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich weiß nicht, wie ernst Sie sich selber nehmen, aber meinerseits verliere ich schnell das Interesse an Ihren Beiträgen.


Bitter. Aber zutreffend.
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hdschulz
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 27.08.2004
Beiträge: 1096

BeitragVerfasst am: 23.Jun 2005 19:41    Titel: Antworten mit Zitat

@ backdoor2
Zitat:

Es sollte nicht zu schwer sein zu erkennen, daß diese Chancengleichheit nicht gegeben ist. Der Zugang zu Grundkapital, Beziehungen oder ganz einfach Bildung ist eben nicht gleich verteilt.


Zitat:
Aber es ist schlicht sogar Pflicht des Staates das Geld, daß Sie in Ihrem entenhausener Geldspeicher konzentriert haben wieder ein Stück weit zu "entkonzentrieren", um "die Karten neu zu mischen".


Also nichts für ungut - aber wenn ich so etwas lese, läuft es mir kalt den Rücken runter.

Haben denn die sozialistischen Umverteiler jeglicher Couleur (auch die braunen waren Sozialisten!) seit mehr als 200 Jahren nicht genug Unheil angerichtet bei den diversen Versuchen, ihre Untertanen zu egalisieren und nach ihren Vorstellungen zu formen?
Sind sie dabei auf allen Kontinenten und in Gesellschaften jedweder Entwicklungsstufe nicht immer wieder grandios gescheitert und haben dabei zig Millionen Todesopfer hinterlassen?

Glauben Sie wirklich, daß der Staat Solidarität verordnen kann? Ist es nicht vielmehr so, daß verordnete "Solidarität" = Zwang die echte Solidarität verkümmern läßt und diese in Ländern mit weniger Zwangsumverteilung ausgeprägter ist?
Bei der Zwangsumverteilung wird außerdem zunächst mal mindestens ein Drittel der Mittel von der Verteilungsbürokratie verbraucht und etwa ein weiteres Drittel erreicht gar nicht die Adressaten, die es am Nötigsten hätten.
Ist es nicht so, daß Arbeitslosigkeit und Probleme in der Sozialversicherung durch die ungebremste Regulierungswut der Politik erst verursacht werden?

Sehen Sie die vom Staat zu Schröpfenden eher "entenhausenmäßig" oder doch eher heuschreckenartig?
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P.Wilhelm
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 23.08.2003
Beiträge: 2277
Wohnort: 58730 Fröndenberg

BeitragVerfasst am: 23.Jun 2005 20:06    Titel: Die permanente Ignoranz... Antworten mit Zitat

solcher Ausarbeitungen

Zitat:
http://www.berndsenf.de/ZinssystemUndStaatsbankrott.htm und

http://www.berndsenf.de/ProblematikZinssystem_1.htm

lässt darauf schließen, daß es manchem Zeitgenossen selbst an der Zeit und Geduld fehlt, sich mal eine halbe Stunde damit zu beschäftigen...

Perlen vor die Säue geworfen - sozusagen...

In diesem Sinne

Peter Wilhelm
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Lutz Spilker
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 04.05.2004
Beiträge: 1432
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: 23.Jun 2005 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

@ Peter,

Zitat:
Perlen vor die Säue geworfen - sozusagen...


Mal unabhängig deiner Person, unabhängig des Inhaltes dieses Threads
und ebenfalls unabhängig des Themas deines/deiner Links.

Es kostet mich nicht die Bohne an Überwindung zu sagen: DU HAST RECHT!

Es ist ein Trauerspiel mit ansehen zu müssen, wie (pardon) wahlberechtig-
te Bürger mit ihrem Wahlrecht umzugehen pflegen. Mit etlichen anderen
Rechten, welche sauer erkämpft werden mussten, ebenfalls umgegangen
wird. Hier dürfte ich Dich zitieren Peter Wilhelm: es kotzt mich an!

Der Wohlstand hat sich also doch breit gemacht und die Mägen, wie auch
die Hirne sind mehr als gesättigt. Dümmliche Phrasen machen sich breit
und füllen lediglich Papier, wenn überhaupt. Kein geistiger Inhalt ist zu le-
sen, so es überdies geplant war.

Ich dachte, mit diesem Thread einen Effet geben zu können. Eine Art Wach-
rütteln. Einige sehr gute Gedanken, wie die von 'mhmoeller' kamen dabei
zustande. Doch der Rest verlief sich in Verriss, Dummdödelei und wie im-
mer mal, neidvollem Gehabe der Gattung 'Pseudoschlaumeierei'.

Dieses Verhalten zieht sich momentan durch mehrere Threads und ich re-
agiere, wenn überhaupt, nur noch persifliert darauf. Wohl dem, der es zu
unterscheiden vermag.

Guten Abend meine Damen und Herren...
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mhmoeller
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 20.12.2003
Beiträge: 1263
Wohnort: Bochum

BeitragVerfasst am: 24.Jun 2005 10:01    Titel: Antworten mit Zitat

@ Lutz Spilker

Zitat:
Es ist ein Trauerspiel mit ansehen zu müssen, wie (pardon) wahlberechtig-te Bürger mit ihrem Wahlrecht umzugehen pflegen. Mit etlichen anderen
Rechten, welche sauer erkämpft werden mussten, ebenfalls umgegangen
wird.


Ja glauben Sie denn allen Ernstes, es gäbe diese Rechte noch, wenn mit ihnen anders umgegangen würde?

Die alten Römer kannten schon den Spruch: Brot und Spiele

Hier heißt es: Gib dem Deutschen seine Talkshow und sein Bier

Tatsächliche Veränderungen von Seiten der Masse lassen sich hier nur dann durchsetzen, wenn die Mattscheibe mindestens seit einem Monat dunkel ist und die Bierlieferung genauso lange ausbleibt.

Auf der anderen Seite ist es ein geniales Instrument, die Welt zu befrieden. Stellt über all dort, wo Bürgerkriege oder sonstige Unruhen herrschen, in jeden Haushalt zwei Fernseher, engagiert einheimische Bärbel Schäfers, Richterinnen Salesch und sorgt für genügend Bier - und die Aktienkurse der Waffenproduzenten brechen ein.

Mit sarkastischen Grüßen
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Gast
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 22.12.2004
Beiträge: 316

BeitragVerfasst am: 24.Jun 2005 10:02    Titel: Geschnipselt! Antworten mit Zitat

Hallo!

Zitat:
Erhöhung der Umsatzsteuer auf 25%

= Staatsbankrott!

Zitat:
Ganz frisch aus dem N-TV

= Nett!

Alle die dort heute schon einmal quergehört haben, wissen nun wieso. Oder auch nicht! Erspart mir viel Arbeit Ihnen das zu erklären, außerdem wären die Hörsäle voll, nicht nur von Studenten!

Mit freundlichen Grüßen,

[E-Mail anzeigen].,

Mann oh Mann, Sie grabschen aber ganz schön zu!
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mhmoeller
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 20.12.2003
Beiträge: 1263
Wohnort: Bochum

BeitragVerfasst am: 24.Jun 2005 10:13    Titel: Antworten mit Zitat

@ Gast

Zitat:
= Staatsbankrott!


Haben Sie einen Beleg, eine Quelle dafür?


Zitat:
Erspart mir viel Arbeit Ihnen das zu erklären


Ach so - na wollen Ihre kostenbare Zeit ja nicht überstrapazieren und erwarten, daß Sie auch mal inhaltlich auf was eingehen - würden wir alle ja wahrscheinlich eh nicht verstehen.
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Lutz Spilker
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 04.05.2004
Beiträge: 1432
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: 24.Jun 2005 12:40    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ja glauben Sie denn allen Ernstes, es gäbe diese Rechte noch, wenn mit ihnen anders umgegangen würde?

Die alten Römer kannten schon den Spruch: Brot und Spiele

Hier heißt es: Gib dem Deutschen seine Talkshow und sein Bier


Also: Panik et circenses oder wie? Nein. Ich will und kann es nicht glauben.
Die Essenz der Sache wurde von @ mhmoeller mehr als kristallklar darge-
stellt und jeder, wirklich jeder, ist in der Lage es nachzuvollziehen.
Die Mühe habe ich mir mittlerweiler gemacht!

Betrachte ich mir die Klicks dieses Threads mit einem anderen, innerhalb
der selben Periode, so weist es auf eine klare Ausssage hinaus, welche
ich schon in meinem vorhergehenden Thread begründete: die Bäuche
sind voll.

Es interessiert offensichtlich niemanden, dass die Armutsgrenze im März
diesen Jahres auf 780,00 Euro festgelegt wurde. Betrachte bitte jeder nun
sein Einkommen...

Wenn doch alles so eitel Sonnenschein wäre, woher dann aber bitteschön
der dringende Wunsch nach Änderung?

Angelea Merkel verpasste, hinsichtlich der Veränderungen im Steuerwesen,
ihren Partei-Kumpanen erst eínmal einen Maulkorb, das wohl nicht ohne
Grund. Es wird also ein größeres Päckchen in Empfang genommen werden.

Und das (meine lieben Wahlberechtigten) tragen wir dann wieder alle...
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svenjäger
Newbie


Anmeldungsdatum: 27.05.2005
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 25.Jun 2005 0:26    Titel: Antworten mit Zitat

guten tag,ich las die 2 kommentare zum einen den des herrn r.hopp vom 22.6.,den etwas längeren beitrag und fragte mich dann nur noch ob er das alles ernst meint? selten solch theorien gelesen,einmal im kreis gedreht..
sehr gut der kommentar von mhmoeller mittwoch 22.6. der das ganze problem in verschiedenen richtungen sehr gut darstellt.
ich selbst kann nur sagen: der kommunismus ist gescheitert..die soziale marktwirtschaft ist gescheitert,letztendlich kann nur die freie marktwirtschaft dem menschen zu nutzen sein.
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mhmoeller
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 20.12.2003
Beiträge: 1263
Wohnort: Bochum

BeitragVerfasst am: 25.Jun 2005 10:39    Titel: Antworten mit Zitat

@ Lutz Spilker

Zitat:
die Bäuche sind voll.


Und die Köpfe dafür hohl - die Verdauung entzieht dem Gehirn die zur Durchblutung notwendigen Blutmengen.

Zitat:
Angelea Merkel verpasste, hinsichtlich der Veränderungen im Steuerwesen, ihren Partei-Kumpanen erst eínmal einen Maulkorb


Irgendeinem diese Politclowns fiel jetzt ein, daß Mieten in der Regel ja umsatzsteuerfrei seien - und das müsse doch geändert werden. Ja - damit die Kassen sich noch weiter leeren.

Durchschnittliche Baukostenpro qm: 1.200 €, darin enthalten 165,52 € USt, die als Vorsteuer an den Bauherren dann erstattet werden muß. Durchschnittliche Netto-Kaltmiete pro qm: 7 € - darauf 16 % USt = 1,12 €.
Nach 148 Monaten - das sind 12 Jahre und 4 Monate - haben Vater Staat und Mutter Dummheit dann die erstattete Vorsteuer wieder heraus bekommen. Nicht davon zu reden, was es heißt, daß jeder Vermieter auf einmal Umsatz- und Vorsteuerberechtigt ist. Aber man kann noch nen paar Stellen in der Finanzverwaltung schaffen.

Schöne Grüße aussem Pott, wo der Regen gerade den Sommer ablöst
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Roderich Hopp
* Ehrenmitglied *


Anmeldungsdatum: 17.05.2004
Beiträge: 947
Wohnort: Dorum-Mulsum

BeitragVerfasst am: 25.Jun 2005 17:13    Titel: Antworten mit Zitat

Werter User Svenjäger
Sollten Sie meinen Betrag wirklich aus dem von Ihnen geschilderten Blickwinkel betrachtet haben, fasse ich das für mich persönlich dahingehend auf zukünftig die Satire in meinen Beiträgen, so es denn von mir gewollt ist, etwas stärker zu betonen, damit Sie auch Ihnen als solche verständlich wird.
Ansonsten stimme ich bis auf die Minderung der Tabaksteuerung -die würde ich sogar verdoppeln,dem was Herr Möller geschrieben hat voll und ganz zu.
Ich würde bei der Mehrwertsteuer sogar noch um 3 % Prozentpunkte höher gehen, und auch sicherstellen das eine auf die Hälfte reduzierte Mineralsteuer mittelverwendet für den Erhalt und noch erforderlichen Ausbau des Straßensystems eingesetzt wird, und nicht wie heute, gerade mal 10 % = 4,45 MRD. Denn mit dem Rest werden Haushaltslöcher gestopft. Die 3 % aus der Mehrwertsteuererhöhung dienten der Forschung und Technologie und dem Ausbau der Universitäten zu ELITE-Universitäten.
Es ist bedrückend wenn man liest das der Etat der TU München gerademal so hoch ist wie das Spendenaufkommen der HARVARD- Unversität. (700 Mio $ ) Man kann dies sinngemäß auch umkehren und anfangen nachzudenken was da so bildungspolitsch aus dem Ruder gelaufen ist.
Unser Staat , der außer Kohle keine nennenswerten Rohstoffe besitzt hat es zugelassen, das Verblödungsressourcen wie zig-kanaliges Privatfernsehen gefördert wurde anstatt die Schulen.. Und dies waren nun mal nicht die ROT-Grünen. Die hatten es damit natürlich relativ leicht dem tumben Bürger Hartz IV als Lösung aller Zukunfts-Probleme unterzujubeln.
Alle unsere Probleme sind hausgemacht und wir alle, denn wir sind der Staat haben sie zugelassen. Nicht die Politiker sind allein an allem schuld, wir sind schuld und daran werden auch Neuwahlen nichts ändern.
Wir haben es zugelassen das unser Bildungssystem im Laufe der Zeit zur Klippschule umfunktioniert wurde. Vor allem aber die früher so genannten Volksschulen die es den meisten gestattete, mit diesem Abschluss einen soliden Beruf zu erlernen.
Den Grundstein für das heutige Dilemma legten, damals allerdings gezwungener Maßen ,schon die Väter des Grundgesetzes. Der uns von den Siegermächten aufgezwungene Föderalismus war für die Väter des Grundgesetzes ggü. dem Morgenthauplan das kleinere Übel. Man hätte das Grundgesetz ja später ändern können, aber Adenauer hat sehr schnell erkannt wie gut und leicht es sich damit regieren ließ... Damit alle Bundesbürger vermeintlich glauben das wir sogar eine Verfassung haben wurde flugs die Institution Bundesverfassungsgericht geschaffen, die es so gar nicht geben darf. Denn wir haben laut Grundgesetz keine Verfassung und benötigten somit auch keine Verfassungsorgane. Einer der vielen Irrtümer in dieser unserer Republik. Dasselbe gilt auch wieder für das viel missbrauchte Wort soziale Marktwirtschaft wie auch hier im Thread angesprochen. Kein Wort außer dem Wort Liebe ist in unserem Deutschland so oft missbraucht und gequält worden. Erhard musste seine sozial Marktwirtschaft mit erbittertem Widerstand bereits bei den Wahlen 1957 zu Grabe tragen, als Adenauer gegen den Rat damaliger Experten die dynamische und generationenbezogene Rente einführte um damit eines seiner Wahlversprechen einzulösen. Er hinterfragte natürlich evtl. Folgen für die Zukunft. Als im gesagt wurde das sich dies in ca 50 Jahren auswirken würde ( also heute, und wegen der damals noch nicht bekannten Pille u.a. sogar noch schneller ) meinte er, dann jebt et mich
nich mehr. !! Erhard hat dann- als Kanzler- weiter dazu beigetragen wie alle seine Nachfolger auch.
Sicher war es für kleine und mittlere Beamten und Soldaten schön das sich deren Gehälter unter Brandt, 1972, 1973 und 1974 um rd. 28 % erhöhten .Der beleibte und gefürchtete Kluncker als damaliger ÖTV- Chef hat es mit Streiks wie die der Müllmänner geschafft dies für den Öffentlichen Dienst durchzusetzen. Aber keine hat die Langzeitfolgen für den Staat in Form von Pensionen und Angestelltenrenten bedacht. Hinzu kommt das zu der Zeit trotz ÖLKRISE ausschließlich wachstumsorientiert gedacht wurde. Das setzte sich unter Schmidt als Nachfolger Brandt,s , und der hat es erst kürzlich in einer ZDF- Dokumentation zugegeben, fort. Doch am schlimmsten war es in der Zeit von 1982 bis 1998. Da wurde das Geld und die Zukunft der Bürger unter Zuhilfenahme der unsinnigsten Phrasen und mit den unsinnigsten Argumenten verbrannt und verschleudert. Währungsangleichung für die geliebten Schwestern und Brüdern der ehemaligen DDR im Sauseschritt. Das pausbäckige, die Renten sind sicher verkündende Sozialengelchen Blüm plünderte ohne mit der Wimper zu zucken die Rentenkassen, und mit der Treuhand wurden treuhänderisch Milliardenwerte vernichtet. Und aus den von Birne versprochenen blühenden Gärten wurden leider nur Gärtlein die man heute nur mittels Solidarwässerchen am Leben erhält. Usw. usw.
Die Roten und die Grünen haben dann den Mund auch viel zu voll genommen und sind zu Sprücheklopfern mutiert. Alle reden von einem Phänomen und jagen einem Phantom nach.. nämlich der Arbeit und damit verbundener möglicher oder vermeintlich zu schaffender Arbeitsplätze.. Jeder versucht sie herbeizureden. Doch keinem wird es gelingen..
Auch nicht der neuen bundesweiten Hoffnung Prinzessin Eisenherz die sich mit ihrem eingeknickten Ritter der traurigen Gestalt aus seinem geliebten Bayern aufmachen will den bisher bekannten Märchen ein weiteres hinzuzufügen. Um dann irgendwann in absehbarer zu stammeln...... ja wir wollten, ja wir dachten, ja wir meinten... aber leider.. meine Damen und Herren.. ohne ihr Mitwirken ( sprich höhere Steuern ) geht es leider nicht... Nein.. bedenken sie auch die globale Situation der wir uns leider nicht entziehen können usw. usw.
Die SPD will die Reichen abstrafen, schwarz gelb alle, und warum. ? Sie suchen etwas was es im 21. Jahrhundert nicht mehr so geben wird wie zur Zeit der Industrialisierung. Nämlich Arbeit... und Arbeitsplätze... 1Euro Jobs ist nur eine der zahlreichen Pervertierungen die sich Rot- Grün geleistet hat .Wie sollen solche Niedriglohnjobs Geld in die maroden Kassen spülen ?
Sage ich jetzt, wir müssen uns auf unsere Tugenden zurück besinnen und nicht wie ein Jammerlappengeschwader jedem und jeden Tag die Ohren vollsülzen, wird man mich populistischen Gedankenguts bezichtigen. Denke ich an ökonomisch zwingende Umverteilung und damit zwangsläufiger Änderung des Systems werde ich als Sozialist beschimpft werden.
Sei es wie es will, ich weiß, dass wir nur gemeinsam etwas ändern können und leider hat uns die Demokratie nur mit dem Stimmrecht ausgestattet. Doch viele Stimmen für das Richtige, auch wenn es eine neue Bewegung wäre bewirken mehr als nur Achselzucken und Lamentieren um des Kaisers Bart = die derzeitigen Parteien.
Es tut gut wie im nachstehenden Interview nach 30 Jahren nachzulesen, dass damaliges Gedankengut, für das man auf Demos trotz Rot- gelber Regierung niedergeknüppelt wurde ( wie z.B.Maschinensteuer) doch nicht so verkehrt gewesen sein kann, wenn denn heute von namhaften Wissenschaftlern, ( und nicht einmal deutschen ) wieder darüber nachgedacht und solches eingefordert wird.
Und laut über eine völlig neue Partei nachzudenken macht mehr Sinn wie sich mit unverbesserlichen Uralt-Pragmatikern auseinanderzusetzen.
Allseits ein schönes Wochenende zum Grillen, Lieben, lieben lassen
Roderich Hopp



Langfristig wird die Arbeit verschwinden“
US-Ökonom Jeremy Rifkin:
Deutschland führt Scheindiskussion
Es gibt kein größeres Problem in Deutschland und Europa als die Massenarbeitslosigkeit. Politiker aller Parteien versprechen Abhilfe, doch die Zahl der Menschen ohne Beschäftigung nimmt seit Jahren immer nur zu. Wo soll das enden? Der US-Professor Jeremy Rifkin befasst sich seit Jahrzehnten mit dieser Frage und ist gesuchter Ratgeber von Regierungen und Konzernen. Sönke Iwersen fragte ihn nach der Zukunft der Arbeit.

Herr Rifkin, eines Ihrer Bücher heißt: „Das Ende der Arbeit“. Das meinen Sie doch nicht wörtlich, oder?

Allerdings meinte ich das wörtlich. Als ich dieses Buch
1995 schrieb, waren weltweit 800 Millionen Menschen arbeitslos oder unterbeschäftigt. 2001 waren es schon mehr als eine Milliarde. Die Entwicklung ist eindeutig.

Aber es gibt doch Gewinner. In Europa gilt England als Vorbild. China wächst in irrem Tempo. Und in Ihrem Land läuft es auch gut. Die amerikanische Arbeitslosenquote ist doch traumhaft niedrig.

Das können Sie alles vergessen. Unsere Quote ist niedriger als Ihre, das stimmt. Aber zu welchem Preis? Das schmutzige Geheimnis hinter dem US-Wirtschaftsboom in den 90er Jahren ist die wahnsinnige Verschuldung der privaten Haushalte. Die Verbraucherkredite haben jedes Jahr um neun Prozent zugenommen. Die Mehrzahl der Amerikaner hat heute nicht mal 1000 Dollar an Rücklagen. 2005 wird die Zahl der Privatinsolvenzen die Zahl der Ehescheidungen übertreffen.

Wenn die USA nicht als Vorbild taugen, dann aber England? Dort gibt es so wenig Arbeitslose wie seit 30 Jahren nicht mehr.

England ist dasselbe in grün. Der durchschnittliche Engländer gibt heute 120 bis 130 Prozent seines Jahreseinkommens aus. Das ist Wirtschaftswachstum per Kreditkarte.

Bleibt China. Keine Wirtschaft wächst so stark wie die der Chinesen.

China ist faszinierend, ja. Aber schauen Sie mal genau hin. In den letzten sieben Jahren sind 15 Prozent aller chinesischen Jobs verschwunden. Auch der chinesische Boom kann an der Wahrheit nichts ändern.

Welche Wahrheit meinen Sie?

Die Wahrheit über die Unumkehrbarkeit dieser Entwicklung. Langfristig wird die Arbeit verschwinden.

Warum?

Schauen Sie in die Vergangenheit. Zehntausend Jahre haben sich Menschen andere Menschen als Sklaven gehalten. Nun reden wir uns gern ein, dass die Sklaverei abgeschafft wurde, weil wir so human geworden sind. Aber die Wahrheit ist: Durch die industrielle Revolution ist die Sklaverei überflüssig geworden. Ab einem bestimmten Zeitpunkt war es billiger, den Ofen eines Kohleofens zu füllen, als den Mund eines Sklaven.

Und da sehen Sie Parallelen zu heute?

Wir sind mitten in einer Umwälzung, die die industrielle Revolution noch übertrifft. Durch die ersten Mechanisierungsschübe verloren Millionen von Menschen ihre Jobs und wanderten vom Land in die Städte, um dort mit den Maschinen zusammen zu arbeiten. Aber die Computer und Informationstechnik von heute machen immer mehr Menschen ganz überflüssig. Selbst die billigste menschliche Arbeitskraft ist teurer als die Maschine.
Aber entstehen durch die neue Technik nicht auch neue Arbeitsplätze

Das ist die Hoffnung, an die wir uns seit Jahrzehnten geklammert haben. Die kapitalistische Logik sagt, dass technologischer Fortschritt und gesteigerte Produktivität alte Jobs vernichtet, dafür aber mindestens genauso viele schaffen. Aber die Zeiten sind vorbei.
Sind Sie da sicher?

Ganz sicher. Sehen Sie, ich verdiene einen Teil meines Einkommens damit, die Chefs großer Konzerne zu beraten. Wenn ich die frage, ob sie in Zukunft noch Zehntausende von Mitarbeiter haben werden, dann lachen die laut los. Die Wirtschaftsführer wissen längst, wo die Reise hingeht.Wohin geht sie denn?


Wir vollziehen gerade einen Wandel hin zu einem Markt, der zum allergrößten Teil ohne menschliche Arbeitskraft funktioniert.
Bis 2010 werden nur noch zwölf Prozent der arbeitenden Bevölkerung in Fabriken gebraucht. Bis 2020 werden es weltweit nur noch zwei Prozent sein.

Das klingt unglaublich.

Nicht unglaublicher, als was wir schon erlebt haben.
Von 1982 bis 2002 stieg die amerikanische Stahlproduktion von 75 auf 102 Millionen Tonnen. Im selben Zeitraum nahm die Zahl der Stahlarbeiter von 289.000 auf 74.000 ab. In den 20 größten Volkswirtschaften der Erde sind zwischen 1995 und 2002 mehr als 30 Millionen Arbeitsplätze abgebaut worden. Wohin sie schauen, dasselbe Bild: Die Produktion steigt, die Produktivität steigt, aber die Arbeitsplätze nehmen ab.


Aber was ist mit Service, mit Dienstleistungen, mit hochqualifizierten Jobs?

Die haben längst dasselbe Problem. Die amerikanische Telefongesellschaft Sprint ist seit Jahren dabei, menschliche Vermittler durch Spracherkennungsprogramme zu ersetzen. 2002 sprang die Produktivitätsrate bei Sprint um 15 Prozent nach oben, der Gewinn stieg um 4,3 Prozent, und 11.500 Jobs wurden abgebaut. Die Net-Bank in Australien hat 2,4 Milliarden Dollar Einlagen. Eine herkömmliche Bank dieser Größe hätte um die 2000 Angestellte. Aber die Net-Bank benötigt nur 180 Mitarbeiter.
Wie kann so etwas funktionieren?

Dank Internet, Satellitentechnik und Breitbandleitungen kann die Information heute praktisch mit Lichtgeschwindigkeit um den Globus rasen. Es gibt da eine nette Formulierung von Paul Saffo vom Institute für die Zukunft in Kalifornien. Er sagt, dass sich das Geschäft in den 80ern darum drehte, dass Menschen mit Menschen reden.
Jetzt geht es um Maschinen, die mit Maschinen reden. Der Mensch wird überflüssig.

Sie beraten doch Regierungen. Was sagen Politiker eigentlich, wenn Sie denen von Ihren Thesen erzählen?

Mit den Politikern ist das so eine Sache. Im Jahr 2000 haben sich die Europäischen Regierungschef getroffen und beschlossen, Europa bis 2010 zum leistungsfähigsten Wirtschaftsraum der Welt zu machen. Und was ist geschehen? Nicht viel.
Und das liegt daran, dass die Politiker ihnen nicht zugehört haben?

Es liegt daran, dass viele Politiker Europa lieber als Sündenbock missbrauchen, anstatt sich dem Grundproblem zu stellen: Die Arbeit verschwindet. Das will kein Politiker seinen Wählern erzählen.
Statt dessen betet man immer wieder dieselben drei Pseudotheorien herunter.

Drei Pseudotheorien?

Immer dieselben drei, ja. Erstens: Wir verlieren in unserem Land Jobs, weil die bösen Unternehmer Stellen ins Ausland verlagern. Zweitens: Wir haben genug Jobs, die Leute sind nur nicht richtig ausgebildet. Und drittens: Wir haben zu wenig Jobs, weil die Sozialabgaben zu teuer sind. Alle drei Argumente sind absurd.

Wissen Sie, dass genau diese Argumente gerade in Deutschland diskutiert werden?

Natürlich weiß ich das. Ihre Regierung hat mich ja gerade erst wieder zu einem Vortrag eingeladen. Aber der Reihe nach.
Erstens: Die Zahl der Jobs die in Deutschland verschwinden weil sie zum Beispiel nach Osteuropa oder China verlagert wird, ist verschwindend gering. Sie macht gerade mal ein Prozent der abgebauten Stellen aus. Der wirkliche Jobkiller ist der technologische Fortschritt. Aber davon hören Sie von den Politikern kein Wort. Maschinen machen sich als Buhmann eben schlechter als Chinesen oder Polen.

Was ist das zweite Pseudoargument?

Das ist auch so eins für die Wahlreden: Wir müssen die Leute nur richtig ausbilden oder weiterbilden und schon ist das Beschäftigungsproblem gelöst. Nehmen wir mal an, man könnte tatsächlich alle fünf Millionen Arbeitslosen in Deutschland so fortbilden, wie sich die Politiker das vorstellen. Was wäre denn dann? Es gäbe immer noch nicht genug Jobs. Die Zeiten der Massenarbeit ist vorbei. Wir werden nie wieder Tausende von Leuten sehen, die aus den Fabriktoren strömen. In Zukunft wird Arbeit etwas für die Eliten sein. Für besondere Aufgaben wird man immer noch die Top-Ärzte, Top-Anwälte oder Top-Designer brauchen. Aber Durchschnittsqualität kann ein Computer oder ein Roboter billiger liefern.

Wo liegt der dritte Fehler?

Ah, die sozialen Systeme. Darüber sprechen Sie hier schon seit Jahren, nicht wahr? Nun, ich will nicht sagen, dass es in Deutschland keinen Reformbedarf gibt. Aber wenn jemand daran denkt, den Weg der USA einzuschlagen, dann kann ich davor nur warnen. Je härter sie die Sozialsysteme beschneiden, desto eher tauchen die Probleme an anderer Stelle wieder auf. Schlechtere Gesundheit, größere Armut, weniger Sicherheit, mehr Kriminalität. Natürlich ist die US-Arbeitslosenquote niedriger als die deutsche. Aber bei uns sitzen allein zwei Millionen Leute in den Gefängnissen. Meinen Sie, das ist keine versteckte Arbeitslosigkeit? Glauben Sie mir, sie sind hier immer noch besser dran.

An den Problemen ändert das aber nichts - und Sie sagen, dass alles noch schlimmer wird. Sehen Sie sich eigentlich als Apokalyptiker?

Weil ich das Ende der Arbeit vorhersage? Nein. Erstens: Ich ziehe nur logische Schlüsse aus Dingen, die ich in der Wirtschaft jeden Tag beobachten kann. Und zweitens: Ich halte das Ende der Arbeit durchaus für eine positive Sache.

Aber was sollen all die Leute denn machen, wenn sie keine Arbeit mehr haben?

Sehen Sie, so verbogen sind wir heute. Ich sage, die Menschen werden für den Produktionsprozess nicht mehr gebracht und Sie fragen, was sie dann bloß machen sollen. Als ob es die Erfüllung des Menschen wäre, Tag für Tag dieselbe stupide Tätigkeit auszuführen.
Dasselbe Blech zu formen oder dieselben Fragen am Telefon zu beantworten. So eng definieren wir uns. Ich sage: Lasst die Maschinen das übernehmen. Aber viele Leute können sich einfach nicht vorstellen, was sie ohne Arbeit anfangen sollen. Das ist traurig.



Entschuldigen Sie, aber die Frage ist doch nicht, was die Menschen mit ihrer freien Zeit anfangen, sondern mit welchem Geld Sie ihre Miete und ihr Essen bezahlen, wenn alle Jobs verschwinden.

Sie haben ja Recht. Also, es gibt verschiedene Ansätze. Besonders wichtig ist der so genannte Nonprofitsektor. Gemeint sind hier Aktivitäten von der Sozialarbeit über die Wissenschaft, Kunst, Religion bis hin zum Sport. In den Niederlanden sind heute bereits 12,6 Prozent aller Vollzeitstellen im Nonprofitsektor angesiedelt. In Deutschland sind es erst 4,9 Prozent. Hier gibt es ein Potenzial für Millionen von Arbeitsplätzen.

Aber wie soll dieser Nonprofitsektor finanziert werden?

Durch Steuerumschichtung. 90 Prozent der Regierungseinnahmen weltweit stammen aus der Besteuerung von Arbeit und Kapital. Wir müssen viel stärker zur Besteuerung von natürlichen Ressourcen kommen. Warum sollen sich die Unternehmen einfach frei bedienen? Eine Besteuerung von Ressourcen würde sowohl zur Schonung der Umwelt führen wie zur Senkung von Unternehmensgewinnen. Die Steuereinnahmen könnten dann in den Nonprofitsektor fließen und dort Mehrbeschäftigung stimulieren. Man könnte auch über etwas anderes nachdenken. Wenn Maschinen immer mehr Menschen ersetzen, warum sollte es in Zukunft nicht genau so eine Maschinensteuer geben, wie es heute eine Einkommenssteuer gibt?

Haben Sie noch mehr Anregungen?

In meinem Land gibt es 250 Zeitdollar-Projekte. Es handelt sich dabei um eine Parallelwährung, die ganz auf der Zeit basiert. Für jede Stunde Arbeit erhält man einen Zeitdollar, für den man wiederum Waren oder Dienstleistungen kaufen kann. Die Idee dahinter ist, das in einer sozialen Gemeinschaft jenseits von Gewinnmaximierung die Zeit eines jeden von uns gleich wertvoll ist – sei er nun Arzt, Müllmann oder Taxifahrer.

Und das soll im großen Stil klappen? Das klingt sehr utopisch.

Wir brauchen ja gerade Utopien. Generationen von Ökonomen haben sich damit beschäftigt, die Marktwirtschaft zu analysieren und Vorschläge zu machen, wie sie besser funktionieren könnte. Dabei ist der Mensch aus dem Blickpunkt geraten. Es ist doch so: Die Globalisierung hat versagt.Warum hat sie versagt?

Weil sie zu viel Geld von unten nach oben verteilt hat. Die 356 reichsten Familien besitzen heute 40 Prozent des Reichtums der Menschheit. Diese Entwicklung führt uns in den Abgrund. Wenn die Unternehmen die Löhne immer weiter drücken, wird irgendwann niemand mehr ihre Produkte kaufen. Das ist so logisch, dass es eigentlich jeder verstehen müsste. Was wir brauchen, ist eine Reglobalisierung, bei der die Bedürfnisse der Mehrheit im Vordergrund stehen, nicht die Gewinnspannen einer kleinen Minderheit. Der technische Fortschritt lässt sich nicht aufhalten. Ich sehe zwei Alternativen für unsere Zukunft. Die eine ist eine Welt mit Massenarmut und Chaos. Die andere ist eine Gesellschaft, in der sich die von der Arbeit befreiten Menschen individuell entfalten können.
Das Ende der Arbeit kann für die Menschheit einen großen Sprung nach vorn bedeuten. Wir müssen ihn aber auch wagen.
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Lutz Spilker
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BeitragVerfasst am: 25.Jun 2005 17:30    Titel: Antworten mit Zitat

@ Roderich Hopp,

mal völlig unabhängig davon, ob sich jemand die Mühe macht, diesen Wust
an Text überhaupt lesen zu wollen....

Sagte ich nicht Ähnliches schon in vorausgegangenen Beiträgen...? Es wird
demnach nicht gelesen, sondern nur weiter drauflos gepostetste. Oder...?

Wurscht. So wichtig ist die Sache doch wohl nicht...
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P.Wilhelm
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BeitragVerfasst am: 25.Jun 2005 20:46    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr geehrter Herr Hopp,

das Interview mit dem US-Ökonomen Jeremy Rifkin war mir bekannt.

Es war gut und wertvoll, dieses in diesen Thread noch einmal einzustellen.

Neben Ihren vorher bereits getätigten Anmerkungen, zeigen sich in den Aussagen sowohl von Mr. Rifkin als auch von Prof. Senf teilweise gravierende Parallelen, die ich jetzt nicht noch einmal einzeln aufzählen mag... Jeder Interessierte ist schließlich des Lesens fähig - unterstelle ich.

Solange sich jedoch im - seit Jahrzehnten in den Köpfen verankerten - Denken nichts verändert, wird zwangsläufig alles so weiterlaufen wie bisher. Dabei spielt es keine Rolle, welche unserer gegenwärtig wählbaren Parteien die Regierungsgewalt innehat...

Zitat:
Weil sie zu viel Geld von unten nach oben verteilt hat. Die 356 reichsten Familien besitzen heute 40 Prozent des Reichtums der Menschheit. Diese Entwicklung führt uns in den Abgrund. Wenn die Unternehmen die Löhne immer weiter drücken, wird irgendwann niemand mehr ihre Produkte kaufen. Das ist so logisch, dass es eigentlich jeder verstehen müsste...

Ich habe meine Zweifel daran...

Mit dieser Umverteilung einher gehen auf der anderen Seite das Ansteigen der Massenarbeitslosigkeit sowie das Anwachsen der Schuldenfalle (s. dazu die Ausführungen des Prof. Senf zum monetären Teufelskreis nach Helmut Creutz).

Zitat:
Das Ende der Arbeit kann für die Menschheit einen großen Sprung nach vorn bedeuten. Wir müssen ihn aber auch wagen.

Wenn das Zuvorgesagte schon nicht verstanden wird, dann würde dies erst recht einem Quantensprung gleichkommen. Unvorstellbar zum jetzigen Zeitpunkt und bei der jetzigen Denkweise...

Freundliche Grüße

Peter Wilhelm
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Lutz Spilker
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Anmeldungsdatum: 04.05.2004
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BeitragVerfasst am: 25.Jun 2005 21:11    Titel: Antworten mit Zitat

q.e.d.
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Lutz Spilker
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Anmeldungsdatum: 04.05.2004
Beiträge: 1432
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: 26.Jun 2005 5:05    Titel: Antworten mit Zitat

Ich will es nur posten...kommentieren werden es (hoffentlich) andere.

Zitat:
BILD am SONNTAG erfuhr jetzt aus der Unionsspitze:
Stoiber hat Angela Merkel persönlich versprochen, in
eine von ihr geführte Bundesregierung zu wechseln!


Quelle: Bild.de
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Anmeldungsdatum: 04.05.2004
Beiträge: 1432
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: 26.Jun 2005 21:56    Titel: Antworten mit Zitat

Na bitte, nun ist es Programm...

---


Wahlprogramm
SPD geht mit „Reichensteuer” auf Stimmenfang


http://www.faz.net/s/Rub192E771724394C43A3088F746A7E2CD0/Doc~E72F8BF2BF08947679771378642056A46~ATpl~Ecommon~Scontent.html
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svenjäger
Newbie


Anmeldungsdatum: 27.05.2005
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 27.Jun 2005 22:43    Titel: satire.. Antworten mit Zitat

sehr geehrter herr hopp,
sollte dieser gemeinte text als satire verfasst worden sein,dann muss ich meinen hut vor ihnen ziehen,es ist wirklich eine sehr ernst geschriebene satire..sie müssen auch für die breite masse der leser dann doch,wie sie sagen,ein wenig mehr ironie einbauen,denn warum soll man nicht davon ausgehen,das dies ernst gemeint war? was man hier alles so liest,erstaunt einen ja gar nichts mehr.aber wie gesagt,respekt..respekt..auch für die mühe,die sie sich hier geben.
beste grüsse
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