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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6844
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Verfasst am: 6.Mai 2007 18:47 Titel: Spanische Häuserblase führt zu starken Kurseinbrüchen |
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Hohe Verluste bei spanischen Immobilienaktien haben die Furcht vor einer Korrektur am Häusermarkt verstärkt. Fast alle Hypothekenkredite sind variabel verzinst.
"Das ist das Platzen der spanischen Immobilienblase", sagte Alberto Espelosin von der Sparkasse Ibercaja, als die Immobilienfirma Astroc binnen fünf Handelstagen 65 Prozent seines Wertes verlor. Andere Unternehmen der Branche wie Colonial und Inmocaral büßten zwischen 11 und 13 Prozent ein.
Mit Blick auf Immobiliendarlehen in Höhe von 107 Mrd. Euro, die spanische Kreditinstitute nach Angaben der Zentralbank zwischen 1998 und 2006 vergaben, ging Espelosin sogar noch einen Schritt weiter: "Die Banken tragen ein hohes Risiko." Die jüngsten Krisenmeldungen über US-Baufinanzierer böten eine Vorlage für ein ähnliches Szenario in Spanien.
Tatsache ist, dass der seit neun Jahren anhaltende Boom in Spanien abflaut. In diese Zeit haben sich die Immobilienpreise verdoppelt. Doch zwischen Januar und März 2007 betrug die Preissteigerung nur noch 7,2 Prozent, der niedrigste Wert seit 1998. Da rund 80 Prozent der Spanier Wohneigentum besitzen, würde ein abrupter Preisverfall bei Immobilien auch den Privatkonsum beeinträchtigen.
Während die Baubranche elf Prozent des Bruttoinlandsprodukts ausmacht, gehen 24 Prozent der vergebenen Kredite in den Immobiliensektor, knapp doppelt so viel wie beispielsweise in Frankreich. "Der Prozentsatz der notleidenden Kredite liegt aber wie im Vorjahr bei 0,56 Prozent und gibt keinerlei Grund zur Besorgnis", sagt Alfredo Saenz, Chef des spanischen Bankenprimus Grupo Santander.
Jedoch muss das nicht so bleiben, warnen Beobachter wie Manuel Romera, Finanzexperte an der Madrider Wirtschaftshochschule Instituto de Empresa. Mehr als 92 Prozent aller Hypothekendarlehen in Spanien sind zu variablen Zinssätzen vergeben. Mit jeder Leitzinserhöhung der Europäischen Zentralbank erhöhte sich in den vergangenen Monaten die Belastung der ohnehin bereits mit 120 Prozent des Jahreseinkommens verschuldeten Spanier stetig weiter.
Quelle: FTD |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3687
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Verfasst am: 8.Okt 2007 5:26 Titel: |
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Spanischer Bauboom am Ende
Wohnungen stehen leer, Bauaktien stürzen ab, Makler schließen Büros. Die Euphorie am spanischen Immobilienmarkt ist dahin. Jetzt bangen viele Bürger um ihr Wirtschaftswunder.
| Zitat: |
| Fast ein Jahrzehnt lang lief alles prächtig für Spaniens Bauherrn. Jahr für Jahr wuchs der Wert ihrer Eigenheime im zweistelligen Prozentbereich, dazu fielen die Kreditzinsen auf einen historischen Tiefststand - und so waren Zweit- oder gar Drittwohnungen an der Küste oder in den Bergen alltäglich. Nun aber droht der Boom abrupt zu enden. |
Lesen Sie den vollständigen Beitrag in der Financial Times Deutschland |
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tellus Newbie
Anmeldungsdatum: 07.05.2004 Beiträge: 13
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Verfasst am: 8.Okt 2007 10:16 Titel: Nicht börsenrelevant? |
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Interessiert die Börse sicherlich kein Stück. a) Wird es schon lange in den Medien breitgetreten und b) hat die Börse nicht mal bei New Orleans gezuckt, was von der Milliardendimension her schon recht beachtlich war.
Business as usual ist zu vermuten. |
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Finanzscout Specialist
Anmeldungsdatum: 24.05.2006 Beiträge: 177 Wohnort: München
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Verfasst am: 8.Okt 2007 16:40 Titel: |
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selten einenso undifferenzierten Mist gelesen!
Pauschalurteile dieser Art sind eines Mediums, wie der Financial Times Deutschland unwürdig.
Immobilienmärkte lassen sich nicht einmal vernünftig in Regionen einteilen - von ganzen Ländern ganz zu schweigen. Oft differieren ernsthafte Bewertungen innerhalb von nur wenigen Kilometern.
Dies ist auf der ganzen Welt so - also auch in Spanien.
Ebenso wie es in Deutschland in gewissen Landstrichen massive Überangebote und Leerstände (z.B. Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt), und in anderen das gerade Gegenteil (z.B. München samt südlichem Speckgürtel) vorherrschen, ist dies auch im sonnigen Spanien der Fall. So ist z.B. in Madrid die Luft ziemlich raus - in Barcelona und auf den Balearen jedoch das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht.
Fazit: Für die Presse leider übliche Panikmache. Wer sich detailliert mit der Thematik auseinandersetzt, dem gehen solche "Berichte" am Ar... vorbei. |
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