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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 7215
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Verfasst am: 8.Jul 2008 9:04 Titel: Statistik Austria: Löhne im Vergleich |
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Am besten verdient man in Österreich als Führungskraft.
Im Schnitt bringt das 25,66 Euro brutto pro Stunde. Am anderen Ende steht der Hilfsarbeiter mit 8,70 Euro brutto.
Wer in Österreich richtig gut verdienen will, sollte sich am besten mit Krediten, Versicherungen, Energie oder der Wasserwirtschaft beschäftigen. Naturgemäß schadet es auch nicht, in einer Führungsposition zu sitzen, ein Mann zu sein und eine Universität oder Fachhochschule abgeschlossen zu haben.
Außerdem sollte man lange in einem Unternehmen bleiben und zwischen 50 und 59 Jahre alt sein. In diesem Alter ist der Brutto-Stundenlohn nach den Daten der Statistik Austria am höchsten.
Das Brutto-Median-Einkommen pro Stunde, das ist jener Wert, über und unter dem jeweils der Verdienst der Hälfte der Einkommensbezieher liegt, ist mit 19,48 Euro bei Männern im Kredit- und Versicherungswesen am höchsten. Knapp dahinter die Energie- und Wasserversorgung mit 17,67 Euro (Männer: 18,50 Euro).
Erfasst wurden allerdings nur die Einkommen von Beschäftigten in Produktions- und Dienstleistungsunternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern, Beamte fehlen etwa in der Aufstellung.
Beschäftigte im produzierenden Sektor verdienen nach der Verdiensterhebung im Schnitt mit 12,43 Euro brutto um 15 Prozent mehr pro Stunde als Angestellte im Dienstleistungssektor (10,80 Euro). Am schlechtesten verdient man in den von Frauen dominierten Dienstleistungssektoren Gastronomie und Beherbergungswesen sowie Handel. In der Gastronomie verdient man im Schnitt 7,44 Euro brutto pro Stunde, im Handel werden 9,81 Euro brutto pro Stunde bezahlt. Gut entlohnt wird auch im Unterrichtswesen (13,16 Euro brutto pro Stunde) und im Bergbau (12,39 Euro).
Am besten bezahlt werden - wenig überraschend - Führungskräfte mit durchschnittlich 25,66 Euro pro Stunde. Menschen in Verkaufs- und Dienstleistungsberufen kommen mit 8,90 Euro nur auf rund ein Drittel dieses Lohns.
Die Erhebung der Statistik Austria weist auch einmal mehr nach, dass Frauen im Schnitt schlechter bezahlt werden als Männer.
2006 hat eine Frau statistisch 9,11 Euro pro Stunde bekommen, einem Mann wurden im Schnitt 12,57 Euro brutto bezahlt. Der Unterschied ist bei jungen Arbeitnehmern deutlich geringern als bei Alten: Während eine 20- bis 29-Jährige 84 Prozent des durchschnittlichen Stundenlohns ihrer männlichen Gegenüber verdient, kommt eine Frau über 60 nur auf 65 Prozent des Stundenlohns eines Mannes.
In tendenziell höher bezahlten Positionen und Branchen wird auch die Lücke größer. Auch bei höher ausgebildeten Männern und Frauen ist der Unterschied größer.
Insgesamt macht sich Bildung aber bezahlt.
Mit jeder abgeschlossenen Stufe springt das Einkommen. Während jemand, der maximal die Pflichtschule abgeschlossen hat, auf 9,12 Euro brutto pro Stunde kommt, steigt der statistische Lohn mit einem Lehrabschluss um 23 Prozent auf 11,22 Euro. Die Matura bringt wiederum um 21 Prozent mehr: 13,6 Euro pro Stunde. Schließt man Universität oder Fachhochschule ab, bringt das abermals 39 Prozent mehr: 18,95 Euro pro Stunde.
Als Zahnarzt mit entsprechenden Privatleistungen (Kronen, Brücken, Implantate, Zahnspangen) geht man in Österreich nicht unter 250 EUR pro Stunde aus der Praxis; Netto.
Quelle: cim |
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