| |

|
| Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4931 Wohnort: Osten
|
Verfasst am: 23.Sep 2005 7:02 Titel: Steuern immer weiter rauf - Folge > weniger Einnahmen |
|
|
Immer neue Steuererhöhungen der Rot/Grünen Bundesregierung führen zu immer weniger Einnahmen und weiteren Wegfall von Arbeitsplätzen.
Hier ein Beispiel: Auszug (ich rauche allerdings nicht)
| Zitat: |
Wie andere Zigarettenhersteller auch hat Reemtsma (West, Davidoff) mit hohen Absatzrückgängen in Deutschland zu kämpfen.
Erst kürzlich hatte Reemtsma rund zehn Prozent der Berliner Fertigung in das Werk Langenhagen bei Hannover verlegt. Nun sollen mindestens 200 der 550 Arbeitsplätze am Standort Berlin wegfallen. Auch die komplette Schließung der Zigarettenfabrik war zunächst erwogen worden, ist jetzt aber nach den Informationen nicht mehr vorgesehen. Ein Firmensprecher sagte dazu lediglich, daß Reemtsma ständig sämtliche Standorte überprüfe.
Reemtsma ist damit nach British American Tobacco (BAT) der zweite Tabakkonzern, der in Deutschland große Probleme mit der Werksauslastung hat. BAT (Lucky Strike, Gauloises Blondes) hatte kürzlich in der Fabrik in Bayreuth 275 Stellen abgebaut. Nun plant der Konzern, sein niederländisches Werk in Zevenaar zu schließen und dessen Produktion nach Bayreuth zu verlagern. Auch beim Branchenführer in Deutschland, Philip Morris (Marlboro), ist die Zukunft der drei Standorte München, Dresden und Berlin ungewiß. Der US-Konzern verfügt über kleinere Fabriken als die Konkurrenz. In der Branche wird damit gerechnet, daß auch Philip Morris die Kapazitäten anpassen wird.
Der Absatzrückgang der Zigarettenhersteller ist dramatisch. Nach 132 Mrd. Stück im Jahr 2003 und 111 Mrd. Einheiten 2004 rechnet der Branchenverband für dieses Jahr lediglich noch mit 93 Mrd. verkauften Zigaretten in Deutschland. "Nach fünf Steuererhöhungen seit 2002, davon die drei letzten in den Jahren 2004 und 2005, ist der Absatz der in Deutschland versteuerten Zigaretten katastrophal eingebrochen", sagte Wolfgang Hainer, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Cigarettenindustrie, der WELT. Für 2006 erwartet der Cheflobbyist einen weiteren Rückgang.
Allerdings sagen diese Zahlen wenig über den tatsächlichen Tabakkonsum in Deutschland aus. Denn parallel zu dem Absatzeinbruch steigt der Anteil der in Deutschland nicht versteuerten - importierten oder illegalen - Tabakprodukte deutlich an. Nach Berechnungen des Branchenverbandes sind aktuell 17 Prozent der in Deutschland gerauchten Zigaretten nicht mehr versteuerte Ware. "Damit sind auch sämtliche Schätzungen für die Tabaksteuer obsolet. Gegenüber den Planungen von 2003 ergibt sich eine Mindereinnahme von drei Mrd. Euro", erklärte Hainer die Folgen für den Bundesfinanzminister. "Und natürlich haben die Absatzrückgänge auch Konsequenzen für die Arbeitsplätze in unserer Industrie wie auch im Handel", fügte der Verbandsmanager an.
http://www.welt.de/data/2005/09/23/779345.html |
|
|
| Nach oben |
|

|
|
|
|
|
|
Sie können keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Sie können auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Sie können an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
|
Powered by phpBB © phpBB Group
|
|
|
|