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jonathan33 Pathfinder
Anmeldungsdatum: 12.02.2004 Beiträge: 269
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Verfasst am: 17.Jul 2004 10:17 Titel: Tabaksteuer reißt Milliardenloch in Eichels Haushalt |
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Jetzt fehlt nur noch, dass die Tabaksteuer wieder auf Initiative der Gesundheitsministerin reduziert wird, damit wieder mehr Geld reinkommt...
| Zitat: |
Tabaksteuer: Mehreinnahmen in Rauch aufgelöst
veröffentlicht: 16.07.04 - 06:13
Die Hoffnung auf steigende Steuereinnahmen durch die Tabaksteuer hat sich in Rauch aufgelöst.
Bild vergrößernDie Hoffnung auf steigende Steuereinnahmen durch die Tabaksteuer hat sich in Rauch aufgelöst.
Berlin (rpo). Erst sollte die Tabaksteuer wegen stetig steigender Raucherzahlen ein Loch im Haushalt stopfen, doch jetzt ist das Gegeteil der Fall. Wegen eines drastischen Rückgangs der Tabaksteuereinnahmen droht dem Bundeshaushalt ein weiteres Milliardenloch.
Allein im zweiten Quartal nahm der Bund 834 Millionen Euro Steuern weniger ein als im gleichen Zeitraum 2003 ein Minus von 13,4 Prozent, wie Tageszeitung "Die Welt" berichtet.
Pascal Chevailler, Vorstandschef des Verbandes der Cigarettenindustrie (VdC), sagte dem Blatt: "Diese dramatischen Zahlen bestätigen unsere Befürchtungen. Weil die Bundesregierung die Steuerschraube gnadenlos überdreht hat, wird es nicht zu den erhofften Mehreinnahmen, sondern zu geringeren Einnahmen als im letzten Jahr kommen. Das wird Lücken in den Haushalt reißen."
Schätzungen in der Branche gehen davon aus, dass am Jahresende die Steuereinnahmen um einen dreistelligen Millionenbetrag gegenüber dem Jahr 2003 zurückbleiben werden. Im Bundeshaushalt ist eine zusätzliche Milliarden Euro für den Etat von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) vorgesehen, die aus einer dreistufigen Erhöhung der Tabaksteuer resultieren sollte.
Laut Statistischem Bundesamt wurden im zweiten Quartal 2004 in Deutschland Tabakwaren im Wert von 5,4 Milliarden Euro versteuert - 13,4 Prozent weniger als im Vorjahresquartal. |
Quelle:
http://www.rp-online.de/public/article/nachrichten/politik/deutschland/54754 |
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Wolfrum Pathfinder
Anmeldungsdatum: 26.04.2003 Beiträge: 371 Wohnort: Oberkirch
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Verfasst am: 17.Jul 2004 12:18 Titel: |
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Vielleicht merken dann alle, daß zu viele Steuern auch die Wirtschaft abwürgt.
Wieso bitte, steigt dann der Zigarettenschmuggel und die Angebote im Net für den Kauf von Zugaretten aus dem Ausland.
Auch div. Fernsehsender haben in Ihrem Videotext Werbung |
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Ronald Insider
Anmeldungsdatum: 28.02.2005 Beiträge: 781
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Verfasst am: 13.Apr 2005 10:17 Titel: |
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>Große Koalition gegen höhere Tabaksteuer<
Im Bundestag zeichnet sich eine große Koalition gegen die für September beschlossene dritte Stufe der Tabaksteuererhöhung ab. Haushaltspolitiker aus verschiedenen Fraktionen stellen diese Maßnahme in Frage, weil die beiden zentralen Ziele der Erhöhung nicht erreicht würden: Die Steuereinnahmen sinken, dennoch läßt sich kein nennenswerter Rückgang des Tabakkonsums verzeichnen.
Anja Hajduk, haushaltspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, fordert eine "Anpassung der Tabaksteuer für Feinschnitt an das Niveau bei fertigen Zigaretten, um das Ausweichverhalten auf Selbstgedrehte zu stoppen".
http://www.welt.de/data/2005/04/13/690469.html |
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Trader Insider
Anmeldungsdatum: 28.10.2003 Beiträge: 931 Wohnort: Weesen
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Verfasst am: 13.Apr 2005 18:00 Titel: |
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Wieder mal ein typisches Beispiel wie erhoffte Mehreinnahmen ins Gegenteil drehen. Dabei sollten doch alle glücklich sein - denn geringerer Tabakkonsum fördert doch die Gesundheit.
Da es aber um Steuereinnahmen geht gilt halt: Je höher die Steuer desto geringer die Einnahmen. Daran gibts nun wirklich nichts mehr zu deuteln.
Zudem fördern höhere Steuern das Ausweichverhalten; nicht nur beim Tabakkonsum!
Wenn Eichel schlau wäre würde er auch die Nichtraucher besteuern. Begründung: Wer nicht raucht belastet den Staatshaushalt weil er zuwenig Steuern abführt... oder so ähnlich!
Alles klar?
Grüsse
Trader |
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Rainer Dressler Specialist
Anmeldungsdatum: 31.03.2005 Beiträge: 50 Wohnort: Schwarzwald
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Verfasst am: 14.Apr 2005 14:47 Titel: |
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| Trader hat folgendes geschrieben:: |
Wieder mal ein typisches Beispiel wie erhoffte Mehreinnahmen ins Gegenteil drehen. Dabei sollten doch alle glücklich sein - denn geringerer Tabakkonsum fördert doch die Gesundheit.
Da es aber um Steuereinnahmen geht gilt halt: Je höher die Steuer desto geringer die Einnahmen. Daran gibts nun wirklich nichts mehr zu deuteln.
Zudem fördern höhere Steuern das Ausweichverhalten; nicht nur beim Tabakkonsum!
Wenn Eichel schlau wäre würde er auch die Nichtraucher besteuern. Begründung: Wer nicht raucht belastet den Staatshaushalt weil er zuwenig Steuern abführt... oder so ähnlich!
Alles klar?
Grüsse
Trader |
Eigentlich ist gar nichts klar, niemandem.
Ich könnte mich totlachen, die Steuerwürgerei verkehrt sich ins Gegenteil um. Es ist zu schön!
Dass die Gesundheit bei diesen Steuererhöhungen nicht im Vordergrund stand müsste eigentlich dem Dümmsten unter der Sonne klar sein, spätestens jetzt.
Nur nicht unseren "Assen" in Berlin, gleich welcher Couleur.
Und dass diese durchaus drastischen Erhöhungen ein Fluchtverhalten auslösen auch, selbst Eichel hat es damals zu bedenken gegeben, soweit ich mich erinnere.
Ich, selber Raucher, habe mich nun auf Zigarillos kapriziert. Kostet mich nur noch die Hälfte pro Tag als vorher.
Was in unserem Staat abgeht ist nur noch als äusserst dubios zu bezeichnen.
Leider haben wir - zumindest momentan - keine Alternative. Ich sehe sie traurigerweise nicht, würde sie sofort wählen.
Mit den besten Grüssen aus dem Schwarzwald.
Rainer Dressler |
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Trader Insider
Anmeldungsdatum: 28.10.2003 Beiträge: 931 Wohnort: Weesen
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Verfasst am: 14.Apr 2005 16:19 Titel: |
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Ich habe mir gerade nochmals den Titel etwas auf der Zunge zergehen lassen. Wirklich köstlich dass eine Steuer ein Milliardenloch in den Haushalt reisst. Eigentlich sollte ja mehr in die Kasse kommen - oder etwa nicht?
Sei's drum. Spassig mutet es schon an wenn ein Finanzminister auf der einen Seite laufende Ausgaben als Sonderbelastungen deklariert um den Stabilitätspakt aufweichen zu können, für einmal mehr als einmütig sekundiert von den Franzosen (wem denn sonst). Auf der anderen Seite dreht der Gute an der Steuerschraube das alles und jeder der nur irgendwie kann davonrennt (das sind dann die Fahnenflüchtigen) und noch grössere Löcher klaffen lässt.
Ein franz. Sprichwort sagt da wirklich schön: In der Praxis tönt das ja alles gut und recht, aber in der Theorie wird es niemals funktionieren!
Da fällt mir auch noch Hans Adam der Regent resp. Fürst von Liechtenstein ein der mal sehr treffend bemerkte: Wo es eine Steueroase gibt muss es ja wohl auch eine Steuerwüste geben. Wen er da wohl gemeint hat...?
Einfach weiterschaffen und nicht mehr beachten - vielleicht hilfts. Was solls, im Schwarzwald ist's ja schön und Berlin ist weit.....
Steuerfreie Grüsse
Trader |
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Rainer Dressler Specialist
Anmeldungsdatum: 31.03.2005 Beiträge: 50 Wohnort: Schwarzwald
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Verfasst am: 14.Apr 2005 17:13 Titel: |
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| Trader hat folgendes geschrieben:: |
Ich habe mir gerade nochmals den Titel etwas auf der Zunge zergehen lassen. Wirklich köstlich dass eine Steuer ein Milliardenloch in den Haushalt reisst. Eigentlich sollte ja mehr in die Kasse kommen - oder etwa nicht?
Sei's drum. Spassig mutet es schon an wenn ein Finanzminister auf der einen Seite laufende Ausgaben als Sonderbelastungen deklariert um den Stabilitätspakt aufweichen zu können, für einmal mehr als einmütig sekundiert von den Franzosen (wem denn sonst). Auf der anderen Seite dreht der Gute an der Steuerschraube das alles und jeder der nur irgendwie kann davonrennt (das sind dann die Fahnenflüchtigen) und noch grössere Löcher klaffen lässt.
Ein franz. Sprichwort sagt da wirklich schön: In der Praxis tönt das ja alles gut und recht, aber in der Theorie wird es niemals funktionieren!
Da fällt mir auch noch Hans Adam der Regent resp. Fürst von Liechtenstein ein der mal sehr treffend bemerkte: Wo es eine Steueroase gibt muss es ja wohl auch eine Steuerwüste geben. Wen er da wohl gemeint hat...?
Einfach weiterschaffen und nicht mehr beachten - vielleicht hilfts. Was solls, im Schwarzwald ist's ja schön und Berlin ist weit.....
Steuerfreie Grüsse
Trader |
Na ja, Berlin ist leider auch im Schwarzwald.
Aber ich möchte Dich ausdrücklich für Deine Steuerbefreiung beglückwünschen.
Herzliche Grüsse aus dem Schwarzwald.
Rainer Dressler |
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