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Umfragen = ungewollte Reklamesendungen

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Moderator GM&P
.


Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 7215

BeitragVerfasst am: 25.Jun 2007 13:20    Titel: Umfragen = ungewollte Reklamesendungen Antworten mit Zitat

Umfrageaktionen per Post führen nach Angaben von Verbraucherschützern meist zu ungewollten Reklamesendungen. Die Aktionen dienten häufig nur Marketing- und Werbezwecken, erklärt die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt in Halle.

Wer künftig keinen überfüllten Briefkasten vorfinden will, sollte sich daher nicht mit Gewinnversprechen zur Teilnahme an solchen Umfragen verlocken lassen, raten die Verbraucherschützer.

Gegenwärtig nehme beispielsweise die Deutsche Post selbst eine große Umfrageaktion vor. Unter dem Titel «Meine Kriterien für den Autokauf» würden dabei zahlreiche Fragen rund ums Auto gestellt, aber auch nach Familienstand, Beruf und Einkommensverhältnissen gefragt. Gelockt werde dabei mit einer Verlosung von Kraftstoff-Gutscheinen.

Uwe Bensien, Sprecher der Deutschen Post in Bonn, bestätigte, dass das Unternehmen sich seit Anfang Juni bundesweit «an die Autofahrer des Hauses» wendet. Die Umfrage stehe aber voll und ganz im Einklang mit dem Bundesdatenschutzgesetz, die Teilnahme sei freiwillig. Das Einverständnis, die Adresse zu Werbezwecken weiterzugeben, müsse per Unterschrift erklärt werden, die Kunden könnten es auch widerrufen.

Solche Aktionen seien heutzutage nichts Ungewöhnliches mehr, sagte Bensien. «Wir bieten für Unternehmen ganze Kampagnen an.» Dies gehe bis hin zur Selektion nach einzelnen Zielgruppen. «Dazu gehört es auch, zielgenaue Adressen zu haben.» Liegt die Einverständniserklärung der Betroffenen vor, würden die Adressen an Hersteller und Händler vermietet. Im Endeffekt führe das sogar zu weniger ungewollter Reklame, versichert Bensien: Schließlich könnten die Unternehmen ihre Werbung dann viel zielgerichteter verschicken.
Quelle: ksta
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Mariechen
Specialist


Anmeldungsdatum: 28.10.2004
Beiträge: 64
Wohnort: FFHland

BeitragVerfasst am: 5.Nov 2007 13:21    Titel: Ungewollte Reklamesendungen Antworten mit Zitat

Zitat:
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"«Dazu gehört es auch, zielgenaue Adressen zu haben.» Liegt die Einverständniserklärung der Betroffenen vor, würden die Adressen an Hersteller und Händler vermietet. Im Endeffekt führe das sogar zu weniger ungewollter Reklame, versichert Bensien: Schließlich könnten die Unternehmen ihre Werbung dann viel zielgerichteter verschicken."
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Wie bitte, weniger ungewollter Reklame? Meine Erfahrungen gehen da in die ganz andere Richtung: Je mehr Rückantworten diese Werbeversender einfahren, desto mehr Werbung kommt dabei für den Antworter heraus.

Es ist ein florierendes Geschäft mit Adressen. Je mehr Daten (Telefon, Geburtsdatum, Internet-/E-Mailadresse...) enthalten sind, desto wertvoller wird die Adresse für den "Verkäufer".

Selbst dann, wenn die weitere Verwendung untersagt wurde, ist es keine Garantie, dass sich die Adressfirmen daran halten.
Wer will das denn kontrollieren? In diesem Millieu wird doch gelogen, dass sich die Balken biegen.
Ich selbst habe es mir angewöhnt, die Anrufer nach ihrer Quelle meiner Daten zu fragen. Ich muss leider immer wieder erfahren, dass meine Adresse - trotz schriftlichem Verbot! - weitergegeben wurde.

Im Schriftverkehr ist dies der gleiche Vorgang. Auch hier erstaunt es mich, dass z.B. eine abgegebene Gewinnkarte von zwei- drei verschiedenen Werbefirmen abkopiert, mit einer Einladung zur Verkaufsveranstaltung in meinem Briefkasten landen.
Und wer sich einmal genau umschaut, der muss feststellen, dass diese Art der Werbemache dramatisch zunimmt - mit unabsehbaren Folgen.
Überschuldung ist nur eine davon.
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