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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6282
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Verfasst am: 8.März 2008 5:43 Titel: Unternehmens-Insolvenzen rückläufig |
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Im Zuge der konjunkturellen Erholung hat es im vergangenen Jahr in Deutschland erneut weniger Insolvenzen von Unternehmen gegeben.
Wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte, wurden 2007 von den Amtsgerichten 29160 Firmenpleiten gemeldet.
Nach dem Höchststand von 2003 mit 39320 Fällen seien die Unternehmensinsolvenzen damit zum vierten Mal in Folge niedriger gewesen als im Vorjahr. Der Rückgang im Jahr 2007 sei mit 14,6 Prozent dabei am stärksten ausgefallen.
Dagegen nahm die Zahl der Insolvenzen von Verbrauchern weiter zu: Sie stieg 2007 um neun Prozent auf 105238, wie die Statistiker weiter mitteilten. Allerdings habe sich bei den Verbraucherinsolvenzen in den letzten Monaten des Jahres 2007 eine leichte Entspannung abgezeichnet.
Quelle: ddp |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6282
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Verfasst am: 26.Jun 2008 18:05 Titel: |
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Die gute Wirtschaftslage des letzten Jahres wirkt nach: Im ersten Halbjahr 2008 gingen in Deutschland nur 14.400 Unternehmen pleite - so wenige wie zuletzt 2000. Allerdings dürften die Zahlen bald wieder schlechter werden.
Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2007 sank die Zahl der Unternehmensinsolvenzen um gut fünf Prozent, teilte die Inkassofirma Creditreform am Donnerstag in Düsseldorf mit. Besonders in den neuen Ländern gingen von Januar bis Juni weniger Firmen pleite. Es waren nur noch 3050 nach 3520 im Vorjahr, was einem Minus von 13,2 Prozent entspricht.
Im Krisenjahr 2003 hatten hierzulande noch fast 40.000 Unternehmen Insolvenz angemeldet - seitdem gehen die Zahlen zurück. Die Gründe seien vor allem im Aufschwung zu suchen, sagte ein Creditreform-Sprecher. Allerdings wirkten sich auch die Eigenkapitalvorschriften "Basel II" positiv aus: Viele Firmen seien finanziell besser aufgestellt als noch vor wenigen Jahren.
Die gestiegene Solidität zieht sich allerdings nicht durch alle Branchen. Während die Zahl der Insolvenzen im Verarbeitenden Gewerbe um ein Viertel fiel, legte sie bei den Einzelhändlern sogar leicht zu. Hintergrund der meisten Pleiten sei mangelnde Liquidität. "Viele Unternehmen haben zu hohe Außenstände. Da regiert dann das Prinzip Hoffnung, was Umsatz und Aufträge angeht", sagte der Creditreform-Sprecher.
Die Insolvenzzahlen laufen der Wirtschaftsentwicklung normalerweise hinterher. Nachdem sich die Konjunkturaussichten zuletzt verdüsterten, fürchtet Creditreform, dass der positive Trend bei den Pleiten demnächst kippen könnte. "Wenn das Wachstum nachlässt und die Zinsen steigen, dann ist das natürlich schlecht für die Finanzlage vieler Unternehmen. Die Zahl der Insolvenzen könnte bald wieder steigen", sagte der Sprecher.
Den im ersten Halbjahr entstandenen Schaden durch die Insolvenzen bezifferte Creditreform auf 15,3 Mrd. Euro - knapp 1 Mrd. Euro weniger als vor einem Jahr. 164.500 Arbeitsplätze seien davon betroffen. Für das Gesamtjahr rechnet Creditreform mit bis zu 30.000 Firmenpleiten.
Zum ersten Mal seit Einführung der neuen Insolvenzordnung sank auch die Zahl der Verbraucherinsolvenzen, und zwar um 7,2 Prozent auf 48.350. Das liegt nach Ansicht des Düsseldorfer Wirtschaftsauskunftei allerdings nicht daran, dass sich die Situation der rund sieben Millionen überschuldeten Deutschen entscheidend verbessert hätte. Vielmehr würden die Betroffenen zu selten über die Möglichkeiten des Insolvenzrechts aufgeklärt.
Quelle: H.R.Dohms |
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