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NOMOCON Specialist

Anmeldungsdatum: 20.12.2006 Beiträge: 123 Wohnort: Kiel
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Verfasst am: 14.Feb 2007 20:27 Titel: Verteuerung von Mais in Mexico bei 400% binnen zwei Monaten |
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Wenn Sie der offiziellen Zahl glauben, stiegen die Tortilla-Preise im letzten Jahr um 14 %. Die wirkliche Situation könnte noch viel schlimmer sein. In einem nördlichen mexikanischen Staat ist der Preis für ein Kilo Tortilla seit November von sechs Peso auf 30 Peso gestiegen. Das ist eine Steigerung von 400 % in zwei Monaten!
Tortillas sind ein Grundnahrungsmittel in Mexiko ... mit anderen Worten stellen Tortillas einen wichtigen täglichen monetären Aufwand für mehr als die Hälfte der mexikanischen Bevölkerung dar, die in Armut leben.
Im letzten Monat lud eine riesige Menge Hausfrauen Ihre Frustration bei Mexikos Präsidenten Calderon ab. Bei einem öffentlichen Auftritt flehten sie ihn an, dringend etwas gegen die hochfliegenden Tortilla-Preise zu tun.
Letzte Woche dann marschierten 70.000 Protestanten durch Mexiko City. Sie schwenkten Tortillas schwenkt und verhöhnten den Präsidenten.
Das Problem ist einfach. Die Vereinigten Staaten sind der größte Mais-Exporteur der Welt und viele Nationen sind auf den US-amerikanischen Mais angewiesen... Japan, Mexiko, Taiwan, Kanada, Ägypten und Kolumbien sind alle großen Getreide-Importeure. Gemäß Statistiken der National Corn Growers Association wuchsen 2005 in den Vereinigten Staaten 42 % der gesamten weltweiten Mais-Ernte. _________________ NOMOCON Ltd&CoKG
Hopfenstr. 1d
24114 Kiel
Tel.: 0431-97 99 544
E-Mail: info@firma-offshore.com
WebSite: http://www.firma-offshore.com |
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Roderich Hopp * Ehrenmitglied *

Anmeldungsdatum: 17.05.2004 Beiträge: 947 Wohnort: Dorum-Mulsum
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Verfasst am: 15.Feb 2007 16:21 Titel: |
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Dabei haben die die Mexikaner noch derart viel brachliegende Anbauflächen um in Sachen Mais und Tortillas autark zu sein.
Es gab schon vor einigen Jahren Warnungen dahingehend, dass die US-Farmer damit beginnen werden, aus ihrem Mais Sprit ( Bioethanol ) zu machen, da sie, weil Maisanbau in USA nicht mehr bzw. geringer subventioniert wird, höhere Erlöse erzielten wie im Export.
Nur hat leider niemand der Verantwortlichen reagiert und jetzt müssen es die Armen, und das ist die Masse der mexikanischen Bevölkerung ausbaden.
Mit freundlichen Grüßen
Roderich Hopp |
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