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Vom Mut, nichts zu versprechen...

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P.Wilhelm
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 23.08.2003
Beiträge: 2277
Wohnort: 58730 Fröndenberg

BeitragVerfasst am: 11.Jul 2005 21:56    Titel: Vom Mut, nichts zu versprechen... Antworten mit Zitat

Mehr - hat sie aber auch nicht gelernt...

Durchlesen, abhaken, Sechs...!

Nein, sie werden es nicht besser machen... sie können es nicht besser machen... da die Probleme nicht in Farben zu kleiden sind...! Die Probleme sind finanz- und gesellschaftspolitischer Struktur...

Ah... geh' weg - ich kann's nicht mehr lesen...

Freundliche Grüße

Peter Wilhelm

Zitat:
Montag 11. Juli 2005, 18:13 Uhr
Vom Mut, nichts zu versprechen


Berlin (AP) Unions-Kanzlerkandidatin Angela Merkel hat aus den Fehlern des Mannes, dessen Amt sie anstrebt, gelernt. Bundeskanzler Gerhard Schröder hatte sich einmal zu der Bemerkung hinreißen lassen, dass er es nicht verdient hätte, wiedergewählt zu werden, wenn es ihm nicht gelänge, die Arbeitslosigkeit deutlich zu verringern. Bei der Vorstellung des Wahlprogramms von CDU und CSU sagte Merkel am Montag auf die Frage eines Journalisten, ob sie den Mut zu einer ähnlichen Aussage habe: «Ich habe den Mut, so etwas nicht zu versprechen.»

Das Programm der Union enthält in der Tat weder zeitlich noch zahlenmäßig eine Zielvorgabe zum Abbau der Arbeitslosigkeit. Dafür werden in einem ganzen Kapitel mit dem Titel «Vorfahrt für Arbeit» Maßnahmen aufgelistet, die letztlich zu mehr Wachstum und Beschäftigung führen sollen. Einiges ist dabei sehr konkret, vieles aber bleibt unklar, vor allem dann, wenn es ums Geld geht.

Die Erhöhung der Mehrwertsteuer, die Merkel und CSU-Chef Edmund Stoiber noch bis zur NRW-Wahl kategorisch abgelehnt hatten, gehört zu den konkreten Ankündigungen. Wohl noch nie ist eine Partei mit der Planung von Steuererhöhungen in einen Wahlkampf gezogen, und dieser Schritt ist es offenbar auch, den Merkel mit der Bemerkung meinte: «Es hat lange kein so ehrliches Programm gegeben wie das, was wir heute vorlegen.»

Finanzieren will die Union mit den 16 Milliarden Euro Mehreinnahmen die Senkung des Beitragssatzes zur Arbeitslosenversicherung um zwei Punkte auf 4,5 Prozent. Da allerdings sind bereits Fragezeichen angebracht. Denn den Bundesländern steht die Hälfte der Mehreinnahmen zu. Dass die SPD-regierten Länder davon etwas abgeben werden, scheint mehr als fraglich. Und bei den unionsregierten ist das auch alles andere als sicher. Stoiber dazu: «Die Länder werden ihren Mehrwertsteueranteil in eigener Verantwortung einsetzen.» Das werde letztlich auch zur Konsolidierung der Landeshaushalte beitragen.

Zu den konkreten Ankündigungen gehört schließlich auch der Plan, Eltern ab 1. Januar 2007 für jedes neugeborene Kind zum Beitrag für die Rentenversicherung 50 Euro im Monat zu erlassen. Zur Finanzierung soll die Eigenheimzulage abgeschafft werden. Ebenfalls konkret ist die Ankündigung, die jährlichen Investitionen in Forschung und Entwicklung um eine Milliarde Euro aufzustocken. Das Steuersystem will die Union lediglich in Richtung mehr Übersichtlichkeit und Gerechtigkeit umbauen, Netto-Entlastungen sind nicht vorgesehen.

Was den Abbau von Subventionen und Steuersparmodellen angeht, so dürfte es Gutbetuchten künftig weniger leicht fallen, sich für das Finanzamt arm zu rechnen und sich damit noch im Freundeskreis zu brüsten: Steuersparmodelle im Umfang von rund drei Milliarden Euro sollen gestrichen werden. Stoiber kündigte an, dass der Spitzensteuersatz künftig auch tatsächlich bezahlt werden müsse, was der Staatskasse tatsächlich mehr einbringen könnte als so manch andere Notmaßnahmen.

Ein Ende haben dürfte unter einer Regierung Merkel das, was die einen den Windmühlenboom, andere die «Verspargelung der Landschaft» nennen: Die CDU will zwar weiter den Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch auf 12,5 Prozent steigern, ihre «zum Teil exorbitante Subventionierung» aber deutlich verringern. Vorsichtiger ist die Union beim Abbau der jährlich 2,1 Milliarden Euro kostenden Kohlesubventionen, von dem die CDU-regierten Länder Nordrhein-Westfalen und Saarland betroffen wären: Ihr sozialverträgliches Auslaufen wolle man mit den betroffenen Ländern und dem Steinkohlebergbau «abstimmen».

Völlig offen ist die Frage, wie die Umstellung der Krankenversicherung auf das Prämienmodell der Union geschehen und bezahlt werden soll. Im vergangenen Jahr hatten sich Merkel und Stoiber auf ein Kompromissmodell geeinigt: Eine «persönliche Gesundheitsprämie» von 109 Euro pro Person und Monat plus eine «Arbeitgeberprämie» als Festbetrag von 60 Euro ergibt eine «Gesamt-Gesundheitsprämie» von 169 Euro, die die Kassen erhalten und die den durchschnittlichen Gesundheitskosten entsprechen. Der Sozialausgleich sollte im System, der Beitrag für Kinder aus Steuermitteln finanziert werden.

Das Programm enthält nur noch das Prinzip dieses Modells, jegliche Zahlen fehlen. Merkel begründete das damit, dass sie schließlich nicht absehen könne, wie hoch die Gesundheitskosten 2007/2008 seien, wenn das Prämiensystem eingeführt werden soll. Nur: Die Zahlen wurden schon im vergangenen Jahr angezweifelt, Experten errechneten eine Finanzierungslücke zwischen 15 und 20 Milliarden Euro, und die Gesundheitskosten sind seither mit Sicherheit nicht gesunken.

Trotz des Fehlens so vieler Basisdaten versprach Stoiber am Montag: «Unser Programm ist voll durchgerechnet. Alles wird solide finanziert. Nichts wird auf Pump gemacht.» Den Sozialdemokraten warf der CSU-Chef vor, in ihrem Wahlprogramm nach dem Motto «Freibier für alle» für 18,5 Milliarden Euro keine Finanzierung zu haben. Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Joachim Poß konterte prompt: Merkel habe ein Programm auf Pump vorgelegt, zur Verwirklichung fehlten ihr mindestens 50 Milliarden Euro.
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Schinderhanne
Specialist


Anmeldungsdatum: 05.04.2005
Beiträge: 128

BeitragVerfasst am: 12.Jul 2005 6:02    Titel: Antworten mit Zitat

Oh Frau Merkel hat neulich im Bundestag, anläßlich der pseudo Diskussion über den ***antrag des (noch) Kanzlers, versprochen:

Wir werden Deutschland das Licht am Ende des Tunnels zeigen!

Fragt sich, wer in diesem Tunnelzug erster und wer zweiter Klasse reist, und wer auf der Strecke bleibt!

LG S.
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Ronald
Insider


Anmeldungsdatum: 28.02.2005
Beiträge: 781

BeitragVerfasst am: 12.Jul 2005 12:20    Titel: Antworten mit Zitat

Das Licht am Ende des Tunnels ist der entgegen kommende Zug.
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mhmoeller
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 20.12.2003
Beiträge: 1263
Wohnort: Bochum

BeitragVerfasst am: 12.Jul 2005 13:24    Titel: Antworten mit Zitat

Und wieder wird eine Chance sinnlos verspielt - stellt sich bloß die Frage: Wieviele Chancen gibt es noch?

Jetzt die Wende - oder Ende! GoMoPa-rtei
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Lutz Spilker
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 04.05.2004
Beiträge: 1432
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: 12.Jul 2005 13:25    Titel: Antworten mit Zitat

äh... also..

Zitat:
Ah... geh' weg - ich kann's nicht mehr lesen...

Ich schließe mich den Ausreden meines Verteidigers an und bitte um
Milde im Urteil.

Nichts wird sich ändern, außer der Stimmlage des Regierungsoberhauptes.
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Gast
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 22.12.2004
Beiträge: 316

BeitragVerfasst am: 12.Jul 2005 13:59    Titel: TUT Antworten mit Zitat

Noch befindet sich der Zug D auf der Drehbühne. Die Lokführer werfen sich gegenseitig Konzeptlosigkeit vor, der Maschinist des Zweiten ( Neuen?) Lokführers ziert sich und sinniert ( Eigentlich wollte er selbst einmal Lokführer werden!). Der andere „Alte“ Maschinist ist nur noch am Meckern. Der Schaffner kann den Fahrgästen (Volk) nicht sagen wohin die Reise geht. Außerdem weiß er natürlich nicht wie viel die Fahrt denn nun eigentlich kostet. Die Gäste unter sich wollen alle woanders hin, eines verbindet sie, der Zug.
Das Licht des Tunnels ist demnach in weite Ferne gerückt. Ob es ratsam oder gefährlich ist überhaupt diesen oder einen anderen Weg einzuschlagen, nun darüber streiten sich unsere beiden Lokführer noch. Manche Fahrgäste schauen wehmütig nach den vorbeifahrenden Zügen, und fragen sich wann und wohin es denn endlich geht.

Von den Stimmlagen aus dem Lokführerhaus wird es wohl eher eine "Venezianische Mehrchörigkeit" werden.

Herr mhmoeller wie weit ist Ihre Partei?

MFG
Gast
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P.Wilhelm
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 23.08.2003
Beiträge: 2277
Wohnort: 58730 Fröndenberg

BeitragVerfasst am: 12.Jul 2005 16:26    Titel: Re: TUT Antworten mit Zitat

Herr Möller...

Gast hat folgendes geschrieben::
[.....]

Herr mhmoeller wie weit ist Ihre Partei?

MFG
Gast

Ich schließe mich der Fragestellung an. Gibt es bereits erkennbare Strukturen im Orga-Bereich - oder bisher nur auf dem Papier...?

Freundliche Grüße

Peter Wilhelm
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mhmoeller
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Anmeldungsdatum: 20.12.2003
Beiträge: 1263
Wohnort: Bochum

BeitragVerfasst am: 12.Jul 2005 16:37    Titel: Antworten mit Zitat

Uns fehlt es noch an einem/einer geeigneten Kanzler(in).

Für das Finanzministerium haben wir einen ernsthaften Kandidaten (nein - ich mach das nicht -nimm lieber das Außenamt - wg. der schönen vielen Reisen).

Wichtigste Ministerium wird das Ministerium zum Bürokratieabbau - kann aber nur jemand machen, der sehr charakterfest ist - die Lobby der Beamten wird es sich kaum ohne Rückzugsgefechte gefallen lassen, bspw. die Steuergesetzgebeung auf eine oder zwei Seiten zusammenzufassen.

Also - bewerbungen sind herzlich willkommen!
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Lutz Spilker
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 04.05.2004
Beiträge: 1432
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: 12.Jul 2005 16:54    Titel: Antworten mit Zitat

@ Parteifreunde,

gebt Gas, damit das Kabinett bis zum 18. Sep. steht. Allein schon wegen
der Kopfgelder der (evtl.) Wähler.
---
Bewerben kann/will/möchte ich mich hingegen nicht. Politik ist für mich
zwar ein reizvolles Diskussionsthema, doch die Zeiten der wirklichen De-
magogen und Propaganda's sind dahin und sie trugen eine 'etwas' ande-
re, eher dunklere Farbe. Lassen wir's dabei.
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Gast
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 22.12.2004
Beiträge: 316

BeitragVerfasst am: 16.Jul 2005 9:36    Titel: Antworten mit Zitat

Es kann, meiner persönlichen Ansicht nach, auch bei uns nur wirtschaftlich wieder voran gehen, wenn unter anderem:

A. Bestehende Unternehmen vereinfachten Kapitalzugang erhalten.

B. Neue Unternehmen im Umsatzbereich v. 100. – 10.000. Mill. entstehen.

Nun weiß ich nicht, wieso der derzeit amtierende Kanzler od. auch seine Mitstreiter immer zum „Schluss“ mit Innovationen werben, wenn diese doch zugleich in Ihren bisherigen Amtsperioden herzlich wenig dafür getan haben.
Umweltrelevante Bereiche wurden zwar etabliert, doch durch einseitigen Sachverstand, andere Entwicklungen grob behindert.

Das nun von beiden großen Volksparteien bereitgestellte Geld zur Förderung von Universitäten, ist regelrecht ein Witz. Diese müssen sich selbst finanzieren, und zwar über Studiengebühren, damit Wissen wieder als Wert erfasst wird.
Die Möglichkeit des allgemeinen Zugangs sollte man aber beibehalten, und wo die Kasse der Aspiranten leer ist geeignete Finanzierungen anbieten. Unternehmensförderung von künftigen Eliten ist selbstverständlich.

Das Geld muss zu den neuen Technologieunternehmen, und nicht zu den „Schulen“, aus denen diese dann Ihre zukünftigen Angestellten aquirieren.

Der teilweise vollzogene Umbau des Finanzierungssystems, mag in einigen Bereichen zwar sinnvoll sein, für die mittleren Unternehmen ist er es nicht. Die engen Spielräume, die zögerliche „Förderung“, Unkenntnis, aber auch teilweise die totale Ablehnung neuer Technologien haben uns weltweiten Rückstand beschert.
Der Tec – Dax heult!

Gerade die in diesem Umsatzbereich agierenden Unternehmen ziehen nach einen gewissen Zeitraum Arbeitsplätze regelrecht an. Und liefern natürlich Gewinne, und somit auch Steuern. Diese magnetische Wirkung muss erhöht werden.
Weiterhin können dann auch kleinere Unternehmen, durch „Zuarbeiten“, fast ohne jegliche Unterstützung entstehen und von diesen partizipieren. Arbeitsplätze werden also geschaffen.

Die einfachen Leute können in solch neue Unternehmen kaum investieren, da zu wenig Kapital bei Ihnen vorhanden, und außerdem die große allgemeinverbindliche, richtungsweisende Zukunftsaussicht fehlt. Außerdem liegt die Erfahrung des „Neuen Marktes“ noch schwer im Magen.

VC, Equity Finance, verteuern erheblich derartige Gründungen. Fachwissen ist selbst in diesen Bereichen Zufallsspiel. Viele sind vom Markt verschwunden, viele entstehen, manche bleiben. Auch „Graue“ kochen hier Ihr Süppchen.

Die Banken und Ihre Finanzpolitik gilt es zu verändern, vielleicht erkennt das auch die Politik. Was nützen niedrige Zinsen, wenn die, die diese dringend benötigen, keinen oder einen nur sehr schlechten Zugang dazu haben?

MFG
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1951
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 13.10.2003
Beiträge: 360

BeitragVerfasst am: 16.Jul 2005 12:11    Titel: Antworten mit Zitat

@user gast

[list]Die Banken und Ihre Finanzpolitik gilt es zu verändern, vielleicht erkennt das auch die Politik. Was nützen niedrige Zinsen, wenn die, die diese dringend benötigen, keinen oder einen nur sehr schlechten Zugang dazu haben?

Eine treffende Aussage, die ich durch ein Beispiel ergänzen darf.

Mit einem Kollegen- Banker und Honorarberater für die Wirtschaftskammer eines Bundeslandes im Bereich Existenzgründung und Expansionsförderung-kamen wir in den Genuss eines Vortrages der Commerzbank.

Vollmundige Ankündigungen waren der Inhalt:

- wir bekennen uns zum Mittelstand
- wir unterstützen den Mittelstand
- wir besorgen öffentliche Mittel etc.

Dieses war vor 3 Monaten. Gestern lesen wir, Commerzbank will den Mittelstandsbereich um 300 MA abbauen.

Wir warten nunmehr gespannt auf die schriftliche Antwort des Vorstandes.
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Gast
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 22.12.2004
Beiträge: 316

BeitragVerfasst am: 16.Jul 2005 13:22    Titel: Da fällt mir etwas Böses ein.... Antworten mit Zitat

Wie wäre es denn einmal,
mit einer länderübergreifenden "Demonstration des Mittelstandes"! Natürlich angemeldet!

Bekommt man am schwersten zusammen, würde aber sicherlich am tiefsten wirken.

Zitat:
Slogans: "Änderung der Finanz- und Bankenpolitik" u. z. B.

"Keine 600% auf Kosten anderer"; etc..

Greift dies nicht, könnten wir uns mit den zukünftigen Angestellten und Arbeitern ( die derzeitigen Jobsuchenden ), gern noch einmal zu einem etwas größeren Happening vor dem Bundestag verabreden.

Also wenn das nicht wirkt!


Grüße

Zitat:
Berlin freut sich immer über Gäste! ...
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1951
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 13.10.2003
Beiträge: 360

BeitragVerfasst am: 16.Jul 2005 13:43    Titel: Antworten mit Zitat

Ich vermute mal es würden Jahre in unser Land gehen, bis der Begriff

Mittelstand

im Sinne der Regierung (egal wer an der Macht ist ), der Behörden und

vor allen Dingen der Banken definiert ist.

Das Problem ist doch, dass in diesen "Denkfabriken" keiner das unternehmerische Denken gelernt hat sowie Verantwortung für sich und Mitarbeiter übernommen hat.

Diese seit Jahren andauernde Ignoranz hat doch den vielzitierten "Heuschrecken" erst den Weg bereitet.

Welcher deutsche Manager denkt denn über die Bilanz hinaus?

Welcher deutsche Manager fängt in auf seiner Etage an,lässt Einsparungsmöglichkeiten analysieren und geht mit gutem Beispiel voran?

Unternehmensberater fangen doch im EG.an, holzen sich hoch bis in den 3. Stock, holzen sich wieder runter in den Keller um dann im 4. Stock zu berichten, dass x Mitarbeiter zu entlassen sind, die Produktion nach x oder y auszulagern sei, aber noch Raum ist für den neuesten Luxuswagen, gepanzert, mit Chauffeur.
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P.Wilhelm
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 23.08.2003
Beiträge: 2277
Wohnort: 58730 Fröndenberg

BeitragVerfasst am: 16.Jul 2005 13:46    Titel: Antworten mit Zitat

User 1951,

Ihr Beitrag war kurz, knapp, brutal und zutreffend!

Freundliche Grüße

Peter Wilhelm
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1951
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 13.10.2003
Beiträge: 360

BeitragVerfasst am: 16.Jul 2005 14:00    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Tag Herr Wilhelm,

danke für Ihr Feedback!

Seit gestern abend ist mir bekannt, dass ein Mittelständler vor einigen Tagen gemeinsam mit seiner Frau den Freitod wählte.

Ein Kontokorentkredit von 50.000 € war eingefroren, 175.000 € Forderungen wurden seitens der Bank ignoriert.

Keine Gesprächsbereitschaft, kein gemeinsames Suchen nach Möglichkeiten wie Factoring, Ersatzsicherheiten, etc.

Ich war nicht direkt an diesem Fall dran; ein Mandant von mir stand in Geschäftsbeziehung zu ihm.

Er hätte materiell helfen können,ich hätte sicherlich mit der Bank gesprochen!

Jetzt im Moment läuten bei uns die Kirchenglocken und verstärken meine tiefe Traurigkeit und Hilflosigkeit an diesem Tage.

Herr Wilhelm,alles Gute und Gruss aus Hamburg!

1951
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P.Wilhelm
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 23.08.2003
Beiträge: 2277
Wohnort: 58730 Fröndenberg

BeitragVerfasst am: 16.Jul 2005 16:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo User 1951...

1951 hat folgendes geschrieben::
Guten Tag Herr Wilhelm,

danke für Ihr Feedback!

Seit gestern abend ist mir bekannt, dass ein Mittelständler vor einigen Tagen gemeinsam mit seiner Frau den Freitod wählte.

Ein Kontokorentkredit von 50.000 € war eingefroren, 175.000 € Forderungen wurden seitens der Bank ignoriert.

[.....]

Jetzt im Moment läuten bei uns die Kirchenglocken und verstärken meine tiefe Traurigkeit und Hilflosigkeit an diesem Tage.

Herr Wilhelm,alles Gute und Gruss aus Hamburg!

1951

mir fehlen hier - ehrlich gesagt - die Worte...

Wie verzweifelt - und wie sehr in die Enge getrieben - müssen Menschen sein, die diesen Weg als letzten Ausweg ansehen...?

Nachdenkliche Grüße

Peter Wilhelm
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Lutz Spilker
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 04.05.2004
Beiträge: 1432
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: 16.Jul 2005 16:36    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wie verzweifelt - und wie sehr in die Enge getrieben - müssen Menschen sein, die diesen Weg als letzten Ausweg ansehen...?


Es sind die Blüten, nicht die Wurzeln. Leider.
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Roderich Hopp
* Ehrenmitglied *


Anmeldungsdatum: 17.05.2004
Beiträge: 947
Wohnort: Dorum-Mulsum

BeitragVerfasst am: 16.Jul 2005 17:09    Titel: Antworten mit Zitat

Werter User Wilhem
Treffender hätte man es nicht in einen Satz kleiden können.
Die Änderung des derzeitigen Zustandes ist wahrlich keine Frage der Farbe, sondern einzig und allein der Mut zur Wahrheit !
@
Diesen Mut hat keine der derzeitigen Parteien und auch nicht der neuste Zusammenschluss vermeintlicher Gesinnungsgenossen.
Aus den Worten von Frau Merkel und dem Gestammel ihrer machtgeilen und speichelleckenden Mitläufer ist ja oh Graus zu entnehmen, dass sich bis 2013 nicht allzuviel in unserer Republik ändern wird.
Denn 2 Legislaturperioden wird es nach Frau Merkel als mögliche Kanzlerin dauern, bis die Schäden der zuvor Regierenden einigermaßen repariert sind, bis konsolidiert sein wird, bis dann vielleicht wieder irgendetwas halbherzig reformiert wird.
Hatten wir dergleichen oder ähnliche Worte nicht auch 1998 nach dem Ende der Ära Kohl vernommen ?
Ironisch gesehen wäre dies doch Verarschung der Bürger der Republik hoch drei unter dem Deckmantel der Demokratie oder, in Anbetracht der Staatsmacht , Gesetzes- und Regulierungswut besser Demokratur. Und die Verarschung dauert schon lange und hat bereits 1957 unter Adenauer begonnen.
Ich gebe dem Moderator Möller mit der Aussage der vertanen Chance uneingeschränkt recht und wage die Behauptung aufzustellen, das wir nach der nächsten Legislaturperiode drittklassig sind, und nach weiteren 4 Jahren wirtschaftliches Entwicklungsland sein werden.
Weil niemand den Mut zur Wahrheit hat und sich nicht traut sie auszusprechen.
Im Inneren ahnen und wissen wir schon lange das wir uns unser sogenanntes Sozialsystem garnicht leisten können und dass es, was staatliche Rente, Gesundheitsversorgung und Pflegeversicherung anbelangt, garnicht möglich sein wird, dieses System in Zukunft aufrecht zu erhalten.
Wäre die Republik ein Unternehmen, Deutschland wäre bankrott und die Verantwortlichen sähen sich u.a. wegen Insolvenzverschleppung und Betrug im Strafvollzug.
Nur, und das wird von vielen verkannt, wir alle müssten in den Vollzug denn wir haben bereits in der Vergangenheit zugelassen, dass auf Kosten künftiger Generationen gelebt wurde.
Lag es vielleicht daran, um Adenauer zu zitieren, das wir nicht an so eine lange Friedensperiode und an die Dauerhaftigkeit der Staatsform Demokratie geglaubt haben ?
Damit ließen sich allerdings viele Handlungen, auch in der Vergangenheit , leichter erklären.
Weiterhin wird dem Bürger im Hinblick auf einen Machtwechsel vorgegaukelt dass etwas geschaffen werden soll, das es in absehbarer Zeit ohnehin nur noch für Eliten geben wird.
Nämlich Arbeitsplätze....... Deshalb brauchen wir ja auch Studiengebühren, den wo kämen wir da hin wenn zukünftig weiterhin Kreti und Pleti studiert und z.B. Bäckerlehrlinge (wenn es sie dann noch gibt ) Abitur benötigen.
Eliten sind absolut in Ordnung wenn damit geistige Eliten gemeint sind und die Systeme dafür geschaffen werden ,das nicht allein Geld und Besitzstand darüber bestimmen wer z. B studiert und wer nicht.
Dann muss aber auch der Bildungsstand eines Hauptschülers zukünftig wieder so sein, dass er in der Lage ist nahezu jeden Beruf im Handwerk, und in der Industrie auf den Produktionsebenen zu ergreifen.
Dann darf dieser Teil unseres Schulsystems nicht zum Sammelbecken von Migranten- und Asylantenkindern und von Kindern aus sozial schwachen Schichten werden. Sei es nun selbst verschuldet oder unverschuldet.

Eine Dienstleistungsgesellschaft bzw. Dienstleistung kann nur dann funktionieren und ist nur dann bezahlbar wenn Produktionsleistung soviel Kaufkraft schafft, dass der Produzierende sich auch das leisten was er mit seinen Händen schafft, und darüber hinaus auch die Kaufkraft hat Dienstleistungen n Anspruch zu nehmen und diese auch bezahlen kann.
Alle Parteien jagen dem Phantom Arbeitsplätze nach und versprachen und versprechen Arbeitsplätze hervorzuzaubern wie Karnickel aus dem Zylinder des Zauberers.
Aber die Voraussetzungen dafür wurden weder von Rot/Grün, auch nicht mit vermeintlichem Entgegenkommen an die Industrie geschaffen, noch wird der globale Zug der die Arbeitsplätze in Billiglohnländer entfleuchen sieht, so schnell von Schwarz/Gelb oder Schwarz/Rot aufgehalten und umdirigiert werden können.
Alles das was bei uns vermeintlich zu teuer zu produzieren wäre, wird ja dank Shareholdervaleu in sogenannten Billiglohnländern produziert. Nur zu welchem Preis ?
Die Geiz- ist Geil Mentalität und die ALDI /LIDL Subkultur haben uns mindestens 50 % der derzeitigen 6 Mio Arbeislosen und ABMler beschert.
Ergo haben wir die halbe Zahl der derzeit Arbeitslosen durch unser Konsumverhalten mit verursacht.
Dieser Teil der Arbeitsplatzvernichtung begann bereits in den 60 iger Jahren als auf den grünen Wiesen vor den Städten die ersten großen Einkaufsmärkte entstanden. Die Folgen auf die weitere urbane Entwicklung in den Städten ist heute noch zu spüren. Sie war der Nährboden für veränderte Sozialstrukturen die auch endgültig deutlich machten, dass die Zeit des Wirtschaftswunders vorbei ist und auch nie mehr wiederkommen wird.
Die andere Hälfte rührt durch die Fehleinschätzung der Politiker, der Vorstände und Firmenlenker der Schlüsselindustrien und deren falsches oder garnicht Handeln her. Politischer und wirtschaftlicher Weitblick sind nicht gerade einer der deutschen Stärken, denn dies hat in der Vergangenheit schon oft dazu geführt das andere Länder und Nationen von dem profitieren, was wir leider nicht erkannt haben.

Dieses schon beschwörungshafte Versprechen der Parteien, Arbeitsplätze herbeizuzaubern erinnert mich fatal an derartige Menschen die, wenn sie ihr eigenes Haus verkaufen wollen, auch noch Bares dafür mitbringen ihr Haus verkaufen zu dürfen und dafür auch noch nach Mailand oder sonst wo hin fahren.

Sicher brauchen Unternehmen den vereinfachten Zugang zum Kapital. Nur den werden Sie nicht bekommen. Warum auch ?
Also sollten Unternehmen des sogenannten Mittel (losen ) Standes ihre eigenen Banken gründen und mit dem was sie einlegen verantwortungsvoll umgehen.
Dabei ohne Reglementverletzung die Instrumentarien derer nutzen die es ermöglichen, das einstmals von den Arbeitervertretern genannte klassisch kapitalistische Ausbeuterfirmen wie Ford und General- Motors mit ihren angegliederten Bankgeschäften mehr Umsätze machen wie mit der Produktion von Autos.
Auch gäbe es in unserem Grundgesetz z.B. die Möglichkeit eine eigene Mittelstandswährung zu schaffen um damit Pleiten die aus nicht rechtzeitiger Zahlung entstehen zu verhindern.
Wenn Wahrheit sich so ausdrückt wie der werte User 1951 schreibt, und die Verzweiflung Menschen dazu treibt ihrem Leben ein Ende zu setzen, muss man wirklich allen Mut zusammen nehmen und Gleichgesinnte suchen um dies zu ändern.
Denn dies wird sich wiederholen , da sich die Ignoranz der Banken verstärken wird

Der sogenannte Mittelstand muß sich selbst fördern und sich nicht vom Staat fördern lassen. Diese Art der Förderung macht abhängig und ist auch so gewollt.
Ich bin auch nicht der Ansicht, neue und umsatzträchtige Konzerne zu schaffen. Kleinere Unternehmen, spezialisiert, können flexiber und bedarfsgerechter handeln und sich den Märkten viel schneller anpassen als große Konzernmoloche.
Das jüngste Beispiel VW zeigt uns doch allen wie schnell in so einen Riesenapparat Schindluder zum eigenen Vorteil bestimmter Firmenkasten getrieben werden kann.
Warum sollten die Banken ihr derzeitiges Geschäftsgebaren ändern ? Weil hier der Mittelstand irgendwannmal auf die Straße geht und ein bischen rumkrakehlt wie die kleinen Kinder denen man ein Spielzeug weggenommen hat ?
Nicht dagegen angehen heißt die Parole, sonder Instrumente schaffen um davon zu profitieren. Möglichkeiten zu schaffen selbst unabhängiger und stärker zu werden.
Dazu bedarf es aber wie ich bereits in einem anderen Thread schrieb des vereinten Handelns und der Bündelung all der Kräfte die etwas bewegen wollen. Für sich, für andere und für eine humane und menschenwürdige Zukunft.
Nur ein Beispiel.
Golfklubs- Tennisklubs nehmen als Einstandsgeld horrende Summen die zum Teil einem Jahresgehalt eines Angestellten entsprechen. Dies dient dazu um unter sich zu bleiben und nach außen hin einen Elitestatus zu wahren, oder um eben nicht mit Liesechen Müller samt Gatten und Oma gemeinsam putten zu müssen.
Wenn z. B. Mittelständler / Freiberufler etc in der angenommenen Zahl der hier registrierten User (aufgerundet auf 20 000 die es ohnehin bald sein werden ) einmalig 250 Euro in die „ Mittelstandsvereinigung Gomopa-User e.V. „ *** einbringen, und danach jährlich einen Beitrag von 50 Euro leisten würden ?
Wie schnell könnte dadurch dem einen oder anderen unbürokratisch geholfen werden und wieviele gute Vorhaben damit realisert werden!!!
Oder eine eigenen EU - Mittelstands- Genossenschaftbank wie hier erst kürzlich vorgestellt wäre auch ein Instrument um langfristig nicht andauernd der Willkür und der Kurzsichtigkeit der Banken ausgesetzt sein.
Jetzt hat die Regenperiode eingesetzt und das worüber man schon immer witzelte, nämlich das die Banken den Schirm zu machen wenn die ersten Tropfen fallen ist eingetroffen. Brutal und menschenverachtend , und sich hinter dem Begriff Basel II verbergend.
Damit wird die Dummheit und Leichtgläubigkeit der Banken bei Finanzierungen aus den früheren Jahren und die damit eingetretenen Verluste mehr als wettgemacht.
Die Menschenverachtung zeigt sich auch derart, dass die Banken beginnen sogenannten faule Kredite und damit ihre eigene Dummheit und Gier die zu 90 % derartiige faule Kredite erst möglich gemacht haben, an ausländische Spekulanten versilbern.
Dieser Umstand wird auch mit dazu beitragen das dann für Betroffene der Freitod der letzte Ausweg sein wird.
Mit freundlichen Grüßen

Roderich Hopp
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P.Wilhelm
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Anmeldungsdatum: 23.08.2003
Beiträge: 2277
Wohnort: 58730 Fröndenberg

BeitragVerfasst am: 16.Jul 2005 17:56    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr geehrter Herr Hopp...

jetzt haben Sie aber einen abgelassen...

Das mußte ich zweimal lesen!

Folgende Anmerkungen seien mir erlaubt...

Roderich Hopp hat folgendes geschrieben::
Werter User Wilhem
Treffender hätte man es nicht in einen Satz kleiden können.
Die Änderung des derzeitigen Zustandes ist wahrlich keine Frage der Farbe, sondern einzig und allein der Mut zur Wahrheit !
@

Diesen Mut hat keine der derzeitigen Parteien und auch nicht der neuste Zusammenschluss vermeintlicher Gesinnungsgenossen.

Doch, der Mut zur Wahrheit ist da...

Zwar spät, aber immerhin...

Lesen Sie die entsprechenden Beiträge zu diesem Thema in diesem Forum! (heute durch Herrn Maurischat eingestellt!)

Zitat:
Aus den Worten von Frau Merkel und dem Gestammel ihrer machtgeilen und speichelleckenden Mitläufer ist ja oh Graus zu entnehmen, dass sich bis 2013 nicht allzuviel in unserer Republik ändern wird.
Denn 2 Legislaturperioden wird es nach Frau Merkel als mögliche Kanzlerin dauern, bis die Schäden der zuvor Regierenden einigermaßen repariert sind, bis konsolidiert sein wird, bis dann vielleicht wieder irgendetwas halbherzig reformiert wird.
Hatten wir dergleichen oder ähnliche Worte nicht auch 1998 nach dem Ende der Ära Kohl vernommen ?
Ironisch gesehen wäre dies doch Verarschung der Bürger der Republik hoch drei unter dem Deckmantel der Demokratie oder, in Anbetracht der Staatsmacht , Gesetzes- und Regulierungswut besser Demokratur. Und die Verarschung dauert schon lange und hat bereits 1957 unter Adenauer begonnen.
Ich gebe dem Moderator Möller mit der Aussage der vertanen Chance uneingeschränkt recht und wage die Behauptung aufzustellen, das wir nach der nächsten Legislaturperiode drittklassig sind, und nach weiteren 4 Jahren wirtschaftliches Entwicklungsland sein werden.
Weil niemand den Mut zur Wahrheit hat und sich nicht traut sie auszusprechen.
Im Inneren ahnen und wissen wir schon lange das wir uns unser sogenanntes Sozialsystem garnicht leisten können und dass es, was staatliche Rente, Gesundheitsversorgung und Pflegeversicherung anbelangt, garnicht möglich sein wird, dieses System in Zukunft aufrecht zu erhalten.

Widerspruch!

Herr Hopp, hier muß ich Ihnen leider bescheinigen, daß Sie insoweit ein Zwitter sind, der nicht bereit ist zu akzeptieren, an welcher Wurzel das Übel tatsächlich zu packen ist...

Es kann nicht darum gehen, die soziale Versorgung der Bürger dieses Staates zu beschneiden auf ein Niveau, welches letztlich ein Schüsselchen Brei pro Kopf und Tag gewährleistet.

Es geht darum, daß letztlich alle (der Staat - der wir alle sind - eingeschlossen) nur noch dafür arbeiten, die Zinseszinsen aufzubringen für diejenigen, die vom Zins leben. Das ist ein Promilleanteil der Souveränen - und keiner von uns hier gehört zu diesem Promilleanteil!

Zitat:
Wäre die Republik ein Unternehmen, Deutschland wäre bankrott und die Verantwortlichen sähen sich u.a. wegen Insolvenzverschleppung und Betrug im Strafvollzug.

Nuancen:

Wäre die Republik ein Unternehmen, wäre Insolvenz anzumelden.

In diesem Fall haben wir es mit einem Staatsbankrott zu tun - ob mit oder ohne Insolvenzantrag...

Zitat:
Nur, und das wird von vielen verkannt, wir alle müssten in den Vollzug denn wir haben bereits in der Vergangenheit zugelassen, dass auf Kosten künftiger Generationen gelebt wurde.
Lag es vielleicht daran, um Adenauer zu zitieren, das wir nicht an so eine lange Friedensperiode und an die Dauerhaftigkeit der Staatsform Demokratie geglaubt haben ?
Damit ließen sich allerdings viele Handlungen, auch in der Vergangenheit , leichter erklären.
Weiterhin wird dem Bürger im Hinblick auf einen Machtwechsel vorgegaukelt dass etwas geschaffen werden soll, das es in absehbarer Zeit ohnehin nur noch für Eliten geben wird.
Nämlich Arbeitsplätze....... Deshalb brauchen wir ja auch Studiengebühren, den wo kämen wir da hin wenn zukünftig weiterhin Kreti und Pleti studiert und z.B. Bäckerlehrlinge (wenn es sie dann noch gibt ) Abitur benötigen.
Eliten sind absolut in Ordnung wenn damit geistige Eliten gemeint sind und die Systeme dafür geschaffen werden ,das nicht allein Geld und Besitzstand darüber bestimmen wer z. B studiert und wer nicht.
Dann muss aber auch der Bildungsstand eines Hauptschülers zukünftig wieder so sein, dass er in der Lage ist nahezu jeden Beruf im Handwerk, und in der Industrie auf den Produktionsebenen zu ergreifen.
Dann darf dieser Teil unseres Schulsystems nicht zum Sammelbecken von Migranten- und Asylantenkindern und von Kindern aus sozial schwachen Schichten werden. Sei es nun selbst verschuldet oder unverschuldet.

Eine Dienstleistungsgesellschaft bzw. Dienstleistung kann nur dann funktionieren und ist nur dann bezahlbar wenn Produktionsleistung soviel Kaufkraft schafft, dass der Produzierende sich auch das leisten was er mit seinen Händen schafft, und darüber hinaus auch die Kaufkraft hat Dienstleistungen n Anspruch zu nehmen und diese auch bezahlen kann.
Alle Parteien jagen dem Phantom Arbeitsplätze nach und versprachen und versprechen Arbeitsplätze hervorzuzaubern wie Karnickel aus dem Zylinder des Zauberers.

Der Zinseszins erlaubt gerade dieses nicht!

Zitat:
Aber die Voraussetzungen dafür wurden weder von Rot/Grün, auch nicht mit vermeintlichem Entgegenkommen an die Industrie geschaffen, noch wird der globale Zug der die Arbeitsplätze in Billiglohnländer entfleuchen sieht, so schnell von Schwarz/Gelb oder Schwarz/Rot aufgehalten und umdirigiert werden können.
Alles das was bei uns vermeintlich zu teuer zu produzieren wäre, wird ja dank Shareholdervaleu in sogenannten Billiglohnländern produziert. Nur zu welchem Preis?

Kann auch nicht, da die Regierungsparteien hierzu nichts zu melden haben. Die Direktiven werden andernorts ausgegeben...

Zitat:
Die Geiz- ist Geil Mentalität und die ALDI /LIDL Subkultur haben uns mindestens 50 % der derzeitigen 6 Mio Arbeislosen und ABMler beschert.
Ergo haben wir die halbe Zahl der derzeit Arbeitslosen durch unser Konsumverhalten mit verursacht.

Widerspruch!

Das halte ich für völlig abwegig. Haben doch gerade die Gebrüder Albrecht aufgezeigt, daß qualitativ hochwertige Ware auch für weniger Geld auf den Markt gebracht werden kann. Und dabei sind sie (die Albrecht's) nebenbei auch noch zu Millionären / Milliardären geworden.

Zitat:
Dieser Teil der Arbeitsplatzvernichtung begann bereits in den 60 iger Jahren als auf den grünen Wiesen vor den Städten die ersten großen Einkaufsmärkte entstanden. Die Folgen auf die weitere urbane Entwicklung in den Städten ist heute noch zu spüren. Sie war der Nährboden für veränderte Sozialstrukturen die auch endgültig deutlich machten, dass die Zeit des Wirtschaftswunders vorbei ist und auch nie mehr wiederkommen wird.
Die andere Hälfte rührt durch die Fehleinschätzung der Politiker, der Vorstände und Firmenlenker der Schlüsselindustrien und deren falsches oder garnicht Handeln her. Politischer und wirtschaftlicher Weitblick sind nicht gerade einer der deutschen Stärken, denn dies hat in der Vergangenheit schon oft dazu geführt das andere Länder und Nationen von dem profitieren, was wir leider nicht erkannt haben.

Dieses schon beschwörungshafte Versprechen der Parteien, Arbeitsplätze herbeizuzaubern erinnert mich fatal an derartige Menschen die, wenn sie ihr eigenes Haus verkaufen wollen, auch noch Bares dafür mitbringen ihr Haus verkaufen zu dürfen und dafür auch noch nach Mailand oder sonst wo hin fahren.

Sicher brauchen Unternehmen den vereinfachten Zugang zum Kapital. Nur den werden Sie nicht bekommen. Warum auch ?

Richtig! Warum auch...?

Weil diese Strukturen es nicht mehr nötig haben, vorhandenes Kapital durch Produktivbetriebe zu vermehren. Deren Geld (als selbständiges Wirtschaftsgut) vermehrt sich von alleine...

Zitat:
Also sollten Unternehmen des sogenannten Mittel (losen ) Standes ihre eigenen Banken gründen und mit dem was sie einlegen verantwortungsvoll umgehen.
Dabei ohne Reglementverletzung die Instrumentarien derer nutzen die es ermöglichen, das einstmals von den Arbeitervertretern genannte klassisch kapitalistische Ausbeuterfirmen wie Ford und General- Motors mit ihren angegliederten Bankgeschäften mehr Umsätze machen wie mit der Produktion von Autos.
Auch gäbe es in unserem Grundgesetz z.B. die Möglichkeit eine eigene Mittelstandswährung zu schaffen um damit Pleiten die aus nicht rechtzeitiger Zahlung entstehen zu verhindern.
Wenn Wahrheit sich so ausdrückt wie der werte User 1951 schreibt, und die Verzweiflung Menschen dazu treibt ihrem Leben ein Ende zu setzen, muss man wirklich allen Mut zusammen nehmen und Gleichgesinnte suchen um dies zu ändern.
Denn dies wird sich wiederholen , da sich die Ignoranz der Banken verstärken wird

Der sogenannte Mittelstand muß sich selbst fördern und sich nicht vom Staat fördern lassen. Diese Art der Förderung macht abhängig und ist auch so gewollt.
Ich bin auch nicht der Ansicht, neue und umsatzträchtige Konzerne zu schaffen. Kleinere Unternehmen, spezialisiert, können flexiber und bedarfsgerechter handeln und sich den Märkten viel schneller anpassen als große Konzernmoloche.
Das jüngste Beispiel VW zeigt uns doch allen wie schnell in so einen Riesenapparat Schindluder zum eigenen Vorteil bestimmter Firmenkasten getrieben werden kann.
Warum sollten die Banken ihr derzeitiges Geschäftsgebaren ändern ? Weil hier der Mittelstand irgendwannmal auf die Straße geht und ein bischen rumkrakehlt wie die kleinen Kinder denen man ein Spielzeug weggenommen hat ?
Nicht dagegen angehen heißt die Parole, sonder Instrumente schaffen um davon zu profitieren. Möglichkeiten zu schaffen selbst unabhängiger und stärker zu werden.
Dazu bedarf es aber wie ich bereits in einem anderen Thread schrieb des vereinten Handelns und der Bündelung all der Kräfte die etwas bewegen wollen. Für sich, für andere und für eine humane und menschenwürdige Zukunft.
Nur ein Beispiel.
Golfklubs- Tennisklubs nehmen als Einstandsgeld horrende Summen die zum Teil einem Jahresgehalt eines Angestellten entsprechen. Dies dient dazu um unter sich zu bleiben und nach außen hin einen Elitestatus zu wahren, oder um eben nicht mit Liesechen Müller samt Gatten und Oma gemeinsam putten zu müssen.
Wenn z. B. Mittelständler / Freiberufler etc in der angenommenen Zahl der hier registrierten User (aufgerundet auf 20 000 die es ohnehin bald sein werden ) einmalig 250 Euro in die „ Mittelstandsvereinigung Gomopa-User e.V. „ *** einbringen, und danach jährlich einen Beitrag von 50 Euro leisten würden ?
Wie schnell könnte dadurch dem einen oder anderen unbürokratisch geholfen werden und wieviele gute Vorhaben damit realisert werden!!!
Oder eine eigenen EU - Mittelstands- Genossenschaftbank wie hier erst kürzlich vorgestellt wäre auch ein Instrument um langfristig nicht andauernd der Willkür und der Kurzsichtigkeit der Banken ausgesetzt sein
.

Das Modell einer Genossenschaft im weitesten Sinne wurde von mir bereits vor rd. 1 1/2 Jahren hier vorgestellt. Der gesamte Thread schlummert irgendwo hier in den Tiefen des Servers...

Zitat:
Jetzt hat die Regenperiode eingesetzt und das worüber man schon immer witzelte, nämlich das die Banken den Schirm zu machen wenn die ersten Tropfen fallen ist eingetroffen. Brutal und menschenverachtend , und sich hinter dem Begriff Basel II verbergend.
Damit wird die Dummheit und Leichtgläubigkeit der Banken bei Finanzierungen aus den früheren Jahren und die damit eingetretenen Verluste mehr als wettgemacht.
Die Menschenverachtung zeigt sich auch derart, dass die Banken beginnen sogenannten faule Kredite und damit ihre eigene Dummheit und Gier die zu 90 % derartiige faule Kredite erst möglich gemacht haben, an ausländische Spekulanten versilbern.
Dieser Umstand wird auch mit dazu beitragen das dann für Betroffene der Freitod der letzte Ausweg sein wird.
Mit freundlichen Grüßen

Roderich Hopp

Ebenfalls freundliche Grüße

Peter Wilhelm
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Pathfinder


Anmeldungsdatum: 22.12.2004
Beiträge: 316

BeitragVerfasst am: 18.Jul 2005 13:11    Titel: Antworten mit Zitat

Erklärungsversuche eines Berliner Taxifahrers, oder besser die Ökonomie aus der Sicht des kleinen Mannes.


Bevor es dem Kapital gelang ohne fremdes zutun neues Kapital künstlich zu erzeugen, gehörten alle Erträge aus der Produktion, auch tatsächlich dem, der es produzierte. Dieser teilte das erwirtschaftete Gut mit denen, die der Ertragssteigerung dienlich waren, Arbeiter und Angestellte im heutigen Sinne, natürlich aber auch Handwerker, die es ja bekannter Maßen auch schon damals gab. Nach Smith änderte sich dieses Verhältnis jäh, mit der Schaffung von Eigentumsansammlungen und der damit einsetzenden Vermietung und Verpachtung, sowie dem daraus entstehenden Zinsaufkommen. Das nun Wiederrum zur Ansammlung von neuem künstlichem Kapital einträgliche Verwendung fand. Somit änderte sich stetig das Verhältnis der Einzelnen untereinander, die tatsächlichen Erzeuger verloren an Bedeutung, die künstlichen Kapitalerzeuger hingegen gewannen hinzu.

Auch, oder gerade im Spätmittelalter war nun eine umfassende breite Basis an Information über das Kapital und die Kenntnis über deren wundersame Erschaffung und Vermehrung ( Fugger lässt grüßen! ) angebracht, um sich als „Unternehmer“ überhaupt behaupten und bestehen zu können.

Mit dem Entstehen des Industriezeitalters nahmen gewisse Stilblüten dann auch solche Dimensionen an, das nun uns diese schon wieder ein klein wenig an die doch schon fast überwundene Sklaverei erinnerten, und somit Marx auch folgerichtig seinem Werk Nahrung gaben.

Nun, lassen wir unseren „Berliner Jungen“ weiter zu Wort kommen, um nicht noch mehr in der Vergangenheit unseres Werdens zu versinken.

Öhkonomiee det is doch jans eenfach! Det ick mir das antuen muss, Herr Sowieso, wie häßen Sie?

Also, so unglaublich das jetzt auch klingen mag, viel hat sich seit jener Zeit nicht verändert.
Nehmen wir zuerst den Faktor der unglaublichen Geldvermehrung, dank Zins, heraus, so ist festzustellen das, ganz im Sinne der klassischen Ökonomie, ein Verhältnis von Arbeitserzeugern und Arbeitssuchenden bis zum heutigen Tag vorhanden ist. Dem tut auch die voranschreitende Industrialisierung und Globalisierung keinen Abbruch, entgegen andersartiger Meinungen und Theorien ( Beck, Rifkin, samt Fangemeinde ).
Wesentlich ist das erkennen des kleinen Mikrokosmoses der sich hier Ansatzweise zeigt, und auf dessen Basis sich ein dynamisches Wirtschaftswachstum aufbauen lässt.

Die vorhandene Arbeitslosigkeit, Senkung der Löhne und Gehälter einhergehende mangelnde Investitionsbereitschaft führen zu einer Stagnation, ja zur Instabilisierung der Gesellschaft und zur Herausbildung und Pflege von Klassenunterschieden. Diese Schärfung der Unterschiede begünstigen Ihrerseits in sich selbst, durch verschärftes Anspruchsdenken der einzelnen Lobbys, Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften, etc., neue Gräben auszuheben und auf der Fanfare zu blasen. Irrwitzig, aber wahr!

Wat kräuseln se ihre Stirn jetzt so?

Na gut, noch einmal einen kleinen Schritt zurück. Der Anfang der dreißiger Jahre des vorigen Jahrhunderts einsetzende Ordoliberalismus ( Anfang der sozialen Marktwirtschaft ) sollte dafür Sorge tragen, das der heutige Mittelstand nicht durch die zunehmende Konzernbündelung des Großkapitals und der sich damit forcierenden großen Klappe der Gewerkschaften, nicht untergeht.
Auch der Staat selbst rüttelte schon damals am Bestandsbäumchen des Mittelstandes kräftig mit. Nun, Eucken konnte sich mit seinem Ansinnen nicht so ganz durchsetzen. Der Lobbyismus mitsamt den einhergehenden Interessenskonflikten, den wir heute in Deutschland erleben, ist zumindest nicht seinem Ideal entsprungen.

Makro und Mikro im Konsens.

Umverteilen nervt gerade dann, wenn die heutigen Volksparteien samt neusten Programmen, mehr, statt weniger an sich reißen und dann nach Ihrem Gutdünken auch aufteilen. Investitionen sind somit ad absurdum geführt.
Erhards „Wohlstand für alle“ soll jetzt nicht mehr gelten, stattdessen nur noch „Chancen für alle“.
Hoppla, unser Lebensstandard soll also eingeschmolzen werden. Sollen wir dann auch, Gott schütze die Königin, oder ein Hoch auf Amerika mitsingen? Einstimmen im Chor der Verblendung?

Alles Böse wird momentan dem Sozialstaat zugeschrieben, die Sozialdemokratie hat dieser Tendenz in Ihrer langen Regierungsperiode nicht entgegengewirkt und somit einen nicht unbeträchtlichen Anteil an der derzeit schon recht schiefen Situation. Unser Kanzler hat die Flurschäden vom Altkanzler nicht repariert, sondern eigene neue Fehler konsequent hinzugefügt. Neoliberalismus on Gro, was für eine bemerkenswerte Taktik.

Was sagen die Medien? Kann man Medien alles glauben?

Einen recht merkwürdigen Gesellschaftsauftrag hat bisweilen, die Bertelsmannstiftung. Wird hier dem Sozialstaat der Tritt verpasst, den er doch eigentlich so gar nicht verdient? Polemik aus „Die Welt“, „Der Spiegel“, etc. bestens bekannt, unterstützen das angestimmte Katzengejammer um die ach so verfranzte Sozialpolitik. Lesen Sie, denn Lesen bildet. Wissen und eigene Meinungsbildung sollte doch auch nicht so leicht verständlich, und für jeden erreichbar sein, oder?
Wenn doch, sollten Sie zumindest querlesen und zwar mit allem was Ihnen täglich serviert und im kaum noch wahrnehmbaren Bereich dann auch untergejubelt wird. Im übrigen nutzen alle Parteien und Lobbys gern diese tolle Möglichkeit. Der Pressefreiheit, oder Stimmungsmache? Entscheiden müssen Sie selbst.

Wo wolln sen den eijentlich hin? Bundestach, ach so!

Nun, nach den Neunzigern, dem technologischen Hoch und dem gegenteiligen Tief des Neuen Marktes am Anfang des großen Jahrhundertwechsels, ist im Mittelstand der vorläufige Investitionsstillstand angekommen. Seine anteilige Schuld hat der Mittelstand, daran natürlich auch. Ständiges Wegschauen ohne ernsthaft einzugreifen, begünstigte die Entwicklung.

Ein Umschenken ist aber möglich.

Investitionen für den Mittelstand her!
Die große Steuerreform für den Staat!
Bürokratieabbau für unsere Beamten!



So, da sind whar. Macht ...! Wieso so vill, dat is doch wenich? Danke sacht man Mester, A...!


Das Fernbleiben am Deutschunterricht unterstreicht die "Echtheit des Dokumentes", oder auch nicht!


Grüße

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