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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6461
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Verfasst am: 14.Jun 2007 6:58 Titel: Wegfall der Eigenheimzulage - Die Kelle ruht |
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Wenn es kein Geld vom Staat mehr gibt, bremst das den Drang der Deutschen ins eigene Haus: Der Wegfall der Eigenheimzulage hat die Zahl der Baugenehmigungen zu Jahresbeginn in den Keller sausen lassen. Der Baubranche bereitet der Rückgang ziemliche Probleme - der erste Fertighaushersteller hat schon eine Gewinnwarnung herausgegeben.
Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, wurden im ersten Quartal lediglich 40 600 Wohnungen genehmigt. - Das seien knapp die Hälfte weniger als im Vorjahreszeitraum. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern habe es sogar ein Minus um die 60 Prozent gegeben. Bei Wohnungen in Mehrfamilienhäusern sanken die Genehmigungen um knapp 25 Prozent. Die Wiesbadener Behörde sprach vom stärksten Rückgang seit Beginn der Datenerhebung 1970.
„Die Ursache für die drastischen Rückgänge dürfte insbesondere in der Abschaffung der Eigenheimzulage liegen“, schrieben die Statistiker. Auch die Anhebung der Mehrwertsteuer zum Jahresbeginn spiele eine Rolle. Die Eigenheimzulage war von der großen Koalition Ende 2005 per Gesetz abgeschafft worden. Für Bauanträge, die vor dem 1. Januar 2006 eingereicht wurden, konnte noch der Anspruch auf Eigenheimzulage nach den früheren Regelungen für einen Zeitraum von acht Jahren geltend gemacht werden. Im Jahr 2006 genehmigten die Bauämter 247 000 Wohnungsbauten, drei Prozent mehr als 2005. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern fiel der Zuwachs nach Angaben des Statistischen Bundesamtes deutlich größer aus.
Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie hatte kürzlich gegen den Trend einer besseren Baukonjunktur sinkende Auftragseingänge im Wohnungsbau gemeldet. Die auslaufenden Vorzieheffekte wegen der Abschaffung der Eigenheimzulage sowie die Mehrwertsteuererhöhung ließen die Bestellungen in den ersten drei Monaten 2007 um 3,2 Prozent zurückgehen. Die Reichweite der Auftragsbestände im Wohnungsbau lag im April nur bei 1,9 Monaten und damit deutlich niedriger als in anderen Sparten.
Deutschlands größter Fertighausbauer Kampa rechnet damit, im laufenden Geschäftsjahr wegen der sinkenden Nachfrage in die roten Zahlen zu rutschen. „Das wird richtig ins Kontor hauen“, sagte der Vorstandschef der Kampa AG, Elmar Schmidt, am Dienstag in Minden. Die erwartete Höhe der Verluste bezifferte Schmidt nicht. Sollte die sich Inlandsnachfrage in den kommenden Monaten nicht erholen, sei es fraglich, ob die Ziele für 2008 und 2009 erreicht werden könnten. Bisher war Kampa von steigenden Umsätzen und Gewinnen von 2008 an ausgegangen.
Gleichzeitig senkte Kampa die Umsatzprognose für 2007 von 175 Millionen Euro auf rund 160 Millionen Euro. In den ersten beiden Monaten 2007 sei die Zahl der Baugenehmigungen bundesweit um 62 Prozent gesunken, sagte Schmidt. Derzeit erarbeite der Vorstand Maßnahmen, um auf die Ergebnis- und Umsatzeinbußen reagieren zu können. „Wir prüfen alle Optionen“, sagte der Vorstandsvorsitzende. Sollte der Absatzrückgang anhalten, müssten die Kapazitäten angepasst werden.
2006 hatte Kampa einen Überschuss von 7,5 Millionen Euro erzielt - ohne Sondereffekte wie den Verkauf einer Betriebsstätte blieb ein Überschuss von 2,5 Millionen Euro. Im ersten Quartal 2007 verbuchte der Fertighausbauer einen Einbruch beim Auftragseingang: Die Aufträge sanken um 31,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal auf 40 Millionen Euro.
Der Finanzinvestor Triton hatte 2006 einen 55,33-Prozent-Anteil vom früheren Mehrheitseigner Wilfried Kampa übernommen. Seit Anfang Januar kommt der Investor auf einen Anteil von 62,8 Prozent der Kampa-Aktien.
Quelle: HB |
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Finanzconsulting Newbie
Anmeldungsdatum: 30.01.2007 Beiträge: 11
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Verfasst am: 15.Jun 2007 9:43 Titel: Eigenheimzulage |
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| Hier sieht man wieder mal, wie kurzsichtig die Regierung vorgeht. Da wird einfach die Eigenheimzulage gekürzt, ohne den gesamtwirtschaftlichen zusammenhang zu sehen. Die Verluste an Umsatz- Gewerbe- Einkommensteuer und Sozialversicherungsbeiträgen dürften wesentlich höher sein, als das Sparergebnis durch den Wegfall. |
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berger-finanz .

Anmeldungsdatum: 05.04.2006 Beiträge: 263 Wohnort: Regensburg
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Verfasst am: 15.Jun 2007 13:53 Titel: Das kann man differenziert sehen... |
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Die Streichung der Eigenheimzulage ist für die bauwilligen Familien sicher ein harter Schlag gewesen. Andererseits findet man bei Zwangsversteigerungen etliche ehemals Eigenheimzulageberechtigte wieder.
Wer damals nur mit Hilfe der Eigenheimzulage glaubte bauen zu können, hat sich auf sehr dünnes Eis begeben. Ähnlich eng geht es auch heute noch zu, wenn Häuslebauer ohne jegliches finanzielles Polster, vielleicht nur unter Zuhilfenahme von Landesmitteln, bauen wollen. Das kann eng werden, sehr eng. Da braucht nur einem Verdiener der Job wegbrechen oder z.B. wegen Familienzuwachs ein Verdiener ausfallen - das wars dann...
Auch KfW-Mittel sind nicht immer günstig in die Finanzierung einzubauen.
Die einen Banken müssen durchleiten, haben aber wenig gute eigene Konditionen. Die anderen Baken mit den besseren Konditionen mögen nicht so gern an KfW ran. Mit KfW allgemein ist hier das Wohnungsbauprogramm 124 gemeint. Bei guten Banken liegt der Zinssatz ohnehin unter dem von KfW124.
Wer beim Bauen allerdings Zukunft orientiert vorgeht, etwas mehr investiert, ökologisch baut, kann in den Genuß von KfW40 ode KfW60 kommen. Hier liegen die Zinssätze noch deutlich unter denen der privaten Banken und sondertilgen kann man auch. Vielen Bauwilligen ist dies allerdings nicht bekannt. Oftmals sind "Berater" auch nicht daran interessiert, den Kunden diese KfW-Programme anzubieten - man verdient nicht daran.
Gemeinsam mit unseren Bankpartnern bieten wir seit langem auch 100%-Finanzierungen an, auch noch darüber hinaus, also ohne jegliches Eigenkapital. Dennoch muss man als seriöser Berater die Bauwilligen davor warnen, welche Risiken sie ohne jegliche Rücklagen eingehen.
Wenn allerdings gut verdienende zukünftige Bauherren mit gesichertem Job - die vielleicht deshalb noch kein Eigenkapital haben, wiel sie einfach noch nicht lange genug Geld verdient haben - ohne Eigenkapital starten wollen, braucht man sicher keine Bauchschmerzen zu haben.
Diejenigen aber, die auch früher nur mit Eigenheimzulage hätten bauen können, sollten sich das Vorhaben, zu bauen oder zu kaufen, mit allen finanziellen Risiken gründlich überlegen.
H.B. _________________ Kompliziert kann jeder – wir finanzieren einfach.
_________________________
www.berger-finanz.de
unabhängiger Finanz- u. Versicherungsmakler |
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berger-finanz .

Anmeldungsdatum: 05.04.2006 Beiträge: 263 Wohnort: Regensburg
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Verfasst am: 16.Jun 2007 12:01 Titel: |
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Sorry, habe versehentlich eine E-Mail an mich gelöscht. Falls ein Herr Kreutzer (IT) noch einmal hier reinschaut - bitte melden. Danke. _________________ Kompliziert kann jeder – wir finanzieren einfach.
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apriori24 GoMo&Pa Werbepartner

Anmeldungsdatum: 23.10.2006 Beiträge: 23 Wohnort: 82515 Wolfratshausen bei München
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Verfasst am: 20.Jun 2007 10:15 Titel: Eigenheimzulage Immobilienfinanzierung KfW |
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Das mit den Risiken bei der 100%-Finanzierung (oder mehr) ist sehr richtig und auch wir weisen immer darauf hin, daß dies nur bei Gutverdienern sinnvoll ist (wobei auch dort niemand vor Arbeitslosigkeit sicher ist - andererseits dürfte man dann gar nichts mehr machen; man könnte ja auch morgen von der Straßenbahn überfahren werden )
Interessant in unserer täglichen Praxis sind jedoch viele Fälle, in denen Leute ihre derzeitige Mietwohnung zum Kauf angeboten bekommen. Wenn es nicht gerade Ballungszentren wie München, Stuttgart, etc. sind, werden diese Wohnungen häufig um die 80.000 - 150.000 Euro angeboten. Für eine 100.000-Euro-Wohnung kostete die Baufinanzierung bei 2% Tilgung bis vor kurzem noch rd. 500 Euro im Monat. Dies ist kaum mehr, als diese Leute Miete gezahlt haben. Dann macht es natürlich auf jeden Fall Sinn zu kaufen.
Leider sind die Zinsen seit Dezember 2006 um gut 1% gestiegen, aber dennoch lohnt sich der Immobilienkauf vielfach - der langfristige Durchschnitt der 10-Jahreszinsen liegt immer noch bei etwa 7% und davon sind wir noch weit entfernt.
Die KfW ist mit Ihrem Wohnungseigentumsprogramm bei 10 Jahren Zinsbindung mittlerweile bei 5,2% angelangt. Viele unserer Banken sind da günstiger. Häufig macht der Einbau dennoch Sinn. Einige Institute rechnen die KfW-Mittel nicht auf den Beleihungsauslauf an. Übersetzt heißt dies, daß für den Nicht-KfW-Teil des Gesamtdarlehens ein Zinssatz gewährt wird, als ob man das KfW-Darlehen als Eigenkapital hätte.
Alexander Solya _________________ Internet: www.apriori24.com
E-Mail: as@apriori24.com |
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Et .

Anmeldungsdatum: 28.02.2003 Beiträge: 452 Wohnort: Bad Homburg
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Verfasst am: 22.Jun 2007 9:41 Titel: Subventioniertes KfW-Wohneigentumsprogramm |
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Zwei Banken, die zu günstigen Zinsen idR. bis zu 100% des Kaufpreises finanzieren, subventionieren aktuell die Zinsen für KfW-Fördermittel mit 0,50 % bzw. 0,25%. Zudem werden bis zu 500,- € bzw. 200,- € Kosten für die Grundschuldumschreibung übernommen.
Oft ist es sicherer einen langfristigen Zins, z.B. über 15 Jahre, zu vereinbaren. Auch bei einer Vergleichsrechnung z.B. mit einem Anschlusszins von 8% + Tilgung, kann diese Lösung mathematisch von Vorteil sein.
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Bankfachwirt Steffen Etzel
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