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Wirtschaftskrisen / Geldkrisen / Staatsbankrott...

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P.Wilhelm
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Anmeldungsdatum: 23.08.2003
Beiträge: 2277
Wohnort: 58730 Fröndenberg

BeitragVerfasst am: 10.Jul 2005 9:25    Titel: Wirtschaftskrisen / Geldkrisen / Staatsbankrott... Antworten mit Zitat

Guten Morgen!

und freundliche Grüße

Peter Wilhelm

Zitat:
Wirtschaftskrisen und warum sie eigentlich Geldkrisen heißen müssten

Quelle: http://www.artfond.de/

Hier geht Ralf Prengel der Frage des Ursprungs des Geldes nach.

Vermutlich war der Anlaß seiner Überlegungen ein versehentliches Gespräch mit einem wissenschaftlichen Mitarbeiter der Deutschen Bundesbank, der den -urlaubsbedingt abwesenden- Sachbearbeiter für Öffentlichkeitsarbeit irgendwie falsch, zumindest nicht sachgerecht vertreten hat.

Vielleicht verstehen wir nach der Lektüre unseren armen Wirtschaftsminister Hans Eichel, der auch durch Verschleuderung unseres Volksvermögens an die Geldvermögensbesitzer nichts retten wird.

Vielleicht verstehen wir jetzt, weshalb uns Horst Köhler als Bundespräsident eingesetzt wurde. Ein erfahrener Mann, der weiß, wie man mit blühenden Volkswirtschaften (Argentinien) im Sinne der Kreditgeber umzugehen hat.

Vielleicht sehen wir jetzt die Notwendigkeit der Pflegeversicherung, um jede Tätigkeit wie Popo-Abwischen zinspflichtig für die Vermögensbesitzer zu kapitalisieren.

Auch das lebensnotwendige Wasser muss privatisiert werden und wird es jetzt ja auch. In Manila spenden bereits Münzautomaten gegen ein Drittel des täglichen Tagelöhnerlohns für die Ärmsten ein schlackiges Wasser, ausreichend, um diese Menschen arbeitsfähig zu halten.

Wir werden auch erkennen, dass der 1-Euro-Job nur der Anfang ist, der uns lehrt, dass nicht diejenigen, die die Arbeit tun, das Geld verdienen, sondern diejenigen, die das Geld verdient haben.

Auch die intellektuellen und mächtigen Hintermänner des schlichten und fundamentalistisch religiösen George W. Bush, die NeoCons (info), sind so leichter zu verstehen.

--------------------------------------------------------------------------------

-von Ralf Prengel-

Vorwort

Soeben erleben wir die Opel-Krise und vernehmen immer wieder mit Erstaunen, dass der Mutterkonzern General Motors auch in den USA im operativen Geschäft kein Geld verdient.

Insgesamt steht die Firma aber trotzdem nicht ohne Gewinne da. Genauso ist es bei Ford, wie wir vor einigen Tagen erfahren haben.

Das Geheimnis liegt in der Tatsache, dass sich beide Unternehmen inzwischen zu Großbanken mit angeschlossenen Automobilbauabteilungen entwickelt haben. Die so genannten Finanzabteilungen dieser beiden Konzerne machen nämlich, im Gegensatz zu den operativen Abteilungen, die für das so genannte Kerngeschäft zuständig sind, ausgesprochen erkleckliche Gewinne.

Das bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als dass das Verschieben von Geld auf und zwischen weltweit aufgestellten Konten, sozusagen auf Knopfdruck, weitaus mehr einbringt, als die Veredelung von Rohstoffen durch Arbeit zu einem komplexen Produkt.

Das kann nur deshalb so sein, weil es genügend Kapital gibt, das in den Händen von relativ wenigen ist, die es nicht mehr nötig haben, für dieses zu Kapital gewordene Geld, das durch Arbeit entstandene Produkt zu erwerben, während diejenigen, die das komplexe Produkt gerne erwerben würden, dafür einfach kein Geld mehr haben.

Offensichtlich beobachten wir ein gesamtwirtschaftliches Problem, dass auf die Verteilung von Geld bzw. zu Geldkapital gewordenem Geld zurückzuführen ist.

Im folgenden Aufsatz wollen wir die Ursache für diese Entwicklung und ihren zwangsläufigen Ausgang, ihr vorgezeichnetes Ende, untersuchen.

Das Geheimnis des Geldes

Vor Begin eines jeden Produktionsprozesses stellt sich die Frage nach seiner Finanzierung. Ob ein Privatmensch ein Auto oder vielleicht ein Haus kaufen will, ob ein Unternehmen eine Maschine anschaffen oder Personal einstellen will oder ob die öffentliche Hand irgend etwas tun will, was nachher eine Bezahlung erfodert; immer stellt sich die Frage nach der Finanzierung.

Dabei gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder die jeweilige soziale Einheit verfügt über die nötigen Eigenmittel oder sie muss sich, falls das nicht der Fall ist, Gedanken über eine Fremdfinanzierung, eine Kreditaufnahme machen.

Bei der ganzen Angelegenheit sollen uns die Fremdmittel hier zunächst nicht weiter beschäftigen. Vielmehr ist es für uns von Interesse, woher die so genannten Eigenmittel kommen. Und dabei sind wir schon bei der alles entscheidenden Frage: Wo kommt das Geld her? Was ist Geld? Wie entsteht es? Wo beginnt Geld, Geld zu sein?

Würde man 1.000 Personen fragen, wo das Geld herkommt, erhielte man 999 Mal die Antwort: Das Geld kommt von der Zentralbank, in unserem Fall von der Europäischen Zentral Bank (EZB), genau wie früher von der Deutschen Bundesbank. Vielleicht einer von 1.000 Befragten wäre anderer Ansicht, wobei die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, einer solchen Person zu begegnen.

Dass Geld durch Kredite der Notenbanken an Geschäftsbanken entsteht, ist Mainstream, ein zentraler Glaubenssatz, an dem so gut wie niemand zu zweifeln scheint.

Wie falsch diese Annahme ist, und dass es in Wirklichkeit überhaupt keine Kredite der Notenbanken an Geschäftsbanken gibt, werden wir an den folgenden Erläuterungen sehen.

Außerdem werden wir sehen, wie fatal sich die Tatsache auswirkt, dass die Geldschöpfung ausschließlich durch die Kreditgewährung der Geschäftsbanken stattfindet, wenn man vom nominal im Promillebereich liegenden Münzumlauf, den der Staat verordnet, einmal absieht.

Wenn aber feststeht, dass die Notenbank keine Kredite an Geschäftsbanken vergibt, kann man mit Recht behaupten, dass sie auch keine Möglichkeit hat, das Wirtschaftsgeschehen direkt, z.B. um der Gedeihlichkeit willen zu beeinflussen.

Es sind die Geschäfsbanken, die ausschließlich entscheiden, ob Kredit gewährt, also ob finanziert wird oder nicht. Das bedeutet: Die Geschäftsbanken entscheiden ebenso ausschließlich, ob überhaupt produziert wird oder nicht.

Wie fatal sich diese Konstruktion des Geldsystems, von dem einer seiner Architekten sagte, dass man es so kompliziert gemacht habe, dass es nur einer von einer Millionen Menschen verstehe, auswirkt, werde ich Ihnen im folgenden erläutern. Jener Architekt meinte auch, diesen Einen werde man einfach kaufen, sollte er die Absicht haben, andere darüber aufzuklären.

Um sie auf die folgenden Erkenntnisse einzustimmen, hier das Gesprächsprotokoll eines Telefonats, dass der Autor dieses Aufsatzes mit einem Mitarbeiter der wissenschaftlichen Abteilung der Deutschen Bundesbank im Jahre 2002 geführt hat:

Ich rief bei der Deutschen Bundesbank an, um mir den Monatsbericht schicken zu lassen. Der Mitarbeiter von der Öffentlichkeitsarbeit war wohl in Urlaub. Deshalb nahm ein Herr aus der wissenschaftlichen Abteilung den Anruf entgegen und wir gerieten ein wenig ins Plaudern.

An irgend einem Punkt unseres Gespräches stellte ich folgende Frage:
"Stellen Sie sich einmal vor, alle sozialen Einheiten, also die öffentliche Hand, Unternehmen und Privathaushalte hätten, den für alle erstrebenswerten Zustand der vollständigen Entschuldung erreicht? Wo wäre dann das Geld?"

"Das ist ja nicht unbedingt ein erstrebenswerter Zustand", meinte er. Ich konterte: "Meines Erachtens will aber jeder seine Schulden bezahlen.
Herr Eichel würde lieber heute als morgen seine Bundesschulden bezahlen. Der Finanzminister von NRW, Peter Steinbrück, möchte das auch gerne, Onkel, Tanten, Freunde und ich selbst würde auch gerne schuldenfrei sein. Wie steht es mit Ihnen: Wollen Sie, wenn Sie eines Tages ins dunkle Grab steigen, gerne Schulden hinterlassen?"
"Nein, das nicht", antwortete er. "Abgesehen davon", fuhr ich fort, "wir werden ja gar nicht gefragt, ob wir wollen oder nicht. Blöderweise bestehen die Banken ja auf Rückzahlung. Nur eben nicht alle gleichzeitig; nehmen wir an, wir zahlten aber alle gleichzeitig. Wo wäre dann das Geld?"

"Ja, weg", sagte er. "Was heißt weg?"

"Es wäre wieder bei den Banken." Ich erwiderte: "Sie wollen also sagen, weil alles Geld, bis auf das in diesem Zusammenhang vernachlässigbare Münzgeld, von den Banken als Kredit in Umlauf gebracht wurde, wäre es nach Rückzahlung aller Schulden wieder vollständig bei den Banken und somit aus dem Umlauf verschwunden?"

"Genau", sagte er. "Das heißt aber", fuhr ich fort, "dass eine vollständige Entschuldung der Volkswirtschaft nur mit einem vollständigen Stillstand der Wirtschaft zu erkaufen ist, weil eine arbeitsteilige Gesellschaft ohne Geld undenkbar ist. Ist das richtig?" - "Ja, schon", meinte er.

"Unter diesen Umständen", sagte ich, "müsste, falls Herr Eichel, sagen wir einmal, die Bundesschulden zurückzahlen würde, schnellstens ein anderer Schuldner gefunden werden, weil sonst die umlaufende Geldmenge schrumpft, was zwangsläufig zum deflationären Kollaps führt.
Die einzige Alternative wäre also, dass die Banken selbst mit dem zurückgeflossenen Geld, Teile der Volkswirtschaft oder am Ende und letztlich die ganz Volkswirtschaft erwerben.
Ich ziehe daraus den Schluß: In einem System, in dem das Geld im Prinzip als Kredit auf in der Vergangenheit erworbene Vermögen in Umlauf gebracht wird, muss zwangsläufig alles neu Entstehende demjenigen gehören, der diesen Kredit herausgibt, in unserem System also, auf diese Weise das Geld in Umlauf bringt." Er schwieg.

Um den Inhalt dieses Gespräches besser zu verstehen, folgt nun als Einfügung ein untergeordneter Aufsatz von September 2004:

Die Mechanik des Geldes im privatisierten Kreditgeldmonopol

Wir wollen wissen, wo Geld herkommt, wie es denn genau entsteht. Dazu muss man zunächst die richtigen Fragen formulieren, um aus einzelnen Antworten und Definitionen die Funktionalität eines Gesamtkonstruktes, das wir zunächst Geldsystem nennen wollen, abzuleiten. Wir benutzen dazu das Glossar der Deutschen Bundesbank für den Schulunterricht, Sekundarstufe II.

Wir erfahren beim Nachlesen, dass es sich bei Geld üblicherweise um die Verbindlichkeit einer Bank gegenüber einer Nichtbank, also z.B. Bargeld oder eine Einlage handelt.

Mit diesem verkürzten, aber einzig wesentlichen Teil der offiziellen Definition, kann man nicht allzu viel anfangen, weil hier nichts über die Entstehung des Geldes gesagt wird. Wo beginnt Geld, wo fängt Geld überhaupt an, Geld zu sein?

Das passende Wort, dass uns auf die Spur bringen könnte, heißt:
Geldschöpfung.

Die meisten Leute glauben, die Zentralbank, in unserem Fall die EZB habe irgend etwas mit der Geldschöpfung zu tun. Fast niemand vermag aber zu sagen, wie der Vorgang der Geldschöpfung durch die Zentralbank überhaupt abläuft, oder genauer gesagt: welche Buchungsvorgänge dem zu Grunde liegen.

Unter Geldschöpfung finden wir folgende Definition (aufs Wesentliche gekürzt)

Vermehrung der Geldmenge durch Aktiv- und Passivgeschäfte des Bankensystems, d.h. Schaffung zusätzlichen Geldes. Hauptquelle der Geldschöpfung ist heute die Kreditgewährung der Geschäftsbanken (aktive Geldschöpfung):
Dem Kreditnehmer wird ein Sichtguthaben (Sichteinlagen) in Höhe des aufgenommenen Kredites eingeräumt, wodurch die gesamtwirtschaftliche Geldmenge unmittelbar steigt.

Für das Geld, das hier entsteht, gibt es eine bestimmte Bezeichnung:
Es heißt Giralgeld.

Im Glossar lesen wir unter Giralgeld:

Täglich fällige Guthaben bei Kreditinstituten (Sichteinlagen), über die durch Scheck, Lastschrift oder Überweisung verfügt werden kann. Sichteinlagen zählen zu den allgemein akzeptierten Zahlungsmitteln (Geld). Die Giralgeldbestände der Nichtbanken sind daher auch Bestandteil enger Abgrenzungen der Geldmenge. Das Giralgeld entsteht durch die Geldschöpfung der Banken. Es kann jederzeit in Bargeld umgetauscht werden.

Wir begegenen einem weiteren Begritt. Im Glossar steht unter Bargeld:

Umfasst Banknoten und Scheidemünzen. Das Bargeld bildet den Bestand an gesetzlichen Zahlungsmitteln. Der Bargeldumlauf außerhalb des inländischen Bankensystems ist Bestandteil der Geldmenge.

Hier finden wir einen weiteren wichtigen Begriff, der übrigens im Glossar nicht gesondert aufgeführt wird.
Die gesetzlichen Zahlungsmittel; wir schauen also unter Zahlungsmittel im Allgemeinen nach und werden fündig: Dort steht unter Zahlungsmittel:

Teil des Finanzvermögens mit der Eigenschaft, im Wirtschaftsverkehr zur Tilgung von Geldschulden und in der Regel auch als allgemeines Tauschmittel akzeptiert zu werden (perfekte Zahlungsmittel). Die Zahlungsmitteleigenschaft können bestimmte Finanzaktiva gewohnheitsmäßig oder kraft Gesetzes erlangen. Im letzten Fall spricht man von gesetzlichen Zahlungsmitteln. In Deutschland sind die vom Eurosystem in Umlauf gebrachten Banknoten und Münzen gesetzliche bzw. beschränkt gesetzliche Zahlungsmittel. Zu den perfekten Zahlungsmitteln zählt auch das Giralgeld, da es in der Regel kraft Treu und Glaubens im Zahlungsverkehr angenommen werden muss, usw.

Um der Vollständigkeit willen schauen wir uns noch den Begriff Zentralbankgeld an:

Allgemein das von der Zentralbankgeld geschaffene Geld. Das Zentralbankgeld setzt sich aus dem gesamten Bestand umlaufender Banknoten und den Sichtguthaben der Banken bei der Notenbank zusammen.

Hier muss eine Anmerkung gemacht werden: die Beschreibung als "von der Zentralbank geschaffenes Geld" ist die totale Irreführung. Die Zentralbank schafft überhaupt kein Geld.

Sie nimmt lediglich durch Kreditgeldschöpfung der Geschäftsbanken geschaffenes Giralgeld entgegen, bewahrt einen Teil als Mindestreserve der Banken auf, die selbstverständlich Forderungen der Geschäftsbanken an die Notenbanken bleiben und tauscht den anderen Teil in Bargeld um. Also: Die Geschäftsbanken kaufen Bargeld durch Zahlung/Überweisung von Giralgeld.

Und eine weitere Angelegenheit taucht als Frage auf, die später geklärt wird:
Wieso gehören die Münzen nicht zum Zentralbankgeld? Was unterscheidet sie von den Banknoten? Schauen wir also unter Banknoten nach:

Auf einen bestimmten Geldbetrag lautende Geldscheine (Papiergeld). Auf D-Mark lautende Banknoten waren in Deutschland bis 2001 - gegenüber den Münzen- das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel. Ab dem 1.1.2002 lauten unsere Banknoten auf Euro. Sie werden vom Eurosystem herausgegeben.

Um unser Geldsystem insgesamt zu begreifen, bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als auch noch die Münzen genauer zu betrachen. Im Glossar steht unter Münzen:

Metallstücke, die Geldfunktionen ausüben (Hartgeld) ... und, die Bundesregierung hat in Deutschland das alleinige Recht, Münzen auszugeben (Münzregal). Dafür steht ihr der Münzgewinn (Differenz zwischen Nennwert der Münzen und ihrem Stoffwert) zu, der in den Bundeshaushalt eingeht. In Umlauf gebracht werden die Münzen -ebenso wie die Banknoten- in Deutschland von der Deutschen Bundesbank.

Nun, lieber Leser, ist Ihnen bis hierher alles klar? Nicht wirklich?

Tatsächlich drängt sich der Eindruck auf, als ob die Begriffswelt des oben angeführten Glossars vielmehr Verwirrung als Klarheit erzeugen soll. Fast scheint es, als ob dieses Glossar selbst etwas verbergen will.
Und schon muss man sich fragen, waren die Autoren nur verspannte, harmlose Wirrköpfe oder steckt Absicht, der Vorsatz der gezielten Täuschung dahinter.

Wir versuchen, der Sache auf den Grund zu gehen und isolieren einzelne Fakten wie Puzzlesteine, um sie zu einem klaren und neuen Bild zusammenzusetzen.

Gehen wir zum Anfang des Geldes, der Geldschöpfung. Wir erkennen nur zwei wirklich relevante Vorgänge.

Geld wird durch Kreditgewährung der Banken in Form der Gutschrift von Sichteinlagen geschöpft. Dies ist sogenanntes Giralgeld oder Buchgeld.

Ein Teil davon wird an die Zentralbank überwiesen. Dies ist das Zentralbankgeld.

Davon bleibt wiederum ein kleiner Teil als Mindesreserve bei der Zentralbank, ein wesentlicherer Teil wird den Banken als Bargeld in Form von Banknoten zur Verfügung gestellt, womit die Sichteinlagen oder besser die Kredite physikalisch transportabel gemacht werden.

Wir erfahren weiter: Die Banken haben das Recht, soviel Giralgeld wie sie zur Verfügung haben, in Banknoten umzutauschen. Daraus ergibt sich die Defintion des unbegrenzten gesetzlichen Zahlungsmittels. Weiter wird klar, dass Giralgeld erst nach Umtausch in Banknoten zum gesetzlichen Zahlungsmittel wird.

Daraus ergibt sich eine hochinteressante und ebenso brisante Kausalkette:

Kredit wird Sichteinlage > Sichteinlage ist Giralgeld >
Giralgeld wird Zentralbankgeld > Zentralbankgeld wird Bargeld.

Somit sind Banknoten nichts weiter als ein durch die Zentralbank verbriefter Kredit einer privaten Geschäftsbank, der durch den Umtausch in Noten lediglich transportabel gemacht worden ist.

Da auf alles Giralgeld permanent Zinsen fällig werden, sind damit alle Banknoten mit einer permanenten Zinslast belegt.

Damit sind Banknoten kein Geld. Es handelt sich um durchschnittlich verzinste Kreditbriefe.


Das einzig echte Geld, das existiert, sind die Münzen. Nur den Münzen liegt keine Entstehung von Giralgeld durch vorherige Kreditgewährung zu Grunde.

Wie verheerend sich die Benutzung von ausschließlich als Kredit geschöpftem Giralgeld auswirkt, erkennen Sie an folgender Zahl.

Das deutsche Geldsystem existiert seit 1949. Wollte jemand einen als Kredit geschöpften Geldbetrag seitdem (also 55 Jahre lang) benutzt haben, was in der Realität so stattfinden muss, um diesen Betrag als Zahlungsmittel in Umlauf zu halten, hätte er bei einer Verzinsung von beispielsweise 7,2% p.A. seitdem ca. das 41-fache des Geldumlaufs an Zinsen zahlen müssen.

Mit anderen Worten: Von einem in dieser Zeit erwirtschafteten Vermögen X hätte er immerhin ca. 2,4% behalten dürfen. Die restlichen 97,6% hätte er als Zinsen im Laufe der Zeit an den Kreditgeber abliefern müssen.

Dieser Vorgang trifft ebenso auf die gesamtwirtschaftliche Rechnung zu. Das hat übrigens dazu geführt, dass heute in jedem Produktpreis mindestens 40% Zinsen enthalten sind.

Anmerkung PW: s. dazu auch die Ausführungen von Prof. Dr. Bernd Senf in:

http://www.berndsenf.de/ZinssystemUndStaatsbankrott.htm und
http://www.berndsenf.de/pdf/DieProblematikDesZinssystems.pdf

Hier stellt sich die Frage, wer es sich hat einfallen lassen, die Münzen als begrenzt gesetzliches Zahlungsmittel, die Banknoten jedoch, die nichts weiter sind, als ein aus der Kreditgewährung privater Banken entstandenes Giralgeldderivat, als unbegrenzt gesetzliches Zahlungsmittel zu definieren.

Mit dieser Definition wird das Recht der Geldschöpfung von der auf diesem Planeten bis dato höchsten Haftungsinstanz, dem souveränen Nationalstaat mit seiner Bevölkerung als kollektiv haftende Gruppe, auf eine untergeordnete Haftungsinstanz, nämlich das internationale Bankensystem verlagert.

Die Abtretung, die Privatisierung dieses wesentlichen Souveränitätsrechtes des Nationalstaates an die internationale Bankenallianz, bedeutet gleichzeitig die Abtretung oder besser die Privatisierung der Souveränität an sich. Dieser Vorgang kann nur in der Absicht begründet sein, die nationale Souveränität in Zukunft insgesamt und vollständig auf eine andere Instanz, z.B. eine Weltregierung zu übertragen.

Da diesem Entschluß keinerlei demokratische Legitimation vorangegangen ist, muss er woanders seinen Ursprung, seine Motivation haben. Wir werden fündig, wenn wir die Schlußerklärung anlässlich der Gründung der internationalen Bankenallianz im Jahre 1913 in Paris auf uns wirken lassen.

Sie lautet:

"Die Stunde hat geschlagen für die Hochfinanz, öffentlich ihre Gesetze für die Welt zu diktieren, wie sie es bisher im Verborgenen getan hat ... Die Hochfinanz ist berufen, die Nachfolge der Kaiserreiche und Königtümer anzutreten, mit einer Autorität, die sich nicht nur über ein Land, sonder über den ganzen Erdball erstreckt."


Da kommt doch richtig Freude auf. Nun wissen wir wenigstens, wer auf dieser Welt wirklich das Sagen hat. Es sind jedenfalls nicht Sie, mit ihrem Stimmzettelchen, bei irgendwelchen demokratischen Wahlen. Und es sind auch nicht die, die glauben, demokratisch gewählt zu haben.

Die Auswirkungen dieser Verschwörung sind so verheerend, dass sie in einer Fortsetzung dieses Aufsatzes noch ausführlicher beschrieben werden müssen.

Bis hierher steht jedenfallst folgendes fest:

Die permanente Überschuldung aller sozialen Einheiten wird damit systemimmanent.

Da die aus dem Kredit selbst zu zahlenden Zinsen die Geldmenge andauernd kannibalisieren und die Verfügbarkeit von Zahlungsmitteln nur durch immerwährende neue Aufschuldung gewährleistet werden kann, muss der unendlich wirkende Zinseszinseffekt an irgend einem Punkt die Verfügbarkeit neuer Kredite übersteigen.

Mit anderen Worten:
Die Zinszahlungen verschieben das Giralgeld als zu Geldkapital gewordene Forderungen vom realwirtschaftlichen Geldkreislauf in den finanzwirtschaftlichen Geldkreislauf, mit einer Tendenz, die die der Realwirtschaft zur Verfügung stehenden Zahlungsmittel gegen "Null" treibt.

Das ist der Grund, warum in diesem Konstrukt immer ein vollständiger Systemzusammenbruch, der nur durch eine Währungsreform abgelöst werden kann, erzwungen wird.

Gleichzeitig werden die auf die Gesamtverschuldung fälligen Zinsen bei den Banken zu Geldkapital, während alle Sachwertschöpfung zur Erzeugung von Haftungsmasse für den nicht tilgbaren Gesamtkredit degradiert wird.

Um es mit einfachen Worten auszudrücken:
Solange Geld als Kredit für in der Vergangenheit erworbene Vermögen, statt als Lohn oder Bezahlung für in der Gegenwart geleistete Arbeit in Umlauf gebracht wird, liegt das Eigentum an der gesamten entstehenden Wertschöpfung der Gegenwart bei den Kreditgebern.

Die Entstehung von Eigentum bei einzelnen Personen der kollektiven Kreditnehmerschaft als Benutzer des bestehenden Geldsystems ist nur scheinbar und eingebildet.

In Wirklichkeit steht uns allen nur ein permanent prolongierter Kredit eines privaten Bankensystems zur vorübergehenden Nutzung als Zahlungsmittel zur Verfügung, für die wir einen durch den Zinseszins exponentiell steigenden Betrag als jährliche Nutzungsgebühr zahlen.

Das in einem Geldsystem, das ausschließlich aus Kredit besteht, niemand anderes als der Kreditgeber Geldeigentum haben kann, ist natürlich klar.

Die Verschiebung des zu Geldkapital gewordenen Kreditgeldes in die Konten einiger weniger Ultrareicher ist nur möglich, solange der Forderungsüberhang als permanent arbeitender Zinsgenerator von den Geschäftsbanken nicht eingefordert wird.

Bei einer gleichzeitigen Kündigung aller Kredite durch das Bankenkartell und dem damit zwangsläufigen Verschwinden der Geldmenge, wäre auch die Zentralbank aus bilanztechnischen Gründen gezwungen, die Banknoten für ungültig zu erklären.

Die Haftung für den in Geld nicht mehr verfügbaren Überhang der Differenz aus Verschuldung des Kreditnehmerkollektivs, genannt Nationalstaat, kann nur durch die Ablieferung aller in diesem Staat existierenden Sachwerte erfüllt werden.

Daraus ergeben sich mehrere brisante Schlußfolgerungen:

Da alles Geld Bestandteil eines einzigen Kreditvolumens ist, kann uns nicht wirklich jemals Geld gehören.

Da alles Geld nur Kredit ist, werden weder Arbeit noch sonstige wie auch immer erbrachte Leistungen jemals endgültig bezahlt.

Da alles Geld Kredit ist, würde bei gleichzeitiger Kündigung aller Formen von Kredit, die Geldmenge zu "Null" schrumpfen.

Da auch für die Zinszahlungen lediglich der Kredit selbst und kein echtes Geld zur Verfügung steht, haben wir in den letzten 50 Jahren im Wesentlichen zwar die Geldmenge vertilgt, nicht aber die Kredite getilgt. Dabei können die als nominaler Betrag in Umlauf gebrachten Münzen (bei Euro-Einführung für Deutschland 5,538 Milliarden) das Drama nicht aufhalten. Dieser Betrag reichte gerade aus, um dis sonst nur aus dem Kredit selbst zu bedienenden Zinsen für eine Woche zu bezahlen.

In Zahlen liest sich das so:
Die gesamtwirtschaftliche Verschuldung aller sozialen Einheiten (Öffentliche, Private, Unternehmen) beträgt heute über 6 Billionen Euro (nicht Milliarden, nein: Billionen Euro, eine Billionen ist eine Zahl mit 12 Nullen, 6 Billionen liest sich so: 6.000.000.000.000)
Darauf werden über 400 Milliarden Zinsen p.A. fällig. An neuen Krediten werden aber nur mehr 100 Milliarden vergeben. Zwar steigt dadurch die Verschuldung absolut weiter.
Die der Realwirtschaft zur Verfügung stehende Geldmenge schrumpft dagegen, was zum permanenten deflationären Preisdruck auf jedes mehr erzeugte Realprodukt führt.

Man könnte auch sagen: Gesamtwirtschaftlich sind wir permanent mit nichts weiter beschäftigt, als Haftungsmasse für den ständig steigenden Kreditüberhang zu produzieren, deren Wert allerdings in der ständig schrumpfenden Geldmenge gemessen wird.

Genau deshalb ist die gesamte Volkswirtschaft dazu verdonnert, permanent immer mehr Gütereinheiten zu immer kleinerem Preis zu liefern.

Schauen wir uns noch kurz an, wie der gesamtwirtschaftliche Ablauf vom Start eines Kreditgeldsystems aussieht und wie er endet:

1945: So ziemlich alles war zerstört. Deutschland war zum idealen Aufschuldungsgebiet geworden.
1949: Jeder bekam DEM 40,-, die als Kredit der deutschen Länder bei der damaligen Bank deutscher Länder, der späteren Bundesbank, verbucht wurden.

Dies war übrigens der einzige Kredit, den dieses Institut jemals an den Bund vergeben hat. Die Rückzahlung ist für 2005/2006 vorgesehen. Das Volumen belief sich schätzungsweise auf 2,8 Milliarden Mark.

Die Einführung des neuen Geldes, vor allem aber Mut und Tatkraft der Menschen brachten ein neues Wirtschaftsleben in Schwung. Kredit über Kredit wurde bewilligt, Geld kam so in Umlauf und die Bude brummte nur so. Warum?

Am Beginn eines solchen Prozesses übersteigen die nominalen Wertschöpfungssteigerungen als Summe aus Wachstum und Produktivitätssteigerungen bei weitem die fälligen Zinszahlungen.

Jeder braucht eine Wohnung, ein Auto, neue Möbel, neue Kleidung usw. Weil der Bedarf am Anfang die Produktionskapazitäten übersteigt, entstehen ganz ordentliche Inflationsraten, die das Geld in einen sich ständig beschleunigenden Umlauf zwingen.

Hier hören wir dann von einem Märchen der so genannten Volkswirte, die einzig die Aufgabe haben, den allumfassenden Besitzanspruch der Weltkreditgeber argumentativ zu sichern:
Man nennt es die Inflationslüge.

Geprügelt und enteignet durch zwei Hyperinflationen im 20. Jahrhundert, glaubt das staunende Publikum an den Vorteil der Geldwertstabilität, mithin der Preisstabilität.

Das Publikum versteht nicht, dass Inflation dem Schuldner, und das waren und sind sie ja alle mehr oder weniger, nützt, und dass es in der Prosperität niemals schädliche Inflation gibt. Tatsächlich laufen die Preise immer nur den Löhnen hinterher. Es existiert niemals eine Preis-Lohn-Spirale.

Man kann die Preise nur erhöhen, wenn vorher auch die Einkommen gestiegen sind.

Sonst sind die gestiegenen Preise nicht zu bezahlen. Schließlich wird die Produktion, weil sie sich wegen steigender Preise lohnt, solange aufgestockt, bis, sozusagen vollautomatisch, wieder Preisstabilität eintritt. Dies geschieht genau dann, wenn in den jeweiligen Produktionsbereichen der Bedarf vollständig gedeckt werden kann, d.h. eine echte Marktsättigung entsteht.

Zu dieser soziologisch betrachtet vorteilhaften Entwicklung kommt es aber leider nie, weil die Zentralbanken frühzeitig durch Leitzinszerhöhungen und Geldverknappungen die Preisstabilität wieder herstellen, oder besser gesagt, dem Wunsch der Großgläubiger nachkommen, ihr arbeitsfreies Zinseinkommen zu sichern, bevor die totale Vollbeschäftigung die Wertschöpfungserträge vom Kapital weg zur Arbeit hin verschiebt.

Weil das Publikum immer noch von früheren Hyperinflationen weiß, lässt es sich leicht täuschen. Es glaubt allen Ernstes, die Zentralbankmaßnahmen wären in seinem Sinne.

Es versteht nicht, dass destruktive Inflation immer nur nach einem deflationären Kollaps möglich ist.

Der nach der Deflation durch ständig steigende Kapitalkosten folgende Zusammenbruch der Produktion, geht, auch dank bescheuerter Buchhaltungsregeln, an einem bestimmten Punkt des Verlaufs sehr schnell.

Die Geldmenge kann aber nicht schnell genug hinterher schrumpfen, weil vor allem die öffentliche Hand, durch langfristige finanzielle Verpflichtungen, dazu verdonnert ist, das Geldvolumen durch Aufkreditierung unangemessen aufrechtzuerhalten.
Man kann nun mal Pensionszahlungen, Gehälter o.ä. nicht von heute auf morgen einstellen, nur weil wegen einer gigantischen Pleitewelle die Produktionsbasis und damit auch die Steuerbasis fehlen.
Die verbliebenen Produkte bzw. die Produkte, die noch produziert werden, stehen mengen- und wertmäßig in keinem Verhältnis zur Geldmenge und explodieren im Preis. Das ist die böse Hyperinflation nach der Deflation.

Die normale Prosperitätsinflation sorgt für eine angenehme Verlangsamung der Zinsdruckerscheinungen des zwingenden Verschuldungsprozesses, weil die steigenden Preise die Neuverschuldung der geleisteten Zinszahlungen natürlich dramatisch erleichtert.

Dieser Erleichterung wirken die Handlanger der Macht rechtzeitig entgegen. Sie steigern die Leitzinsen. Dies geschah zwischen 1980 und 1982 durch den damaligen Chef der FED, Paul Volcker. Er erhöhte die Leitzinsen in schwindelnde Höhen von über 15%.

Dadurch kam die gesamte Weltwirtschaft in Kapitalkostenbereiche, die durch Wertschöpfungswachstum der Realwirtschaft nicht mehr zu schwingen waren. Dies verhinderte, dass die Ersparnisse, also die Zwischenlagerung eines Teiles des Gesamtkredites beim Sparer, einem nicht individuell verschuldteten Angehörigen des Kreditnehmerkollektivs, weiterhin in sinnvollte Produktion floss.

Es schlug die Stunde des Plünderungsinstruments Nr. 2, den sogenannten Finanzmärkten.

Es begann die größte Aktienhausse aller Zeiten. Eine Aktienhausse ist übrigens nichts weiter als eine Verlagerung der Prosperitätsinflation in die Finanzmärkte.

Weil der systemimmanente Deflationscharakter der Finanzierungsseite unserer Wirtschaft mit fortschreitender Zeit auch vor diesem Bereich nicht halt macht, ist klar, dass es sich um einen groß angelegten Enteignungsprozess breiter Weltbevölkerungsteile handelt.


Da jeder Kursgewinn nur dann ein Gewinn ist, wenn er in Geld ausgeglichen wird, die Entwicklung der Geldmenge aber nicht mit der Kursentwicklung und der daraus resultierenden (nicht bezahlten!) Kapitalisierungsentwicklung einhergeht, entsteht am Ende ein Kapitalisierungsüberhang, der nicht durch vorhandenes oder besser, nicht vorhandenes Kreditgeld ausgeglichen werden kann.

So stieg allein der schwergewichtige Dow Jones Index der USA von 1982 bis 2000 von 750 auf 11.800 Punkte. Das ist mehr als das 15fache.

Möglich war das natürlich nur, weil die Preisbildung bei Aktien (1) vorübergehend Geldschöpfung ohne jegliche Wertschöpfung ermöglicht.

Ein weiterer Effekt ist die rasante Erhöhung des auf Arbeit lastenden Produktivitätsdrucks.
Die in der Aktienhausse ebenso rasant steigende Kapitalisierung der Aktiengesellschaften in ihrer Gesamtheit, rechtfertigt die dauernde Erhöhung der Renditeforderungen der Kapitaleigner, die Forderung nach dem permanent steigenden Shareholder-Value. Auch hier wird eine Systemperversität deutlich, die der gesunde Menschenverstand nicht fassen kann.

Machen wir es kurz. Da es für die breite Masse der Menschen in dieser Phase immer schwieriger wurde, durch Leistung in der Realwirtschaft zu Wohlstand zu kommen, blieb diesem Haufen Lemminge nichts anderes übrig, als sich ab einem gewissen Punkt auf die schon längst überteuerten "Wertpapiere" zu stürzen, um sich ein Stück vom erhofften Wohlstand zu sichern.

Natürlich war die Geldmenge, die man gebraucht hätte, um die Kapitalisierungsauswüchse am Ende der Hausse einmal in Geld umzusetzen, nie vorhanden. Sie hätte sich von 1982 bis zum Jahr 2000 verfünfzehnfachen müssen. Dass dies nicht geschehen konnte, stellten die Zentralbanken pflichtgemäß sicher.

Schließlich haben sie ja im Auftrag der Hochfinanz, also der Gläubiger, für die Geldwertstabilität zu sorgen. Der Zusammenbruch der Finanzmärkte stellte die Enteignung der Dummen durch die Hochfinanz in diesem Teil des Dramas dar.

Parallel zu den frechen Plünderungen durch die Hochfinanz haben natürlich die Handlanger dieser Leute, vor allem die demokratisch gewählten Politiker, kräftig mitgeholfen, die vollkommene Plünderung und Knechtschaft der profanen Gesellschaft sicherzustellen. All das, was dabei mithalf, den gegenwärtigen Zustand der Welt herbeizuführen, aufzuzählen, würde Bücher füllen und diesen Rahmen sprengen.

Unter den gegebenen Umständen, darf man getrost sagen, dass wir in einem totalitären System leben, dessen Zukunft nur in der Ablösung durch ein anderes totalitäres System bestehen kann. Ich habe neben der am Beginn dieses Aufsatzes aufgeführten Definition noch eine weitere entwickelt, die wie ich finde, nicht weniger fröhlich klingt:

Das privatisierte Kreditgeldschöpfungsmonopol als Instrument des Globalisierungsterrors der Plutokraten auf dem Weg zur Weltdiktatur!

Forderung an die Politik!

Natürlich gibt es Lösungen für die sich derzeit verschärfende Systemkrise. Technisch sind diese Lösungen sehr einfach.

Und sie wären auch politisch sehr einfach, wenn, ja wenn die heutige politische Klasse wirklich dem Wohl des Volkes dienen wollte, wenn sie eben nicht ganz anderen Herren dienen würden.

Diese anderen Herren würden die folgenden, unstreitig für 99,9% der Weltbevölkerung vorteilhaften Lösungen nicht sonderlich schätzen. Denn diese "Herrgötter" würden dabei zwar nicht die Ganze, aber einen wesentlichen Teil ihrer Macht verlieren.

Dieses vielleicht eine Promille (wahrscheinlich noch viel weniger) der Weltbevölkerung hat sich einen Effekt zunutze gemacht, den ich in zwei Beispielen noch kurz erläutern will, um danach noch einige Ideen zu erläutern, die als Lösung für die derzeit desolate Weltlage dienen können.

Zum besseren Verständnis der oben erwähnten Effekte des systemimmanenten Dramas in der Monopoly-Kreditgeld-Diktatur, lassen wir ein wenig unsere Phantasie spielen.

Nehmen wir an, Karl VIII von Frankreich hätte, nachdem er 1429 die Engländer verjagt und die Jungfrau von Orleans verraten hatte, 1.000 Goldstücke zu je einer Unze besessen, nein besser: sein Eigentum genannt.

Da sein Unterhalt von den Untertanen bezahlt wurde, konnte er es sich erlauben, seinen kleinen Schatz, der nach heutigen Maßstäben eines Königs unwürdige, lächerliche 425.000 US-$ wert wäre, zu durchschnittlich 7,2% Zinsen zu verleihen und die empfangenen Zinsen wieder mit zu verleihen. Nehmen wir an, er hätte am Ende des Lebens vererbt und seine Erben hätten diese Anlagepolitik bis heute fortgesetzt. Was würden die jetzt lebenden Nachkommen und Erben wohl heute, nach 574 Jahren gleich bleibender Anlagepolitik besitzen?

Ob Sie es glauben oder nicht:
Diese Könige der Welt würden rechnerisch heute 200 Billiarden (nicht Billionen, auch nicht Milliarden oder Millionen) Unzen Gold ihr Eigen nennen.

Zum besseren Verständnis: Da es soviel Gold ja nicht gibt, hätte Gold beizeiten vollständig durch Geld ersetzt werden müssen, denn nur das lässt sich beliebig vermehren.

Deshalb hätten die Nachkommen heute Forderungen in Höhe von 600.000 Billionen Euro (= 600.000.000.000.000.000,-- Euro) an den Rest der Welt.

Nun müssen Sie sich vorstellen, dass z.B. Deutschland z.Z. einen maximalen Gegenwert von rund 6 Billionen Euro, nämlich maximal den Betrag der Gesamtverschuldung aller sozialen Einheiten in Euro in Deutschland repräsentiert.

Den Nachkommen Karls würden also sozusagen 120.000 Stück Deutschland gehören oder mehr als 200 Stück "Welt" mit allem, was drauf, drin und dran ist, einschließlich Mond, mit allem, was dazugehört sozusagen.

Aber wenn all dies einer einzigen Familie gehörte, was sollte dann allen anderen gehören?
Und wie sollten diese anderen es schaffen, innerhalb des kommenden Jahres die am Jahresende fälligen 7,2% Zinsen zu erwirtschaften? Immerhin müssten sie 14,4 weitere Erden oder Welten als fällige Rendite liefern. Was bliebe für den Rest der Welt zum Leben? Natürlich nichts.

Um zu überleben, müsste man diese Nachkommen Karls irgendwie enteignen. Das dürfte allerdings sehr schwierig sein, angenommen es wären heute, sagen wir einmal, ca. 300 Personen, die sich inzwischen auf die ganze Welt verteilt hätten. Diese Leute hätten natürlich eine enorme Macht, sozusagen einen umfassenden Einfluss auf alles öffentliche Leben, inklusive Politik und politischem Establishment.

Da diesen Personen alles gehörte, wirklich alles im wahrsten Sinne des Wortes, würden diese Personen auch alle Medien gehören, was natürlich eine ganz besondere Rolle spielt.

Was sollte diese Leute dazu bewegen, irgend etwas von ihrem Eigentum herzugeben oder auf ihre "angemessene" Rendite zu verzichten, nur damit andere auch einigermaßen passabel leben können? Da deren jährlicher Vermögenszuwachs schon lange das zum Leben Notwendige millionfach überstiege, könnte nur Macht und Machterhalt das alles tragende Motiv sein. Wesenheiten mit solchen Motiven neigen aber naturgemäß nicht zur Mildtätigkeit.

Die einzige Gefahr, die diesen Leuten drohen würde, wäre die allumfassende Erkenntnis der Allgemeinheit, dass sie ihr Dasein, ihr ganzes Leben als Sklaven dieser kleinen Elite verbringt.

Aus der Sicht dieser "Herrgötter" müsste also um jeden Preis verhindert werden, dass die Allgemeinheit zur allumfassenden Erkenntnis über die Funktion und Auswirkung des Zinseszinseffektes im Kreditgeldmonopol gelangt.

Die Götter müssten das gemeine Volk glauben machen, es lebe in Freiheit und Wohlstand und würde über sich selbst bestimmen.

Dies müsste solange aufrechterhalten werden, bis man die allumfassende politische Macht umgewandelt hätte. Idealerweise würden diese den ganzen Erdball besitzenden Personen ihr Vermögen als Basis des Kreditgeldsystems zur Verfügung stellen, um den Rest der Welt bis zum Erreichen des höheren Zieles an der endgültigen Manifestierung deren eigener Sklaverei mitwirken zu lassen.

Was anderes als die endgültige Festschreibung unumkehrbarer Macht sollte für jene Wesen, denen sowieso schon alles gehörte, noch interessant sein?

(1) Nur ein Stück Aktie muss zu einem höheren Preis gehandelt werden, schon steigt der Preis aller anderen Stücke des Unternehmens, d.h. die Kapitalisierung steigt, ohne dass das investierte Kapital gesteigert wird, da derjenige, der höher verkauft und das höhere Cash bekommt, dieses Geld ja wieder rauszieht.
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Lutz Spilker
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BeitragVerfasst am: 10.Jul 2005 10:53    Titel: Antworten mit Zitat

@ Peter,

hm. Kein Kommentar deinerseits dazu? Wolltest du das Teil hier lediglich
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P.Wilhelm
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BeitragVerfasst am: 10.Jul 2005 11:17    Titel: Ein Geldmodell... Antworten mit Zitat

Guten Tag liebe LeserInnen...

nachfolgendes sollte für jedermann verständlich sein...

Zitat:
Ein einfaches Geldmodell

aus der Seite: http://www.artfond.de/geldmodell.htm

alle Rechte bei: Egon W. Kreutzer / Wie Geld funktioniert

Wir haben uns bereits klar gemacht, daß ein einziger, einzelner Mensch in der Lage ist, auch ohne besondere technische Hilfsmittel, ohne Kunstdünger und ohne EU-Richtlinien soviel Land zu bewirtschaften, daß von seiner Ernte 20 Menschen satt werden könnten.

Damit ist dieser Mensch aber noch nicht einmal das ganze Jahr beschäftigt.

Zwischen dem Einbringen der Ernte und der nächsten Aussaat hat er ein paar Monate Zeit, um Bäume zu fällen, Bretter zu schneiden und Möbel zu bauen, mit denen er ebenfalls den Bedarf von 20 Menschen befriedigen kann.

Um ein einfaches Modell für das Funktionieren des Geldes zu konstruieren, lassen wir "diese" 20 Menschen in 4 Familien mit je 5 Mitgliedern organisiert sein, von denen jeweils nur ein Mitglied für Arbeiten frei ist, die nicht direkt den Bedürfnissen der eigenen Familie dienen.

So können wir neben dem Tischlerbauern vielleicht auch noch einen Weberschneider, einen Maurerfischer und einen Töpferschmied installieren, von denen jeder in seinen Gewerken soviel hervorbringt, daß der jeweilige Bedarf der ganzen 20-köpfigen Gemeinschaft gedeckt werden kann.

Solange man sich untereinander einig ist, braucht es überhaupt kein Geld, um die Ernährungsgrundlage zu sichern und darüber hinaus in arbeitsteiligem Wirtschaften einen immer größeren Vorrat an Möbeln, Töpfen und Bekleidung anzusammeln, der in immer neuen Anbauten an die Häuser aufbewahrt werden kann.

Und mit Geld? Selbst wenn die vier Familien untereinander eine Währung einführen würden, um damit immer wiederkehrende Ärgernisse des Tauschens zu überwinden, dann müßte man nichts tun, als jeder Familie einmalig einen Geldbetrag von vielleicht 1000 Einheiten zur Verfügung zu stellen.

Das könnten zum Beispiel 1000 Zettelchen sein, auf denen alle 20 Bürger dafür unterschrieben haben, daß das ein Original-Geld-Zettel mit dem Wert 1 ist.

Solche Zettel kann man überall in Umlauf bringen.

Es müssen keine Dollars dafür herangeschafft oder gesammelt werden, es reicht, wenn dieses Zettel-Geld von denen akzeptiert wird, die mit diesem Geld ihren Tauschhandel modernisieren wollen.

Dieser einmal in das System eingespeiste Geldbetrag von insgesamt 4000 Einheiten sollte eigentlich, wenn der Tauschhandel mit den Erzeugnissen der vier Familien weiterhin einen ausgeglichenen Verlauf nimmt, auf ewige Zeiten ausreichen.

Mit diesen 4000 Einheiten können sich die 20 Menschen über hundert Jahre und länger ernähren, kleiden, ein Dach über dem Kopf schaffen, und sich die Häuser mit Möbeln voll stellen.

Schließlich kann man doch das gleiche Geld, das man gestern für eine neue Hose an die Familie Weberschneider weggeben hat, und das man heute für den Verkauf eines großen Tontopfes von den Weberschneiders zurückbekommen hat, morgen schon wieder benutzen, um damit Brot und Wurst vom Tischlerbauern zu kaufen.

Erst wenn dieser Austausch gestört ist und in der Folge bei mindestens einer Familie das Geld regelmäßig zu knapp wird, dann muß das als Hinweis darauf angesehen werden, daß das Preisgefüge nicht stimmt, oder daß eine Familie begonnen hat, zu sparen.

Nehmen wir den schlimmsten Fall: Die Gattin des Tischlerbauern hat ein ganzes Jahr kein Stück Bekleidung gekauft, weder für sich, noch für ihre Kinder, noch für den Tischlerbauern selbst. Sie hat auch keinen neuen Topf geholt und keine Pfanne, und sie hat den Bauern dazu überredet, auf den von ihm so geliebten Fisch zu verzichten, und lieber die eigenen Kartoffeln zu essen, und auch den Anbau am Stall noch ein Jahr hinauszuschieben.

Auf diese Weise hat sie es geschafft, daß nach einem Jahr alle 4000 Zettelchen, auf denen geschrieben stand, daß es sich um 1 Stück Geld handele, im Besitz der Tischlerbauers waren.

Sie dürfen sich die Geschichte selbst weiter ausmalen.

Für das Ende gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten:

Die Tischlerbauers sehen ein, daß das Sparen ein Blödsinn war und verteilen die Zettelchen neu unter alle Familien und schwören, daß sie nie wieder einen solchen Ärger an-Zetteln werden.

Die Weberschneiders, die Töpferschmieds und die Maurerfischer verlassen Haus und Hof und suchen anderswo Arbeit und Lohn...

Die Weberschneiders, die Töpferschmieds und Maurerfischer rotten sich zusammen und holen sich mit Gewalt Brot und Wurst aus den Kellern der Tischlerbauern, die Tischlerbauerfamilie leistet erbitterte Gegenwehr, wird aber besiegt und mit Schimpf und Schande davongejagt

Das alte Geld wird von den Weberschneiders, Töpferschmieds und Maurerfischers für ungültig erklärt. Es werden viertausend neue Geldscheine verteilt und die alten Scheine werden zusätzlich im Verhältnis 4:1 in neue umgetauscht, so daß das Spiel mit jetzt 5000 Stück Geld weitergehen kann.

Die Tischlerbauern erhören das Jammern ihrer Nachbarn und leihen jeder Familie 1000 Scheine, mit der Auflage, nach genau 1 Jahr je 1.100 Scheine zurückzuzahlen, womit der Zins erfunden wäre.

Wenn Sie die zuletzt genannte Lösung bevorzugen, weil die nach allem, was wir wissen, am besten funktionieren sollte, dann können Sie aus dem Fortgang der Geschichte unserer kleinen, überschaubaren Wirtschafts- und Währungsunion ermessen, wo die Reise hingehen wird:

Das Geld, das bis vor Kurzem noch nichts anderes war, als 4000 gemeinschaftlich hergestellte Zettel, hatte eine neue Qualität gewonnen.

Aus vorgefertigten Merkzetteln, die man sich zur Erinnerung und zum Nachweis darüber gab, daß zu einer Leistung noch die Gegenleistung fehlte, weil beispielsweise die zwei Tauschgüter nicht gleichzeitig am gleichen Ort zur Verfügung standen, war ein eigenständiger, unabhängiger Wert entstanden, dessen Besitz plötzlich genauso wichtig war, wie der Besitz von Brot.

Seit alles Geld im Besitz und Eigentum der Tischlerbauern steht, hat sich die Welt verändert.

Aus vier Familien mit gleichem Wohlstand und Lebensstandard ist in kürzester Zeit ein Szenario entstanden, in dem eine Familie, die mit ihrem Geldbesitz alles kaufen kann, drei Familien gegenübersteht, die verhungern müssen, wenn sie nicht schnellstens zu Geld kommen, obwohl sich am Arbeitsverhalten und der Produktivität nichts verändert hat.

Aber sehen wir weiter zu. Das Geld ist verliehen, jede Familie fängt wieder mit 1000 Einheiten an, alle wirtschaften wieder vernünftig, so wie vor jenem schwarzen Jahr, das drei Familien an den Rand des Abgrundes getrieben hatte.

Nach einem weiteren Jahr besten Einvernehmens und regen Handels hat auch wieder jede Familie 1000 Scheine im Kasten.

Dummerweise kann damit am Ende des Jahres zwar der geliehene Betrag zurückgegeben werden, aber für die Zinsen ist kein Geld da. Wo hätte es auch herkommen sollen?


Es haben also alle ein Jahr lang vernünftig gewirtschaftet, und die Situation ist prekärer als zuvor. Daß einfach zusätzliche neue Zettelchen geschrieben werden sollten, wollten die Tischlerbauern nicht mitmachen.

Warum denn auch. Es sind ja genug da. Es wäre ja noch schöner, wenn man einfach neue Zettel schreiben könnte, wenn man alle ausgegeben hat.

Weil nun zusätzliches Geld nicht beschafft werden und die Zinsen nicht bezahlt werden konnten und sich jede Familie für das nächste Jahr sowieso wieder 1000 Scheine von den Tischlerbauern leihen mußte, sah sich die Tischlerbauerfamilie gezwungen, ein Schuldenbuch zu erfinden, in dem jede Familie eine eigene Seite bekam, auf der aufgeschrieben wurde, wieviel Geld sie den Tischlerbauern schuldete und wann das zurückzuzahlen sei und wie hoch die Zinsen inzwischen sind, die auch zu zahlen wären und wieviel Zinsen auf die ausstehenden Zinsen angefallen sind.

Und schon wieder erleben wir eine Revolution. Zuerst war aus harmlosen Merkzetteln ein neuer, zusätzlicher Wert entstanden, der alle anderen Werte ersetzte. Jetzt war die Geldmenge gewachsen, ohne daß man neue Scheine geschrieben hätte, nur durch die Einführung eines Schuldbuches, in das Zinsforderungen eingetragen werden konnten, für die die im Umlauf befindlichen Zettel nicht ausreichten.

Obwohl es nach wie vor nur 4000 Einheiten Geld gab, hatten die Tischlerbauern ein Vermögen, das nach dem ersten Jahr auf 4300 Einheiten angewachsen war und mit jedem weiteren Jahr dieses Systems weiter wuchs.

Die Frau des Maurerfischers wurde nervös, sie hat sich lange mit ihrem Mann besprochen, und beide haben begriffen, daß dem Tischlerbauern auf diese Weise heute schon ein Teil der Fische gehörte, die erst noch zu fangen waren, und daß dem Tischlerbauern auch schon jetzt ein Teil des Hauses zustand, das noch gar nicht errichtet war.

In größter Sorge vor dem Fortgang dieser Entwicklung, die doch nur dazu führen konnte, daß in wenigen Jahren der Punkt erreicht sein würde, an dem alle Fische, die der Maurerfischervater in seinem ganzen Leben noch fangen würde, und alle Häuser, die er noch bauen könnte, schon dem Tischlerbauern gehörten, noch bevor er auch nur einen dieser Fische gefangen und nur eines dieser Häuser gebaut hätte, suchten sie verzweifelt einen Ausweg.

Endlich haben Sie dem Tischlerbauern angeboten, ihm ihr Haus und den Hof und das Fischerboot zu übereignen, wenn er dafür die Schulden im Schuldenbuch löschen würde.

Natürlich müßten sie vorerst weiterhin dort wohnen bleiben, bis der Maurerfischervater ein Stück weit weg vom Dorf ein neues Haus gebaut haben würde, aber sie wollten ihm für dieses Wohnrecht einen monatlichen Zins bezahlen, ganz gewiß.

Damit der Plan aufging, und die Maurerfischer nicht wieder ins Schuldbuch einzuschreiben waren, fing jetzt die Maurerfischerin an zu sparen und kaufte ein Jahr lang weder Topf noch Pfanne noch Tuch noch Kleid, und als das Jahr um war, war das neue Haus fertig, die Miete war bezahlt, und im Kasten lagen 1500 Zettel.

Beim Tischlerbauern aber weinten der Töpferschmied und der Weberschneider, weil sie diesmal weder die Zinsen, noch die Tilgung bezahlen konnten, was der Tischlerbauer mit großem Stirnrunzeln in dem Schuldenbuch vermerkte, und vorsorglich schon einmal darauf hinwies, daß er im nächsten Jahr das Risiko, die 1000 Zettel zu verleihen, wohl nicht mehr eingehen könne, wo doch immer deutlicher zu erkennen wäre, daß die beiden Versager ihre Schulden niemals würden abtragen können.

Man müsse gemeinsam darüber nachdenken, ob nun nicht die Häuser übereignet werden müßten..... So, und jetzt sollten Sie kurz darüber nachdenken, was unser reales Geldsystem von der Zettelwirtschaft unserer Maurerfischer und Töpferschmiede unterscheidet.

Sollten Sie wichtige Unterschiede herausfinden, bitte ich um Nachricht.

Freundliche Grüße

Peter Wilhelm
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P.Wilhelm
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Anmeldungsdatum: 23.08.2003
Beiträge: 2277
Wohnort: 58730 Fröndenberg

BeitragVerfasst am: 10.Jul 2005 11:20    Titel: Antworten mit Zitat

Halo Lutz,

Lutz Spilker hat folgendes geschrieben::
@ Peter,

hm. Kein Kommentar deinerseits dazu? Wolltest du das Teil hier lediglich
zur Info einstellen? Willst du damit eine Diskussion anregen? Ist mein Kaffee Heute anders als sonst und bringt die Synapsen nicht auf Trab?

markiertes ist zutreffend...

Zum Text selbst einen Kommentar anzufügen, erachtete ich in dem Moment für entbehrlich. Ich hatte mich lediglich darauf beschränkt, einige Stellen, die mir persönlich wichtig erschienen, fett zu markieren.

Gruß Peter
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Ronald
Insider


Anmeldungsdatum: 28.02.2005
Beiträge: 781

BeitragVerfasst am: 14.Jul 2005 20:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Peter,

ein Thema , daß sich nicht mit einmaligem Lesen erschließt.

Was wäre die richtige Reaktion darauf?
Kann der Normalmensch überhaupt reagieren?
Soll ich jetzt Münzen den Vorzug geben?
Oder ist alles so wie es ist?
Kennen unsere Obergurus weltweit dieses?

Da ich weiß das Du in der Materie tief drinsteckst - mal Deine Meinung dazu.

Gruß Ronald
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P.Wilhelm
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Anmeldungsdatum: 23.08.2003
Beiträge: 2277
Wohnort: 58730 Fröndenberg

BeitragVerfasst am: 14.Jul 2005 21:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ronald...

Du hattest mir dieses Statement im Telefonat bereits angekündigt...

Jedoch - das ist nicht in wenigen Sätzen und erst recht nicht innerhalb weniger Minuten zu beantworten. Wobei... Antworten würfen lediglich neue Fragestellungen auf!

Und wie ich eben bereits in einem anderen Thread im gleichen Forum schrieb: Ich maße mir nicht an, hier in kurzfristigster Form über die Volkswirtschaft im Allgemeinen oder Besonderen zu philosophieren. Dazu haben andere wahrscheinlich Jahre benötigt und es steht genug Lektüre zur Verfügung; u.a. auf den Seiten:

http://www.berndsenf.de/MenuWirtschaftUndGesellschaft.htm

http://www.artfond.de/geldseite.htm

und möglicherweise auf den Seiten, die durch den User Gast in diesem Beitrag...

http://www.gomopa.net/foren/ptopic/97647/eichel-bereitet-milliarden-deal-vor.htm#97647

eingestellt wurden, die ich aber selbst noch nicht angesehen habe. Daher auch noch keine Einschätzung derselben...

Gruß Peter
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P.Wilhelm
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Anmeldungsdatum: 23.08.2003
Beiträge: 2277
Wohnort: 58730 Fröndenberg

BeitragVerfasst am: 15.Jul 2005 19:28    Titel: empfehlenswert...? Antworten mit Zitat

Hallo Ronald,

ich möchte gerne noch einmal auf meine gestrige Antwort - auf Deinen ebenfalls gestrigen Beitrag - zurückkommen...

Der vom User Gast u.a. eingestellte Link...

http://www.systemfehler.de

überzeugt mich persönlich nur in Teilbereichen. Besonders möchte ich da nennen die Übersichtsseite...

http://www.systemfehler.de/archiv.htm ...

Auf dieser wiederum beispielhaft ist der Beitrag (Achtung - sehr lang!)...

http://www.systemfehler.de/barataria.htm

eine wunderschöne Parabel...

Keinesfalls dagegen überzeugt mich das Forum, in dessen Beiträge ich mich vereinzelt eingelesen haben. Von der mangelhaften Darstellung und Übersichtlichkeit ganz abgesehen...

Innerhalb der Seite wiederum wird u.a. verwiesen auf die Seite...

http://www.inwo.de

Diese spricht mich schon eher an. Hier finden wir auch aktuelle Beiträge, z. B. des Herrn Helmut Creutz (Die Herren Gesell und Keynes leben nicht mehr - somit müssen wir uns an die Lebenden halten) - und die Initiatoren scheinen mir darüberhinaus auch rege Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben...

Hier noch die - ebenfalls lesenswerten - Seiten der Keynes-Gesellschaft...

http://www.keynes-gesellschaft.de

Freundliche Grüße

Peter Wilhelm


PS an Lutz Spilker:

So http://www.keynes-gesellschaft.de/ in etwa könnte ich mir meinen zukünftigen Internetauftritt vorstellen...

Kommt mir gerade so nebenbei - ist aber durchaus ernst gemeint...

Gruß Peter
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Lutz Spilker
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Anmeldungsdatum: 04.05.2004
Beiträge: 1432
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: 15.Jul 2005 19:44    Titel: Antworten mit Zitat

@ Peter,

siehe PM.

@ all,

FREE-Templates (gratis) und High-End (je nach Vorlage).
Wer Bedarf hat, bitte schön: http://www.vmv-finance.de/fwt/

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Gast
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 22.12.2004
Beiträge: 316

BeitragVerfasst am: 15.Jul 2005 22:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Peter Wilhelm,

erinnern Sie sich noch an die Superkuh?

Zitat:
Ich bin dahintergekommen, daß diese Art von Foren für mich nichts sind...
Ich bin dahintergekommen, daß auf allen ähnlich gelagerten Foren lediglich Zeit vergeudet wird...
Ich bin dahintergekommen, daß ich meinen eigenen Stiefel machen muß...
Ich bin dahintergekommen, daß viele Fassaden bei genauerem Hinsehen löcherig sind...
Ich bin dahintergekommen, daß ich kaum werde erkennen können, was wahr und unwahr ist...
Ich bin dahintergekommen, daß ich mein Geld in der Realität verdiene - nicht im Internet...
Ich bin dahintergekommen, daß ich mir als Vergnügen nur noch mein eigenes Forum leisten werde...


Wer sich ständig von der Vernunft leiten läßt, ist nicht vernünftig. (Charles Tschopp)

Mit freundlichen Grüßen,

Gast


Hallo Yogi,

Ihr Forum wird immer voller. Gratulation!

Gruß
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P.Wilhelm
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Anmeldungsdatum: 23.08.2003
Beiträge: 2277
Wohnort: 58730 Fröndenberg

BeitragVerfasst am: 15.Jul 2005 23:10    Titel: Mit Verlaub... Antworten mit Zitat

werter User Gast...

Gast hat folgendes geschrieben::
Hallo Peter Wilhelm,

erinnern Sie sich noch an die Superkuh?

Zitat:
Ich bin dahintergekommen, daß diese Art von Foren für mich nichts sind...
Ich bin dahintergekommen, daß auf allen ähnlich gelagerten Foren lediglich Zeit vergeudet wird...
Ich bin dahintergekommen, daß ich meinen eigenen Stiefel machen muß...
Ich bin dahintergekommen, daß viele Fassaden bei genauerem Hinsehen löcherig sind...
Ich bin dahintergekommen, daß ich kaum werde erkennen können, was wahr und unwahr ist...
Ich bin dahintergekommen, daß ich mein Geld in der Realität verdiene - nicht im Internet...
Ich bin dahintergekommen, daß ich mir als Vergnügen nur noch mein eigenes Forum leisten werde...

Wer sich ständig von der Vernunft leiten läßt, ist nicht vernünftig. (Charles Tschopp)

Mit freundlichen Grüßen,

Gast

Mir ist durchaus klar, daß Sie mich hier in all meinen eigenen Worten zitieren, die ich in der Vergangenheit tätigte... (Dazu bedurfte es keiner Suche; ich kenne meinen Schreibstil...!)

Jedoch - trotz des Ihrerseits zitierten Spruches von 'Alexander Tschopp' vermag ich nicht unmittelbar den Bezug zu erkennen...

Das mag an meiner Dummheit liegen... Vielleicht liegt es aber auch nur einfach daran, daß ich mir (z. Zt.!) in keinster Weise darüber im Klaren bin, wer sich hinter dem User 'Gast' letztlich verbirgt... Alleine das Wissen darum würde vielleicht so manche Aussage in einem anderen Licht erscheinen lassen... Denken Sie einfach mal darüber nach...

Ich kann mich des Gedankens nicht erwehren, es hier mit einem 'alten' Bekannten zu tun zu haben... Übertreiben Sie es nicht...

Die Suche nach der Wortkombination 'eigenen Stiefel', die zweifelsfrei von mir stammt, findet aktuell nur einen einzigen Beitrag - nämlich DIESEN hier... (wobei ich die funktionierende Suche voraussetze...!)

Damit dürfte bewiesen sein, daß Sie aus dem Hinterhalt (auf gut Deutsch: Wissen um Beiträge, die nicht in meinem augenblicklichen Zugriffsbereich liegen) heraus agieren...!

Daher nochmals - bzw. auf den Punkt gebracht:

Die Dummheit der Menschen ist grenzenlos...! - das wußte schon Einstein...

Sie (wer immer Sie sind) haben sich hiermit keinen Gefallen getan! Unterchätzen Sie niemals Ihr Gegenüber...

Freundliche Grüße

Peter Wilhelm
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Lutz Spilker
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Anmeldungsdatum: 04.05.2004
Beiträge: 1432
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: 15.Jul 2005 23:26    Titel: Antworten mit Zitat

äh...

in Anlehnung eines meiner vielen früheren Nicks, melde ich mich einmal
mehr zu Wort in dem Gefühl, evtl. gemeint zu sein:

Zitat:
Hallo Yogi,

Ihr Forum wird immer voller. Gratulation!

Gruß


Hier muss eine eindeutige Verwechselung vorliegen, betreibe ich doch
gar kein Forum, für desses Fülle man gratulieren könnte. Es macht je-
doch eine Menge Spaß, sich in der Anonymität für extrem clever zu hal-
ten. Peinlichkeit wäre hier eher angebracht, hält sich der Schreiber-
ling doch sicher für unglaublich erwachsen...

Überdies nehme ich mir die Freiheit, fürderhin derartige Dispektierlich-
keiten zu ignorieren. Gute Besserung weiterhin.
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Gast
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 22.12.2004
Beiträge: 316

BeitragVerfasst am: 16.Jul 2005 7:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Peter Wilhelm,

das Paradoxon ist Ihnen zumindest aufgefallen. Ich sehe mittlerweile meinen Steuerberater mit ganz anderen Augen. Das ist hauptsächlich, oder auch Ihnen zu verdanken. Allerdings real mögliche ... , können auch von ... missbraucht werden. Also, man muss nicht alles wissen. Das müssten Sie mittlerweile wissen, oder etwa nicht? Nun, wenn Sie wenigstens für sich bemerken, das es keine allgemein verbindliche Wahrheit gibt, bin ich zumindest beruhigt.

Mfg

Gast
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P.Wilhelm
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Anmeldungsdatum: 23.08.2003
Beiträge: 2277
Wohnort: 58730 Fröndenberg

BeitragVerfasst am: 16.Jul 2005 11:40    Titel: Antworten mit Zitat

So ist es...

Gast hat folgendes geschrieben::
Hallo Peter Wilhelm,

das Paradoxon ist Ihnen zumindest aufgefallen.

[.....]

Mfg

Gast

auch nach Mitternacht... . Hoffe, daß diese Erkenntnis Sie beruhigt...

PW
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roberto77
Newbie


Anmeldungsdatum: 24.10.2005
Beiträge: 35
Wohnort: Österreich

BeitragVerfasst am: 25.Okt 2005 1:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo @Peter Wilhelm

Ich habe mir Ihren Forumsbericht durchgelesen und werde diesen wohl noch einige mal lesen müssen um das ganze auch bis ins Detail zu verstehen.

Das Einzige was mir aufgefallen ist das diese Schilderung sehr nah an die Schilderung von "Ferdinand Lips" kommt.

Ich bin vor ein paar Tagen auf Berichte von "Ferdinand Lips" gestossen und seid dem Suche ich Beiträge zu diesen Themen im Internet, so bin ich auch auf dieses Forum gestossen.

"Ferdinand Lips" beschreibt das Geldproblem ín einer ähnlichen Weise wie Sie, nur das er der Meinung ist das diese Probleme zum grössten Teil entstanden ist durch das Abkoppeln des Geldes vom Goldstandart.

Es gibt ein paar Dinge bei dem ich den Zusammenhang nicht erkenne:
Laut Lips ist eine Inflation und eine Deflation schlecht, es hat anscheinend unter dem Goldstandart längere Phasen wie z.B in England gegeben wo keiner diesen beiden Fälle vorhanden war.
In Ihrem Bericht habe ich gelesen das eine Inflation gut ist.

Auf http://www.konstanzer-kreis.de/ habe ich einen Bericht über Buchgeld usw.. gelesen. Scheint mir im Grunde so ähnlich geschildert zu sein wie Ihr Bericht. Nur hatte ich dort gelesen das sehr wohl immer neues Geld, realles Geld in den Wirtschaftskreislauf gepumpt wird.
In Ihrem Beispiel mit dem Tischlerbauer besteht das neue Geld (Zettel)rein aus Buchgeld da es ja nicht im Sinne des Tischlerbauerns ist das neue Zettel geschrieben werden und es somit auch nicht zum reallen Geld (Zetteln) wird, oder sehe ich das falsch ?

Verzeihen Sie mir das ich die ganzen zusammenhänge noch nicht sehe,
ich beschäftige mich auch erst seid kurzem mit diesem Thema.
Es würde mich freuen wenn Sie mir bei meinen offenen Fragen helfen könnten und vielleiht erkenne ich dann die Zusammenhänge und kann dann die verschiedenen Berichte die ich schon gelesen haben besser impretieren.

Gruss
Robert
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P.Wilhelm
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Anmeldungsdatum: 23.08.2003
Beiträge: 2277
Wohnort: 58730 Fröndenberg

BeitragVerfasst am: 25.Okt 2005 8:31    Titel: passt gerade zur Zeit... Antworten mit Zitat

Guten Morgen...

Heute früh gelesen:

Zitat:
'Heulen und Zähneklappern' nach Kassensturz?

Berlin (dpa) - Der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) hat für die zweite Runde der Koalitionsverhandlungen im großen Kreis am Montagabend einen 'finanzpolitischen Offenbarungseid' angekündigt.

'Meine Einschätzung ist leider, dass dieses Land, die Bundesrepublik Deutschland, heute abend von einem flächendeckenden Heulen und Zähneklappern ereilt sein wird', sagte Koch, dessen eigene CDU-Landesregierung selbst schon zum wiederholten Mal mit einem verfassungswidrigen Haushalt ringt. Die Spitzen von Union und SPD wollen sich am Montagabend zum zweiten Mal treffen, um die Grundlagen für eine große Koalition zu schaffen.

Der sächsische Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU) sprach ebenfalls davon, dass der 'Staat pleite ist'. Die letzte Regierung habe 'einen Haushalt nach dem Motto gefahren: nach uns die Sintflut'. Milbradt bezifferte das nötige Einsparvolumen auf 30 Milliarden Euro. Dazu müsse man 'über alle Konsolidierungsschritte nachdenken'.

Nach den Worten des saarländischen Ministerpräsidenten Peter Müller (CDU) hält die Union an der Forderung nach einem Nachtragshaushalt in diesem Jahr fest. Der nordhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) hatte am Sonntagabend in der ARD bekräftigt, die Union werde auf eine Erhöhung der Mehrwertsteuer von 16 auf 18 Prozent dringen.

Welch gewaltige Erkenntnisse - ich bin total überrascht...

Bei der Gelegenheit und in diesem Zusammenhang verweise ich auf diesen Beitrag...

http://www.gomopa.net/Finanzforum/Wirtschaft/SPD-will-hoehere-Steuern-fuer-Reiche-Seite-3.html#92598

Es lohnt sich, den Links zu folgen...

(War ein spezieller Hinweis für Sie, Robert!)

Freundliche Grüße

Peter Wilhelm
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