Die FED ist nicht mehr Herr der Lage
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Die FED ist nicht mehr Herr der Lage
Wie wir vor Wochen bereits prognostiziert haben, verschärft sich nun die Lage.
Die Reaktionen der Finanzmärkte in den vergangenen Monaten verdeutlichen, dass die Fed nicht mehr Herr der Lage ist. Gleichwohl sind die Maßnahmen der US-Notenbank geeignet, die Funktionsfähigkeit der Finanzmärkte positiv zu beeinflussen. Darin sieht die Fed aktuell auch ihre primäre Aufgabe. Tatsache ist, dass Zinssenkungen in diesem ganzen Kontext nur eine untergeordnete Bedeutung haben. Sie heben vielleicht kurzfristig die psychologische Verfassung der Marktteilnehmer, sie gehen aber nicht die strukturellen Probleme dieser globalen Finanzkrise an.
Die Kollapsgefahr für das US-Finanzsystem ist so hoch wie seit 1929 nicht mehr.
Fakt ist, dass in den vergangenen sieben bis acht Jahren die internationale Zusammenarbeit auf der Ebene von G7 bis G10 maßgeblich für Stabilität gesorgt hat - eine relative Stabilität wohlgemerkt. Derzeit entsteht aber der Eindruck, dass US-Notenbank und US-Regierung verstärkt auf unilaterale Lösungen statt internationale Zusammenarbeit setzen. Sollten die Nationen zusehends tatsächlich egozentrische Wege in der Krisenbekämpfung gehen, nimmt das Risiko deutlich zu, dass wir von einer ähnlichen Situation wie 1929 betroffen sein werden.
Die FED drückt den Preis für z.B. Gold, um uns eine solide Werthaltigkeit des USD vorzugaukeln!
Derzeit wächst die Geldmenge ca. 12%, die Wirtschaft hingegen nur um 2%!
Bleibt unter dem Strich eine Preissteigerung von 10%!
Was wird mit Ihrem Kapital, gibt es sinnvolle alternative Anlageformen?
Für eine individuelle Beratung stehen wir Ihnen gern zur Verfügung!
Die Reaktionen der Finanzmärkte in den vergangenen Monaten verdeutlichen, dass die Fed nicht mehr Herr der Lage ist. Gleichwohl sind die Maßnahmen der US-Notenbank geeignet, die Funktionsfähigkeit der Finanzmärkte positiv zu beeinflussen. Darin sieht die Fed aktuell auch ihre primäre Aufgabe. Tatsache ist, dass Zinssenkungen in diesem ganzen Kontext nur eine untergeordnete Bedeutung haben. Sie heben vielleicht kurzfristig die psychologische Verfassung der Marktteilnehmer, sie gehen aber nicht die strukturellen Probleme dieser globalen Finanzkrise an.
Die Kollapsgefahr für das US-Finanzsystem ist so hoch wie seit 1929 nicht mehr.
Fakt ist, dass in den vergangenen sieben bis acht Jahren die internationale Zusammenarbeit auf der Ebene von G7 bis G10 maßgeblich für Stabilität gesorgt hat - eine relative Stabilität wohlgemerkt. Derzeit entsteht aber der Eindruck, dass US-Notenbank und US-Regierung verstärkt auf unilaterale Lösungen statt internationale Zusammenarbeit setzen. Sollten die Nationen zusehends tatsächlich egozentrische Wege in der Krisenbekämpfung gehen, nimmt das Risiko deutlich zu, dass wir von einer ähnlichen Situation wie 1929 betroffen sein werden.
Die FED drückt den Preis für z.B. Gold, um uns eine solide Werthaltigkeit des USD vorzugaukeln!
Derzeit wächst die Geldmenge ca. 12%, die Wirtschaft hingegen nur um 2%!
Bleibt unter dem Strich eine Preissteigerung von 10%!
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Fed senkt Leitzins auf historisches Niveau
Mit einem ungewöhnlich kräftigen Zinsschritt hat die amerikanische Notenbank Neuland betreten. Der Leitzins notiert mit einem Zielband von null bis 0,25 Prozent so tief wie nie zuvor.
Zuvor hatte der Leitzins noch bei 1,00 Prozent gelegen. Die jetzt erreichte fluktuierende Rate von 0,00 bis 0,25 Prozent ist das niedrigste Niveau seit der erstmaligen Festsetzung der "Fed Funds Rate" im Jahr 1971.
Mit einem ungewöhnlich kräftigen Zinsschritt hat die amerikanische Notenbank Neuland betreten. Der Leitzins notiert mit einem Zielband von null bis 0,25 Prozent so tief wie nie zuvor.
Zuvor hatte der Leitzins noch bei 1,00 Prozent gelegen. Die jetzt erreichte fluktuierende Rate von 0,00 bis 0,25 Prozent ist das niedrigste Niveau seit der erstmaligen Festsetzung der "Fed Funds Rate" im Jahr 1971.
Das Krisenrezept der US-Notenbank heißt "Quantitive Easing", der Aufkauf von Wertpapieren in großem Stil.
Die US-Notenbank Fed treibt ihre Pläne zum Kauf von Hypothekenpapieren voran und will damit dem angeschlagenen Immobilienmarkt auf die Beine helfen. Von Anfang Januar bis Mitte 2009 werde sie solche Papiere im Volumen von 500 Mrd. $ kaufen, teilte die Federal Reserve jetzt mit. Damit setzt die Notenbank ihre Ende November angekündigten Pläne um.
Ziel ist es, die Kosten für Kredite zum Hauskauf zu senken und den Zugang zu diesen Darlehen so verbessern. Im Kern will die Notenbank mit Hypotheken besicherte Wertpapieren der verstaatlichten Hypotheken-Institute Fannie Mae und Freddie Mac erwerben.
Die Pläne sind Teil der Fed-Strategie, um die weltgrößte Volkswirtschaft vor einer Kreditklemme zu bewahren.
Da die Fed keinen Spielraum mehr für eine weitere Lockerung der Geldpolitik hat, will sie unter anderem Staatsanleihen oder mit Hypotheken unterlegte Anleihen der großen Hypothekenfinanzierer aufkaufen. Umsetzen sollen dies Investment-Experten von BlackRock, Goldman Sachs und Wellington.
Mit den Rettungsplänen schwillt die Bilanzsumme der Fed immer weiter an.
Die US-Notenbank hatte sie allein seit September 2008 auf inzwischen mehr als 2200 Mrd. $ verdoppelt. Einige Experten gehen schon davon aus, dass die Bilanzsumme in den kommenden Wochen und Monaten auf bis zu 6000 Mrd. $ anschwellen könnte. Analysten stehen den Plänen kritisch gegenüber: "Wenn sie pro Monat für 80 bis 100 Mio. $ kaufen wollen und dies über sechs Monaten tun wollen, müssen sie alles kaufen, was ihnen in die Finger gerät", sagte Kevin Cavin, Hypotheken-Fachmann bei FTN Financial.
Der Hedge-Fonds Manager John Paulson will einem Medien-Bericht zufolge faule Kredite und notleidende Hypothekendarlehen kaufen.
Paulson habe in einem Ausblick 2009 an Investoren geschrieben, er sei daran interessiert, etwa in Schuldumschichtungen, Insolvenzfälle und strategische Fusionen zu investieren. Paulson ist Chef der 36 Mrd. $ schweren Hedge-Fonds-Firma Paulson & Co. Die Branche leidet im Zuge der Finanzkrise unter schwerem Verlust, da Investoren Gelder abziehen.
Quelle: FTD
Die US-Notenbank Fed treibt ihre Pläne zum Kauf von Hypothekenpapieren voran und will damit dem angeschlagenen Immobilienmarkt auf die Beine helfen. Von Anfang Januar bis Mitte 2009 werde sie solche Papiere im Volumen von 500 Mrd. $ kaufen, teilte die Federal Reserve jetzt mit. Damit setzt die Notenbank ihre Ende November angekündigten Pläne um.
Ziel ist es, die Kosten für Kredite zum Hauskauf zu senken und den Zugang zu diesen Darlehen so verbessern. Im Kern will die Notenbank mit Hypotheken besicherte Wertpapieren der verstaatlichten Hypotheken-Institute Fannie Mae und Freddie Mac erwerben.
Die Pläne sind Teil der Fed-Strategie, um die weltgrößte Volkswirtschaft vor einer Kreditklemme zu bewahren.
Da die Fed keinen Spielraum mehr für eine weitere Lockerung der Geldpolitik hat, will sie unter anderem Staatsanleihen oder mit Hypotheken unterlegte Anleihen der großen Hypothekenfinanzierer aufkaufen. Umsetzen sollen dies Investment-Experten von BlackRock, Goldman Sachs und Wellington.
Mit den Rettungsplänen schwillt die Bilanzsumme der Fed immer weiter an.
Die US-Notenbank hatte sie allein seit September 2008 auf inzwischen mehr als 2200 Mrd. $ verdoppelt. Einige Experten gehen schon davon aus, dass die Bilanzsumme in den kommenden Wochen und Monaten auf bis zu 6000 Mrd. $ anschwellen könnte. Analysten stehen den Plänen kritisch gegenüber: "Wenn sie pro Monat für 80 bis 100 Mio. $ kaufen wollen und dies über sechs Monaten tun wollen, müssen sie alles kaufen, was ihnen in die Finger gerät", sagte Kevin Cavin, Hypotheken-Fachmann bei FTN Financial.
Der Hedge-Fonds Manager John Paulson will einem Medien-Bericht zufolge faule Kredite und notleidende Hypothekendarlehen kaufen.
Paulson habe in einem Ausblick 2009 an Investoren geschrieben, er sei daran interessiert, etwa in Schuldumschichtungen, Insolvenzfälle und strategische Fusionen zu investieren. Paulson ist Chef der 36 Mrd. $ schweren Hedge-Fonds-Firma Paulson & Co. Die Branche leidet im Zuge der Finanzkrise unter schwerem Verlust, da Investoren Gelder abziehen.
Quelle: FTD








