Linde AG
In diesem Thema wurden schon 0 Auszeichnungen vergeben!
Dieses Thema wurde 1043 mal besucht und hat 7 Antworten.

Linde AG
Die Weltwirtschaft brummt – und mit ihr auch das Geschäft von Linde. Zuletzt kam der Aktie des Dax-Unternehmens auch noch zugute, dass in der Branche neue Übernahmespekulationen gestreut wurden. Händler verweisen auf Gerüchte über ein angebliches Interesse des Finanzinvestors KKR an dem Linde-Rivalen und Industriegasehersteller Air Liquide.
Am kommenden Montag stehen aber wieder die konkreten Geschäfte des deutschen Konzerns im Mittelpunkt des Anlegerinteresses. Dann legt der Gaseriese seine aktuellen Quartalszahlen vor. Die Investoren dürften sich vor allem aber dafür interessieren, wie der Vorstand die Geschäftsaussichten für die nahe Zukunft einschätzt – angesichts der wieder hochkochenden Ängste um die US-Konjunktur.
Die Analysten von JP Morgan erwarten für das Berichtsquartal einen Umsatz in Höhe von 2,762 Mrd. Euro, der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sollte 557 Mio. Euro erreichen. Daraus leiten die Bilanzexperten einen bereinigten Nettogewinn von 353 Mio. Euro ab. Das Unternehmen habe im zweiten Quartal einige Veräußerungen abgeschlossen, weshalb der operative Gewinn und die Geschäftstrends schwieriger zu interpretieren seien, heißt es. In den letzten zwei Quartalen habe Lindes Cashflow unter den Erwartungen der Analysten gelegen, da die Erlöse aus den Veräußerungen geringer gewesen seien als angenommen. Da die Verkäufe nun abgeschlossen sind, sei ein klarer Blick auf die mögliche Struktur der Bilanz möglich.
Name: Linde AG
WKN / ISIN: 648300 / DE0006483001
Börsenplatz: L&S
Aktueller Kurs: 82,95 EUR (27.07.07)
www.linde.com
Im ersten Quartal hätten die Nettoschulden bei circa 8,1 Mrd. Euro gelegen, für das zweite Quartal erwarte man einen Rückgang auf 7,4 Mrd. Euro. Für das laufende Geschäftsjahr stellen die US-Analysten je Aktie einen Gewinn von 3,90 Euro in Aussicht, für 2008 dann 4,62 Euro. Auf dieser Basis lasse sich nun ein KGV von 22,5 respektive 19,0 ermitteln. JP Morgan sieht das Kursziel bei 76 Euro und stuft den Blue Chip mit „Neutral“ ein.
Optimistischer gibt sich die Deutsche Bank, die „Kaufen“ empfiehlt. Dort erwartet man ein starkes Wachstum in den Bereichen Gase und Konstruktion. Die „Komplexität“ der Zahlen werde aufgrund der Desinvestitionen nach wie vor relativ hoch sein, allerdings dürfte sich die Transparenz hinsichtlich des grundlegenden Gewinnpotenzials verbessern. Mit einem höheren strukturellen Gewinnpotenzial sehe man weiterhin einen guten Wert in der Aktie.
Ohne Gewähr! Quelle: Welt/ariva
Aktien aktuell
Am kommenden Montag stehen aber wieder die konkreten Geschäfte des deutschen Konzerns im Mittelpunkt des Anlegerinteresses. Dann legt der Gaseriese seine aktuellen Quartalszahlen vor. Die Investoren dürften sich vor allem aber dafür interessieren, wie der Vorstand die Geschäftsaussichten für die nahe Zukunft einschätzt – angesichts der wieder hochkochenden Ängste um die US-Konjunktur.
Die Analysten von JP Morgan erwarten für das Berichtsquartal einen Umsatz in Höhe von 2,762 Mrd. Euro, der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sollte 557 Mio. Euro erreichen. Daraus leiten die Bilanzexperten einen bereinigten Nettogewinn von 353 Mio. Euro ab. Das Unternehmen habe im zweiten Quartal einige Veräußerungen abgeschlossen, weshalb der operative Gewinn und die Geschäftstrends schwieriger zu interpretieren seien, heißt es. In den letzten zwei Quartalen habe Lindes Cashflow unter den Erwartungen der Analysten gelegen, da die Erlöse aus den Veräußerungen geringer gewesen seien als angenommen. Da die Verkäufe nun abgeschlossen sind, sei ein klarer Blick auf die mögliche Struktur der Bilanz möglich.
Name: Linde AG
WKN / ISIN: 648300 / DE0006483001
Börsenplatz: L&S
Aktueller Kurs: 82,95 EUR (27.07.07)
www.linde.com
Im ersten Quartal hätten die Nettoschulden bei circa 8,1 Mrd. Euro gelegen, für das zweite Quartal erwarte man einen Rückgang auf 7,4 Mrd. Euro. Für das laufende Geschäftsjahr stellen die US-Analysten je Aktie einen Gewinn von 3,90 Euro in Aussicht, für 2008 dann 4,62 Euro. Auf dieser Basis lasse sich nun ein KGV von 22,5 respektive 19,0 ermitteln. JP Morgan sieht das Kursziel bei 76 Euro und stuft den Blue Chip mit „Neutral“ ein.
Optimistischer gibt sich die Deutsche Bank, die „Kaufen“ empfiehlt. Dort erwartet man ein starkes Wachstum in den Bereichen Gase und Konstruktion. Die „Komplexität“ der Zahlen werde aufgrund der Desinvestitionen nach wie vor relativ hoch sein, allerdings dürfte sich die Transparenz hinsichtlich des grundlegenden Gewinnpotenzials verbessern. Mit einem höheren strukturellen Gewinnpotenzial sehe man weiterhin einen guten Wert in der Aktie.
Ohne Gewähr! Quelle: Welt/ariva
Aktien aktuell
Zum Geschäftsjahr 2007 hat Linde ein Umsatzplus berichtet, das die Erwartungen von Independent Research (IR) übertroffen hat.
Zurückzuführen sei dies auf die Sparte Engineering, die bereits nach neun Monaten ein Umsatzplus von knapp 50% aufgewiesen habe.
Name: Linde AG
WKN / ISIN: 648300 / DE0006483001
Börsenplatz: L&S
Aktueller Kurs: 87,34 EUR (01.03.08 )
www.linde.com
Da dieser Unternehmensbereich allerdings deutlich geringere Margen aufweise, sei die EBITDA-Prognose lediglich erfüllt worden, so die Analysten. Beim Nettoergebnis habe der Konzern von einem unerwartet hohen positiven Steuereffekt profitiert.
Auf aktuellem Kursniveau sehen die Experten die Aktie als moderat bewertet an und empfehlen weiter, Bestände aufzubauen.
Ohne Gewähr! Analyst: Independent Research
Aktien aktuell
Zurückzuführen sei dies auf die Sparte Engineering, die bereits nach neun Monaten ein Umsatzplus von knapp 50% aufgewiesen habe.
Name: Linde AG
WKN / ISIN: 648300 / DE0006483001
Börsenplatz: L&S
Aktueller Kurs: 87,34 EUR (01.03.08 )
www.linde.com
Da dieser Unternehmensbereich allerdings deutlich geringere Margen aufweise, sei die EBITDA-Prognose lediglich erfüllt worden, so die Analysten. Beim Nettoergebnis habe der Konzern von einem unerwartet hohen positiven Steuereffekt profitiert.
Auf aktuellem Kursniveau sehen die Experten die Aktie als moderat bewertet an und empfehlen weiter, Bestände aufzubauen.
Ohne Gewähr! Analyst: Independent Research
Aktien aktuell
Der Technologiekonzern Linde peilt für das laufende Geschäftsjahr erneut einen Umsatz- und Ergebniszuwachs an.
Name: Linde AG
WKN / ISIN: 648300 / DE0006483001
Börsenplatz: L&S
Aktueller Kurs: 85,70 EUR (17.03.08 )
www.linde.com
"Für das laufende Geschäftsjahr 2008 rechnen wir auf Konzernebene erneut mit einer Steigerung des Umsatzes und einer überproportionalen Ergebnisverbesserung", sagte Konzernchef Wolfgang Reitzle am Montag laut Pressemitteilung in München.
Die mittelfristigen Ziele bestätigte das im Dax notierte Unternehmen. Bis 2010 peilt das Dax-Unternehmen ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von mehr als drei Mrd. Euro an. Bei der Eigenkapitalrendite (Roce) will Linde einen Wert von mindestens 13 Prozent erreichen.
Ohne Gewähr! Quelle: HB
Aktien aktuell
Name: Linde AG
WKN / ISIN: 648300 / DE0006483001
Börsenplatz: L&S
Aktueller Kurs: 85,70 EUR (17.03.08 )
www.linde.com
"Für das laufende Geschäftsjahr 2008 rechnen wir auf Konzernebene erneut mit einer Steigerung des Umsatzes und einer überproportionalen Ergebnisverbesserung", sagte Konzernchef Wolfgang Reitzle am Montag laut Pressemitteilung in München.
Die mittelfristigen Ziele bestätigte das im Dax notierte Unternehmen. Bis 2010 peilt das Dax-Unternehmen ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von mehr als drei Mrd. Euro an. Bei der Eigenkapitalrendite (Roce) will Linde einen Wert von mindestens 13 Prozent erreichen.
Ohne Gewähr! Quelle: HB
Aktien aktuell
Neil Tyler, Heidi Vesterinen und Marcus Diebel, Analysten von J.P. Morgan Securities, stufen die Aktie von Linde weiterhin mit "neutral" ein.
Linde werde die Resultate des zweiten Quartals am 1. August vorlegen. Die Analysten von J.P. Morgan Securities würden einen Umsatz in Höhe von 3,253 Mrd. EUR, ein EBITDA von 633 Mio. EUR, ein EBIT von 327 Mio. EUR, einen bereinigten Nettogewinn in Höhe von 230 Mio. EUR sowie ein bereinigtes EPS von 1,29 EUR prognostizieren.
Name: Linde AG
WKN / ISIN: 648300 / DE0006483001
Börsenplatz: L&S
Aktueller Kurs: 88,47 EUR (24.07.08 )
www.linde.com
Man gehe davon aus, dass das Unternehmen von seinem neuen Vertrag für zwei Anlagen in Abu Dhabi profitieren werde. Der Auftragsbestand von Linde werde somit voraussichtlich wieder auf ein Rekordniveau von über 4,5 Mrd. EUR zurückkehren können.
Linde habe im Jahr 2007 ein EPS von 4,07 EUR erzielt, woraus sich ein KGV von 22,1 ergebe. Die EPS-Schätzung von J.P. Morgan Securities werde für die Fiskaljahre 2008 und 2009 von 5,47 EUR auf 5,46 EUR und von 6,38 EUR auf 6,28 EUR gesenkt, um die leichte Verschlechterung des Ausblicks auf das europäische Geschäft zu reflektieren. Auf Basis der aktuellen Gewinnprognosen lasse sich ein 2008-KGV von 16,5 und ein 2009-KGV von 14,1 errechnen.
Das Kursziel der Aktie sehe man nach wie vor bei 88,00 EUR.
Ohne Gewähr! Analyst: J.P. Morgan Securities
Aktien aktuell
Linde werde die Resultate des zweiten Quartals am 1. August vorlegen. Die Analysten von J.P. Morgan Securities würden einen Umsatz in Höhe von 3,253 Mrd. EUR, ein EBITDA von 633 Mio. EUR, ein EBIT von 327 Mio. EUR, einen bereinigten Nettogewinn in Höhe von 230 Mio. EUR sowie ein bereinigtes EPS von 1,29 EUR prognostizieren.
Name: Linde AG
WKN / ISIN: 648300 / DE0006483001
Börsenplatz: L&S
Aktueller Kurs: 88,47 EUR (24.07.08 )
www.linde.com
Man gehe davon aus, dass das Unternehmen von seinem neuen Vertrag für zwei Anlagen in Abu Dhabi profitieren werde. Der Auftragsbestand von Linde werde somit voraussichtlich wieder auf ein Rekordniveau von über 4,5 Mrd. EUR zurückkehren können.
Linde habe im Jahr 2007 ein EPS von 4,07 EUR erzielt, woraus sich ein KGV von 22,1 ergebe. Die EPS-Schätzung von J.P. Morgan Securities werde für die Fiskaljahre 2008 und 2009 von 5,47 EUR auf 5,46 EUR und von 6,38 EUR auf 6,28 EUR gesenkt, um die leichte Verschlechterung des Ausblicks auf das europäische Geschäft zu reflektieren. Auf Basis der aktuellen Gewinnprognosen lasse sich ein 2008-KGV von 16,5 und ein 2009-KGV von 14,1 errechnen.
Das Kursziel der Aktie sehe man nach wie vor bei 88,00 EUR.
Ohne Gewähr! Analyst: J.P. Morgan Securities
Aktien aktuell
Peter Clark, Analyst der Société Générale, stuft den Anteilschein von Linde mit "buy" ein.
Linde habe im zweiten Quartal das EBITDA um 11% im Jahresvergleich auf 656 Mio. EUR gesteigert. Damit sei die Schätzung der Société Générale (629 Mio. EUR) übertroffen worden. Im Gasegeschäft habe sich während des Berichtsquartals das Wachstum auf 9,5% (nach 7,5% im ersten Quartal) beschleunigt.
Das EBITDA der Sparte habe sich trotz negativer Währungseffekte um 7% auf 608 Mio. EUR verbessert.
Name: Linde AG
WKN / ISIN: 648300 / DE0006483001
Börsenplatz: L&S
Aktueller Kurs: 89,38 EUR (02.08.08 )
www.linde.com
Die Engineering-Sparte habe mit der Unterstützung positiver Effekte ein EBITDA-Wachstum von 46% ausweisen können. Im ersten Halbjahr habe Linde einen EPS-Anstieg von 25% verbuchen können. Das Linde-Management habe sich zuversichtlich gezeigt und die Gesamtjahresprognosen bekräftigt.
Bis zum Jahr 2010 strebe das Unternehmen ein EBITDA von über 3 Mrd. EUR an, hierbei solle das Gasegeschäft schneller als der Markt (rund 7%) wachsen.
Nach Berechnung der Société Générale werde Linde in den Jahren 2008 und 2009 ein EPS von 5,28 EUR bzw. 6,06 EUR generieren, auf dieser Basis lasse sich ein KGV von 16,8 bzw. 14,7 ermitteln. Gemessen am EV/EBITDA-Multiple von 7,8 für das Jahr 2009 werde die Linde-Aktie mit einem 15-prozentigen Abschlag gegenüber den weltweiten Wettbewerbern gehandelt.
Bei der Société Générale halte man diesen Bewertungsabschlag nicht für gerechtfertigt. Innerhalb des Sektors sei das Wertpapier von Linde weiterhin der Favorit der Société Générale. Das Kursziel sehe man bei 105,00 EUR.
Ohne Gewähr! Analyst: Société Générale
Aktien aktuell
Linde habe im zweiten Quartal das EBITDA um 11% im Jahresvergleich auf 656 Mio. EUR gesteigert. Damit sei die Schätzung der Société Générale (629 Mio. EUR) übertroffen worden. Im Gasegeschäft habe sich während des Berichtsquartals das Wachstum auf 9,5% (nach 7,5% im ersten Quartal) beschleunigt.
Das EBITDA der Sparte habe sich trotz negativer Währungseffekte um 7% auf 608 Mio. EUR verbessert.
Name: Linde AG
WKN / ISIN: 648300 / DE0006483001
Börsenplatz: L&S
Aktueller Kurs: 89,38 EUR (02.08.08 )
www.linde.com
Die Engineering-Sparte habe mit der Unterstützung positiver Effekte ein EBITDA-Wachstum von 46% ausweisen können. Im ersten Halbjahr habe Linde einen EPS-Anstieg von 25% verbuchen können. Das Linde-Management habe sich zuversichtlich gezeigt und die Gesamtjahresprognosen bekräftigt.
Bis zum Jahr 2010 strebe das Unternehmen ein EBITDA von über 3 Mrd. EUR an, hierbei solle das Gasegeschäft schneller als der Markt (rund 7%) wachsen.
Nach Berechnung der Société Générale werde Linde in den Jahren 2008 und 2009 ein EPS von 5,28 EUR bzw. 6,06 EUR generieren, auf dieser Basis lasse sich ein KGV von 16,8 bzw. 14,7 ermitteln. Gemessen am EV/EBITDA-Multiple von 7,8 für das Jahr 2009 werde die Linde-Aktie mit einem 15-prozentigen Abschlag gegenüber den weltweiten Wettbewerbern gehandelt.
Bei der Société Générale halte man diesen Bewertungsabschlag nicht für gerechtfertigt. Innerhalb des Sektors sei das Wertpapier von Linde weiterhin der Favorit der Société Générale. Das Kursziel sehe man bei 105,00 EUR.
Ohne Gewähr! Analyst: Société Générale
Aktien aktuell
Die Analysten von Cheuvreux, stufen die Aktie von Linde unverändert mit "outperform" ein.
Die jüngsten Bedenken hinsichtlich eines möglichen Verkaufs von Linde-Aktien durch die Commerzbank seien übertrieben gewesen. Die Bank müsse keine Anteile an Linde veräußern, um die Übernahme der Dresdner Bank zu finanzieren.
Name: Linde AG
WKN / ISIN: 648300 / DE0006483001
Börsenplatz: L&S
Aktueller Kurs: 86,14 EUR (02.09.08 )
www.linde.com
Linde bleibe angesichts robuster Gewinne und Margen im derzeit unsicheren wirtschaftlichen Umfeld ein ideales Investment. Im Vergleich zum Sektor werde der Titel auf KGV-Basisie mit einem deutlichen Abschlag gehandelt.
Am Kursziel von 97 EUR werde festgehalten.
Ohne Gewähr! Analyst: Cheuvreux
Aktien aktuell
Die jüngsten Bedenken hinsichtlich eines möglichen Verkaufs von Linde-Aktien durch die Commerzbank seien übertrieben gewesen. Die Bank müsse keine Anteile an Linde veräußern, um die Übernahme der Dresdner Bank zu finanzieren.
Name: Linde AG
WKN / ISIN: 648300 / DE0006483001
Börsenplatz: L&S
Aktueller Kurs: 86,14 EUR (02.09.08 )
www.linde.com
Linde bleibe angesichts robuster Gewinne und Margen im derzeit unsicheren wirtschaftlichen Umfeld ein ideales Investment. Im Vergleich zum Sektor werde der Titel auf KGV-Basisie mit einem deutlichen Abschlag gehandelt.
Am Kursziel von 97 EUR werde festgehalten.
Ohne Gewähr! Analyst: Cheuvreux
Aktien aktuell
Noch ist es Spekulation, aber die Börsianer reagieren: Linde ist nach Medieninformationen an der Übernahme des US-Unternehmens Lincare interessiert. Eine Milliardensumme werde dafür fällig. In den USA schnellt der Lincare-Kurs in die Höhe, hierzulande fällt der Preis für Linde-Titel.
Hamburg - Der Industriegasespezialist Linde ist einem Medienbericht zufolge an einer Übernahme des US-Sauerstoffgeräte-Herstellers Lincare interessiert. Linde sei bereit, rund 3,4 Milliarden US-Dollar "oder mehr" für Lincare zu bezahlen, berichtete das Finanzblog "Alphaville" der "Financial Times" am Mittwochabend unter Berufung auf gut unterrichtete Quellen. Ein Sprecher von Linde wollte den Bericht am Donnerstag nicht kommentieren
Lincare sei in einem Auktionsprozess zum Verkauf angeboten worden, schreibt das Blog. Finanzkreise hätten zudem über ein Interesse auch des französischen Linde-Konkurrenten Air Liquide und eines Finanzinvestors berichtet. An der Nasdaq sprangen die Papiere von Lincare daraufhin um gut 23 Prozent nach oben. Das Linde-Papier gab dagegen in den ersten Handelsminuten leicht nach.
Linde könne mit einem Kauf von Lincare sein Angebot maßgeblich ergänzen, heißt es in dem Bericht weiter. Bislang sei der deutsche Industriegaseproduzent stark bei der Versorgung von Kliniken. Lincares Stärke sei die Versorgung von Patienten im Heimbereich mit Sauerstoffgeräten, Geräten zur Ernährung und zur Zuführung von Medikamenten.
Hamburg - Der Industriegasespezialist Linde ist einem Medienbericht zufolge an einer Übernahme des US-Sauerstoffgeräte-Herstellers Lincare interessiert. Linde sei bereit, rund 3,4 Milliarden US-Dollar "oder mehr" für Lincare zu bezahlen, berichtete das Finanzblog "Alphaville" der "Financial Times" am Mittwochabend unter Berufung auf gut unterrichtete Quellen. Ein Sprecher von Linde wollte den Bericht am Donnerstag nicht kommentieren
Lincare sei in einem Auktionsprozess zum Verkauf angeboten worden, schreibt das Blog. Finanzkreise hätten zudem über ein Interesse auch des französischen Linde-Konkurrenten Air Liquide und eines Finanzinvestors berichtet. An der Nasdaq sprangen die Papiere von Lincare daraufhin um gut 23 Prozent nach oben. Das Linde-Papier gab dagegen in den ersten Handelsminuten leicht nach.
Linde könne mit einem Kauf von Lincare sein Angebot maßgeblich ergänzen, heißt es in dem Bericht weiter. Bislang sei der deutsche Industriegaseproduzent stark bei der Versorgung von Kliniken. Lincares Stärke sei die Versorgung von Patienten im Heimbereich mit Sauerstoffgeräten, Geräten zur Ernährung und zur Zuführung von Medikamenten.
Linde geht auf große Einkaufstour und baut sein ohnehin schon sehr lukratives Gesundheitsgeschäft auf dem US-Markt aus.
Der Münchner Gase-Spezialist will den Anbieter von häuslichen Pflegeprodukten Lincare aus Florida für umgerechnet 3,6 Milliarden Euro übernehmen und damit auf dem nordamerikanischen Markt den Umsatz in der Healthcare-Sparte auf 2,8 Milliarden Euro verdoppeln. Ein Meilenstein für den DAX-Konzern.
Die Akquisition ist ein sinnvoller Schritt, denn dadurch wird Linde zu einem Global Player im Gesundheitsgeschäft. Die Münchner ziehen im Geschäft mit medizinischen Gasen (Jahresumsatz von Linde bisher: 1,2 Milliarden Euro) damit sogar an ihrem Erzrivalen Air Liquide vorbei. Den Franzosen war ebenfalls Interesse an Lincare nachgesagt worden.
Der weltweite Markt für das Segment medizinische Gase hat ein Volumen von rund 12 Milliarden Euro. Dabei ist der Heimbereich mit einer Wachstumsrate von ca. sechs Prozent der wohl am dynamisch wachsendste.
Sowohl die Lincare-Aktionäre als auch die Kartellbehörden müssen dem Linde-Deal aber noch zustimmen. Der Lincare-Vorstand hat seinen Aktionären schon die Annahme des Angebotes empfohlen, so dass von dieser Seite keine Probleme zu erwarten sind. „Das Board von Lincare ist davon überzeugt, dass sich das Unternehmen als Teil eines renommierten Global Players noch besser entwickeln kann als bisher“, sagte Firmenchef John Byrnes.
Profitabler als Industriegase
Für Linde-Chef Wolfgang Reitzle gilt das Geschäft mit medizinischen Gasen als reinrassiges Wachstumsfeld, zumal es auch profitabler ist als das klassische Geschäft mit Industriegasen. „Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung ist der Gesundheitsmarkt ein globaler Megatrend, an dem wir in der neuen Aufstellung noch stärker partizipieren werden.“
Vor wenigen Monaten erst kaufte Reitzle für fast 600 Millionen Euro das Heimmedizin- oder Homecare-Geschäft des US-Konkurrenten Air Products. Dabei geht es vor allem um die Pflege in den eigenen vier Wänden, außerhalb der Klinik. Auch in diesem Bereich erwartet Linde deutliches Wachstum. Die USA sind in Sachen Homecare mit einem Volumen von umgerechnet vier Milliarden Euro der größte regionale Markt weltweit.
Während Linde dort bisher nur Zulieferer ist, ist Lincare nach Angaben der Münchner Marktführer. Lincare – auf die Behandlung von Patienten mit Atemwegserkrankungen in den eigenen vier Wänden spezialisiert – gehörte schon einmal zum Linde-Konzern. Anfang des 20. Jahrhunderts ging das Unternehmen aus dem US-Geschäft von Linde hervor und wurde 1917 zunächst Tochter von Union Carbide.
Linde bietet den Anteilseignern von Lincare 41,50 Dollar je Aktie in bar. Damit wird der US-Konzern insgesamt mit 4,6 Milliarden Dollar bewertet. Gemessen am letzten Aktienkurs von Lincare vor den ersten Übernahme-Spekulationen zahlen die Münchner einen Aufschlag von immerhin 64 Prozent für das Unternehmen aus Clearwater.
Der Preis ist stattlich, vielleicht sogar zu hoch. Immerhin wird Lincare mit einem Kurs/Gewinn-Verhältnis von 18 bewertet. Das ist kein Schnäppchen. Dennoch macht das Investment Sinn, denn das Medizingeschäft boomt.
Ein Grund: Gerade in den Industrienationen werden die Menschen immer älter, chronische Erkrankungen nehmen zu, Pflege und Medizin werden wichtiger.
Die Finanzierung der Übernahme soll zunächst durch einen Akquisitionskredit in Höhe von 4,5 Milliarden Dollar sowie aus eigenen Mitteln erfolgen. Ein Teil des Kredites soll dann über eine Kapitalerhöhung von bis zu 1,5 Milliarden Euro refinanziert werden, der Rest erfolgt über eine Fremdfinanzierung.
Der Münchner Gase-Spezialist will den Anbieter von häuslichen Pflegeprodukten Lincare aus Florida für umgerechnet 3,6 Milliarden Euro übernehmen und damit auf dem nordamerikanischen Markt den Umsatz in der Healthcare-Sparte auf 2,8 Milliarden Euro verdoppeln. Ein Meilenstein für den DAX-Konzern.
Die Akquisition ist ein sinnvoller Schritt, denn dadurch wird Linde zu einem Global Player im Gesundheitsgeschäft. Die Münchner ziehen im Geschäft mit medizinischen Gasen (Jahresumsatz von Linde bisher: 1,2 Milliarden Euro) damit sogar an ihrem Erzrivalen Air Liquide vorbei. Den Franzosen war ebenfalls Interesse an Lincare nachgesagt worden.
Der weltweite Markt für das Segment medizinische Gase hat ein Volumen von rund 12 Milliarden Euro. Dabei ist der Heimbereich mit einer Wachstumsrate von ca. sechs Prozent der wohl am dynamisch wachsendste.
Sowohl die Lincare-Aktionäre als auch die Kartellbehörden müssen dem Linde-Deal aber noch zustimmen. Der Lincare-Vorstand hat seinen Aktionären schon die Annahme des Angebotes empfohlen, so dass von dieser Seite keine Probleme zu erwarten sind. „Das Board von Lincare ist davon überzeugt, dass sich das Unternehmen als Teil eines renommierten Global Players noch besser entwickeln kann als bisher“, sagte Firmenchef John Byrnes.
Profitabler als Industriegase
Für Linde-Chef Wolfgang Reitzle gilt das Geschäft mit medizinischen Gasen als reinrassiges Wachstumsfeld, zumal es auch profitabler ist als das klassische Geschäft mit Industriegasen. „Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung ist der Gesundheitsmarkt ein globaler Megatrend, an dem wir in der neuen Aufstellung noch stärker partizipieren werden.“
Vor wenigen Monaten erst kaufte Reitzle für fast 600 Millionen Euro das Heimmedizin- oder Homecare-Geschäft des US-Konkurrenten Air Products. Dabei geht es vor allem um die Pflege in den eigenen vier Wänden, außerhalb der Klinik. Auch in diesem Bereich erwartet Linde deutliches Wachstum. Die USA sind in Sachen Homecare mit einem Volumen von umgerechnet vier Milliarden Euro der größte regionale Markt weltweit.
Während Linde dort bisher nur Zulieferer ist, ist Lincare nach Angaben der Münchner Marktführer. Lincare – auf die Behandlung von Patienten mit Atemwegserkrankungen in den eigenen vier Wänden spezialisiert – gehörte schon einmal zum Linde-Konzern. Anfang des 20. Jahrhunderts ging das Unternehmen aus dem US-Geschäft von Linde hervor und wurde 1917 zunächst Tochter von Union Carbide.
Linde bietet den Anteilseignern von Lincare 41,50 Dollar je Aktie in bar. Damit wird der US-Konzern insgesamt mit 4,6 Milliarden Dollar bewertet. Gemessen am letzten Aktienkurs von Lincare vor den ersten Übernahme-Spekulationen zahlen die Münchner einen Aufschlag von immerhin 64 Prozent für das Unternehmen aus Clearwater.
Der Preis ist stattlich, vielleicht sogar zu hoch. Immerhin wird Lincare mit einem Kurs/Gewinn-Verhältnis von 18 bewertet. Das ist kein Schnäppchen. Dennoch macht das Investment Sinn, denn das Medizingeschäft boomt.
Ein Grund: Gerade in den Industrienationen werden die Menschen immer älter, chronische Erkrankungen nehmen zu, Pflege und Medizin werden wichtiger.
Die Finanzierung der Übernahme soll zunächst durch einen Akquisitionskredit in Höhe von 4,5 Milliarden Dollar sowie aus eigenen Mitteln erfolgen. Ein Teil des Kredites soll dann über eine Kapitalerhöhung von bis zu 1,5 Milliarden Euro refinanziert werden, der Rest erfolgt über eine Fremdfinanzierung.
Zitat
MEIN FAZIT:
- Unter Reitzles Führung ist Linde kräftig gewachsen, der Umsatz kletterte 2011 um 7,1 Prozent auf den Rekordwert von 13,8 Milliarden Euro. Vor sechs Jahren wurde bereits der britische Gase-Spezialist BOC übernommen. Jetzt scheint dem Linde-Chef noch einmal ein großer Wurf gelungen zu sein.
- Durch den Zukauf steigt Linde zum weltweiten Marktführer im Geschäft mit medizinischen Gasen auf. Der Zukauf ist nicht billig, das kam nicht gut an am Markt. Doch Linde sichert sich mit der Akquisition ein sehr profitables Unternehmen. Lincare erzielte im vergangenen Jahr eine operative Gewinnmarge von 17,7 Prozent, Linde schaffte 13,9 Prozent.
- Meines Erachtens überwiegen eindeutig die positiven Aspekte und so sehe ich auch gute Chancen, dass der im April beendete Aufschwung der Linde-Aktie, als das Papier mit 136 Euro sein Zwölf-Monats-Hoch markierte, nun bald wieder Fahrt aufnimmt.
Armin Brack
Chefredakteur Geldanlage-Report


