Gagfah - William Brennan - Verdacht auf Insiderhandel?
In diesem Thema wurden schon 0 Auszeichnungen vergeben!
Dieses Thema wurde 1724 mal besucht und hat 13 Antworten.

Gagfah - William Brennan - Verdacht auf Insiderhandel?
Zitat
GAGFAH M Immobilien-Management GmbH
Geschäftsführung: William Joseph Brennan
Gibt es eine Milliardenklage gegen die Gagfah?
Er ist der Chef von Deutschlands größtem Wohnungsunternehmen, nun ermittelt die Börsenaufsicht BaFin gegen ihn: Gagfah-Boss William Brennan soll massenweise Aktien verkauft und dabei Insiderwissen genutzt haben
Die Börsenaufsicht BaFin ermittelt gegen den Geschäftsführer des größten deutschen börsennotierten Wohnungsunternehmens Gagfah , William Brennan, wegen des Verdachts auf Insiderhandel. Dies bestätigte die BaFin dem “Handelsblatt” (Mittwoch). Brennan hatte am 3. Februar Gagfah-Aktien im Wert von 4,7 Millionen Euro verkauft. Vier Wochen später wurde bekannt, dass die Stadt Dresden eine Milliardenklage gegen die Gagfah erwägt.
Der Stadtrat will hierzu an diesem Donnerstag eine Entscheidung treffen. Bei dem Streit geht es um mögliche Pflichtverletzungen aus dem Verkauf der Dresdener Wohnungsgesellschaft Woba.
Brennan lässt die Vorwürfe dem Bericht zufolge bestreiten. Eine Gagfah-Sprecherin bestätigte dem “Handelsblatt” zwar, dass Brennan seit längerem von den Recherchen der Stadt Dresden zu diesem Thema weiß. Die Stadt habe jedoch nicht erkennen lassen, dass sie Forderungen in erheblicher Größenordnung geltend machen würde, sagte sie. Davon habe das Unternehmen erst kurz vor dem 4. März erfahren.
Der Gagfah wurde in verschiedenen Medienberichten vorgeworfen, ihre mehr als 160.000 Wohnungen in ganz Deutschland verkommen zu lassen. Das Unternehmen, das 2004 vom US-Hedgefonds Fortress für 3,5 Milliarden Euro übernommen wurde, bestreitet die Vorwürfe. Brennan, der 2009 von Fortress zur Gagfah kam, verkaufte seine Aktien zum Kurs von 7,50 Euro, aktuell steht er bei 6,38 Euro. Eine Milliardenklage würde den Kurs extrem drücken
* Financial
Der Verdacht steht seit langem im Raum, jetzt wird er konkreter: Nach Angaben der Bundesfinanzaufsicht wurden die Ermittlungen wegen Insiderhandels mit Aktien der Immobilienfirma Gagfah verschärft. Im Fokus steht der Vorstandschef des Unternehmens.
Die Bundesfinanzaufsicht (Bafin) hat eine formelle Untersuchung wegen des Verdachts auf Insiderhandel mit Aktien der Wohnungsgesellschaft Gagfah eingeleitet. Dies bestätigte eine Bafin-Sprecherin am Freitag auf Anfrage
Sollte sich der Verdacht des Insiderhandels erhärten, werde die Bafin Anzeige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft erstatten, sagte die Sprecherin. Zu einzelnen Aspekten eines Falles äußere sich die Bafin ebensowenig wie zu möglicherweise betroffenen Personen.
* Auszug MM
Die Bundesfinanzaufsicht (Bafin) hat eine formelle Untersuchung wegen des Verdachts auf Insiderhandel mit Aktien der Wohnungsgesellschaft Gagfah eingeleitet. Dies bestätigte eine Bafin-Sprecherin am Freitag auf Anfrage
Sollte sich der Verdacht des Insiderhandels erhärten, werde die Bafin Anzeige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft erstatten, sagte die Sprecherin. Zu einzelnen Aspekten eines Falles äußere sich die Bafin ebensowenig wie zu möglicherweise betroffenen Personen.
* Auszug MM
Die Stadt will eine Milliarde Euro von Gagfah - nun antwortet der beklagte Konzern mit einer Gegenklage
Der Wohnungskonzern Gagfah lässt die milliardenschwere Klage der Stadt Dresden nicht auf sich sitzen und holt zum Gegenschlag aus. Die Stadt Dresden hatte Gagfah, die mehrheitlich zum US-Finanzkonzern Fortress gehört, zuvor wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Mieterschutzklauseln verklagt. Nun erhebt Gagfah-Chef Brennan massive Vorwürfe gegen die Stadt.
Die beiden beklagten Woba-Tochtergesellschaften der Gagfah reichten am Dienstag Widerklagen gegen die sächsische Landeshauptstadt ein, wie der Wohnungskonzern Gagfah mitteilte. Dabei soll geklärt, ob ihnen Ansprüche aus dem Rechtsstreit zustehen, die sich auf bis zu 800 Millionen Euro belaufen könnten.
Dresdens Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann, bis vor kurzem Aufsichtsratsmitglied bei einer der Gagfah-Töchter, soll sich außerdem persönlich vor dem Landgericht Dresden wegen schwerwiegender Sorgfaltspflichtverletzungen verantworten. Schließlich habe er die nun umstrittenen Immobilienverkäufe jahrelang nicht beanstandet.
Wochenlang hatten Investoren darauf gewartet, wie sich Gagfah zur Wehr setzen wird. Die Stadt Dresden hat die börsennotierte Wohnungsgesellschaft Ende März wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Mieterschutzklauseln auf über eine Milliarde Euro verklagt.
* MM
Der Wohnungskonzern Gagfah lässt die milliardenschwere Klage der Stadt Dresden nicht auf sich sitzen und holt zum Gegenschlag aus. Die Stadt Dresden hatte Gagfah, die mehrheitlich zum US-Finanzkonzern Fortress gehört, zuvor wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Mieterschutzklauseln verklagt. Nun erhebt Gagfah-Chef Brennan massive Vorwürfe gegen die Stadt.
Die beiden beklagten Woba-Tochtergesellschaften der Gagfah reichten am Dienstag Widerklagen gegen die sächsische Landeshauptstadt ein, wie der Wohnungskonzern Gagfah mitteilte. Dabei soll geklärt, ob ihnen Ansprüche aus dem Rechtsstreit zustehen, die sich auf bis zu 800 Millionen Euro belaufen könnten.
Dresdens Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann, bis vor kurzem Aufsichtsratsmitglied bei einer der Gagfah-Töchter, soll sich außerdem persönlich vor dem Landgericht Dresden wegen schwerwiegender Sorgfaltspflichtverletzungen verantworten. Schließlich habe er die nun umstrittenen Immobilienverkäufe jahrelang nicht beanstandet.
Wochenlang hatten Investoren darauf gewartet, wie sich Gagfah zur Wehr setzen wird. Die Stadt Dresden hat die börsennotierte Wohnungsgesellschaft Ende März wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Mieterschutzklauseln auf über eine Milliarde Euro verklagt.
* MM
Gagfah: Rückzug von der Börse?
Der Immoblienkonzern Gagfah reagiert auf den jüngsten Kursverfall seiner Aktien. Bis zum 4. Oktober will der Konzern Aktien in Höhe von 75 Millionen Euro zurückkaufen. In Zukunft seien auch weitere Rückkaufprogramme und ein Rückzug von der Börse möglich, teilte der Konzern mit.
In der Angebotsunterlage heißt es, dass ein "Delisting wahrscheinlich im besten Langzeitinteresse der Gesellschaft" sei. Der Verwaltungsrat der Gagfah sieht durch die erheblichen Schwankungen des Aktienkurses eventuell die notwendige Refinanzierung des Unternehmens gefährdet. Eine entgültige Entscheidung über einen Börsenrückzug steht aber noch aus.
Die Gagfah plant im Rückkaufprogramm mit einer Offerte zwischen 3,50 und 5 Euro pro Aktie. Der genaue Preis soll in einer sogenannten modifizierten "Dutch Auction" festgelegt werden. Am Montag ging die Aktie mit 3,85 Euro aus dem Handel. Sowohl der Mehrheitseigentümer Fortress, der 54 Prozent der Anteile an der Gagfah hält, als auch der Verwaltungsrat des Unternehmens werden das Angebot nicht annehmen, teilte das Unternehmen mit.
In der Angebotsunterlage heißt es, dass ein "Delisting wahrscheinlich im besten Langzeitinteresse der Gesellschaft" sei. Der Verwaltungsrat der Gagfah sieht durch die erheblichen Schwankungen des Aktienkurses eventuell die notwendige Refinanzierung des Unternehmens gefährdet. Eine entgültige Entscheidung über einen Börsenrückzug steht aber noch aus.
Die Gagfah plant im Rückkaufprogramm mit einer Offerte zwischen 3,50 und 5 Euro pro Aktie. Der genaue Preis soll in einer sogenannten modifizierten "Dutch Auction" festgelegt werden. Am Montag ging die Aktie mit 3,85 Euro aus dem Handel. Sowohl der Mehrheitseigentümer Fortress, der 54 Prozent der Anteile an der Gagfah hält, als auch der Verwaltungsrat des Unternehmens werden das Angebot nicht annehmen, teilte das Unternehmen mit.
Finanzaufseher erstatten Anzeige wegen Insiderhandel
Die Krise beim Immobilienkonzern Gagfah verschärft sich. Wie Spiegel Online berichtet hat die Börsenaufsicht Strafanzeige wegen Insiderhandel gegen mehrere Personen erstattet. Die Untersuchungen der BaFin seien abgeschlossen und die Anzeige sowie die Ermittlungsergebnisse an die Staatsanwaltschaft Düsseldorf weitergeleitet worden. Laut unbestätigten Gerüchten soll auch Gagfah-Geschäftsführer William Brennan im Fokus der Ermittler stehen. Brennan hatte Anfang Februar 2011 Gagfah-Aktien im Wert von 4,7 Millionen Euro veräußert, kurz vor Bekanntgabe der Milliardenklage, die Dresden gegen den Immobilienkonzern einreichte.
Spiegel Online
Spiegel Online
Insiderhandel mit GAGFAH-Aktien
Lesen Sie bitte auch unseren Bericht
Insiderhandel mit GAGFAH-Aktien
Insiderhandel mit GAGFAH-Aktien
Stellungnahme der GAGFAH S.A. zu aktuellen Presseberichten
Der Verwaltungsrat der GAGFAH S.A. nimmt zur aktuellen Berichterstattung, wonach die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) nach Abschluss ihrer förmlichen Ermittlungen Anzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen fünf Personen wegen des Verdachtes der unzulässigen Ausnutzung von Insiderinformationen erstattet habe, wie folgt Stellung:
Die Geschäftsführung hat den Verwaltungsrat informiert, dass ihr mündliche Auskünfte vorlägen, wonach die BaFin der zuständigen Staatsanwaltschaft Tatsachen, die ihres Erachtens den Verdacht einer Insider-Straftat begründeten, angezeigt habe. Bereits zuvor hatte die Geschäftsführung den Verwaltungsrat informiert, dass ihr eine mündliche Auskunft der BaFin vorliege, wonach diese eine formelle Untersuchung zu Umsätzen und Kursbewegungen der GAGFAH-Aktie im zeitlichen Zusammenhang mit der Ad hoc Mitteilung vom 4. März 2011 durchführe.
Die Geschäftsführung hat den Verwaltungsrat ferner darüber informiert, dass ihr derzeit nicht bekannt sei, gegen welche Person oder Personen welche genaue Beschuldigung erhoben werde, da weder die BaFin noch die Staatsanwaltschaft mit Einzelpersonen oder mit dem Unternehmen Kontakt aufgenommen hätten und da sie selbst von der Anzeige durch eine redaktionelle Presseanfrage erfahren habe.
Der Verwaltungsrat hat den der Untersuchung und Anzeige mutmaßlich zugrunde liegenden Sachverhalt mit der gebotenen Sorgfalt selbst untersucht sowie durch eine externe Anwaltskanzlei prüfen lassen. Hierbei sind dem Verwaltungsrat keine Tatsachen bekannt geworden, welche den Verdacht einer Straftat begründen.
Der Verwaltungsrat der GAGFAH S.A. und die Geschäftsführung werden auch weiterhin bestmöglich mit den Behörden mit dem Ziel einer Aufklärung der Angelegenheit kooperieren.
GAGFAH S.A.
Investor Relations
Der Verwaltungsrat der GAGFAH S.A. nimmt zur aktuellen Berichterstattung, wonach die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) nach Abschluss ihrer förmlichen Ermittlungen Anzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen fünf Personen wegen des Verdachtes der unzulässigen Ausnutzung von Insiderinformationen erstattet habe, wie folgt Stellung:
Die Geschäftsführung hat den Verwaltungsrat informiert, dass ihr mündliche Auskünfte vorlägen, wonach die BaFin der zuständigen Staatsanwaltschaft Tatsachen, die ihres Erachtens den Verdacht einer Insider-Straftat begründeten, angezeigt habe. Bereits zuvor hatte die Geschäftsführung den Verwaltungsrat informiert, dass ihr eine mündliche Auskunft der BaFin vorliege, wonach diese eine formelle Untersuchung zu Umsätzen und Kursbewegungen der GAGFAH-Aktie im zeitlichen Zusammenhang mit der Ad hoc Mitteilung vom 4. März 2011 durchführe.
Die Geschäftsführung hat den Verwaltungsrat ferner darüber informiert, dass ihr derzeit nicht bekannt sei, gegen welche Person oder Personen welche genaue Beschuldigung erhoben werde, da weder die BaFin noch die Staatsanwaltschaft mit Einzelpersonen oder mit dem Unternehmen Kontakt aufgenommen hätten und da sie selbst von der Anzeige durch eine redaktionelle Presseanfrage erfahren habe.
Der Verwaltungsrat hat den der Untersuchung und Anzeige mutmaßlich zugrunde liegenden Sachverhalt mit der gebotenen Sorgfalt selbst untersucht sowie durch eine externe Anwaltskanzlei prüfen lassen. Hierbei sind dem Verwaltungsrat keine Tatsachen bekannt geworden, welche den Verdacht einer Straftat begründen.
Der Verwaltungsrat der GAGFAH S.A. und die Geschäftsführung werden auch weiterhin bestmöglich mit den Behörden mit dem Ziel einer Aufklärung der Angelegenheit kooperieren.
GAGFAH S.A.
Investor Relations
Razzia bei Gagfah-Managern
Die Staatsanwaltschaft hat Räume des Immobilienkonzerns Gagfah durchsucht. Gegen fünf Manager des Unternehmens wird derzeit wegen Insiderhandels ermittelt. Bei der Razzia soll Beweismaterial sichgestellt worden sein
Manager des Immobilienkonzerns Gagfah haben unangemeldeten Besuch von Ermittlern bekommen. Es habe Durchsuchungen gegeben, bestätigte Oberstaatsanwalt Ralf Möllmann am Donnerstag Informationen des „Manager-Magazins“. Es sei auch Beweismaterial sichergestellt worden. Die Orte der Razzia nannte die Staatsanwaltschaft nicht. Nach Angaben des Magazins war die Deutschland-Zentrale in Mülheim/Ruhr ein Ziel der Ermittler. Ein Unternehmenssprecher bestätigte dies.
Gegen fünf Manager wird wegen des Verdachts des Insiderhandels ermittelt. Zu den Beschuldigten soll auch Gagfah-Chef William Brennan gehören. Es geht um den Verkauf von Gagfah-Aktien mit einem Volumen von neun Millionen Euro. Die Börsenaufsicht BaFin hatte den Verdacht des Insiderhandels untersucht und eine 50-seitige Strafanzeige erstattet
Der Gagfah-Verwaltungsrat hatte die Vorwürfe bestritten. Ihm seien nach eigenen Untersuchungen „keine Tatsachen“ bekanntgeworden, „welche den Verdacht einer Straftat begründen“.
Gagfah mit Sitz in Luxemburg und Deutschland-Sitz in Mülheim ist nach eigenen Angaben mit rund 155.000 Mietwohnungen das größte an der Börse notierte Wohnungsunternehmen in Deutschland. Mehrere der Gagfah-Manager kommen vom Hauptaktionär Fortress, einem US-Hedgefonds
*HB
Manager des Immobilienkonzerns Gagfah haben unangemeldeten Besuch von Ermittlern bekommen. Es habe Durchsuchungen gegeben, bestätigte Oberstaatsanwalt Ralf Möllmann am Donnerstag Informationen des „Manager-Magazins“. Es sei auch Beweismaterial sichergestellt worden. Die Orte der Razzia nannte die Staatsanwaltschaft nicht. Nach Angaben des Magazins war die Deutschland-Zentrale in Mülheim/Ruhr ein Ziel der Ermittler. Ein Unternehmenssprecher bestätigte dies.
Gegen fünf Manager wird wegen des Verdachts des Insiderhandels ermittelt. Zu den Beschuldigten soll auch Gagfah-Chef William Brennan gehören. Es geht um den Verkauf von Gagfah-Aktien mit einem Volumen von neun Millionen Euro. Die Börsenaufsicht BaFin hatte den Verdacht des Insiderhandels untersucht und eine 50-seitige Strafanzeige erstattet
Der Gagfah-Verwaltungsrat hatte die Vorwürfe bestritten. Ihm seien nach eigenen Untersuchungen „keine Tatsachen“ bekanntgeworden, „welche den Verdacht einer Straftat begründen“.
Gagfah mit Sitz in Luxemburg und Deutschland-Sitz in Mülheim ist nach eigenen Angaben mit rund 155.000 Mietwohnungen das größte an der Börse notierte Wohnungsunternehmen in Deutschland. Mehrere der Gagfah-Manager kommen vom Hauptaktionär Fortress, einem US-Hedgefonds
*HB
Gagfah einigt sich mit Stadt Dresden
Der Wohnungskonzern Gagfah hat im Rechtsstreit mit der Stadt Dresden die Gefahr einer milliardenschweren Vertragsstrafe vorerst abgewendet. Deutschlands größte börsennotierte Wohnungsgesellschaft und die sächsische Landeshauptstadt einigten sich nach eigenen Angaben auf einen Vergleich.
Der Wohnungskonzern Gagfah zahlt 40 Millionen Euro an die Stadt Dresden und macht weitere Zugeständnisse. Die am Freitag geschlossene Vereinbarung hängt allerdings noch von einer Zustimmung des Stadtrats und der zuständigen Rechtsaufsichtsbehörde ab.
Dresden hatte die Tochter des US-Finanzinvestors Fortress im März 2011 wegen angeblicher Verstöße gegen Mieterschutzklauseln auf eine Vertragsstrafe von insgesamt 1,084 Milliarden Euro verklagt. Gagfah soll gegen die Sozialcharta verstoßen haben, die die Stadt dem Unternehmen beim Verkauf von mehr als 45.000 Wohnungen zum Schutz der Mieter auferlegt hatte.
Gagfah hatte die städtische Wohnungsgesellschaft Woba im Jahr 2006 für rund 1,7 Milliarden Euro übernommen. Die bisher spektakulärste Privatisierung kommunalen Wohneigentums hatte Dresden auf einen Schlag entschuldet, zugleich aber eine heftige Debatte über den Verlust an Kontrolle über die Wohnungspolitik ausgelöst.
Gagfah hatte die Vorwürfe zurückgewiesen und eine Gegenklage erhoben. Beide Seiten wollen alle Klagen zurücknehmen, wie es in Mitteilungen des Unternehmens und der Stadt hieß. Gagfah werde der Stadt in den Jahren 2012 bis 2020 jährlich vier Millionen Euro überweisen und die Prozesskosten der Landeshauptstadt bis zu einem Betrag von vier Millionen Euro übernehmen - insgesamt also 40 Millionen Euro zahlen. Die Stadt kündigte an, mindestens 40 Prozent des Geldes in soziale Projekte wie Kindertagesstätten und Schulen zu investieren.
Gagfah versprach zudem, deutlich mehr Geld in die Instandhaltung der Wohnungen zu stecken. Jährlich sollten statt bisher fünf Euro mindestens 7,56 je Quadratmeter investiert werden. Zuletzt hatte Gagfah eigenen Angaben zufolge 6,56 Euro je Quadratmeter investiert - deutlich weniger als die Konkurrenz. Deutsche Wohnen etwa steckte zuletzt 12,44 Euro pro Quadratmeter in Instandhaltung und Modernisierung seiner Wohnungen. Gagfah argumentiert, viele Sanierungsarbeiten würden von internen Mitarbeitern verrichtet und daher auch anders verbucht.
Zusätzlich hat sich der Wohnungskonzern der Stadt zufolge verpflichtet, Erstattungen an diejenigen Mieter zu zahlen, die ihre Wohnungen von Gagfah gekauft haben. Sie sollen unter bestimmten Umständen einen Teil des Kaufpreises zurückerhalten. Ferner erhält die Stadt erweiterte Rechte bei der Belegung von Wohnungen. Und schließlich soll ein wesentlicher Teil der Sozialcharta zum Schutz der Mieter um fünf Jahre bis 2021 verlängert werden. Nach Angaben der Stadt kann Gagfah Mieten demnach nur begrenzt erhöhen und muss Mietern beim Kauf der Wohnung vergünstigte Konditionen gewähren. Ende September gehörten Gagfah noch knapp 38.000 Wohnungen in Dresden mit einer Durchschnittsgröße von 57 Quadratmetern, wie aus dem jüngsten Quartalsbericht hervorgeht.
"Dieser Vergleich kommt vor allem den Dresdner Mietern zugute", erklärte Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU). Ein jahrelanger Rechtsstreit könne nun vermieden werden. Der Dresdner Stadtrat werde voraussichtlich am 15. März über eine Annahme des Vergleichs entscheiden. Gagfah teilte mit, die außergerichtliche Beilegung des Streits sei "im Interesse einer schnellen Erledigung und einer weiteren guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit".
Im Zusammenhang mit dem Rechtsstreit steht Gagfah auch im Visier der Staatsanwaltschaft und der Finanzaufsicht Bafin:
Die Behörden vermuten Insiderhandel mit Gagfah-Aktien, da Firmenchef William Joseph Brennan vier Wochen vor Bekanntwerden der Klage und dem Absturz der Aktie ein Anteilspaket für 4,7 Millionen Euro abgestoßen hatte. Vor Bekanntwerden der Klageabsicht im März vergangenen Jahres notierte die im Nebenwerteindex MDax notierte Aktie noch bei 8,50 Euro. Am Freitag sorgte der Vergleich für Jubelstimmung bei den Aktionären. Das Papier schloss im späten Handel bei 4,69 Euro, nachdem es noch mit 4,38 Euro aus dem elektronischen Xetra-Handel gegangen war.
Der drastische Kursverfall der Aktie lähmte den Konzern. Während sich die Konkurrenz in aller Ruhe nach neuen Immobilienpaketen umschauen konnte, war Gagfah damit beschäftigt, den Scherbenhaufen zusammenzukehren, wie Vorstandschef William Joseph Brennan in vergangenen Sommer in einem Interview einräumtee. Um größere Zukäufe stemmen zu können, hätte Gagfah frisches Geld vom Kapitalmarkt benötigt. Doch eine Kapitalerhöhung hätte den ohnehin niedrigen Aktienkurs noch stärker belastet.
* MM
Der Wohnungskonzern Gagfah zahlt 40 Millionen Euro an die Stadt Dresden und macht weitere Zugeständnisse. Die am Freitag geschlossene Vereinbarung hängt allerdings noch von einer Zustimmung des Stadtrats und der zuständigen Rechtsaufsichtsbehörde ab.
Dresden hatte die Tochter des US-Finanzinvestors Fortress im März 2011 wegen angeblicher Verstöße gegen Mieterschutzklauseln auf eine Vertragsstrafe von insgesamt 1,084 Milliarden Euro verklagt. Gagfah soll gegen die Sozialcharta verstoßen haben, die die Stadt dem Unternehmen beim Verkauf von mehr als 45.000 Wohnungen zum Schutz der Mieter auferlegt hatte.
Gagfah hatte die städtische Wohnungsgesellschaft Woba im Jahr 2006 für rund 1,7 Milliarden Euro übernommen. Die bisher spektakulärste Privatisierung kommunalen Wohneigentums hatte Dresden auf einen Schlag entschuldet, zugleich aber eine heftige Debatte über den Verlust an Kontrolle über die Wohnungspolitik ausgelöst.
Gagfah hatte die Vorwürfe zurückgewiesen und eine Gegenklage erhoben. Beide Seiten wollen alle Klagen zurücknehmen, wie es in Mitteilungen des Unternehmens und der Stadt hieß. Gagfah werde der Stadt in den Jahren 2012 bis 2020 jährlich vier Millionen Euro überweisen und die Prozesskosten der Landeshauptstadt bis zu einem Betrag von vier Millionen Euro übernehmen - insgesamt also 40 Millionen Euro zahlen. Die Stadt kündigte an, mindestens 40 Prozent des Geldes in soziale Projekte wie Kindertagesstätten und Schulen zu investieren.
Gagfah versprach zudem, deutlich mehr Geld in die Instandhaltung der Wohnungen zu stecken. Jährlich sollten statt bisher fünf Euro mindestens 7,56 je Quadratmeter investiert werden. Zuletzt hatte Gagfah eigenen Angaben zufolge 6,56 Euro je Quadratmeter investiert - deutlich weniger als die Konkurrenz. Deutsche Wohnen etwa steckte zuletzt 12,44 Euro pro Quadratmeter in Instandhaltung und Modernisierung seiner Wohnungen. Gagfah argumentiert, viele Sanierungsarbeiten würden von internen Mitarbeitern verrichtet und daher auch anders verbucht.
Zusätzlich hat sich der Wohnungskonzern der Stadt zufolge verpflichtet, Erstattungen an diejenigen Mieter zu zahlen, die ihre Wohnungen von Gagfah gekauft haben. Sie sollen unter bestimmten Umständen einen Teil des Kaufpreises zurückerhalten. Ferner erhält die Stadt erweiterte Rechte bei der Belegung von Wohnungen. Und schließlich soll ein wesentlicher Teil der Sozialcharta zum Schutz der Mieter um fünf Jahre bis 2021 verlängert werden. Nach Angaben der Stadt kann Gagfah Mieten demnach nur begrenzt erhöhen und muss Mietern beim Kauf der Wohnung vergünstigte Konditionen gewähren. Ende September gehörten Gagfah noch knapp 38.000 Wohnungen in Dresden mit einer Durchschnittsgröße von 57 Quadratmetern, wie aus dem jüngsten Quartalsbericht hervorgeht.
"Dieser Vergleich kommt vor allem den Dresdner Mietern zugute", erklärte Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU). Ein jahrelanger Rechtsstreit könne nun vermieden werden. Der Dresdner Stadtrat werde voraussichtlich am 15. März über eine Annahme des Vergleichs entscheiden. Gagfah teilte mit, die außergerichtliche Beilegung des Streits sei "im Interesse einer schnellen Erledigung und einer weiteren guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit".
Im Zusammenhang mit dem Rechtsstreit steht Gagfah auch im Visier der Staatsanwaltschaft und der Finanzaufsicht Bafin:
Die Behörden vermuten Insiderhandel mit Gagfah-Aktien, da Firmenchef William Joseph Brennan vier Wochen vor Bekanntwerden der Klage und dem Absturz der Aktie ein Anteilspaket für 4,7 Millionen Euro abgestoßen hatte. Vor Bekanntwerden der Klageabsicht im März vergangenen Jahres notierte die im Nebenwerteindex MDax notierte Aktie noch bei 8,50 Euro. Am Freitag sorgte der Vergleich für Jubelstimmung bei den Aktionären. Das Papier schloss im späten Handel bei 4,69 Euro, nachdem es noch mit 4,38 Euro aus dem elektronischen Xetra-Handel gegangen war.
Der drastische Kursverfall der Aktie lähmte den Konzern. Während sich die Konkurrenz in aller Ruhe nach neuen Immobilienpaketen umschauen konnte, war Gagfah damit beschäftigt, den Scherbenhaufen zusammenzukehren, wie Vorstandschef William Joseph Brennan in vergangenen Sommer in einem Interview einräumtee. Um größere Zukäufe stemmen zu können, hätte Gagfah frisches Geld vom Kapitalmarkt benötigt. Doch eine Kapitalerhöhung hätte den ohnehin niedrigen Aktienkurs noch stärker belastet.
* MM
Pressemitteilung: 20. März 2012
GAGFAH S.A.
2-4, rue Beck
L-1222 Luxemburg
ISIN: LU0269583422 - Frankfurter Wertpapierbörse, Regulierter Markt (Prime Standard)
GAGFAH S.A. Geschäftszahlen für 2011
Luxemburg, 20. März 2012 - GAGFAH S.A. (Börse Frankfurt: GFJ) hat heute ihre Geschäftszahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2011 bekannt gegeben.
William Joseph Brennan, CEO der operativen Gesellschaften der GAGFAH S.A.: 'Die solide Performance der GAGFAH in 2011 hat zu einem EBITDA von mehr als 326 Mio. EUR und einem FFO von knapp 160 Mio. EUR bzw. 0,73 EUR je Aktie geführt und lag damit unter Berücksichtigung des um etwa 12.500 Einheiten kleineren Portfolios aufgrund von Verkäufen in etwa auf Vorjahresniveau.
Die operativen Kennzahlen entsprachen mit einer Mietsteigerung von 1,5%, einer Leerstandsquote von 5,1% und einer Fluktuationsquote von 12% unseren Erwartungen. Im zurückliegenden Geschäftsjahr haben wir mehr als 7.600 Einheiten ergebniswirksam verkauft und dabei fast 390 Mio. EUR Verkaufserlöse erzielt. Zusätzlich haben wir im vierten Quartal 2011 in einer der größten Wohnimmobilientransaktionen des Jahres in Deutschland zwei Tochtergesellschaften mit ca. 4.800 Einheiten ergebniswirksam verkauft und dabei einen Bruttoverkaufserlös von 330 Mio. EUR erwirtschaftet.
Wir begrüßen, dass der WOBA-Rechtstreit durch den Vergleich mit der Stadt Dresden nach der Zustimmung des Dresdner Stadtrats am 15. März beigelegt werden konnte und nun nur noch die formale Freigabe durch die Rechtsaufsichtsbehörde aussteht. Wir haben stets betont, dass wir offen für eine außergerichtliche Lösung sind und glauben, dass diese Einigung vor allem unseren Mietern zugute kommen wird.
In diesem Jahr wird für uns neben dem operativen Tagegeschäft vor allem die Optimierung unserer Kapitalstruktur im Vordergrund stehen, und dabei wir werden uns insbesondere auf die beiden im kommenden Jahr fälligen Kredite konzentrieren.'
Highlights
- FFO für 2011 in Höhe von 0,52 EUR je Aktie aus dem Vermietungsgeschäft. Einschließlich des Beitrags aus dem Verkauf hat die GAGFAH 2011 einen FFO in Höhe von 0,73 EUR je Aktie erwirtschaftet. Der FFO für das vierte Quartal 2011 einschließlich Verkauf belief sich auf 0,24 EUR je Aktie, davon EUR 0.17 aus dem Vermietungsgeschäft.
- Ergebnis aus der Vermietung von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien von 419,6 Mio. EUR in 2011 nach 460,1 Mio. EUR in 2010 bei durchschnittlich ca. 12.500 weniger Einheiten aufgrund von Verkäufen.
- Gewinnmarge aus dem Vermietungsgeschäft in 2011 in Höhe von 48,1%.
- Operatives Kerngeschäft entsprechend unseren Erwartungen mit einer Mietsteigerung von 1,5% auf same-store1) Basis, einer Fluktuationsquote von 12,0% und einer Leerstandsquote von 5,1%.
- Verkauf: In 2011 haben wir den Nutzen-/Lastenwechsel von 7.605 Einheiten für insgesamt 388,8 Mio. EUR vollzogen. Davon entfielen 4.897 Einheiten für 325,8 Mio. EUR auf unseren Core-Bestand und die übrigen 2.708 Einheiten für 63,0 Mio. EUR auf unseren Non-Core-Bestand.
- Portfolioverkauf: Zusätzlich zu den unter 'Verkauf' aufgeführten Einheiten haben wir im vierten Quartal 2011 zwei Tochtergesellschaften mit ca. 4.800 Einheiten ergebniswirksam verkauft und einen Bruttoverkaufserlös von 330,0 Mio. EUR bzw. liquide Mittel in Höhe von 67,0 Mio. EUR erzielt.
- Bewirtschaftungskosten je Einheit lagen 2011 bei 380 EUR bei durchschnittlich etwa 7,0% weniger Einheiten im Portfolio. 2010 lagen die Bewirtschaftungskosten bei 374 EUR je Einheit.
- Net Asset Value (NAV) in Höhe von 12,53 EUR je Aktie. Der Vermögenswert der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien lag per 31. Dezember 2011 bei 849 EUR je Quadratmeter.
Rechtsstreit mit der Stadt Dresden
Im Interesse einer schnellen Erledigung und weiteren guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit haben die WOBA-Gesellschaften und die Landeshauptstadt Dresden sich am 2. März vorbehaltlich der Zustimmung des Stadtrats der Landeshauptstadt Dresden sowie der Freigabe der Rechtsaufsichtsbehörde der Landeshauptstadt Dresden darauf verständigt, ihre Streitigkeiten vollumfänglich und einvernehmlich beizulegen. Der Stadt hat der Vereinbarung bereits am 15. März zugestimmt, und die Freigabe durch die Rechtsaufsichtsbehörde wird bis zum 21. März 2012 erwartet.
im Anhang finden Sie den Geschäftsbericht der GAGFAH S.A. 2011 und weitere Informationen.
Der Landtag Dresden hat dem Vergleich mit der GAGFAH S.A. zugestimmt,damit ist der Rechtsstreit beendet
GAGFAH S.A.
2-4, rue Beck
L-1222 Luxemburg
ISIN: LU0269583422 - Frankfurter Wertpapierbörse, Regulierter Markt (Prime Standard)
GAGFAH S.A. Geschäftszahlen für 2011
Luxemburg, 20. März 2012 - GAGFAH S.A. (Börse Frankfurt: GFJ) hat heute ihre Geschäftszahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2011 bekannt gegeben.
William Joseph Brennan, CEO der operativen Gesellschaften der GAGFAH S.A.: 'Die solide Performance der GAGFAH in 2011 hat zu einem EBITDA von mehr als 326 Mio. EUR und einem FFO von knapp 160 Mio. EUR bzw. 0,73 EUR je Aktie geführt und lag damit unter Berücksichtigung des um etwa 12.500 Einheiten kleineren Portfolios aufgrund von Verkäufen in etwa auf Vorjahresniveau.
Die operativen Kennzahlen entsprachen mit einer Mietsteigerung von 1,5%, einer Leerstandsquote von 5,1% und einer Fluktuationsquote von 12% unseren Erwartungen. Im zurückliegenden Geschäftsjahr haben wir mehr als 7.600 Einheiten ergebniswirksam verkauft und dabei fast 390 Mio. EUR Verkaufserlöse erzielt. Zusätzlich haben wir im vierten Quartal 2011 in einer der größten Wohnimmobilientransaktionen des Jahres in Deutschland zwei Tochtergesellschaften mit ca. 4.800 Einheiten ergebniswirksam verkauft und dabei einen Bruttoverkaufserlös von 330 Mio. EUR erwirtschaftet.
Wir begrüßen, dass der WOBA-Rechtstreit durch den Vergleich mit der Stadt Dresden nach der Zustimmung des Dresdner Stadtrats am 15. März beigelegt werden konnte und nun nur noch die formale Freigabe durch die Rechtsaufsichtsbehörde aussteht. Wir haben stets betont, dass wir offen für eine außergerichtliche Lösung sind und glauben, dass diese Einigung vor allem unseren Mietern zugute kommen wird.
In diesem Jahr wird für uns neben dem operativen Tagegeschäft vor allem die Optimierung unserer Kapitalstruktur im Vordergrund stehen, und dabei wir werden uns insbesondere auf die beiden im kommenden Jahr fälligen Kredite konzentrieren.'
Highlights
- FFO für 2011 in Höhe von 0,52 EUR je Aktie aus dem Vermietungsgeschäft. Einschließlich des Beitrags aus dem Verkauf hat die GAGFAH 2011 einen FFO in Höhe von 0,73 EUR je Aktie erwirtschaftet. Der FFO für das vierte Quartal 2011 einschließlich Verkauf belief sich auf 0,24 EUR je Aktie, davon EUR 0.17 aus dem Vermietungsgeschäft.
- Ergebnis aus der Vermietung von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien von 419,6 Mio. EUR in 2011 nach 460,1 Mio. EUR in 2010 bei durchschnittlich ca. 12.500 weniger Einheiten aufgrund von Verkäufen.
- Gewinnmarge aus dem Vermietungsgeschäft in 2011 in Höhe von 48,1%.
- Operatives Kerngeschäft entsprechend unseren Erwartungen mit einer Mietsteigerung von 1,5% auf same-store1) Basis, einer Fluktuationsquote von 12,0% und einer Leerstandsquote von 5,1%.
- Verkauf: In 2011 haben wir den Nutzen-/Lastenwechsel von 7.605 Einheiten für insgesamt 388,8 Mio. EUR vollzogen. Davon entfielen 4.897 Einheiten für 325,8 Mio. EUR auf unseren Core-Bestand und die übrigen 2.708 Einheiten für 63,0 Mio. EUR auf unseren Non-Core-Bestand.
- Portfolioverkauf: Zusätzlich zu den unter 'Verkauf' aufgeführten Einheiten haben wir im vierten Quartal 2011 zwei Tochtergesellschaften mit ca. 4.800 Einheiten ergebniswirksam verkauft und einen Bruttoverkaufserlös von 330,0 Mio. EUR bzw. liquide Mittel in Höhe von 67,0 Mio. EUR erzielt.
- Bewirtschaftungskosten je Einheit lagen 2011 bei 380 EUR bei durchschnittlich etwa 7,0% weniger Einheiten im Portfolio. 2010 lagen die Bewirtschaftungskosten bei 374 EUR je Einheit.
- Net Asset Value (NAV) in Höhe von 12,53 EUR je Aktie. Der Vermögenswert der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien lag per 31. Dezember 2011 bei 849 EUR je Quadratmeter.
Rechtsstreit mit der Stadt Dresden
Im Interesse einer schnellen Erledigung und weiteren guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit haben die WOBA-Gesellschaften und die Landeshauptstadt Dresden sich am 2. März vorbehaltlich der Zustimmung des Stadtrats der Landeshauptstadt Dresden sowie der Freigabe der Rechtsaufsichtsbehörde der Landeshauptstadt Dresden darauf verständigt, ihre Streitigkeiten vollumfänglich und einvernehmlich beizulegen. Der Stadt hat der Vereinbarung bereits am 15. März zugestimmt, und die Freigabe durch die Rechtsaufsichtsbehörde wird bis zum 21. März 2012 erwartet.
im Anhang finden Sie den Geschäftsbericht der GAGFAH S.A. 2011 und weitere Informationen.
Der Landtag Dresden hat dem Vergleich mit der GAGFAH S.A. zugestimmt,damit ist der Rechtsstreit beendet
GAGFAH S.A.: öffentliches Angebot zum Rückerwerb eigener Aktien im Wert von bis zu EUR 75 Mio. / Ablösung von William Joseph Brennan als Mitglied des Verwaltungsrates der GAGFAH S.A. und CEO der GAGFAH GROUP durch bisherigen CFO Stephen Charlton
GAGFAH S.A.
GAGFAH S.A.
2-4, rue Beck
L-1222 Luxemburg
ISIN: LU0269583422/WKN: A0LBDT
Frankfurter Wertpapierbörse, regulierter Markt (Prime Standard)
GAGFAH S.A.: AD-HOC MITTEILUNG GEMÄß § 15 WPHG
Aktienrückkaufprogramm/Management
GAGFAH S.A. macht öffentliches Angebot zum Rückerwerb eigener Aktien im Wert von bis zu EUR 75 Mio.
Luxemburg, 28. März 2012.
Der Verwaltungsrat der GAGFAH S.A. hat heute beschlossen, den Aktionären ein öffentliches Barangebot zum Rückerwerb von Aktien im Gesamtwert von EUR 75 Mio. zu machen. Das Angebot wird in Form einer modifizierten 'Holländischen Auktion' (Dutch Auction) abgegeben; die Angebotspreisspanne liegt zwischen EUR 6,00 und EUR 6,75 pro Aktie. Der Angebotspreis, der für alle Aktien der gleiche sein wird, wird auf Basis der Gesamtanzahl aller angedienten Aktien und den von den Aktionären innerhalb der Angebotspreisspanne bestimmten Preisen errechnet; er wird dem niedrigsten Preis innerhalb der Angebotspreisspanne entsprechen, zu dem GAGFAH S.A. Aktien zu einem Gesamtpreis von bis zu EUR 75 Mio. erwerben kann.
Die Annahmefrist beginnt am 29. März 2012 und endet, wenn sie nicht verlängert wird, am 27. April 2012. GAGFAH S.A. behält sich das Recht vor, das Angebot zu ändern, z.B. durch eine Erhöhung des Angebotsvolumens oder eine Erhöhung des Mindestangebotspreises (derzeit EUR 6,00) und/oder des Höchstangebotspreises (derzeit EUR 6,75). Die von verbundenen Unternehmen der Fortress Investment Group LLC beratenen Fonds mit dem Namensbestandteil Fortress, die Aktionäre der GAGFAH S.A. sind, haben sich verpflichtet, das Angebot für die von ihnen gehaltenen GAGFAH S.A. Aktien nicht anzunehmen. Das Rückkaufangebot unterliegt weiteren Bestimmungen, die in der Angebotsunterlage beschrieben sind. Es ist beabsichtigt, die Angebotsunterlage noch heute unter www.gagfah.com unter der Rubrik 'Aktienrückkaufangebot' zu veröffentlichen.
Bereits am 5. September 2011 unterbreitete die GAGFAH S.A. ihren Aktionären ein Rückkaufangebot zu einem in bar zu leistenden Gesamtkaufpreis von EUR 75 Mio. Dieses frühere Angebot konnte vom 6. September 2011 bis zum 4. Oktober 2011 angenommen werden und sah eine Angebotspreisspanne von EUR 3,50 bis EUR 5,00 pro Aktie vor. Im Rahmen dieses früheren Angebots, das überzeichnet war, hat die GAGFAH S.A. 15.150.277 Aktien zu einem Preis von EUR 4,95 pro Aktie erworben.
Ablösung von Herrn William Joseph Brennan als Mitglied des Verwaltungsrates der GAGFAH S.A. und CEO der GAGFAH GROUP durch den bisherigen CFO Herrn Stephen Charlton
Herr William Joseph Brennan und die GAGFAH S.A. haben sich heute darauf verständigt, dass Herr Brennan seine Ämter als Mitglied des Verwaltungsrates der GAGFAH S.A. und Chief Executive Officer der GAGFAH GROUP vorbehaltlich der Durchführung der hierfür erforderlichen gesellschaftsrechtlichen Formalitäten zur Verfügung stellt. Herr Brennan war seit April 2009 CEO der GAGFAH GROUP und seit August 2009 Mitglied des Verwaltungsrates der GAGFAH S.A. Sein Nachfolger als neues Mitglied des Verwaltungsrates und neuer Chief Executive Officer wird Herr Stephen Charlton. Herr Charlton ist seit Januar 2011 Chief Financial Officer der GAGFAH GROUP. Diese Funktion wird Herr Gerald Klinck als Interims-Chief Financial Officer der GAGFAH GROUP übernehmen. Herr Klinck kam im April 2011 als Head of Finance and Financial Controlling zur GAGFAH GROUP.
GAGFAH S.A.
GAGFAH S.A.
Zitat
Veröffentlichung nach § 15 WpHG
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
GAGFAH S.A.
2-4, rue Beck
L-1222 Luxemburg
ISIN: LU0269583422/WKN: A0LBDT
Frankfurter Wertpapierbörse, regulierter Markt (Prime Standard)
GAGFAH S.A.: AD-HOC MITTEILUNG GEMÄß § 15 WPHG
Aktienrückkaufprogramm/Management
GAGFAH S.A. macht öffentliches Angebot zum Rückerwerb eigener Aktien im Wert von bis zu EUR 75 Mio.
Luxemburg, 28. März 2012.
Der Verwaltungsrat der GAGFAH S.A. hat heute beschlossen, den Aktionären ein öffentliches Barangebot zum Rückerwerb von Aktien im Gesamtwert von EUR 75 Mio. zu machen. Das Angebot wird in Form einer modifizierten 'Holländischen Auktion' (Dutch Auction) abgegeben; die Angebotspreisspanne liegt zwischen EUR 6,00 und EUR 6,75 pro Aktie. Der Angebotspreis, der für alle Aktien der gleiche sein wird, wird auf Basis der Gesamtanzahl aller angedienten Aktien und den von den Aktionären innerhalb der Angebotspreisspanne bestimmten Preisen errechnet; er wird dem niedrigsten Preis innerhalb der Angebotspreisspanne entsprechen, zu dem GAGFAH S.A. Aktien zu einem Gesamtpreis von bis zu EUR 75 Mio. erwerben kann.
Die Annahmefrist beginnt am 29. März 2012 und endet, wenn sie nicht verlängert wird, am 27. April 2012. GAGFAH S.A. behält sich das Recht vor, das Angebot zu ändern, z.B. durch eine Erhöhung des Angebotsvolumens oder eine Erhöhung des Mindestangebotspreises (derzeit EUR 6,00) und/oder des Höchstangebotspreises (derzeit EUR 6,75). Die von verbundenen Unternehmen der Fortress Investment Group LLC beratenen Fonds mit dem Namensbestandteil Fortress, die Aktionäre der GAGFAH S.A. sind, haben sich verpflichtet, das Angebot für die von ihnen gehaltenen GAGFAH S.A. Aktien nicht anzunehmen. Das Rückkaufangebot unterliegt weiteren Bestimmungen, die in der Angebotsunterlage beschrieben sind. Es ist beabsichtigt, die Angebotsunterlage noch heute unter www.gagfah.com unter der Rubrik 'Aktienrückkaufangebot' zu veröffentlichen.
Bereits am 5. September 2011 unterbreitete die GAGFAH S.A. ihren Aktionären ein Rückkaufangebot zu einem in bar zu leistenden Gesamtkaufpreis von EUR 75 Mio. Dieses frühere Angebot konnte vom 6. September 2011 bis zum 4. Oktober 2011 angenommen werden und sah eine Angebotspreisspanne von EUR 3,50 bis EUR 5,00 pro Aktie vor. Im Rahmen dieses früheren Angebots, das überzeichnet war, hat die GAGFAH S.A. 15.150.277 Aktien zu einem Preis von EUR 4,95 pro Aktie erworben.
Ablösung von Herrn William Joseph Brennan als Mitglied des Verwaltungsrates der GAGFAH S.A. und CEO der GAGFAH GROUP durch den bisherigen CFO Herrn Stephen Charlton
Herr William Joseph Brennan und die GAGFAH S.A. haben sich heute darauf verständigt, dass Herr Brennan seine Ämter als Mitglied des Verwaltungsrates der GAGFAH S.A. und Chief Executive Officer der GAGFAH GROUP vorbehaltlich der Durchführung der hierfür erforderlichen gesellschaftsrechtlichen Formalitäten zur Verfügung stellt. Herr Brennan war seit April 2009 CEO der GAGFAH GROUP und seit August 2009 Mitglied des Verwaltungsrates der GAGFAH S.A. Sein Nachfolger als neues Mitglied des Verwaltungsrates und neuer Chief Executive Officer wird Herr Stephen Charlton. Herr Charlton ist seit Januar 2011 Chief Financial Officer der GAGFAH GROUP. Diese Funktion wird Herr Gerald Klinck als Interims-Chief Financial Officer der GAGFAH GROUP übernehmen. Herr Klinck kam im April 2011 als Head of Finance and Financial Controlling zur GAGFAH GROUP.
GAGFAH S.A.
Gagfah erwägt Wohnungsverkauf in Dresden
Offenbar steht am deutschen Immobilienmarkt ein neuer Großdeal bevor: Die hoch verschuldete Gagfah hat bestätigt, einen Verkauf ihrer rund 35.000 Wohnungen in Dresden zu prüfen. Die Aktionäre erfreut die Aussicht auf die Milliardentransaktion gar nicht.
Die Immobilienfirma Gagfah erwägt den Verkauf aller ihrer Wohnungen in Dresden. Entsprechende Medienberichte bestätigte das Unternehmen am Donnerstag auf Anfrage
Die rund 35.000 Wohnungen der ehemals kommunalen Gesellschaft Woba machten etwa ein Viertel des gesamten Portfolios aus und stünden mit rund 1,8 Milliarden Euro in den Büchern der Gagfah , sagte eine mit der Sache vertraute Person. Die Investmentbank Leonardo sei beauftragt worden, Käufer dafür zu suchen.
Infrage kämen eher strategische Interessenten als Finanzinvestoren. Es gebe aber noch keine konkreten Gespräche. "Der Prozess steht noch ganz am Anfang", sagte ein anderer Insider. Gagfah wollte sich zu den Plänen in Dresden nicht äußern. Ein Sprecher sagte nur: "Wir prüfen grundsätzlich immer alle Optionen."
Anleger nahmen die Nachrichten als Anlass zum Verkauf. Die Gagfah-Aktie büßte im frühen Handel fast 4 Prozent auf 6,81 Euro ein und war damit einer der größten Verlierer im Nebenwerteindex MDax .
Gagfah hatte die Woba Dresden 2006 gekauft. Dabei handelt es sich überwiegend um einfache, aber gut vermietete Plattenbauten in der sächsischen Landeshauptstadt. Mit der Privatisierung des Wohnungsbestandes konnte sich die Stadt damals auf einen Schlag entschulden.
Zuletzt machten aber nur negative Schlagzeilen über den Bestand die Runde: Die Stadt hatte die mehrheitlich dem US-Finanzinvestor Fortress gehörende Gagfah auf eine milliardenschwere Vertragsstrafe verklagt, weil das Unternehmen gegen Mieterschutzklauseln verstoßen haben soll. Der Rechtsstreit ist inzwischen beigelegt. Gagfah kam mit einem Vergleich und der Zahlung von 40 Millionen Euro davon.
Doch der monatelange Rechtsstreit belastete die Gespräche mit den Banken über die Refinanzierung. Insgesamt muss Gagfah in den nächsten Monaten rund 3,2 Milliarden Euro an Schulden verlängern. Eines der beiden 2013 fälligen Darlehen entfällt auf die Woba. In der Branche wird der angelaufene Woba-Prozess zwar nicht als Notverkauf eingeordnet. Doch das ungelöste Refinanzierungsthema dürfte den Preis drücken. "Realistisch sind eher 1,5 statt 1,8 Milliarden Euro", sagte ein Branchenkenner, der das Portfolio sehr gut kennt. Damit bliebe für die Gagfah am Ende kaum etwas übrig.
Aber auch mit 1,5 Milliarden Euro wäre der Woba-Verkauf die bislang größte Immobilientransaktion in Deutschland in diesem Jahr. Branchenkreisen zufolge dürfte sich die expansionshungrige Gagfah-Rivalin Deutsche Wohnen das Portfolio ebenso anschauen wie Pensionskassen und Versicherer, die sich zunehmend als Co-Investoren im Immobilienbereich engagieren. Dass in Dresden ein neuer Private-Equity-Investor zum Zuge kommt, gilt eher als unwahrscheinlich: Der Verkäufer muss eine nach dem Rechtsstreit verschärfte Sozialcharta mittragen, das Renditepotential ist begrenzt
Die Immobilienfirma Gagfah erwägt den Verkauf aller ihrer Wohnungen in Dresden. Entsprechende Medienberichte bestätigte das Unternehmen am Donnerstag auf Anfrage
Die rund 35.000 Wohnungen der ehemals kommunalen Gesellschaft Woba machten etwa ein Viertel des gesamten Portfolios aus und stünden mit rund 1,8 Milliarden Euro in den Büchern der Gagfah , sagte eine mit der Sache vertraute Person. Die Investmentbank Leonardo sei beauftragt worden, Käufer dafür zu suchen.
Infrage kämen eher strategische Interessenten als Finanzinvestoren. Es gebe aber noch keine konkreten Gespräche. "Der Prozess steht noch ganz am Anfang", sagte ein anderer Insider. Gagfah wollte sich zu den Plänen in Dresden nicht äußern. Ein Sprecher sagte nur: "Wir prüfen grundsätzlich immer alle Optionen."
Anleger nahmen die Nachrichten als Anlass zum Verkauf. Die Gagfah-Aktie büßte im frühen Handel fast 4 Prozent auf 6,81 Euro ein und war damit einer der größten Verlierer im Nebenwerteindex MDax .
Gagfah hatte die Woba Dresden 2006 gekauft. Dabei handelt es sich überwiegend um einfache, aber gut vermietete Plattenbauten in der sächsischen Landeshauptstadt. Mit der Privatisierung des Wohnungsbestandes konnte sich die Stadt damals auf einen Schlag entschulden.
Zuletzt machten aber nur negative Schlagzeilen über den Bestand die Runde: Die Stadt hatte die mehrheitlich dem US-Finanzinvestor Fortress gehörende Gagfah auf eine milliardenschwere Vertragsstrafe verklagt, weil das Unternehmen gegen Mieterschutzklauseln verstoßen haben soll. Der Rechtsstreit ist inzwischen beigelegt. Gagfah kam mit einem Vergleich und der Zahlung von 40 Millionen Euro davon.
Doch der monatelange Rechtsstreit belastete die Gespräche mit den Banken über die Refinanzierung. Insgesamt muss Gagfah in den nächsten Monaten rund 3,2 Milliarden Euro an Schulden verlängern. Eines der beiden 2013 fälligen Darlehen entfällt auf die Woba. In der Branche wird der angelaufene Woba-Prozess zwar nicht als Notverkauf eingeordnet. Doch das ungelöste Refinanzierungsthema dürfte den Preis drücken. "Realistisch sind eher 1,5 statt 1,8 Milliarden Euro", sagte ein Branchenkenner, der das Portfolio sehr gut kennt. Damit bliebe für die Gagfah am Ende kaum etwas übrig.
Aber auch mit 1,5 Milliarden Euro wäre der Woba-Verkauf die bislang größte Immobilientransaktion in Deutschland in diesem Jahr. Branchenkreisen zufolge dürfte sich die expansionshungrige Gagfah-Rivalin Deutsche Wohnen das Portfolio ebenso anschauen wie Pensionskassen und Versicherer, die sich zunehmend als Co-Investoren im Immobilienbereich engagieren. Dass in Dresden ein neuer Private-Equity-Investor zum Zuge kommt, gilt eher als unwahrscheinlich: Der Verkäufer muss eine nach dem Rechtsstreit verschärfte Sozialcharta mittragen, das Renditepotential ist begrenzt
GAGFAH … eine unendliche Geschichte?
Wir hatten am 6. Oktober 2011 über Insiderhandel mit GAGFAH-Aktien berichtet.
Insiderhandel mit GAGFAH-Aktien
Die Stadt Dresden hatte der GAGFAH bereits zwei Jahre zuvor mit Klage gedroht wegen Verstößen gegen die Sozialcharta, GAGFAH bot daraufhin 150 Arbeitsplätze, wenn Dresden auf Klage verzichtet. Anfang 2010 machte Dresden klar, dass dieses Angebot nicht ausreicht.
→ Aber: Nach den Ermittlungen wegen Insiderhandels wurde niemand veurteilt.
→ Im März 2012 einigten sich GAGFAH und die Stadt Dresden auf einen Vergleich. Der Vergleich legte der GAGFAH umfangreiche Verpflichtungen auf.
→ William Brennan teilte mit, dass man Dresden angeboten hätte, die Stadt an den steigenden Aktienkursen zu beteiligen (Kurs derzeit 6,99 Euro von Emmissionswert 19 Euro, zwischenzeitlich hatte er nach dem beschuldigten "Insiderhandel" bei 3,69 Euro in 07/2011 gelegen).
→ GAGFAH soll in den kommenden 9 Jahren 40 Millionen Euro in soziale Projekte und Besserstellung der WOBA-Mieter stecken (Wohnungen sanieren, es gab Vorfälle von Verwahrlosung, Schimmelbefall, überhöhten Mieten).
Junge Welt: GAGFAH lässt Dresden sausen
Mail 2012: GAGFAH will alle Dresdner Wohnungen verkaufen
GAGFAH bestätigt diesbezügliche Pressemeldungen, Wert des Deals: knapp 18 Milliarden Euro.
GAGFAH hatte sich 2006 verpflichtet, mindestens 35.000 Wohnungen 6 Jahre lang nicht zu verkaufen
GAGFAH (dahinter steht der US-amerikanische Investor Fortress) hat erhebliche finanzielle Engpässe, muss 2012 bereits 3,2 Milliarden Euro an die Hausbanken zurückzahlen.
(GoMoPa.net-Anmerkung: Das wussten die GAGFAH-Verantwortlichen doch sicher schon 2011/2012 – KEIN INSIDERHANDEL?)
Focus Money: GAGFAH will alle Dresdener Wohnungen verkaufen
Ganz frisch:
GAGFAH kauft 95 % der Aktien zurück.
GAGFAH kauft Aktien zurück
Insiderhandel mit GAGFAH-Aktien
Die Stadt Dresden hatte der GAGFAH bereits zwei Jahre zuvor mit Klage gedroht wegen Verstößen gegen die Sozialcharta, GAGFAH bot daraufhin 150 Arbeitsplätze, wenn Dresden auf Klage verzichtet. Anfang 2010 machte Dresden klar, dass dieses Angebot nicht ausreicht.
→ Aber: Nach den Ermittlungen wegen Insiderhandels wurde niemand veurteilt.
→ Im März 2012 einigten sich GAGFAH und die Stadt Dresden auf einen Vergleich. Der Vergleich legte der GAGFAH umfangreiche Verpflichtungen auf.
→ William Brennan teilte mit, dass man Dresden angeboten hätte, die Stadt an den steigenden Aktienkursen zu beteiligen (Kurs derzeit 6,99 Euro von Emmissionswert 19 Euro, zwischenzeitlich hatte er nach dem beschuldigten "Insiderhandel" bei 3,69 Euro in 07/2011 gelegen).
→ GAGFAH soll in den kommenden 9 Jahren 40 Millionen Euro in soziale Projekte und Besserstellung der WOBA-Mieter stecken (Wohnungen sanieren, es gab Vorfälle von Verwahrlosung, Schimmelbefall, überhöhten Mieten).
Junge Welt: GAGFAH lässt Dresden sausen
Mail 2012: GAGFAH will alle Dresdner Wohnungen verkaufen
GAGFAH bestätigt diesbezügliche Pressemeldungen, Wert des Deals: knapp 18 Milliarden Euro.
GAGFAH hatte sich 2006 verpflichtet, mindestens 35.000 Wohnungen 6 Jahre lang nicht zu verkaufen
GAGFAH (dahinter steht der US-amerikanische Investor Fortress) hat erhebliche finanzielle Engpässe, muss 2012 bereits 3,2 Milliarden Euro an die Hausbanken zurückzahlen.
(GoMoPa.net-Anmerkung: Das wussten die GAGFAH-Verantwortlichen doch sicher schon 2011/2012 – KEIN INSIDERHANDEL?)
Focus Money: GAGFAH will alle Dresdener Wohnungen verkaufen
Ganz frisch:
GAGFAH kauft 95 % der Aktien zurück.
GAGFAH kauft Aktien zurück
GAGFAH S.A.: Mitteilung des Ergebnisses des Aktienrückkaufangebots
Zitat
Mitteilung des Ergebnisses des Aktienrückkaufangebots
Luxemburg, 09. Mai 2012
Im Rahmen des auf den Erwerb eigener Aktien gerichteten und am 28. März 2012 auf der Internetseite der GAGFAH S.A. unter www.gagfah.com veröffentlichten Aktienrückkaufangebots sind der GAGFAH S.A. insgesamt 12.854.682 Aktien innerhalb der Preisspanne von EUR 6,00 bis EUR 6,75 angedient worden.
Der von der Gesellschaft nach Ablauf der Annahmefrist gemäß Ziffer 3.2 der Angebotsunterlage ermittelte Endgültige Kaufpreis wurde, wie in der Angebotsunterlage beschrieben, nach einem modifizierten holländischen Auktionsverfahren berechnet und beträgt EUR 6,70 je Aktie. Die 1.010.504 Aktien, die mit einem höheren Preis als dem Endgültigen Kaufpreis angeboten wurden, werden nicht zum Rückkauf angenommen.
Das Angebot der GAGFAH S.A. bezog sich auf einen Rückerwerbswert von insgesamt bis zu EUR 75.000.000,00.
Das Verhältnis, in dem Angebote berücksichtigt wurden, beträgt 1 zu 1,0581 (gerundet). Sofern sich bei der anteiligen Berücksichtigung Bruchteile ergaben, wurde auf die nächste ganze Aktienzahl abgerundet.
Danach werden im Ergebnis insgesamt 11.193.507 Aktien zurückgekauft.
Nach Abwicklung des Aktienrückkaufangebotes hält die GAGFAH S.A. demzufolge, unter Berücksichtigung der 15.150.277 bereits gehaltenen eigenen Aktien, insgesamt 26.343.784 eigene Aktien (entsprechend einem Anteil am Grundkapital von rund 11,89%).
GAGFAH S.A.
Investor Relations
Geschäftszahlen für das erste Quartal 2012
Luxemburg, 9. Mai 2012 - GAGFAH S.A. (Börse Frankfurt: GFJ) hat heute ihre Geschäftszahlen für das erste Quartal 2012 bekannt gegeben.
- Solides operatives Ergebnis in Q1 mit überdurchschnittlich hohen Investitionen in den Bestand
- 419 Einheiten für 34,4 Mio. EUR privatisiert (Nutzen-/Lastenwechsel); Nettogewinnmarge in Höhe von 26,6%
- Einzige in 2012 fällige Finanzverbindlichkeit über ca. 267 Mio. EUR erfolgreich verlängert
- Hauptaugenmerk in 2012 liegt auf den im kommenden Jahr auslaufenden Krediten
Stephen Charlton, CEO der operativen Gesellschaften der GAGFAH S.A.: 'Wir sind mit den Ergebnissen im ersten Quartal zufrieden. Das Vermietungsgeschäft und die Privatisierung entsprachen unseren Erwartungen, und so haben wir in den ersten drei Monaten des Jahres einen FFO von 0,13 EUR je Aktie erwirtschaftet. Neben dem soliden operativen Ergebnis profitieren wir bei unseren Finanzierungsgesprächen von der Vergleichsvereinbarung mit der Stadt Dresden zur Beendigung des Rechtsstreits. Die Wohnungsmärkte entwickeln sich positiv, und wir gehen davon aus, dass wir auch weiterhin Mietsteigerungen auf Marktniveau erzielen können.

