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Fehlende Diplomprüfung
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Dieses Thema wurde 1156 mal besucht und hat 2 Antworten.

superc
inaktiv
Fehlende Diplomprüfung
Hallo,
habe vor einiger Zeit schon ein Problem geschildert. Habe an der Fernuni Hagen BWL studiert, bin leider 4* durchs Prüfungsfach ABWL durchgefallen. Es geht dort also nix mehr (bis auf den Bachelor-Quatsch, den will ich aber nicht). In der Prüfungsordnung steht aber,
"...(4) Prüfungsleistungen in Diplomprüfungen, die die Kandidatin/ der Kandidat an wissenschaftlichen Hochschulen im Geltungsbereich des Grundgesetzes in demselben Studiengang erbracht hat, werden von Amts wegen angerechnet..."
Würde das also gehen, daß ich das Fach an einer anderen Hochschule schreibe, das würde dann ja angerechnet werden?
Wer kennt eine, wo man das schreiben kann, ohne in irgendwelche Vorlesungen gehen zu müssen?
grüße
-Superc-
habe vor einiger Zeit schon ein Problem geschildert. Habe an der Fernuni Hagen BWL studiert, bin leider 4* durchs Prüfungsfach ABWL durchgefallen. Es geht dort also nix mehr (bis auf den Bachelor-Quatsch, den will ich aber nicht). In der Prüfungsordnung steht aber,
"...(4) Prüfungsleistungen in Diplomprüfungen, die die Kandidatin/ der Kandidat an wissenschaftlichen Hochschulen im Geltungsbereich des Grundgesetzes in demselben Studiengang erbracht hat, werden von Amts wegen angerechnet..."
Würde das also gehen, daß ich das Fach an einer anderen Hochschule schreibe, das würde dann ja angerechnet werden?
Wer kennt eine, wo man das schreiben kann, ohne in irgendwelche Vorlesungen gehen zu müssen?
grüße
-Superc-
Ich mache mein Abi selbst im Fernkurs übe ILS, deswegen kann ich zm Teil mitfühlen, jedoch habe ich keine Ahnung wie es bei Fernuni´s und Fernhochschulen von statten geht. Ich kenne ansonsten noch die Europäische Fernhochschule Hamburg [euro-fh] (Ausschließlich Studienbereiche, wie Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsjurist usw. und noch mit Abschluss Dipl.-Kaufmann in Betriebswirtschaftslehre), dann kenne ich noch die auf technische Bereiche (Mechatronik, Robotik, elektrotechnik, Informatik usw.) spezialisierte FernFachhochschule Darmstadt (Bachelor- und Diplomstudiengänge), AKAD (auch betriebswirtschaftlicher Schwerpunkt) und ein paar andre Fernhochshculen aus Hamburg.
Aber bei eins muss ich dir zustimmen:
Was sich die Politiker bei den Bachelor- und Masterquatsch gedacht haben verstehe ich nicht. Gut, ich bin Globalisierungsgegner, aber durch diese Vereinheitlichung der Hochschulabschlüsse bzw Studiengänge verliert jedes Land einen Teil seiner Individualität und einige Länder, so auch wir, eine Menge an der Qualität unserer Studiengänge. Also wenn ich wählen gehen würde, wüsste ich wem ich wählen würde!
Aber bei eins muss ich dir zustimmen:
Was sich die Politiker bei den Bachelor- und Masterquatsch gedacht haben verstehe ich nicht. Gut, ich bin Globalisierungsgegner, aber durch diese Vereinheitlichung der Hochschulabschlüsse bzw Studiengänge verliert jedes Land einen Teil seiner Individualität und einige Länder, so auch wir, eine Menge an der Qualität unserer Studiengänge. Also wenn ich wählen gehen würde, wüsste ich wem ich wählen würde!
superc
inaktiv
das Problem ist aber, daß Prüfungen von Fachhochschulen vermutlich bei der Fernuni, die eine Universtität ist, nicht angerechnet werden, oder hat jemand eine andere Erfahrung?.
.. das Thema ist schon etwas komisch und mir kommt es so ähnlich vor, wie im "Blitzer-Forum" über "48 zu schnell - wie komm ich drum rum" zu plaudern... ähnlich finde ich auch das Gefühl die Klausuren (oder EAs) auszupacken: ist wie ein 10 EUR Knöllchen für Falschparken unterm Scheibenwischer zu finden :-) - Und ich finde es bißchen schade und bedenklich, daß Bildung hierzulande einer solchen Schnitzeljagd ähnelt, anstelle daß man vielleicht bißchen mehr Wert auf Inhalte legt. Was ich damit meine ist z.b.:
http://hbswk.hbs.edu/
"The Marketing Challenges of the China Olympics" ... das ist Wissen...
im Vergleich dazu: http://www.fernuni-hagen.de/universitaet/aktuelles/2008/05/02-ak-motivation.shtml
"Keine Lust mehr zum Lernen: Wenn die „Energiequelle Motivation“ mal trocken ist…"
Ich finde das spricht schon für sich... Irgendwie lustig.
Globalisierung finde ich hingegen keine schlechte Sache und sie ist im übrigen auch keine Erfindung der Bundesregierung, sondern vielmehr das Ergebnis von verschiedenen Entwicklungsprozessen einer Gesellschaft. Auch eine Angleichung der akad. Grade oder "Verkürzung der Studienzeit", wie manche es bezeichnen, ist theoretisch ja eine super Idee. Allerdings ist es das natürlich nicht, sondern das Gegenteil, also eine Verlängerung der Studienzeit ist der Fall. Bei ausländischen Unis kann jeder meistens direkt Master studieren ohne einen Bachelor zu haben. Es macht auch gar keinen Sinn einen MBA anzufangen, wenn man schon dipl. Kaufmann ist. Vielleicht für jemanden der dipl. Physiker ist und gerne noch ein paar kaufmännische skills erwerben möchte. Für alle anderen dauert ein (deutscher) MBA natürlich sehr viel länger als das Diplom. Ein Bachelor ist zwar zeitlich kürzer zu schaffen aber heißt im Ausland (und wörtlich übersetzt) eben "Junggeselle" und ist konnotativ in Deutschland zZt kein anerkannter Abschluß. Zumindest nicht in der Wirtschaft bei den Personalmanagern, die ich kenne. Und auch die Professoren raten im Nebensatz gerne "wenn Sie Bachelor machen, sollten Sie danach weiter studieren".
Daher ist das ganze ziemlicher Müll und eine große Zeitverschwendung. Es geht nur darum Scheine statt Strafzettel abzusahnen oder diese irgendwie geschickt umzutauschen.
Wo wir wieder beim Thema wären....
.. das Thema ist schon etwas komisch und mir kommt es so ähnlich vor, wie im "Blitzer-Forum" über "48 zu schnell - wie komm ich drum rum" zu plaudern... ähnlich finde ich auch das Gefühl die Klausuren (oder EAs) auszupacken: ist wie ein 10 EUR Knöllchen für Falschparken unterm Scheibenwischer zu finden :-) - Und ich finde es bißchen schade und bedenklich, daß Bildung hierzulande einer solchen Schnitzeljagd ähnelt, anstelle daß man vielleicht bißchen mehr Wert auf Inhalte legt. Was ich damit meine ist z.b.:
http://hbswk.hbs.edu/
"The Marketing Challenges of the China Olympics" ... das ist Wissen...
im Vergleich dazu: http://www.fernuni-hagen.de/universitaet/aktuelles/2008/05/02-ak-motivation.shtml
"Keine Lust mehr zum Lernen: Wenn die „Energiequelle Motivation“ mal trocken ist…"
Ich finde das spricht schon für sich... Irgendwie lustig.
Globalisierung finde ich hingegen keine schlechte Sache und sie ist im übrigen auch keine Erfindung der Bundesregierung, sondern vielmehr das Ergebnis von verschiedenen Entwicklungsprozessen einer Gesellschaft. Auch eine Angleichung der akad. Grade oder "Verkürzung der Studienzeit", wie manche es bezeichnen, ist theoretisch ja eine super Idee. Allerdings ist es das natürlich nicht, sondern das Gegenteil, also eine Verlängerung der Studienzeit ist der Fall. Bei ausländischen Unis kann jeder meistens direkt Master studieren ohne einen Bachelor zu haben. Es macht auch gar keinen Sinn einen MBA anzufangen, wenn man schon dipl. Kaufmann ist. Vielleicht für jemanden der dipl. Physiker ist und gerne noch ein paar kaufmännische skills erwerben möchte. Für alle anderen dauert ein (deutscher) MBA natürlich sehr viel länger als das Diplom. Ein Bachelor ist zwar zeitlich kürzer zu schaffen aber heißt im Ausland (und wörtlich übersetzt) eben "Junggeselle" und ist konnotativ in Deutschland zZt kein anerkannter Abschluß. Zumindest nicht in der Wirtschaft bei den Personalmanagern, die ich kenne. Und auch die Professoren raten im Nebensatz gerne "wenn Sie Bachelor machen, sollten Sie danach weiter studieren".
Daher ist das ganze ziemlicher Müll und eine große Zeitverschwendung. Es geht nur darum Scheine statt Strafzettel abzusahnen oder diese irgendwie geschickt umzutauschen.
Wo wir wieder beim Thema wären....

