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Osteuropa - die neue Steueroase
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Osteuropa - die neue Steueroase
Die EU-Erweiterung verschärft den Steuerwettbewerb - Neue Untersuchungen zeigen drastische Belastungsunterschiede.
Was den Steuerexperten in Bundesfinanzministerium und Kanzleramt schon seit längerem Sorge bereitet - nun können sie es schwarz auf weiß nachlesen: Mit dem EU-Beitritt von zehn neuen Staaten am 1. Mai kommt ein rasanter Steuerwettbewerb auf Deutschland zu. Vor allem in Osteuropa tun sich für deutsche Investoren profitable neue Steueroasen auf. Dies belegen jetzt zwei neue Studien zur steuerlichen Belastung von Kapitalgesellschaften, die auf Analysen von Christoph Spengel, Ökonom an der Universität Gießen, sowie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG beruhen. "Im Durchschnitt", warnt Spengel, "unterschreitet die Effektivbelastung in den Beitrittsstaaten im Jahr 2004 das Steuerniveau in Deutschland um mehr als 16 Prozentpunkte".
Sowohl seine Analyse als auch die von KPMG kommen zum Ergebnis, dass die Ertragsteuerbelastung von in Deutschland ansässigen Unternehmen mit etwa 38 % in 2004 noch immer entschieden zu hoch ist und - so Spengel - Investitionen in den neuen Beitrittsstaaten unter Berücksichtigung von besonderen Steuervergünstigungen sogar effektiv auf 40 % der deutschen Steuerbelastung heruntergedrückt werden können. Am attraktivsten ist nach beiden Untersuchungen die osteuropäische Republik Litauen mit einer durchschnittlichen Steuerbelastung von 13,1 % - die sich sogar wegen bestimmter Steuervergünstigungen noch auf maximal 7,3 % verringern kann. Danach folgen Lettland, Zypern, die Slowakei und Polen. Diese Staaten liegen nur unwesentlich über der Körperschaftsteuerbelastung im Steueroasenstaat Irland (12,5 %).
Bernd Erle, im KPMG-Vorstand für den Geschäftsbereich Tax zuständig, resümiert das Ergebnis des Steuervergleichs seines Hauses für 69 Länder der Welt so: Der Wettbewerb um Investitionen werde mittelfristig zu einer weiteren Senkung der Körperschaftsteuersätze in den osteuropäischen Beitrittsländern führen. Ungarn und Lettland hätten bereits eine Reduzierung beschlossen, andere Länder könnten folgen. "Für Deutschland", sagt Erle, "bedeutet dies eine Verschärfung des Standortwettbewerbs."
Belastungsvergleiche allein auf Grundlage der Körperschaftsteuersätze sind allerdings nicht wirklich aussagekräftig, solange sich die Bemessungsgrundlagen in den einzelnen Staaten unterscheiden sowie weitere Steuerarten hinzukommen. Zudem sind auch Entlastungen auf Grund von Steuervergünstigungen oder geplanten Tarifsenkungen mit einzubeziehen.
Diese Besonderheiten berücksichtigt die Untersuchung von Spengel, die er kürzlich auf der Münchner Steuerfachtagung der interessierten Fachöffentlichkeit vorstellte. Sie ermittelt die effektive Steuerbelastung in den Beitrittsstaaten, der deutsche Investoren mit ihren Tochtergesellschaften in diesen Staaten unterliegen, sowohl bei nationaler als auch bei grenzüberschreitender Geschäftstätigkeit. Den Berechnungen liegen Annahmen für Musterunternehmen zugrunde, die in fünf verschiedene Wirtschaftsgüter investiert haben, und zwar in Gebäude, maschinelle Anlagen, immaterielle Wirtschaftsgüter, Finanzanlagen und Vorräte.
Was die nationale Geschäftstätigkeit anbelangt, so beträgt in Deutschland die Steuerbelastung 36 %, während in den Beitrittsstaaten die Belastung durchschnittlich mit nur 19,7 % weit darunter liegt.
Bei grenzüberschreitender Geschäftstätigkeit mit Tochtergesellschaften gilt: Deutsche Muttergesellschaften können wegen der 95-prozentigen Freistellung ausländischer Gewinne von den erheblich niedrigeren Steuern der Beitrittsstaaten profitieren und dadurch die Belastung auf durchschnittlich 24,5 % absenken. Spengel empfiehlt allerdings eine Eigenkapitalfinanzierung der Tochtergesellschaft gegenüber der teureren Fremdkapitalfinanzierung. Solange Gewinne der Tochtergesellschaft im Ausland nicht an die deutsche Muttergesellschaft ausgeschüttet werden, verbleibt es bei der dortigen niedrigeren Körperschaftsteuerbelastung. Diese ist in Litauen (15,3 %), Zypern (16,7 %), Lettland (20,2 %), der Slowakei (22,3 %), Polen (23,0 %) und Ungarn (23,9 %) am günstigsten.
Spengel bezieht außerdem die in einzelnen Beitrittsstaaten gewährten Steuervergünstigungen mit in den Vergleich ein und kommt dann zu noch geringeren Effektivbelastungen von Tochtergesellschaften in Höhe von durchschnittlich nur noch 14,6 %. In Litauen sinkt die Belastung sogar auf 7,3 %, in Lettland auf 7,6 % und in der Slowakei auf lediglich 8,5 %.
In vielen Fällen dürften diese Investitionsanreize aber mit den EU-rechtlichen Beihilfeverboten unvereinbar sein, weshalb einige Länder den Verlust dieser Steuervergünstigungen durch weitere Tarifsenkungen zu kompensieren versuchen. Spengel nennt hier bereits beschlossene Absenkungen des Körperschaftsteuertarifs in Zypern (von 15 auf 10 %) für 2005, in Tschechien (von 28 auf 26 % für 2005 und auf 24 % für 2006) sowie in Estland (von 26 auf 22 % für 2006 und auf 20 % für 2007). Außerdem wird die schon jetzt in den derzeitigen EU-Ländern geltende Mutter-Tochterrichtlinie in den Beitrittsstaaten spätestens ab 2005 übernommen, so dass die dortigen Freistellungen von der Dividendenbesteuerung und vom Quellenabzug auch für Muttergesellschaften in den Beitrittsstaaten gelten werden.
Quelle: Handelsblatt vom 07.04.04
Was den Steuerexperten in Bundesfinanzministerium und Kanzleramt schon seit längerem Sorge bereitet - nun können sie es schwarz auf weiß nachlesen: Mit dem EU-Beitritt von zehn neuen Staaten am 1. Mai kommt ein rasanter Steuerwettbewerb auf Deutschland zu. Vor allem in Osteuropa tun sich für deutsche Investoren profitable neue Steueroasen auf. Dies belegen jetzt zwei neue Studien zur steuerlichen Belastung von Kapitalgesellschaften, die auf Analysen von Christoph Spengel, Ökonom an der Universität Gießen, sowie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG beruhen. "Im Durchschnitt", warnt Spengel, "unterschreitet die Effektivbelastung in den Beitrittsstaaten im Jahr 2004 das Steuerniveau in Deutschland um mehr als 16 Prozentpunkte".
Sowohl seine Analyse als auch die von KPMG kommen zum Ergebnis, dass die Ertragsteuerbelastung von in Deutschland ansässigen Unternehmen mit etwa 38 % in 2004 noch immer entschieden zu hoch ist und - so Spengel - Investitionen in den neuen Beitrittsstaaten unter Berücksichtigung von besonderen Steuervergünstigungen sogar effektiv auf 40 % der deutschen Steuerbelastung heruntergedrückt werden können. Am attraktivsten ist nach beiden Untersuchungen die osteuropäische Republik Litauen mit einer durchschnittlichen Steuerbelastung von 13,1 % - die sich sogar wegen bestimmter Steuervergünstigungen noch auf maximal 7,3 % verringern kann. Danach folgen Lettland, Zypern, die Slowakei und Polen. Diese Staaten liegen nur unwesentlich über der Körperschaftsteuerbelastung im Steueroasenstaat Irland (12,5 %).
Bernd Erle, im KPMG-Vorstand für den Geschäftsbereich Tax zuständig, resümiert das Ergebnis des Steuervergleichs seines Hauses für 69 Länder der Welt so: Der Wettbewerb um Investitionen werde mittelfristig zu einer weiteren Senkung der Körperschaftsteuersätze in den osteuropäischen Beitrittsländern führen. Ungarn und Lettland hätten bereits eine Reduzierung beschlossen, andere Länder könnten folgen. "Für Deutschland", sagt Erle, "bedeutet dies eine Verschärfung des Standortwettbewerbs."
Belastungsvergleiche allein auf Grundlage der Körperschaftsteuersätze sind allerdings nicht wirklich aussagekräftig, solange sich die Bemessungsgrundlagen in den einzelnen Staaten unterscheiden sowie weitere Steuerarten hinzukommen. Zudem sind auch Entlastungen auf Grund von Steuervergünstigungen oder geplanten Tarifsenkungen mit einzubeziehen.
Diese Besonderheiten berücksichtigt die Untersuchung von Spengel, die er kürzlich auf der Münchner Steuerfachtagung der interessierten Fachöffentlichkeit vorstellte. Sie ermittelt die effektive Steuerbelastung in den Beitrittsstaaten, der deutsche Investoren mit ihren Tochtergesellschaften in diesen Staaten unterliegen, sowohl bei nationaler als auch bei grenzüberschreitender Geschäftstätigkeit. Den Berechnungen liegen Annahmen für Musterunternehmen zugrunde, die in fünf verschiedene Wirtschaftsgüter investiert haben, und zwar in Gebäude, maschinelle Anlagen, immaterielle Wirtschaftsgüter, Finanzanlagen und Vorräte.
Was die nationale Geschäftstätigkeit anbelangt, so beträgt in Deutschland die Steuerbelastung 36 %, während in den Beitrittsstaaten die Belastung durchschnittlich mit nur 19,7 % weit darunter liegt.
Bei grenzüberschreitender Geschäftstätigkeit mit Tochtergesellschaften gilt: Deutsche Muttergesellschaften können wegen der 95-prozentigen Freistellung ausländischer Gewinne von den erheblich niedrigeren Steuern der Beitrittsstaaten profitieren und dadurch die Belastung auf durchschnittlich 24,5 % absenken. Spengel empfiehlt allerdings eine Eigenkapitalfinanzierung der Tochtergesellschaft gegenüber der teureren Fremdkapitalfinanzierung. Solange Gewinne der Tochtergesellschaft im Ausland nicht an die deutsche Muttergesellschaft ausgeschüttet werden, verbleibt es bei der dortigen niedrigeren Körperschaftsteuerbelastung. Diese ist in Litauen (15,3 %), Zypern (16,7 %), Lettland (20,2 %), der Slowakei (22,3 %), Polen (23,0 %) und Ungarn (23,9 %) am günstigsten.
Spengel bezieht außerdem die in einzelnen Beitrittsstaaten gewährten Steuervergünstigungen mit in den Vergleich ein und kommt dann zu noch geringeren Effektivbelastungen von Tochtergesellschaften in Höhe von durchschnittlich nur noch 14,6 %. In Litauen sinkt die Belastung sogar auf 7,3 %, in Lettland auf 7,6 % und in der Slowakei auf lediglich 8,5 %.
In vielen Fällen dürften diese Investitionsanreize aber mit den EU-rechtlichen Beihilfeverboten unvereinbar sein, weshalb einige Länder den Verlust dieser Steuervergünstigungen durch weitere Tarifsenkungen zu kompensieren versuchen. Spengel nennt hier bereits beschlossene Absenkungen des Körperschaftsteuertarifs in Zypern (von 15 auf 10 %) für 2005, in Tschechien (von 28 auf 26 % für 2005 und auf 24 % für 2006) sowie in Estland (von 26 auf 22 % für 2006 und auf 20 % für 2007). Außerdem wird die schon jetzt in den derzeitigen EU-Ländern geltende Mutter-Tochterrichtlinie in den Beitrittsstaaten spätestens ab 2005 übernommen, so dass die dortigen Freistellungen von der Dividendenbesteuerung und vom Quellenabzug auch für Muttergesellschaften in den Beitrittsstaaten gelten werden.
Quelle: Handelsblatt vom 07.04.04
Tja
und da brauchen wir uns alle nicht zu wundern, wenn die deutschen Arbeitsplätze in den in jeder Hinsicht deutlich preiswerten Osten verschwinden! Alleine in diesem Jahr werden das hunderttausende sein, und die wirklich großen Verlagerungen stehen erst die nächsten Jahre an!
Klar: Das Kapital geht dahin, wo es am effektivsten genutzt werden kann, und das ist eben derzeit in D nicht so besonders toll!
Klar: Das Kapital geht dahin, wo es am effektivsten genutzt werden kann, und das ist eben derzeit in D nicht so besonders toll!
Re: Tja
Zitat von »"Schwabenpower"«
und da brauchen wir uns alle nicht zu wundern, wenn die deutschen Arbeitsplätze in den in jeder Hinsicht deutlich preiswerten Osten verschwinden!
Beispiel:
Job-Export aus Deutschland immer schlimmer
Alina hat jetzt Ines' Arbeitsplatz
Zitat
68 317 Männer und Frauen sind im Bezirk Cottbus (Brandenburg) arbeitslos gemeldet, das entspricht einer Rekordquote von 23,1 Prozent. In den nächsten Tagen und Wochen werden weitere 161 Anträge auf Arbeitslosengeld hinzukommen.
Denn die Bekleidungsfirma Steilmann hat die gesamte Belegschaft ihres letzten deutschen Produktionsstandortes entlassen. 157 Frauen und vier Männer verlieren in Cottbus ihren Job, weil die Fertigung für Hosen, Kleider und Röcke in unserem Land zu teuer ist. „Deutsche Unternehmen sollten nicht auf eine bessere Politik warten, sondern die Chancen der EU-Osterweiterung nutzen“, hatte Georg Braun, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelstags (DIHK), Firmenchefs vor gut einer Woche ermutigt – und damit heftige Kritik ausgelöst
Als „vaterlandslos“ und „unpatriotisch“ wurden seine Äußerungen bezeichnet – dabei hat die Realität die „Ermutigung“ des DIHK-Präsidenten längst überholt.
„Wir sind jetzt doch nur ins Visier der Kritik geraten, weil wir die Letzten in unserer Branche sind, die die Produktion nun gänzlich verlagern“, ärgert sich Steilmann-Geschäftsführer Dr. Rüdiger Knaup. „Unsere Konkurrenten können nichts mehr verlagern, weil die schon vor Jahren Richtung Osten gezogen sind!“
Die Auflösung der letzten von ursprünglich 47 deutschen Steilmann-Produktionen in Cottbus hätte er gern vermieden, doch der Standort sei schon lange nicht mehr profitabel. „Die Mitarbeiter dort haben gute Arbeit geleistet, aber die Arbeitskosten sind einfach zu hoch.“ Dabei gehören die 161 Steilmann-Mitarbeiter in der Niederlausitz zu den letzten, die jetzt nach Hause geschickt werden.
In den vergangenen zehn Jahren mussten in Deutschland 8000 „Steilmänner“ gehen! Im Billiglohnland Rumänien dagegen beschäftigt das Wattenscheider Unternehmen mittlerweile über 10 000 Näherinnen, Büglerinnen, Zuschneiderinnen –, weil dort Löhne und Nebenkosten gerade mal ein Zehntel im Vergleich zum deutschen Lohnniveau ausmachen.
Solche Entscheidungen gegen den teuren Standort Deutschland hält auch Klaus Zimmermann, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), für gerechtfertigt: „Schön patriotisch, aber pleite kann nicht die Lösung sein! Es ist die verdammte Pflicht der Unternehmen, wirtschaftlich zu produzieren.“
KLRSUWS
inaktiv
Bei den Beitrittsländern wird massiv versucht, das Steuerdumping zu unterbinden, ob das Erfolg bringt, wird sich zeigen.
Rumänien und Bulgarien sind da noch etwas freier. In Rumänien gibt es über 20 Regionen, in denen die Arbeitslosigkeit höher als der doppelte Landesdurchschnitt ist. Hier werden min. 3 Jahre keine Unternehmenssteuern verlangt.
In Bulgarien sind es in den armen Regionen genau 5 Jahre, die keine Steuern fällig sind.
Wer allerding diese Regionen gesehen hat, weiß, warum das so ist. Gute Arbeiter findet man nur in jenen Regionen, wo schon andere Investoren sind.
Gruss, klrsuws
Rumänien und Bulgarien sind da noch etwas freier. In Rumänien gibt es über 20 Regionen, in denen die Arbeitslosigkeit höher als der doppelte Landesdurchschnitt ist. Hier werden min. 3 Jahre keine Unternehmenssteuern verlangt.
In Bulgarien sind es in den armen Regionen genau 5 Jahre, die keine Steuern fällig sind.
Wer allerding diese Regionen gesehen hat, weiß, warum das so ist. Gute Arbeiter findet man nur in jenen Regionen, wo schon andere Investoren sind.
Gruss, klrsuws
KLRSUWS schrieb:
Wer allerding diese Regionen gesehen hat, weiß, warum das so ist. Gute Arbeiter findet man nur in jenen Regionen, wo schon andere Investoren sind.
Nun ja, ein bischen sehr verallgemeinernd dieser Satz...... Haben Sie da drüben schon mal qualifiziertes Personal gesucht, um diese Behauptung aufstellen zu können?. Oder sind Sie da mal kurz durchgefahren und haben mit ein paar Leuten geplaudert?
Wer allerding diese Regionen gesehen hat, weiß, warum das so ist. Gute Arbeiter findet man nur in jenen Regionen, wo schon andere Investoren sind.
Nun ja, ein bischen sehr verallgemeinernd dieser Satz...... Haben Sie da drüben schon mal qualifiziertes Personal gesucht, um diese Behauptung aufstellen zu können?. Oder sind Sie da mal kurz durchgefahren und haben mit ein paar Leuten geplaudert?
Re: Gobalisierung - NEIN DANKE
Zitat von »"C-TEK"«
So sieht die andere Seite aus.
Das sollte man schon gelesen haben:
http://www.attac.de/archiv/globalprinzipien.pdf
Ein hochinformativer Text - vor allem aber die Quintessenz, beginnend ab Seite 81 unter der Überschrift Die sieben Todsünden...
Glaube, den Text werde ich später noch einmal mit mehr Zeit dafür lesen...
KLRSUWS
inaktiv
@ Schwabenpower
Es war relativ einfach, Super - Leute für das Middle Management zu bekommen. Egal wie hoch die Anforderungen gestellt wurden, diese jungen Leute von der Uni mit Auslandserfahrung, Sprachkenntnissen , usw. können alles bringen.
Das Thema Produktionsarbeiter war bedeutend abenteuerlicher. Sie waren teilweise seit 10 Jahren arbeitslos, von Beruf Bauern, alle möglichen Leute suchen Arbeit. Teilweise mußten am Tag mehr Arbeiter entlassen werden als eingestellt wurden ... .
Aber ich freue mich, wenn nicht jeder meine durchwachsenen Erfahrungen teilt.
Gruss, klrsuws
Es war relativ einfach, Super - Leute für das Middle Management zu bekommen. Egal wie hoch die Anforderungen gestellt wurden, diese jungen Leute von der Uni mit Auslandserfahrung, Sprachkenntnissen , usw. können alles bringen.
Das Thema Produktionsarbeiter war bedeutend abenteuerlicher. Sie waren teilweise seit 10 Jahren arbeitslos, von Beruf Bauern, alle möglichen Leute suchen Arbeit. Teilweise mußten am Tag mehr Arbeiter entlassen werden als eingestellt wurden ... .
Aber ich freue mich, wenn nicht jeder meine durchwachsenen Erfahrungen teilt.
Gruss, klrsuws
@klursws
prima, Sie haben aus Ihrem eigenen Erfahrungsschatz berichtet.. freut mich! Das mit dem Middle-Management kann ich voll bestätigen: da gibt es hervorragend ausgebildete Leute für in diesen Ländern, mit betriebswirtschaftlichem know-how, Englischkenntninssen und mit Willen!
Ihre Arbeitererfahrungen kann ich teilweise nachvollziehen. Das ist schon etwas schwieriger, aber sicherlich machbar. Ansonsten kleiner Tip am Rande: Gründen Sie mit staatlichen Zuschüßen einen PPP-Betrieb als Qualifizierungsbetrieb für die spätere Arbeit (Sie erhalten die Hälfte aller anfallenden Kosten hierfür wieder direkt erstattet als verlorener Zuschuß!) Damit können Sie Ihre Arbeiter direkt qualifizieren auf Ihren Betrieb und das zu moderateren Kosten!
Ihre Arbeitererfahrungen kann ich teilweise nachvollziehen. Das ist schon etwas schwieriger, aber sicherlich machbar. Ansonsten kleiner Tip am Rande: Gründen Sie mit staatlichen Zuschüßen einen PPP-Betrieb als Qualifizierungsbetrieb für die spätere Arbeit (Sie erhalten die Hälfte aller anfallenden Kosten hierfür wieder direkt erstattet als verlorener Zuschuß!) Damit können Sie Ihre Arbeiter direkt qualifizieren auf Ihren Betrieb und das zu moderateren Kosten!
KLRSUWS
inaktiv
Unser Artikel, den kein Mensch so gebrauchen kann, wie er in der Phase ist, war immer der Renner auf jedem Wochenmarkt ...
Nein - was ich sagen will - das ist kein Sprint, das ist ein Marathon, der länger als 2:10 dauert.
Nur mit Kostenrechnung allein ist der Sache nicht beizukommen.
Gruss, klrsuws
Nein - was ich sagen will - das ist kein Sprint, das ist ein Marathon, der länger als 2:10 dauert.
Nur mit Kostenrechnung allein ist der Sache nicht beizukommen.
Gruss, klrsuws
Zurück
zum Thema.
Und unsere Politiker schimpfen auf die niedrigen Steuersätze der Beitrittsländer und fordern diese noch auf, die Steuersätze anzuheben.
Anstatt dass sich die Herrschaften Gedanken darüber machen würden, wieso dies diese Länder mit niedrigeren Sätzen schaffen, und auch ohne die Überweisungen aus der EU Infrastrukturmassnahmen durchziehen.
Und unsere Politiker schimpfen auf die niedrigen Steuersätze der Beitrittsländer und fordern diese noch auf, die Steuersätze anzuheben.
Anstatt dass sich die Herrschaften Gedanken darüber machen würden, wieso dies diese Länder mit niedrigeren Sätzen schaffen, und auch ohne die Überweisungen aus der EU Infrastrukturmassnahmen durchziehen.
zu
den qualifiierten Arbeitern.
Ich kenne nur Rumänien im "Wilden Osten" aus verschiedenen Reisen, 4 x jährlich.
Die jungen Leute dort können die meisten Englisch oder auch Französisch, die schulische Ausbildung ist in Ordnung.
Die Rekrutierung der Arbeiter ist sicher nicht ganz einfach, aber die Leute sind willig.
Ich habe dort bei meinem letzten Besuch 1 Woche mit Arbeitern in der Produktion zusammengearbeitet.
Die Arbeiter sind bereits seit Jahren dort beschäftigt und absolut gut eingearbeitet.
Die Leute sind willig und immer für kreative Lösungen zu haben. Sie sind begeisterungsfähig und maulen nicht, wenn einmal um zwei drei Stunden am Tag "drangehängt" wird. Obwohl in der Ecke in der ich mich bewege auch Samstag als Arbeitstag normal ist.
Das einzige Manko das ich gesehen habe ist die Produktivität. Aber wenn dort drei Monate Unterweisung gemacht wird, dann stimmt das auch (soweit wie das mit den gebrauchten Maschinen möglich ist) und die Unternehmen in D können einpacken.
Aber dies interessiert bei uns weder Gewerkschafter, noch Politker.
Lassen wir uns überraschen was da noch alles kommen wird.
Jedes Volk hat die Regierung die es verdient.
Ich kenne nur Rumänien im "Wilden Osten" aus verschiedenen Reisen, 4 x jährlich.
Die jungen Leute dort können die meisten Englisch oder auch Französisch, die schulische Ausbildung ist in Ordnung.
Die Rekrutierung der Arbeiter ist sicher nicht ganz einfach, aber die Leute sind willig.
Ich habe dort bei meinem letzten Besuch 1 Woche mit Arbeitern in der Produktion zusammengearbeitet.
Die Arbeiter sind bereits seit Jahren dort beschäftigt und absolut gut eingearbeitet.
Die Leute sind willig und immer für kreative Lösungen zu haben. Sie sind begeisterungsfähig und maulen nicht, wenn einmal um zwei drei Stunden am Tag "drangehängt" wird. Obwohl in der Ecke in der ich mich bewege auch Samstag als Arbeitstag normal ist.
Das einzige Manko das ich gesehen habe ist die Produktivität. Aber wenn dort drei Monate Unterweisung gemacht wird, dann stimmt das auch (soweit wie das mit den gebrauchten Maschinen möglich ist) und die Unternehmen in D können einpacken.
Aber dies interessiert bei uns weder Gewerkschafter, noch Politker.
Lassen wir uns überraschen was da noch alles kommen wird.
Jedes Volk hat die Regierung die es verdient.
okmokm1
inaktiv
Re: zu
In Ungarn fällt auch dieses Manko weg.
Zitat von »"krekon"«
"Das einzige Manko das ich (in Rumänien) gesehen habe ist die Produktivität..."
Ich glaube langsam dies alles ist Absicht. Fragt sich nur wieso?
Zitat von »"krekon"«
"Aber dies interessiert bei uns weder Gewerkschafter, noch Politker..."
Re: zu
Zitat von »"okmokm1"«
Ich glaube langsam dies alles ist Absicht. Fragt sich nur wieso?
@
Könnte doch sein, das bei uns zu viele sitzen, die zu wenig in die Zukunft denken können und wollen. Auch mag es möglich sein, das man zu sehr mit dem füllen seiner eigenen Taschen beschäftigt ist, und gar nicht merkt, das ,wenn es mal soweit ist, alle leere Taschen in Deutschland haben, auch die Leute, die heute noch Ihre Taschen ganz schön gestopft haben. Die armen Leute in den Führungsetagen sind doch alle zu sehr im Streß, und haben somit auch keine Zeit, mal etwas weiter zu denken.Denn wenn man mal mehr auf Wirtschaftsfachleute hören würde, würde sich vieles besser und schneller zum Positiven verändern.
Grüße
Heinrich
fengshuiman
inaktiv
deutsche Unternehmer im Steuerparadies
Ich denke, dieses Problem wird sich (zwar wenig erfreulich für alle Beteiligten) in Kürze selbst erledigen.
Was die meisten Unternehmer, die ihre Produktion in Billiglohnländer verlagern, nicht zu bedenken scheinen, ist die Tatsache, dass sie bald ihre tollen, billig produzierten Produkte nicht mehr verkaufen können. Der ach so billige rumänische oder phillipinische Mitarbeiter verdient nicht genug dafür, und der ehemahlige deutsche Mitarbeiter kann sich dieses Produkt dank Arbeitslosigkeit nun auch nicht mehr leisten.
Da alle "sogenannten Experten" immer nur mit den statistischen Daten der Vergangenheit arbeiten, gerät der Blick auf die Zukunft leider nur sehr kurz. Ein Unternehmensberater, der heute empfielt im Ausland zu produzieren, sollte mal bei Henry Ford nachlesen. Auf die Frage, warum er die Fließbandproduktion erfunden habe, antwortete dieser, es wäre nicht wegen der niedrigeren Produktionskosten gewesen, sondern er habe damit erreicht, dass zu ersten Mal in der Geschichte seiner Firma sich seine Angestellten seine Produkte leisten könnten. Und dies sei wichtiger als jede Einsparung, da dies langfristig den Absatz sichere.
In diesem Sinne
Lothar
Was die meisten Unternehmer, die ihre Produktion in Billiglohnländer verlagern, nicht zu bedenken scheinen, ist die Tatsache, dass sie bald ihre tollen, billig produzierten Produkte nicht mehr verkaufen können. Der ach so billige rumänische oder phillipinische Mitarbeiter verdient nicht genug dafür, und der ehemahlige deutsche Mitarbeiter kann sich dieses Produkt dank Arbeitslosigkeit nun auch nicht mehr leisten.
Da alle "sogenannten Experten" immer nur mit den statistischen Daten der Vergangenheit arbeiten, gerät der Blick auf die Zukunft leider nur sehr kurz. Ein Unternehmensberater, der heute empfielt im Ausland zu produzieren, sollte mal bei Henry Ford nachlesen. Auf die Frage, warum er die Fließbandproduktion erfunden habe, antwortete dieser, es wäre nicht wegen der niedrigeren Produktionskosten gewesen, sondern er habe damit erreicht, dass zu ersten Mal in der Geschichte seiner Firma sich seine Angestellten seine Produkte leisten könnten. Und dies sei wichtiger als jede Einsparung, da dies langfristig den Absatz sichere.
In diesem Sinne
Lothar
Hallo!
Besser kann man die derzeitige Wirtschaftssituation nicht ausdrücken:
Hoffentlich versteht das Kapital eines Tages, dass Autos keine Autos kaufen können. Übrigens: Hätten Sie sich vorstellen können, dass eines Tages der Sprecher der deutschen Industrie, die Politik eines sozialdemokratischen Kanzlers "über Alles" würdigt?
Irgendetwas stimmt nicht in diesem Lande ...
Hieß es früher noch GO WEST hören wir heute überall GO EAST. Was schließen wir daraus? Das der Wind sich gedreht hat.
In diesem Sinne ...
Besser kann man die derzeitige Wirtschaftssituation nicht ausdrücken:
Zitat
Was die meisten Unternehmer, die ihre Produktion in Billiglohnländer verlagern, nicht zu bedenken scheinen, ist die Tatsache, dass sie bald ihre tollen, billig produzierten Produkte nicht mehr verkaufen können. Der ach so billige rumänische oder phillipinische Mitarbeiter verdient nicht genug dafür, und der ehemahlige deutsche Mitarbeiter kann sich dieses Produkt dank Arbeitslosigkeit nun auch nicht mehr leisten.
Hoffentlich versteht das Kapital eines Tages, dass Autos keine Autos kaufen können. Übrigens: Hätten Sie sich vorstellen können, dass eines Tages der Sprecher der deutschen Industrie, die Politik eines sozialdemokratischen Kanzlers "über Alles" würdigt?
Irgendetwas stimmt nicht in diesem Lande ...
Hieß es früher noch GO WEST hören wir heute überall GO EAST. Was schließen wir daraus? Das der Wind sich gedreht hat.
In diesem Sinne ...
Re: deutsche Unternehmer im Steuerparadies
Zitat von »"fengshuiman"«
Da alle "sogenannten Experten" immer nur mit den statistischen Daten der Vergangenheit arbeiten, gerät der Blick auf die Zukunft leider nur sehr kurz. Ein Unternehmensberater, der heute empfielt im Ausland zu produzieren, sollte mal bei Henry Ford nachlesen.
In diesem Sinne
Lothar
@
Lothar
Das Problem unserer heutigen Führungsexperten ist es doch, das die meisten Berater gar nicht gelernt haben, auch mal einen Betrieb für die nächsten 20 oder 30 Jahre zu planen. Viele sind gerade noch in der Lage, auf max 5 Jahre nach vorn zu schauen.
@
Klaus
Der Wind bläst immer stärker, und die Bürger werden schon wach werden.
Grüße
Heinrich
Ungarn
Ich als Kaufmann aus Budapest kann an fast alle Behauptungen zustimmen.
Trotzdem bin ich traurig, wie der BRD sein Respekt , Vorbild, Ansehen langsam aber sicher in Europa und weltweit verliert.
Ich kenne viele Deutsche Unternehmer und Privat Leute die in Ungarn seit Jahren leben und keine einzige will nochmals nach Deutschland zurückkehren.
Es müsste ein Grund dafür geben.
Oder ?
Trotzdem bin ich traurig, wie der BRD sein Respekt , Vorbild, Ansehen langsam aber sicher in Europa und weltweit verliert.
Ich kenne viele Deutsche Unternehmer und Privat Leute die in Ungarn seit Jahren leben und keine einzige will nochmals nach Deutschland zurückkehren.
Es müsste ein Grund dafür geben.
Oder ?
@tradejoker
Klar, daß viele nicht mehr zurückwollen... das ist im menschlichen Wesen des durchschnittlichen Bundesbürgers begründet. Während in Ungarn und anderen osteuropäischen Ländern die Menschen noch vernünftig miteinander kommunizieren und Probleme im persönlichen Gespräch zu lösen versuchen, macht das in D der Anwalt, weil die Deutschen nicht mehr in der Lage sind, offen miteinander zu kommunizieren. Neid, Eifersucht auf erfolgreiche Leute, mangelnde Akzeptanz anderer lebens-und Denkweisen steuern auch noch was dazu bei und die absolute Unfähigkeit unserer durchschnittlichen Politikergilde, überhaupt ein einziges Problem sinnvoll zu lösen geben uns dann hier den Rest. Der letzte mache bitte das Licht aus....
Ein Beispiel....
@Schwabenpower
Ja, so sind die Deutschen tatsächlich. Da führt leider kein Weg daran vorbei! Man muss sich in diesem Zusammenhang einmal fragen, "warum das Gro der Deutschen tatsächlich SO ist." Liegt es etwa am Wohnumfeld?
In vielen städtischen Gebieten Deutschlands fehlt es inzwischen an gediegener, architektonischer Bausubstanz, aus unserer hystorischen Vergangenheit. Nehmen wir einmal das Ruhrgebiet: hat der Krieg diese teils Kunstdenkmäler nicht dahin gerafft war es beispielsweise in Essen und Umgebung, die SPD mit ihrer rigorosen Erneuerungspolitik. Lange schon sitzen diese Verantwortlichen hier in den Rathäusern fest und irgendwie inzwischen bereits, manifestiert.
Hinzu kommt sicherlich immer mehr, der nunmehr sichtbare schlechte Branchenmix mit seinen breitgestreuten Franichaise-Ketten-Läden. Es gibt kaum noch verlockende Geschäfte für den individuellen Menschen. Niemand kann inzwischen mehr diese vor Ort hohen Mietpreise bezahlen.
Diese Trostlosigkeit wird, bei den inzwischen immer seltener werdenen Spaziergängen vor Ort, jedem einigermaßen kritischen Betrachter mehr als deutlich.
Wo soll die Kraft für Sinnlichkeit und Hoffnung her kommen...?
Meiner Meinung nach ist dies genau der Gefahrenbereich, wo es bei vielen Leuten plötzlich einfach nicht mehr richtig klickt.
Flexible Menschen suchen sich ihre Augenweiden sicherlich inzwischen irgendwo anders, beispielsweise im benachbarten Ausland. Die Unflexiblen derer jedoch, leben und irgendwann vegitieren sicherlich eines Tages schicksalergeben nur noch einfach vor sich hin.
Inzwischen frage ich mich natürlich allen ernstes, warum ein Staat, mit einer solchen großen Vergangenheit, dies so einfach zulässt und hinnimmt...
Aber wie man ja inzwischen weiss, haben diese Herrschaften ihre Wochendend-Aufenthaltsstationen nicht unbeding in den Ballungsgebieten wo es von armen und auch inzwischen leider verarmten Kreaturen nur so wimmelt...
vander
Ja, so sind die Deutschen tatsächlich. Da führt leider kein Weg daran vorbei! Man muss sich in diesem Zusammenhang einmal fragen, "warum das Gro der Deutschen tatsächlich SO ist." Liegt es etwa am Wohnumfeld?
In vielen städtischen Gebieten Deutschlands fehlt es inzwischen an gediegener, architektonischer Bausubstanz, aus unserer hystorischen Vergangenheit. Nehmen wir einmal das Ruhrgebiet: hat der Krieg diese teils Kunstdenkmäler nicht dahin gerafft war es beispielsweise in Essen und Umgebung, die SPD mit ihrer rigorosen Erneuerungspolitik. Lange schon sitzen diese Verantwortlichen hier in den Rathäusern fest und irgendwie inzwischen bereits, manifestiert.
Hinzu kommt sicherlich immer mehr, der nunmehr sichtbare schlechte Branchenmix mit seinen breitgestreuten Franichaise-Ketten-Läden. Es gibt kaum noch verlockende Geschäfte für den individuellen Menschen. Niemand kann inzwischen mehr diese vor Ort hohen Mietpreise bezahlen.
Diese Trostlosigkeit wird, bei den inzwischen immer seltener werdenen Spaziergängen vor Ort, jedem einigermaßen kritischen Betrachter mehr als deutlich.
Wo soll die Kraft für Sinnlichkeit und Hoffnung her kommen...?
Meiner Meinung nach ist dies genau der Gefahrenbereich, wo es bei vielen Leuten plötzlich einfach nicht mehr richtig klickt.
Flexible Menschen suchen sich ihre Augenweiden sicherlich inzwischen irgendwo anders, beispielsweise im benachbarten Ausland. Die Unflexiblen derer jedoch, leben und irgendwann vegitieren sicherlich eines Tages schicksalergeben nur noch einfach vor sich hin.
Inzwischen frage ich mich natürlich allen ernstes, warum ein Staat, mit einer solchen großen Vergangenheit, dies so einfach zulässt und hinnimmt...
Aber wie man ja inzwischen weiss, haben diese Herrschaften ihre Wochendend-Aufenthaltsstationen nicht unbeding in den Ballungsgebieten wo es von armen und auch inzwischen leider verarmten Kreaturen nur so wimmelt...
vander



