HCI Capital AG
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HCI - Hanseatische Immobilienfonds Österreich II GmbH & Co. KG
Nach Immobilienverkauf hohe Verluste für Anleger
Der im Jahr 2002 vom Emissionshaus HCI aufgelegte Hanseatische Immobilienfonds Österreich II GmbH & Co. KG wird für die Anleger zum Fiasko. Durch einen vom Fondsmanagement betriebenen Verkauf der Immobilien soll jetzt wenigstens die Rückführung der Darlehen ermöglicht werden
Anderenfalls drohe wegen der sich anbahnenden weiteren Leerstände die Insolvenz des Fonds und die Rückforderung der in den letzten mehr als 9 Jahren erhaltenen Ausschüttungen von nicht einmal 30% des investierten Kapitals. Für die Anleger bedeutet dies einen Verlust von 70%.
Hohe Risiken haben sich verwirklicht
Geschlossene Immobilienfonds sind, wie der Bundesgerichtshof in seinem Urteil zu Az. III ZR 249/09 formuliert, unternehmerische Beteiligungen die als solche das Risiko bergen, dass das eingesetzte Kapital zumindest zu einem Teil verloren gehen kann. Dieses Risiko hängt in seinem Ausmaß unter anderem von der Eigenkapital-/Fremdkapitalquote, der Entwicklung der Immobilienpreise und Mieteinkünfte und den zu Grunde gelegten Wertansätzen ab. Da passt es bereits wenig, dass der HCI Fonds Österreich II bereits auf dem Prospektumschlag als "wertbeständige Vermögensanlage" beworben wurde.
Schadenersatz wegen Falschberatung
Zahlreiche Anleger des Fonds berichten uns, dass sie von ihren Beratern im Vorfeld der Beteiligung an dem Fonds über die Risiken des Fonds nicht informiert wurden. Einige Punkte tauchen dabei immer wieder auf:
- Wertverlust der Immobilien: Der Wert von Gewerbeimmobilien unterliegt, ebenso wie die Mieten für Gewerbeimmobilien, starken konjunkturellen Schwankungen. Dementsprechend handelt es sich bei dem Immobilienfonds keinesfalls um eine wertbeständige Anlage.
- Anschlussvermietungsrisiko: Abhängig von der wirtschaftlichen Situation am Immobilienstandort und der sich verändernden Attraktivität eines Standortes kann es Schwierigkeiten geben, freiwerdende Mietflächen neu zu vermieten. Hier sind gegebenenfalls Leerstände, Aufwendungen für die Mietersuche und Investitionen in die Anpassung der Mietflächen an die Anforderungen neuer Mieter vorzunehmen, die sich nachteilig auf die Einnahmen des Fonds auswirken können. Auch können die bei Anschlussvermietungen zu erzielenden mieten starken Schwankungen unterliegen, also auch erheblich niedriger ausfallen, als geplant.
- Darlehensaufnahme in Schweizer Franken: Der Fonds hat einen Teil der Darlehen in Schweizer Franken aufgenommen und so eine geringere Zinsbelastung gehabt. Dies hatte aber auch das Risiko von Wechselkursschwankungen zur Folge. Der Wertverlust des Euro gegenüber dem Schweizer Franken hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass die Darlehensbelastung insgesamt angestiegen ist und auch für die in Schweizer Franken aufzubringenden Zahlungen an die Bank höhere Beträge in Euro aufzuwenden waren. Dies hat die wirtschaftliche Situation des Fonds stark belastet. Welche Nachteile eine Schweizer Franken Finanzierung haben kann, wurde Anlegern in den wenigsten Fällen mitgeteilt.
- Vereinbarter Zinsdeckungsgrad: Viele Fondsgesellschafter haben erstmals aus dem Schreiben der HCI Treuhand vom 10. Mai 2010 erfahren, dass im Rahmen der Kreditaufnahme für die Fondsimmobilien eine Vereinbarung mit der finanzierenden Bank getroffen wurde, wonach ein bestimmtes Verhältnis von Mieteinnahme zu Zinszahlung nicht unterschritten werden darf (sog. Zinsdeckungsgrad). Geschieht dies, hat die Bank einen Anspruch auf Sondertilgung bis die Zinsbelastung wieder im vereinbarten Rahmen liegt. Ist die Gesellschaft hierzu nicht in der Lage, kann die Bank das Darlehen kündigen und die Immobilie verwerten. Diese dramatischen Konsequenzen finden sich weder im Fondsprospekt, noch wurden sie den Anlegern im Vorfeld der Beteiligung offenbart.
- Immobilienfonds nicht als Altersvorsorge geeignet: Vielen Anlegern wurde die Fondsbeteiligung als sichere Anlage für ihre Altersvorsorge empfohlen. Wie sich angesichts der Verlustrisiken zeigt, die sich realisiert haben, ist eine Eignung als Altersvorsorge nicht gegeben. Dies sieht auch der Bundesgerichtshof so und hat allein aus diesem Grund bereits Anlegern Schadenersatz zugesprochen.
- Anteil am Immobilienfonds faktisch unveräußerlich: Da es keinen funktionierenden Zweitmarkt für Fondsanteile gibt, sind die Anteile faktisch nicht zu verkaufen. Dennoch wurde einigen Anlegern die jederzeitige Veräußerbarkeit zugesichert.
- Verlustrisiko: Über das bei jedem geschlossenen Fonds bestehende Verlustrisiko wurden viele Anleger überhaupt nicht aufgeklärt.
Totalverjährung der Schadenersatzansprüche droht 2012 - Verjährung taggenau 10 Jahre nach der Beratung
Den Anlegern des HCI Fonds Österreich II raten wir dringend, durch spezialisierte Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht umgehend überprüfen zu lassen, ob sie Schadenersatzansprüche gegen ihre Berater wegen fehlerhafter Anlageberatung geltend machen können.
Wegen der gesetzlichen Verjährungsfrist tritt genau zehn Jahre nach der Anlageberatung bzw. der Zeichnung dieser Beteiligung die sogenannte Totalverjährung ein. Danach können keinerlei Ansprüche mehr geltend gemacht werden, weder gegen den jeweiligen Berater noch gegen die Gründungsgesellschafter des Fonds als Vertragspartner der beitretenden Anleger. Daher ist für Anleger des HCI Fonds Österreich II Eile geboten.
Mathias Nittel, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Der im Jahr 2002 vom Emissionshaus HCI aufgelegte Hanseatische Immobilienfonds Österreich II GmbH & Co. KG wird für die Anleger zum Fiasko. Durch einen vom Fondsmanagement betriebenen Verkauf der Immobilien soll jetzt wenigstens die Rückführung der Darlehen ermöglicht werden
Anderenfalls drohe wegen der sich anbahnenden weiteren Leerstände die Insolvenz des Fonds und die Rückforderung der in den letzten mehr als 9 Jahren erhaltenen Ausschüttungen von nicht einmal 30% des investierten Kapitals. Für die Anleger bedeutet dies einen Verlust von 70%.
Hohe Risiken haben sich verwirklicht
Geschlossene Immobilienfonds sind, wie der Bundesgerichtshof in seinem Urteil zu Az. III ZR 249/09 formuliert, unternehmerische Beteiligungen die als solche das Risiko bergen, dass das eingesetzte Kapital zumindest zu einem Teil verloren gehen kann. Dieses Risiko hängt in seinem Ausmaß unter anderem von der Eigenkapital-/Fremdkapitalquote, der Entwicklung der Immobilienpreise und Mieteinkünfte und den zu Grunde gelegten Wertansätzen ab. Da passt es bereits wenig, dass der HCI Fonds Österreich II bereits auf dem Prospektumschlag als "wertbeständige Vermögensanlage" beworben wurde.
Schadenersatz wegen Falschberatung
Zahlreiche Anleger des Fonds berichten uns, dass sie von ihren Beratern im Vorfeld der Beteiligung an dem Fonds über die Risiken des Fonds nicht informiert wurden. Einige Punkte tauchen dabei immer wieder auf:
- Wertverlust der Immobilien: Der Wert von Gewerbeimmobilien unterliegt, ebenso wie die Mieten für Gewerbeimmobilien, starken konjunkturellen Schwankungen. Dementsprechend handelt es sich bei dem Immobilienfonds keinesfalls um eine wertbeständige Anlage.
- Anschlussvermietungsrisiko: Abhängig von der wirtschaftlichen Situation am Immobilienstandort und der sich verändernden Attraktivität eines Standortes kann es Schwierigkeiten geben, freiwerdende Mietflächen neu zu vermieten. Hier sind gegebenenfalls Leerstände, Aufwendungen für die Mietersuche und Investitionen in die Anpassung der Mietflächen an die Anforderungen neuer Mieter vorzunehmen, die sich nachteilig auf die Einnahmen des Fonds auswirken können. Auch können die bei Anschlussvermietungen zu erzielenden mieten starken Schwankungen unterliegen, also auch erheblich niedriger ausfallen, als geplant.
- Darlehensaufnahme in Schweizer Franken: Der Fonds hat einen Teil der Darlehen in Schweizer Franken aufgenommen und so eine geringere Zinsbelastung gehabt. Dies hatte aber auch das Risiko von Wechselkursschwankungen zur Folge. Der Wertverlust des Euro gegenüber dem Schweizer Franken hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass die Darlehensbelastung insgesamt angestiegen ist und auch für die in Schweizer Franken aufzubringenden Zahlungen an die Bank höhere Beträge in Euro aufzuwenden waren. Dies hat die wirtschaftliche Situation des Fonds stark belastet. Welche Nachteile eine Schweizer Franken Finanzierung haben kann, wurde Anlegern in den wenigsten Fällen mitgeteilt.
- Vereinbarter Zinsdeckungsgrad: Viele Fondsgesellschafter haben erstmals aus dem Schreiben der HCI Treuhand vom 10. Mai 2010 erfahren, dass im Rahmen der Kreditaufnahme für die Fondsimmobilien eine Vereinbarung mit der finanzierenden Bank getroffen wurde, wonach ein bestimmtes Verhältnis von Mieteinnahme zu Zinszahlung nicht unterschritten werden darf (sog. Zinsdeckungsgrad). Geschieht dies, hat die Bank einen Anspruch auf Sondertilgung bis die Zinsbelastung wieder im vereinbarten Rahmen liegt. Ist die Gesellschaft hierzu nicht in der Lage, kann die Bank das Darlehen kündigen und die Immobilie verwerten. Diese dramatischen Konsequenzen finden sich weder im Fondsprospekt, noch wurden sie den Anlegern im Vorfeld der Beteiligung offenbart.
- Immobilienfonds nicht als Altersvorsorge geeignet: Vielen Anlegern wurde die Fondsbeteiligung als sichere Anlage für ihre Altersvorsorge empfohlen. Wie sich angesichts der Verlustrisiken zeigt, die sich realisiert haben, ist eine Eignung als Altersvorsorge nicht gegeben. Dies sieht auch der Bundesgerichtshof so und hat allein aus diesem Grund bereits Anlegern Schadenersatz zugesprochen.
- Anteil am Immobilienfonds faktisch unveräußerlich: Da es keinen funktionierenden Zweitmarkt für Fondsanteile gibt, sind die Anteile faktisch nicht zu verkaufen. Dennoch wurde einigen Anlegern die jederzeitige Veräußerbarkeit zugesichert.
- Verlustrisiko: Über das bei jedem geschlossenen Fonds bestehende Verlustrisiko wurden viele Anleger überhaupt nicht aufgeklärt.
Totalverjährung der Schadenersatzansprüche droht 2012 - Verjährung taggenau 10 Jahre nach der Beratung
Den Anlegern des HCI Fonds Österreich II raten wir dringend, durch spezialisierte Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht umgehend überprüfen zu lassen, ob sie Schadenersatzansprüche gegen ihre Berater wegen fehlerhafter Anlageberatung geltend machen können.
Wegen der gesetzlichen Verjährungsfrist tritt genau zehn Jahre nach der Anlageberatung bzw. der Zeichnung dieser Beteiligung die sogenannte Totalverjährung ein. Danach können keinerlei Ansprüche mehr geltend gemacht werden, weder gegen den jeweiligen Berater noch gegen die Gründungsgesellschafter des Fonds als Vertragspartner der beitretenden Anleger. Daher ist für Anleger des HCI Fonds Österreich II Eile geboten.
Mathias Nittel, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
HCI Renditefonds 5
Viel Geduld und Durchhaltevermögen benötigen die Investoren von Schiffsbeteiligungen. In den Problemstrudel mitgerissen ist der Renditefonds 5 von HCI Capital. Der Dachfonds, der in Deutschland und Österreich verkauft wurde, hatte Anteile an sieben Schiffen erworben. Zwei Mehrzweckfrachter wurden nach der Pleite der Beluga Reederei veräußert. Nun mussten die beiden Containerschiffe Karin Schulte und Otto Schulte Ende Mai – nach der ersten Sanierung Anfang 2010 – ein zweites Mal vor der Insolvenz bewahrt werden.
Dabei hatte es allerdings Schwierigkeiten gegeben, da die Investoren der beiden Schiffe, zu denen der HCI-Dachfonds mit größeren Anteilen gehört, zwar ein Sanierungsprogramm befürworteten. Allerdings wollten die Gesellschafter die notwendige Kapitalerhöhung, die Teil des Rettungsplans ist, nur teilweise mittragen. Das berichtet die Fondszeitung in ihrer aktuellen Ausgabe. Demnach gelang die Durchsetzung letztlich erst nach einem "Brandbrief" an die Anleger und mit einer Beteiligung der Hammonia Reederei in beträchtlicher Höhe. Die Hammonia Reederei wird die Containerschiffe in Kürze von der Schulte Reederei übernehmen. Wäre der Beschluss des Finanzierungskonzepts, das im April aufgelegt und schon im Mai überarbeitet werden musste, gescheitert, hätten die Schiffe Anfang Juni Insolvenz anmelden müssen.
Der HCI Renditefonds wird die Kapitalerhöhung, die mit einem Kapitalschnitt verbunden ist, mittragen und dabei seinen Anteil an den beiden Schiffen erhöhen. Allerdings entfallen die Vorzugsstellungen, die der Dachfonds bis zum Beschluss der zweiten Sanierung hatte. Zwei weitere Schiffe – der Tanker Abraham Schulte und der Massengutfrachter Bulk Europe – könnten nach Einschätzung der Fondszeitung in den kommenden Monaten zu Sanierungsfällen werden. Ob die nach der Rettung der Containerschiffe verbleibende Liquidität im Dachfonds zur finanziellen Beteiligung an weiteren Sanierungskonzepten ausreicht oder Kapitalerhöhungen direkt im Renditefonds 5 notwendig werden, ist noch offen, aber nicht auszuschließen.
Dabei hatte es allerdings Schwierigkeiten gegeben, da die Investoren der beiden Schiffe, zu denen der HCI-Dachfonds mit größeren Anteilen gehört, zwar ein Sanierungsprogramm befürworteten. Allerdings wollten die Gesellschafter die notwendige Kapitalerhöhung, die Teil des Rettungsplans ist, nur teilweise mittragen. Das berichtet die Fondszeitung in ihrer aktuellen Ausgabe. Demnach gelang die Durchsetzung letztlich erst nach einem "Brandbrief" an die Anleger und mit einer Beteiligung der Hammonia Reederei in beträchtlicher Höhe. Die Hammonia Reederei wird die Containerschiffe in Kürze von der Schulte Reederei übernehmen. Wäre der Beschluss des Finanzierungskonzepts, das im April aufgelegt und schon im Mai überarbeitet werden musste, gescheitert, hätten die Schiffe Anfang Juni Insolvenz anmelden müssen.
Der HCI Renditefonds wird die Kapitalerhöhung, die mit einem Kapitalschnitt verbunden ist, mittragen und dabei seinen Anteil an den beiden Schiffen erhöhen. Allerdings entfallen die Vorzugsstellungen, die der Dachfonds bis zum Beschluss der zweiten Sanierung hatte. Zwei weitere Schiffe – der Tanker Abraham Schulte und der Massengutfrachter Bulk Europe – könnten nach Einschätzung der Fondszeitung in den kommenden Monaten zu Sanierungsfällen werden. Ob die nach der Rettung der Containerschiffe verbleibende Liquidität im Dachfonds zur finanziellen Beteiligung an weiteren Sanierungskonzepten ausreicht oder Kapitalerhöhungen direkt im Renditefonds 5 notwendig werden, ist noch offen, aber nicht auszuschließen.
Staatsanwalt ermittelt gegen Fondsanbieter HCI
Die Staatsanwaltschaft Hamburg ermittelt gegen Verantwortliche des Schiffsfondsanbieters HCI Capital. Das Emissionshaus hatte für einen Fonds in Geldnot frische Mittel eingesammelt. Anleger glauben, dabei getäuscht worden zu sein.
Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat Ermittlungen gegen Verantwortliche des börsennotierten Emissionshauses HCI Capital sowie von dessen Tochtergesellschaften eingeleitet. Das geht aus einem Schreiben der Staatsanwaltschaft hervor, das manager magazin online vorliegt. Zudem bestätigte ein Sprecher der Behörde die Ermittlungen. Der Verdacht, dem die Staatsanwälte nachgehen, lautet dem Schreiben zufolge auf Betrug.
Die Ermittlungen, die sich zudem auch auf einen nicht zur HCI-Gruppe gehörenden Schiffsgutachter erstrecken, drehen sich um die Beteiligungsgesellschaft MS "Rike". In den kleinen Frachter (sogenannter Feeder) mit rund 1700 Container-Stellplätzen und drei Kränen, der 1993 von der deutschen Sietas Werft gebaut wurde, investierten etwa 350 Privatanleger vor Jahren rund 13,8 Millionen Euro Eigenkapital. 21,2 Millionen Euro wurden für den Kauf des Schiffes laut HCI-Leistungsbilanz von Banken als Darlehen zur Verfügung gestellt.
Im Zuge der seit einigen Jahren andauernden Krise der weltweiten Handelsschifffahrt geriet das MS "Rike" in Liquiditätsnot, so dass Anfang 2011 frisches Kapital erforderlich wurde. 2,2 Millionen Euro wurden der Beteiligungsgesellschaft daraufhin zugeführt. Eine Million Euro kam von bereits bestehenden Gesellschaftern des Fonds, 1,2 Millionen steuerte ein Dutzend Neuinvestoren bei. Letztere waren mit Vorzugskonditionen gelockt worden.
Fonds von der Pleite bedroht
Wenig später kam für die Anleger jedoch ein böses Erwachen. Das Schiff befand sich offenbar in schlechterem Zustand als gedacht. Auch die finanzielle Situation des Fonds wich offensichtlich von zuvor gemachten Angaben ab. Verstärkt wurde die Schieflage der Beteiligungsgesellschaft noch durch einen teuren Werftaufenthalt im Herbst 2011 sowie die Tatsache, dass das MS "Rike" seit Mitte vergangenen Jahres keine Beschäftigung und damit keine Einnahmen mehr hat.
Inzwischen ist der Fonds unmittelbar von der Pleite bedroht. Die Commerzbank-Tochter Deutsche Schiffsbank als finanzierende Bank drängt darauf, dass ihre Forderungen beglichen werden. Stellt sie offene Posten fällig, so hätte das die Insolvenz der Beteiligungsgesellschaft zur Konsequenz.
Die Folge wäre wohl ein Notverkauf des Schiffes, das derzeit vor Hongkong ankert. Das wiederum wäre für die Anleger wahrscheinlich mit erheblichen Einbußen, wenn nicht dem Totalverlust ihrer Beteiligung verbunden.
Und damit nicht genug: Inzwischen wurde bereits eine Rechtsanwaltskanzlei beauftragt, schon ausgezahlte Ausschüttungen des Fonds von den Anlegern zurückzufordern. 32 Prozent der Einlage haben die Investoren im Laufe der Jahre bereits erhalten. Spätesten bei einer Pleite dürfte der Insolvenzverwalter dieses Geld wieder sehen wollen.
HCI äußert sich nicht zu Vorwürfen
Das heißt: Wer einst 100.000 Euro in den MS-"Rike"-Fonds eingezahlt hat, muss etwa 32.000 Euro wieder an die Fondsgesellschaft überweisen. Einige der Investoren sind dieser Notwendigkeit schon Anfang 2011 mit einer Beteiligung am 2,2 Millionen Euro schweren Rettungsversuch nachgekommen.
Ausreichend Frustpotenzial ist also offensichtlich vorhanden auf Seiten der Anleger des MS "Rike". Ausdruck fand es in einer Strafanzeige, die die Grundlage der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen darstellt, und die manager magazin online vorliegt. Darin wird den Verantwortlichen von HCI vorgeworfen, die Investoren bei der Platzierung der 2,2 Millionen Euro Anfang 2011 über den Zustand des Schiffes sowie die finanzielle Situation des Fonds bewusst getäuscht zu haben. Im Anhang der Anzeige finden sich umfangreiche Belege, mit denen die Vorwürfe untermauert werden sollen, darunter auch möglicherweise brisante interne Mails von HCI.
HCI Capital teilte auf Anfrage mit, es lägen keine konkreten Kenntnisse über Ermittlungen vor, man könne sich daher nicht zu den Vorwürfen äußern. Das Emissionshaus ist indes kein Unbekannter am Fondsmarkt. Das 1985 gegründete Unternehmen gehörte in der Vergangenheit mit einem Investitionsvolumen von insgesamt mehr als 15 Milliarden Euro zu den größten Anbietern geschlossener Fonds hierzulande.
Mehr als 500 Beteiligungsgesellschaften hat HCI bereits auf den Markt gebracht, darunter neben Schiffsfonds auch Immobilienfonds und andere. Mit mehr als 530 emittierten Schiffen ist HCI eigenen Angaben zufolge Marktführer im Bereich der Schiffsbeteiligungen.
Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat Ermittlungen gegen Verantwortliche des börsennotierten Emissionshauses HCI Capital sowie von dessen Tochtergesellschaften eingeleitet. Das geht aus einem Schreiben der Staatsanwaltschaft hervor, das manager magazin online vorliegt. Zudem bestätigte ein Sprecher der Behörde die Ermittlungen. Der Verdacht, dem die Staatsanwälte nachgehen, lautet dem Schreiben zufolge auf Betrug.
Die Ermittlungen, die sich zudem auch auf einen nicht zur HCI-Gruppe gehörenden Schiffsgutachter erstrecken, drehen sich um die Beteiligungsgesellschaft MS "Rike". In den kleinen Frachter (sogenannter Feeder) mit rund 1700 Container-Stellplätzen und drei Kränen, der 1993 von der deutschen Sietas Werft gebaut wurde, investierten etwa 350 Privatanleger vor Jahren rund 13,8 Millionen Euro Eigenkapital. 21,2 Millionen Euro wurden für den Kauf des Schiffes laut HCI-Leistungsbilanz von Banken als Darlehen zur Verfügung gestellt.
Im Zuge der seit einigen Jahren andauernden Krise der weltweiten Handelsschifffahrt geriet das MS "Rike" in Liquiditätsnot, so dass Anfang 2011 frisches Kapital erforderlich wurde. 2,2 Millionen Euro wurden der Beteiligungsgesellschaft daraufhin zugeführt. Eine Million Euro kam von bereits bestehenden Gesellschaftern des Fonds, 1,2 Millionen steuerte ein Dutzend Neuinvestoren bei. Letztere waren mit Vorzugskonditionen gelockt worden.
Fonds von der Pleite bedroht
Wenig später kam für die Anleger jedoch ein böses Erwachen. Das Schiff befand sich offenbar in schlechterem Zustand als gedacht. Auch die finanzielle Situation des Fonds wich offensichtlich von zuvor gemachten Angaben ab. Verstärkt wurde die Schieflage der Beteiligungsgesellschaft noch durch einen teuren Werftaufenthalt im Herbst 2011 sowie die Tatsache, dass das MS "Rike" seit Mitte vergangenen Jahres keine Beschäftigung und damit keine Einnahmen mehr hat.
Inzwischen ist der Fonds unmittelbar von der Pleite bedroht. Die Commerzbank-Tochter Deutsche Schiffsbank als finanzierende Bank drängt darauf, dass ihre Forderungen beglichen werden. Stellt sie offene Posten fällig, so hätte das die Insolvenz der Beteiligungsgesellschaft zur Konsequenz.
Die Folge wäre wohl ein Notverkauf des Schiffes, das derzeit vor Hongkong ankert. Das wiederum wäre für die Anleger wahrscheinlich mit erheblichen Einbußen, wenn nicht dem Totalverlust ihrer Beteiligung verbunden.
Und damit nicht genug: Inzwischen wurde bereits eine Rechtsanwaltskanzlei beauftragt, schon ausgezahlte Ausschüttungen des Fonds von den Anlegern zurückzufordern. 32 Prozent der Einlage haben die Investoren im Laufe der Jahre bereits erhalten. Spätesten bei einer Pleite dürfte der Insolvenzverwalter dieses Geld wieder sehen wollen.
HCI äußert sich nicht zu Vorwürfen
Das heißt: Wer einst 100.000 Euro in den MS-"Rike"-Fonds eingezahlt hat, muss etwa 32.000 Euro wieder an die Fondsgesellschaft überweisen. Einige der Investoren sind dieser Notwendigkeit schon Anfang 2011 mit einer Beteiligung am 2,2 Millionen Euro schweren Rettungsversuch nachgekommen.
Ausreichend Frustpotenzial ist also offensichtlich vorhanden auf Seiten der Anleger des MS "Rike". Ausdruck fand es in einer Strafanzeige, die die Grundlage der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen darstellt, und die manager magazin online vorliegt. Darin wird den Verantwortlichen von HCI vorgeworfen, die Investoren bei der Platzierung der 2,2 Millionen Euro Anfang 2011 über den Zustand des Schiffes sowie die finanzielle Situation des Fonds bewusst getäuscht zu haben. Im Anhang der Anzeige finden sich umfangreiche Belege, mit denen die Vorwürfe untermauert werden sollen, darunter auch möglicherweise brisante interne Mails von HCI.
HCI Capital teilte auf Anfrage mit, es lägen keine konkreten Kenntnisse über Ermittlungen vor, man könne sich daher nicht zu den Vorwürfen äußern. Das Emissionshaus ist indes kein Unbekannter am Fondsmarkt. Das 1985 gegründete Unternehmen gehörte in der Vergangenheit mit einem Investitionsvolumen von insgesamt mehr als 15 Milliarden Euro zu den größten Anbietern geschlossener Fonds hierzulande.
Mehr als 500 Beteiligungsgesellschaften hat HCI bereits auf den Markt gebracht, darunter neben Schiffsfonds auch Immobilienfonds und andere. Mit mehr als 530 emittierten Schiffen ist HCI eigenen Angaben zufolge Marktführer im Bereich der Schiffsbeteiligungen.
Die Pleite der japanischen Großreederei Sanko Steamship schlägt ihre Wellen bis nach Deutschland und bedeutet das endgültige Aus für zumindest einen von HCI Capital emittierten Schiffsfonds
Letztlich ist die Flaute des Sanko-Konzerns eine Folge der desaströsen Entwicklung auf den weltweiten Schifffahrtsmärkten und den dadurch verursachten Rückgang der Frachtraten bei zu hohen Charterraten. Nachdem der Konzern erst wenige Monate zuvor finanziellen Probleme bekannt gegeben hatte, stellte Sanko laut einem Bericht der "Financial Times Deutschland" die Zahlungen mit Juli 2012 ein und gab die Schiffe alsbald an den Eigner zurück. Zahlreiche Frachter und Massengutschiffe, die deutschen Fonds gehören, seien betroffen.
Für vier von deutschen Schiffsfonds finanzierten Gesellschaften, die jeweils einen Öltanker besitzen, bedeutet die Sanko-Pleite laut "FTD" die Insolvenz. Die Schiffe seien vergleichsweise alt und konnten damit nicht mehr weiter vermietet werden, heißt es. Drei davon werden von dem 56 Millionen Euro schweren "HCI Shipping Select 16" finanziert, der nun ebenfalls pleite ist. Den Anlegern droht wohl der Totalverlust, da die Verwertung der Schiffe angesichts der derzeit erzielbaren Marktpreise kaum die bestehenden Darlehensverbindlichkeiten decken wird. Das vierte Schiff gehört dem "HCI Shipping Select 17". Der Fonds sei jedoch nicht gefährdet, wie ein Unternehmenssprecher gegenüber der "FTD" erklärte
Letztlich ist die Flaute des Sanko-Konzerns eine Folge der desaströsen Entwicklung auf den weltweiten Schifffahrtsmärkten und den dadurch verursachten Rückgang der Frachtraten bei zu hohen Charterraten. Nachdem der Konzern erst wenige Monate zuvor finanziellen Probleme bekannt gegeben hatte, stellte Sanko laut einem Bericht der "Financial Times Deutschland" die Zahlungen mit Juli 2012 ein und gab die Schiffe alsbald an den Eigner zurück. Zahlreiche Frachter und Massengutschiffe, die deutschen Fonds gehören, seien betroffen.
Für vier von deutschen Schiffsfonds finanzierten Gesellschaften, die jeweils einen Öltanker besitzen, bedeutet die Sanko-Pleite laut "FTD" die Insolvenz. Die Schiffe seien vergleichsweise alt und konnten damit nicht mehr weiter vermietet werden, heißt es. Drei davon werden von dem 56 Millionen Euro schweren "HCI Shipping Select 16" finanziert, der nun ebenfalls pleite ist. Den Anlegern droht wohl der Totalverlust, da die Verwertung der Schiffe angesichts der derzeit erzielbaren Marktpreise kaum die bestehenden Darlehensverbindlichkeiten decken wird. Das vierte Schiff gehört dem "HCI Shipping Select 17". Der Fonds sei jedoch nicht gefährdet, wie ein Unternehmenssprecher gegenüber der "FTD" erklärte
HCI Renditefonds V Fondsschiffe MS Otto Schulte und MS Karin Schulte sind insolvent
Es war nur eine Frage der Zeit, bis die beiden zum HCI Renditefonds V gehörenden Fondsschiffe MS "Otto Schulte" und MS "Karin Schulte" endgültig in die Insolvenz gehen würden. Bereits im Mai 2012 zeichnete sich das Scheitern des ursprünglichen Sanierungskonzepts ab, da das hierfür erforderliche Neukapital nicht aufgebracht werden konnte. Bei dem anschließenden Sanierungsversuch, bei dem angekündigt worden war, die Rücklagen des Dachfonds zu verwenden, wurde letztlich nur weiteres Geld der Anleger verbrannt. Am 17. September 2012 wurde das vorläufige Insolvenzverfahren über das Vermögen der beiden Fondsschiffe eröffnet. Für die Anleger des Fonds, die im Jahr 2004 rund 16,5 Mio. € in den Fonds investiert haben, bedeutet dies, dass das in die beiden Schiffe investierte Geld nach menschlichem Ermessen verloren sein dürfte. Denn angesichts der gegenwärtigen Situation auf den weltweiten Schifffahrtsmärkten und den damit einhergehenden niedrigen Charterraten und Schiffspreisen dürfte der Erlös einer Verwertung der Schiffe in der Regel nicht einmal ausreichen, um die Darlehen zurückzuführen.
Tiefpunkt der Krise der Schifffahrtsmärkte erst in 12 - 18 Monaten erreicht
Die gegenwärtige Situation auf den weltweiten Schifffahrtsmärkten, die durch besonders niedrige Charterraten geprägt ist, fordert immer mehr Opfer unter den Fondsschiffen. Ob die verbliebenen drei Schiffe des HCI Renditefonds V, die ebenfalls unter den niedrigen Einnahmen leiden und zum Teil bereits eine angespannte Liquiditätssituation angekündigt haben, die Krise überstehen werden, wird sich zeigen. Erschwert wird die Sanierung der angeschlagenen Schiffsfonds auch durch weiter massiv steigende Schiffskapazitäten. In den Orderbüchern der Werften stehen laut Fondszeitung rund 500 Containerschiffe mit einer kumulierten Transportkapazität von 3,6 Millionen TEU. Das entspräche etwa 23 Prozent der derzeitigen Flotte. Zwei Drittel davon stünden bereits 2013 zur Ablieferung an.
Die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen im Euroraum sowie in China haben darüber hinaus nach Meinung der HSH Nordbank, einem der maßgeblichen Schiffsfinanzierer, die Unsicherheiten bezüglich der Aussichten für die Schifffahrt weiter erhöht. Infolge der Entwicklungen auf der Angebots- und Nachfrageseite bewegten sich die Fracht- und Zeitcharterraten in allen drei Märkten (Containerschiffe, Massenguttransport und Öltanker) auf sehr niedrigem und nur zum Teil kostendeckendem Niveau. Daran werde sich in allernächster Zeit nichts ändern, so HSH in ihrem Halbjahresbericht 2012. Die Bank erwartet den Tiefpunkt im Zyklus der Branche in den kommenden zwölf bis 18 Monaten und rechnet nicht vor Ende 2013 mit dem Beginn einer langsamen Erholung bei Fracht- und Charterraten.
Die Anleger des HCI Renditefonds V stehen jetzt vor der Frage, den drohenden Verlust zu akzeptieren, oder um ihr Geld zu kämpfen - die Chancen stehen nicht schlecht. Allerdings ist zu beachten, dass die Verjährung von Schadenersatzansprüchen möglicherweise schon zum Jahresende 2012 droht. Schnelles Handeln ist daher angeraten.
Gute Chancen für die Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen
Warum kommen wir zu dieser grundsätzlich optimistischen Einschätzung? Für Mandanten, die am HCI Renditefonds V beteiligt sind, haben wir bisher sowohl die Beratungen, als auch den Prospekt des Fonds geprüft und dabei nach unserer Auffassung Ansatzpunkte für Schadenersatzansprüche festgestellt. Die Schadenersatzansprüche richten sich gegen das Beratungsunternehmen und gegen die Gründungsgesellschafter des Fonds, die nach einer aktuellen BGH-Entscheidung ebenfalls für die Falschberatung haften.
Völlig unzureichende Aufklärung über Risiken
Aus Gesprächen mit zahlreichen Anlegern wissen wir, dass diese über die Risiken, die sich in der gegenwärtigen Krise des Fonds verwirklicht haben, von ihren Beratern vor der Zeichnung des Fonds nicht informiert wurden. Geschlossene Fonds sind, wie es der Bundesgerichtshof formuliert hat (Az. III ZR 249/09), unternehmerische Beteiligungen die als solche das Risiko bergen, dass das eingesetzte Kapital zumindest zu einem Teil verloren gehen kann. Die spekulativen Risiken der Beteiligung hätten daher einen wesentlichen Teil der Beratung bilden müssen.
Falschberatung begründet Schadenersatzansprüche der Anleger
Die im Vertrieb des Schiffsfonds beteiligten Berater haben die Anleger mit denen wir bislang gesprochen haben über die Risiken dieser hochspekulativen Schiffsfondsbeteiligung gar nicht oder nicht ausreichend informiert.
Da bestimmte Fehler in der Beratung immer wieder auftauchen, sehen wir vielversprechende Chancen zur Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen wegen der Verletzung von Pflichten aus den jeweils geschlossenen Beratungsverträgen.
*****
"Wirtschaftlich anlegen, von Erfahrung profitieren" lautete der Leitspruch auf dem Prospekt des HCI Renditefonds I. Im Nachhinein erweist sich die Fondsanlage für die Anleger als alles andere als wirtschaftlich. In 4 Containerschiffe und 2 Mehrzweckfrachter investierten Anleger im Jahr 2003 knapp 9 Mio. €. Am 14. September 2012 wurde das vorläufige Insolvenzverfahren über das Fondsschiff MS „Auguste Schulte“ eröffnet. Das im Jahr 2010 für dieses Schiff beschlossene Restrukturierungskonzept dürfte damit gescheitert sein. Die Anleger haben bereits durch diese Schiffsinsolvenz viel Geld verloren.
Tiefpunkt der Krise der Schifffahrtsmärkte erst in 12 - 18 Monaten erreicht
Die angespannte Situation auf den weltweiten Schifffahrtsmärkten, die durch besonders niedrige Charterraten geprägt ist, fordert immer mehr Opfer unter den Fondsschiffen. Ob die verbliebenen drei Schiffe des HCI Renditefonds I, die ebenfalls unter den niedrigen Einnahmen leiden und eine angespannte Liquiditätssituation beklagen, die Krise überstehen werden, wird sich zeigen. Erschwert wird die Sanierung der angeschlagenen Schiffsfonds auch durch weiter massiv steigenden Schiffskapazitäten. In den Orderbüchern der Werften stehen laut Fondszeitung rund 500 Containerschiffe mit einer kumulierten Transportkapazität von 3,6 Millionen TEU. Das entspräche etwa 23 Prozent der derzeitigen Flotte. Zwei Drittel davon stünden bereits 2013 zur Ablieferung an.
Die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen im Euroraum sowie in China haben darüber hinaus nach Meinung der HSH Nordbank, einem der maßgeblichen Schiffsfinanzierer, die Unsicherheiten bezüglich der Aussichten für die Schifffahrt weiter erhöht. Infolge der Entwicklungen auf der Angebots- und Nachfrageseite bewegten sich die Fracht- und Zeitcharterraten in allen drei Märkten (Containerschiffe, Massenguttransport und Öltanker) auf sehr niedrigem und nur zum Teil kostendeckendem Niveau. Daran werde sich in allernächster Zeit nichts ändern, so HSH in ihrem Halbjahresbericht 2012. Die Bank erwartet den Tiefpunkt im Zyklus der Branche in den kommenden zwölf bis 18 Monaten und rechnet nicht vor Ende 2013 mit dem Beginn einer langsamen Erholung bei Fracht- und Charterraten.
Die Anleger des HCI Renditefonds I stehen jetzt vor der Frage, den drohenden Verlust zu akzeptieren, oder um ihr Geld zu kämpfen - die Chancen stehen nicht schlecht. Allerdings ist zu beachten, dass die Verjährung von Schadenersatzansprüchen möglicherweise schon zum Jahresende 2012 droht. Schnelles Handeln ist daher angeraten. Mehr Informationen zur Verjährung von Ansprüchen von Anlegern geschlossener Fonds
Gute Chancen für die Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen
Warum kommen wir zu dieser grundsätzlich optimistischen Einschätzung? Für Mandanten, die am HCI Renditefonds I beteiligt sind, haben wir bisher sowohl die Beratungen, als auch den Prospekt des Fonds geprüft und dabei nach unserer Auffassung Ansatzpunkte für Schadenersatzansprüche festgestellt. Die Schadenersatzansprüche richten sich gegen das Beratungsunternehmen und gegen die Gründungsgesellschafter des Fonds, die nach einer aktuellen BGH-Entscheidung ebenfalls für die Falschberatung haften.
Völlig unzureichende Aufklärung über Risiken
Aus Gesprächen mit zahlreichen Anlegern wissen wir, dass diese über die Risiken, die sich in der gegenwärtigen Krise des Fonds verwirklicht haben, von ihren Beratern vor der Zeichnung des Fonds nicht informiert wurden. Geschlossene Fonds sind, wie es der Bundesgerichtshof formuliert hat (Az. III ZR 249/09), unternehmerische Beteiligungen die als solche das Risiko bergen, dass das eingesetzte Kapital zumindest zu einem Teil verloren gehen kann. Die spekulativen Risiken der Beteiligung hätten daher einen wesentlichen Teil der Beratung bilden müssen.
Falschberatung begründet Schadenersatzansprüche der Anleger
Die im Vertrieb des Schiffsfonds beteiligten Berater haben die Anleger mit denen wir bislang gesprochen haben über die Risiken dieser hochspekulativen Schiffsfondsbeteiligung gar nicht oder nicht ausreichend informiert. Wir haben bei einer Analyse der Beratungen insbesondere folgende Mängel festgestellt:
- Hoher Weichkosten-Anteil und hohe Vertriebskosten verschwiegen
- Keine Aufklärung über die Risiken der Beteiligung
- Keine Information über loan-to-value Klausel (105 % Klausel) in den Darlehensverträgen
- Schiffsfonds als Altersvorsorge nicht geeignet – dennoch als Altersvorsorge empfohlen
- Keine Aufklärung über das Provisionsinteressen der beratenden Banken und Sparkassen (kickbacks)
Da bestimmte Fehler in der Beratung immer wieder auftauchen, sehen wir vielversprechende Chancen zur Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen wegen der Verletzung von Pflichten aus den jeweils geschlossenen Beratungsverträgen.
Tiefpunkt der Krise der Schifffahrtsmärkte erst in 12 - 18 Monaten erreicht
Die gegenwärtige Situation auf den weltweiten Schifffahrtsmärkten, die durch besonders niedrige Charterraten geprägt ist, fordert immer mehr Opfer unter den Fondsschiffen. Ob die verbliebenen drei Schiffe des HCI Renditefonds V, die ebenfalls unter den niedrigen Einnahmen leiden und zum Teil bereits eine angespannte Liquiditätssituation angekündigt haben, die Krise überstehen werden, wird sich zeigen. Erschwert wird die Sanierung der angeschlagenen Schiffsfonds auch durch weiter massiv steigende Schiffskapazitäten. In den Orderbüchern der Werften stehen laut Fondszeitung rund 500 Containerschiffe mit einer kumulierten Transportkapazität von 3,6 Millionen TEU. Das entspräche etwa 23 Prozent der derzeitigen Flotte. Zwei Drittel davon stünden bereits 2013 zur Ablieferung an.
Die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen im Euroraum sowie in China haben darüber hinaus nach Meinung der HSH Nordbank, einem der maßgeblichen Schiffsfinanzierer, die Unsicherheiten bezüglich der Aussichten für die Schifffahrt weiter erhöht. Infolge der Entwicklungen auf der Angebots- und Nachfrageseite bewegten sich die Fracht- und Zeitcharterraten in allen drei Märkten (Containerschiffe, Massenguttransport und Öltanker) auf sehr niedrigem und nur zum Teil kostendeckendem Niveau. Daran werde sich in allernächster Zeit nichts ändern, so HSH in ihrem Halbjahresbericht 2012. Die Bank erwartet den Tiefpunkt im Zyklus der Branche in den kommenden zwölf bis 18 Monaten und rechnet nicht vor Ende 2013 mit dem Beginn einer langsamen Erholung bei Fracht- und Charterraten.
Die Anleger des HCI Renditefonds V stehen jetzt vor der Frage, den drohenden Verlust zu akzeptieren, oder um ihr Geld zu kämpfen - die Chancen stehen nicht schlecht. Allerdings ist zu beachten, dass die Verjährung von Schadenersatzansprüchen möglicherweise schon zum Jahresende 2012 droht. Schnelles Handeln ist daher angeraten.
Gute Chancen für die Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen
Warum kommen wir zu dieser grundsätzlich optimistischen Einschätzung? Für Mandanten, die am HCI Renditefonds V beteiligt sind, haben wir bisher sowohl die Beratungen, als auch den Prospekt des Fonds geprüft und dabei nach unserer Auffassung Ansatzpunkte für Schadenersatzansprüche festgestellt. Die Schadenersatzansprüche richten sich gegen das Beratungsunternehmen und gegen die Gründungsgesellschafter des Fonds, die nach einer aktuellen BGH-Entscheidung ebenfalls für die Falschberatung haften.
Völlig unzureichende Aufklärung über Risiken
Aus Gesprächen mit zahlreichen Anlegern wissen wir, dass diese über die Risiken, die sich in der gegenwärtigen Krise des Fonds verwirklicht haben, von ihren Beratern vor der Zeichnung des Fonds nicht informiert wurden. Geschlossene Fonds sind, wie es der Bundesgerichtshof formuliert hat (Az. III ZR 249/09), unternehmerische Beteiligungen die als solche das Risiko bergen, dass das eingesetzte Kapital zumindest zu einem Teil verloren gehen kann. Die spekulativen Risiken der Beteiligung hätten daher einen wesentlichen Teil der Beratung bilden müssen.
Falschberatung begründet Schadenersatzansprüche der Anleger
Die im Vertrieb des Schiffsfonds beteiligten Berater haben die Anleger mit denen wir bislang gesprochen haben über die Risiken dieser hochspekulativen Schiffsfondsbeteiligung gar nicht oder nicht ausreichend informiert.
Da bestimmte Fehler in der Beratung immer wieder auftauchen, sehen wir vielversprechende Chancen zur Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen wegen der Verletzung von Pflichten aus den jeweils geschlossenen Beratungsverträgen.
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"Wirtschaftlich anlegen, von Erfahrung profitieren" lautete der Leitspruch auf dem Prospekt des HCI Renditefonds I. Im Nachhinein erweist sich die Fondsanlage für die Anleger als alles andere als wirtschaftlich. In 4 Containerschiffe und 2 Mehrzweckfrachter investierten Anleger im Jahr 2003 knapp 9 Mio. €. Am 14. September 2012 wurde das vorläufige Insolvenzverfahren über das Fondsschiff MS „Auguste Schulte“ eröffnet. Das im Jahr 2010 für dieses Schiff beschlossene Restrukturierungskonzept dürfte damit gescheitert sein. Die Anleger haben bereits durch diese Schiffsinsolvenz viel Geld verloren.
Tiefpunkt der Krise der Schifffahrtsmärkte erst in 12 - 18 Monaten erreicht
Die angespannte Situation auf den weltweiten Schifffahrtsmärkten, die durch besonders niedrige Charterraten geprägt ist, fordert immer mehr Opfer unter den Fondsschiffen. Ob die verbliebenen drei Schiffe des HCI Renditefonds I, die ebenfalls unter den niedrigen Einnahmen leiden und eine angespannte Liquiditätssituation beklagen, die Krise überstehen werden, wird sich zeigen. Erschwert wird die Sanierung der angeschlagenen Schiffsfonds auch durch weiter massiv steigenden Schiffskapazitäten. In den Orderbüchern der Werften stehen laut Fondszeitung rund 500 Containerschiffe mit einer kumulierten Transportkapazität von 3,6 Millionen TEU. Das entspräche etwa 23 Prozent der derzeitigen Flotte. Zwei Drittel davon stünden bereits 2013 zur Ablieferung an.
Die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen im Euroraum sowie in China haben darüber hinaus nach Meinung der HSH Nordbank, einem der maßgeblichen Schiffsfinanzierer, die Unsicherheiten bezüglich der Aussichten für die Schifffahrt weiter erhöht. Infolge der Entwicklungen auf der Angebots- und Nachfrageseite bewegten sich die Fracht- und Zeitcharterraten in allen drei Märkten (Containerschiffe, Massenguttransport und Öltanker) auf sehr niedrigem und nur zum Teil kostendeckendem Niveau. Daran werde sich in allernächster Zeit nichts ändern, so HSH in ihrem Halbjahresbericht 2012. Die Bank erwartet den Tiefpunkt im Zyklus der Branche in den kommenden zwölf bis 18 Monaten und rechnet nicht vor Ende 2013 mit dem Beginn einer langsamen Erholung bei Fracht- und Charterraten.
Die Anleger des HCI Renditefonds I stehen jetzt vor der Frage, den drohenden Verlust zu akzeptieren, oder um ihr Geld zu kämpfen - die Chancen stehen nicht schlecht. Allerdings ist zu beachten, dass die Verjährung von Schadenersatzansprüchen möglicherweise schon zum Jahresende 2012 droht. Schnelles Handeln ist daher angeraten. Mehr Informationen zur Verjährung von Ansprüchen von Anlegern geschlossener Fonds
Gute Chancen für die Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen
Warum kommen wir zu dieser grundsätzlich optimistischen Einschätzung? Für Mandanten, die am HCI Renditefonds I beteiligt sind, haben wir bisher sowohl die Beratungen, als auch den Prospekt des Fonds geprüft und dabei nach unserer Auffassung Ansatzpunkte für Schadenersatzansprüche festgestellt. Die Schadenersatzansprüche richten sich gegen das Beratungsunternehmen und gegen die Gründungsgesellschafter des Fonds, die nach einer aktuellen BGH-Entscheidung ebenfalls für die Falschberatung haften.
Völlig unzureichende Aufklärung über Risiken
Aus Gesprächen mit zahlreichen Anlegern wissen wir, dass diese über die Risiken, die sich in der gegenwärtigen Krise des Fonds verwirklicht haben, von ihren Beratern vor der Zeichnung des Fonds nicht informiert wurden. Geschlossene Fonds sind, wie es der Bundesgerichtshof formuliert hat (Az. III ZR 249/09), unternehmerische Beteiligungen die als solche das Risiko bergen, dass das eingesetzte Kapital zumindest zu einem Teil verloren gehen kann. Die spekulativen Risiken der Beteiligung hätten daher einen wesentlichen Teil der Beratung bilden müssen.
Falschberatung begründet Schadenersatzansprüche der Anleger
Die im Vertrieb des Schiffsfonds beteiligten Berater haben die Anleger mit denen wir bislang gesprochen haben über die Risiken dieser hochspekulativen Schiffsfondsbeteiligung gar nicht oder nicht ausreichend informiert. Wir haben bei einer Analyse der Beratungen insbesondere folgende Mängel festgestellt:
- Hoher Weichkosten-Anteil und hohe Vertriebskosten verschwiegen
- Keine Aufklärung über die Risiken der Beteiligung
- Keine Information über loan-to-value Klausel (105 % Klausel) in den Darlehensverträgen
- Schiffsfonds als Altersvorsorge nicht geeignet – dennoch als Altersvorsorge empfohlen
- Keine Aufklärung über das Provisionsinteressen der beratenden Banken und Sparkassen (kickbacks)
Da bestimmte Fehler in der Beratung immer wieder auftauchen, sehen wir vielversprechende Chancen zur Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen wegen der Verletzung von Pflichten aus den jeweils geschlossenen Beratungsverträgen.
Hoffnung für geschädigte Anleger
Zahlreiche HCI Schiffsfonds befinden sich derzeit in einer wirtschaftlichen Schieflage. Auslöser ist die Krise in der Container- und Tanker-Schifffahrtsindustrie. Die Leidtragenden sind dabei die Anleger, die sich als Kommanditisten an den Fonds der HCI beteiligt haben. Sie müssen nun auf Ausschüttungen verzichten oder gar Ausschüttungen rückerstatten. Ihre Anteile sind auf dem Zweitmarkt regelmäßig nur weit unter der ursprünglich geleisteten Kommanditeinlage weiterveräußerbar.
Rechtsanwalt Cäsar-Preller, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Wiesbaden, macht nun vielen Anlegern wieder Hoffnung. Gerade wenn Banken oder andere Anlageberater zu dem Erwerb von derartigen Beteiligungen geraten haben, wurde im Rahmen der Beratungsgespräche oftmals nicht auf die spezifischen Risiken hingewiesen. Auch wurden dabei die regelmäßig geflossenen Provisionen und Rückvergütungen verschwiegen. Dies hat zur Folge, dass die Bank wegen Falschberatung auf Schadenersatz haftet. Die Bank muss dann die ursprünglich geleistete Beteiligungssumme gegen Rückgabe des Kommanditanteils zurückzahlen.
Rechtsanwalt Cäsar-Preller, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Wiesbaden, macht nun vielen Anlegern wieder Hoffnung. Gerade wenn Banken oder andere Anlageberater zu dem Erwerb von derartigen Beteiligungen geraten haben, wurde im Rahmen der Beratungsgespräche oftmals nicht auf die spezifischen Risiken hingewiesen. Auch wurden dabei die regelmäßig geflossenen Provisionen und Rückvergütungen verschwiegen. Dies hat zur Folge, dass die Bank wegen Falschberatung auf Schadenersatz haftet. Die Bank muss dann die ursprünglich geleistete Beteiligungssumme gegen Rückgabe des Kommanditanteils zurückzahlen.
HCI Schiffsfonds VIII: MS Pandora Interscan Carriers GmbH & Co. KG insolvent
Das Sterben der HCI Fondsschiffe geht weiter
Die wirtschaftliche Situation auf den weltweiten Schifffahrtsmärkten hat ein weiteres Opfer gefordert. Über das zum HCI Schiffsfonds VIII gehörende Fondsschiff MS "Pandora" Interscan Carriers GmbH & Co. KG wurde am 22. Oktober 2012 das vorläufige Insolvenzverfahren angeordnet. Damit verlieren die Anleger effektiv knapp 10% des von ihnen investierten Kapitals.
Angesichts des Umstandes, dass beispielsweise die HSH Nordbank erst ab dem Jahr 2014 mit einer vorsichtigen Erholung der Charterraten rechnet, besteht die große Gefahr, dass auch andere Fondsschiffe der MS Pandora folgen werden.
Schadenersatz für Anleger
Anleger des HCI Schiffsfonds VIII, die von ihrem Berater über diese Punkte nicht informiert wurden, haben gute Chancen, mit Erfolg Schadenersatzansprüche gegen den Berater durchzusetzen. Der Anspruch ist darauf gerichtet, das investierte Kapital zurückzuerhalten. Im Gegenzug erhält der Berater den Fondsanteil und muss den Anleger von etwaigen Verbindlichkeiten aus der Beteiligung freistellen.
Das Sterben der HCI Fondsschiffe geht weiter
Die wirtschaftliche Situation auf den weltweiten Schifffahrtsmärkten hat ein weiteres Opfer gefordert. Über das zum HCI Schiffsfonds VIII gehörende Fondsschiff MS "Pandora" Interscan Carriers GmbH & Co. KG wurde am 22. Oktober 2012 das vorläufige Insolvenzverfahren angeordnet. Damit verlieren die Anleger effektiv knapp 10% des von ihnen investierten Kapitals.
Angesichts des Umstandes, dass beispielsweise die HSH Nordbank erst ab dem Jahr 2014 mit einer vorsichtigen Erholung der Charterraten rechnet, besteht die große Gefahr, dass auch andere Fondsschiffe der MS Pandora folgen werden.
Schadenersatz für Anleger
Anleger des HCI Schiffsfonds VIII, die von ihrem Berater über diese Punkte nicht informiert wurden, haben gute Chancen, mit Erfolg Schadenersatzansprüche gegen den Berater durchzusetzen. Der Anspruch ist darauf gerichtet, das investierte Kapital zurückzuerhalten. Im Gegenzug erhält der Berater den Fondsanteil und muss den Anleger von etwaigen Verbindlichkeiten aus der Beteiligung freistellen.
HCI Schiffsfonds: Anzahl der zahlungsunfähigen Schiffe steigt weiter an
Dass die Krise der Schifffahrt schwerwiegende Konsequenzen für Schiffe und Schiffsfonds haben kann, demonstrierte im Jahr 2012 eine Vielzahl von Schiffsinsolvenzen. Beim Fondsanbieter HCI Capital ist die Zahl der insolventen Schiffe im Herbst 2012 in die Höhe geschnellt. Zu den Insolvenzopfern gehören die Fonds HCI Schiffsfonds VIII, HCI Renditefonds V, HCI Shipping Select XVI, HCI Renditefonds I und HCI Shipping Select XVII. Das jüngste Beispiel für eine Schiffsinsolvenz ist die MS Colleen, welche zum HCI Shipping Select XX gehört. Für die Anleger deren HCI Schiffsfonds von der Insolvenzwelle der letzten Wochen betroffen ist, bedeutet die Insolvenzanmeldung meist, dass das in das jeweilige Schiff investierte Geld verloren ist – sei es direkt oder auf Ebene des Dachfonds. Eine Insolvenzanmeldung kann aber auch bedeuten, dass der Insolvenzverwalter ausgezahlte Ausschüttungen wieder zurückfordert.
Angesichts solcher Probleme stellt sich die Frage, welche Möglichkeiten den Anlegern eines krisengeplagten Schiffsfonds offen stehen. Ein Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann ermitteln, ob Anleger Schadensersatzansprüche zustehen. Ein immer wieder erfolgreicher Ansatzpunkt ist die Überprüfung der Anlageberatung auf schadensersatzverursachende Mängel und Defizite.
Die Anlageberatung vor der Investition in einen Schiffsfonds ließ nach den Erfahrungen der Anwälte der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen oft zu wünschen übrig, da Schiffsfonds als sichere Kapitalanlagen angepriesen wurden. Anlegern wurde weder erklärt was ein geschlossener Schiffsfonds ist, noch wurden sie über die nicht zu unterschätzenden Risiken einer Schiffsbeteiligung aufgeklärt. Dabei handelt es sich bei einem Schiffsfonds um ein Unternehmen, das am Markt bestehen muss und das auch – wie die neuerlichen Insolvenzen bei HCI Schiffsfonds beweisen – zahlungsunfähig werden kann.
Ein stets brisantes Thema sind die Kosten, die mit dem Vertrieb und der Konzeption eines Schiffsfonds verbunden sind. Die sogenannten Weichkosten, die dem eigentlichen Investitionsobjekt Schiff nicht zugute kommen, summieren sich oft auf erhebliche Summen von über 20 % des Anlagebetrags beläuft. Ein Punkt, der in den meisten Anlageberatungsgesprächen nicht zur Sprache kam und sich auch nur mühsam anhand des Verkaufsprospekts ermitteln lässt.
Anleger der HCI Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen können von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht ihre individuellen Ansprüche und Rechte ermitteln lassen. Da falsche Anlageberatungen keine Seltenheit sind, kann dies Anlegern eines mit Problemen behafteten HCI Schiffsfonds die Chance eines verlustfreien Ausstiegs bieten. Da die Krise der Schifffahrt in absehbarer Zukunft nach Einschätzung von Experten nicht wesentlich abflauen wird, kann die rechtliche Überprüfung der Beteiligung an einem akut bedrohten HCI Schiffsfonds den endgültigen Verlust des investierten Geldes abwenden. Die Beratung durch einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann Anlegern auch Klarheit über ihre Handlungsoptionen bieten.
Pressemitteilung von: Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Dass die Krise der Schifffahrt schwerwiegende Konsequenzen für Schiffe und Schiffsfonds haben kann, demonstrierte im Jahr 2012 eine Vielzahl von Schiffsinsolvenzen. Beim Fondsanbieter HCI Capital ist die Zahl der insolventen Schiffe im Herbst 2012 in die Höhe geschnellt. Zu den Insolvenzopfern gehören die Fonds HCI Schiffsfonds VIII, HCI Renditefonds V, HCI Shipping Select XVI, HCI Renditefonds I und HCI Shipping Select XVII. Das jüngste Beispiel für eine Schiffsinsolvenz ist die MS Colleen, welche zum HCI Shipping Select XX gehört. Für die Anleger deren HCI Schiffsfonds von der Insolvenzwelle der letzten Wochen betroffen ist, bedeutet die Insolvenzanmeldung meist, dass das in das jeweilige Schiff investierte Geld verloren ist – sei es direkt oder auf Ebene des Dachfonds. Eine Insolvenzanmeldung kann aber auch bedeuten, dass der Insolvenzverwalter ausgezahlte Ausschüttungen wieder zurückfordert.
Angesichts solcher Probleme stellt sich die Frage, welche Möglichkeiten den Anlegern eines krisengeplagten Schiffsfonds offen stehen. Ein Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann ermitteln, ob Anleger Schadensersatzansprüche zustehen. Ein immer wieder erfolgreicher Ansatzpunkt ist die Überprüfung der Anlageberatung auf schadensersatzverursachende Mängel und Defizite.
Die Anlageberatung vor der Investition in einen Schiffsfonds ließ nach den Erfahrungen der Anwälte der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen oft zu wünschen übrig, da Schiffsfonds als sichere Kapitalanlagen angepriesen wurden. Anlegern wurde weder erklärt was ein geschlossener Schiffsfonds ist, noch wurden sie über die nicht zu unterschätzenden Risiken einer Schiffsbeteiligung aufgeklärt. Dabei handelt es sich bei einem Schiffsfonds um ein Unternehmen, das am Markt bestehen muss und das auch – wie die neuerlichen Insolvenzen bei HCI Schiffsfonds beweisen – zahlungsunfähig werden kann.
Ein stets brisantes Thema sind die Kosten, die mit dem Vertrieb und der Konzeption eines Schiffsfonds verbunden sind. Die sogenannten Weichkosten, die dem eigentlichen Investitionsobjekt Schiff nicht zugute kommen, summieren sich oft auf erhebliche Summen von über 20 % des Anlagebetrags beläuft. Ein Punkt, der in den meisten Anlageberatungsgesprächen nicht zur Sprache kam und sich auch nur mühsam anhand des Verkaufsprospekts ermitteln lässt.
Anleger der HCI Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen können von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht ihre individuellen Ansprüche und Rechte ermitteln lassen. Da falsche Anlageberatungen keine Seltenheit sind, kann dies Anlegern eines mit Problemen behafteten HCI Schiffsfonds die Chance eines verlustfreien Ausstiegs bieten. Da die Krise der Schifffahrt in absehbarer Zukunft nach Einschätzung von Experten nicht wesentlich abflauen wird, kann die rechtliche Überprüfung der Beteiligung an einem akut bedrohten HCI Schiffsfonds den endgültigen Verlust des investierten Geldes abwenden. Die Beratung durch einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann Anlegern auch Klarheit über ihre Handlungsoptionen bieten.
Pressemitteilung von: Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Die Krise beim HCI Shipping Select XX geht weiter, das erste der sechs Fondsschiffe ist insolvent, auch den übrigen Schiffen geht es wirtschaftlich nicht gut. Fachanwälte beraten Schiffsfonds-Anleger.
Zweites Finanzierungskonzept, Wechsel der Reederei, die noch Anfang 2012 umgesetzten Maßnahmen um das Fondsschiff MS "Colleen" des HCI-Dachfonds Shipping Select XX über Wasser zu halten, waren vergebens. Am 23. Oktober 2012 bestellte das Amtsgericht Pinneberg einen vorläufigen Insolvenzverwalter für das erste der sechs Fondsschiffe des im Jahr 2006 emittierten HCI Dachfonds. Doch auch den übrigen Fondsschiffen geht es nicht gerade gut.
■Die Hammonia Palatium, ein 2.500 TEU Containerschiff hat im Jahr 2011 nur 57% der prospektierten Erlöse und lediglich 13% des Reedereiüberschusses nach Pool erzielt. Zwar wurde bis Ende 2011 die Tilgung geleistet, bei anhaltend schlechten Einnahmen dürfte aber auch die Tilgungsfähigkeit schwierig werden. Ausschüttungen werden nicht geleistet.
■Die Benedikt Rambow hat in 2011 keine Tilgung geleistet. Das 1.118 TEU Containerschiff hat im Jahr 2011 lediglich 58% der prospektierten Erlöse erzielt und einen Verlust nach Pool von rund -200.000 € erzielt. Ausschüttungen können nicht geleistet werden.
■Auch die seit März 2011 von der Hammonia Reederei bereederte HR Motivation war aufgrund unzureichender Einnahmen und Erlöse nicht in der Lage, die Tilgung vollständig zu leisten. Für das 917 TEU Schiff beliefen sich die Reedereiverlust nach Pool auf rund -300.000 €. Ausschüttungen können nicht geleistet werden.
■Die Einnahmen des Mehrzweckfrachtschiffs Anna C blieben im Jahr 2011 erheblich hinter den Prospektannahmen zurück, so dass ein Reedereiverlust von knapp -900.000 € entstand. Ausschüttungen können nicht geleistet werden.
■Der LPG-Tanker GasChem Ice erzielt zwar gute Einnahmen, das Ergebnis wird aber durch hohe Betriebskosten und Verwaltungskosten verwässert. Die Schiffsbetriebskosten fallen kumuliert doppelt so hoch aus, wie prospektiert. Ausschüttungen werden nicht geleistet.
Angesichts der unerfreulichen Entwicklung, die der Schiffsfonds genommen hat, ist es für betroffene Anleger des HCI Shipping Select XX umso wichtiger, die Möglichkeit der Erlangung von Schadenersatz in Betracht zu ziehen. Die Chancen hierfür stehen nicht schlecht.
Völlig unzureichende Aufklärung über Risiken
Aus Gesprächen mit zahlreichen Anlegern wissen wir, dass diese über die Risiken, die sich in der gegenwärtigen Krise des Fonds verwirklicht haben, von ihren Beratern vor der Zeichnung des Fonds nicht informiert wurden. Geschlossene Fonds sind, wie der Bundesgerichtshof in seinem Urteil zu Az. III ZR 249/09 formuliert, unternehmerische Beteiligungen die als solche das Risiko bergen, dass das eingesetzte Kapital zumindest zu einem Teil, wenn nicht sogar vollständig (Totalverlust) verloren gehen kann. Die Risiken der Beteiligung hätten daher einen wesentlichen Teil der Beratung bilden müssen.
Doch sowohl die Beratungen, mit denen wir uns für unsere Mandanten bislang befasst haben, als auch der Fondsprospekt selbst weisen rechtlich erhebliche Fehler auf:
■ Kein Hinweis auf Totalverlustrisiko: Ein Schiffsfonds ist eine unternehmerische Beteiligung. Als "Mitunternehmer" tragen die Fondsanleger unternehmerische Risiken, die bis hin zum Totalverlust des investierten Kapitals gehen. Nur ein geringer Teil der uns bekannten Schiffsfondsanleger wurde über diesen bedeutsamen Umstand informiert.
■ Schiffsfondsbeteiligung als Altersvorsorge nicht geeignet: Viele Mandanten berichten, dass ihnen die Schiffsfondsbeteiligung als Altersvorsorge bzw. Anlage im Alter empfohlen wurde. Da eine Schiffsfondsbeteiligung eine unternehmerische Beteiligung ist, die mit hohen Verlustrisiken verbunden ist, die bis zum Totalverlust führen können, ist sie als Altersvorsorge völlig ungeeignet. Der Bundesgerichtshof hat daher entschieden, dass Beteiligungen an geschlossenen Fonds nicht als Altersvorsorge empfohlen werden dürfen.
■ Kein Zweitmarkt für "gebrauchte" Fondsbeteiligungen: Für Anteile an geschlossene Fonds gibt es keinen geregelten Zweitmarkt. Eine Veräußerung der Anteile ist daher in der Regel gar nicht oder nur mit erheblichen Preisabschlägen möglich. Hierüber wurden die uns bekannten Anleger mehrheitlich nicht informiert.
■ Keine Informationen über Risiken schwankender Charterraten: Der massive Ausbau der weltweiten Containerflotte hat zu einem erhöhten Wettbewerbsdruck und damit zu sinkenden Charterraten geführt. Dies ist kein außergewöhnliches Phänomen. Charterraten schwanken entsprechend der weltweiten Konjunkturentwicklung regelmäßig. Auf diesen Umstand hätten die Anlageberater zum Anlaß nehmen müssen, ihre Kunden darauf hinzuweisen, was dem Fonds und damit den Anlegern droht, wenn die Einnahmen nach dieser Zeit hinter den dem Prospekt zugrunde gelegten Annahmen zurückbleiben. Dies ist, so unsere Erfahrung aus zwischenzeitlich zahlreichen mit Anlegern geführten Gesprächen, nicht geschehen.
■ Hohe Weichkosten verschwiegen: Das von den Anlegern in den Fonds investierte Geld ist nicht nur für den Kauf des Fondsschiffes aufgewandt worden. Ein nicht unerheblicher Teil floss in nicht investive Verwendungen, also diverse Dienstleistungsvergütungen (einschließlich Vertriebskosten), Zwischenfinanzierungszinsen und Gründungskosten. Die Berater der Anleger, mit denen wir gesprochen haben, haben sie nicht über die geplante Mittelverwendung informiert.
■ Risiko des Wiederauflebens der Anlegerhaftung verschwiegen: Als Kommanditist haften die Schiffsfondsanleger grundsätzlich nur in Höhe ihrer Einlage. Ist diese geleistet, erlischt die Haftung für Gesellschaftsverbindlichkeiten. Wie lebt jedoch wieder auf, wenn Ausschüttungen gezahlt werden, bei denen es sich nicht um Bilanzgewinne der Gesellschaft handelt. Dies ist bei Schiffsfonds regelmäßig der Fall. Aus diesem Grund müssen Schiffsfondsanleger im Falle der Insolvenz der Fondsgesellschaft in der Regel die gesamten Ausschüttungen an den Insolvenzverwalter zurückzahlen. Auf diesen Umstand wurden die wenigsten Schiffsfondsanleger hingewiesen.
Falschberatung begründet Schadenersatzansprüche der Anleger
Die im Vertrieb des Schiffsfonds beteiligten Berater haben die Anleger mit denen wir bislang gesprochen haben über die Risiken dieser hochspekulativen Schiffsfondsbeteiligung gar nicht oder nicht ausreichend informiert. Wir haben bei einer Analyse der Beratungen eine Vielzahl von Beratungsfehlern festgestellt. Daher sehen wir vielversprechende Chancen zur Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen wegen der Verletzung von Pflichten aus den jeweils geschlossenen Beratungsverträgen.
Verjährung von Schadenersatzansprüchen droht
Zum Ende des Jahres 2012 drohen viele Schadenersatzansprüche von Schiffsfondsanlegern zu verjähren. Hintergrund ist, dass in zahlreichen Schiffsfonds im Jahr 2009 erstmals Ausschüttungen ausgesetzt, Sanierungskonzepte entwickelt und Anleger zu Nachschüssen oder Sanierungsbeiträgen aufgefordert wurden. Dadurch wurde den Anlegern bekannt, dass es sich bei einer Schiffsfondsbeteiligung keineswegs um eine so sichere und risikolose Beteiligung handelt, als die sie ihnen im Beratungsgespräch dargestellt wurde. Diese Kenntnis setzt möglicher Weise den lauf von dreijährigen Verjährungsfristen in Gang, die die Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen nach 2012 erschweren oder unmöglich machen.
* Mathias Nittel, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Zweites Finanzierungskonzept, Wechsel der Reederei, die noch Anfang 2012 umgesetzten Maßnahmen um das Fondsschiff MS "Colleen" des HCI-Dachfonds Shipping Select XX über Wasser zu halten, waren vergebens. Am 23. Oktober 2012 bestellte das Amtsgericht Pinneberg einen vorläufigen Insolvenzverwalter für das erste der sechs Fondsschiffe des im Jahr 2006 emittierten HCI Dachfonds. Doch auch den übrigen Fondsschiffen geht es nicht gerade gut.
■Die Hammonia Palatium, ein 2.500 TEU Containerschiff hat im Jahr 2011 nur 57% der prospektierten Erlöse und lediglich 13% des Reedereiüberschusses nach Pool erzielt. Zwar wurde bis Ende 2011 die Tilgung geleistet, bei anhaltend schlechten Einnahmen dürfte aber auch die Tilgungsfähigkeit schwierig werden. Ausschüttungen werden nicht geleistet.
■Die Benedikt Rambow hat in 2011 keine Tilgung geleistet. Das 1.118 TEU Containerschiff hat im Jahr 2011 lediglich 58% der prospektierten Erlöse erzielt und einen Verlust nach Pool von rund -200.000 € erzielt. Ausschüttungen können nicht geleistet werden.
■Auch die seit März 2011 von der Hammonia Reederei bereederte HR Motivation war aufgrund unzureichender Einnahmen und Erlöse nicht in der Lage, die Tilgung vollständig zu leisten. Für das 917 TEU Schiff beliefen sich die Reedereiverlust nach Pool auf rund -300.000 €. Ausschüttungen können nicht geleistet werden.
■Die Einnahmen des Mehrzweckfrachtschiffs Anna C blieben im Jahr 2011 erheblich hinter den Prospektannahmen zurück, so dass ein Reedereiverlust von knapp -900.000 € entstand. Ausschüttungen können nicht geleistet werden.
■Der LPG-Tanker GasChem Ice erzielt zwar gute Einnahmen, das Ergebnis wird aber durch hohe Betriebskosten und Verwaltungskosten verwässert. Die Schiffsbetriebskosten fallen kumuliert doppelt so hoch aus, wie prospektiert. Ausschüttungen werden nicht geleistet.
Angesichts der unerfreulichen Entwicklung, die der Schiffsfonds genommen hat, ist es für betroffene Anleger des HCI Shipping Select XX umso wichtiger, die Möglichkeit der Erlangung von Schadenersatz in Betracht zu ziehen. Die Chancen hierfür stehen nicht schlecht.
Völlig unzureichende Aufklärung über Risiken
Aus Gesprächen mit zahlreichen Anlegern wissen wir, dass diese über die Risiken, die sich in der gegenwärtigen Krise des Fonds verwirklicht haben, von ihren Beratern vor der Zeichnung des Fonds nicht informiert wurden. Geschlossene Fonds sind, wie der Bundesgerichtshof in seinem Urteil zu Az. III ZR 249/09 formuliert, unternehmerische Beteiligungen die als solche das Risiko bergen, dass das eingesetzte Kapital zumindest zu einem Teil, wenn nicht sogar vollständig (Totalverlust) verloren gehen kann. Die Risiken der Beteiligung hätten daher einen wesentlichen Teil der Beratung bilden müssen.
Doch sowohl die Beratungen, mit denen wir uns für unsere Mandanten bislang befasst haben, als auch der Fondsprospekt selbst weisen rechtlich erhebliche Fehler auf:
■ Kein Hinweis auf Totalverlustrisiko: Ein Schiffsfonds ist eine unternehmerische Beteiligung. Als "Mitunternehmer" tragen die Fondsanleger unternehmerische Risiken, die bis hin zum Totalverlust des investierten Kapitals gehen. Nur ein geringer Teil der uns bekannten Schiffsfondsanleger wurde über diesen bedeutsamen Umstand informiert.
■ Schiffsfondsbeteiligung als Altersvorsorge nicht geeignet: Viele Mandanten berichten, dass ihnen die Schiffsfondsbeteiligung als Altersvorsorge bzw. Anlage im Alter empfohlen wurde. Da eine Schiffsfondsbeteiligung eine unternehmerische Beteiligung ist, die mit hohen Verlustrisiken verbunden ist, die bis zum Totalverlust führen können, ist sie als Altersvorsorge völlig ungeeignet. Der Bundesgerichtshof hat daher entschieden, dass Beteiligungen an geschlossenen Fonds nicht als Altersvorsorge empfohlen werden dürfen.
■ Kein Zweitmarkt für "gebrauchte" Fondsbeteiligungen: Für Anteile an geschlossene Fonds gibt es keinen geregelten Zweitmarkt. Eine Veräußerung der Anteile ist daher in der Regel gar nicht oder nur mit erheblichen Preisabschlägen möglich. Hierüber wurden die uns bekannten Anleger mehrheitlich nicht informiert.
■ Keine Informationen über Risiken schwankender Charterraten: Der massive Ausbau der weltweiten Containerflotte hat zu einem erhöhten Wettbewerbsdruck und damit zu sinkenden Charterraten geführt. Dies ist kein außergewöhnliches Phänomen. Charterraten schwanken entsprechend der weltweiten Konjunkturentwicklung regelmäßig. Auf diesen Umstand hätten die Anlageberater zum Anlaß nehmen müssen, ihre Kunden darauf hinzuweisen, was dem Fonds und damit den Anlegern droht, wenn die Einnahmen nach dieser Zeit hinter den dem Prospekt zugrunde gelegten Annahmen zurückbleiben. Dies ist, so unsere Erfahrung aus zwischenzeitlich zahlreichen mit Anlegern geführten Gesprächen, nicht geschehen.
■ Hohe Weichkosten verschwiegen: Das von den Anlegern in den Fonds investierte Geld ist nicht nur für den Kauf des Fondsschiffes aufgewandt worden. Ein nicht unerheblicher Teil floss in nicht investive Verwendungen, also diverse Dienstleistungsvergütungen (einschließlich Vertriebskosten), Zwischenfinanzierungszinsen und Gründungskosten. Die Berater der Anleger, mit denen wir gesprochen haben, haben sie nicht über die geplante Mittelverwendung informiert.
■ Risiko des Wiederauflebens der Anlegerhaftung verschwiegen: Als Kommanditist haften die Schiffsfondsanleger grundsätzlich nur in Höhe ihrer Einlage. Ist diese geleistet, erlischt die Haftung für Gesellschaftsverbindlichkeiten. Wie lebt jedoch wieder auf, wenn Ausschüttungen gezahlt werden, bei denen es sich nicht um Bilanzgewinne der Gesellschaft handelt. Dies ist bei Schiffsfonds regelmäßig der Fall. Aus diesem Grund müssen Schiffsfondsanleger im Falle der Insolvenz der Fondsgesellschaft in der Regel die gesamten Ausschüttungen an den Insolvenzverwalter zurückzahlen. Auf diesen Umstand wurden die wenigsten Schiffsfondsanleger hingewiesen.
Falschberatung begründet Schadenersatzansprüche der Anleger
Die im Vertrieb des Schiffsfonds beteiligten Berater haben die Anleger mit denen wir bislang gesprochen haben über die Risiken dieser hochspekulativen Schiffsfondsbeteiligung gar nicht oder nicht ausreichend informiert. Wir haben bei einer Analyse der Beratungen eine Vielzahl von Beratungsfehlern festgestellt. Daher sehen wir vielversprechende Chancen zur Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen wegen der Verletzung von Pflichten aus den jeweils geschlossenen Beratungsverträgen.
Verjährung von Schadenersatzansprüchen droht
Zum Ende des Jahres 2012 drohen viele Schadenersatzansprüche von Schiffsfondsanlegern zu verjähren. Hintergrund ist, dass in zahlreichen Schiffsfonds im Jahr 2009 erstmals Ausschüttungen ausgesetzt, Sanierungskonzepte entwickelt und Anleger zu Nachschüssen oder Sanierungsbeiträgen aufgefordert wurden. Dadurch wurde den Anlegern bekannt, dass es sich bei einer Schiffsfondsbeteiligung keineswegs um eine so sichere und risikolose Beteiligung handelt, als die sie ihnen im Beratungsgespräch dargestellt wurde. Diese Kenntnis setzt möglicher Weise den lauf von dreijährigen Verjährungsfristen in Gang, die die Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen nach 2012 erschweren oder unmöglich machen.
* Mathias Nittel, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
HCI Shipping Select XI aktuell: Schiffsgesellschaft MS „Pauline“ meldet Insolvenz an
Anleger geschlossener Schiffsfonds kommen auch im gerade erst begonnenen neuen Jahr nicht zur Ruhe. Aktuell betroffen: Die laut HCI Leistungsbilanz 625 Schiffsfondsanleger des Dachfonds HCI Shipping Select XI: Wie das Fondstelegramm in dessen jüngsten Ausgabe berichtet musste nun eine weitere Schiffsgesellschaft – die MS „Pauline“ Interscan Verwaltungs GmbH & Co. KG infolge Zahlungsunfähigkeit den Gang vor das zuständige Insolvenzgericht antreten. Die Anleger des HCI Shipping Select XI müssen sich nun auf hohe Verluste einstellen.
HCI Shipping Select XI: Investition in vier Feedermax- und zwei Mehrzweckfrachtschiffe
Wie aus deren Leistungsbilanz hervorgeht, hatte HCI im Jahr 2005 den in insgesamt vier Feedermaxschiffe sowie zwei Mehrzweckfrachtschiffe investierenden Dachfonds HCI Shipping Select XI mit einem Investitionsvolumen in Höhe von € 115.006.154,00 am Markt platziert. An den ursprünglich sechs Fondsschiffen – den Mehrzweckfrachtern MS Bianco Rambow, MS Sleipner, MS Pauline und MS HR Magician sowie den Feedermaxschiffen MS HR Recognition und MS HR Recommendation – hatten sich seinerzeit 625 Schiffsfondsanleger mit einem Eigenkapital in Höhe von € 40.750.000,00 beteiligt. Zum Zeitpunkt der Platzierung des HCI Shipping Select XI betrug der Fremdkapitalanteil des HCI Dachfonds laut Leistungsbilanz € 70.051.154,00.
HCI Shipping Select XI: Mit MS „Pauline“ meldet bereits zweite Schiffsgesellschaft Insolvenz an
Wie das Fondstelegramm weiter berichtet, musste nach der bereits im Jahr 2012 erfolgten Insolvenz der HCI Shipping Select XI Zielgesellschaft MS „HR Magician“ nun über das Vermögen einer weiteren HCI Shipping Select XI Zielgesellschaft – MS „Pauline“ – die vorläufige Zwangsverwaltung angeordnet werden. Weder das laut Leistungsbilanz im Jahr 2010 mehrheitlich seitens der HCI Schiffsfondsgesellschaft mitgetragene Restrukturierungskonzept noch ein im Jahr 2012 erneut gestarteter Rettungsversuch konnten die in das 957 TEU Feedermaxschiff investierenden HCI Shipping Select XI Zielgesellschaft vor dem wirtschaftlichen Untergang bewahren.
HCI Shipping Select XI: 625 Anleger warten bereits seit 2010 auf Ausschüttungen
Nach der nunmehr bekannt gewordenen Insolvenzanmeldung der MS „Pauline“ werden sich die ohnehin schon Leid geprüften 625 Schiffsfondsanleger des HCI Shipping Select XI auf weitere hohe Verluste einstellen müssen. Dass die Situation zuvor bereits alles andere als rosig für die 625 des HCI Shipping Select XI Zeichner machen die nachfolgenden Zahlen deutlich: So warten die HCI Shipping Select XI Anleger laut Angaben des Internetportals zweitmarkt.de bereits seit dem Jahr 2010 auf einstmals sicher geglaubte Ausschüttungen. Noch ernüchternder fällt der Blick auf die derzeitige Wertentwicklung des HCI Shipping Select XI aus: So wurden Anteile des HCI Shipping Select XI gemäß zweitmarkt.de Angaben zuletzt 27.11.2012 mit einem Kurswert von gerade noch 0,5 % gehandelt.
Nach Insolvenz der HCI Schiffsgesellschaft MS „Pauline“: Anleger des HCI Shipping Select XI nicht schutzlos gestellt
Betroffene Schiffsfonds-Anleger des HCI Shipping Select XI sollten sich mit deren Situation nicht abfinden, sondern umgehend den Rat eines auf Bank- und Kapitalanlagerechts spezialisierten Rechtsanwalts suchen.
Sollten betroffene Schiffsfonds Zeichner von ihrem Anlageberater oder von ihrer Bank nicht umfassend über die Risiken einer Beteiligung an einem Schiffsfonds aufgeklärt worden sein, so bestehen möglicherweise Schadensersatzansprüche. Des Weiteren kommt für die Anleger von Schiffsfonds in Betracht, gegen die Initiatoren der Fonds und gegen den Vertrieb Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Die Schadensersatzansprüche können sich zum einen aus Prospekthaftung, zum anderen aufgrund Falschberatung ergeben.
Vertrieb von Schiffsfonds oftmals über Banken und Sparkassen
Recherchen unserer bereits eine Vielzahl geschädigter Schiffsfonds Anleger vertretenen Kanzlei zufolge wurden viele der derzeit notleidend gewordenen geschlossenen Schiffsfonds über Banken und Sparkassen vertrieben. Dabei wurden diese Schiffsfonds-Beteiligungen oftmals als besonders sichere Anlage empfohlen. Auf Risiken wie Totalverlust wurde regelmäßig nicht hingewiesen. Auch wurde die Höhe der weichen Kosten in den Beratungsgesprächen in der Regel nicht bzw. nicht ausreichend offengelegt. Aufgrund der kickback-Rechtsprechung des Bundesgerichthofes bestehen deshalb gute Chancen für die Schiffsfonds-Anleger, Schadensersatzansprüche geltend zu machen.
Was können betroffene HCI Shipping Select XI Schiffsfonds-Anleger jetzt tun?
Geschädigte Anleger des HCI Shipping Select XI sollten in jedem Fall ihre in Betracht kommenden Ansprüche zeitnah durch einen auf Anlegerschutz spezialisierten Rechtsanwalt prüfen lassen
HCI Shipping Select XI: Investition in vier Feedermax- und zwei Mehrzweckfrachtschiffe
Wie aus deren Leistungsbilanz hervorgeht, hatte HCI im Jahr 2005 den in insgesamt vier Feedermaxschiffe sowie zwei Mehrzweckfrachtschiffe investierenden Dachfonds HCI Shipping Select XI mit einem Investitionsvolumen in Höhe von € 115.006.154,00 am Markt platziert. An den ursprünglich sechs Fondsschiffen – den Mehrzweckfrachtern MS Bianco Rambow, MS Sleipner, MS Pauline und MS HR Magician sowie den Feedermaxschiffen MS HR Recognition und MS HR Recommendation – hatten sich seinerzeit 625 Schiffsfondsanleger mit einem Eigenkapital in Höhe von € 40.750.000,00 beteiligt. Zum Zeitpunkt der Platzierung des HCI Shipping Select XI betrug der Fremdkapitalanteil des HCI Dachfonds laut Leistungsbilanz € 70.051.154,00.
HCI Shipping Select XI: Mit MS „Pauline“ meldet bereits zweite Schiffsgesellschaft Insolvenz an
Wie das Fondstelegramm weiter berichtet, musste nach der bereits im Jahr 2012 erfolgten Insolvenz der HCI Shipping Select XI Zielgesellschaft MS „HR Magician“ nun über das Vermögen einer weiteren HCI Shipping Select XI Zielgesellschaft – MS „Pauline“ – die vorläufige Zwangsverwaltung angeordnet werden. Weder das laut Leistungsbilanz im Jahr 2010 mehrheitlich seitens der HCI Schiffsfondsgesellschaft mitgetragene Restrukturierungskonzept noch ein im Jahr 2012 erneut gestarteter Rettungsversuch konnten die in das 957 TEU Feedermaxschiff investierenden HCI Shipping Select XI Zielgesellschaft vor dem wirtschaftlichen Untergang bewahren.
HCI Shipping Select XI: 625 Anleger warten bereits seit 2010 auf Ausschüttungen
Nach der nunmehr bekannt gewordenen Insolvenzanmeldung der MS „Pauline“ werden sich die ohnehin schon Leid geprüften 625 Schiffsfondsanleger des HCI Shipping Select XI auf weitere hohe Verluste einstellen müssen. Dass die Situation zuvor bereits alles andere als rosig für die 625 des HCI Shipping Select XI Zeichner machen die nachfolgenden Zahlen deutlich: So warten die HCI Shipping Select XI Anleger laut Angaben des Internetportals zweitmarkt.de bereits seit dem Jahr 2010 auf einstmals sicher geglaubte Ausschüttungen. Noch ernüchternder fällt der Blick auf die derzeitige Wertentwicklung des HCI Shipping Select XI aus: So wurden Anteile des HCI Shipping Select XI gemäß zweitmarkt.de Angaben zuletzt 27.11.2012 mit einem Kurswert von gerade noch 0,5 % gehandelt.
Nach Insolvenz der HCI Schiffsgesellschaft MS „Pauline“: Anleger des HCI Shipping Select XI nicht schutzlos gestellt
Betroffene Schiffsfonds-Anleger des HCI Shipping Select XI sollten sich mit deren Situation nicht abfinden, sondern umgehend den Rat eines auf Bank- und Kapitalanlagerechts spezialisierten Rechtsanwalts suchen.
Sollten betroffene Schiffsfonds Zeichner von ihrem Anlageberater oder von ihrer Bank nicht umfassend über die Risiken einer Beteiligung an einem Schiffsfonds aufgeklärt worden sein, so bestehen möglicherweise Schadensersatzansprüche. Des Weiteren kommt für die Anleger von Schiffsfonds in Betracht, gegen die Initiatoren der Fonds und gegen den Vertrieb Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Die Schadensersatzansprüche können sich zum einen aus Prospekthaftung, zum anderen aufgrund Falschberatung ergeben.
Vertrieb von Schiffsfonds oftmals über Banken und Sparkassen
Recherchen unserer bereits eine Vielzahl geschädigter Schiffsfonds Anleger vertretenen Kanzlei zufolge wurden viele der derzeit notleidend gewordenen geschlossenen Schiffsfonds über Banken und Sparkassen vertrieben. Dabei wurden diese Schiffsfonds-Beteiligungen oftmals als besonders sichere Anlage empfohlen. Auf Risiken wie Totalverlust wurde regelmäßig nicht hingewiesen. Auch wurde die Höhe der weichen Kosten in den Beratungsgesprächen in der Regel nicht bzw. nicht ausreichend offengelegt. Aufgrund der kickback-Rechtsprechung des Bundesgerichthofes bestehen deshalb gute Chancen für die Schiffsfonds-Anleger, Schadensersatzansprüche geltend zu machen.
Was können betroffene HCI Shipping Select XI Schiffsfonds-Anleger jetzt tun?
Geschädigte Anleger des HCI Shipping Select XI sollten in jedem Fall ihre in Betracht kommenden Ansprüche zeitnah durch einen auf Anlegerschutz spezialisierten Rechtsanwalt prüfen lassen
Der Flottenfonds Schiffsportfolio X des Initiators HCI Capital hat im Dezember 2012 das MS Vogebulker verkauft. Zuvor war das Finanzierungskonzept, das eine Kapitalzuführung durch die Anleger in Höhe von vier Millionen Euro vorsah, gescheitert. Nicht zuletzt deshalb lehnte die fremdfinanzierende Bank die Stundung einer weiteren Tilgungsrate ab. Mitte Dezember erfolgte der Verkauf für nur 14,1 Millionen US-Dollar (abzüglich drei Prozent Gebühren). "Der Verkaufserlös wird ausreichen, um alle Verbindlichkeiten der Schiffsgesellschaft zu begleichen", teilte HCI den Anlegern vor wenigen Tagen mit.
Erworben hat den 1999 gebauten Capesize-Bulker eine Käufergesellschaft, die laut HCI der griechischen Polembros-Gruppe zuzuordnen ist. Befriedigend ist der Verkaufserlös aus Anlegersicht jedoch nicht, nicht nur, weil das Emissionshaus noch im August 2012 den Verkaufspreis auf 15,5 Millionen US-Dollar schätzte. Die Anleger werden aus dieser Transaktion wahrscheinlich keinen weiteren Rückfluss erhalten, müssen aber noch den so genannten Unterschiedsbetrag versteuern.
Das MS Vogebulker hat dem im selben Portfoliofonds fahrenden HR Mastery (früher: MS Beluga Mastery) 2012 ein Darlehen über 1,25 Millionen Euro gegeben. Die Rückzahlung steht jedoch auf wackeligen Beinen, da die Einnahmesituation des Containerschiffs HR Mastery, das selbst ein Sanierungsfall ist, negativ ist. Bereits Ende August forderte HCI die Fondsanleger auf, dass sie einem Forderungsverzicht des MS Vogebulker gegenüber dem HR Mastery zustimmen. Dieser Antrag wurde jedoch zurückgezogen, nachdem auch über den Verkauf des HR Mastery nicht wie zunächst geplant abgestimmt wurde.
Kurz vor Weihnachten 2012 erhielten die Anleger per Post das Zweite Fortführungskonzept für das 917 TEU-Schiff HR Mastery, über das bis 14. Januar 2013 abgestimmt werden konnte. Das Konzept wurde nach HCI-Angaben mit qualifizierter Mehrheit angenommen. Nun findet ein Bereederungswechsel statt: Die Hammonia Reederei scheidet aus und übergibt das Ruder an die kleine Drevin Reederei in Cuxhaven. Sie soll das Schiff kostengünstiger bewirtschaften und der Schiffsgesellschaft außerdem ein Darlehen über 250.000 Euro zur Verfügung stellen. Dieser Kredit wird mit sieben Prozent p.a. verzinst und kann auf 400.000 Euro aufgestockt werden.
Die Anleger sind vorerst nicht zur finanziellen Beteiligung aufgerufen worden. Auszuschließen ist das für die kommenden Monate jedoch nicht, weil die Einnahmen des Containerschiffs bis dato nicht kostendeckend sind und 2014 eine Zwischenklasse ansteht, die 150.000 US-Dollar kosten soll.
Erworben hat den 1999 gebauten Capesize-Bulker eine Käufergesellschaft, die laut HCI der griechischen Polembros-Gruppe zuzuordnen ist. Befriedigend ist der Verkaufserlös aus Anlegersicht jedoch nicht, nicht nur, weil das Emissionshaus noch im August 2012 den Verkaufspreis auf 15,5 Millionen US-Dollar schätzte. Die Anleger werden aus dieser Transaktion wahrscheinlich keinen weiteren Rückfluss erhalten, müssen aber noch den so genannten Unterschiedsbetrag versteuern.
Das MS Vogebulker hat dem im selben Portfoliofonds fahrenden HR Mastery (früher: MS Beluga Mastery) 2012 ein Darlehen über 1,25 Millionen Euro gegeben. Die Rückzahlung steht jedoch auf wackeligen Beinen, da die Einnahmesituation des Containerschiffs HR Mastery, das selbst ein Sanierungsfall ist, negativ ist. Bereits Ende August forderte HCI die Fondsanleger auf, dass sie einem Forderungsverzicht des MS Vogebulker gegenüber dem HR Mastery zustimmen. Dieser Antrag wurde jedoch zurückgezogen, nachdem auch über den Verkauf des HR Mastery nicht wie zunächst geplant abgestimmt wurde.
Kurz vor Weihnachten 2012 erhielten die Anleger per Post das Zweite Fortführungskonzept für das 917 TEU-Schiff HR Mastery, über das bis 14. Januar 2013 abgestimmt werden konnte. Das Konzept wurde nach HCI-Angaben mit qualifizierter Mehrheit angenommen. Nun findet ein Bereederungswechsel statt: Die Hammonia Reederei scheidet aus und übergibt das Ruder an die kleine Drevin Reederei in Cuxhaven. Sie soll das Schiff kostengünstiger bewirtschaften und der Schiffsgesellschaft außerdem ein Darlehen über 250.000 Euro zur Verfügung stellen. Dieser Kredit wird mit sieben Prozent p.a. verzinst und kann auf 400.000 Euro aufgestockt werden.
Die Anleger sind vorerst nicht zur finanziellen Beteiligung aufgerufen worden. Auszuschließen ist das für die kommenden Monate jedoch nicht, weil die Einnahmen des Containerschiffs bis dato nicht kostendeckend sind und 2014 eine Zwischenklasse ansteht, die 150.000 US-Dollar kosten soll.
HCI Schiffsfonds MS Elena insolvent
Wieder funkt ein HCI Schiffsfonds S.O.S: Wie das Fondstelegramm berichtet, meldete der Fonds MS Elena beim Amtsgericht Itzehoe Insolvenz an (Az: 28 IN 35/13). Den Anlegern droht damit der Schiffbruch, sprich der Totalverlust ihrer Kapitalanlage. „So weit muss es aber nicht kommen“, beruhigt Dr. Thomas Meschede, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht von mzs Rechtsanwälte. „Gerade bei Schiffsfonds zeigt sich immer wieder, dass die Anleger falsch beraten wurden. Diese Falschberatung kann häufig einen Anspruch auf Schadensersatz begründen.“
HCI platzierte den Schiffsfonds MS Elena 2006 am Markt. Eine Erfolgsgeschichte war er nicht. Die Anleger wurden nicht gerade mit Ausschüttungen verwöhnt. Jetzt folgt die letzte Fahrt – geradeaus in die Insolvenz. Die Anleger hatten ganz sicher andere Erwartungen. Genau diese falschen Erwartungen werden oftmals in den Beratungsgesprächen geweckt. „Unsere Erfahrung zeigt, dass Schiffsfonds immer wieder als sichere Kapitalanlage oder gar Altersvorsorge angepriesen wurden. Das sind sie aber nicht. Im Gegenteil: Sie sind einem enormen wirtschaftlichen Risiko ausgesetzt, wie die andauernde Krise der Schifffahrt zeigt. Im Beratungsgespräch müssen die Anleger aber genau über diese Risiken bis hin zum Totalverlust der Kapitalanlage aufgeklärt werden. Ist dies nicht geschehen, begründet das den Anspruch auf Schadensersatz“, erklärt Dr. Meschede.
Auch die fehlende Transparenz über Rückvergütungen, die an den Bankberater für die Vermittlung der Anlage fließen, kann den Anspruch auf Schadensersatz begründen. „Über diese Provisionszahlungen, die so genannten Kick-Backs, muss der Anleger informiert werden. Die aktuelle Rechtsprechung ist da eindeutig“, so Dr. Meschede.
Für die Anleger des Schiffsfonds HCI MS Elena besteht also durchaus noch Hoffnung, ihr investiertes Kapital zu retten. Dazu sollten sie sich aber an einen versierten Anwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden.
mzs Rechtsanwälte GbR
HCI platzierte den Schiffsfonds MS Elena 2006 am Markt. Eine Erfolgsgeschichte war er nicht. Die Anleger wurden nicht gerade mit Ausschüttungen verwöhnt. Jetzt folgt die letzte Fahrt – geradeaus in die Insolvenz. Die Anleger hatten ganz sicher andere Erwartungen. Genau diese falschen Erwartungen werden oftmals in den Beratungsgesprächen geweckt. „Unsere Erfahrung zeigt, dass Schiffsfonds immer wieder als sichere Kapitalanlage oder gar Altersvorsorge angepriesen wurden. Das sind sie aber nicht. Im Gegenteil: Sie sind einem enormen wirtschaftlichen Risiko ausgesetzt, wie die andauernde Krise der Schifffahrt zeigt. Im Beratungsgespräch müssen die Anleger aber genau über diese Risiken bis hin zum Totalverlust der Kapitalanlage aufgeklärt werden. Ist dies nicht geschehen, begründet das den Anspruch auf Schadensersatz“, erklärt Dr. Meschede.
Auch die fehlende Transparenz über Rückvergütungen, die an den Bankberater für die Vermittlung der Anlage fließen, kann den Anspruch auf Schadensersatz begründen. „Über diese Provisionszahlungen, die so genannten Kick-Backs, muss der Anleger informiert werden. Die aktuelle Rechtsprechung ist da eindeutig“, so Dr. Meschede.
Für die Anleger des Schiffsfonds HCI MS Elena besteht also durchaus noch Hoffnung, ihr investiertes Kapital zu retten. Dazu sollten sie sich aber an einen versierten Anwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden.
mzs Rechtsanwälte GbR
Nach Informationen von FONDS professionell ONLINE hat der Reeder Gold Star Line den Frachter ab April 2013 für sechs Monate gechartert. Die Chartterrate beträgt 7.750 US-Dollar brutto pro Tag. Der Anbieter HCI bestätigte diese Angaben auf Anfrage der Redaktion. Gold Star Line ist eine chinesische Reederei mit Sitz in Hongkong. Das Schiff wird während der Charter Mitglied des 2.500 bis 2.800 TEU Döhle Pools bleiben; die Einnahmen fließen in den Pool, aus dem der Fonds wie gehabt Poolraten erhält. Den Schiffsfonds hat HCI exklusiv in Österreich verkauft.
Das MS Jula S hat eine Stellplatzkapazität von 2.474 TEU ist seit der Ablieferung von der Bauwerft, der Volkswerft im deutschen Stralsund, Mitglied des genannten Einnahmepools des Hamburger Reeders Peter Döhle. In diesem Pool fahren laut HCI rund 60 Schiffe. Die Laufzeit des Poolvertrags ist unbefristet. Gemanagt wird der 2005 gebaute Frachter vom Vertragsreeder H. Schepers. Von ihm hat der HCI-Fonds das Schiff für 26 Millionen US-Dollar plus 9,1 Millionen Euro erworben. Das Gesamtinvestitionsvolumen des 2005 emittierten Fonds beträgt laut HCI-Leistungsbilanz 31,6 Millionen Euro.
Im den Erläuterungen zur Prognoserechnung, die im Fondsprospekt veröffentlicht ist, rechnete HCI für 2005 und 2006 mit Einnahmen aus dem Pool in Höhe von 21.500 US-Dollar pro Einsatztag. Ab 2007 kalkulierte der Initiator 18.500 US-Dollar. In der rechnerischen Liquiditätsvorschau hat HCI geringere Nettoeinnahmen kalkuliert. Trotzdem lagen die erwarteten Ergebnisse seit dem Ausbruch der Schifffahrtskrise insgesamt unter Plan. Positiv zu bewerten sind deutlich höher geleistete Tilgungen auf das langfristige Hypothekendarlehen. Die Eigenkapitalperformance ist dagegen enttäuschend: Bis Ende 2011 haben die Anleger laut HCI-Leistungsbilanz 25 Prozent ihres eingesetztes Kapitals zurückerhalten. Nach der Prognoserechnung hätten es 51 Prozent sein sollen. 2011 zahlte der Fonds fünf Prozent aus, 2012 folgte ein Nullrunde. In diesem Jahr werden die Investoren wieder kein Geld sehen: "Aufgrund der angespannten Marktlage ist für 2012 keine Ausschüttung vorgesehen", teilte HCI auf Anfrage mit
Das MS Jula S hat eine Stellplatzkapazität von 2.474 TEU ist seit der Ablieferung von der Bauwerft, der Volkswerft im deutschen Stralsund, Mitglied des genannten Einnahmepools des Hamburger Reeders Peter Döhle. In diesem Pool fahren laut HCI rund 60 Schiffe. Die Laufzeit des Poolvertrags ist unbefristet. Gemanagt wird der 2005 gebaute Frachter vom Vertragsreeder H. Schepers. Von ihm hat der HCI-Fonds das Schiff für 26 Millionen US-Dollar plus 9,1 Millionen Euro erworben. Das Gesamtinvestitionsvolumen des 2005 emittierten Fonds beträgt laut HCI-Leistungsbilanz 31,6 Millionen Euro.
Im den Erläuterungen zur Prognoserechnung, die im Fondsprospekt veröffentlicht ist, rechnete HCI für 2005 und 2006 mit Einnahmen aus dem Pool in Höhe von 21.500 US-Dollar pro Einsatztag. Ab 2007 kalkulierte der Initiator 18.500 US-Dollar. In der rechnerischen Liquiditätsvorschau hat HCI geringere Nettoeinnahmen kalkuliert. Trotzdem lagen die erwarteten Ergebnisse seit dem Ausbruch der Schifffahrtskrise insgesamt unter Plan. Positiv zu bewerten sind deutlich höher geleistete Tilgungen auf das langfristige Hypothekendarlehen. Die Eigenkapitalperformance ist dagegen enttäuschend: Bis Ende 2011 haben die Anleger laut HCI-Leistungsbilanz 25 Prozent ihres eingesetztes Kapitals zurückerhalten. Nach der Prognoserechnung hätten es 51 Prozent sein sollen. 2011 zahlte der Fonds fünf Prozent aus, 2012 folgte ein Nullrunde. In diesem Jahr werden die Investoren wieder kein Geld sehen: "Aufgrund der angespannten Marktlage ist für 2012 keine Ausschüttung vorgesehen", teilte HCI auf Anfrage mit
MS Rosa in der Insolvenz – Handlungsempfehlungen für Anleger
Über das Vermögen des Schiffsfonds HCI MS Rosa wurde von dem zuständigen Amtsgericht das vorläufige Insolvenzverfahren angeordnet.
Geschlossene Fonds, wie der Schiffsfonds MS Rosa, sind unternehmerische Beteiligungen, die mit zahlreichen wirtschaftlichen Risiken verbunden sind. Über diese Risiken müssen die Anleger in Beratungsgesprächen aufgeklärt werden. Als Mitunternehmer tragen die Anleger alle wirtschaftlichen Risiken, die bis zum Totalverlust ihres investierten Kapitals führen können. Auf Grund dieses Risikos sind derartige Anlagen als Altersvorsorge völlig ungeeignet und dürfen nach Rechtsprechung des BGH nicht als solche empfohlen werden.
Des Weiteren gibt es für die Anteile von geschlossen Fonds keinen geregelten Zweitmarkt. Die Veräußerung der Anteile ist deshalb oft gar nicht oder nur mit erheblichen finanziellen Verlusten möglich. Die Anleger müssen auch über die Höhe der Weichkosten aufgeklärt werden. Darunter versteht man Investitionen in diverse Dienstleistungen, Finanzierungen oder Gründungskosten, in die das Kapital der Anleger fließt.
Eine weiterer aufklärungsbedürftiger Umstand sind die, aufgrund der schwankenden Weltkonjunktur, sinkenden Charterraten. Schließlich muss auch bei Beratungen über Schiffsbeteiligungen darauf hingewiesen werden, dass die Haftung der Gesellschafter aufgrund der erhaltenen Ausschüttungen wieder aufleben kann. Die Haftung für Gesellschaftsverbindlichkeiten besteht grundsätzlich nur bis zur Höhe der Einlage. Ist diese geleistet, erlischt die Haftung. Diese kann jedoch wieder aufleben, wenn Ausschüttungen geleistet werden, die nicht als Bilanzgewinne der Gesellschaft gelten.
Viele der beratenden Banken und Anlageberater haben ihre Kunden im Rahmen des Beratungsgesprächs gar nicht oder nicht ordnungsgemäß über diese Risiken aufgeklärt. Aufgrund dieser Aufklärungspflichtverletzungen bestehen im Einzelfall gute Chancen, Schadensersatzansprüche geltend zu machen.
Angesichts der drohenden Verjährung ist schnelles Handeln geboten.
Deutsche Anlegerstiftung
Geschlossene Fonds, wie der Schiffsfonds MS Rosa, sind unternehmerische Beteiligungen, die mit zahlreichen wirtschaftlichen Risiken verbunden sind. Über diese Risiken müssen die Anleger in Beratungsgesprächen aufgeklärt werden. Als Mitunternehmer tragen die Anleger alle wirtschaftlichen Risiken, die bis zum Totalverlust ihres investierten Kapitals führen können. Auf Grund dieses Risikos sind derartige Anlagen als Altersvorsorge völlig ungeeignet und dürfen nach Rechtsprechung des BGH nicht als solche empfohlen werden.
Des Weiteren gibt es für die Anteile von geschlossen Fonds keinen geregelten Zweitmarkt. Die Veräußerung der Anteile ist deshalb oft gar nicht oder nur mit erheblichen finanziellen Verlusten möglich. Die Anleger müssen auch über die Höhe der Weichkosten aufgeklärt werden. Darunter versteht man Investitionen in diverse Dienstleistungen, Finanzierungen oder Gründungskosten, in die das Kapital der Anleger fließt.
Eine weiterer aufklärungsbedürftiger Umstand sind die, aufgrund der schwankenden Weltkonjunktur, sinkenden Charterraten. Schließlich muss auch bei Beratungen über Schiffsbeteiligungen darauf hingewiesen werden, dass die Haftung der Gesellschafter aufgrund der erhaltenen Ausschüttungen wieder aufleben kann. Die Haftung für Gesellschaftsverbindlichkeiten besteht grundsätzlich nur bis zur Höhe der Einlage. Ist diese geleistet, erlischt die Haftung. Diese kann jedoch wieder aufleben, wenn Ausschüttungen geleistet werden, die nicht als Bilanzgewinne der Gesellschaft gelten.
Viele der beratenden Banken und Anlageberater haben ihre Kunden im Rahmen des Beratungsgesprächs gar nicht oder nicht ordnungsgemäß über diese Risiken aufgeklärt. Aufgrund dieser Aufklärungspflichtverletzungen bestehen im Einzelfall gute Chancen, Schadensersatzansprüche geltend zu machen.
Angesichts der drohenden Verjährung ist schnelles Handeln geboten.
Deutsche Anlegerstiftung
HCI Schiffsfonds VIII – MS Maria Sibum insolvent
Anleger geschlossener HCI Schiffsbeteiligungen kommen nicht zur Ruhe: Wie das Fondstelegramm in dessen aktuellen Ausgabe berichtet musste die Zielgesellschaft MS Maria Sibum aus dem Dachfonds HCI Schiffsfonds VIII infolge Zahlungsunfähigkeit den Gang vor das zuständige Insolvenzgericht antreten (Az.: 10 IN 43/13). Nach der MS Pandora musste nun im Falle der MS Maria Sibum über das Vermögen einer weiteren HCI Schiffsfonds VIII Zielgesellschaft die vorläufige Zwangsverwaltung angeordnet werden.
HCI Schiffsfonds VIII: Investition in 8 Fondsschiffe
Wie deren aktueller Leistungsbilanz zu entnehmen ist, hatte HCI den Dachfonds HCI Schiffsfonds VIII im Jahr 2004 mit einem Investitionsvolumen in Höhe von € 43.050.000,00 am Markt platziert. Der HCI Dachfonds HCI Schiffsfonds VIII investiert laut HCI Leistungsbilanz in zwei Mehrzweckfrachter (MS Ile de Batz und MS Ile de Molene), zwei Massengutschiffe (MS Lake Erie (verkauft) und MS Lake Ontarion), drei Containerschiffe (MS Pioneer, MS Pandora (insolvent) und MS Maria Sibum (insolvent)) sowie einen Produktentanker (MT Nordamerika).
HCI Schiffsfonds VIII läuft nicht nach Plan
Gemäß der aktuellen HCI Leistungsbilanz waren lediglich die HCI Schiffsfonds VIII Zielfonds Lake Ontario und Ile de Molene im vergangenen Geschäftsjahr in der Lage, den Tilgungsdienst aus den aufgenommenen Darlehen planmäßig nachzukommen. Laut Informationen der HCI Leistungsbilanz war im Falle des HCI Schiffsfonds VIII Zielfonds Nordamerika der Finanzbedarf bereits so hoch, dass den HCI Gesellschaftern ein Finanzierungskonzept vorgestellt werden musste.
Nach Insolvenz des HCI Zielfonds MS Maria Sibum drohen Anlegern hohe Verluste
Der 2004 aufgelegte HCI Schiffsfonds VIII konnte bis dato die Erwartungen der sich an den ursprünglich 8 HCI Zielgesellschaften beteiligenden Schiffsfonds Anleger in keinster Weise erfüllen. So mussten die HCI Schiffsfonds VIII Zeichner bereits seit dem Jahr 2009 auf einstmals sicher geglaubte Ausschüttungen verzichten. Nach der Insolvenz des HCI Zielfonds MS Maria Sibum müssen die Anleger des HCI Schiffsfonds VIII nun damit rechnen, in naher Zukunft weitere hohe Verluste zu erleiden.
HCI Schiffsfonds VIII Anleger nicht schutzlos gestellt
Betroffene HCI - Schiffsfonds-Anleger sollten sich mit deren Situation nicht abfinden, sondern umgehend den Rat eines auf Bank- und Kapitalanlagerechts spezialisierten Rechtsanwalts suchen.
Sollten betroffene HCI - Schiffsfonds-Anleger von ihrem Anlageberater oder von ihrer Bank nicht umfassend über die Risiken einer Beteiligung an einem Schiffsfonds aufgeklärt worden sein, so bestehen möglicherweise Schadensersatzansprüche. Des Weiteren kommt für die Anleger von Schiffsfonds in Betracht, gegen die Initiatoren der Fonds und gegen den Vertrieb Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Die Schadensersatzansprüche können sich zum einen aus Prospekthaftung, zum anderen aufgrund Falschberatung ergeben.
Vertrieb von HCI Schiffsfonds oftmals über Banken und Sparkassen
Recherchen unserer Kanzlei zufolge wurden viele der derzeit notleidend gewordenen geschlossenen HCI Schiffsfonds über Banken und Sparkassen vertrieben. Dabei wurden diese HCI Schiffsfonds-Beteiligungen oftmals als besonders sichere Anlage empfohlen. Auf Risiken wie Totalverlust wurde regelmäßig nicht hingewiesen. Auch wurde die Höhe der weichen Kosten in den Beratungsgesprächen in der Regel nicht bzw. nicht ausreichend offengelegt. Aufgrund der kickback-Rechtsprechung des Bundesgerichthofes bestehen deshalb gute Chancen für die Schiffsfonds-Anleger, Schadensersatzansprüche geltend zu machen.
Was können betroffene HCI Schiffsfonds VIII-Anleger jetzt tun?
Geschädigte Anleger des HCI - Schiffsfonds VIII sollten in jedem Fall ihre in Betracht kommenden Ansprüche zeitnah durch einen auf Anlegerschutz spezialisierten Rechtsanwalt prüfen lassen.
* Pressemitteilung von: Rechtsanwälte Hänssler & Häcker-Hollmann
HCI Schiffsfonds VIII: Investition in 8 Fondsschiffe
Wie deren aktueller Leistungsbilanz zu entnehmen ist, hatte HCI den Dachfonds HCI Schiffsfonds VIII im Jahr 2004 mit einem Investitionsvolumen in Höhe von € 43.050.000,00 am Markt platziert. Der HCI Dachfonds HCI Schiffsfonds VIII investiert laut HCI Leistungsbilanz in zwei Mehrzweckfrachter (MS Ile de Batz und MS Ile de Molene), zwei Massengutschiffe (MS Lake Erie (verkauft) und MS Lake Ontarion), drei Containerschiffe (MS Pioneer, MS Pandora (insolvent) und MS Maria Sibum (insolvent)) sowie einen Produktentanker (MT Nordamerika).
HCI Schiffsfonds VIII läuft nicht nach Plan
Gemäß der aktuellen HCI Leistungsbilanz waren lediglich die HCI Schiffsfonds VIII Zielfonds Lake Ontario und Ile de Molene im vergangenen Geschäftsjahr in der Lage, den Tilgungsdienst aus den aufgenommenen Darlehen planmäßig nachzukommen. Laut Informationen der HCI Leistungsbilanz war im Falle des HCI Schiffsfonds VIII Zielfonds Nordamerika der Finanzbedarf bereits so hoch, dass den HCI Gesellschaftern ein Finanzierungskonzept vorgestellt werden musste.
Nach Insolvenz des HCI Zielfonds MS Maria Sibum drohen Anlegern hohe Verluste
Der 2004 aufgelegte HCI Schiffsfonds VIII konnte bis dato die Erwartungen der sich an den ursprünglich 8 HCI Zielgesellschaften beteiligenden Schiffsfonds Anleger in keinster Weise erfüllen. So mussten die HCI Schiffsfonds VIII Zeichner bereits seit dem Jahr 2009 auf einstmals sicher geglaubte Ausschüttungen verzichten. Nach der Insolvenz des HCI Zielfonds MS Maria Sibum müssen die Anleger des HCI Schiffsfonds VIII nun damit rechnen, in naher Zukunft weitere hohe Verluste zu erleiden.
HCI Schiffsfonds VIII Anleger nicht schutzlos gestellt
Betroffene HCI - Schiffsfonds-Anleger sollten sich mit deren Situation nicht abfinden, sondern umgehend den Rat eines auf Bank- und Kapitalanlagerechts spezialisierten Rechtsanwalts suchen.
Sollten betroffene HCI - Schiffsfonds-Anleger von ihrem Anlageberater oder von ihrer Bank nicht umfassend über die Risiken einer Beteiligung an einem Schiffsfonds aufgeklärt worden sein, so bestehen möglicherweise Schadensersatzansprüche. Des Weiteren kommt für die Anleger von Schiffsfonds in Betracht, gegen die Initiatoren der Fonds und gegen den Vertrieb Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Die Schadensersatzansprüche können sich zum einen aus Prospekthaftung, zum anderen aufgrund Falschberatung ergeben.
Vertrieb von HCI Schiffsfonds oftmals über Banken und Sparkassen
Recherchen unserer Kanzlei zufolge wurden viele der derzeit notleidend gewordenen geschlossenen HCI Schiffsfonds über Banken und Sparkassen vertrieben. Dabei wurden diese HCI Schiffsfonds-Beteiligungen oftmals als besonders sichere Anlage empfohlen. Auf Risiken wie Totalverlust wurde regelmäßig nicht hingewiesen. Auch wurde die Höhe der weichen Kosten in den Beratungsgesprächen in der Regel nicht bzw. nicht ausreichend offengelegt. Aufgrund der kickback-Rechtsprechung des Bundesgerichthofes bestehen deshalb gute Chancen für die Schiffsfonds-Anleger, Schadensersatzansprüche geltend zu machen.
Was können betroffene HCI Schiffsfonds VIII-Anleger jetzt tun?
Geschädigte Anleger des HCI - Schiffsfonds VIII sollten in jedem Fall ihre in Betracht kommenden Ansprüche zeitnah durch einen auf Anlegerschutz spezialisierten Rechtsanwalt prüfen lassen.
* Pressemitteilung von: Rechtsanwälte Hänssler & Häcker-Hollmann
Als ob das Unternehmen nicht schon genug Probleme hätte ..
Piraten überfallen Fonds-Schiff von HCI
Vor der Küste Nigerias haben Piraten einen Frachter überfallen und fünf Seeleute als Geiseln genommen. Das Schiff gehört dem geschlossenen Fonds HCI Austria Ship Management
Im Golf von Guinea nahe der Küste von Nigeria haben Piraten ein Frachtschiff der Reederei Sunship Schiffahrtskontor überfallen. Dies berichtet „Spiegel Online“. Bei dem Schiff handelt es sich um die 2008 in Dienst gestellte „City of Xiamen“.
Die Piraten haben das Schiff nach „Spiegel“-Informationen wieder verlassen, dabei jedoch fünf Seeleute als Geiseln genommen. Die Geiseln sollen polnische und russische Staatsbürger sein. Über Verletzte oder Lösegeldforderungen ist nichts bekannt. Die restliche Besatzung an Bord will mit ihrem Schiff einen sicheren Hafen anlaufen.
Die „City of Xiamen“ gehört dem geschlossenen Fonds HCI Austria Ship Management. Auf Nachfrage von DAS INVESTMENT.com konnte sich HCI-Capital zu diesem Zeitpunkt nicht zu dem Vorfall äußern.
Piraten überfallen Fonds-Schiff von HCI
Vor der Küste Nigerias haben Piraten einen Frachter überfallen und fünf Seeleute als Geiseln genommen. Das Schiff gehört dem geschlossenen Fonds HCI Austria Ship Management
Im Golf von Guinea nahe der Küste von Nigeria haben Piraten ein Frachtschiff der Reederei Sunship Schiffahrtskontor überfallen. Dies berichtet „Spiegel Online“. Bei dem Schiff handelt es sich um die 2008 in Dienst gestellte „City of Xiamen“.
Die Piraten haben das Schiff nach „Spiegel“-Informationen wieder verlassen, dabei jedoch fünf Seeleute als Geiseln genommen. Die Geiseln sollen polnische und russische Staatsbürger sein. Über Verletzte oder Lösegeldforderungen ist nichts bekannt. Die restliche Besatzung an Bord will mit ihrem Schiff einen sicheren Hafen anlaufen.
Die „City of Xiamen“ gehört dem geschlossenen Fonds HCI Austria Ship Management. Auf Nachfrage von DAS INVESTMENT.com konnte sich HCI-Capital zu diesem Zeitpunkt nicht zu dem Vorfall äußern.
Der Vorstandsvorsitzende der HCI Capital AG, Ralf Friedrichs, verlässt das Hamburger Unternehmen zum 30. Juni 2013. Dieser Schritt erfolgt im beiderseitigen Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat, teilte das börsennotierte Emissionshaus am Freitagabend mit. Friedrichs ist seit 2001 in verschiedenen Funktionen bei der HCI Gruppe tätig; 2008 übernahm er den Vorstandsvorsitz. Neu in den Vorstand gewählt wurde David Landgrebe. Der Manager kommt von der Reederei Peter Döhle und wird mit Vorstand Ingo Kuhlmann die HCI Gruppe in einer "Doppelspitze" führen.
Die Döhle Gruppe hält 31,1 Prozent der HCI-Aktien. Weitere 15,6 Prozent gehören der Reederei Ernst Russ, an der Döhle beteiligt ist. Erst Mitte April kam es zu maßgeblichen Veränderungen im Aktionärskreis, nachdem MPC Capital alle HCI-Anteile – großteils an Döhle – verkauft hatte (FONDS professionell berichtete). Im Geschäftsjahr 2012 konnte HCI die Finanzergebnisse zwar verbessern. Dennoch blieb bei einem leichten operativen Plus von 1,2 Millionen Euro unterm Strich ein Konzernverlust von 7,6 Millionen Euro. Der Aktienkurs befindet sich seit Jahren im Keller, wobei das Papier seit Herbst 2011 durchgehend unter einem Euro notiert.
HCI Capital zählte einst zu den führenden Anbietern geschlossener Fonds. Insbesondere mit Schiffsbeteiligungen konnte das Emissionshaus in den erfolgreichen Zeiten jährlich mehrere hundert Millionen Euro Eigenkapital bei Investoren einwerben. Nach dem jüngsten Crash in der Finanz- und Weltwirtschaft und der anhaltenden Krise in der Schifffahrt ist HCI wie andere Emissionshäuser, die ihren Schwerpunkt bei Schiffsfonds hatten, in die Krise gestürzt. HCI ist Marktführer bei den in Schieflage befindlichen Schiffsbeteiligungen. Branchenkennern zufolge beläuft sich die Zahl der Sanierungsfälle auf über 100 Schiffe; mehr als 20 von HCI-Fonds finanzierte Frachter sind in die Insolvenz geschlittert. Ein Ende der Krise ist nicht abzusehen
Die Döhle Gruppe hält 31,1 Prozent der HCI-Aktien. Weitere 15,6 Prozent gehören der Reederei Ernst Russ, an der Döhle beteiligt ist. Erst Mitte April kam es zu maßgeblichen Veränderungen im Aktionärskreis, nachdem MPC Capital alle HCI-Anteile – großteils an Döhle – verkauft hatte (FONDS professionell berichtete). Im Geschäftsjahr 2012 konnte HCI die Finanzergebnisse zwar verbessern. Dennoch blieb bei einem leichten operativen Plus von 1,2 Millionen Euro unterm Strich ein Konzernverlust von 7,6 Millionen Euro. Der Aktienkurs befindet sich seit Jahren im Keller, wobei das Papier seit Herbst 2011 durchgehend unter einem Euro notiert.
HCI Capital zählte einst zu den führenden Anbietern geschlossener Fonds. Insbesondere mit Schiffsbeteiligungen konnte das Emissionshaus in den erfolgreichen Zeiten jährlich mehrere hundert Millionen Euro Eigenkapital bei Investoren einwerben. Nach dem jüngsten Crash in der Finanz- und Weltwirtschaft und der anhaltenden Krise in der Schifffahrt ist HCI wie andere Emissionshäuser, die ihren Schwerpunkt bei Schiffsfonds hatten, in die Krise gestürzt. HCI ist Marktführer bei den in Schieflage befindlichen Schiffsbeteiligungen. Branchenkennern zufolge beläuft sich die Zahl der Sanierungsfälle auf über 100 Schiffe; mehr als 20 von HCI-Fonds finanzierte Frachter sind in die Insolvenz geschlittert. Ein Ende der Krise ist nicht abzusehen
HCI Schiffsfonds VIII: Insolvenzen der vorläufige Tiefpunkt – Möglichkeiten der Anleger
Der HCI Schiffsfonds VIII blieb schon lange hinter den Erwartungen zurück. In den vergangenen Monaten mussten die enttäuschten Anleger auch noch die Insolvenzen der MS Pandora und MS Maria Sibum verkraften. „Für die Anleger bleibt als Ausweg wohl nur noch, Ansprüche auf Schadensersatz rechtlich geltend zu machen“, sagt Joachim Cäsar-Preller, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Wiesbaden.
Die Krise des HCI Schiffsfonds hat wohl im April 2013 mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das MS Maria Sibum ihren vorläufigen Tiefpunkt erreicht. Allerdings sah es schon lange zuvor wirtschaftlich nicht gut für den Dachfonds aus, der in insgesamt acht Schiffe investiert hatte. Die prospektierten Erwartungen wurden deutlich verfehlt.
„Der HCI Schiffsfonds VIII zeigt, dass Investitionen in Schiffsfonds hoch spekulative Geschäfte mit erheblichen wirtschaftlichen Risiken sind. Über genau diese Risiken hätten die Anleger in den Beratungsgesprächen aufgeklärt werden müssen“, erklärt Cäsar-Preller. Die Erfahrung zeige aber, dass die Anlageberatung in der Realität häufig ganz anders verlief. „Da wurden Schiffsfonds als lukrative Kapitalanlagen mit satten Renditen oder als sichere Altersvorsorge angepriesen“, weiß der Jurist aus Gesprächen mit seinen Mandanten. Aber genau in dieser fehlerhaften Beratung liegt jetzt für die enttäuschten Anleger die Chance, ihre Ansprüche auf Schadensersatz durchzusetzen. „Die Rechtsprechung ist da inzwischen eindeutig“, macht Cäsar-Preller geschädigten Anlegern Mut.
Außerdem wurden in den Beratungsgesprächen häufig die Provisionen verschwiegen, die für die Vermittlung der Anlage geflossen sind. „Aber auch darüber hätten die Anleger genau informiert werden müssen“, so der Jurist.
Insgesamt sieht Cäsar-Preller für viele Anleger gute Chancen, Schadensersatzansprüche durchsetzen zu können: „Auch wenn das natürlich immer im Einzelfall geprüft werden muss.“
* Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller
Der HCI Schiffsfonds VIII blieb schon lange hinter den Erwartungen zurück. In den vergangenen Monaten mussten die enttäuschten Anleger auch noch die Insolvenzen der MS Pandora und MS Maria Sibum verkraften. „Für die Anleger bleibt als Ausweg wohl nur noch, Ansprüche auf Schadensersatz rechtlich geltend zu machen“, sagt Joachim Cäsar-Preller, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Wiesbaden.
Die Krise des HCI Schiffsfonds hat wohl im April 2013 mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das MS Maria Sibum ihren vorläufigen Tiefpunkt erreicht. Allerdings sah es schon lange zuvor wirtschaftlich nicht gut für den Dachfonds aus, der in insgesamt acht Schiffe investiert hatte. Die prospektierten Erwartungen wurden deutlich verfehlt.
„Der HCI Schiffsfonds VIII zeigt, dass Investitionen in Schiffsfonds hoch spekulative Geschäfte mit erheblichen wirtschaftlichen Risiken sind. Über genau diese Risiken hätten die Anleger in den Beratungsgesprächen aufgeklärt werden müssen“, erklärt Cäsar-Preller. Die Erfahrung zeige aber, dass die Anlageberatung in der Realität häufig ganz anders verlief. „Da wurden Schiffsfonds als lukrative Kapitalanlagen mit satten Renditen oder als sichere Altersvorsorge angepriesen“, weiß der Jurist aus Gesprächen mit seinen Mandanten. Aber genau in dieser fehlerhaften Beratung liegt jetzt für die enttäuschten Anleger die Chance, ihre Ansprüche auf Schadensersatz durchzusetzen. „Die Rechtsprechung ist da inzwischen eindeutig“, macht Cäsar-Preller geschädigten Anlegern Mut.
Außerdem wurden in den Beratungsgesprächen häufig die Provisionen verschwiegen, die für die Vermittlung der Anlage geflossen sind. „Aber auch darüber hätten die Anleger genau informiert werden müssen“, so der Jurist.
Insgesamt sieht Cäsar-Preller für viele Anleger gute Chancen, Schadensersatzansprüche durchsetzen zu können: „Auch wenn das natürlich immer im Einzelfall geprüft werden muss.“
* Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller

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