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Goldmünzen - Gold ist jetzt offizielles Zahlungsmittel
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Goldmünzen - Gold ist jetzt offizielles Zahlungsmittel
80 Jahre nach der Abschaffung als gesetzliches Zahlungsmittel will der US-Staat Utah Gold- und Silbermünzen als alternatives Geld zulassen
Der US-Bundesstaat Utah will Gold- und Silbermünzen wieder als offizielles Zahlungsmittel einführen, berichtet "foxnews.com". Am Donnerstag steht im Parlament in Utah eine entsprechende Abstimmung darüber an, ob von der Bundesregierung geprägte Gold- und Silbermünzen nach 80 Jahren wieder anerkannt werden. Die Münzen sollen den Dollar nicht ersetzen, könnten aber als alternative Zahlungsmittel verwendet werden.
Das Gesetz würde es den Einwohnern Utahs auch erlauben, ihre Steuern mit Gold zu bezahlen. Zudem fordert das Gesetz einen Ausschuss, der den Einsatz alternativer Währungen für den Bundesstaat untersuchen soll. Der Verkauf von Gold soll weiters von der Kapitalertragssteuer befreit werden.
"Ein Plan B ist keine schlechte Idee"
Wenn das Gesetz das Abgeordnetenhaus Utahs passiert, müsste es anschließend dem Senat des Bundesstaates vorgelegt werden, bevor es der Gouverneur unterzeichnen kann. Rechtsanwalt und Tea Party-Aktivist Larry Hilton, der Autor des Gesetzes, sieht jedenfalls keine Hürden mehr. "Es gibt genug Unruhe in der Wirtschaft, die in den Menschen das Gefühl auslöst, ein Plan B, eine Art Backup-System, ist keine schlechte Idee", sagt er.
"Das ist keine Anti-Dollar-Angelegenheit"
Hilton wollte eigentlich noch weiter gehen und auch andere Münzen als nur US-Münzen zulassen. "Das ist keine Anti-Dollar-Angelegenheit", betont Hilton. "Wir wollen den Dollar stärken", sagt er. Die Debatte über die Einführung von Gold und Silber könne heilsam auf die politischen Entscheidungsträger wirken.
Ein Erfolg in Utah könnte jedenfalls Folgewirkung haben. In zwölf weiteren US-Bundesstaaten liegen ähnliche Anträge vor:
•Colorado
•Georgia
•Montana
•Missouri
•Indiana
•Iowa
•New Hampshire
•Oklahoma
•South Carolina
•Tennessee
•Washington
•Vermont
* DiePresse
Der US-Bundesstaat Utah will Gold- und Silbermünzen wieder als offizielles Zahlungsmittel einführen, berichtet "foxnews.com". Am Donnerstag steht im Parlament in Utah eine entsprechende Abstimmung darüber an, ob von der Bundesregierung geprägte Gold- und Silbermünzen nach 80 Jahren wieder anerkannt werden. Die Münzen sollen den Dollar nicht ersetzen, könnten aber als alternative Zahlungsmittel verwendet werden.
Das Gesetz würde es den Einwohnern Utahs auch erlauben, ihre Steuern mit Gold zu bezahlen. Zudem fordert das Gesetz einen Ausschuss, der den Einsatz alternativer Währungen für den Bundesstaat untersuchen soll. Der Verkauf von Gold soll weiters von der Kapitalertragssteuer befreit werden.
"Ein Plan B ist keine schlechte Idee"
Wenn das Gesetz das Abgeordnetenhaus Utahs passiert, müsste es anschließend dem Senat des Bundesstaates vorgelegt werden, bevor es der Gouverneur unterzeichnen kann. Rechtsanwalt und Tea Party-Aktivist Larry Hilton, der Autor des Gesetzes, sieht jedenfalls keine Hürden mehr. "Es gibt genug Unruhe in der Wirtschaft, die in den Menschen das Gefühl auslöst, ein Plan B, eine Art Backup-System, ist keine schlechte Idee", sagt er.
"Das ist keine Anti-Dollar-Angelegenheit"
Hilton wollte eigentlich noch weiter gehen und auch andere Münzen als nur US-Münzen zulassen. "Das ist keine Anti-Dollar-Angelegenheit", betont Hilton. "Wir wollen den Dollar stärken", sagt er. Die Debatte über die Einführung von Gold und Silber könne heilsam auf die politischen Entscheidungsträger wirken.
Ein Erfolg in Utah könnte jedenfalls Folgewirkung haben. In zwölf weiteren US-Bundesstaaten liegen ähnliche Anträge vor:
•Colorado
•Georgia
•Montana
•Missouri
•Indiana
•Iowa
•New Hampshire
•Oklahoma
•South Carolina
•Tennessee
•Washington
•Vermont
* DiePresse
Gold ist jetzt offizielles Zahlungsmittel
Der Mormonenstaat Utah hat einen deutlichen Schritt unternommen, um sich für den Fall einer Hyperinflation und den Folgen der Geldentwertung zu wappnen, die von immer mehr US-Bürgern befürchtet wird. Demnach hat das Parlament des Bundesstaats Gold und Silber jetzt offiziell als Zahlungsmittel legalisiert, wie die "Financial Times Deutschland" ("FTD") berichtet. Zwölf bis 13 weitere US-Bundesstaaten würden ähnliche Gesetze planen.
Das neue Gesetz, das die Edelmetalle als offizielle Zahlungsmittel legitimiere, sei eine Präventivmaßnahme, wie der republikanische Abgeordnete Brad Galvez anmerkte. „Es ist eine Vorsichtsmaßnahme, die uns erlaubt, unsere Wirtschaft aufrechtzuerhalten, während der Wert des Dollars weiter sinkt", zitiert die FTD den Parlamentarier.
Gold im Vorteil
Das neue Gesetz lässt Gold aber nicht nur als offizielles Zahlungsmittel zu, sondern begünstigt es auch gegenüber anderen Anlageformen: So unterliegen Gewinne aus Wertsteigerungen nicht der Kapitalertragssteuer und die Kaufkraft von Münzen soll nach ihrem tatsächlichen Materialwert berechnet werden, und nicht nach ihrem Nennwert.
Weitere Anträge in der Pipeline
Zu den US-Bundesstaaten, die aktuell ähnliche Anträge wie Utah vorliegen haben, zählen Colorado, Georgia, Indiana, Iowa, Montana, Missouri, New Hampshire, Oklahoma, South Carolina, Tennessee, Vermont und Washington, wie foxnews.com Anfang März berichtete.
Quelle: FONDS professionell
Der Mormonenstaat Utah hat einen deutlichen Schritt unternommen, um sich für den Fall einer Hyperinflation und den Folgen der Geldentwertung zu wappnen, die von immer mehr US-Bürgern befürchtet wird. Demnach hat das Parlament des Bundesstaats Gold und Silber jetzt offiziell als Zahlungsmittel legalisiert, wie die "Financial Times Deutschland" ("FTD") berichtet. Zwölf bis 13 weitere US-Bundesstaaten würden ähnliche Gesetze planen.
Das neue Gesetz, das die Edelmetalle als offizielle Zahlungsmittel legitimiere, sei eine Präventivmaßnahme, wie der republikanische Abgeordnete Brad Galvez anmerkte. „Es ist eine Vorsichtsmaßnahme, die uns erlaubt, unsere Wirtschaft aufrechtzuerhalten, während der Wert des Dollars weiter sinkt", zitiert die FTD den Parlamentarier.
Gold im Vorteil
Das neue Gesetz lässt Gold aber nicht nur als offizielles Zahlungsmittel zu, sondern begünstigt es auch gegenüber anderen Anlageformen: So unterliegen Gewinne aus Wertsteigerungen nicht der Kapitalertragssteuer und die Kaufkraft von Münzen soll nach ihrem tatsächlichen Materialwert berechnet werden, und nicht nach ihrem Nennwert.
Weitere Anträge in der Pipeline
Zu den US-Bundesstaaten, die aktuell ähnliche Anträge wie Utah vorliegen haben, zählen Colorado, Georgia, Indiana, Iowa, Montana, Missouri, New Hampshire, Oklahoma, South Carolina, Tennessee, Vermont und Washington, wie foxnews.com Anfang März berichtete.
Quelle: FONDS professionell
LBBW: „Wiedereinführung einer Goldwährung in Utah nicht sinnvoll“
Nach den finanziellen und wirtschaftlichen Widrigkeiten der letzten Jahre erscheint vielen Menschen eine Neuordnung der Währungsverhältnisse als Lösung der Probleme. Insbesondere von einer Goldwährung mit Goldmünzen als Zahlungsmitteln beziehungsweise einem durch strenge Deckungsvorschriften geregeltem Banknotenumlauf erhoffen sich ihre Befürworter ein Ende überbordender Verschuldung auf Seiten der öffentlichen wie auch der privaten Haushalte. Als weitere positive Effekte wird mit Blick auf die vermeintlich „gute alte Zeit“, in der auch hierzulande mit Goldmünzen entlohnt und eingekauft wurde, wertstabiles Geld und ein stabiles Wirtschaftsgefüge erhofft. Die Wiedereinführung der Verhältnisse von vor 1914 wird sogar von einigen Volkswirten befürwortet, berichten die Experten der LBBW in einer aktuellen Analyse.
Krisen gab es auch bei Goldwährungen
Es waren aber nicht zuletzt die schlechten Erfahrungen mit der Goldwährung, die noch vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges zu ihrer allmählichen Auflockerung beitrugen. Es stellt sich die Frage, ob ein Anwachsen von Staatsschulden tatsächlich durch eine Edelmetallwährung verhindert werden kann. Die vielfachen Staatsbankrotte Spaniens im 16. Jahrhundert sprechen eine andere Sprache. Offenbar wird ebenso wenig eine Überschuldung von privaten Haushalten und Unternehmen verhindert, wie der Wirtschaftsboom Anfang der 1870er Jahre und die dann folgende, lang anhaltende Rezession zeigten. Letztlich führte eine 1907 von den USA ausgehende Bankenkrise, die durch die unflexible Goldwährung verstärkt wurde, zu der Suche nach neuen Wegen. Als Folge wurde in den USA die Notenbank Fed gegründet. In Deutschland wurde 1908 durch ein neues Gesetz der bargeldlose Zahlungsverkehr forciert und 1909 wurden Banknoten gesetzliches Zahlungsmittel.
Mormonenstaat macht die Rolle rückwärts
Weitgehend unbemerkt von der Weltöffentlichkeit wurde in Amerika nun anscheinend der Rückwartsgang eingelegt. Im US-Bundesstaat Utah ist Ende letzter Woche ein Gesetz vom Gouverneur ratifiziert worden, mit dem Gold wieder als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt wird. Rund ein Dutzend weiterer US-Bundesstaaten wollen dem Beispiel Utahs folgen und das Edelmetall nach einer 77jährigen Unterbrechung erneut zum gesetzlichen Zahlungsmittel machen.
Keiner wird mit Gold zahlen
Wer nun noch goldenere Zeiten für das gelbe Edelmetall anbrechen sieht, sollte die Bedeutung der Gesetzesvorhaben nicht überschätzen! Die neuen Regelungen sehen keinesfalls vor, dass nun in den betreffenden Gebieten Papierdollar massenweise durch Edelmetall im Zahlungsverkehr ersetzt werden. Im Grunde genommen ändert sich mit der neuen Regelung in Utah erst einmal überhaupt nichts. Im Detail sieht das neue Gesetz nur vor, dass Goldmünzen, die von der US-Regierung herausgegeben wurden, für Zahlungen innerhalb Utahs verwendet werden dürfen.
Inhaltlich ist dies aber keine Änderung, denn sowohl Sammler- wie auch Anlegermünzen der USA waren schon immer gesetzliches Zahlungsmittel in allen 50 US-Staaten. Die praktischen Auswirkungen dürften ohnehin kaum spürbar werden. Selbst die eifrigsten Anhänger der neuen Möglichkeiten werden kaum eine 50-Dollar-Rechnung mit einer „Gold Eagle“-Münze gleichen Nennwerts bezahlen, denn dieses Goldstück hat einen Materialwert von mehr als 1.400 US-Dollar. Und selbstverständlich kann auch weiterhin mit Papiergeld bezahlt werden, denn dessen Abschaffung könnte nur von der Zentralregierung in Washington, D.C. beschlossen werden.
Etwas anders wäre die Lage, wenn bei einer neuen Goldwährung der Nennwert der Münzen gleich dem Materialwert wäre. Hierzu müsste allerdings der volatile Börsenhandel für Gold ausgeschalten und der Preis für eine Feinunze beziehungsweise der Goldbetrag für einen Dollar für alle Zeiten festgelegt werden. Dies könnte jedoch nicht im Alleingang eines Bundesstaates geschehen, sondern müsste ebenfalls von Washington beschlossen werden. Und auch dann wäre der neuen Währung kein Erfolg beschieden, solange die anderen relevanten Wirtschaftsnationen der Erde nicht mitziehen würden. Im anderen Fall würden die neuen Goldzahlungsmittel tendenziell eher als Touristensouvenir ins Ausland und immer weniger über amerikanische Ladentische wandern.
Utahs Politiker wollten Prestigeerfolg
Damit bleibt das neue Gesetz vor allem ein politischer Achtungserfolg seiner Initiatoren. In das Parlament eingebracht und maßgeblich unterstützt wurde das Vorhaben vor allem von den Tea-Party-Aktivisten, also dem rechten Rand der Republikaner aus dem erzkonservativen Utah. Für sie ist das Gesetz eine willkommene Gelegenheit, dem demokratischen Präsidenten in Washington an das Schienbein zu treten und sich gegenüber der eigenen Klientel als Gegner von Ben Bernankes Notenbankpolitik zu profilieren. Für den Goldmarkt selbst ändert sich somit erst einmal nichts. Die Geschichte dürfte jedoch mittelfristig den politischen Druck auf die amerikanische Notenbank und den von ihr eingeschlagenen Weg des „Quantitativ Easings“ erhöhen.
Quelle: FONDS professionell
Nach den finanziellen und wirtschaftlichen Widrigkeiten der letzten Jahre erscheint vielen Menschen eine Neuordnung der Währungsverhältnisse als Lösung der Probleme. Insbesondere von einer Goldwährung mit Goldmünzen als Zahlungsmitteln beziehungsweise einem durch strenge Deckungsvorschriften geregeltem Banknotenumlauf erhoffen sich ihre Befürworter ein Ende überbordender Verschuldung auf Seiten der öffentlichen wie auch der privaten Haushalte. Als weitere positive Effekte wird mit Blick auf die vermeintlich „gute alte Zeit“, in der auch hierzulande mit Goldmünzen entlohnt und eingekauft wurde, wertstabiles Geld und ein stabiles Wirtschaftsgefüge erhofft. Die Wiedereinführung der Verhältnisse von vor 1914 wird sogar von einigen Volkswirten befürwortet, berichten die Experten der LBBW in einer aktuellen Analyse.
Krisen gab es auch bei Goldwährungen
Es waren aber nicht zuletzt die schlechten Erfahrungen mit der Goldwährung, die noch vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges zu ihrer allmählichen Auflockerung beitrugen. Es stellt sich die Frage, ob ein Anwachsen von Staatsschulden tatsächlich durch eine Edelmetallwährung verhindert werden kann. Die vielfachen Staatsbankrotte Spaniens im 16. Jahrhundert sprechen eine andere Sprache. Offenbar wird ebenso wenig eine Überschuldung von privaten Haushalten und Unternehmen verhindert, wie der Wirtschaftsboom Anfang der 1870er Jahre und die dann folgende, lang anhaltende Rezession zeigten. Letztlich führte eine 1907 von den USA ausgehende Bankenkrise, die durch die unflexible Goldwährung verstärkt wurde, zu der Suche nach neuen Wegen. Als Folge wurde in den USA die Notenbank Fed gegründet. In Deutschland wurde 1908 durch ein neues Gesetz der bargeldlose Zahlungsverkehr forciert und 1909 wurden Banknoten gesetzliches Zahlungsmittel.
Mormonenstaat macht die Rolle rückwärts
Weitgehend unbemerkt von der Weltöffentlichkeit wurde in Amerika nun anscheinend der Rückwartsgang eingelegt. Im US-Bundesstaat Utah ist Ende letzter Woche ein Gesetz vom Gouverneur ratifiziert worden, mit dem Gold wieder als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt wird. Rund ein Dutzend weiterer US-Bundesstaaten wollen dem Beispiel Utahs folgen und das Edelmetall nach einer 77jährigen Unterbrechung erneut zum gesetzlichen Zahlungsmittel machen.
Keiner wird mit Gold zahlen
Wer nun noch goldenere Zeiten für das gelbe Edelmetall anbrechen sieht, sollte die Bedeutung der Gesetzesvorhaben nicht überschätzen! Die neuen Regelungen sehen keinesfalls vor, dass nun in den betreffenden Gebieten Papierdollar massenweise durch Edelmetall im Zahlungsverkehr ersetzt werden. Im Grunde genommen ändert sich mit der neuen Regelung in Utah erst einmal überhaupt nichts. Im Detail sieht das neue Gesetz nur vor, dass Goldmünzen, die von der US-Regierung herausgegeben wurden, für Zahlungen innerhalb Utahs verwendet werden dürfen.
Inhaltlich ist dies aber keine Änderung, denn sowohl Sammler- wie auch Anlegermünzen der USA waren schon immer gesetzliches Zahlungsmittel in allen 50 US-Staaten. Die praktischen Auswirkungen dürften ohnehin kaum spürbar werden. Selbst die eifrigsten Anhänger der neuen Möglichkeiten werden kaum eine 50-Dollar-Rechnung mit einer „Gold Eagle“-Münze gleichen Nennwerts bezahlen, denn dieses Goldstück hat einen Materialwert von mehr als 1.400 US-Dollar. Und selbstverständlich kann auch weiterhin mit Papiergeld bezahlt werden, denn dessen Abschaffung könnte nur von der Zentralregierung in Washington, D.C. beschlossen werden.
Etwas anders wäre die Lage, wenn bei einer neuen Goldwährung der Nennwert der Münzen gleich dem Materialwert wäre. Hierzu müsste allerdings der volatile Börsenhandel für Gold ausgeschalten und der Preis für eine Feinunze beziehungsweise der Goldbetrag für einen Dollar für alle Zeiten festgelegt werden. Dies könnte jedoch nicht im Alleingang eines Bundesstaates geschehen, sondern müsste ebenfalls von Washington beschlossen werden. Und auch dann wäre der neuen Währung kein Erfolg beschieden, solange die anderen relevanten Wirtschaftsnationen der Erde nicht mitziehen würden. Im anderen Fall würden die neuen Goldzahlungsmittel tendenziell eher als Touristensouvenir ins Ausland und immer weniger über amerikanische Ladentische wandern.
Utahs Politiker wollten Prestigeerfolg
Damit bleibt das neue Gesetz vor allem ein politischer Achtungserfolg seiner Initiatoren. In das Parlament eingebracht und maßgeblich unterstützt wurde das Vorhaben vor allem von den Tea-Party-Aktivisten, also dem rechten Rand der Republikaner aus dem erzkonservativen Utah. Für sie ist das Gesetz eine willkommene Gelegenheit, dem demokratischen Präsidenten in Washington an das Schienbein zu treten und sich gegenüber der eigenen Klientel als Gegner von Ben Bernankes Notenbankpolitik zu profilieren. Für den Goldmarkt selbst ändert sich somit erst einmal nichts. Die Geschichte dürfte jedoch mittelfristig den politischen Druck auf die amerikanische Notenbank und den von ihr eingeschlagenen Weg des „Quantitativ Easings“ erhöhen.
Quelle: FONDS professionell
Verkauf von US-Goldmünzen bricht ein
Die US-Münzverkäufe sind im März um 23 Prozent gegenüber dem Vormonat gesunken.
Wie Bloomberg berichtet, hat die US-Münzanstalt Mint im März 62.000 Unzen Goldmünzen verkauft, während es im Februar noch 85.000 bzw. im Januar 150.000 Unzen waren – das entspricht im Monatsvergleich einem Rückgang um 23 Prozent. Auf Jahressicht wurden ein Prozent weniger Goldmünzen verkauft. Laut dem Bericht ist der Bestand an Gold-ETFs in diesem Jahr um 6,9 Prozent rückläufig.
"Es gibt derzeit keine starke physische Nachfrage", meint Bernard Sin, Leiter des Währungs- und Metallhandels bei MKS in Genf, im Gespräch mit Bloomberg
Die US-Münzverkäufe sind im März um 23 Prozent gegenüber dem Vormonat gesunken.
Wie Bloomberg berichtet, hat die US-Münzanstalt Mint im März 62.000 Unzen Goldmünzen verkauft, während es im Februar noch 85.000 bzw. im Januar 150.000 Unzen waren – das entspricht im Monatsvergleich einem Rückgang um 23 Prozent. Auf Jahressicht wurden ein Prozent weniger Goldmünzen verkauft. Laut dem Bericht ist der Bestand an Gold-ETFs in diesem Jahr um 6,9 Prozent rückläufig.
"Es gibt derzeit keine starke physische Nachfrage", meint Bernard Sin, Leiter des Währungs- und Metallhandels bei MKS in Genf, im Gespräch mit Bloomberg


