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Goldpreis fällt unter 1600-Dollar-Marke
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Goldpreis fällt unter 1600-Dollar-Marke
Der Goldpreis ist auf den tiefsten Stand seit vier Monaten gefallen. Verantwortlich für die aktuelle Gold-Schwäche sind nachlassende Inflationsängste, ein schwacher Euro-Kurs und die Regierungskrise in Griechenland.
An den Finanzmärkten steht der Goldpreis massiv unter Druck. Am Mittwoch sank der Preis für eine Feinunze (ca. 31 Gramm) auf bis zu 1584 Dollar. Das ist der tiefste Stand seit Anfang Januar. Bereits am späten Dienstagabend war der Goldpreis erstmals seit vier Monaten unter die Marke von 1600 Dollar gerutscht.
Dabei hatte Gold Ende Februar mit 1790 Dollar noch ein Dreimonatshoch erreicht. Doch seither geht es mit dem Edelmetall bergab. "Die Verkäufe dürften sich im Wesentlichen am Futures-Markt abgespielt haben", vermuten die Analysten der Commerzbank. Der US-Gold-Future fiel um ein Prozent auf 1587 Punkte. Noch am Freitag hatte die Feinunze 1642 Dollar gekostet.
Nachlassende Inflationsängste angesichts sinkender Ölpreise und ein schwächerer Euro-Kurs sind Analysten zufolge zwei wesentliche Faktoren für die Gold-Schwäche. Bei einem fallenden Wechselkurs wird das in Dollar gehandelte Gold für Anleger aus der Euro-Zone teurer. Angesichts der Unsicherheit über die innenpolitische Entwicklung in Griechenland ist der Euro unter 1,30 Dollar gerutscht.
Zudem haben die Ölpreise in den vergangenen Tagen um rund zehn Dollar nachgegeben, was Inflationsängste dämpft. Sollten die großen Zentralbanken in den USA oder Europa aber nochmals die Notenpresse anwerfen, könnte dies Gold als Inflationsschutz aber wieder attraktiver machen.
Auch die hohe Unsicherheit wegen der fragilen politischen Lage beim größten Euro-Sorgenkind Griechenland wird als Grund für den Dollar-Rutsch genannt. Normalerweise gilt Gold als krisensichere Anlage. In den letzten Monaten hat der Wind aber gedreht.
Experten begründen diese Entwicklung zum einen damit, dass viele Anleger Verluste in anderen Anlageklassen durch den Verkauf von Gold ausgleichen wollen, was die Goldpreise unter Druck setzt. Zum anderen scheint der Bedarf an sehr kurzfristig verfügbaren Vermögenstiteln aktuell sehr groß zu sein - auch ein Resultat der großen Unsicherheit.
Auch die Preise für Silber gaben nach. Die Feinunze verbilligte sich um 1,5 Prozent auf 28,97 Dollar. Dagegen notierten Platin und Palladium nahezu unverändert. Um Industriemetalle machten die Anleger ebenfalls einen Bogen - wenn auch nicht so einen großen wie um Gold. Kupfer verbilligte sich um 0,5 Prozent auf 8060 Dollar je Tonne und Aluminium um 0,7 Prozent auf 2042 Dollar.
An den Finanzmärkten steht der Goldpreis massiv unter Druck. Am Mittwoch sank der Preis für eine Feinunze (ca. 31 Gramm) auf bis zu 1584 Dollar. Das ist der tiefste Stand seit Anfang Januar. Bereits am späten Dienstagabend war der Goldpreis erstmals seit vier Monaten unter die Marke von 1600 Dollar gerutscht.
Dabei hatte Gold Ende Februar mit 1790 Dollar noch ein Dreimonatshoch erreicht. Doch seither geht es mit dem Edelmetall bergab. "Die Verkäufe dürften sich im Wesentlichen am Futures-Markt abgespielt haben", vermuten die Analysten der Commerzbank. Der US-Gold-Future fiel um ein Prozent auf 1587 Punkte. Noch am Freitag hatte die Feinunze 1642 Dollar gekostet.
Nachlassende Inflationsängste angesichts sinkender Ölpreise und ein schwächerer Euro-Kurs sind Analysten zufolge zwei wesentliche Faktoren für die Gold-Schwäche. Bei einem fallenden Wechselkurs wird das in Dollar gehandelte Gold für Anleger aus der Euro-Zone teurer. Angesichts der Unsicherheit über die innenpolitische Entwicklung in Griechenland ist der Euro unter 1,30 Dollar gerutscht.
Zudem haben die Ölpreise in den vergangenen Tagen um rund zehn Dollar nachgegeben, was Inflationsängste dämpft. Sollten die großen Zentralbanken in den USA oder Europa aber nochmals die Notenpresse anwerfen, könnte dies Gold als Inflationsschutz aber wieder attraktiver machen.
Auch die hohe Unsicherheit wegen der fragilen politischen Lage beim größten Euro-Sorgenkind Griechenland wird als Grund für den Dollar-Rutsch genannt. Normalerweise gilt Gold als krisensichere Anlage. In den letzten Monaten hat der Wind aber gedreht.
Experten begründen diese Entwicklung zum einen damit, dass viele Anleger Verluste in anderen Anlageklassen durch den Verkauf von Gold ausgleichen wollen, was die Goldpreise unter Druck setzt. Zum anderen scheint der Bedarf an sehr kurzfristig verfügbaren Vermögenstiteln aktuell sehr groß zu sein - auch ein Resultat der großen Unsicherheit.
Auch die Preise für Silber gaben nach. Die Feinunze verbilligte sich um 1,5 Prozent auf 28,97 Dollar. Dagegen notierten Platin und Palladium nahezu unverändert. Um Industriemetalle machten die Anleger ebenfalls einen Bogen - wenn auch nicht so einen großen wie um Gold. Kupfer verbilligte sich um 0,5 Prozent auf 8060 Dollar je Tonne und Aluminium um 0,7 Prozent auf 2042 Dollar.
US-Großinvestor George Soros (82) hat den Goldpreis auf Talfahrt geschickt: Am Freitag fiel der Preis stark und rutschte zeitweise unter die Marke von 1600 US-Dollar.
Ein Grund: Soros verkaufte offenbar mehr als die Hälfte seiner Goldinvestments. In der Folge brach der Goldpreis im Nachmittagshandel um etwa 30 Dollar ein, wie Experten erklärten.
Am späten Nachmittag stand der Preis für eine Feinunze (etwa 31 Gramm) bei 1603,81 Dollar. Zuvor hatte er bei 1599,26 Dollar zeitweise den tiefsten Stand seit Mitte August 2012 erreicht
Aus einer aktuellen Statistik der US-Börsenaufsicht SEC geht hervor, dass der Milliardär Soros im vierten Quartal 2012 mehr als die Hälfte seiner Anteile am SPDR Gold Trust verkauft hatte. Dabei handelt es sich um den mit Abstand größten Goldfonds der Welt.
Rohstoffexperte Frank Schallenberger sieht aber noch einen weiteren Grund für die Talfahrt des Goldpreises: „In vielen Ländern Asiens blieben in den letzten Tagen die Börsen geschlossen, womit dem Markt die weltweit wichtigsten Abnehmer fehlten.”
Seit einer Woche ist der Goldpreis um etwa 70 Dollar abgerutscht. Im September 2011 hatte der Preis für die Feinunze noch ein Rekordhoch bei 1920 Dollar erreicht.
Ein Grund: Soros verkaufte offenbar mehr als die Hälfte seiner Goldinvestments. In der Folge brach der Goldpreis im Nachmittagshandel um etwa 30 Dollar ein, wie Experten erklärten.
Am späten Nachmittag stand der Preis für eine Feinunze (etwa 31 Gramm) bei 1603,81 Dollar. Zuvor hatte er bei 1599,26 Dollar zeitweise den tiefsten Stand seit Mitte August 2012 erreicht
Aus einer aktuellen Statistik der US-Börsenaufsicht SEC geht hervor, dass der Milliardär Soros im vierten Quartal 2012 mehr als die Hälfte seiner Anteile am SPDR Gold Trust verkauft hatte. Dabei handelt es sich um den mit Abstand größten Goldfonds der Welt.
Rohstoffexperte Frank Schallenberger sieht aber noch einen weiteren Grund für die Talfahrt des Goldpreises: „In vielen Ländern Asiens blieben in den letzten Tagen die Börsen geschlossen, womit dem Markt die weltweit wichtigsten Abnehmer fehlten.”
Seit einer Woche ist der Goldpreis um etwa 70 Dollar abgerutscht. Im September 2011 hatte der Preis für die Feinunze noch ein Rekordhoch bei 1920 Dollar erreicht.
beim Gold ist die Luft wohl erst einmal raus. Am Freitag rauschte der Goldpreis kurzzeitig unter die Marke von 1.600 Dollar Marke und damit auf das niedrigste Niveau seit August 2012.
Die viel wichtigere Marke war jedoch die 1.650 Dollar-Marke. Hier hatte es eine starke Unterstützungsmarke beim Gold gegeben. Da der Preis nun sehr schnell deutlich darunter gesackt ist, kann das auf jeden Fall als ein negatives Signal gewertet werden.
Doch für Investoren stellt sich jetzt ganz aktuell die Frage: Lohnt sich der Neueinstieg auf dem aktuellen Niveau? Immerhin kostet die Feinunze immerhin so wenig wie seit sechs Monaten nicht mehr. Was für Neueinsteiger erst einmal positiv ist, stellt die großen Hersteller vor immer größere Probleme.
Deren Produktionskosten steigen stetig an. Nimmt man die Kosten um die geförderten Reserven auch wieder zu ersetzen in die Kalkulation mit hinein, müssen viele Goldminen schon jetzt deutlich mehr als 1.000 Dollar pro Unze aufwenden – Tendenz steigend.
Daher ist auf jeden Fall klar, dass es bei der aktuellen Korrektur einen Boden gibt: Die Produktionskosten der Minen. Doch bis dahin ist auch noch viel Luft nach unten. Insofern ist es jetzt auf jeden Fall noch verfrüht neue Positionen beim Gold aufzubauen. Fakt ist: In den vergangenen Tagen hat es beim Gold wichtige Trendbrüche gegeben.
Jetzt bestätigt: Gold im deutlichen Abwärtstrend
So hat der Goldpreis exakt vor einer Woche die maßgebliche 200-Tage-Linie nach unten durchbrochen. Damit hat der beim Goldpreis seit August 2012 bestehende Aufwärtstrend ein klares Ende gefunden. Schon seit Mitte Dezember ist Gold jedoch mittelfristig im Abwärtstrend. Das bezieht sich auf den 100-Tage-Trend.
Das hört sich erst einmal eindeutig an –doch diese Trends haben bislang noch keine hohe Trendstärke ausgebildet. Dennoch gilt nach dem frischen 6-Monats-Tief vom Freitag jetzt das 12-Monats-Tief bei 1.540 Dollar als nächste wichtige Kursmarke.
Auf Eurobasis stellt sich die Lage ganz anders dar: Hier ist die Korrektur sogar noch stärker. Mit nur noch 1.206 Dollar kostet Gold pro Unze nur noch etwas mehr als beim 52-Wochen-Tief im Mai 2012. Hier hat in den vergangenen Wochen auch der stärkere Euro wieder etwas dazu getan. Insofern ist der Goldpreis auch hier an einer wichtigen Trendmarke.
Grundsätzlich ist es aber noch zu früh für eine klare Richtungsentscheidung. Mittelfristig bin ich aber auf jeden Fall von weiter steigenden Preisen überzeigt – wenn auch die Marke von 2.000 Dollar jetzt erst einmal außerhalb der Schlagdistanz liegt. Aber bis dahin kann uns noch eine rasante Fahrt auf der Preisachterbahn bevorstehen.
* Heiko Böhmer - Redaktion „Rohstoff-Giganten“
Die viel wichtigere Marke war jedoch die 1.650 Dollar-Marke. Hier hatte es eine starke Unterstützungsmarke beim Gold gegeben. Da der Preis nun sehr schnell deutlich darunter gesackt ist, kann das auf jeden Fall als ein negatives Signal gewertet werden.
Doch für Investoren stellt sich jetzt ganz aktuell die Frage: Lohnt sich der Neueinstieg auf dem aktuellen Niveau? Immerhin kostet die Feinunze immerhin so wenig wie seit sechs Monaten nicht mehr. Was für Neueinsteiger erst einmal positiv ist, stellt die großen Hersteller vor immer größere Probleme.
Deren Produktionskosten steigen stetig an. Nimmt man die Kosten um die geförderten Reserven auch wieder zu ersetzen in die Kalkulation mit hinein, müssen viele Goldminen schon jetzt deutlich mehr als 1.000 Dollar pro Unze aufwenden – Tendenz steigend.
Daher ist auf jeden Fall klar, dass es bei der aktuellen Korrektur einen Boden gibt: Die Produktionskosten der Minen. Doch bis dahin ist auch noch viel Luft nach unten. Insofern ist es jetzt auf jeden Fall noch verfrüht neue Positionen beim Gold aufzubauen. Fakt ist: In den vergangenen Tagen hat es beim Gold wichtige Trendbrüche gegeben.
Jetzt bestätigt: Gold im deutlichen Abwärtstrend
So hat der Goldpreis exakt vor einer Woche die maßgebliche 200-Tage-Linie nach unten durchbrochen. Damit hat der beim Goldpreis seit August 2012 bestehende Aufwärtstrend ein klares Ende gefunden. Schon seit Mitte Dezember ist Gold jedoch mittelfristig im Abwärtstrend. Das bezieht sich auf den 100-Tage-Trend.
Das hört sich erst einmal eindeutig an –doch diese Trends haben bislang noch keine hohe Trendstärke ausgebildet. Dennoch gilt nach dem frischen 6-Monats-Tief vom Freitag jetzt das 12-Monats-Tief bei 1.540 Dollar als nächste wichtige Kursmarke.
Auf Eurobasis stellt sich die Lage ganz anders dar: Hier ist die Korrektur sogar noch stärker. Mit nur noch 1.206 Dollar kostet Gold pro Unze nur noch etwas mehr als beim 52-Wochen-Tief im Mai 2012. Hier hat in den vergangenen Wochen auch der stärkere Euro wieder etwas dazu getan. Insofern ist der Goldpreis auch hier an einer wichtigen Trendmarke.
Grundsätzlich ist es aber noch zu früh für eine klare Richtungsentscheidung. Mittelfristig bin ich aber auf jeden Fall von weiter steigenden Preisen überzeigt – wenn auch die Marke von 2.000 Dollar jetzt erst einmal außerhalb der Schlagdistanz liegt. Aber bis dahin kann uns noch eine rasante Fahrt auf der Preisachterbahn bevorstehen.
* Heiko Böhmer - Redaktion „Rohstoff-Giganten“
Goldpreis rutscht ab
Der Goldpreis hat seinen Sinkflug vom Vortag fortgesetzt und ist auf den tiefsten Stand seit vergangenem Sommer gerutscht.
Der Preis für eine Feinunze (etwa 31 Gramm) lag im Tief bei 1555,71 US-Dollar und damit so niedrig wie zuletzt Mitte Juli 2012.
Händler erklärten den Preisrutsch mit Hinweisen auf ein vorzeitiges Ende der Anleihekäufe durch die amerikanische Notenbank. Im Vormittagshandel konnte sich der Goldpreis wieder etwas erholen und stand zuletzt bei 1570 Dollar.
Der Goldpreis hat seinen Sinkflug vom Vortag fortgesetzt und ist auf den tiefsten Stand seit vergangenem Sommer gerutscht.
Der Preis für eine Feinunze (etwa 31 Gramm) lag im Tief bei 1555,71 US-Dollar und damit so niedrig wie zuletzt Mitte Juli 2012.
Händler erklärten den Preisrutsch mit Hinweisen auf ein vorzeitiges Ende der Anleihekäufe durch die amerikanische Notenbank. Im Vormittagshandel konnte sich der Goldpreis wieder etwas erholen und stand zuletzt bei 1570 Dollar.
Experten lüften Geheimnis um Preisverfall bei Gold
Der letzten Freitag einsetzende massive Preisverfall bei Gold ist hauptsächlich durch technisch bedingte Verkäufe an den Terminmarktbörsen verursacht worden, wie Experten der Erste Group in einer Analyse erläutern.
Viele Fachleute sind vom massiven Preisrutsch bei Gold überrascht. Über das letzte Wochenende gab der Preis pro Unze (31,9 Gramm) Gold von 1476 US-Dollar pro Unze am Freitag auf 1338 US-Dollar am Montag nach. Die Experten der Erste Group erläutern in einer aktuellen Analyse, dass keine fundamental geänderte Nachfrage den Preissturz auslöste, sondern hauptsächlich technisch bedingte Verkäufe am Markt für Terminkontrakte.
Gerissene Stopp-Loss-Schwellen führen zu weiteren Verkäufen
Nachdem am Mittwoch letzter Woche Ängste aufkamen, dass die US-amerikanische Notenbank schneller als gedacht ein Ende ihrer expansiven Geldpolitik erwägen könnt, haben sowohl langfristig orientierte ETF-Investoren wie auch Spekulanten an den Terminmärkten ihre Goldpositionen reduziert. Die Investmentbank Goldmann Sachs hat Anlegern sogar geraten, durch Leerverkäufe mittels Futures auf einen Preisverfall zu wetten.
Das hat nach Meinung der Analysten der Erste Group eine nächste Verkaufswelle gestartet. Denn durch den Preisverfall seien bei vielen anderen Investoren die sogenannten Stopp-Loss-Schwellen um 1.500 beziehungsweise 1.520 US-Dollar pro Unze erreicht worden. Daraufhin sind börsengehandelte Fonds (ETFs) und Terminkontrakte mit hohem Volumen verkauft worden, wodurch der Preis noch weiter gefallen ist. Der Abwärtsdruck fand vor allem auf dem "Papiergold"-Markt statt und nicht am Markt für physisches Gold. Wegen des Anstiegs der Volatilität haben die New Yorker Warenterminbörse Comex und die Shanghai Gold Exchange höhere Sicherheiten (Margins) verlangt, was zu zusätzlichen Verkäufen geführt hat.
Erhöhte Goldsteuer senkt Indiens Goldnachfrage
Allerdings gibt es nach Ansicht der Erste Group noch weitere Gründe für den Preisdruck auf Gold. So hätten die zuletzt leicht schwächer als erwarteten Wirtschaftsdaten aus dem wichtigen Abnehmerland China die Nachfrage gedrückt. Zudem ist das Wirtschaftswachstum in anderen Märkten wie den USA und Europa moderat. Zudem hat die Sorge vor Inflation, einem der Haupttreiber für die Goldnachfrage, zuletzt abgenommen. Die Rohstoff- und Energiepreise gaben nach, und diese Mischung aus schwächerem Wachstum und niedriger Inflation drückt auch auf den Goldpreis. Außerdem hat Indien im Januar die Importsteuer auf Gold angehoben. Das Land ist mit 27 Prozent Anteil an der weltweiten Goldnachfrage der wichtigste Importeur des Edelmetalls.
Ausblick: Goldschwäche hält kurzfristig an
Kurzfristig rechnet die Erste Group mit weiter sinkenden Preisen. Eine Bodenbildung sei derzeit noch nicht absehbar. Die zuvor wichtige technische Unterstützungsmarke von 1.500 US-Dollar dürfte sich den Analysten zufolge in den kommenden Monaten als starker Widerstand für den Goldpreis erweisen. Ein Überschreiten dieser Markte halten die Experten vorerst für unwahrscheinlich
>> Goldanalyse Erste Group >> klick
Viele Fachleute sind vom massiven Preisrutsch bei Gold überrascht. Über das letzte Wochenende gab der Preis pro Unze (31,9 Gramm) Gold von 1476 US-Dollar pro Unze am Freitag auf 1338 US-Dollar am Montag nach. Die Experten der Erste Group erläutern in einer aktuellen Analyse, dass keine fundamental geänderte Nachfrage den Preissturz auslöste, sondern hauptsächlich technisch bedingte Verkäufe am Markt für Terminkontrakte.
Gerissene Stopp-Loss-Schwellen führen zu weiteren Verkäufen
Nachdem am Mittwoch letzter Woche Ängste aufkamen, dass die US-amerikanische Notenbank schneller als gedacht ein Ende ihrer expansiven Geldpolitik erwägen könnt, haben sowohl langfristig orientierte ETF-Investoren wie auch Spekulanten an den Terminmärkten ihre Goldpositionen reduziert. Die Investmentbank Goldmann Sachs hat Anlegern sogar geraten, durch Leerverkäufe mittels Futures auf einen Preisverfall zu wetten.
Das hat nach Meinung der Analysten der Erste Group eine nächste Verkaufswelle gestartet. Denn durch den Preisverfall seien bei vielen anderen Investoren die sogenannten Stopp-Loss-Schwellen um 1.500 beziehungsweise 1.520 US-Dollar pro Unze erreicht worden. Daraufhin sind börsengehandelte Fonds (ETFs) und Terminkontrakte mit hohem Volumen verkauft worden, wodurch der Preis noch weiter gefallen ist. Der Abwärtsdruck fand vor allem auf dem "Papiergold"-Markt statt und nicht am Markt für physisches Gold. Wegen des Anstiegs der Volatilität haben die New Yorker Warenterminbörse Comex und die Shanghai Gold Exchange höhere Sicherheiten (Margins) verlangt, was zu zusätzlichen Verkäufen geführt hat.
Erhöhte Goldsteuer senkt Indiens Goldnachfrage
Allerdings gibt es nach Ansicht der Erste Group noch weitere Gründe für den Preisdruck auf Gold. So hätten die zuletzt leicht schwächer als erwarteten Wirtschaftsdaten aus dem wichtigen Abnehmerland China die Nachfrage gedrückt. Zudem ist das Wirtschaftswachstum in anderen Märkten wie den USA und Europa moderat. Zudem hat die Sorge vor Inflation, einem der Haupttreiber für die Goldnachfrage, zuletzt abgenommen. Die Rohstoff- und Energiepreise gaben nach, und diese Mischung aus schwächerem Wachstum und niedriger Inflation drückt auch auf den Goldpreis. Außerdem hat Indien im Januar die Importsteuer auf Gold angehoben. Das Land ist mit 27 Prozent Anteil an der weltweiten Goldnachfrage der wichtigste Importeur des Edelmetalls.
Ausblick: Goldschwäche hält kurzfristig an
Kurzfristig rechnet die Erste Group mit weiter sinkenden Preisen. Eine Bodenbildung sei derzeit noch nicht absehbar. Die zuvor wichtige technische Unterstützungsmarke von 1.500 US-Dollar dürfte sich den Analysten zufolge in den kommenden Monaten als starker Widerstand für den Goldpreis erweisen. Ein Überschreiten dieser Markte halten die Experten vorerst für unwahrscheinlich
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