Cargolifter - Neuauflage? CL Cargolifter GmbH & Co. KG
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Cargolifter - Neuauflage? CL Cargolifter GmbH & Co. KG
Finanzskandale sind ein Alptraum, aber sie kommen immer wieder. Gerade wenn man denkt: Dieses Thema ist endgültig vorbei, tauchen alte Bekannte wieder auf. So auch vor einigen Wochen, als eine interessante Meldung in der Fachpresse auftauchte: es geht um den Bau eines Riesenluftballons. Er soll in der Wirtschaft eingesetzt werden, Waren und Lasten transportieren. Schon 2007 soll ein erstes kommerzielles Produkt auf dem Markt sein. Der Name des Unternehmens: CL Cargolifter. Im Aufsichtsrat der neu zu gründenden Aktiengesellschaft Carl-Heinrich von Gablenz – ein alter Bekannter.
Legenden der Lüfte
Als Carl-Heinich von Gablenz 1996 mit seiner Idee an die Öffentlichkeit trat fand er schnell ein interessiertes – und finanzkräftiges -Publikum. Der Enkel von Luftfahrtpionier und Lufthansa-Übervater Carl-August Freiherr von Gablenz wollte ein Luftschiff bauen, ein Zeppelin von gigantischer Größe. Er sollte Schwerlasten transportieren, und das kostengünstig, energiesparend und umweltschonend. Mit dem Luftschiff, so Gablenz´ Idee, könnten auch schwere Lasten punktgenau in die entlegendsten Ecken der Welt gebracht werden. Bis zum Jahr 2000, so von Gablenz´ Ankündigung, sollte der Zeppelin in Produktion gehen, 2002 die ersten Gewinne geschrieben und 2005 insgesamt 22 Luftschiffe gebaut sein.
Der Nerv der Zeit
Zunächst verkaufte von Gablenz Anteilsscheine im Internet und per Telefon: 25 Mark kostete eine Aktie des noch nicht börsennotierten Unternehmens. Innerhalb von 2 Jahren konnte der begnadete Verkäufer mehr als 5000 „Pioniere der Luftfahrt“ gewinnen, unter ihnen auch Firmen wie den Elektrokonzern Siemens, den Schweizer Anlagenbauer ABB und die Speditionen Danzas und Schenker. Dazu kamen noch einmal 77 Millionen Mark öffentliche Fördergelder, denn von Gablenz hatte die Zeichen der Zeit erkannt und den Bau einer gigantischen Produktionshalle angekündigt. Sie sollte im brandenburgischen Brand, 60 Kilometer südlich von Berlin entstehen – mitten in den „blühenden Landschaften“. Die mehr als 260 Meter lange und über 80 Meter hohe Halle wurde mit Mitteln zum Aufbau Ost finanziert.
Schwergewicht oder Luftnummer
Für die Produktion des Prototypen kalkulierte von Gablenz zunächst 500 Millionen Mark ein. Im Aufwind der so genannten Zukunftsbranchen, die sich zum Beginn des neuen Jahrtausends am Neuen Markt tummelten, fand der Unternehmer leicht offene Ohren bei Banken und Anlegern – als Cargolifter im Mai 2000 an die Börse ging fanden sich auf Anhieb 70.000 Interessenten, sie zeichneten neue Aktien zum Ausgabepreis von 15 Euro, die erste Notiz am 30.Mai lag bei 15,50 Euro. Die Eröffnung der Werfthalle im November beflügelte die Phantasie der Investoren erneut, die Aktie bekam kräftig Aufwind bis zu einem Höchstkurs von 27 Euro – und von Gablenz nutzte die Gelegenheit, eine Verschiebung des Zeitplanes zu verkünden.
Der Wind dreht
Der Prototyp werde nicht vor Ende 2003 fertig, teilte der Firmenchef seinen Finanziers mit, und zusätzlich würde das Ganze teurer als geplant. Fachleute hatten das vorausgesehen: Börsen- und Luftfahrtexperten hatten gewarnt, als Cargolifter im Herbst 2000 in den MDAX aufstieg. Als von Gablenz Ende Januar 2001 seine Bilanz vorlegte, bekamen die Kritiker recht: Tiefrote Zahlen bescherten dem Highfiyer einen herben Rückschlag – die Aktie gab auf 10 Euro nach. Eine Kapitalerhöhung im November 2001 brachte weitaus weniger Geld als geplant, im Februar 2002 verkündete von Gablenz, ohne staatliche Hilfe könne das Luftschiff wohl nicht gebaut werden. Zu diesem Zeitpunkt war das Unternehmen faktisch schon pleite, wie der spätere Insolvenzverwalter Rolf-Dieter Mönning bei seiner Arbeit herausfand.
Hinter den Kulissen
Auf der Hauptversammlung im März hieß es, der Prototyp sei frühestens 2005 fertig. Zusätzlich wurde der Kapitalbedarf kräftig nach oben korrigiert. Und die Zweifel an der technischen Machbarkeit wurden immer lauter, die sicht –und messbaren Ergebnisse blieben aus. Spätere Analysen bestätigen es: Von Gablenz fehlte ein Chef-Entwickler, ein Konstrukteur, bei dem alle Fäden zusammenliefen. Ehemalige Beschäftigte des Visionärs äußerten sich ähnlich, es habe niemals realistische Baupläne gegeben, hieß es. Im Jahr 2003 kam eine drei Jahre alte Studie ans Licht, der zufolge der erste Zeppelin nicht vor 2010 hätte abheben können. Technisch sei das zwar machbar, so eine weitere Studie, allerdings mit einem Mindestkapitaleinsatz von 1,1 Mrd. Mark.
Der Absturz
Die hatte von Gablenz nicht. Zusätzlich versiegten seine letzten Finanzquellen: der Prototyp des zeitgleich entwickelten Transportballons CL 75 wurde bei einem Unwetter zerstört, das erste und einzige Exemplar war schon im Januar an eine zwilichtige kanadische Firma verscherbelt worden. Dann kappten Bund und Land Brandenburg die finanziellen Beihilfen. Ende Mai 2002 erklärte sich das Unternehmen für zahlungsunfähig. Von Gablenz wurde abgesetzt, es folgte eine der unansehnlichten Schlammschlachten im Untergangsszenario der New Economy.
Jetzt ist Cargolifter wieder da – vielleicht hat CL Cargolifter-Chef Marco Hörmann mehr Glück. Genug Fehler, aus denen er lernen kann, sind ja schon gemacht worden.
Nun denn ...
Legenden der Lüfte
Als Carl-Heinich von Gablenz 1996 mit seiner Idee an die Öffentlichkeit trat fand er schnell ein interessiertes – und finanzkräftiges -Publikum. Der Enkel von Luftfahrtpionier und Lufthansa-Übervater Carl-August Freiherr von Gablenz wollte ein Luftschiff bauen, ein Zeppelin von gigantischer Größe. Er sollte Schwerlasten transportieren, und das kostengünstig, energiesparend und umweltschonend. Mit dem Luftschiff, so Gablenz´ Idee, könnten auch schwere Lasten punktgenau in die entlegendsten Ecken der Welt gebracht werden. Bis zum Jahr 2000, so von Gablenz´ Ankündigung, sollte der Zeppelin in Produktion gehen, 2002 die ersten Gewinne geschrieben und 2005 insgesamt 22 Luftschiffe gebaut sein.
Der Nerv der Zeit
Zunächst verkaufte von Gablenz Anteilsscheine im Internet und per Telefon: 25 Mark kostete eine Aktie des noch nicht börsennotierten Unternehmens. Innerhalb von 2 Jahren konnte der begnadete Verkäufer mehr als 5000 „Pioniere der Luftfahrt“ gewinnen, unter ihnen auch Firmen wie den Elektrokonzern Siemens, den Schweizer Anlagenbauer ABB und die Speditionen Danzas und Schenker. Dazu kamen noch einmal 77 Millionen Mark öffentliche Fördergelder, denn von Gablenz hatte die Zeichen der Zeit erkannt und den Bau einer gigantischen Produktionshalle angekündigt. Sie sollte im brandenburgischen Brand, 60 Kilometer südlich von Berlin entstehen – mitten in den „blühenden Landschaften“. Die mehr als 260 Meter lange und über 80 Meter hohe Halle wurde mit Mitteln zum Aufbau Ost finanziert.
Schwergewicht oder Luftnummer
Für die Produktion des Prototypen kalkulierte von Gablenz zunächst 500 Millionen Mark ein. Im Aufwind der so genannten Zukunftsbranchen, die sich zum Beginn des neuen Jahrtausends am Neuen Markt tummelten, fand der Unternehmer leicht offene Ohren bei Banken und Anlegern – als Cargolifter im Mai 2000 an die Börse ging fanden sich auf Anhieb 70.000 Interessenten, sie zeichneten neue Aktien zum Ausgabepreis von 15 Euro, die erste Notiz am 30.Mai lag bei 15,50 Euro. Die Eröffnung der Werfthalle im November beflügelte die Phantasie der Investoren erneut, die Aktie bekam kräftig Aufwind bis zu einem Höchstkurs von 27 Euro – und von Gablenz nutzte die Gelegenheit, eine Verschiebung des Zeitplanes zu verkünden.
Der Wind dreht
Der Prototyp werde nicht vor Ende 2003 fertig, teilte der Firmenchef seinen Finanziers mit, und zusätzlich würde das Ganze teurer als geplant. Fachleute hatten das vorausgesehen: Börsen- und Luftfahrtexperten hatten gewarnt, als Cargolifter im Herbst 2000 in den MDAX aufstieg. Als von Gablenz Ende Januar 2001 seine Bilanz vorlegte, bekamen die Kritiker recht: Tiefrote Zahlen bescherten dem Highfiyer einen herben Rückschlag – die Aktie gab auf 10 Euro nach. Eine Kapitalerhöhung im November 2001 brachte weitaus weniger Geld als geplant, im Februar 2002 verkündete von Gablenz, ohne staatliche Hilfe könne das Luftschiff wohl nicht gebaut werden. Zu diesem Zeitpunkt war das Unternehmen faktisch schon pleite, wie der spätere Insolvenzverwalter Rolf-Dieter Mönning bei seiner Arbeit herausfand.
Hinter den Kulissen
Auf der Hauptversammlung im März hieß es, der Prototyp sei frühestens 2005 fertig. Zusätzlich wurde der Kapitalbedarf kräftig nach oben korrigiert. Und die Zweifel an der technischen Machbarkeit wurden immer lauter, die sicht –und messbaren Ergebnisse blieben aus. Spätere Analysen bestätigen es: Von Gablenz fehlte ein Chef-Entwickler, ein Konstrukteur, bei dem alle Fäden zusammenliefen. Ehemalige Beschäftigte des Visionärs äußerten sich ähnlich, es habe niemals realistische Baupläne gegeben, hieß es. Im Jahr 2003 kam eine drei Jahre alte Studie ans Licht, der zufolge der erste Zeppelin nicht vor 2010 hätte abheben können. Technisch sei das zwar machbar, so eine weitere Studie, allerdings mit einem Mindestkapitaleinsatz von 1,1 Mrd. Mark.
Der Absturz
Die hatte von Gablenz nicht. Zusätzlich versiegten seine letzten Finanzquellen: der Prototyp des zeitgleich entwickelten Transportballons CL 75 wurde bei einem Unwetter zerstört, das erste und einzige Exemplar war schon im Januar an eine zwilichtige kanadische Firma verscherbelt worden. Dann kappten Bund und Land Brandenburg die finanziellen Beihilfen. Ende Mai 2002 erklärte sich das Unternehmen für zahlungsunfähig. Von Gablenz wurde abgesetzt, es folgte eine der unansehnlichten Schlammschlachten im Untergangsszenario der New Economy.
Jetzt ist Cargolifter wieder da – vielleicht hat CL Cargolifter-Chef Marco Hörmann mehr Glück. Genug Fehler, aus denen er lernen kann, sind ja schon gemacht worden.
Nun denn ...
Cargolifter wird in Bitterfeld wiederbelebt
Ein riesiger, weißer Ballon schwebt über dem Gelände des Ballonplatzes des Bitterfelder Vereins für Luftfahrt. Eigentlich nichts Ungewöhnliches möchte man meinen, brechen doch die Ballonfahrer regelmäßig von hier zu ihren Luftfahrtabenteuern auf.
Doch dieser riesige, weiße Ballon verhält sich anders. Anstatt in die Höhe zu steigen, wird er - etwa 100 Meter über den Boden schwebend - von drei Seilwinden über den Platz hin und her gezogen. "Wir erproben hier gerade ein neuartiges Ballonkransystem mit einem Ballon, der nach unseren Anforderungen konzipiert und gebaut wurde", sagt der Geschäftsführer der CL Cargolifter GmbH & Co. KG, Carl-Heinrich von Gablenz.
Zehn Jahre nach der Pleite mit den Riesen-Lastluftschiffen will er endlich beweisen, dass sich doch Geld mit "Leichter-als-Luft-Projekten" verdienen lässt. So heißt die Technologie, bei der Ballone mit Aufstiegsgasen - also Wasserstoff oder Helium - aufgeblasen werden, um Lasten oder Personen zu befördern. Doch trotz seiner 13,4 Meter Durchmesser ist der "Cargolifter-Ballon" nur ein Prototyp. "Wir wollen so sowohl gewisse Eigenschaften als auch die Technik hier testen." Damit wolle man den Machbarkeitsnachweis erbringen und eine Zulassung im Luftfahrtbereich erhalten, um später einen Ballon mit einem Durchmesser von 27 Metern bauen und zum Einsatz bringen zu können.
Fünf Tonnen soll er dann heben und sich gezielt bewegen können, damit es als Kranersatz in schwer zugängliche Gebieten zum Einsatz kommen kann. Sollte sich das durchsetzen, könnten irgendwann einmal Lasten bis zu 60 Tonnen von A nach B in der Luft transportiert werden - vielleicht auch mit Propellern versehen. So erhalte man ein "sphärisches Luftschiff". Damit würde man an die alte Idee der Cargolifter AG anknüpfen und vielleicht doch noch ein Lastluftschiff aufsteigen lassen (siehe Infokasten).
Aber Schritt für Schritt und auf kleiner Flamme. Statt des Riesen-Lastenluftschiffs wolle man zuerst das Ballonkransystem anbieten. Dabei sei der Vorteil des Ballons mit Kran, dass man einen ruhig schwebende Kranknoten mit Haken in der Luft habe - selbst wenn der Ballon darüber hin und her wackelt.
Dies muss auch noch in unterschiedlichen luftfahrt- und kranspezifischen Prüfungen bewiesen werden. Für Bitterfeld, wo man bis Oktober noch einige Tests absolvieren wolle, habe man sich entschieden, weil der Platz eine Aufstiegsgenehmigung habe und man den notwendigen Wasserstoff direkt vor der Tür bekomme. "Aus Gründen der Verfügbarkeit und der Wirtschaftlichkeit haben wir uns dafür entschieden."
Als spätere Einsatzorte seien Kanada, Brasilien und die Russische Föderation im Gespräch. Als mögliches Einsatzszenario sieht Gablenz den Transport von Rotorblättern von Windkraftanlagen in bergigen Gegenden.
Dabei laute das Motto: "Höher, weiter, leichter." Durch das einfache Geben von mehr Seil seien Hubhöhen von 200 Meter und mehr möglich (Höhe). Da sich die Last immer direkt unter dem auftriebgebenden Ballon befinde, seien damit Auslegungen von 200 Meter und mehr möglich (Weite). Auch werde der Boden geschont, wodurch eine aufwendige Bodenvorbereitung eingespart werden könne.
Auch daher spricht von Gablenz bereits jetzt über eine "Revolution im Ballonbau". Ginge es nach ihm, würden bereits im nächsten Jahr die ersten Ballone zum Einsatz kommen - allerdings sind dafür noch einige Tests in Bitterfeld notwendig
* MZ
Doch dieser riesige, weiße Ballon verhält sich anders. Anstatt in die Höhe zu steigen, wird er - etwa 100 Meter über den Boden schwebend - von drei Seilwinden über den Platz hin und her gezogen. "Wir erproben hier gerade ein neuartiges Ballonkransystem mit einem Ballon, der nach unseren Anforderungen konzipiert und gebaut wurde", sagt der Geschäftsführer der CL Cargolifter GmbH & Co. KG, Carl-Heinrich von Gablenz.
Zehn Jahre nach der Pleite mit den Riesen-Lastluftschiffen will er endlich beweisen, dass sich doch Geld mit "Leichter-als-Luft-Projekten" verdienen lässt. So heißt die Technologie, bei der Ballone mit Aufstiegsgasen - also Wasserstoff oder Helium - aufgeblasen werden, um Lasten oder Personen zu befördern. Doch trotz seiner 13,4 Meter Durchmesser ist der "Cargolifter-Ballon" nur ein Prototyp. "Wir wollen so sowohl gewisse Eigenschaften als auch die Technik hier testen." Damit wolle man den Machbarkeitsnachweis erbringen und eine Zulassung im Luftfahrtbereich erhalten, um später einen Ballon mit einem Durchmesser von 27 Metern bauen und zum Einsatz bringen zu können.
Fünf Tonnen soll er dann heben und sich gezielt bewegen können, damit es als Kranersatz in schwer zugängliche Gebieten zum Einsatz kommen kann. Sollte sich das durchsetzen, könnten irgendwann einmal Lasten bis zu 60 Tonnen von A nach B in der Luft transportiert werden - vielleicht auch mit Propellern versehen. So erhalte man ein "sphärisches Luftschiff". Damit würde man an die alte Idee der Cargolifter AG anknüpfen und vielleicht doch noch ein Lastluftschiff aufsteigen lassen (siehe Infokasten).
Aber Schritt für Schritt und auf kleiner Flamme. Statt des Riesen-Lastenluftschiffs wolle man zuerst das Ballonkransystem anbieten. Dabei sei der Vorteil des Ballons mit Kran, dass man einen ruhig schwebende Kranknoten mit Haken in der Luft habe - selbst wenn der Ballon darüber hin und her wackelt.
Dies muss auch noch in unterschiedlichen luftfahrt- und kranspezifischen Prüfungen bewiesen werden. Für Bitterfeld, wo man bis Oktober noch einige Tests absolvieren wolle, habe man sich entschieden, weil der Platz eine Aufstiegsgenehmigung habe und man den notwendigen Wasserstoff direkt vor der Tür bekomme. "Aus Gründen der Verfügbarkeit und der Wirtschaftlichkeit haben wir uns dafür entschieden."
Als spätere Einsatzorte seien Kanada, Brasilien und die Russische Föderation im Gespräch. Als mögliches Einsatzszenario sieht Gablenz den Transport von Rotorblättern von Windkraftanlagen in bergigen Gegenden.
Dabei laute das Motto: "Höher, weiter, leichter." Durch das einfache Geben von mehr Seil seien Hubhöhen von 200 Meter und mehr möglich (Höhe). Da sich die Last immer direkt unter dem auftriebgebenden Ballon befinde, seien damit Auslegungen von 200 Meter und mehr möglich (Weite). Auch werde der Boden geschont, wodurch eine aufwendige Bodenvorbereitung eingespart werden könne.
Auch daher spricht von Gablenz bereits jetzt über eine "Revolution im Ballonbau". Ginge es nach ihm, würden bereits im nächsten Jahr die ersten Ballone zum Einsatz kommen - allerdings sind dafür noch einige Tests in Bitterfeld notwendig
* MZ

