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Immobilien in Berlin und Brandenburg begehrtes Anlegerobjekt
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Dieses Thema wurde 1988 mal besucht und hat 2 Antworten.
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Immobilien in Berlin und Brandenburg begehrtes Anlegerobjekt
Berlin wieder begehrtes Anlageziel
Nach den großen US-Fonds drängen jetzt Privatinvestoren aus aller Welt auf den Immobilienmarkt
Andrew Powell (Name geändert) weiß, was er will. "Wenn die Zahlen funktionieren, schlage ich zu", sagt der Privatinvestor aus Kalifornien. Und so kaufte der Amerikaner mit einem Partner meist bei Zwangsversteigerungen innerhalb weniger Monate schon mehr als 50 Wohnungen in Berlin. Lage, Ausstattung, Größe - völlig egal. Er schaut sich seine Wohnungen nicht an, schreckt auch vor dem bei Eigentumswohnungs-Käufern gemiedenen Neukölln nicht zurück. Es geht um die "Numbers" und um die Rendite. "Was ich in San Diego für ein Appartement zahle, dafür bekomme ich hier ein ganzes Haus", sagt Andrew.
Wie der Computerexperte von der amerikanischen Westküste haben auch andere private Investoren und kleinere Fondsgesellschaften die deutsche Hauptstadt als Anlageziel entdeckt. "Es sind sehr viele ausländische Investoren vertreten", sagt Alexander Gruhn vom alteingesessenen Makler-Haus Erwin Gruhn. Sie folgen den großen internationalen Fondsgesellschaften, die zuletzt in großem Stil Bestände und ganze öffentliche Wohnungsbaugesellschaften wie die GSW übernommen haben.
Käufer aus den USA, Großbritannien, Irland, aber auch aus Dänemark und Österreich sind maßgeblich für die Bewegung am Berliner Immobilienmarkt verantwortlich. In den ersten neun Monaten des Jahres 2005 wechselten nach Daten des Gutachterausschusses für Grundstückswerte mit 13 500 Grundstücken, Häusern und Wohnungen 22 Prozent mehr Objekte den Besitzer als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Umsatz stieg sogar um mehr als 40 Prozent auf fast 4,5 Milliarden Euro. Verkäufe kompletter Wohnungsunternehmen sind in dieser Rechnung nicht enthalten.
"Immobilien in Berlin und Brandenburg sind im internationalen Maßstab unterbewertet", sagt Thomas Wernicke, Landesvorsitzender des Rings Deutscher Makler (RDM). Besonders gefragt seien bei Ausländern Altbauten in mittleren und guten Lagen. Im Vergleich mit anderen Metropolen biete Berlin echte "Schnäppchen". Kaum eine andere Region habe heute noch ein Preisniveau wie Anfang der 90er Jahre. Die Preise seien auch deshalb im Keller, weil viele öffentliche Wohnungsgesellschaften Bestände auf den Markt werfen und die Banken vielen Schuldnern den Geldhahn abdrehen und Objekte zwangsversteigern lassen.
"Das Berliner Niveau verspricht Steigerungsmöglichkeiten", sagt Wolfgang Bohleber, Wohnungswirtschafts-Experte beim Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU). Auch die Investorenleitstelle bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung bemerkt seit einigen Monaten den Trend. Nachfrage mit einem Volumen von 200 Millionen Euro werde monatlich dort registriert, heißt es, Dutzende Anfragen würden beantwortet. Die Ausländer seien überzeugt davon, daß sich Deutschland wirtschaftlich erhole.
Berlin ist aber auch als angesagter "Hot Spot" international gefragt. Es kommt vor, daß um ein einfaches Mietshaus mittlerer Größe in einer Querstraße zur Szenemeile Oranienburger Straße in Mitte ein Amerikaner und ein Italiener sich solange bei einer Zwangsversteigerung beharken, bis der offizielle Verkehrswert mit fast 1,5 Millionen Euro deutlich überboten ist.
Das früher übliche Preisniveau von elf bis zwölf Jahresmieten habe sich mittlerweile auf bis zu 14 Jahresmieten erhöht, heißt es in der Branche. Einzelne Makler sprechen schon von einem "überhitzten Markt". Zumal im Gefolge der Ausländer auch wieder die ersten wohlhabenden Deutschen aus München, Hamburg und Düsseldorf in Berlin kaufen. Auch die Banken verhielten sich bei der Finanzierung nicht mehr so zögerlich, hat der RDM-Vorsitzende Wernicke beobachtet.
Makler Gruhn registriert auch wieder Interesse an Büro-Immobilien, für die der Markt in Berlin lange Zeit als so gut wie tot galt. Er betreue drei Investoren, die vermietete Büro-Häuser für 20 Millionen Euro und darüber kaufen wollen, sagt Gruhn.
Nach den großen US-Fonds drängen jetzt Privatinvestoren aus aller Welt auf den Immobilienmarkt
Andrew Powell (Name geändert) weiß, was er will. "Wenn die Zahlen funktionieren, schlage ich zu", sagt der Privatinvestor aus Kalifornien. Und so kaufte der Amerikaner mit einem Partner meist bei Zwangsversteigerungen innerhalb weniger Monate schon mehr als 50 Wohnungen in Berlin. Lage, Ausstattung, Größe - völlig egal. Er schaut sich seine Wohnungen nicht an, schreckt auch vor dem bei Eigentumswohnungs-Käufern gemiedenen Neukölln nicht zurück. Es geht um die "Numbers" und um die Rendite. "Was ich in San Diego für ein Appartement zahle, dafür bekomme ich hier ein ganzes Haus", sagt Andrew.
Wie der Computerexperte von der amerikanischen Westküste haben auch andere private Investoren und kleinere Fondsgesellschaften die deutsche Hauptstadt als Anlageziel entdeckt. "Es sind sehr viele ausländische Investoren vertreten", sagt Alexander Gruhn vom alteingesessenen Makler-Haus Erwin Gruhn. Sie folgen den großen internationalen Fondsgesellschaften, die zuletzt in großem Stil Bestände und ganze öffentliche Wohnungsbaugesellschaften wie die GSW übernommen haben.
Käufer aus den USA, Großbritannien, Irland, aber auch aus Dänemark und Österreich sind maßgeblich für die Bewegung am Berliner Immobilienmarkt verantwortlich. In den ersten neun Monaten des Jahres 2005 wechselten nach Daten des Gutachterausschusses für Grundstückswerte mit 13 500 Grundstücken, Häusern und Wohnungen 22 Prozent mehr Objekte den Besitzer als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Umsatz stieg sogar um mehr als 40 Prozent auf fast 4,5 Milliarden Euro. Verkäufe kompletter Wohnungsunternehmen sind in dieser Rechnung nicht enthalten.
"Immobilien in Berlin und Brandenburg sind im internationalen Maßstab unterbewertet", sagt Thomas Wernicke, Landesvorsitzender des Rings Deutscher Makler (RDM). Besonders gefragt seien bei Ausländern Altbauten in mittleren und guten Lagen. Im Vergleich mit anderen Metropolen biete Berlin echte "Schnäppchen". Kaum eine andere Region habe heute noch ein Preisniveau wie Anfang der 90er Jahre. Die Preise seien auch deshalb im Keller, weil viele öffentliche Wohnungsgesellschaften Bestände auf den Markt werfen und die Banken vielen Schuldnern den Geldhahn abdrehen und Objekte zwangsversteigern lassen.
"Das Berliner Niveau verspricht Steigerungsmöglichkeiten", sagt Wolfgang Bohleber, Wohnungswirtschafts-Experte beim Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU). Auch die Investorenleitstelle bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung bemerkt seit einigen Monaten den Trend. Nachfrage mit einem Volumen von 200 Millionen Euro werde monatlich dort registriert, heißt es, Dutzende Anfragen würden beantwortet. Die Ausländer seien überzeugt davon, daß sich Deutschland wirtschaftlich erhole.
Berlin ist aber auch als angesagter "Hot Spot" international gefragt. Es kommt vor, daß um ein einfaches Mietshaus mittlerer Größe in einer Querstraße zur Szenemeile Oranienburger Straße in Mitte ein Amerikaner und ein Italiener sich solange bei einer Zwangsversteigerung beharken, bis der offizielle Verkehrswert mit fast 1,5 Millionen Euro deutlich überboten ist.
Das früher übliche Preisniveau von elf bis zwölf Jahresmieten habe sich mittlerweile auf bis zu 14 Jahresmieten erhöht, heißt es in der Branche. Einzelne Makler sprechen schon von einem "überhitzten Markt". Zumal im Gefolge der Ausländer auch wieder die ersten wohlhabenden Deutschen aus München, Hamburg und Düsseldorf in Berlin kaufen. Auch die Banken verhielten sich bei der Finanzierung nicht mehr so zögerlich, hat der RDM-Vorsitzende Wernicke beobachtet.
Makler Gruhn registriert auch wieder Interesse an Büro-Immobilien, für die der Markt in Berlin lange Zeit als so gut wie tot galt. Er betreue drei Investoren, die vermietete Büro-Häuser für 20 Millionen Euro und darüber kaufen wollen, sagt Gruhn.
wers glaubt wird selig....Dann frag ich mich doch warum es den heimischen Maklern so schlecht geht und warum ich in Berlin keinen Makler kenne, der ordentlich Geld verdient...Das sind in meinen Augen alles nur bloße Gerüchte...Klar kaufen die Amerikaner aber nur in großen Mengen und direkt vom Eigentümer ohe Provision. Und feilschen wir die Bäckerburschen....Und schicken Ihre Berater jahrelang im voraus. Die kaufen nur für Pensionskassen und Fonds. Alles andere gehört in den Bereich der Wunschvorstellung........Und....ich kenn den Markt genau.
LagoPlaya
unregistriert
Re: Immobilien in Berlin und Brandenburg begehrtes Anlegerob
Zitat von »"Nihilit"«
Das früher übliche Preisniveau von elf bis zwölf Jahresmieten habe sich mittlerweile auf bis zu 14 Jahresmieten erhöht, heißt es in der Branche.
Selbstgemachte Pauschalaussage... heißt es in der Branche - heißt es
deswegen, weil sich mit so einer Aussage normal keiner allein lächerlich machen möchte.
Zitat
Einzelne Makler sprechen schon von einem "überhitzten Markt".
Einzelne Makler scheinen aber auch keinen blassen Schimmer zu haben...
Zitat
Makler Gruhn registriert auch wieder Interesse an Büro-Immobilien, für die der Markt in Berlin lange Zeit als so gut wie tot galt. Er betreue drei Investoren, die vermietete Büro-Häuser für 20 Millionen Euro und darüber kaufen wollen, sagt Gruhn.
Da kann Herr Gruhn ja stolz sein. Vielleicht sollte er den nächsten Artikel mal Wunsch und Realität nennen ?








