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40% Wertzuwachs = 2 Jahren - wann platzt Spaniens Immo-blase
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40% Wertzuwachs = 2 Jahren - wann platzt Spaniens Immo-blase
Warten auf den Absturz!?
Spaniens Wirtschaft ist zum großen Teil auf den überhitzten Immobilienmarkt gebaut
Ein Tag vor zwei Jahren - Wohnung verkauft - jetzt ärgerlich da - die Preise seitdem um etwa 40 Prozent gestiegen sind. Jetzt hoffen viele, daß die Immobilienblase, die Spaniens Wirtschaft zu mit den höchsten Wachstumsraten in Europa getrieben hat, endlich platzt.
Dieses Spiel ist aber gefährlich. Als Unsicherheitsfaktor wirkt, daß die meisten Immobilien im Gegensatz zu Deutschland mit variablen Zinssätzen finanziert werden.
Nun warnt sogar die Zentralbank, die sich in der Vergangenheit sehr zurückhaltend über die Risiken für die spanische Volkswirtschaft äußerte, daß die Immobilien auf der iberischen Halbinsel überteuert seien und die Spekulationsblase die Konjunktur gefährden könne. Für 2003 sprach Notenbankgouverneur Jaime Caruana von 20 Prozent Überbewertung, in der letzten Veröffentlichung zu 2004 bereits von 24 bis 35 Prozent.
Platzt die Blase, wird es nur wenige Gewinner geben.
Vollständig unter: Die Welt
Spaniens Wirtschaft ist zum großen Teil auf den überhitzten Immobilienmarkt gebaut
Ein Tag vor zwei Jahren - Wohnung verkauft - jetzt ärgerlich da - die Preise seitdem um etwa 40 Prozent gestiegen sind. Jetzt hoffen viele, daß die Immobilienblase, die Spaniens Wirtschaft zu mit den höchsten Wachstumsraten in Europa getrieben hat, endlich platzt.
In den vergangenen Jahren betrug der jährliche Wertzuwachs bei Wohnimmobilien in den Boomregionen Madrid, Barcelona, aber auch an Teilen der Mittelmeerküste zwischen 15 und 20 Prozent. Viele haben eine Wohnung gekauft, üblicherweise bevor diese gebaut ist. Wer ein festes Einkommen hat, muß sich um die Finanzierung keine Sorgen machen. Spaniens Banken gelten hier als äußerst freigebig. Der Zinssatz bewegt sich auf historisch niedrigem Niveau und zudem wird Wohneigentum noch steuerlich gefördert. Und wenn die Wohnung ein oder zwei Jahre nach dem Kauf gebaut ist, wird sie mit sattem Aufschlag weiterveräußert.
Zitat
Im vergangenen Jahr wurden 700 000 Wohnungen auf der iberischen Halbinsel neu erstellt, das ist mehr als in Deutschland, Frankreich und Italien zusammen
Dieses Spiel ist aber gefährlich. Als Unsicherheitsfaktor wirkt, daß die meisten Immobilien im Gegensatz zu Deutschland mit variablen Zinssätzen finanziert werden.
Nun warnt sogar die Zentralbank, die sich in der Vergangenheit sehr zurückhaltend über die Risiken für die spanische Volkswirtschaft äußerte, daß die Immobilien auf der iberischen Halbinsel überteuert seien und die Spekulationsblase die Konjunktur gefährden könne. Für 2003 sprach Notenbankgouverneur Jaime Caruana von 20 Prozent Überbewertung, in der letzten Veröffentlichung zu 2004 bereits von 24 bis 35 Prozent.
Platzt die Blase, wird es nur wenige Gewinner geben.
Vollständig unter: Die Welt
Das die Immobilienin Spanien, vor allem in den Touristenhochburgen recht teuer und überbewertet sind, ist ja nichts Neues. Richtig ist das der starke Preistrend nachoben nicht mehr zu verzeichnen ist und im Moment mehr eine Seitwärtsbewegung zu erkennen ist. Die Nachfrage nach Immobilien in Spanien ist nach wie vor ungebrochen wobei die Deutschen wegen der Preise und der wirtschaftlichen Situtation in Deutschland doch zurückhaltender geworden sind. Viele die vor Jahren günstig gekauft haben versuchen zur Zeit die Häuser zu verkaufen um eine hohe Gewinnmitnahme zu erzielen, die teilweise in Kroatien wieder investiert wird. Das wird immer mehr Objekte auf den 2. Hand Markt bringen und damit den spanischen Bauträgern doch einige Kundschaft entziehen. Aber an den großen Knall glaubt wirklich keiner da nun auch viele Kunden aus dem ehemaligen Ostblock auf den Markt drängen. Nur sehr stark steigende Zinsen könnten hier teilweise die Kauflust bremsen und einige wacklige Finanzierungen zu kippen bringen, bei der derzeitigen Konjunktur in Europa ist damit wohl aber erst einmal nicht zu rechnen. Im Moment ist eine Ausweichbewegung des Kaufverhaltens auf die Küsten zu erkennen die früher nicht ganz so sehr gefragt waren wie Costa Azahar und Costa del Luz weil dort die Preise noch nicht so hoch sind. Fazit: wer jetzt kauft sollte die Immobilie nur als Ferienhaus mit möglichen Mieteinnahmen ohne Erwartung auf Wertsteigerungen kaufen. Wer etwas mit Wertsteigerungspotential sucht sollte sich auf dem Kroatischen Immobilienmarkt umschauen.
40% Wertzuwachs = 2 Jahren - wann platzt Spaniens Immo-blase
Die Sorge ist sicher begründet.
Ich wohne seit einiger Zeit in einem der "exklusiveren" Orte auf Mallorca, und hier wird gebaut als gäbe es kein Morgen mehr.
Tatsache ist jedoch, dass in manchen Gegenden auf Mallorca - insbesondere in neugebauten Urbanisationen - fast jede 2. Immobilie leer steht und/oder zum Kauf angeboten wird. Es gibt (mir bekannte) Objekte mit Meerblick etc., die seit 5-10 Jahren leer stehen, weil die (meist) mallorquinischen Besitzer einen fixen Betrag im Kopf haben und seit Jahren darauf warten das diesen Betrag jemand zahlt (unwahrscheinlich).
Mein Eindruck ist - und ich sage das als indirekter Beobachter, da ich mit der Immobilienbranche nichts zu tun habe - das auf diese und andere Weise die Preise künstlich am absolut oberen Limit gehalten werden.
Im krassen Gegensatz dazu steht die "balearische Bauqualität". Wer mal ein paar von mallorquinischen Baufirmen gebaute Häuser im Rohbau gesehen hat, der weiß was ich meine!
Ich wohne seit einiger Zeit in einem der "exklusiveren" Orte auf Mallorca, und hier wird gebaut als gäbe es kein Morgen mehr.
Tatsache ist jedoch, dass in manchen Gegenden auf Mallorca - insbesondere in neugebauten Urbanisationen - fast jede 2. Immobilie leer steht und/oder zum Kauf angeboten wird. Es gibt (mir bekannte) Objekte mit Meerblick etc., die seit 5-10 Jahren leer stehen, weil die (meist) mallorquinischen Besitzer einen fixen Betrag im Kopf haben und seit Jahren darauf warten das diesen Betrag jemand zahlt (unwahrscheinlich).
Mein Eindruck ist - und ich sage das als indirekter Beobachter, da ich mit der Immobilienbranche nichts zu tun habe - das auf diese und andere Weise die Preise künstlich am absolut oberen Limit gehalten werden.
Im krassen Gegensatz dazu steht die "balearische Bauqualität". Wer mal ein paar von mallorquinischen Baufirmen gebaute Häuser im Rohbau gesehen hat, der weiß was ich meine!
Dass "die Blase platzt" stimmt nicht genau. Eher sehen wir eine Anpassung. Als Immobilien Webmaster sah ich bis zum Jahre 2003 Kunden die eine Immobilie von uns erworben, und sofort danach uns baten, die Immobilie wieder zu vermarkten, mit einem 50% Zuschlag ! Mit der Meinung "wenn ich einen Dummkopf finde, den diesen Preis bezahlt, dann verkaufe ich und leiste ich mich etwas besseres".
Normalerweise lehnten wir diese Vorschläge ab, um unseren Ruf zu bewahren: wir wollen nur Marktangepasste Objekte ausstellen, und unser Interesse liegt nicht in diesen pathologischen Preiserhöhungen die wir erlebt haben, sondern an möglichst billige Objekte (wenn das Wort "billig" noch etwas meint).
Heute ist diese Situation glücklicherweise vorbei, aber der Abstieg geht langsam. Erstens im Mai des 2004 haben wir Preisermässigungen für Immobilien über 500'000 Euro gemerkt, dann 400'000 und im letzten Dezember fangen 200'000 - 300'000 Euro Immobilienbesitzer an, ihre Preise auch zu senken. Diejenigen also, die wirklich verkaufen wollen !
Die anderen warten noch, und ich glaube, dass sie lange warten werden, obwohl ich nicht daran glaube, dass die Preise sehr tief gehen werden. Vielleicht gibt es noch eine 10 bis 15% Marge, nichts mehr, ausgenommen von Schnäppchen die von Besitzern mit unvermeidbarer Eile angeboten werden, aber da muss man sehr aufmerksam sein, um sie zu entdecken.
Aber meiner Meinung (und Erfahrung) nach wird keine "Blase platzen", obwohl es tatsächlich eine Blase gibt. Nach dem kommenden Oktober sollten die Preise eher stabil bleiben. Und das wird schon eine gute Sache sein !
PS: Deutsch ist nicht meine Muttersprache; ich danke Ihnen für Ihre Nachsicht über mein Rechtschreiben...
Normalerweise lehnten wir diese Vorschläge ab, um unseren Ruf zu bewahren: wir wollen nur Marktangepasste Objekte ausstellen, und unser Interesse liegt nicht in diesen pathologischen Preiserhöhungen die wir erlebt haben, sondern an möglichst billige Objekte (wenn das Wort "billig" noch etwas meint).
Heute ist diese Situation glücklicherweise vorbei, aber der Abstieg geht langsam. Erstens im Mai des 2004 haben wir Preisermässigungen für Immobilien über 500'000 Euro gemerkt, dann 400'000 und im letzten Dezember fangen 200'000 - 300'000 Euro Immobilienbesitzer an, ihre Preise auch zu senken. Diejenigen also, die wirklich verkaufen wollen !
Die anderen warten noch, und ich glaube, dass sie lange warten werden, obwohl ich nicht daran glaube, dass die Preise sehr tief gehen werden. Vielleicht gibt es noch eine 10 bis 15% Marge, nichts mehr, ausgenommen von Schnäppchen die von Besitzern mit unvermeidbarer Eile angeboten werden, aber da muss man sehr aufmerksam sein, um sie zu entdecken.
Aber meiner Meinung (und Erfahrung) nach wird keine "Blase platzen", obwohl es tatsächlich eine Blase gibt. Nach dem kommenden Oktober sollten die Preise eher stabil bleiben. Und das wird schon eine gute Sache sein !
PS: Deutsch ist nicht meine Muttersprache; ich danke Ihnen für Ihre Nachsicht über mein Rechtschreiben...
Zitat von »"Jacques"«
PS: Deutsch ist nicht meine Muttersprache; ich danke Ihnen für Ihre Nachsicht über mein Rechtschreiben...
@Jacques
Alle Achtung, dafür ist Ihre Rechtschreibung mehr als passabel und ich bestätige Ihnen gerne, dass Sie sich mit Ihrem ersten Posting bereits für die "Eliteabteilung" der deutschsprachigen User qualifiziert haben, zumindest was die Rechtschreibung angeht..... ;-)
Freundliche Grüße
Taeaen
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