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Finanzierung ohne Eigenkapital?
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Dieses Thema wurde 2474 mal besucht und hat 3 Antworten.
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Finanzierung ohne Eigenkapital?
Hallo,
ist es heutzutage noch möglich eine Eigentumswohnung zu erwerben, ohne Eigenkapital aufbringen zu müssen?
Unser Gedanke: Eigentumswohnung 90-100m² für ca. 80.000 Euro zu erwerben. Der genaue Preis steht noch nicht fest, da die Kostenschätzung des Architekten noch nicht vorliegt. Aber in dieser Region befinde ich mich Maximal.
Unsere Reserve, welche durch die Arbeitslosigkeit meiner Frau nun geschrumpft ist beträgt nur noch 500 Euro und die werden nun an den Architekten (anteilige Kosten) fließen.
Nun ist die Frage, ob wir für 80.000 Euro eine Finanzierung finden. Der Wert der Wohnung wird bei Fertistellung des Objektes noch steigen, da optimale Lage und auch nur 3 Wohnparzellen mit Blick über die gesamte Stadt und spätere Dachnutzung, sowie Tiefgarage geplant ist.
Für die Finanzierung ist geplant, daß ein Teil der EHZ (welche noch gesichert wird) in einem Sparplan angelegt werden soll und später zur Teiltilgung einfließen soll, wenn nötig (ansonsten als Rücklage für ev. Reparaturen).
Bei den Banken (Dresdner, Commerz, Deutsche) und Bausparkassen (Wüstenrot) und Versicherungen (Allianz, Debeka) besteht man auf einen Mindesteigenkapitalanteil von 4.000 - 20.000 Euro.
Unser monatl. Einkommen beträgt ca. 1850 Euro (schwankend wegen Schichtzulagen). Wir hatten uns eine monatl. Belastung von ca. 500 Euro vorgestellt, da diese tragbar ist.
Für Vorschläge und seriöse Angebote wären wir dankbar.
Da das Jahr bald vorbei ist, wäre es schön, schnell Antworten zu erhalten.
Grüße aus Thüringen
Peter Beck
ist es heutzutage noch möglich eine Eigentumswohnung zu erwerben, ohne Eigenkapital aufbringen zu müssen?
Unser Gedanke: Eigentumswohnung 90-100m² für ca. 80.000 Euro zu erwerben. Der genaue Preis steht noch nicht fest, da die Kostenschätzung des Architekten noch nicht vorliegt. Aber in dieser Region befinde ich mich Maximal.
Unsere Reserve, welche durch die Arbeitslosigkeit meiner Frau nun geschrumpft ist beträgt nur noch 500 Euro und die werden nun an den Architekten (anteilige Kosten) fließen.
Nun ist die Frage, ob wir für 80.000 Euro eine Finanzierung finden. Der Wert der Wohnung wird bei Fertistellung des Objektes noch steigen, da optimale Lage und auch nur 3 Wohnparzellen mit Blick über die gesamte Stadt und spätere Dachnutzung, sowie Tiefgarage geplant ist.
Für die Finanzierung ist geplant, daß ein Teil der EHZ (welche noch gesichert wird) in einem Sparplan angelegt werden soll und später zur Teiltilgung einfließen soll, wenn nötig (ansonsten als Rücklage für ev. Reparaturen).
Bei den Banken (Dresdner, Commerz, Deutsche) und Bausparkassen (Wüstenrot) und Versicherungen (Allianz, Debeka) besteht man auf einen Mindesteigenkapitalanteil von 4.000 - 20.000 Euro.
Unser monatl. Einkommen beträgt ca. 1850 Euro (schwankend wegen Schichtzulagen). Wir hatten uns eine monatl. Belastung von ca. 500 Euro vorgestellt, da diese tragbar ist.
Für Vorschläge und seriöse Angebote wären wir dankbar.
Da das Jahr bald vorbei ist, wäre es schön, schnell Antworten zu erhalten.
Grüße aus Thüringen
Peter Beck
Bewertungen
Aber hallo
bei Ihrer Finanzierung geht es aber äußerst knapp zu.... Das wird ein kleines Risiko, das nur am Rande, und ein Neubau soll es auch sein? sogar mit Tiefgarage (so ziemlich die teuerste Methode, sein Auto zu versorgen!).
Mein Ratschlag: Schaffe, schaffe, Geld ansparen und erst danach mit Eigenkapital-Grundstock was kaufen....Denn wenn Sie mal ehrlich alles zusammenrechnen, was Ihre monatlichen Belastungen für Auto, Versicherungen, Lebenshaltungskosten, kleider, Urlaub, Geschenke, Freizeit etc. sind, dann haben Sie mit diesem Einkommen am Schluß nicht mal mehr Geld übrig, wenn irgendeine Reparatur am haus, am Auto oder an der Waschmaschine kommt.
Mein ratschlag: bleiben lassen, unter 30% Eigenkapital nicht kaufen (außer man hat ein gigantisch gutes, sicheres Einkommen!!!).
Mein Ratschlag: Schaffe, schaffe, Geld ansparen und erst danach mit Eigenkapital-Grundstock was kaufen....Denn wenn Sie mal ehrlich alles zusammenrechnen, was Ihre monatlichen Belastungen für Auto, Versicherungen, Lebenshaltungskosten, kleider, Urlaub, Geschenke, Freizeit etc. sind, dann haben Sie mit diesem Einkommen am Schluß nicht mal mehr Geld übrig, wenn irgendeine Reparatur am haus, am Auto oder an der Waschmaschine kommt.
Mein ratschlag: bleiben lassen, unter 30% Eigenkapital nicht kaufen (außer man hat ein gigantisch gutes, sicheres Einkommen!!!).
Banktechnisch kann es gehen, ABER...
Hallo Herr Beck,
banktechnisch ist so eine Finanzierung auch heute noch darstellbar. Sie müssten bloß die Eigenheimzulage über einen speziell gestaltetes Darlehen in Eigenkapital "umstricken".
Das bieten mehrere - größtenteils recht teure (aber Sie hätten keine andere Wahl) - Teilzahlungsbanken, z.B. Hanseatic-Bank, ABC-Privatkundenbank oder Gallinat-Bank an.
Das Geld, was Sie auf Ihren Eigenheimzulage-Anspruch von diesen Banken ausbezahlt bekommen, können Sie dann bei Ihrer eigentlichen Baufinanzierungsbank als Eigenkapital vorweisen (Höhe: ca. 70% der Summe aller Eigenheimzulage-Zahlungen). Hinsichtlich Beleihungsauslauf und Belastungsgrenze dürfte es dann dort keine Probleme mehr geben.
Aber: Eigenheimzulage irgendwo anlegen oder zur Sondertilgung nutzen geht dann natürlich nicht mehr.
Das Modell bekommen Sie bei jedem halbwegs gut sortierten Finanzierungsvermittler, zumindest im Osten. Dort werden nämlich weitaus mehr Finanzierungen so "gefahren", als Schwabenpower es sich je in seinen schlimmsten Alpträumen ausmalen könnte.
Was ich sagen will: Schwabenpower hat mit seiner Aussage völlig recht - auch wenn es möglich ist, sollten Sie besser nicht finanzieren, wenn Sie nicht über eine ausreichend hohe Geldreserve sowohl auf der Bank (auch nach Durchführung der Finanzierung) als auch im Einkommen verfügen. Denn sonst darf nichts, aber wirklich gar nichts, schief gehen, ohne dass Sie riesige Probleme bekommen... *)
*) (Es soll aber Bundesländer geben, in denen alle Baufirmen und Baufinanzierer längst pleite wären, würden alle diesen wirklich guten Ratschlag beherzigen... - leider!)
Alles Gute für Sie und Ihr Vorhaben
plastikbesteck
banktechnisch ist so eine Finanzierung auch heute noch darstellbar. Sie müssten bloß die Eigenheimzulage über einen speziell gestaltetes Darlehen in Eigenkapital "umstricken".
Das bieten mehrere - größtenteils recht teure (aber Sie hätten keine andere Wahl) - Teilzahlungsbanken, z.B. Hanseatic-Bank, ABC-Privatkundenbank oder Gallinat-Bank an.
Das Geld, was Sie auf Ihren Eigenheimzulage-Anspruch von diesen Banken ausbezahlt bekommen, können Sie dann bei Ihrer eigentlichen Baufinanzierungsbank als Eigenkapital vorweisen (Höhe: ca. 70% der Summe aller Eigenheimzulage-Zahlungen). Hinsichtlich Beleihungsauslauf und Belastungsgrenze dürfte es dann dort keine Probleme mehr geben.
Aber: Eigenheimzulage irgendwo anlegen oder zur Sondertilgung nutzen geht dann natürlich nicht mehr.
Das Modell bekommen Sie bei jedem halbwegs gut sortierten Finanzierungsvermittler, zumindest im Osten. Dort werden nämlich weitaus mehr Finanzierungen so "gefahren", als Schwabenpower es sich je in seinen schlimmsten Alpträumen ausmalen könnte.
Was ich sagen will: Schwabenpower hat mit seiner Aussage völlig recht - auch wenn es möglich ist, sollten Sie besser nicht finanzieren, wenn Sie nicht über eine ausreichend hohe Geldreserve sowohl auf der Bank (auch nach Durchführung der Finanzierung) als auch im Einkommen verfügen. Denn sonst darf nichts, aber wirklich gar nichts, schief gehen, ohne dass Sie riesige Probleme bekommen... *)
*) (Es soll aber Bundesländer geben, in denen alle Baufirmen und Baufinanzierer längst pleite wären, würden alle diesen wirklich guten Ratschlag beherzigen... - leider!)
Alles Gute für Sie und Ihr Vorhaben
plastikbesteck








