Immobilienpreisspiegel 2012
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Immobilienpreisspiegel 2012
Der Fachverband der Immobilientreuhänder der WKÖ präsentierte heute den Immobilienpreisspiegel 2012. "Immobilien sind weiterhin stark im Aufwind und erfreuen sich bei Eigennutzern und Anlegern ungebrochener Beliebtheit. Auch die neuen Steuerregelungen im Immobilienbereich werden daran nichts ändern, Immobilien sind und bleiben ein sicherer Hafen", ist Obmann Thomas Malloth überzeugt. Am gefragtesten sind Wohnimmobilien und Baugrundstücke – die Nachfrage hat auch Auswirkungen auf die Preise.
Die Preise für Baugrundstücke sind auch 2011 in allen Bundesländern wieder gestiegen: Das größte Plus gab es dabei mit 7,79 Prozent in Vorarlberg. Die günstigsten Baugrundstücke waren in der Steiermark, im Burgenland sowie in Kärnten zu finden.
Die Preise für Reihenhäuser sind im Vorjahr – sieht man von einem marginalen Rückgang um 0,03 Prozent in Kärnten ab – ebenfalls starkt gestiegen. Ein deutliches Aufwärtssignal gab es österreichweit auch bei Einfamilienhäusern: Am kräftigsten angezogen haben die Quadratmeterpreise in Wien (+5,08 Prozent), knapp dahinter liegt Tirol. Eigentumswohnungen (Erstbezug) waren auch im Vorjahr eine beliebte Geldanlage und führte in allen Bundesländern neuerlich zu einem Preisanstieg – den größten verzeichnete mit +9,72 Prozent wieder Wien. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis in der Bundeshauptstadt lag mit 3.298,47 Euro österreichweit am höchsten.
Bei Mieten für Wohnungen (freier Mietzins) zeigte die Kurve ebenfalls in allen Bundesländern nach oben. Die deutlichste Preissteigerung um 6,42 Prozent pro Quadratmeter gab es in Wien, die moderateste mit 0,54 Prozent im Burgenland.
Nachdem 2010 die Mieten für Büroimmobilien stagniert oder vielfach nachgegeben haben, hat sich dieses Segment im Vorjahr erholt. Markant angezogen haben die Durchschnittspreise in Salzburg (+8,02 Prozent), den zweithöchsten Anstieg gab es in Niederösterreich (+5,69 Prozent).
Auch bei Betriebsgrundstücken haben sich die Preise – abgesehen von Niederösterreich (-0,55 Prozent) und Kärnten (-2,67 Prozent) – nach oben entwickelt. Das stärkste Plus verzeichnete mit 6,68 Prozent Wien.
Anders die Situation bei Mieten für Geschäftslokale: Hier gab es in sechs von neun Bundesländern einen Rückgang – lediglich in Niederösterreich (+1,05 Prozent), der Steiermark (+1,45 Prozent) und Wien (+4,57 Prozent) gab es Steigerungen.
"Für viele eine unüberwindliche Hürde"
Für Malloth hat diese Entwicklung aber auch Schattenseiten, "denn das hohe Preisniveau vor allem im städtischen Bereich und in den Speckgürteln ist – auch wenn derzeit niedrige Finanzierungszinsen die Schaffung von Eigentum begünstigen - für viele schon jetzt eine unüberwindliche Hürde." Malloth ist es ein Anliegen, "dass in den Stadtzentren durch Nachverdichtung durch Dachgeschoßausbau mehr Wohnraum geschaffen wird. Das bringt dringend benötigten städtischen Wohnraum. Mit den richtigen Maßnahmen können die bestehenden Nutzflächen fast verdoppelt und der Heizwärmebedarf und der C02-Ausstoß trotzdem erheblich reduziert werden: Durch Sanierung des Altbestandes und Dachgeschoß-Ausbauten wird Energie gespart – und weit mehr als durch den Neubau von Passivhäusern – und wertvoller Grünraum geschont."
Wiener Zinshausmarkt zeigt sich stabil
Der Wiener Zinshausmarkt ist nach Angaben von Eugen Otto, basierend auf den Erhebungsergebnissen zum 1. Wiener Zinshaus-Marktbericht, derzeit das stabilste Element am heimischen Immobilienmarkt. Die Nachfrage nach dem "Wiener Gold" als sicherem Investment ist – auch bei ausländischen Investoren – weiter sehr hoch. Das Transaktionsvolumen für 2011 lag laut aktuellem Zinshaus-Marktbericht bei 780 Millionen Euro (entspricht im Jahresvergleich einem hohen Wert) und damit fast zehn Prozent über dem vergleichbaren Zeitraum für 2010. Spitzenreiter dabei war nicht ganz überraschend die Region eins mit dem 1. Bezirk, wo 166 Millionen Euro umgesetzt wurden – im Vergleich zu 2010 ein Anstieg um 75 Prozent, der einmal mehr die Ausnahmestellung der Wiener Innenstadt beweist.
Innenstadt-Frequenz: Innsbruck überholt Graz
Die Innenstädte der verschiedenen Städte haben in Sachen Passantenfrequenz auch 2011 ein sehr unterschiedliches Bild geboten: Während es bei den einen - wie etwa Innsbruck - zu einer Steigerung der Frequenz kam, ist diese in anderen Städten – beispielsweise Wien – gesunken. Die beiden Städte mit den besten Frequenzwerten blieben gegenüber dem Vorjahr in der Hierarchie unverändert: Wien liegt mit einer Frequenz von 296.500 Passanten (minus fünf Prozent) weiterhin auf Platz ein in Österreich vor Linz. Erstmals konnte sich Innsbruck mit einer Frequenz von 197.300 Passanten auf Platz drei vor Graz positionieren, gefolgt von Salzburg, Klagenfurt, St. Pölten, Villach, Leoben und Krems
Die Preise für Baugrundstücke sind auch 2011 in allen Bundesländern wieder gestiegen: Das größte Plus gab es dabei mit 7,79 Prozent in Vorarlberg. Die günstigsten Baugrundstücke waren in der Steiermark, im Burgenland sowie in Kärnten zu finden.
Die Preise für Reihenhäuser sind im Vorjahr – sieht man von einem marginalen Rückgang um 0,03 Prozent in Kärnten ab – ebenfalls starkt gestiegen. Ein deutliches Aufwärtssignal gab es österreichweit auch bei Einfamilienhäusern: Am kräftigsten angezogen haben die Quadratmeterpreise in Wien (+5,08 Prozent), knapp dahinter liegt Tirol. Eigentumswohnungen (Erstbezug) waren auch im Vorjahr eine beliebte Geldanlage und führte in allen Bundesländern neuerlich zu einem Preisanstieg – den größten verzeichnete mit +9,72 Prozent wieder Wien. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis in der Bundeshauptstadt lag mit 3.298,47 Euro österreichweit am höchsten.
Bei Mieten für Wohnungen (freier Mietzins) zeigte die Kurve ebenfalls in allen Bundesländern nach oben. Die deutlichste Preissteigerung um 6,42 Prozent pro Quadratmeter gab es in Wien, die moderateste mit 0,54 Prozent im Burgenland.
Nachdem 2010 die Mieten für Büroimmobilien stagniert oder vielfach nachgegeben haben, hat sich dieses Segment im Vorjahr erholt. Markant angezogen haben die Durchschnittspreise in Salzburg (+8,02 Prozent), den zweithöchsten Anstieg gab es in Niederösterreich (+5,69 Prozent).
Auch bei Betriebsgrundstücken haben sich die Preise – abgesehen von Niederösterreich (-0,55 Prozent) und Kärnten (-2,67 Prozent) – nach oben entwickelt. Das stärkste Plus verzeichnete mit 6,68 Prozent Wien.
Anders die Situation bei Mieten für Geschäftslokale: Hier gab es in sechs von neun Bundesländern einen Rückgang – lediglich in Niederösterreich (+1,05 Prozent), der Steiermark (+1,45 Prozent) und Wien (+4,57 Prozent) gab es Steigerungen.
"Für viele eine unüberwindliche Hürde"
Für Malloth hat diese Entwicklung aber auch Schattenseiten, "denn das hohe Preisniveau vor allem im städtischen Bereich und in den Speckgürteln ist – auch wenn derzeit niedrige Finanzierungszinsen die Schaffung von Eigentum begünstigen - für viele schon jetzt eine unüberwindliche Hürde." Malloth ist es ein Anliegen, "dass in den Stadtzentren durch Nachverdichtung durch Dachgeschoßausbau mehr Wohnraum geschaffen wird. Das bringt dringend benötigten städtischen Wohnraum. Mit den richtigen Maßnahmen können die bestehenden Nutzflächen fast verdoppelt und der Heizwärmebedarf und der C02-Ausstoß trotzdem erheblich reduziert werden: Durch Sanierung des Altbestandes und Dachgeschoß-Ausbauten wird Energie gespart – und weit mehr als durch den Neubau von Passivhäusern – und wertvoller Grünraum geschont."
Wiener Zinshausmarkt zeigt sich stabil
Der Wiener Zinshausmarkt ist nach Angaben von Eugen Otto, basierend auf den Erhebungsergebnissen zum 1. Wiener Zinshaus-Marktbericht, derzeit das stabilste Element am heimischen Immobilienmarkt. Die Nachfrage nach dem "Wiener Gold" als sicherem Investment ist – auch bei ausländischen Investoren – weiter sehr hoch. Das Transaktionsvolumen für 2011 lag laut aktuellem Zinshaus-Marktbericht bei 780 Millionen Euro (entspricht im Jahresvergleich einem hohen Wert) und damit fast zehn Prozent über dem vergleichbaren Zeitraum für 2010. Spitzenreiter dabei war nicht ganz überraschend die Region eins mit dem 1. Bezirk, wo 166 Millionen Euro umgesetzt wurden – im Vergleich zu 2010 ein Anstieg um 75 Prozent, der einmal mehr die Ausnahmestellung der Wiener Innenstadt beweist.
Innenstadt-Frequenz: Innsbruck überholt Graz
Die Innenstädte der verschiedenen Städte haben in Sachen Passantenfrequenz auch 2011 ein sehr unterschiedliches Bild geboten: Während es bei den einen - wie etwa Innsbruck - zu einer Steigerung der Frequenz kam, ist diese in anderen Städten – beispielsweise Wien – gesunken. Die beiden Städte mit den besten Frequenzwerten blieben gegenüber dem Vorjahr in der Hierarchie unverändert: Wien liegt mit einer Frequenz von 296.500 Passanten (minus fünf Prozent) weiterhin auf Platz ein in Österreich vor Linz. Erstmals konnte sich Innsbruck mit einer Frequenz von 197.300 Passanten auf Platz drei vor Graz positionieren, gefolgt von Salzburg, Klagenfurt, St. Pölten, Villach, Leoben und Krems

