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Schwarze Schafe unter Maklern erkennen
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Schwarze Schafe unter Maklern erkennen
Zitat
Berlin - Sabine Röver weiß, wann "die Alarmglocken läuten". Die Vorsitzende des "Vereins zum Schutz der Haus- und Wohnungskäufer" will windigen Maklern das Geschäft versalzen, mit denen sie ahnungslose Immobilienkäufer über den Tisch ziehen wollen.
Wohnung oder Haus zu kaufen, ist für die meisten kein Alltag. Folglich sind die Profis im Vorteil, die jeden Trick und jeden Kniff kennen. Christian Michaelis von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg formuliert vorsichtig: "Makler wissen, wie sie ihre Interessen wahren." Weniger feinsinnig fasst Sabine Röver zusammen: "Wie anderswo gibt es auch in dieser Branche schwarze Schafe, und immer wieder versuchen unseriöse Vermittler, mit psychologischen Tricks Kunden zu überreden."
Das weiß auch Andreas Boening vom Ring Deutscher Makler (RDM), der größten deutschen Maklervereinigung: "Ein RDM-Makler ist verpflichtet, potenziellen Käufern immer den marktgerechten Preis zu nennen." Anderenfalls drohen Sanktionen, von Ermahnung bis Rauswurf aus dem RDM. Und: "Ein seriöser Makler wird nichts einwenden, wenn sein Kunde einen Anwalt und Sachverständigen einbezieht."
Ein beliebter Trick: Zeitdruck erzeugen. "Wenn ein Makler behauptet, das Angebot gilt nur noch heute, ist Vorsicht geboten", sagt Röver. Unter Zeitdruck trifft man schnell Entscheidungen, die man später vielleicht bereut. Auch bei Sprüchen wie "Das mach ich nur für Sie, ich will Ihnen helfen" sollte der Kunde vorsichtig werden, rät die Vereinsvorsitzende. "Insbesondere, wenn der Makler immer wieder an das Vertrauen appelliert, heißt es: Notbremse ziehen." Der Makler sei Geschäftsmann und kein alter Freund.
Kaum zu glauben, aber immer wieder entscheiden sich Immobilienkäufer anhand von Fotos. Doch "der Makler kann einem die schönsten Fotos zeigen, vom wunderbaren Umfeld der Immobilie schwärmen - das muss nicht der Realität entsprechen. Mit Fotografien kann man wunderbar tricksen", sagt Röver. Also: Objekt unbedingt persönlich ansehen.
Teils bekommt man beim Makler eine Liste von Kunden, die bereits ein Objekt gekauft haben. Sabine Röver macht das misstrauisch. "Es gibt immer wieder Fälle, wo der Makler dem Referenzgeber für seine Aussage eine Prämie bezahlt."
In den Verträgen muss alles klar und konkret geregelt sein, und der Maklerkunde tut gut daran, jeden Punkt penibel zu kontrollieren. "Wir haben der Aussage der Maklerin vertraut", dieser Satz ist vor Gericht nichts wert.
Quelle: http://www.welt.de/data/2003/07/19/136545.html
Tipp: Nutzen Sie den Service der "Empfehlungsliste" von GM&P
Testen Sie den Makler vorher auf seine Seriosität.
Maklerprovisionen
So erkennen Sie, daß Sie über den Tisch gezogen werden :
1. Der Makler hat keine Erlaubnis nach §34 c MabV (Ausnahme
Gelegenheitsmakler dann die Hälfte der regulären Provision)
2. Der Makler hat keinerlei Vermittlungsauftrag des Eigentümers
3. Der Makler verlangt eine Provisionshöhe die 2 Netto-Monatsmieten bei
der Vermietung einer Wohnimmobilie übersteigt.
4. Der Makler verlangt Geld, obwohl kein erfolgreiches
Vermittlungsgeschäft Zustande gekommen ist.( Ausnahme : Zuvor
individuell vereinbarte Gebührenauslage oder ähnliches bis zu einem Betrag von ca. 150EURO)
Es gibt noch viel mehr Gründe warum Sie zu einem seriösen Makler gehen sollten, dieses sind nur wenige.
1. Der Makler hat keine Erlaubnis nach §34 c MabV (Ausnahme
Gelegenheitsmakler dann die Hälfte der regulären Provision)
2. Der Makler hat keinerlei Vermittlungsauftrag des Eigentümers
3. Der Makler verlangt eine Provisionshöhe die 2 Netto-Monatsmieten bei
der Vermietung einer Wohnimmobilie übersteigt.
4. Der Makler verlangt Geld, obwohl kein erfolgreiches
Vermittlungsgeschäft Zustande gekommen ist.( Ausnahme : Zuvor
individuell vereinbarte Gebührenauslage oder ähnliches bis zu einem Betrag von ca. 150EURO)
Es gibt noch viel mehr Gründe warum Sie zu einem seriösen Makler gehen sollten, dieses sind nur wenige.
Pelikano
unregistriert
Frage zu schwarzen Schafen
Muss ich einem Makler, der keinen Auftrag vom Eigentümer oder mir hat, eine Provision in irgendeiner Höhe zahlen ? Er versuchte eine Differenz von ca. 12000 EURo für sich selber rauszuhandeln. Nach dem dies mir und dem Verkäufer bekannt wurde haben wir auf seine weiteren Dienste verzichtet. Ich habe ihn zur Rede gestellt und eine Zahlung verweigert.
Er meinte ich wäre zur Zahlung verpflichtet, schließlich hat er ja auch einen Notartermin vereinbart und Anzeigen aufgegeben.
Für ein kurze Auskunft und Hilfe wäre ich dankbar.
mfg
Pelikano
Er meinte ich wäre zur Zahlung verpflichtet, schließlich hat er ja auch einen Notartermin vereinbart und Anzeigen aufgegeben.
Für ein kurze Auskunft und Hilfe wäre ich dankbar.
mfg
Pelikano
Bewertungen
Nun
lieber Pelikano, so einfach ist das gar nicht zu beantworten. Das hängt nämlich vom Einzelfall ab. Gerne gebe ich Ihnen einige Hilfestellungen oder aber Sie posten die ganze Story hier. Ein Vertrag kann auch mündlich zustande kommen oder durch konkludentes Verhalten. Hat Ihnen also der Makler z.B. aufgrund Ihrer Rückmeldung ein Exposee zugesandt und Sie haben dann einen Besichtigungstermin vereinbart im Wissen um die Maklerdienste, dann haben Sie quasi durch Ihr Verhalten einen Vertrag geschlossen, wenn auch nicht unterschrieben. Ebenso verhält es sich beim Eigentümer: Er hat dem Makler Informationen gegeben (woher hätte der denn wissen sollen, daß es verkauft wird), hat das Haus besichtigt, hat sogar einen Notartermin vereinbart... und der Eigentümer hat sich nicht gewehrt? Konkludentes Verhalten, Vertrag zustandegekommen! Das jetzt mal ins Blaue reingesprochen, da ich die Umstände ja nicht genau kenne. Sie können die näheren Umstände jedoch gerne hier schreiben, dann kriegen Sie auch eine detaillierte Stellungnahme....
Pelikano
unregistriert
Hier also die ganze Story
Hallo Schwabenpower
Hier also die ganze Story:
Durch ein Inserat des Maklers aufmerksam geworden haben wir uns bei diesem tel. gemeldet. Aber nur über Handy, Festnetz gab’s nicht. Macht nichts, dachten dann übers Handy. Kurze Beschreibung des Objektes folgte. Interessant, dachten und haben einen Besichtigungstermin vereinbart. Die Adresse war nicht zu bekommen, statt dessen nur eine vage Lagebeschreibung. Wir waren schon zufrieden daß der Ort stimmte. Wir haben uns dann im Ort durchgefragt und dadurch schon mehr Infos zum Objekt erhalten als vom Makler. Makler kommt auch und wir sehen uns das Objekt an, soweit so gut. Einige der Informationen die vom Makler kamen, stellten sich hinterher als nicht vollständig oder sogar falsch raus. Bis dahin kamen noch keine wirklichen Zweifel. Reden konnte der gut. Dann kamen Bemerkungen, die oben unter der Rubrik laufen 'Wie erkenne ich schwarze Schafe'.
Da wären noch andere Interessenten und er könne uns gut leiden und würde uns das Grundstück gönnen und auch gerne zu kommen lassen usw. Fein dachten wir steigert unsere Chancen. Ein oder zwei Tage später ruft mich der Eigentümer an. Er hätte vom Makler unterschiedliche Aussagen zum Verkaufserlös bekommen, seiner Frau wurden XXXX E und ihm 1000 E weniger genannt. Das hat er uns im Verlauf des Gespräches anvertraut. Der Kaufpreis der uns genannt wurde und auch in der Zeitung ausgeschrieben war lautete XXXX E. Differenz 11.000 E. Darauf hin angesprochen meinte der Makler es sei eine Erbengemeinschaft, die sich nicht einig wäre, und er würde das klären, wir sollen unter keinen Umständen mit dem Eigentümer telefonieren, sonst würde die bis dahin erzielte Einigkeit der Erben wieder zerstört. Am nächsten Tag habe den Eigentümer trotzdem angerufen, weil keine Rückmeldung vom Makler kam. Da hieß es er hätte weder angerufen noch mit den anderen Erben gesprochen, er kennt diese nicht mal persönlich. Er als ältester hat die Verhandlungsvollmachten für alle anderen. Schwarzgeld sei bei ihm nicht drin und er vermutet, daß der Makler sich das Geld selber einschieben wolle. So sehe ich das mittlerweile auch. Dann kam es zu dem Gespräch zwischen mir und dem Makler wo ich ihm sagte, er ist draußen aus dem Geschäft. Wir haben kein Expose von Ihm erhalten oder sonstiges. Er hat uns irgendwann mal einen alten Bauplan und einen älteren Grundbuchauszug gebracht. Eine Besichtigung hat er mit uns durchgeführt, die anderen haben wir mit dem Eigentümer unternommen. Daher meine Frage ob ich so einem Makler überhaupt etwas zahlen soll. Für mich hört sich das ganze nach Betrug und Steuerhinterziehung an.
Hier also die ganze Story:
Durch ein Inserat des Maklers aufmerksam geworden haben wir uns bei diesem tel. gemeldet. Aber nur über Handy, Festnetz gab’s nicht. Macht nichts, dachten dann übers Handy. Kurze Beschreibung des Objektes folgte. Interessant, dachten und haben einen Besichtigungstermin vereinbart. Die Adresse war nicht zu bekommen, statt dessen nur eine vage Lagebeschreibung. Wir waren schon zufrieden daß der Ort stimmte. Wir haben uns dann im Ort durchgefragt und dadurch schon mehr Infos zum Objekt erhalten als vom Makler. Makler kommt auch und wir sehen uns das Objekt an, soweit so gut. Einige der Informationen die vom Makler kamen, stellten sich hinterher als nicht vollständig oder sogar falsch raus. Bis dahin kamen noch keine wirklichen Zweifel. Reden konnte der gut. Dann kamen Bemerkungen, die oben unter der Rubrik laufen 'Wie erkenne ich schwarze Schafe'.
Da wären noch andere Interessenten und er könne uns gut leiden und würde uns das Grundstück gönnen und auch gerne zu kommen lassen usw. Fein dachten wir steigert unsere Chancen. Ein oder zwei Tage später ruft mich der Eigentümer an. Er hätte vom Makler unterschiedliche Aussagen zum Verkaufserlös bekommen, seiner Frau wurden XXXX E und ihm 1000 E weniger genannt. Das hat er uns im Verlauf des Gespräches anvertraut. Der Kaufpreis der uns genannt wurde und auch in der Zeitung ausgeschrieben war lautete XXXX E. Differenz 11.000 E. Darauf hin angesprochen meinte der Makler es sei eine Erbengemeinschaft, die sich nicht einig wäre, und er würde das klären, wir sollen unter keinen Umständen mit dem Eigentümer telefonieren, sonst würde die bis dahin erzielte Einigkeit der Erben wieder zerstört. Am nächsten Tag habe den Eigentümer trotzdem angerufen, weil keine Rückmeldung vom Makler kam. Da hieß es er hätte weder angerufen noch mit den anderen Erben gesprochen, er kennt diese nicht mal persönlich. Er als ältester hat die Verhandlungsvollmachten für alle anderen. Schwarzgeld sei bei ihm nicht drin und er vermutet, daß der Makler sich das Geld selber einschieben wolle. So sehe ich das mittlerweile auch. Dann kam es zu dem Gespräch zwischen mir und dem Makler wo ich ihm sagte, er ist draußen aus dem Geschäft. Wir haben kein Expose von Ihm erhalten oder sonstiges. Er hat uns irgendwann mal einen alten Bauplan und einen älteren Grundbuchauszug gebracht. Eine Besichtigung hat er mit uns durchgeführt, die anderen haben wir mit dem Eigentümer unternommen. Daher meine Frage ob ich so einem Makler überhaupt etwas zahlen soll. Für mich hört sich das ganze nach Betrug und Steuerhinterziehung an.
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