Renminbi Performance-Anleihe
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Renminbi Performance-Anleihe
Morgan Stanley emittiert Renminbi Performance-Anleihe
Die chinesische Währung Renminbi (Yuan) gewinnt in letzter Zeit international an Bedeutung. Nachdem die chinesische Zentralbank den Wechselkurs nicht mehr fest an den Dollar bindet und sie den chinesischen Im- und Exportunternehmen erlaubt hat, den gesamten Außenhandel schon im laufenden Jahr in Yuan zu fakturieren, wird diese Entwicklung sicherlich weiter gehen, so die Experten von Morgan Stanley. Derzeit sind viele Experten der Ansicht, dass der Renminbi noch unterbewertet ist
Hier setzt die China Renminbi Performance Anleihe 4 Jahre (06/2015) von Morgan Stanley an. Anleger, die auf eine Aufwertung der chinesischen Währung Renminbi gegenüber dem US-Dollar setzen, haben mit diesem neuen Produkt die Chance auf eine 125-prozentige Partizipation an einer positiven Wertentwicklung des Renminbi Yuan im Verhältnis zur amerikanischen Leitwährung bezogen auf den Nennbetrag.
„Anleger mit einem mittelfristigen Anlagehorizont und Interesse an einer Geldanlage in ein wechselkursgekoppeltes Produkt, haben mit der China Renminbi Performance Anleihe 4 Jahre (06/2015) ein sehr interessantes Anlageprodukt“, findet Felix Pachernegg, Executive Director von Morgan Stanley und Leiter Derivative Solutions in Deutschland und Österreich. Und weiter: „Die Anleger partizipieren an den Kursgewinnen des Renminbi gegenüber dem US Dollar zu 125 Prozent und dies ohne Cap. Zudem ist unsere Anleihe zu 100 Prozent des Nennbetrags zum Laufzeitende kapitalgeschützt.”
Die China Renminbi Performance Anleihe 4 Jahre (06/2015) von Morgan Stanley kann vom 20. Mai 2011 bis zum 3. Juni 2011 gezeichnet werden, vorbehaltlich einer vorzeitigen Schließung seitens der Emittentin, und hat eine Laufzeit von vier Jahren. Während der Zeichnungsfrist ist die Anleihe mit einem Ausgabeaufschlag von einem Prozent vom Nennbetrag erhältlich. Die Rückzahlung der Anleihe erfolgt bei Fälligkeit zu 100 Prozent des Nennbetrags in Höhe von 1000 Euro.
Das Wechselkurs-Fixing (Anfangsstand) erfolgt am Handelstag, dies ist der 3. Juni 2011. Der Endstand wird am Bewertungstag festgelegt, dies ist der 1. Juni 2015. Der Kurs der Anleihe unterliegt während der Laufzeit Markteinflüssen. Der Wert der Anleihe kann negativ beeinflusst werden und auch unterhalb des Emissionspreises liegen. Kursverluste bei Verkauf der Anleihe vor Laufzeitende sind möglich. Die China Renminbi Performance Anleihe 4 Jahre (06/2015) unterliegt dem Bonitätsrisiko der Emittentin und als Inhaberschuldverschreibung nicht der Einlagensicherung.
Produkte von Morgan Stanley IQ können über alle Banken und Sparkassen bezogen werden oder direkt über die Zeichnungsplattform der oben genannten Börsen. Bei vorzeitigem Verkauf können Transaktions- und Ordergebühren anfallen, diese betragen laut Wissen der Morgan Stanley-Experten bis zu ein Prozent des gehandelten Volumens. Zudem können Depotführungsgebühren anfallen. Die Kosten können von Bank zu Bank variieren. Die jeweilige Hausbank kann hierzu Informationen geben. Die Emittentin Morgan Stanley & Co. International plc. zahlt einmalig aus dem Emissionskurs an Vertriebe eine Vertriebsvergütung, die zwei Prozent des Emissionspreises beträgt und im Emissionspreis enthalten ist.
Ausführlichere Produktinformationen - Klick
Quelle: FONDS professionell
Die chinesische Währung Renminbi (Yuan) gewinnt in letzter Zeit international an Bedeutung. Nachdem die chinesische Zentralbank den Wechselkurs nicht mehr fest an den Dollar bindet und sie den chinesischen Im- und Exportunternehmen erlaubt hat, den gesamten Außenhandel schon im laufenden Jahr in Yuan zu fakturieren, wird diese Entwicklung sicherlich weiter gehen, so die Experten von Morgan Stanley. Derzeit sind viele Experten der Ansicht, dass der Renminbi noch unterbewertet ist
Hier setzt die China Renminbi Performance Anleihe 4 Jahre (06/2015) von Morgan Stanley an. Anleger, die auf eine Aufwertung der chinesischen Währung Renminbi gegenüber dem US-Dollar setzen, haben mit diesem neuen Produkt die Chance auf eine 125-prozentige Partizipation an einer positiven Wertentwicklung des Renminbi Yuan im Verhältnis zur amerikanischen Leitwährung bezogen auf den Nennbetrag.
„Anleger mit einem mittelfristigen Anlagehorizont und Interesse an einer Geldanlage in ein wechselkursgekoppeltes Produkt, haben mit der China Renminbi Performance Anleihe 4 Jahre (06/2015) ein sehr interessantes Anlageprodukt“, findet Felix Pachernegg, Executive Director von Morgan Stanley und Leiter Derivative Solutions in Deutschland und Österreich. Und weiter: „Die Anleger partizipieren an den Kursgewinnen des Renminbi gegenüber dem US Dollar zu 125 Prozent und dies ohne Cap. Zudem ist unsere Anleihe zu 100 Prozent des Nennbetrags zum Laufzeitende kapitalgeschützt.”
Die China Renminbi Performance Anleihe 4 Jahre (06/2015) von Morgan Stanley kann vom 20. Mai 2011 bis zum 3. Juni 2011 gezeichnet werden, vorbehaltlich einer vorzeitigen Schließung seitens der Emittentin, und hat eine Laufzeit von vier Jahren. Während der Zeichnungsfrist ist die Anleihe mit einem Ausgabeaufschlag von einem Prozent vom Nennbetrag erhältlich. Die Rückzahlung der Anleihe erfolgt bei Fälligkeit zu 100 Prozent des Nennbetrags in Höhe von 1000 Euro.
Das Wechselkurs-Fixing (Anfangsstand) erfolgt am Handelstag, dies ist der 3. Juni 2011. Der Endstand wird am Bewertungstag festgelegt, dies ist der 1. Juni 2015. Der Kurs der Anleihe unterliegt während der Laufzeit Markteinflüssen. Der Wert der Anleihe kann negativ beeinflusst werden und auch unterhalb des Emissionspreises liegen. Kursverluste bei Verkauf der Anleihe vor Laufzeitende sind möglich. Die China Renminbi Performance Anleihe 4 Jahre (06/2015) unterliegt dem Bonitätsrisiko der Emittentin und als Inhaberschuldverschreibung nicht der Einlagensicherung.
Produkte von Morgan Stanley IQ können über alle Banken und Sparkassen bezogen werden oder direkt über die Zeichnungsplattform der oben genannten Börsen. Bei vorzeitigem Verkauf können Transaktions- und Ordergebühren anfallen, diese betragen laut Wissen der Morgan Stanley-Experten bis zu ein Prozent des gehandelten Volumens. Zudem können Depotführungsgebühren anfallen. Die Kosten können von Bank zu Bank variieren. Die jeweilige Hausbank kann hierzu Informationen geben. Die Emittentin Morgan Stanley & Co. International plc. zahlt einmalig aus dem Emissionskurs an Vertriebe eine Vertriebsvergütung, die zwei Prozent des Emissionspreises beträgt und im Emissionspreis enthalten ist.
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Renminbi auf dem Sprung zur Weltreserve-Währung
Analysten der Deutschen Bank erwarten, dass die chinesische Währung langfristig dem US-Dollar als weltweit größte Reserve-Währung Konkurrenz machen wird
Alan Cloete, Analyst der Deutschen Bank, zeigt sich von der zunehmenden Stärke des Renminbi (RMB) überzeugt: „Angesichts Chinas Pläne, die Kapitalströme bis Ende 2015 zu liberalisieren, wird die Nachfrage nach Renminbi weiter zunehmen“.
Kaum ein Monat vergehe, ohne das die Zentralbank der Volksrepublik Restriktionen für Zahlungsströme in chinesischer Währung für ausländische Investoren lockere. „Seit August 2011 konnten ausländische Geschäfte Verträge in Renminbi in jeder der chinesischen Provinzen abschließen, das wäre vor zwei Jahren noch undenkbar gewesen“, so Cloete.
Der Deutsche-Bank-Analyst verweist zudem auf den US-Ökonom Barry Eichengreen, der den Anteil der chinesischen Währung an den Weltreserven in zehn Jahren bei 15 Prozent sieht. Der entsprechende Anteil der US-Dollars werde sich dann von 60 auf 50 Prozent verringert haben.
Experten erwarten, dass der Erwerb von Renminbi für ausländische Investoren weiter erleichtert wird. Hong Kong fungiert bereits als offshore Handelsmarkt für die chinesische Währung und Peking plant, einen weiteren Handelsplatz in London zu eröffnen.
Im Markt wird bereits darüber spekuliert, ob China im Jahr 2015 den Schritt zur vollen Konvertibilität seiner Währung wagen wird.
* Das Investment
Alan Cloete, Analyst der Deutschen Bank, zeigt sich von der zunehmenden Stärke des Renminbi (RMB) überzeugt: „Angesichts Chinas Pläne, die Kapitalströme bis Ende 2015 zu liberalisieren, wird die Nachfrage nach Renminbi weiter zunehmen“.
Kaum ein Monat vergehe, ohne das die Zentralbank der Volksrepublik Restriktionen für Zahlungsströme in chinesischer Währung für ausländische Investoren lockere. „Seit August 2011 konnten ausländische Geschäfte Verträge in Renminbi in jeder der chinesischen Provinzen abschließen, das wäre vor zwei Jahren noch undenkbar gewesen“, so Cloete.
Der Deutsche-Bank-Analyst verweist zudem auf den US-Ökonom Barry Eichengreen, der den Anteil der chinesischen Währung an den Weltreserven in zehn Jahren bei 15 Prozent sieht. Der entsprechende Anteil der US-Dollars werde sich dann von 60 auf 50 Prozent verringert haben.
Experten erwarten, dass der Erwerb von Renminbi für ausländische Investoren weiter erleichtert wird. Hong Kong fungiert bereits als offshore Handelsmarkt für die chinesische Währung und Peking plant, einen weiteren Handelsplatz in London zu eröffnen.
Im Markt wird bereits darüber spekuliert, ob China im Jahr 2015 den Schritt zur vollen Konvertibilität seiner Währung wagen wird.
* Das Investment
Das Problem einer gelenkten Wirtschaft ist, dass manchmal Marktgesetze durch staatliche Intervention ausser Kraft gesetzt werden.
Trotz der Waehrungsreserven sind alle Kommunen in China hoffnungslos ueberschuldet und die Banken sitzen auf mehr faulen Krediten, als die Amerikaner 2008.
Zudem kommt, dass China nahezu ausschliesslich Konsumgueter produziert, was die High Tech Produktion, bzw. Qualitaet angeht haben die Chinesen gerade bei der Stahlwerkszulieferung fuer Thyssen in Brasilien gezeigt: Nur Schrott.
Da die Maerkte aber stagnieren, und dies wohl noch eine Weile tun werden, sind die Abnahmemaerkte fuer Konsumgueter extrem eingeschraenkt.
Die chinesische Waehrung als Leitwaehrung: In den naechsten 20 Jahren sicher nicht.
mcd
Trotz der Waehrungsreserven sind alle Kommunen in China hoffnungslos ueberschuldet und die Banken sitzen auf mehr faulen Krediten, als die Amerikaner 2008.
Zudem kommt, dass China nahezu ausschliesslich Konsumgueter produziert, was die High Tech Produktion, bzw. Qualitaet angeht haben die Chinesen gerade bei der Stahlwerkszulieferung fuer Thyssen in Brasilien gezeigt: Nur Schrott.
Da die Maerkte aber stagnieren, und dies wohl noch eine Weile tun werden, sind die Abnahmemaerkte fuer Konsumgueter extrem eingeschraenkt.
Die chinesische Waehrung als Leitwaehrung: In den naechsten 20 Jahren sicher nicht.
mcd
Marktkommentar .. die Entwicklungen Chinas und dessen Währungen Renminbi
Jeder hat Angst, dass sich in China in diesem Jahr das Wachstum verlangsamen und dass dies die konjunkturellen Aussichten in Europa und den USA beeinträchtigen könnte. Im Reich der Mitte vollziehen sich derzeit aber auch noch andere Veränderungen. Sie sind für die Welt längerfristig vielleicht noch wichtiger. Ich denke hier vor allem an das Ende der Aufwertung des Renminbi und des Wachstums der chinesischen Währungsreserven.
Der Renminbi hatte sich in den vergangenen Jahren gegenüber dem US-Dollar drastisch aufgewertet. Gemessen an den nominalen Wechselkursen ergab sich seit 2005 eine Höherbewertung von über 20 Prozent
Der Euro hat sich in dieser Zeit gegenüber dem Dollar per Saldo fast nicht verändert. Real, das heißt unter Berücksichtigung der höheren Preissteigerung in China in den vergangenen Jahren, ist die Aufwertung des Renminbi gegenüber dem Dollar sogar noch höher.
Ende eine Ära
Es spricht einiges dafür, dass es damit jetzt zu Ende geht. Der Renminbi ist nach Ansicht vieler Marktkenner nicht mehr, jedenfalls nicht mehr so stark, unterbewertet. Der chinesische Handelsbilanzüberschuss geht zurück. Die Währung kann durch Kapitalzuflüsse zwar noch etwas stärker werden. Das sind dann jedoch eher Übertreibungen.
Es ist daher kein Wunder, dass die chinesische Zentralbank unter diesen Umständen nicht mehr so stark auf den Devisenmärkten interveniert. In den vergangenen Jahren hatte Peking pro Monat US-Dollar im Wert von mehr als 60 Milliarden Dollar gekauft. Die gesamten Währungsreserven stiegen auf über 3.000 Milliarden Dollar. Das sind die höchsten Währungsreserven der Welt.
Im dritten Quartal 2011 kam dann der Umschwung. Es gab fast keine Zunahme der Währungsreserven mehr. Hier spielten zwar auch Sondereffekte eine Rolle, wie die Abwertung des Euro gegenüber dem Dollar (die den Chinesen Verluste brachte, weil sie einen Teil ihrer Währungsreserven in der Gemeinschaftswährung halten), es sieht aber nicht danach aus, dass dies nur ein Ausrutscher.
Vielmehr deutet sich ein neuer Trend an. Die Ära Bretton Woods II geht zu Ende. Sie war gekennzeichnet durch eine stillschweigende Abmachung zwischen den USA und China. Die USA importieren billige Güter aus dem Reich der Mitte. Das schafft Arbeitsplätze in China, bringt den USA aber einen Fehlbetrag in der Leistungsbilanz. Als Ausgleich erklären sich die Chinesen bereit, diesen Fehlbetrag durch Käufe von amerikanischen Staatsanleihen zu finanzieren.
Wenn dies jetzt vorbei ist, hat das erhebliche Auswirkungen:
•Das größte Ungleichgewicht in den Weltzahlungssalden – das Defizit im amerikanisch-chinesischen Handel nimmt ab. Damit steigen die Chancen, dass auch der Fehlbetrag in der US-Leistungsbilanz zurückgeht.
•Die Währungsreserven der Chinesen blähen die Weltliquidität nicht mehr so stark auf. Peking hat zwar immer noch viel Geld, um im Ausland zu investieren und sich technisches Know-how und Rohstoffquellen einzukaufen. Es ist aber nicht mehr der "reichen Onkel" aus dem Fernen Osten. Das werden insbesondere die Europäer spüren, die auf Geld aus dem Reich der Mitte hofften. In den USA dürften geringere Käufe von Staatsanleihen durch die Chinesen zu Zinssteigerungen führen. Die Federal Reserve muss noch stärker gegenhalten.
•China kommt seinem Ziel näher, seine Währung neben dem US-Dollar und dem Euro zu einer Weltreservewährung zu machen. Bisher sah es so aus, als sei dies nur sehr langfristig zu erreichen. Wenn der Renminbi jetzt aber fairer bewertet ist und die Zentralbank nicht mehr so viel auf den Devisenmärkten interveniert, dann können Kapitalverkehrskontrollen schneller abgebaut werden. Der Renminbi wird leichter handelbar. Er wird in Zukunft sogar im Handel mit Japan stärker eingesetzt.
•Andererseits: In China werden die Wachstumsimpulse vom Export durch den teureren Renminbi geringer. Das Land muss den inländischen Verbrauch mobilisieren. Die Importkonkurrenz nimmt zu. Statt billiger lohnintensiver Produkte, muss das Land technologisch anspruchsvollere Güter herstellen. Positiv ist, dass durch das Ende der Interventionen auf den Devisenmärkten die monetäre Aufblähung geringer wird. Das verringert die Inflationsgefahren.
•Für die USA und Europa werden Exporte nach China leichter, wenn der Wechselkurs die Kostenrelationen besser widerspiegelt. Die Importe aus China werden nicht mehr so stark steigen. Beides hilft dem Wachstum. Negativ ist, dass der Stabilisierungseffekt für das Preisniveau durch die "billigen T-Shirts" aus China verloren geht. Er hatte in den vergangenen zwanzig Jahren dafür gesorgt, dass sich die Inflationsraten in der westlichen Welt tendenziell immer weiter zurückgebildet haben.
Blick über den Tellerrand
Schauen Sie nicht nur auf die Probleme in Europa. Es gibt daneben auch noch andere Entwicklungen, die die Märkte beeinflussen. Tendenziell ist das Ende von Brettons Woods II für den Anleger gut. Es gibt eine Quelle der Instabilität in der Welt weniger.
Bei den Aktien profitieren die Unternehmen mit Chinageschäft noch mehr. Die negativen Effekte auf die Inflation sollte man im gegenwärtigen Umfeld nicht überbewerten.
* Das Investment
Der Renminbi hatte sich in den vergangenen Jahren gegenüber dem US-Dollar drastisch aufgewertet. Gemessen an den nominalen Wechselkursen ergab sich seit 2005 eine Höherbewertung von über 20 Prozent
Der Euro hat sich in dieser Zeit gegenüber dem Dollar per Saldo fast nicht verändert. Real, das heißt unter Berücksichtigung der höheren Preissteigerung in China in den vergangenen Jahren, ist die Aufwertung des Renminbi gegenüber dem Dollar sogar noch höher.
Ende eine Ära
Es spricht einiges dafür, dass es damit jetzt zu Ende geht. Der Renminbi ist nach Ansicht vieler Marktkenner nicht mehr, jedenfalls nicht mehr so stark, unterbewertet. Der chinesische Handelsbilanzüberschuss geht zurück. Die Währung kann durch Kapitalzuflüsse zwar noch etwas stärker werden. Das sind dann jedoch eher Übertreibungen.
Es ist daher kein Wunder, dass die chinesische Zentralbank unter diesen Umständen nicht mehr so stark auf den Devisenmärkten interveniert. In den vergangenen Jahren hatte Peking pro Monat US-Dollar im Wert von mehr als 60 Milliarden Dollar gekauft. Die gesamten Währungsreserven stiegen auf über 3.000 Milliarden Dollar. Das sind die höchsten Währungsreserven der Welt.
Im dritten Quartal 2011 kam dann der Umschwung. Es gab fast keine Zunahme der Währungsreserven mehr. Hier spielten zwar auch Sondereffekte eine Rolle, wie die Abwertung des Euro gegenüber dem Dollar (die den Chinesen Verluste brachte, weil sie einen Teil ihrer Währungsreserven in der Gemeinschaftswährung halten), es sieht aber nicht danach aus, dass dies nur ein Ausrutscher.
Vielmehr deutet sich ein neuer Trend an. Die Ära Bretton Woods II geht zu Ende. Sie war gekennzeichnet durch eine stillschweigende Abmachung zwischen den USA und China. Die USA importieren billige Güter aus dem Reich der Mitte. Das schafft Arbeitsplätze in China, bringt den USA aber einen Fehlbetrag in der Leistungsbilanz. Als Ausgleich erklären sich die Chinesen bereit, diesen Fehlbetrag durch Käufe von amerikanischen Staatsanleihen zu finanzieren.
Wenn dies jetzt vorbei ist, hat das erhebliche Auswirkungen:
•Das größte Ungleichgewicht in den Weltzahlungssalden – das Defizit im amerikanisch-chinesischen Handel nimmt ab. Damit steigen die Chancen, dass auch der Fehlbetrag in der US-Leistungsbilanz zurückgeht.
•Die Währungsreserven der Chinesen blähen die Weltliquidität nicht mehr so stark auf. Peking hat zwar immer noch viel Geld, um im Ausland zu investieren und sich technisches Know-how und Rohstoffquellen einzukaufen. Es ist aber nicht mehr der "reichen Onkel" aus dem Fernen Osten. Das werden insbesondere die Europäer spüren, die auf Geld aus dem Reich der Mitte hofften. In den USA dürften geringere Käufe von Staatsanleihen durch die Chinesen zu Zinssteigerungen führen. Die Federal Reserve muss noch stärker gegenhalten.
•China kommt seinem Ziel näher, seine Währung neben dem US-Dollar und dem Euro zu einer Weltreservewährung zu machen. Bisher sah es so aus, als sei dies nur sehr langfristig zu erreichen. Wenn der Renminbi jetzt aber fairer bewertet ist und die Zentralbank nicht mehr so viel auf den Devisenmärkten interveniert, dann können Kapitalverkehrskontrollen schneller abgebaut werden. Der Renminbi wird leichter handelbar. Er wird in Zukunft sogar im Handel mit Japan stärker eingesetzt.
•Andererseits: In China werden die Wachstumsimpulse vom Export durch den teureren Renminbi geringer. Das Land muss den inländischen Verbrauch mobilisieren. Die Importkonkurrenz nimmt zu. Statt billiger lohnintensiver Produkte, muss das Land technologisch anspruchsvollere Güter herstellen. Positiv ist, dass durch das Ende der Interventionen auf den Devisenmärkten die monetäre Aufblähung geringer wird. Das verringert die Inflationsgefahren.
•Für die USA und Europa werden Exporte nach China leichter, wenn der Wechselkurs die Kostenrelationen besser widerspiegelt. Die Importe aus China werden nicht mehr so stark steigen. Beides hilft dem Wachstum. Negativ ist, dass der Stabilisierungseffekt für das Preisniveau durch die "billigen T-Shirts" aus China verloren geht. Er hatte in den vergangenen zwanzig Jahren dafür gesorgt, dass sich die Inflationsraten in der westlichen Welt tendenziell immer weiter zurückgebildet haben.
Blick über den Tellerrand
Schauen Sie nicht nur auf die Probleme in Europa. Es gibt daneben auch noch andere Entwicklungen, die die Märkte beeinflussen. Tendenziell ist das Ende von Brettons Woods II für den Anleger gut. Es gibt eine Quelle der Instabilität in der Welt weniger.
Bei den Aktien profitieren die Unternehmen mit Chinageschäft noch mehr. Die negativen Effekte auf die Inflation sollte man im gegenwärtigen Umfeld nicht überbewerten.
* Das Investment
Berenberg und UI starten Fonds mit Renminbi-Unternehmensanleihen
Die Berenberg Bank (Schweiz) und die Fondsgesellschaft Universal-Investment-Luxembourg S.A. lancieren gemeinsam den Berenberg Renminbi Bond Opportunities UI (LU0679891803). Mit dem Corporate-Bond-Fonds sollen Anleger insbesondere von einer Aufwertung der chinesischen Währung Renminbi profitieren können
„Der Fonds bietet Anlegern erstmals die Chance, jenseits des stark limitierten Dim-Sum-Bond-Marktes von einer Aufwertung des Renminbi zu profitieren“, sagt Dr. Peter Raskin, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Berenberg Bank (Schweiz).
Volles Renminbi-Exposure für Investoren
Der neue Renminbi-Fonds von Berenberg kann laut Raskin in ein deutlich größeres Anlageuniversum an Unternehmensanleihen flexibler investieren als frühere Produkte. Mit einem Währungs-Overlay werden erstmals in einem Fonds auch indirekte Renminbi-Investments u?ber asiatische US-Dollar-Unternehmensanleihen möglich, so dass Anleger ein volles Renminbi-Exposure bekommen: „Anleger können so von einer von vielen Experten erwarteten Renminbi-Aufwertung profitieren und erhalten zusätzlich die Chance auf eine hohe Verzinsung durch das Investment in asiatische Emerging Markets.“
Das verfu?gbare Angebot an investierbaren Renminbi-Anleihen befinde sich aktuell in einer fru?hen Entwicklungsphase und sei dadurch stark begrenzt. Zum jetzigen Zeitpunkt u?bersteige die Nachfrage das dortige Angebot deutlich, so dass nur geringe Renditen erzielt werden können, heißt es.
“Deutsche Anleger erhalten Zugang zum Zukunftsmarkt”
Die Anlagestrategie des neuen Renminbi-Fonds stammt vom Fondsinitiator und -berater Berenberg Bank (Schweiz) AG, das operative Fondmanagement wiederum u?bernehmen die fu?r den asiatischen Raum zuständigen Investmentexperten von Goldman Sachs Asset Management, einem der fu?hrenden und größten Asset Manager der Welt. „Wir sind u?berzeugt, mit diesem Fonds international ausgerichteten Anlegern in Deutschland und der Schweiz eine exzellente Investmentmöglichkeit in einem der zukunftsträchtigsten Märkte der Welt bieten zu können“, so Christian Rauner, Bereichsleiter Private-Label-Fonds bei Universal-Investment.
Universal-Investment-Luxembourg u?bernimmt als auflegende Verwaltungsgesellschaft unter anderem Fondsbuchhaltung, Investment Controlling und Risikomessung.
Der neue Fonds kostet Investoren maximal drei Prozent Ausgabeaufschlag. Die jährliche Gebühr liegt bei 1,7 Prozent.
* Cash
„Der Fonds bietet Anlegern erstmals die Chance, jenseits des stark limitierten Dim-Sum-Bond-Marktes von einer Aufwertung des Renminbi zu profitieren“, sagt Dr. Peter Raskin, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Berenberg Bank (Schweiz).
Volles Renminbi-Exposure für Investoren
Der neue Renminbi-Fonds von Berenberg kann laut Raskin in ein deutlich größeres Anlageuniversum an Unternehmensanleihen flexibler investieren als frühere Produkte. Mit einem Währungs-Overlay werden erstmals in einem Fonds auch indirekte Renminbi-Investments u?ber asiatische US-Dollar-Unternehmensanleihen möglich, so dass Anleger ein volles Renminbi-Exposure bekommen: „Anleger können so von einer von vielen Experten erwarteten Renminbi-Aufwertung profitieren und erhalten zusätzlich die Chance auf eine hohe Verzinsung durch das Investment in asiatische Emerging Markets.“
Das verfu?gbare Angebot an investierbaren Renminbi-Anleihen befinde sich aktuell in einer fru?hen Entwicklungsphase und sei dadurch stark begrenzt. Zum jetzigen Zeitpunkt u?bersteige die Nachfrage das dortige Angebot deutlich, so dass nur geringe Renditen erzielt werden können, heißt es.
“Deutsche Anleger erhalten Zugang zum Zukunftsmarkt”
Die Anlagestrategie des neuen Renminbi-Fonds stammt vom Fondsinitiator und -berater Berenberg Bank (Schweiz) AG, das operative Fondmanagement wiederum u?bernehmen die fu?r den asiatischen Raum zuständigen Investmentexperten von Goldman Sachs Asset Management, einem der fu?hrenden und größten Asset Manager der Welt. „Wir sind u?berzeugt, mit diesem Fonds international ausgerichteten Anlegern in Deutschland und der Schweiz eine exzellente Investmentmöglichkeit in einem der zukunftsträchtigsten Märkte der Welt bieten zu können“, so Christian Rauner, Bereichsleiter Private-Label-Fonds bei Universal-Investment.
Universal-Investment-Luxembourg u?bernimmt als auflegende Verwaltungsgesellschaft unter anderem Fondsbuchhaltung, Investment Controlling und Risikomessung.
Der neue Fonds kostet Investoren maximal drei Prozent Ausgabeaufschlag. Die jährliche Gebühr liegt bei 1,7 Prozent.
* Cash
Fidelity-Manager und Asien-Experte Bryan Collins
.. wie Anleger mit asiatischen Anleihen vom Potenzial dieser Region profitieren können.
.. weshalb in der chinesischen Währung Renminbi begebene Anleihen ein Investment wert sind.
Eine stabile Entwicklung der chinesischen Wirtschaft und die von der Regierung beschlossene Internationalisierung der chinesischen Währung sorgen laut Bryan Collins dafür, dass der Renminbi immer mehr an Bedeutung gewinnt. Damit kann dieser langfristig mit Wertsteigerungspotenzial punkten, wovon insbesondere auch der chinesische Anleihemarkt profitiert, so der Fidelity-Manager. „Dieser Dim-Sum-Markt, benannt nach den Leckerbissen des Landes, ist zweigeteilt: Während der auf dem chinesischen Festland angesiedelte Onshore-RMB-Markt für ausländische Anleger nur über restriktive Zulassungsverfahren zugänglich ist, können über den Offshore-RMB-Markt in Hongkong auch internationale Emittenten Anleihen in chinesischer Währung begeben“, erklärt Collins den chinesischen Anleihenmarkt.
Marktvolumen mehr als verdreifacht
In den vergangenen Jahren war gerade in dem in Hongkong ansässigen Markt ein rasantes Wachstum zu beobachten, allein seit Januar 2011 hat sich das Marktvolumen mehr als verdreifacht. Dadurch tummeln sich heute nicht nur staatliche Emittenten und chinesische Banken auf dem Offshore-RMB-Anleihemarkt, sondern auch zahlreiche chinesische Blue Chips sowie immer mehr multinationale Konzerne. Auch deutsche Unternehmen wie Volkswagen und die Raiffeisenbank sichern sich Zugang zum chinesischen Kapitalmarkt in der Landeswährung. Damit verschaffen sie sich neue Finanzierungsquellen in einer der größten und wachstumsstärksten Volkswirtschaften der Welt und reduzieren zugleich ihr Fremdwährungsrisiko. Ebenso suchen chinesische Unternehmen nach zusätzlichen Finanzierungsmöglichkeiten, um ihre Abhängigkeit von kurzfristigen Bankkrediten zu reduzieren.
Aktuell zählt der Offshore-RMB-Bond-Markt über 120 Anleihen von 80 verschiedenen Emittenten. Emittenten aus Bank- und Dienstleistungsgewerbe sowie aus der Schwerindustrie machen derzeit den Löwenanteil aus. Doch auch in anderen Branchen bieten sich laut Collins interessante Optionen: „Noch ist dieser Markt vergleichsweise klein. Aber genauso wie China schon in einigen Jahren die USA als stärkste Wirtschaftsmacht überholt haben wird, hat auch der chinesische Anleihemarkt in der Landeswährung gute Chancen, langfristig so groß wie die amerikanischen und europäischen Anleihemärkte zu werden“.
In mehrfacher Hinsicht vom Dim-Sum-Markt profitieren
Für den Fidelity-Manager können Anleger in mehrfacher Hinsicht vom Dim-Sum-Markt profitieren: „In Hongkong begebene Renminbi-Anleihen mit Investment Grade bieten neben einer Verzinsung deutlich oberhalb des Niveaus von deutschen und amerikanischen Staatsanleihen auch die Aussicht auf eine Zusatzrendite durch eine langfristige Aufwertung der chinesischen Währung “ Zudem seien Renminbi-Anleihen mit guter Bonität weniger volatil als die Anlageklassen asiatischer Investment-Grade-Anleihen insgesamt. Das rasante Wachstum des Marktes garantiert nach Ansicht von Collins Anlegern eine immer höhere Liquidität und dadurch Flexibilität bei der Anlage. Ein weiterer Pluspunkt sei die niedrige Volatilität und die geringen Wechselwirkungen mit anderen Währungen. „Der Zeitpunkt ist also günstig, um in den chinesischen Anleihemarkt einzusteigen", so Collins abschließend.
.. wie Anleger mit asiatischen Anleihen vom Potenzial dieser Region profitieren können.
.. weshalb in der chinesischen Währung Renminbi begebene Anleihen ein Investment wert sind.
Eine stabile Entwicklung der chinesischen Wirtschaft und die von der Regierung beschlossene Internationalisierung der chinesischen Währung sorgen laut Bryan Collins dafür, dass der Renminbi immer mehr an Bedeutung gewinnt. Damit kann dieser langfristig mit Wertsteigerungspotenzial punkten, wovon insbesondere auch der chinesische Anleihemarkt profitiert, so der Fidelity-Manager. „Dieser Dim-Sum-Markt, benannt nach den Leckerbissen des Landes, ist zweigeteilt: Während der auf dem chinesischen Festland angesiedelte Onshore-RMB-Markt für ausländische Anleger nur über restriktive Zulassungsverfahren zugänglich ist, können über den Offshore-RMB-Markt in Hongkong auch internationale Emittenten Anleihen in chinesischer Währung begeben“, erklärt Collins den chinesischen Anleihenmarkt.
Marktvolumen mehr als verdreifacht
In den vergangenen Jahren war gerade in dem in Hongkong ansässigen Markt ein rasantes Wachstum zu beobachten, allein seit Januar 2011 hat sich das Marktvolumen mehr als verdreifacht. Dadurch tummeln sich heute nicht nur staatliche Emittenten und chinesische Banken auf dem Offshore-RMB-Anleihemarkt, sondern auch zahlreiche chinesische Blue Chips sowie immer mehr multinationale Konzerne. Auch deutsche Unternehmen wie Volkswagen und die Raiffeisenbank sichern sich Zugang zum chinesischen Kapitalmarkt in der Landeswährung. Damit verschaffen sie sich neue Finanzierungsquellen in einer der größten und wachstumsstärksten Volkswirtschaften der Welt und reduzieren zugleich ihr Fremdwährungsrisiko. Ebenso suchen chinesische Unternehmen nach zusätzlichen Finanzierungsmöglichkeiten, um ihre Abhängigkeit von kurzfristigen Bankkrediten zu reduzieren.
Aktuell zählt der Offshore-RMB-Bond-Markt über 120 Anleihen von 80 verschiedenen Emittenten. Emittenten aus Bank- und Dienstleistungsgewerbe sowie aus der Schwerindustrie machen derzeit den Löwenanteil aus. Doch auch in anderen Branchen bieten sich laut Collins interessante Optionen: „Noch ist dieser Markt vergleichsweise klein. Aber genauso wie China schon in einigen Jahren die USA als stärkste Wirtschaftsmacht überholt haben wird, hat auch der chinesische Anleihemarkt in der Landeswährung gute Chancen, langfristig so groß wie die amerikanischen und europäischen Anleihemärkte zu werden“.
In mehrfacher Hinsicht vom Dim-Sum-Markt profitieren
Für den Fidelity-Manager können Anleger in mehrfacher Hinsicht vom Dim-Sum-Markt profitieren: „In Hongkong begebene Renminbi-Anleihen mit Investment Grade bieten neben einer Verzinsung deutlich oberhalb des Niveaus von deutschen und amerikanischen Staatsanleihen auch die Aussicht auf eine Zusatzrendite durch eine langfristige Aufwertung der chinesischen Währung “ Zudem seien Renminbi-Anleihen mit guter Bonität weniger volatil als die Anlageklassen asiatischer Investment-Grade-Anleihen insgesamt. Das rasante Wachstum des Marktes garantiert nach Ansicht von Collins Anlegern eine immer höhere Liquidität und dadurch Flexibilität bei der Anlage. Ein weiterer Pluspunkt sei die niedrige Volatilität und die geringen Wechselwirkungen mit anderen Währungen. „Der Zeitpunkt ist also günstig, um in den chinesischen Anleihemarkt einzusteigen", so Collins abschließend.
Der chinesische Renminbi befindet sich auf dem Weg, eine neue Weltreservewährung zu werden. Auch für private Anleger bietet sich hierzulande die Möglichkeit, frühzeitig an dieser Entwicklung zu partizipieren.
Das heutige China erinnert sehr stark an die USA zu Zeiten von Bretton-Woods, als der US-Dollar zur Weltreservewährung aufstieg: Einem Leistungsbilanzüberschuss stand ein geringes Haushaltsdefizit zur Seite, das Land entwickelte sich zum Exportweltmeister und hatte eine im Vergleich zu anderen Staaten relativ geringe Verschuldung. Kann es sein, dass sich die Geschichte wiederholt? Der Weg dorthin scheint jedenfalls geebnet.
Dazu kommt, dass China per Ende 2012 mit 3,3 Billionen US-Dollar über die weltweit größten Devisenreserven verfügt. Fast drei Billionen US-Dollar davon wurden in den letzten zehn Jahren angehäuft. Auch wenn sich der Zuwachs der Währungsreserven im Zuge gesunkener Exporte zuletzt verringert hat, wachsen die Devisenreserven Chinas pro Sekunde immer noch um mehr als 10.000 US-Dollar. "Das heißt aber auch, dass Chinas Abhängigkeit vom US-Dollar umso mehr zunimmt, je höher China eigene Devisenreserven aufgrund von Exportüberschüssen auftürmt. Das ist ein typisches Resultat einer stark exportgetriebenen Wirtschaft", erklärt Stefan Scheurer, Kapitalmarktanalyst bei Allianz Global Investors in einer aktuellen Analyse.
Übergang von Export- zu Konsumweltmeister?
Im aktuellen Fünfjahresplan scheint man die Weichen für eine Neuausrichtung gestellt zu haben: weg von einem stark exportlastigen Wirtschaftswachstum hin zur Stärkung des inländischen Konsums. Sollte der chinesischen Regierung die Rebalancierung des Wirtschaftswachstums gelingen, dürfte das Land, wirtschaftlich gesehen, weiter auf dem Vormarsch bleiben. Davon sollte vor allem auch der Renminbi profitieren können, meinen die Experten von Allianz Global Investors.
China wird Prognosen zufolge noch in diesem Jahrzehnt die USA als weltweit führende Wirtschaftsnation ablösen, auch die Gesamtschuldenquote sieht im Vergleich mit den Industrieländern deutlich besser aus. Die Internationalisierung des Renminbis dürfte zwar noch mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Aber: "Die chinesische Währung ist auf dem besten Weg, zur neuen Weltwährung zu werden. Wann es dazu kommt, hängt davon ab, wie schnell die chinesische Regierung den Handel des Renminbis liberalisiert", erklärt Scheurer.
Tor zur Währung durch Fonds
Private Anleger können hierzulande unter anderem über den Allianz Renminbi Currency von den Aufwertungschancen der chinesischen Währung partizipieren. Der Fonds konzentriert sich auf in Renminbi denominierte Bankeinlagen. Anlageziel ist es, auf lange Sicht einen am Renminbi-Geldmarkt orientierten Ertrag zu erwirtschaften. Das Team um Fondsmanagerin Helen Lam von Allianz Global Investors in Hongkong verfüge – Angaben der Allianz zufolge – über mehr als 28 Jahre Erfahrung in Asien und eine umfassende Kenntnis des lokalen Marktes. Derzeit managt Allianz Global Investors rund 850 Millionen Euro in Renminbi-Fonds
Das heutige China erinnert sehr stark an die USA zu Zeiten von Bretton-Woods, als der US-Dollar zur Weltreservewährung aufstieg: Einem Leistungsbilanzüberschuss stand ein geringes Haushaltsdefizit zur Seite, das Land entwickelte sich zum Exportweltmeister und hatte eine im Vergleich zu anderen Staaten relativ geringe Verschuldung. Kann es sein, dass sich die Geschichte wiederholt? Der Weg dorthin scheint jedenfalls geebnet.
Dazu kommt, dass China per Ende 2012 mit 3,3 Billionen US-Dollar über die weltweit größten Devisenreserven verfügt. Fast drei Billionen US-Dollar davon wurden in den letzten zehn Jahren angehäuft. Auch wenn sich der Zuwachs der Währungsreserven im Zuge gesunkener Exporte zuletzt verringert hat, wachsen die Devisenreserven Chinas pro Sekunde immer noch um mehr als 10.000 US-Dollar. "Das heißt aber auch, dass Chinas Abhängigkeit vom US-Dollar umso mehr zunimmt, je höher China eigene Devisenreserven aufgrund von Exportüberschüssen auftürmt. Das ist ein typisches Resultat einer stark exportgetriebenen Wirtschaft", erklärt Stefan Scheurer, Kapitalmarktanalyst bei Allianz Global Investors in einer aktuellen Analyse.
Übergang von Export- zu Konsumweltmeister?
Im aktuellen Fünfjahresplan scheint man die Weichen für eine Neuausrichtung gestellt zu haben: weg von einem stark exportlastigen Wirtschaftswachstum hin zur Stärkung des inländischen Konsums. Sollte der chinesischen Regierung die Rebalancierung des Wirtschaftswachstums gelingen, dürfte das Land, wirtschaftlich gesehen, weiter auf dem Vormarsch bleiben. Davon sollte vor allem auch der Renminbi profitieren können, meinen die Experten von Allianz Global Investors.
China wird Prognosen zufolge noch in diesem Jahrzehnt die USA als weltweit führende Wirtschaftsnation ablösen, auch die Gesamtschuldenquote sieht im Vergleich mit den Industrieländern deutlich besser aus. Die Internationalisierung des Renminbis dürfte zwar noch mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Aber: "Die chinesische Währung ist auf dem besten Weg, zur neuen Weltwährung zu werden. Wann es dazu kommt, hängt davon ab, wie schnell die chinesische Regierung den Handel des Renminbis liberalisiert", erklärt Scheurer.
Tor zur Währung durch Fonds
Private Anleger können hierzulande unter anderem über den Allianz Renminbi Currency von den Aufwertungschancen der chinesischen Währung partizipieren. Der Fonds konzentriert sich auf in Renminbi denominierte Bankeinlagen. Anlageziel ist es, auf lange Sicht einen am Renminbi-Geldmarkt orientierten Ertrag zu erwirtschaften. Das Team um Fondsmanagerin Helen Lam von Allianz Global Investors in Hongkong verfüge – Angaben der Allianz zufolge – über mehr als 28 Jahre Erfahrung in Asien und eine umfassende Kenntnis des lokalen Marktes. Derzeit managt Allianz Global Investors rund 850 Millionen Euro in Renminbi-Fonds


