5300 Förderprogramme für Ihr Unternehmen
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5300 Förderprogramme für Ihr Unternehmen
Fehlende Liquidität kann für viele Unternehmen erhebliche Konsequenzen nach sich ziehen. Egal ob man sich in der Existenzgründung und Unternehmensnachfolge befindet oder in neue Ideen und Innovationen investieren möchte.
Eine Unternehmensfinanzierung stellt an die jeweils Verantwortlichen immer eine absolute Herausforderung mit den höchsten Ansprüchen dar. Neben detaillierter Vorbereitung, Planung und Beratung ist es die aktive Umsetzung von Finanzierungsvorhaben, die Probleme bereitet. Speziell etablierte Unternehmen, die gerne vermehrt in Forschung und Entwicklung investieren möchten oder eine Unternehmensnachfolge planen, haben oft Schwierigkeiten in Sachen Liquidität.
Dabei gibt es von Bund und Ländern zahlreiche Förderprogramme und Fördermittel, die je nach individuellem Bedarf beansprucht werden können. Diese Unterstützungen werden in unterschiedlichen Formen angeboten. So gibt es z.B. Zuschüsse, die bei Gründungs- und Wachstumsvorhaben in klar definierten Bereichen zum Einsatz kommen. Aber auch eine Bürgschaft, die bankübliche Sicherheiten ergänzt und so die Voraussetzung für eine Aufnahme von Fremdkapital schafft, ist möglich. Das klassische Instrument zur Förderungen von Investitionsvorhaben ist das Darlehen. In vielen Fällen ermöglichen sie erst die Realisierung eines Projektes. Dieses sind allerdings nur einige Möglichkeiten und Angebote, die es im Bereich der Fördermittel gibt.
In diesem Dschungel von Fördermittelangeboten den Überblick zu behalten und das passende Angebot für die eigenen Interessen und Vorhaben zu finden, ist nicht gerade leicht. Die Fördermittel Plus GmbH ist deshalb der kompetente Ansprechpartner in allen Bereichen rund um Fördermittel und Finanzierungen.
Die Fördermittel Plus GmbH behält in den 5300 Förderprogrammen der EU, der Bundesrepublik Deutschland und der jeweiligen Bundesländer den Überblick und hilft, das passende Programm für ihre Kunden zu finden.
Dabei ist den Finanzexperten besonders wichtig, ein jeweils auch wirklich passendes Programm auszuwählen, um bestmögliche Ergebnisse erzielen zu können. Die Experten um Geschäftsführer Sven Nuener blicken mittlerweile auf eine langjährige Erfahrung im Bereich der Fördermittel zurück und beraten kleine und mittelständische Firmen fachkundig und bundesweit!
Detailliertere Informationen zu den Angeboten der Fördermittel Plus GmbH sowie ein Angebot einer kostenfreien Fördermittelrecherche inkl. schriftlicher Auswertung und individueller Beratung gibt es unter www.foerdermittel-plus.de/aktion.html
Fördermittel Plus
Eine Unternehmensfinanzierung stellt an die jeweils Verantwortlichen immer eine absolute Herausforderung mit den höchsten Ansprüchen dar. Neben detaillierter Vorbereitung, Planung und Beratung ist es die aktive Umsetzung von Finanzierungsvorhaben, die Probleme bereitet. Speziell etablierte Unternehmen, die gerne vermehrt in Forschung und Entwicklung investieren möchten oder eine Unternehmensnachfolge planen, haben oft Schwierigkeiten in Sachen Liquidität.
Dabei gibt es von Bund und Ländern zahlreiche Förderprogramme und Fördermittel, die je nach individuellem Bedarf beansprucht werden können. Diese Unterstützungen werden in unterschiedlichen Formen angeboten. So gibt es z.B. Zuschüsse, die bei Gründungs- und Wachstumsvorhaben in klar definierten Bereichen zum Einsatz kommen. Aber auch eine Bürgschaft, die bankübliche Sicherheiten ergänzt und so die Voraussetzung für eine Aufnahme von Fremdkapital schafft, ist möglich. Das klassische Instrument zur Förderungen von Investitionsvorhaben ist das Darlehen. In vielen Fällen ermöglichen sie erst die Realisierung eines Projektes. Dieses sind allerdings nur einige Möglichkeiten und Angebote, die es im Bereich der Fördermittel gibt.
In diesem Dschungel von Fördermittelangeboten den Überblick zu behalten und das passende Angebot für die eigenen Interessen und Vorhaben zu finden, ist nicht gerade leicht. Die Fördermittel Plus GmbH ist deshalb der kompetente Ansprechpartner in allen Bereichen rund um Fördermittel und Finanzierungen.
Die Fördermittel Plus GmbH behält in den 5300 Förderprogrammen der EU, der Bundesrepublik Deutschland und der jeweiligen Bundesländer den Überblick und hilft, das passende Programm für ihre Kunden zu finden.
Dabei ist den Finanzexperten besonders wichtig, ein jeweils auch wirklich passendes Programm auszuwählen, um bestmögliche Ergebnisse erzielen zu können. Die Experten um Geschäftsführer Sven Nuener blicken mittlerweile auf eine langjährige Erfahrung im Bereich der Fördermittel zurück und beraten kleine und mittelständische Firmen fachkundig und bundesweit!
Detailliertere Informationen zu den Angeboten der Fördermittel Plus GmbH sowie ein Angebot einer kostenfreien Fördermittelrecherche inkl. schriftlicher Auswertung und individueller Beratung gibt es unter www.foerdermittel-plus.de/aktion.html
Fördermittel Plus
die kostenlose Fördermittel-Recherche
In Deutschland bieten Bund, Länder, Landkreise, Städte, Gemeinden, Finanzämter und Energieversorgungsunternehmen über 4.700 verschiedene Förderprogramme mit einem Gesamtvolumen von ca. 100 Milliarden Euro an.
Die Inanspruchnahme dieser Programme bedarf der Einhaltung definierter energetischer Grenzwerte und ggf. den Einsatz erneuerbarer Energien und führt zu einer Verbesserung der Wirtschaftlichkeit der Gebäude und eine Stärkung des Klimaschutzes. Es sind heute ca. 90 % aller Bau-Investitionsvorhaben förderungsfähig. Die Förderungsprogramme werden jedoch aus Unwissenheit oft nur unzureichend genutzt.
Unter dem Namen FOR.MA hat es sich die BAUKING zur Aufgabe gemacht, dem Kunden die Möglichkeiten der Finanzförderung seines Bauvorhabens transparent zu machen. FOR.MA sucht dabei aus einer Vielzahl von Fördermöglichkeiten genau diejenigen Komponenten heraus, die die Ziele des Kunden am besten unterstützen. Mit Hilfe der firmeneigenen Online-Datenbank erhält der Kunde kostenlos und direkt relevante Informationen über alle Fördergelder für Bau- oder Sanierungsvorhaben, ganz gleich, ob es sich dabei um Neubau, Sanierung, Modernisierung oder die Förderung alternativer Energien, wie z. B. Solarenergien, geht.
Die deutschlandweite Recherche von FOR.MA basiert auf einem eigens dafür entwickelten, leicht verständlichen und strukturierten Fragebogen - so wird der Kunde schnell, unkompliziert und dazu kostenlos bedient. Der von FOR.MA erstellte Förderbericht ist danach ganz bequem als PDF speicher- und druckbar. Die Informationen und Daten von FOR.MA werden permanent gepflegt, damit der Kunde immer auf dem neuesten Stand der aktuellen Fördermaßnahmen ist.
Mit FOR.MA stellt BAUKING eine ganz besondere Dienstleistung vor, die dem Kunden direkt, unverbindlich und kostenlos bei seinem Bauvorhaben zu Gute kommt.
Pressemitteilung Anna Pia Reinecke
BAUKING AG
Die Inanspruchnahme dieser Programme bedarf der Einhaltung definierter energetischer Grenzwerte und ggf. den Einsatz erneuerbarer Energien und führt zu einer Verbesserung der Wirtschaftlichkeit der Gebäude und eine Stärkung des Klimaschutzes. Es sind heute ca. 90 % aller Bau-Investitionsvorhaben förderungsfähig. Die Förderungsprogramme werden jedoch aus Unwissenheit oft nur unzureichend genutzt.
Unter dem Namen FOR.MA hat es sich die BAUKING zur Aufgabe gemacht, dem Kunden die Möglichkeiten der Finanzförderung seines Bauvorhabens transparent zu machen. FOR.MA sucht dabei aus einer Vielzahl von Fördermöglichkeiten genau diejenigen Komponenten heraus, die die Ziele des Kunden am besten unterstützen. Mit Hilfe der firmeneigenen Online-Datenbank erhält der Kunde kostenlos und direkt relevante Informationen über alle Fördergelder für Bau- oder Sanierungsvorhaben, ganz gleich, ob es sich dabei um Neubau, Sanierung, Modernisierung oder die Förderung alternativer Energien, wie z. B. Solarenergien, geht.
Die deutschlandweite Recherche von FOR.MA basiert auf einem eigens dafür entwickelten, leicht verständlichen und strukturierten Fragebogen - so wird der Kunde schnell, unkompliziert und dazu kostenlos bedient. Der von FOR.MA erstellte Förderbericht ist danach ganz bequem als PDF speicher- und druckbar. Die Informationen und Daten von FOR.MA werden permanent gepflegt, damit der Kunde immer auf dem neuesten Stand der aktuellen Fördermaßnahmen ist.
Mit FOR.MA stellt BAUKING eine ganz besondere Dienstleistung vor, die dem Kunden direkt, unverbindlich und kostenlos bei seinem Bauvorhaben zu Gute kommt.
Pressemitteilung Anna Pia Reinecke
BAUKING AG
Wer Geld will, muss sich gut vorbereiten
Beim Zahnarzt kommen so manchem die tollsten Ideen: Schnell wegrennen etwa, oder aber ein Unternehmen gründen. So war es bei Rüdger Rubbert. Er war nicht begeistert von der Brücke, die ihm der Arzt mit einem komplizierten Eingriff über die Zähne spannte. Da kam ihm die Idee: Wenn der Zahn schon verloren ist, warum kann man ihn nicht samt Wurzel nachbauen und als naturnahes Implantat einsetzen? 2006 meldete Rubbert das Patent an, bekam aber Probleme, als er Investoren anzuwerben versuchte: "Die Nachfrage für Frühphasenkapital ist sehr hoch. Die Suche bindet viele Kapazitäten", erzählt er.
Es war der High-Tech Gründerfonds, der Rubbert rettete. In diesen Topf zahlen das Bundeswirtschaftsministerium, die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und diverse Großunternehmen ein. Bis zu 500.000 Euro Beteiligungskapital können junge Technologieunternehmen bekommen. Zusätzlich machte die staatliche Investitionsbank Berlin Geld locker, so kam Rubbert auf rund 1 Mio. Euro für den Start. 2009 eröffnete er Natural Dental Implants.
Kaum ein Land tut so viel für Existenzgründer wie Deutschland. Das haben Forscher der Universität Hannover und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit festgestellt, und zwar im "Global Entrepreneurship Monitor" von 2011. Die Studie beruht auf 155.000 Telefonbefragungen und auf Experteninterviews aus 49 Ländern. Bei den öffentlichen Förderprogrammen für Existenzgründer schnitten nur fünf von 18 vergleichbaren Industrieländern ähnlich gut ab wie die Bundesrepublik. Allerdings: Bei der Transparenz der Fördermittel sahen die Experten noch Spielraum nach oben. Wer hier durchblicken will, braucht gute Vorbereitung und einen kompetenten Berater.
Einen Business-Plan verlangt fast jeder Geldgeber
Olaf Sprinz, Existenzgründerberater in Berlin, redet mit seinen Kunden immer zuerst über ihre Idee, nicht übers Geld. Bei der großen Auswahl an Fördermöglichkeiten bestehe die Gefahr, dass Gründer mehr sammeln, als gut für sie ist: "Im schlimmsten Fall bauen sie ihre Firma nach den Mitteln auf. Ich kannte ein Unternehmen, das hat 40 Mitarbeiter eingestellt, nur weil Geld da war. Das hat den Betrieb ruiniert." Auch Frank Heyduck, Existenzgründerberater im brandenburgischen Strausberg, rät zur Zurückhaltung: "Erstmal sollte klar sein: Was brauche ich eigentlich? Muss ich mir einen Transporter kaufen, oder kann ich einfach einen mieten, wenn ich ihn brauche?"
Im nächsten Schritt geht es an den Businessplan; den verlangt quasi jeder Geldgeber. Die Förderbank KfW empfiehlt angehenden Unternehmern, ihn selbst zu schreiben und sich dabei mit Investitions-, Finanzierungs- und Liquiditätsplan sowie der Umsatz- und Ertragsvorschau auseinanderzusetzen: "Lassen Sie den Businessplan von einem Berater der Kammer oder einem Steuerberater oder Unternehmensberater optimieren." Ähnlich unüberschaubar wie das Angebot der Fördertöpfe ist allerdings auch das der Berater. Eine Orientierung bietet die Onlineberaterbörse der KfW. Und: Sogar für die professionelle Hilfe gibt der Staat Geld - beim Programm "Gründercoaching Deutschland" übernimmt der Europäische Sozialfonds zwischen 50 und 90 Prozent der Kosten.
Der dritte Schritt bei der Beratung gilt der Frage: Welche Art von Kapital ist geeignet? Wer ein Technologieunternehmen gründen will, braucht oft große Summen. "Da kann Beteiligungskapital mit staatlicher Unterstützung sinnvoll sein", sagt Berater Sprinz. Der High-Tech Gründerfonds investiert direkt in Unternehmen. Die KfW unterstützt Gründer indirekt bei der Investorensuche: Bei ihrem ERP-Beteiligungsprogramm erhält der private Kapitalgeber einen Kredit, um seine Beteiligung zu refinanzieren. Bis zu 5 Mio. Euro können Technologieunternehmen aus dem ERP-Startfonds bekommen, wenn sie einen Leadinvestor haben. Das Geld stammt noch aus dem Marshallplan, deshalb die Abkürzung ERP (European Recovery Program). Viele Landesförderbanken bieten ähnliche Programme an. Gründungen an Hochschulen unterstützt das bundesweite Stipendienprogramm "Exist".
Wer dagegen wenig Geld braucht, wird sich eher nach einem Darlehen umschauen. Doch da bleibt es für viele Jungunternehmer leider beim Schauen, sagt Gründerberater Heyduck: "Als Neugründer kann ich noch nicht nachweisen, wie mein Geschäft läuft. Da ist es schwierig, eine Bank zu überzeugen." Wer könne, solle schon erste Aufträge vorlegen.
Wenn die Hausbank das Risiko dennoch scheut, springt die KfW mit ihrem Startgeld ein: Sie nimmt den Banken 80 Prozent der Haftung ab für den Fall, dass der Kreditnehmer nicht zurückzahlen kann. "Auch die Zinsen der KfW sind fantastisch", schwärmt Sprinz. Allerdings mahnt er auch: "Ob die Zinsen bei zwei, drei oder vier Prozent liegen, sollte bei einer technisch-innovativen Gründung nicht entscheidend sein. So knapp darf man nicht kalkulieren." Wichtiger sei, dass der Zinssatz verlässlich sei, am besten über die gesamte Laufzeit festgeschrieben - bei der Förderbank sind es fünf bis zehn Jahre.
Nicht jeder bekommt Geld von der KfW
Trotzdem bekommt nicht jeder Geld von der KfW. "Das größte Hindernis ist das Hausbankprinzip", sagt Sprinz. Wenn der Bankberater nicht überzeugt ist, leitet er den Antrag nicht an die KfW weiter. Und selbst wenn er ihn weitergibt, ist das noch keine Garantie: Rico Stockmann, ehemaliger Soldat, will sich in Märkisch-Oderland mit einem Outdoorladen selbstständig machen, mit Kletterseilen, Stiefeln, Spezialkleidung. Er beantragte 50.000 Euro Startgeld - vergeblich.
Die KfW habe bei ihm kaufmännische Erfahrung vermisst, sagt er. Ihn ärgert, dass er nicht persönlich mit den Entscheidern dort reden konnte: "Wenn sie sich meinen Businessplan genau angeschaut hätten, hätten sie gesehen, dass ich viel Erfahrung habe." Stockmann war fünf Jahre bei Wind und Wetter im Auslandseinsatz; in seiner Freizeit geht er klettern, viele ehemalige Kameraden legen Wert auf gute Stiefel und haben schon bei ihm vorbestellt. "Ich lasse mich von meiner Idee nicht abbringen", sagt er. Er fragte nochmal direkt seine Bank und bekam prompt ein Darlehen über 20.000 Euro. Damit kann er wenigstens schon einmal einen Onlineshop eröffnen.
Wer bei einer normalen Bank keine Chance hat, weil Sicherheiten fehlen oder die geringe Kreditsumme das Geldinstitut nicht reizt, für den kann ein Mikrodarlehen eine Alternative sein. Finanzinstitute wie die Mikrofinanzagentur Thüringen oder Minerva Mikrokredit beraten Gründer profund; der Staat sichert die Darlehen über den Mikrokreditfonds Deutschland ab. Oft sind die Konditionen flexibel; die Kreditnehmer können ohne Aufpreis vorzeitig tilgen. Das Modell könnte vielen passen: 80 Prozent der Gründer mit externem Finanzbedarf brauchen nach Erfahrung der KfW weniger als 25.000 Euro.
Ohne staatliche Mittel auskommen
Das gilt meist auch für jene, die zuvor arbeitslos waren. Arbeitslosengeld-I-Empfänger können einen Gründungszuschuss bekommen. Das ist jedoch seit diesem Jahr schwieriger als früher: Nur wer nicht in eine Festanstellung vermittelt werden kann, hat eine Chance. Auch wer Arbeitslosengeld II bekommt, muss zunächst seinen Vermittler überzeugen, dass er ihm das Einstiegsgeld auszahlt.
Egal, welche staatlichen Mittel Jungunternehmer anzapfen - das Ziel sollte sein, bald ohne sie auszukommen. Bei Rubbert hat es geklappt. Inzwischen sind seine Zahlen so gut, dass er Business-Angels und einen Wagniskapitalfonds ins Boot holen konnte. Der Zahnarztbesuch hat sich für ihn eindeutig gelohnt.
Was Gründer bei Fördermitteln beachten müssen
* Impulse
Es war der High-Tech Gründerfonds, der Rubbert rettete. In diesen Topf zahlen das Bundeswirtschaftsministerium, die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und diverse Großunternehmen ein. Bis zu 500.000 Euro Beteiligungskapital können junge Technologieunternehmen bekommen. Zusätzlich machte die staatliche Investitionsbank Berlin Geld locker, so kam Rubbert auf rund 1 Mio. Euro für den Start. 2009 eröffnete er Natural Dental Implants.
Kaum ein Land tut so viel für Existenzgründer wie Deutschland. Das haben Forscher der Universität Hannover und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit festgestellt, und zwar im "Global Entrepreneurship Monitor" von 2011. Die Studie beruht auf 155.000 Telefonbefragungen und auf Experteninterviews aus 49 Ländern. Bei den öffentlichen Förderprogrammen für Existenzgründer schnitten nur fünf von 18 vergleichbaren Industrieländern ähnlich gut ab wie die Bundesrepublik. Allerdings: Bei der Transparenz der Fördermittel sahen die Experten noch Spielraum nach oben. Wer hier durchblicken will, braucht gute Vorbereitung und einen kompetenten Berater.
Einen Business-Plan verlangt fast jeder Geldgeber
Olaf Sprinz, Existenzgründerberater in Berlin, redet mit seinen Kunden immer zuerst über ihre Idee, nicht übers Geld. Bei der großen Auswahl an Fördermöglichkeiten bestehe die Gefahr, dass Gründer mehr sammeln, als gut für sie ist: "Im schlimmsten Fall bauen sie ihre Firma nach den Mitteln auf. Ich kannte ein Unternehmen, das hat 40 Mitarbeiter eingestellt, nur weil Geld da war. Das hat den Betrieb ruiniert." Auch Frank Heyduck, Existenzgründerberater im brandenburgischen Strausberg, rät zur Zurückhaltung: "Erstmal sollte klar sein: Was brauche ich eigentlich? Muss ich mir einen Transporter kaufen, oder kann ich einfach einen mieten, wenn ich ihn brauche?"
Im nächsten Schritt geht es an den Businessplan; den verlangt quasi jeder Geldgeber. Die Förderbank KfW empfiehlt angehenden Unternehmern, ihn selbst zu schreiben und sich dabei mit Investitions-, Finanzierungs- und Liquiditätsplan sowie der Umsatz- und Ertragsvorschau auseinanderzusetzen: "Lassen Sie den Businessplan von einem Berater der Kammer oder einem Steuerberater oder Unternehmensberater optimieren." Ähnlich unüberschaubar wie das Angebot der Fördertöpfe ist allerdings auch das der Berater. Eine Orientierung bietet die Onlineberaterbörse der KfW. Und: Sogar für die professionelle Hilfe gibt der Staat Geld - beim Programm "Gründercoaching Deutschland" übernimmt der Europäische Sozialfonds zwischen 50 und 90 Prozent der Kosten.
Der dritte Schritt bei der Beratung gilt der Frage: Welche Art von Kapital ist geeignet? Wer ein Technologieunternehmen gründen will, braucht oft große Summen. "Da kann Beteiligungskapital mit staatlicher Unterstützung sinnvoll sein", sagt Berater Sprinz. Der High-Tech Gründerfonds investiert direkt in Unternehmen. Die KfW unterstützt Gründer indirekt bei der Investorensuche: Bei ihrem ERP-Beteiligungsprogramm erhält der private Kapitalgeber einen Kredit, um seine Beteiligung zu refinanzieren. Bis zu 5 Mio. Euro können Technologieunternehmen aus dem ERP-Startfonds bekommen, wenn sie einen Leadinvestor haben. Das Geld stammt noch aus dem Marshallplan, deshalb die Abkürzung ERP (European Recovery Program). Viele Landesförderbanken bieten ähnliche Programme an. Gründungen an Hochschulen unterstützt das bundesweite Stipendienprogramm "Exist".
Wer dagegen wenig Geld braucht, wird sich eher nach einem Darlehen umschauen. Doch da bleibt es für viele Jungunternehmer leider beim Schauen, sagt Gründerberater Heyduck: "Als Neugründer kann ich noch nicht nachweisen, wie mein Geschäft läuft. Da ist es schwierig, eine Bank zu überzeugen." Wer könne, solle schon erste Aufträge vorlegen.
Wenn die Hausbank das Risiko dennoch scheut, springt die KfW mit ihrem Startgeld ein: Sie nimmt den Banken 80 Prozent der Haftung ab für den Fall, dass der Kreditnehmer nicht zurückzahlen kann. "Auch die Zinsen der KfW sind fantastisch", schwärmt Sprinz. Allerdings mahnt er auch: "Ob die Zinsen bei zwei, drei oder vier Prozent liegen, sollte bei einer technisch-innovativen Gründung nicht entscheidend sein. So knapp darf man nicht kalkulieren." Wichtiger sei, dass der Zinssatz verlässlich sei, am besten über die gesamte Laufzeit festgeschrieben - bei der Förderbank sind es fünf bis zehn Jahre.
Nicht jeder bekommt Geld von der KfW
Trotzdem bekommt nicht jeder Geld von der KfW. "Das größte Hindernis ist das Hausbankprinzip", sagt Sprinz. Wenn der Bankberater nicht überzeugt ist, leitet er den Antrag nicht an die KfW weiter. Und selbst wenn er ihn weitergibt, ist das noch keine Garantie: Rico Stockmann, ehemaliger Soldat, will sich in Märkisch-Oderland mit einem Outdoorladen selbstständig machen, mit Kletterseilen, Stiefeln, Spezialkleidung. Er beantragte 50.000 Euro Startgeld - vergeblich.
Die KfW habe bei ihm kaufmännische Erfahrung vermisst, sagt er. Ihn ärgert, dass er nicht persönlich mit den Entscheidern dort reden konnte: "Wenn sie sich meinen Businessplan genau angeschaut hätten, hätten sie gesehen, dass ich viel Erfahrung habe." Stockmann war fünf Jahre bei Wind und Wetter im Auslandseinsatz; in seiner Freizeit geht er klettern, viele ehemalige Kameraden legen Wert auf gute Stiefel und haben schon bei ihm vorbestellt. "Ich lasse mich von meiner Idee nicht abbringen", sagt er. Er fragte nochmal direkt seine Bank und bekam prompt ein Darlehen über 20.000 Euro. Damit kann er wenigstens schon einmal einen Onlineshop eröffnen.
Wer bei einer normalen Bank keine Chance hat, weil Sicherheiten fehlen oder die geringe Kreditsumme das Geldinstitut nicht reizt, für den kann ein Mikrodarlehen eine Alternative sein. Finanzinstitute wie die Mikrofinanzagentur Thüringen oder Minerva Mikrokredit beraten Gründer profund; der Staat sichert die Darlehen über den Mikrokreditfonds Deutschland ab. Oft sind die Konditionen flexibel; die Kreditnehmer können ohne Aufpreis vorzeitig tilgen. Das Modell könnte vielen passen: 80 Prozent der Gründer mit externem Finanzbedarf brauchen nach Erfahrung der KfW weniger als 25.000 Euro.
Ohne staatliche Mittel auskommen
Das gilt meist auch für jene, die zuvor arbeitslos waren. Arbeitslosengeld-I-Empfänger können einen Gründungszuschuss bekommen. Das ist jedoch seit diesem Jahr schwieriger als früher: Nur wer nicht in eine Festanstellung vermittelt werden kann, hat eine Chance. Auch wer Arbeitslosengeld II bekommt, muss zunächst seinen Vermittler überzeugen, dass er ihm das Einstiegsgeld auszahlt.
Egal, welche staatlichen Mittel Jungunternehmer anzapfen - das Ziel sollte sein, bald ohne sie auszukommen. Bei Rubbert hat es geklappt. Inzwischen sind seine Zahlen so gut, dass er Business-Angels und einen Wagniskapitalfonds ins Boot holen konnte. Der Zahnarztbesuch hat sich für ihn eindeutig gelohnt.
Was Gründer bei Fördermitteln beachten müssen
Zitat
Wer als Gründer auf staatliche Mittel hofft, sollte sich rechtzeitig darum kümmern. Es kann Monate dauern, bis Geld auf dem Konto eingeht. Das hat ganz unterschiedliche Gründe
Es war ein mühsamer Start, doch Sebastian Alexander, Chef von Vivosensmedical in Leipzig, ist überzeugt: Der Aufwand hat sich gelohnt. Mehr als zwei Jahre sind vergangen, seit er mit zwei Kollegen von der Universität Leipzig darüber nachdachte, wie aus einem Forschungsprojekt eine Firma werden könnte.
Ausgangspunkt war ein Patent seines Schwiegervaters, des stellvertretenden Direktors der Universitätsfrauenklinik. Der hat den Ovulasens-Ring erfunden, ein Gerät, mit dem Frauen ihre Körpertemperatur überwachen und so ihre fruchtbaren Tage präzise vorhersagen können. Zehn Jahre lang schlummerte die Idee in der Schublade, dem Erfinder fehlten technisches Know-how und ein Geschäftskonzept. Beides brachte Sebastian Alexander mit, ihm fehlte nur noch das Geld. Der Staat sagte Hilfe zu: Mit dem Exist-Gründerstipendium, einem Zuschuss speziell für Firmengründungen aus der Universität, würde er das Forschertrio um Alexander ein Jahr lang finanzieren. Zeit genug, um einen Businessplan zu entwickeln, erste Investoren zu suchen und das Unternehmen Vivosensmedical zu gründen.
So weit die Theorie. Denn als die Gelder tatsächlich flossen, war schon das erste Jahr ins Land gegangen. So lange hatten sich die Suche nach dem richtigen Fördertopf, das Abhaken diverser Absagen, das immer wieder neue Aufbereiten der Unterlagen und das Warten auf die Zusage hingezogen. "Wer Fördermittel will, braucht einen langen Atem", stellt Alexander fest. Für den Wissenschaftler, der schon vorher regelmäßig Forschungsanträge gestellt und begleitet hatte, war das zwar nicht wirklich eine Überraschung. Aber doch recht anstrengend.
Zwölf Monate Wartezeit für ein Jahr finanzielle Sicherheit sind sicherlich ein Extremfall der Förderfinanzierung. Klar ist aber: Gründer, die auf öffentliche Hilfen bauen oder angewiesen sind, tun gut daran, sich so früh wie möglich ums Staatsgeld zu bemühen. Denn bevor zinsverbilligte Förderdarlehen oder Beteiligungskapital fließen, bis Bürgschaftsurkunden unterzeichnet und Zuschüsse genehmigt sind, können Wochen und Monate ins Land gehen.
Das hat ganz unterschiedliche Gründe. Bei einem Teil der Programme sind bestimmte Antragsfristen einzuhalten - wer sich zu spät oder zum falschen Zeitpunkt kümmert, muss ein halbes oder gar ein ganzes Jahr warten. Manchmal sind die Gelder gegen Jahresende ausgeschöpft - dann kann sich die Entscheidung bis ins Frühjahr hinziehen. Und teilweise sind die Prüfer schlicht überlastet, weil gerade ungewöhnlich viele Anträge eingehen: So wurde die größte staatliche Förderbank KfW zuletzt im Sommer 2011 von einer Gründerwelle überrascht, die die Durchlaufzeit von drei auf zehn Wochen verlängerte.
Bearbeitungszeiten nur grobe Richtlinien
Warum genau sich die Kreditanträge manchmal extrem häufen, weiß auch bei der KfW keiner so genau, es komme eben immer wieder vor, berichten die Experten. Dann kann es passieren, dass sich die Rechnungen beim Gründer schon stapeln, auf dem Konto aber noch Ebbe herrscht.
"Viele unterschätzen den Zeitaufwand", warnt Michael Wandt, der Gründer mit seiner Firma Wabeco Subventionslotse in Sachen Fördermittel berät. "Außerdem rechnet kaum einer Verzögerungen ein." Den in Broschüren genannten Bearbeitungszeiten sollten Gründer besser nicht trauen, sagt er. Tatsächlich sind sie oft sehr viel länger als angegeben.
Aus Wandts Erfahrungen und nach den Einschätzungen weiterer routinierter Berater lässt sich überschlagen, womit Gründer bei den wichtigsten Fördertöpfen mindestens rechnen sollten, um nicht unversehens mittellos dazustehen.
Großer Förderanteil, großer Zeitaufwand
Wer die Finanzierung in Angriff nimmt, sollte zudem bedenken: "Je höher der Förderanteil, desto länger dauert es, die Finanzierung auf die Beine zu stellen", sagt Wandt. Dazu kommt, nicht jede Förderbank ist gleich schnell. Er empfiehlt: "Wer genau wissen will, wie lange das Förderinstitut seines Landes gerade braucht, sollte dort mal anrufen."
Nicht immer jedoch sind die Banken schuld - etliche Verzögerungen verbocken die Antragsteller. Der Weg zum Fördergeld ist teilweise derart kompliziert, dass kaum ein Gründer es im ersten Anlauf schafft, all die Formulare und Berechnungen vorzulegen, die zur Bewilligung nötig sind.
Das gibt selbst Dietmar Fabeck zu, der als Kundenberater für Gründer bei der KfW dafür zuständig ist, dass es klappt mit dem Papierkram: "Wir raten jedem Gründer, sich bei der Beantragung von Fördermitteln von einem Profi unterstützen zu lassen", sagt Fabeck.
Alle Unterlagen komplett?
Theoretisch kann ein Kreditantrag, der Fabecks Haus am Montag erreicht, nämlich am Freitag schon wieder auf dem Weg zur Hausbank sein, schließlich verlässt sich die KfW beim Krediturteil auf das durchleitende Institut.
Die praktische Erfahrung lehrt den KfW-Berater: Nichts zu vergessen beim Förderantrag, zu dem ein Businessplan, ein Finanzierungsplan über die ersten drei Jahre, Miet-, Pacht- und Lizenzverträge, Lebensläufe und Marktanalysen gehören, ist eine Herausforderung, die Laien häufig überfordert. Und dann kommt nach einer Woche nicht der gestempelte Antrag zurück, sondern nur der Auftrag zur Nachbesserung.
Außerdem müssen die Informationen so aufbereitet sein, wie es eine Förderbank erwartet. "Viele Gründer liefern etwa einen Liquiditätsplan, den wir nicht nachvollziehen können", sagt Fabeck. Dann müssen sie nacharbeiten. Und das braucht Zeit - pro Rückfrage mindestens eine, oft zwei zusätzliche Wochen.
Manchmal kostet ein fehlendes Glied in der Antragskette aber auch noch viele Wochen mehr. Diese Erfahrung machte der Hamburger Jan Hinrichs, Mitinhaber von Ribo im thüringischen Teistungen. Ribo baut fahrbare Verkaufsstände für Eis, Brötchen oder auch Kaffee.
Hinrichs stieg zum 1. Januar dieses Jahres bei Firmengründer Karl Rittmeier als Vertriebschef und Mitgesellschafter ein. Er wird, so der Plan, die Firma später ganz übernehmen. Den Einstieg in die Selbstständigkeit würde er per Kredit finanzieren, das war von vornherein klar. "Nur als die Bank dann sagte, sie bräuchte noch eine Bürgschaft, zog sich die Übernahme gewaltig in die Länge", sagt der 43-Jährige.
Die Thüringer Aufbaubank stellte zwar schließlich die nötige Bürgschaft als Ersatz für fehlendes Vermögen - aber bis der Kredit unter Dach und Fach war, war Hinrichs' Zukunft fünf Monate lang unsicher. "Die Verhandlungen mit der Aufbaubank habe ich als einen recht nervenaufreibenden Prozess erlebt, denn inhaltlich waren wir uns ja sofort einig", sagt Hinrichs. "Ich hatte meinen Job gekündigt, stand mit der Familie vor dem Umzug in die neue Heimat. Und nebenher lief ständig noch der Kreditantrag weiter."
Langes Warten auf die Papiere
Die Aufbaubank nahm die Sache besonders ernst: Nachdem Hinrichs schon eine dicke Kladde übergeben hatte - mit Bilanzen, Unternehmenskonzept, Investitionsplan, Liquiditätsvorschau, seiner Wachstumsstrategie, sämtlichen Verträgen und einer privaten Schufa-Auskunft -, reiste eine dreiköpfige Delegation an, um den Betrieb und seine Macher vor Ort kennenzulernen.
Erst acht Wochen nach dem Antrag lag die Bürgschaftsurkunde dann in der Post - und so lange bewegte sich bei der Bank rein gar nichts. Hinrichs' Fazit nach langem Zittern und glücklichem Ausgang: "Man sollte die finanziellen Hürden beim Start in die Selbstständigkeit keineswegs unterschätzen."
Zeitrechnung in Monaten
Selbst wenn alles glattgeht, fällt das Geld für Gründer nicht vom Himmel, ein paar Monate gehen eigentlich immer ins Land. Selbst bei Axel Rühlemann, dessen Weg durch die Förderinstanzen vollkommen problemlos verlief. Im April 2009 war der heute 43-Jährige mit seiner Familie nach 14 Jahren in den Vereinigten Staaten nach Deutschland zurückgekehrt. Als er keinen interessanten Job fand, entschied er sich, ein Unternehmen zu kaufen. Anfang Juni 2009 stellte ihm ein Makler die Georg Schmerler GmbH aus dem mittelfränkischen Veitsbronn vor. Das Unternehmen, das Schutzbrillen herstellt, stand aus Altersgründen für 1,3 Mio. Euro zum Verkauf.
Axel Rühlemann hatte immerhin 250.000 Euro gespart, die er investieren konnte und wollte. "Für den Rest musste ich einen günstigen Kredit finden", sagt er. Auch das gelang im Schnelldurchlauf: Innerhalb von zwei Monaten führte Rühlemann Gespräche mit zwei Banken, verhandelte mit den Altinhabern des Unternehmens über Kaufpreis und Übernahmebedingungen, erstellte einen Businessplan, verschaffte sich einen Überblick über die Bilanzen der vergangenen drei Jahre, sorgte dafür, dass der Steuerberater des Betriebs eine Liquiditätsplanrechnung für die künftigen drei Jahre zusammenstellte, und schloss eine Risikolebensversicherung in Höhe des Kredits ab.
Ergebnis: Mitte Juli 2009 konnte er der Bank seine vollständigen Unterlagen übergeben, damit diese den Antrag für die Finanzierung über die LfA Förderbank Bayern stellen konnte. Zwei Wochen später hatte Rühlemann die Zusage in der Tasche. Ende Juli stand damit die Finanzierung für die geplante Übernahme.
Geld frisst Zeit!
Rühlemann legte sogar eine Extrarunde ein und verhandelte nach der Zusage der ersten Bank einen weiteren Kreditvertrag mit dem gleichen Förderprogramm zu besseren Konditionen bei einer anderen Sparkasse. "Ich war total überrascht, wie schnell das alles geht und zu welch günstigen Konditionen ich an das ausstehende Geld gekommen bin", sagt der Jungunternehmer.
Die Regel ist das nicht. Denn Rühlemanns Erfolg hat einen guten Grund. Der Mann hat nicht nur Betriebswirtschaft studiert, sondern zudem 14 Jahre lang im Vertrieb eines Werbeartikelherstellers gearbeitet und dann auch noch ein paar Jahre als Broker. Ein Verkäufer mit Finanzverstand also: "Einen Geschäftsplan zu erstellen und zu verkaufen fiel mir deshalb leicht", sagt Rühlemann.
Das können nur die wenigsten Gründer von sich behaupten. Für alle anderen heißt die Devise: sich rechtzeitig ums Finanzielle kümmern. Denn Geld frisst Zeit.
* Impulse
Leider bekommt nicht mehr jeder Unternehmer den gewünschten Bankkredit.
Ihr Bankberater muss von Ihrem Vorhaben überzeugt sein und sich sicher sein, dass Sie Ihren Kredit auch zurückzahlen werden. Planen Sie deshalb die Stellung des Kreditantrags ganz genau, damit Sie jede Frage des Bankberaters beantworten können.
Normalerweise reichen Sie die Unterlagen bei Ihrer Bank ein und vereinbaren kurze Zeit später einen Gesprächstermin. Dann möchte Ihr Ansprechpartner die Unterlagen mit Ihnen besprechen und überprüfen, ob Sie sich in Ihren Unterlagen auskennen. Haben Sie die wichtigsten Unternehmensbereiche im Blick?
Antworten kommen Ihnen spontan und zuverlässig über die Lippen, wenn Sie auf die Fragen vorbereitet sind. Mit großer Sicherheit, werden Ihnen folgende Fragen gestellt werden:
Welche Fragen stellt Ihre Bank?
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Ihr Bankberater muss von Ihrem Vorhaben überzeugt sein und sich sicher sein, dass Sie Ihren Kredit auch zurückzahlen werden. Planen Sie deshalb die Stellung des Kreditantrags ganz genau, damit Sie jede Frage des Bankberaters beantworten können.
Normalerweise reichen Sie die Unterlagen bei Ihrer Bank ein und vereinbaren kurze Zeit später einen Gesprächstermin. Dann möchte Ihr Ansprechpartner die Unterlagen mit Ihnen besprechen und überprüfen, ob Sie sich in Ihren Unterlagen auskennen. Haben Sie die wichtigsten Unternehmensbereiche im Blick?
Antworten kommen Ihnen spontan und zuverlässig über die Lippen, wenn Sie auf die Fragen vorbereitet sind. Mit großer Sicherheit, werden Ihnen folgende Fragen gestellt werden:
Welche Fragen stellt Ihre Bank?
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Warum ist der Lagerbestand so hoch?
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Warum sind die Debitorenlaufzeiten so hoch?
Warum sind die Zahlfristen länger als üblich?
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