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Karotte Kid
inaktiv
@ Trader4you:
Und wie sieht das mit der Maximalanzahl oder -Summe von Minustrades aus, die du mit Kundenkapital eingehst? Oder hast du nur Trades, die zu deinen Gunsten verlaufen? :-)
Wie willst du (nachdem du die 5K des Kunden als Initial Margin nutzt) Nachschusszahlungen gewährleisten (was nur mit Blitzüberweisungen geht), wenn du nicht willst, dass der Broker die Position schließt? Wie soll das gehen? Der Broker wird nicht fragen "Ach so, Sie haben da kein eigenes Geld zum traden - na wenn das so ist, fragen Sie mal ihren Kunden, ob er per Blitzüberweisung nachschießen kann - ich warte noch zwei Stunden ob sich der Markt nicht doch zu Ihren Gunsten dreht..." ;-)
In den meisten Fällen bekommen nicht mal gute Kunden einen Margin Call (Bitte auf Nachschusszahlung). In den meisten Fällen wird die Position in Sekunden vom Broker geschlossen und das Handelskonto ist auf 0,00. Fertig. Dann darfst du neues Geld überweisen, bevor sie dir überhaupt erlauben, eine neue Position zu ÖFFNEN.
Ausserdem brauchst du wohl wirklich die mentale Überraschung... dein Papertrading ist ja schön und gut - aber wenn du
a) mit scharfem Handelskonto Geld bewegst
und
b) kein eigenes Geld (was du dafür übrig hast, was "WEG sein darf")
dann überschätzt du deine Disziplin. Du bist ein Mensch wie jeder andere und wirst Fehler machen. Und die Emotionalisierung (wenn ich das so nennen darf) durch die Punkte a) und b) (wobei b auch ein Wertpapierkredit sein könnte) wird immens sein... viel Spaß beim Versuch, einen kühlen Kopf zu bewahren. Das wird nix.
Ich betone: Ich bezweifle nicht deine Performance. Ich bezweifle lediglich, dass du privat agieren kannst, wie es ein Handelsbüro für eine institutionelle Einrichtung für deren Gelder am Terminmarkt macht (kühl wie ein Computer ohne Emotion).
Außerdem wage ich es, deine Ausrüstung anzuzweifeln, wenn du dir 5K zum Traden leihen willst. Machst du das von einem Computer aus, mit dem du auch alles andere erledigst? Du hast vielleicht einen Virenscanner und eine Firewall - toll. Hast du schon mal in einem Markt mit viel Bewegung (z.B. Forex) einen Systemausfall gehabt und noch nicht die Stopporder im Markt/beim Broker platziert? In diesem Fall heißt es nämlich "Gute Nacht" für's Konto.
Üb noch weitere 9 Jahre und recherchiere mal die wirklichen Möglichkeiten, so zu arbeiten - das vernünftigste wird wohl eine Bewerbung für den Handelsraum einer Bank sein, wenn du das wirklich willst.
Pffff... wg. ein Jahr Papertrading den Job aufgeben... noch jemand hier, der sich reich rechnen möchte? :-)
Und wie sieht das mit der Maximalanzahl oder -Summe von Minustrades aus, die du mit Kundenkapital eingehst? Oder hast du nur Trades, die zu deinen Gunsten verlaufen? :-)
Wie willst du (nachdem du die 5K des Kunden als Initial Margin nutzt) Nachschusszahlungen gewährleisten (was nur mit Blitzüberweisungen geht), wenn du nicht willst, dass der Broker die Position schließt? Wie soll das gehen? Der Broker wird nicht fragen "Ach so, Sie haben da kein eigenes Geld zum traden - na wenn das so ist, fragen Sie mal ihren Kunden, ob er per Blitzüberweisung nachschießen kann - ich warte noch zwei Stunden ob sich der Markt nicht doch zu Ihren Gunsten dreht..." ;-)
In den meisten Fällen bekommen nicht mal gute Kunden einen Margin Call (Bitte auf Nachschusszahlung). In den meisten Fällen wird die Position in Sekunden vom Broker geschlossen und das Handelskonto ist auf 0,00. Fertig. Dann darfst du neues Geld überweisen, bevor sie dir überhaupt erlauben, eine neue Position zu ÖFFNEN.
Ausserdem brauchst du wohl wirklich die mentale Überraschung... dein Papertrading ist ja schön und gut - aber wenn du
a) mit scharfem Handelskonto Geld bewegst
und
b) kein eigenes Geld (was du dafür übrig hast, was "WEG sein darf")
dann überschätzt du deine Disziplin. Du bist ein Mensch wie jeder andere und wirst Fehler machen. Und die Emotionalisierung (wenn ich das so nennen darf) durch die Punkte a) und b) (wobei b auch ein Wertpapierkredit sein könnte) wird immens sein... viel Spaß beim Versuch, einen kühlen Kopf zu bewahren. Das wird nix.
Ich betone: Ich bezweifle nicht deine Performance. Ich bezweifle lediglich, dass du privat agieren kannst, wie es ein Handelsbüro für eine institutionelle Einrichtung für deren Gelder am Terminmarkt macht (kühl wie ein Computer ohne Emotion).
Außerdem wage ich es, deine Ausrüstung anzuzweifeln, wenn du dir 5K zum Traden leihen willst. Machst du das von einem Computer aus, mit dem du auch alles andere erledigst? Du hast vielleicht einen Virenscanner und eine Firewall - toll. Hast du schon mal in einem Markt mit viel Bewegung (z.B. Forex) einen Systemausfall gehabt und noch nicht die Stopporder im Markt/beim Broker platziert? In diesem Fall heißt es nämlich "Gute Nacht" für's Konto.
Üb noch weitere 9 Jahre und recherchiere mal die wirklichen Möglichkeiten, so zu arbeiten - das vernünftigste wird wohl eine Bewerbung für den Handelsraum einer Bank sein, wenn du das wirklich willst.
Pffff... wg. ein Jahr Papertrading den Job aufgeben... noch jemand hier, der sich reich rechnen möchte? :-)
Zitat von »"Karotte Kid"«
@ Trader4you:
Und wie sieht das mit der Maximalanzahl oder -Summe von Minustrades aus, die du mit Kundenkapital eingehst? Oder hast du nur Trades, die zu deinen Gunsten verlaufen? :-)
Wie willst du (nachdem du die 5K des Kunden als Initial Margin nutzt) Nachschusszahlungen gewährleisten (was nur mit Blitzüberweisungen geht), wenn du nicht willst, dass der Broker die Position schließt? Wie soll das gehen? Der Broker wird nicht fragen "Ach so, Sie haben da kein eigenes Geld zum traden - na wenn das so ist, fragen Sie mal ihren Kunden, ob er per Blitzüberweisung nachschießen kann - ich warte noch zwei Stunden ob sich der Markt nicht doch zu Ihren Gunsten dreht..." ;-)
In den meisten Fällen bekommen nicht mal gute Kunden einen Margin Call (Bitte auf Nachschusszahlung). In den meisten Fällen wird die Position in Sekunden vom Broker geschlossen und das Handelskonto ist auf 0,00. Fertig. Dann darfst du neues Geld überweisen, bevor sie dir überhaupt erlauben, eine neue Position zu ÖFFNEN.
Ausserdem brauchst du wohl wirklich die mentale Überraschung... dein Papertrading ist ja schön und gut - aber wenn du
a) mit scharfem Handelskonto Geld bewegst
und
b) kein eigenes Geld (was du dafür übrig hast, was "WEG sein darf")
dann überschätzt du deine Disziplin. Du bist ein Mensch wie jeder andere und wirst Fehler machen. Und die Emotionalisierung (wenn ich das so nennen darf) durch die Punkte a) und b) (wobei b auch ein Wertpapierkredit sein könnte) wird immens sein... viel Spaß beim Versuch, einen kühlen Kopf zu bewahren. Das wird nix.
Ich betone: Ich bezweifle nicht deine Performance. Ich bezweifle lediglich, dass du privat agieren kannst, wie es ein Handelsbüro für eine institutionelle Einrichtung für deren Gelder am Terminmarkt macht (kühl wie ein Computer ohne Emotion).
Außerdem wage ich es, deine Ausrüstung anzuzweifeln, wenn du dir 5K zum Traden leihen willst. Machst du das von einem Computer aus, mit dem du auch alles andere erledigst? Du hast vielleicht einen Virenscanner und eine Firewall - toll. Hast du schon mal in einem Markt mit viel Bewegung (z.B. Forex) einen Systemausfall gehabt und noch nicht die Stopporder im Markt/beim Broker platziert? In diesem Fall heißt es nämlich "Gute Nacht" für's Konto.
Üb noch weitere 9 Jahre und recherchiere mal die wirklichen Möglichkeiten, so zu arbeiten - das vernünftigste wird wohl eine Bewerbung für den Handelsraum einer Bank sein, wenn du das wirklich willst.
Pffff... wg. ein Jahr Papertrading den Job aufgeben... noch jemand hier, der sich reich rechnen möchte? :-)
@Karotte Kid,
meinen Beifall zu diesem ausführlichen und informativen Beitrag. Sie haben die Risiken sehr genau beschrieben, die den Möchtegerntradern und ihren Geldgebern drohen. Da wird dann plötzlich ganz, ganz dringend ein Kredit benötigt, für den fast alles getan wird.
Ich hoffe, wieder von Ihnen zu lesen.
Struckischreck
Karotte Kid
inaktiv
@ Trader4other's ;-)
Wenn du (ernsthaft) Trader werden willst: www.trainingswochen.de
Da lernst du alles in meinem Posting genannte, wenn du lernbereit bist.
Noch eine Anmerkung am Rande: Von denen, die Trader werden wollten, haben es schon immer nur wenige geschafft. Denn es geht hier um die härteste Arbeit der Welt: Die im Kopf stattfindende. Mit Disziplin, Offenheit, Lernbereitschaft, Wissensdurst, Toleranz, Hinterfragen der eigenen Handlungen und dem Willen zur Bodenhaftung.
Es gilt nicht, sich den Maserati oder Porsche leisten zu können. Sondern duplizierbare Erfolge zu generieren. Die meisten Privatanleger beten auf den einen Supertrade, der sie reich machen möge wie Tante Liese für den Lottogewinn, wenn sie ihre Kreuze gemacht hat.
Dass der Erfolg aber auch Misserfolge (Minustrades, bei denen der Verlust realsiert wird) beinhaltet und sich aus lauter Einzeltrades, bei denen nur ein paar Euro gewonnen werden, zusammensetzen kann, kommt den wenigsten in den Sinn. Sie wollen ja reich werden... ganz schnell... ganz leicht...
Wenn du (ernsthaft) Trader werden willst: www.trainingswochen.de
Da lernst du alles in meinem Posting genannte, wenn du lernbereit bist.
Noch eine Anmerkung am Rande: Von denen, die Trader werden wollten, haben es schon immer nur wenige geschafft. Denn es geht hier um die härteste Arbeit der Welt: Die im Kopf stattfindende. Mit Disziplin, Offenheit, Lernbereitschaft, Wissensdurst, Toleranz, Hinterfragen der eigenen Handlungen und dem Willen zur Bodenhaftung.
Es gilt nicht, sich den Maserati oder Porsche leisten zu können. Sondern duplizierbare Erfolge zu generieren. Die meisten Privatanleger beten auf den einen Supertrade, der sie reich machen möge wie Tante Liese für den Lottogewinn, wenn sie ihre Kreuze gemacht hat.
Dass der Erfolg aber auch Misserfolge (Minustrades, bei denen der Verlust realsiert wird) beinhaltet und sich aus lauter Einzeltrades, bei denen nur ein paar Euro gewonnen werden, zusammensetzen kann, kommt den wenigsten in den Sinn. Sie wollen ja reich werden... ganz schnell... ganz leicht...

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