E 10 war gestern - Ethanol (E85) - Kraftstoff der Zukunft !
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E 10 war gestern - Ethanol (E85) - Kraftstoff der Zukunft !
Die Diskussionen um E10 sind noch in der "heisen Phase", es wird Diskutiert über Sinn und Unsinn dieses Super-Kraftstoff. Verträglichkeit und Nutzen sind die Themen, die die User bewegen.
Da findet sich auf einer Webseite folgender Satz
Haben die Politiker wohl noch garnicht gesehen?
In den FAQ wird auch gleich "alles" erklärt: StartTronik AG Unternehmensgruppe
Da findet sich auf einer Webseite folgender Satz
Zitat
Die Zeit ist reif für E85 - der Kraftstoff der Zukunft ...
unbegrenzt verfügbar
100% Klimaschutz, da CO2-neutral
über 30% günstiger als Benzin
für fast jeden Benziner möglich
E85 steht als Abkürzung für ein Ethanol-Benzingemisch, einem Kraftstoff, der zu 85% aus BioEthanol und 15% Benzin besteht.
Haben die Politiker wohl noch garnicht gesehen?
In den FAQ wird auch gleich "alles" erklärt: StartTronik AG Unternehmensgruppe
Zitat
Welche Autos können mit Ethanol gefahren werden?
Der Ottomotor wurde mit Ethanol (Alkohol) erfunden und die Betankung der ersten Autos fand noch vor der Apotheke statt. Benzin oder Petroleum gab es damals noch nicht. Erst später raffinierte man Rohöl zu Benzin, was dann den Alkohol verdrängte.
Grundsätzlich kann also jeder Ottomotor, also Motoren, die mit Benzin angetrieben werden, auch mit Ethanol betrieben werden. Nur müssen die Benziner, auf die Eigenschaften des Ethanols eingestellt werden. Vergasermotoren benötigen lediglich eine andere Düse, um mit E85 fahren zu können. ältere Jettronik-Einspritzsysteme können durch die einfache Erhöhung des Kraftstoffdrucks, ebenfalls E85-tauglich gemacht werden.
Motoren mit einer elektronischen Einspritzanlage, benötigen jedoch einen Kraftstoffregulator. Ethanol-Checker-Kraftstoffregulatoren analysieren kontinuierlich, das aktuell gefahrene Kraftstoffgemisch mittels Lambdasonde (die LS misst den Restsauerstoffgehalt der Abgase und kann dadurch sehr exakt, das Kraftstoffgemisch ermitteln) und regelt die Einspritzzeiten und somit die benötigte Kraftstoffmenge, gemäß seiner Auswertung entsprechend. Das Ethanol-Checker hat einen direkten Draht zur Lambdasonde, so dass sichergestellt wird, dass die Einspritzpumpe nur so viel Brennstoff in die Brennkammer lässt, wie nötig. Mehr nicht.
Nur durch den direkten Draht zur Lambdasonde (grün), ist es möglich, dass der Ethanol-Checker die aktuellen Werte der Lambdasonde auswerten- und die Einlasszeiten der Einspritzdüsen kontinuierlich nachreguliert.
Durch diese aktive Steuerung, wird der Kraftstoffverbrauch reduziert!
Schadet E85 einem Turbomotor?
Nein, ganz im Gegenteil. Da die Verbrennungstemperatur von E85 um ca. 80 ° C niedriger liegt als die von Benzin, wird der Motor und auch der Turbolader geschont.
Zitat
Verbraucht mein Auto mehr Sprit, wenn ich Ethanol (E85) fahre?
Ja. Kunden sagen nur O - 10 % Mehrverbrauch wenn das Fahrverhalten den neuen Fahreigenschaften angeglichen wird, denn der Ethanol-Checker arbeitet linear und somit verbrauchsoptimiert.
Ja, wenn die Mehrleistung abgerufen wird.
Wie schon erwähnt, hat Ethanol einen geringeren Brennwert als Superbenzin. Aber, Ethanol hat auch eine deutlich höhere Oktanzahl von 106 ROZ (Super 95 ROZ), wodurch wiederum mehr (KW/PS) zur Verfügung stehen (variiert von Motor zu Motor). Wenn die höhere Leistung dem Fahrverhalten angeglichen wird z. Bsp., dass man früher in den nächst höheren Gang wechselt und auf der Autobahn nicht ''Volllast'' fährt, ist der Mehrverbrauch moderat.
Wenn die Mehrleistung jedoch abgerufen wird und man mit ''Bleifuß'' fährt, kann man auch einen Mehrverbrauch von über 10 % haben, da das Auto ja auch schneller fährt.
Achtung:
Durch die Mehrleistung ist es möglich, dass das Auto schneller fährt, als Sie es gewohnt sind. Beachten Sie bitte die vom Hersteller angegebene Höchstgeschwindigkeit und überschreiten diese nicht.
Zitat
Kaum einer tankt den neuen Bio-Sprit – Umfrage: Über 90 Prozent sagen: E10? Nein, tanke!
Wieviele mögen sich dann für E85 entscheiden?
Die Mehrheit will weiter einen großen Bogen um den Öko-Kraftstoff machen.
Aktuelles Ergebnis der BILD.de-Blitz-Umfrage – 94 Prozent sagen: Weg mit dem Bio-Sprit!
Zitat
Verbraucherzentralen-Chef Gerd Billen zu BILD: „So geht es nicht! Wir brauchen eine Garantieerklärung der Hersteller für jeden Wagen.“
Eine Garantie gibt es bislang nicht.
Ansgar Klein, Chef des Kfz-Händlerverbands BVfK: „Wir befürchten weiterhin Schäden durch E10, die erst mit erheblicher Verzögerung auftreten – und an Autofahrern und Gebrauchtwagenhändlern hängen bleiben.“
Wir es noch teurer?
Zitat
Wer bisher zehn Liter auf 100 Kilometer verbrauchte, muss nun mit 10,2 Litern rechnen. Bei einem Literpreis von 1,50 Euro zahlt er also statt 15 Euro nun 15,30 Euro auf 100 Kilometer. Tankt er aber überflüssigerweise Super Plus für 1,55 Euro, so zahlt er für die 100 Kilometer 15,50 Euro.
Dazu kommt ein Deal mit der Autoindustrie. Eigentlich sollte für die Emissionen der deutschen Fahrzeuge ein Grenzwert von 120 Gramm CO? pro Kilometer gelten, doch man gewährte Daimler, BMW, Porsche und Co. eine großzügigere Regelung: 130 Gramm CO? pro Kilometer – die restlichen 10 Gramm sollten durch den neuen Biosprit eingespart werden. »Und dann hat sich niemand mehr darum gekümmert«, sagt einer, der damals dabei war.
Biosprit E10: Was machen eigentlich die anderen?
In Sachen Biosprit - ohnehin äußerst umstritten - kann Deutschland den übrigen Europäern jetzt als abschreckendes Beispiel dienen. Denn europäische Länder warten ab. Eine Verpflichtung zu E10 gibt es übrigens von EU-Seite her nicht; E10 war Merkels ureigenes Hintertürchen.
Man wollte in Deutschland halt wieder mal Zeichen setzen und mit gutem Beispiel vorangehen", sagte ADAC-Sprecher Maximilian Maurer am Freitag. "E10 wird nur bei uns in dieser Form umgesetzt." Das kann man aber auch anders sehen: Schließlich gab es keine Pflicht zu E10, sondern nur eine Pflicht zur CO2-Reduktion, und da erschien der konservativ-liberalen Regierung E10 wohl als das geringste und Autoindustrie-schonendste Übel.
Das Tohuwabohu ging unterdessen weiter - und jeder versuchte, dem anderen den Schwarzen Peter zuzuschieben. So kritisierte das niedersächsische Wirtschaftsministerium die "Bevormundung der Verbraucher durch die EU" und forderte, die deutschen Autofahrer müssten ihr Benzin frei wählen können.
Keine Vorschrift der EU
Aber die EU-Kommission beeilte sich klarzustellen, dass es von Brüssel gar keine Verpflichtung zur Einführung von E10 in Europa gibt. Erst im Jahr 2020 müssten zehn Prozent der Verkehrsenergie aus erneuerbaren Quellen stammen. Wie, sei Sache der einzelnen Mitgliedsstaaten. Und es sei alleine die Entscheidung der Bundesregierung, Benzin mit zehn Prozent Ethanol-Anteil einzuführen.
Das hat bisher kein anderes EU-Land getan. Wer als Urlauber irgendwo in Europa Super mit 95 Oktan tankt, bekommt "nichts, was bei uns im E5 bis Januar nicht auch drin war", sagt ADAC-Sprecher Maurer. Tatsächlich seien im E5 nicht fünf, sondern nur knapp zwei Prozent Ethanol. In E10 aber sei so viel von diesem Alkohol, dass er mit Aluminium reagieren und Düsen, Pumpen, Leitungen von drei Millionen Autos in Deutschland angreifen könne.
Dass aber nicht nur drei Millionen, sondern weitaus die meisten deutschen Autofahrer weiterhin E5 tanken, dafür sieht ADAC-Präsident Peter Meyer zwei Schuldige: "Verantwortlich für das kolossale Durcheinander an den Zapfsäulen sind sowohl die Mineralölkonzerne als auch die Fahrzeughersteller, die die Einführung von E10 nur halbherzig begleitet haben", sagte er. Sie müssten jetzt jeden Autofahrer aufklären.
Brasilien fährt sogar E80
Der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer dagegen wirft dem ADAC eine völlig unbegründete Stimmungsmache gegen E10 vor. In Brasilien seien Millionen Autos schon jahrelang mit E80 und E100 unterwegs, "und das sind die gleichen Autos, die bei uns fahren", sagte der Professor für Automobilwirtschaft. Selbst alte VW Käfer tankten dort Ethanol aus Zuckerrohr. "Was die Autoindustrie heute baut, ist auch ausgelegt für Brasilien. In Deutschland sind alle modernen Motoren darauf ausgelegt", sagte Dudenhöffer. Die Mineralölindustrie habe wie gefordert Biosprit produziert. Aber "der ADAC hat die Autofahrer in Deutschland verunsichert und eine Riesenkampagne gefahren".
Kann jeder VW Alkohol pur tanken? Volkswagen gehört zu den meistverkauften Automarken in Brasilien. "Es gibt spezielle Motorenausführungen für den brasilianischen Markt", sagte ein Sprecher in Wolfsburg. Viel sei nicht zu ändern, aber Leitungen und Dichtungen würden angepasst.
Klimabilanz umstritten
Um die Verwirrung komplett zu machen, meldeten sich am Freitag auch die Umweltverbände wieder zu Wort - mit Kritik an E10. "Die Klimabilanz von Biokraftstoffen ist höchst umstritten", sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger erklärte: "Dazu gehören Umweltschäden durch die industrielle Agrarproduktion von Energiepflanzen, die Verdrängung des Pflanzenanbaus für die Ernährung, eine wachsende Flächenkonkurrenz und steigende Lebensmittelpreise."
* strom-magazin.de
In Sachen Biosprit - ohnehin äußerst umstritten - kann Deutschland den übrigen Europäern jetzt als abschreckendes Beispiel dienen. Denn europäische Länder warten ab. Eine Verpflichtung zu E10 gibt es übrigens von EU-Seite her nicht; E10 war Merkels ureigenes Hintertürchen.
Man wollte in Deutschland halt wieder mal Zeichen setzen und mit gutem Beispiel vorangehen", sagte ADAC-Sprecher Maximilian Maurer am Freitag. "E10 wird nur bei uns in dieser Form umgesetzt." Das kann man aber auch anders sehen: Schließlich gab es keine Pflicht zu E10, sondern nur eine Pflicht zur CO2-Reduktion, und da erschien der konservativ-liberalen Regierung E10 wohl als das geringste und Autoindustrie-schonendste Übel.
Das Tohuwabohu ging unterdessen weiter - und jeder versuchte, dem anderen den Schwarzen Peter zuzuschieben. So kritisierte das niedersächsische Wirtschaftsministerium die "Bevormundung der Verbraucher durch die EU" und forderte, die deutschen Autofahrer müssten ihr Benzin frei wählen können.
Keine Vorschrift der EU
Aber die EU-Kommission beeilte sich klarzustellen, dass es von Brüssel gar keine Verpflichtung zur Einführung von E10 in Europa gibt. Erst im Jahr 2020 müssten zehn Prozent der Verkehrsenergie aus erneuerbaren Quellen stammen. Wie, sei Sache der einzelnen Mitgliedsstaaten. Und es sei alleine die Entscheidung der Bundesregierung, Benzin mit zehn Prozent Ethanol-Anteil einzuführen.
Das hat bisher kein anderes EU-Land getan. Wer als Urlauber irgendwo in Europa Super mit 95 Oktan tankt, bekommt "nichts, was bei uns im E5 bis Januar nicht auch drin war", sagt ADAC-Sprecher Maurer. Tatsächlich seien im E5 nicht fünf, sondern nur knapp zwei Prozent Ethanol. In E10 aber sei so viel von diesem Alkohol, dass er mit Aluminium reagieren und Düsen, Pumpen, Leitungen von drei Millionen Autos in Deutschland angreifen könne.
Dass aber nicht nur drei Millionen, sondern weitaus die meisten deutschen Autofahrer weiterhin E5 tanken, dafür sieht ADAC-Präsident Peter Meyer zwei Schuldige: "Verantwortlich für das kolossale Durcheinander an den Zapfsäulen sind sowohl die Mineralölkonzerne als auch die Fahrzeughersteller, die die Einführung von E10 nur halbherzig begleitet haben", sagte er. Sie müssten jetzt jeden Autofahrer aufklären.
Brasilien fährt sogar E80
Der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer dagegen wirft dem ADAC eine völlig unbegründete Stimmungsmache gegen E10 vor. In Brasilien seien Millionen Autos schon jahrelang mit E80 und E100 unterwegs, "und das sind die gleichen Autos, die bei uns fahren", sagte der Professor für Automobilwirtschaft. Selbst alte VW Käfer tankten dort Ethanol aus Zuckerrohr. "Was die Autoindustrie heute baut, ist auch ausgelegt für Brasilien. In Deutschland sind alle modernen Motoren darauf ausgelegt", sagte Dudenhöffer. Die Mineralölindustrie habe wie gefordert Biosprit produziert. Aber "der ADAC hat die Autofahrer in Deutschland verunsichert und eine Riesenkampagne gefahren".
Kann jeder VW Alkohol pur tanken? Volkswagen gehört zu den meistverkauften Automarken in Brasilien. "Es gibt spezielle Motorenausführungen für den brasilianischen Markt", sagte ein Sprecher in Wolfsburg. Viel sei nicht zu ändern, aber Leitungen und Dichtungen würden angepasst.
Klimabilanz umstritten
Um die Verwirrung komplett zu machen, meldeten sich am Freitag auch die Umweltverbände wieder zu Wort - mit Kritik an E10. "Die Klimabilanz von Biokraftstoffen ist höchst umstritten", sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger erklärte: "Dazu gehören Umweltschäden durch die industrielle Agrarproduktion von Energiepflanzen, die Verdrängung des Pflanzenanbaus für die Ernährung, eine wachsende Flächenkonkurrenz und steigende Lebensmittelpreise."
* strom-magazin.de
E10 Tanken? Nein, das wurde polizeilich verboten!
Behördenleitung weist alle Dienststellen an, auf den umstrittenen neuen Treibstoff zu verzichten. „Wir wollen den Fuhrpark nicht lahmlegen.“
Aus Angst vor Motorschäden dürfen Einsatzwagen der schleswig-holsteinischen Polizei nicht mit dem umstrittenen Kraftstoff E10 betankt werden. Die Anweisung des Landespolizeiamts betrifft 160 mit Superbenzin betriebene Einsatzfahrzeuge. Grund sei, dass es noch keine eindeutigen Aussagen von Herstellern und Werkstätten zur Verträglichkeit des Kraftstoffs für die Motoren gebe, sagt Sprecherin Jessica Wessel.
„Bevor wir unseren Fuhrpark komplett lahmlegen oder größere Reparaturen provozieren, gehen wir auf Nummer sicher“, erklärt Wessel. Eine entsprechende Anweisung, auf E10 zu verzichten, sei an alle Dienststellen herausgegeben worden. Der Verzicht auf den neuen Biosprit habe das Dezernat Kraftfahrzeugwesen gemeinsam mit allen Polizeidirektionen im Land getroffen. Thomas Giebeler, Sprecher von Innenminister Klaus Schlie (CDU), bekundet Rückendeckung: „Der Minister steht hinter dieser fachlichen Entscheidung.“
Behördenleitung weist alle Dienststellen an, auf den umstrittenen neuen Treibstoff zu verzichten. „Wir wollen den Fuhrpark nicht lahmlegen.“
Aus Angst vor Motorschäden dürfen Einsatzwagen der schleswig-holsteinischen Polizei nicht mit dem umstrittenen Kraftstoff E10 betankt werden. Die Anweisung des Landespolizeiamts betrifft 160 mit Superbenzin betriebene Einsatzfahrzeuge. Grund sei, dass es noch keine eindeutigen Aussagen von Herstellern und Werkstätten zur Verträglichkeit des Kraftstoffs für die Motoren gebe, sagt Sprecherin Jessica Wessel.
„Bevor wir unseren Fuhrpark komplett lahmlegen oder größere Reparaturen provozieren, gehen wir auf Nummer sicher“, erklärt Wessel. Eine entsprechende Anweisung, auf E10 zu verzichten, sei an alle Dienststellen herausgegeben worden. Der Verzicht auf den neuen Biosprit habe das Dezernat Kraftfahrzeugwesen gemeinsam mit allen Polizeidirektionen im Land getroffen. Thomas Giebeler, Sprecher von Innenminister Klaus Schlie (CDU), bekundet Rückendeckung: „Der Minister steht hinter dieser fachlichen Entscheidung.“
Sprit aus Algen - das könnte die Zukunft sein.
Zitat
Sprit-Revolution aus Spanien!
10.03.2011, 19:32 Uhr
Forschungserfolg in Spanien
In
überdimensionalen Reagenzgläsern ist eine grünliche Brühe zu sehen, in
der sich kleine, weiße Partikel schwimmen. Außerdem wird CO-2 zum
nützlichen Stoff statt zum Klimakiller. Was steckt wohl dahinter?
Ein spanisches Biosprit-Unternehmen hat mit Hilfe der Universität eine Sensation geschafft: Die Herstellung von Rohöl aus Algen.
Es ist das erste Mal, dass Benzin auf diesem Wege massentauglich
hergestellt werden kann, und siehe da: es zündet und bringt den Motor
zum Laufen. Und das könnte die Lösung sein für schwindende Ölreserven.
"Wir haben hier ein patentiertes System, wir machen aus Algen Biomasse
und diese Biomasse wird zu einem Biobenzin, das genau das gleiche ist
wie Rohöl“, sagte Frederic Fonlut, ’Forscher bei Bio Fuel Systems’.
In den Gläsern wachsen die Mikroalgen, die den Biosprit erst möglich
machen. Bei der Zersetzung der Algen entsteht Öl, nur dauert das in der
Natur rund eine Million Jahre, hier geben die Forscher jede Menge
Sonnenlicht dazu und CO2, und dann teilen sich die Algen an einem Tag,
hinterlassen dabei eine klebrige Biomasse, und die wird durch ein
geheimes Verfahren hinter dieser verschlossenen Tür zu Biokraftstoff.
Im kommenden Jahr soll ein 50 Quadratkilometer großer Algen-Park in
Südspanien gebaut werden, und dessen Ausbeute könnte dann umgerechnet
vier deutsche Bundesländer mit Benzin versorgen und zusätzlich jede
Menge vom Klimakiller CO2 vernichten
Quelle: RTL
Der Norden und der Westen sind weitgehend E10-freie Zonen und werden es auch vorläufig bleiben. Im Süden gibt es das alte Super kaum noch. Stattdessen sind an vielen Tankstellen nur E10, Super Plus und Premiumsorten wie V-Power im Angebot. Der ADAC droht den Tankstellenbetreibern mit einer Anzeige. Laut Bundes-Immissionsschutzverordnung müssten Anbieter von E10 gleichzeitig auch Super mit E5-Qualität anbieten.
ONLINE WIRD ZUM BOYKOTT AUFGERUFEN
Mittlerweile formiert sich vor allem im Internet Widerstand gegen das Bio-Benzin. Auf mehreren Seiten machen die Nutzer im sozialen Netzwerk Facebook ihrem E10-Ärger Luft. Die größte Gruppe heißt "Gegen E10 Kraftstoff", fast 20.000 Mitglieder haben den "Gefällt mir"-Button geklickt.
Auf der Internetseite des Bundestages haben sich rund 1500 User einer Online-Petition für die bisherigen Kraftstoffarten Super und Super Plus angeschlossen. Sie läuft noch bis 30. März.
Eine weitere Petition
Zitat
„Damit versetzt der ADAC E10 den Todesstoß”, empört sich Klaus Picard, der Cheflobbyist der Mineralölbranche. Ein Hamburger Mineralöl-Manager zeigt sich resigniert: „Ich weiß auch nicht, wie wir dieses Chaos lösen sollen.”
ONLINE WIRD ZUM BOYKOTT AUFGERUFEN
Mittlerweile formiert sich vor allem im Internet Widerstand gegen das Bio-Benzin. Auf mehreren Seiten machen die Nutzer im sozialen Netzwerk Facebook ihrem E10-Ärger Luft. Die größte Gruppe heißt "Gegen E10 Kraftstoff", fast 20.000 Mitglieder haben den "Gefällt mir"-Button geklickt.
Auf der Internetseite des Bundestages haben sich rund 1500 User einer Online-Petition für die bisherigen Kraftstoffarten Super und Super Plus angeschlossen. Sie läuft noch bis 30. März.
Eine weitere Petition
Zitat
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, die Richtlinie 2009/30/EG des Europäischen Parlaments, die alle Mitgliedstaaten verpflichtet, Ottokraftstoff mit maximal zehn Volumenprozent Kraftstoffethanol (Bioethanol) unter dem Branchenkürzel E10 (von Ethanol 10 %) auf den Markt zu bringen, zu kippen
Auch die Bundesregierung verzichtet bei ihren Fahrzeugen weitesgehend auf E10. Nur zehn Dienstwagen der gesamten Wagen-Flotte der Bundesregierung tanken den Bio-Sprit
Die Versicherungen zahlen den Schaden ohnehin nicht
Der Regierung ist das egal - Der Bio-Sprit soll mit allen Mitteln durchgedrückt werden.
Zitat
Ja, E10 kann zu Schäden führen, vor allem bei Dichtungen des Kraftstoffsystems und an Bauteilen aus Aluminium“, betont Philip Puls vom TÜV Süd. Die Begründung: Der enthaltene Alkohol entzieht benachbarten Stoffen Wasser, dies führt bei Dichtungen zu Versprödung. Zudem entstehen bei Kontakt mit anderen Materialien korrosionsbeschleunigende Stoffe.
Die Versicherungen zahlen den Schaden ohnehin nicht
Der Regierung ist das egal - Der Bio-Sprit soll mit allen Mitteln durchgedrückt werden.
Um den Ladenhüter E10 doch noch an deutsche Autofahrer zu bringen, will der Öl-Gigant Shell nun sogar Geschenke verteilen. Geplant ist eine Umsonst-Versicherung für Kunden, die E10 in den Tank füllen
Die Erstzulassung des Fahrzeugs darf dabei nicht vor 1996 liegen. Außerdem muss der Hersteller eine Unbedenklichkeitserklärung gegenüber E10 abgegeben haben. Wenn ein Sachverständiger trotzdem Folgeschäden durch E10 – etwa am Motor – bestätige, würden die Reparaturkosten voll übernommen. Die Versicherungslaufzeit soll 18 Monate betragen
Die Erstzulassung des Fahrzeugs darf dabei nicht vor 1996 liegen. Außerdem muss der Hersteller eine Unbedenklichkeitserklärung gegenüber E10 abgegeben haben. Wenn ein Sachverständiger trotzdem Folgeschäden durch E10 – etwa am Motor – bestätige, würden die Reparaturkosten voll übernommen. Die Versicherungslaufzeit soll 18 Monate betragen
E10-Benzin erzeugt mehr CO2 als das alte E5-Benzin, die Umwelt-Bilanz ist somit ins Negative gekippt!
Uwe Krengel, Forscher am Fraunhofer Institut, hat anhand einer sogenannten CO2-Pfad-Analyse tatsächlich beweisen können, das E10 mehr Kohlendioxid als das alte E5-Benzin produziert. Angefangen bei der Förderung respektive dem Anbau bis zum fertigen Produkt und schließlich beim Verbrennen im (Otto)Motor ist die Bilanz des neuen Kraftstoffes letzten Endes schlechter als bei E5, knapper O-Ton von Krengel: „E10-Benzin weist eine schlechtere Kohlendioxid-Bilanz (CO2) als herkömmliches Super-Benzin (E5) auf“ - die Politik ist ergo Lügen gestraft.
* Auszug: Green-Motors.de
Uwe Krengel, Forscher am Fraunhofer Institut, hat anhand einer sogenannten CO2-Pfad-Analyse tatsächlich beweisen können, das E10 mehr Kohlendioxid als das alte E5-Benzin produziert. Angefangen bei der Förderung respektive dem Anbau bis zum fertigen Produkt und schließlich beim Verbrennen im (Otto)Motor ist die Bilanz des neuen Kraftstoffes letzten Endes schlechter als bei E5, knapper O-Ton von Krengel: „E10-Benzin weist eine schlechtere Kohlendioxid-Bilanz (CO2) als herkömmliches Super-Benzin (E5) auf“ - die Politik ist ergo Lügen gestraft.
* Auszug: Green-Motors.de
Warum werden Lebensmittel durch E10 teurer?
Weil für die Herstellung des Biosprits immer mehr Getreide benötigt wird, das dann als Nahrungs- bzw. Futtermittel fehlt! Außerdem verdrängen Energiepflanzen auf den Äckern andere Getreidesorten.
In einer Tankfüllung stecken 15 Kilo Getreide!
Schon jetzt ist Getreide weltweit knapp und teuer – z. B. durch die schlechte Ernte in Russland im letzten Jahr. Folge: Preise haben sich zum Teil verdoppelt. Eine Tonne Weizen kostet etwa 240 Euro (Tiefstand 2010: 125 Euro). Spekulation an den Börsen heizt den Preis zusätzlich an.
Und der Internationale Getreiderat (IGC) rechnet für 2011/12 weiterhin mit Getreide-Knappheit. Steigt der Biosprit-Verbrauch, wird die Situation weiter verschärft!
Es ist absurd, Getreide zu verbrennen, während manche Menschen auf der Welt nicht genug zu essen haben.
Weil für die Herstellung des Biosprits immer mehr Getreide benötigt wird, das dann als Nahrungs- bzw. Futtermittel fehlt! Außerdem verdrängen Energiepflanzen auf den Äckern andere Getreidesorten.
In einer Tankfüllung stecken 15 Kilo Getreide!
Schon jetzt ist Getreide weltweit knapp und teuer – z. B. durch die schlechte Ernte in Russland im letzten Jahr. Folge: Preise haben sich zum Teil verdoppelt. Eine Tonne Weizen kostet etwa 240 Euro (Tiefstand 2010: 125 Euro). Spekulation an den Börsen heizt den Preis zusätzlich an.
Und der Internationale Getreiderat (IGC) rechnet für 2011/12 weiterhin mit Getreide-Knappheit. Steigt der Biosprit-Verbrauch, wird die Situation weiter verschärft!
Es ist absurd, Getreide zu verbrennen, während manche Menschen auf der Welt nicht genug zu essen haben.
Viele wollen sich den Sprit-Irrsinn nicht länger gefallen lassen. Aufruhr im Internet gegen die Super-Verarsche! Auf Facebook gibt es eine Protest-Welle gegen den Bio-Kraftstoff.
Bio-Sprit ist umweltschädlich
NEUE ONLINE-PETITION
„Die Beimischung von Lebensmitteln im Benzin muss SOFORT abgestellt werden“ – das ist der Titel einer Petition an die Bundesregierung. 36 Tage haben die Unterstützer noch Zeit, die Aufforderung zu unterschreiben.
Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) sagte im ARD-„Morgenmagazin“: Die politische Richtung hin zu erneuerbaren Energien auch bei Kraftstoffen sei richtig. Dazu gehöre auch E10. Der neue Kraftstoff sei politisch gewollt.
Er drohte der Mineralölwirtschaft erneut mit Strafzahlungen, sollten die Vorgaben nicht erfüllt werden. Man sucht die Schuld für das Chaos überall, nur nicht bei sich selbst.
Tankstellen müssen Preise melden
Nun versucht man, die Autofahrer über die Preise zu erziehen.
Wie BILD.de berichtete, werden an einigen Tankstellen das herkömmliche Super und Super Plus zum selben Preis angeboten. „Die Autofahrer werden veräppelt“, heißt es vom ADAC. Die Öl-Multis reden sich raus.
Bio-Sprit ist umweltschädlich
NEUE ONLINE-PETITION
„Die Beimischung von Lebensmitteln im Benzin muss SOFORT abgestellt werden“ – das ist der Titel einer Petition an die Bundesregierung. 36 Tage haben die Unterstützer noch Zeit, die Aufforderung zu unterschreiben.
Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) sagte im ARD-„Morgenmagazin“: Die politische Richtung hin zu erneuerbaren Energien auch bei Kraftstoffen sei richtig. Dazu gehöre auch E10. Der neue Kraftstoff sei politisch gewollt.
Er drohte der Mineralölwirtschaft erneut mit Strafzahlungen, sollten die Vorgaben nicht erfüllt werden. Man sucht die Schuld für das Chaos überall, nur nicht bei sich selbst.
Tankstellen müssen Preise melden
Nun versucht man, die Autofahrer über die Preise zu erziehen.
Wie BILD.de berichtete, werden an einigen Tankstellen das herkömmliche Super und Super Plus zum selben Preis angeboten. „Die Autofahrer werden veräppelt“, heißt es vom ADAC. Die Öl-Multis reden sich raus.
9,99 Euro für einen Liter altes Superbenzin
Esso-Tankstelle in Filderstadt (Baden-Württemberg)
Da der Kraftstoff nur noch in geringer Menge vorrätig war, sollten die Kunden dadurch vom Tanken des Superkraftstoffes abgehalten werden, wie die Polizei berichtete. Zusätzlich waren an den Zapfsäulen Hinweise angebracht, kein Superbenzin zu tanken.
Trotzdem: Zwei Kunden hatten sowohl Preis als auch Warnhinweise übersehen und den Wuchersprit getankt. An der Kasse fielen sie aus allen Wolken. Eine Frau sollte für 20 Liter Superkraftstoff rund 200 Euro bezahlen. Ein anderer Kunde tankte 10 Liter und sollte rund 100 Euro hinblättern. Beide weigerten sich zunächst, zu bezahlen und riefen stattdessen die Polizei.
Der Mitarbeiter der Tankstelle war sich laut Polizei keiner Schuld bewusst, da er keinen Einfluss auf die Kraftstoffpreise habe. „Die Preise werden von der Zentrale eingestellt“, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage.
Die zwei Kunden gaben sich mit dieser Begründung zunächst zufrieden und bezahlten ihren Einkauf. Nun hoffen sie auf eine gütliche Einigung mit der Geschäftsleitung der Tankstelle am Dienstag.
Wie lange wollen wir uns von den Öl-Multis noch vorführen lassen?
* Bild
Esso-Tankstelle in Filderstadt (Baden-Württemberg)
Da der Kraftstoff nur noch in geringer Menge vorrätig war, sollten die Kunden dadurch vom Tanken des Superkraftstoffes abgehalten werden, wie die Polizei berichtete. Zusätzlich waren an den Zapfsäulen Hinweise angebracht, kein Superbenzin zu tanken.
Trotzdem: Zwei Kunden hatten sowohl Preis als auch Warnhinweise übersehen und den Wuchersprit getankt. An der Kasse fielen sie aus allen Wolken. Eine Frau sollte für 20 Liter Superkraftstoff rund 200 Euro bezahlen. Ein anderer Kunde tankte 10 Liter und sollte rund 100 Euro hinblättern. Beide weigerten sich zunächst, zu bezahlen und riefen stattdessen die Polizei.
Der Mitarbeiter der Tankstelle war sich laut Polizei keiner Schuld bewusst, da er keinen Einfluss auf die Kraftstoffpreise habe. „Die Preise werden von der Zentrale eingestellt“, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage.
Die zwei Kunden gaben sich mit dieser Begründung zunächst zufrieden und bezahlten ihren Einkauf. Nun hoffen sie auf eine gütliche Einigung mit der Geschäftsleitung der Tankstelle am Dienstag.
Wie lange wollen wir uns von den Öl-Multis noch vorführen lassen?
* Bild
Der umstrittene Kraftstoff Super E10 wird von einer großen Mehrheit der Autofahrer weiter abgelehnt. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Mineralölwirtschaftsverbands, wie die “Bild”-Zeitung berichtet.
Demnach haben im Erhebungszeitraum zwischen 27. April und 2. Mai lediglich 17 Prozent aller betreffenden Autofahrer zuletzt den Biosprit getankt, während es bei einer Umfrage im April noch 22 Prozent waren.
Der Umfrage zufolge hat 61 Prozent aller Befragten noch nie E10 getankt, während 50 Prozent sagten, sie wollten zukünftig nicht tanken oder nicht wieder tanken, obwohl ihr Fahrzeug es verträgt.
Als wichtigster Grund wurde bei der Möglichkeit von Mehrfachnennungen von 64 Prozent angegeben, dass die Angst vor höherem Spritverbrauch ausschlaggebend für die Ablehnung sei ...
Demnach haben im Erhebungszeitraum zwischen 27. April und 2. Mai lediglich 17 Prozent aller betreffenden Autofahrer zuletzt den Biosprit getankt, während es bei einer Umfrage im April noch 22 Prozent waren.
Der Umfrage zufolge hat 61 Prozent aller Befragten noch nie E10 getankt, während 50 Prozent sagten, sie wollten zukünftig nicht tanken oder nicht wieder tanken, obwohl ihr Fahrzeug es verträgt.
Als wichtigster Grund wurde bei der Möglichkeit von Mehrfachnennungen von 64 Prozent angegeben, dass die Angst vor höherem Spritverbrauch ausschlaggebend für die Ablehnung sei ...
Regierung räumt Panne bei E10-Einführung ein
Die Kraftstoff-Strategie der Bundesregierung hat nun den Luftverkehr und die Schifffahrt im Visier. Man will die Einsparziele verschärfen und in den nächsten Jahren 25 Prozent beim Sprit einsparen. Außerdem räumte die Regierung inzwischen Pannen bei der E10-Einführung öffentlich ein.
Die Bundesregierung will die Ziele zur Einsparung von Treibhausgasen im Verkehr deutlich verschärfen. Die Autoindustrie ist nach den Worten von Verkehrs-Staatssekretär Rainer Bomba in der Lage, in den nächsten Jahren 25 Prozent beim Spritverbrauch einzusparen. Bomba sagte am Donnerstag in Berlin bei der Auftaktveranstaltung zur Entwicklung einer Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung, Verkehr müsse trotz steigender Ölpreise bezahlbar und verfügbar bleiben und gleichzeitig umweltfreundlicher werden.
"Das war wirklich eine Panne"
Dabei spielten Biomasse und innovative Antriebstechnologien eine wesentliche Rolle, sagte Bomba. Dass Biomasse derzeit negativ besetzt sei, was ihre Verwendung als Treibstoff im Verkehr angehe, liege an den "falschen Informationen bei der E10-Einführung". Der Staatssekretär räumte ein, Industrie und Politik hätten bei der Markteinführung des Benzins mit zehn Prozent Bio-Beimischung Fehler gemacht: "Das war wirklich eine Panne."
*Auszug / strom-magazin.de
Die Kraftstoff-Strategie der Bundesregierung hat nun den Luftverkehr und die Schifffahrt im Visier. Man will die Einsparziele verschärfen und in den nächsten Jahren 25 Prozent beim Sprit einsparen. Außerdem räumte die Regierung inzwischen Pannen bei der E10-Einführung öffentlich ein.
Die Bundesregierung will die Ziele zur Einsparung von Treibhausgasen im Verkehr deutlich verschärfen. Die Autoindustrie ist nach den Worten von Verkehrs-Staatssekretär Rainer Bomba in der Lage, in den nächsten Jahren 25 Prozent beim Spritverbrauch einzusparen. Bomba sagte am Donnerstag in Berlin bei der Auftaktveranstaltung zur Entwicklung einer Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung, Verkehr müsse trotz steigender Ölpreise bezahlbar und verfügbar bleiben und gleichzeitig umweltfreundlicher werden.
"Das war wirklich eine Panne"
Dabei spielten Biomasse und innovative Antriebstechnologien eine wesentliche Rolle, sagte Bomba. Dass Biomasse derzeit negativ besetzt sei, was ihre Verwendung als Treibstoff im Verkehr angehe, liege an den "falschen Informationen bei der E10-Einführung". Der Staatssekretär räumte ein, Industrie und Politik hätten bei der Markteinführung des Benzins mit zehn Prozent Bio-Beimischung Fehler gemacht: "Das war wirklich eine Panne."
*Auszug / strom-magazin.de
Für eine verkorste Politik müssen die Bürger zahlen. Besonders deutlich wird das mit der Einführung des umstrittenen Kraftstoff E 10. Der Bürger soll gezwungen werden, koste es was es wolle ..
Die Mehrheit der Autofahrer leht diesen Kraftstoff ab, zu ungewiss ob es Schäden am Fahrzeug gibt. Die Händler raten eher ab, diesen Kraftstoff zu tanken. Wer den Schaden hat müsste auch noch den Beweis erbringen, oder eben den Schaden selbst zahlen.
Aber wenn die Autofahrer E 10 nicht tanken wollen, müssen Sie - außer das der "alte" Sprit auch noch deutlich teurer ist - dann müssen sie eben noch eine Strafe zahlen.
Die Autofahrer könnten angesichts der Probleme bei der Einführung des Biosprits E10 zur Kasse gebeten werden. Hintergrund sind laut einem Vorabbericht der Zeitungen der Essener WAZ-Gruppe hohe Strafgelder, die den Benzinkonzernen drohen, wenn sie die Zeitvorgaben der Bundesregierung zur E10-Einführung nicht einhalten. “Die Kosten für die Nichterfüllung der Quote dürften vermutlich für die Branche zwischen 300 bis 400 Millionen Euro liegen”, sagte der Europa-Chef des Mineralölkonzerns BP, Uwe Franke den Blättern. Zumindest zum Teil müssten die Autofahrer diese Kosten begleichen.
Franke sagte, der Benzinpreis bilde sich im Wettbewerb. “Insofern bleibt abzuwarten, was sich auf dem Markt durchsetzen lässt”, sagte er. “Am Ende wird den Unternehmen allerdings nichts anderes übrig bleiben, als die entstandenen Kosten an die Kunden weiterzugeben
Übrigens: wer in der Nähe einer Bioanlage wohnt, bekommt - täglich - den kaum auszuhaltenen Gestank der Produktion noch gratis frei Haus. Wer im ländlichen wohnt hat ständig damit zu kämpfen Luft zu bekommen - wenn die Produktionsrückstände auf dem Acker landen.
Die Politiker beschliessen was die Lobby will - egal wie es dem Bürger dabei geht. Zahlen muss sowieso der Bürger.
Die Mehrheit der Autofahrer leht diesen Kraftstoff ab, zu ungewiss ob es Schäden am Fahrzeug gibt. Die Händler raten eher ab, diesen Kraftstoff zu tanken. Wer den Schaden hat müsste auch noch den Beweis erbringen, oder eben den Schaden selbst zahlen.
Aber wenn die Autofahrer E 10 nicht tanken wollen, müssen Sie - außer das der "alte" Sprit auch noch deutlich teurer ist - dann müssen sie eben noch eine Strafe zahlen.
Die Autofahrer könnten angesichts der Probleme bei der Einführung des Biosprits E10 zur Kasse gebeten werden. Hintergrund sind laut einem Vorabbericht der Zeitungen der Essener WAZ-Gruppe hohe Strafgelder, die den Benzinkonzernen drohen, wenn sie die Zeitvorgaben der Bundesregierung zur E10-Einführung nicht einhalten. “Die Kosten für die Nichterfüllung der Quote dürften vermutlich für die Branche zwischen 300 bis 400 Millionen Euro liegen”, sagte der Europa-Chef des Mineralölkonzerns BP, Uwe Franke den Blättern. Zumindest zum Teil müssten die Autofahrer diese Kosten begleichen.
Franke sagte, der Benzinpreis bilde sich im Wettbewerb. “Insofern bleibt abzuwarten, was sich auf dem Markt durchsetzen lässt”, sagte er. “Am Ende wird den Unternehmen allerdings nichts anderes übrig bleiben, als die entstandenen Kosten an die Kunden weiterzugeben
Übrigens: wer in der Nähe einer Bioanlage wohnt, bekommt - täglich - den kaum auszuhaltenen Gestank der Produktion noch gratis frei Haus. Wer im ländlichen wohnt hat ständig damit zu kämpfen Luft zu bekommen - wenn die Produktionsrückstände auf dem Acker landen.
Die Politiker beschliessen was die Lobby will - egal wie es dem Bürger dabei geht. Zahlen muss sowieso der Bürger.
E10-Abzocke: Mineralölkonzerne kassieren zusätzlich
Strafzahlungen nicht zu erwarten
Zwei bis drei Cent mehr pro Liter Benzin stehen seit dem Frühjahr auf der Tagesordnung. Als Grund dafür nennen die Mineralölkonzerne die für sie angeblich zu erwartende Strafzahlung von bis zu 400 Millionen Euro - wegen schleppenden Verkaufs des Biosprits E10 und der deshalb nicht zu erfüllenden Umsatzquote. Alles Abzocke, wie sich jetzt herausstellte: Nach derzeitigem Stand seien keine gravierenden Abgaben für die Konzerne wegen Untererfüllung der Quote zu erwarten, sagte Klaus Picard, Präsident des Mineralölwirtschaftsverbands (MWV).
Das Quotenziel von 6,25 Prozent werde zwar verfehlt, weil E10 von den Verbrauchern schlecht angenommen wird. Die Konzerne hätten Picard zufolge aber andere Möglichkeiten. So könnten verkaufte Biosprit-Mengen aus vergangenen Jahren, mit denen die vorgegebenen Quoten übertroffen wurden, auf das Jahr 2011 angerechnet werden.
"Damit hat sich bestätigt, dass es keinerlei Berechtigung für Preisaufschläge an den Tankstellen gibt und gegeben hat", kritisierte Umweltminister Norbert Röttgen (CDU). Er lobte, dass die Branche alle ihre Möglichkeiten nutzen wolle und nun bestätigt habe, dass die Quote erfüllt werde. Allerdings hätte die Bundesregierung bereits mehrfach deutlich gemacht, dass sie auch dieses Jahr keine Strafzahlungen der Branche erwarte. Es sei daher nicht akzeptabel, dass die Konzerne bereits jetzt angebliche Zahlungen auf den Verbraucher an der Zapfsäule umlegten.
Einschreiten des Bundeskartellamts gefordert
Der CSU-Verbraucherexperte Johannes Singhammer forderte das Bundeskartellamt auf, gegen die Mineralölkonzerne "wegen rechtswidriger Preisabsprachen zum Nachteil des Verbrauchers" vorzugehen. Das sagte er dem Onlineportal 'Bild.de'. Trotz der teils saftigen Aufschläge an den Tankstellen sieht das Bundeskartellamt bislang allerdings keinen Grund zum Einschreiten bei der Biosprit-Preispolitik. Man habe keine Hinweise auf Absprachen unter den Mineralölkonzernen, teilte ein Sprecher der Behörde mit.
Dass die Preisgestaltung der Konzerne intransparent sei und Vieles im Dunkeln bleibe, kritisierte ein ADAC-Sprecher: "Der Verbraucher nimmt auch die schwankenden Begründungen zu den Preisaufschlägen mit Verwunderung zur Kenntnis."
Die Mineralölbranche argumentiert aber weiterhin mit den Kosten, die für die Konzerne wegen der Quotenerfüllung anfallen würden. So müsse der in Vorjahren verkaufte Biosprit, der nun für die Quote 2011 herangezogen werde, nachträglich versteuert werden. Biosprit war in der Vergangenheit steuerbegünstigt, unterliegt jetzt aber der normalen Mineralölsteuer. Außerdem müssten Picard zufolge zur Erfüllung der Quote wegen der E10-Absatzflaute mehr Biodiesel-Zertifikate hinzugekauft werden, was ebenfalls eine Menge zusätzliches Geld koste.
Biosprit - Klimakiller und Bürgerabzocke
"Jetzt bestätigt ein internes Papier der EU-Kommission, was DIE LINKE schon lange kritisiert: Die Biosprit-Strategie der Bundesregierung ist weder ökologisch noch wirtschaftlich. Merkels E10-Pläne entpuppen sich bei genauerem Hinsehen als Klimakiller und Bürgerabzocke. DIE LINKE fordert die Bundesregierung auf, ihre gescheiterte Biosprit-Beimischungspflicht im Interesse der Allgemeinheit endlich einzumotten", erklärt Eva Bulling-Schröter. Die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und Vorsitzende des Umweltausschusses des Bundestages weiter:
"Die Herstellung von Biodiesel aus Raps, Soja und Palmöl schadet dem Klima mehr als die Bundesregierung bisher zugeben wollte. Der Vorrang des Tanks vor dem Teller zerstört den Regenwald in Brasilien und Indonesien. Diese indirekte Landnutzungsänderung (Indirect Land-Use Change, Iluc) in die CO2-Bilanz von Biosprit mit einzubeziehen, ist eine alte Forderung der LINKEN. Die neuesten EU-Ergebnisse zum Iluc-Faktor sind eine Blamage für die Bundesregierung. Biosprit ist endlich als Klimasünder entlarvt.
Die negative CO2-Bilanz, zu der die Studie kommt, entsteht vor allem durch neu erschlossene Ackerflächen, etwa in Regenwäldern, auf die Landwirte mit ihrem Nahrungsmittelanbau ausweichen müssen, um ihr ursprüngliches Ackerland für Biosprit-Rohstoffe freizumachen. In Europa dürfen per EU-Gesetz keine Rohstoffe von schützenswerten Flächen für Biosprit verwendet werden.
Zwei bis drei Cent mehr pro Liter Benzin stehen seit dem Frühjahr auf der Tagesordnung. Als Grund dafür nennen die Mineralölkonzerne die für sie angeblich zu erwartende Strafzahlung von bis zu 400 Millionen Euro - wegen schleppenden Verkaufs des Biosprits E10 und der deshalb nicht zu erfüllenden Umsatzquote. Alles Abzocke, wie sich jetzt herausstellte: Nach derzeitigem Stand seien keine gravierenden Abgaben für die Konzerne wegen Untererfüllung der Quote zu erwarten, sagte Klaus Picard, Präsident des Mineralölwirtschaftsverbands (MWV).
Das Quotenziel von 6,25 Prozent werde zwar verfehlt, weil E10 von den Verbrauchern schlecht angenommen wird. Die Konzerne hätten Picard zufolge aber andere Möglichkeiten. So könnten verkaufte Biosprit-Mengen aus vergangenen Jahren, mit denen die vorgegebenen Quoten übertroffen wurden, auf das Jahr 2011 angerechnet werden.
"Damit hat sich bestätigt, dass es keinerlei Berechtigung für Preisaufschläge an den Tankstellen gibt und gegeben hat", kritisierte Umweltminister Norbert Röttgen (CDU). Er lobte, dass die Branche alle ihre Möglichkeiten nutzen wolle und nun bestätigt habe, dass die Quote erfüllt werde. Allerdings hätte die Bundesregierung bereits mehrfach deutlich gemacht, dass sie auch dieses Jahr keine Strafzahlungen der Branche erwarte. Es sei daher nicht akzeptabel, dass die Konzerne bereits jetzt angebliche Zahlungen auf den Verbraucher an der Zapfsäule umlegten.
Zitat
Nur Heuchelei
Die Regierung wusste das genauso wie die Konzerne, dass es keine Strafe geben wird. Zur Abzocke beim Tanken haben alle weggeschaut. Der Grund: Ganz einfach, es wird eine Strafzahlung geben, die Kartellbehörde wird eine Strafe verhängen, diese wiederum kassiert der Staat, der Dumme ist mal wieder der Bürger der so geschröpft wird.
Einschreiten des Bundeskartellamts gefordert
Der CSU-Verbraucherexperte Johannes Singhammer forderte das Bundeskartellamt auf, gegen die Mineralölkonzerne "wegen rechtswidriger Preisabsprachen zum Nachteil des Verbrauchers" vorzugehen. Das sagte er dem Onlineportal 'Bild.de'. Trotz der teils saftigen Aufschläge an den Tankstellen sieht das Bundeskartellamt bislang allerdings keinen Grund zum Einschreiten bei der Biosprit-Preispolitik. Man habe keine Hinweise auf Absprachen unter den Mineralölkonzernen, teilte ein Sprecher der Behörde mit.
Dass die Preisgestaltung der Konzerne intransparent sei und Vieles im Dunkeln bleibe, kritisierte ein ADAC-Sprecher: "Der Verbraucher nimmt auch die schwankenden Begründungen zu den Preisaufschlägen mit Verwunderung zur Kenntnis."
Die Mineralölbranche argumentiert aber weiterhin mit den Kosten, die für die Konzerne wegen der Quotenerfüllung anfallen würden. So müsse der in Vorjahren verkaufte Biosprit, der nun für die Quote 2011 herangezogen werde, nachträglich versteuert werden. Biosprit war in der Vergangenheit steuerbegünstigt, unterliegt jetzt aber der normalen Mineralölsteuer. Außerdem müssten Picard zufolge zur Erfüllung der Quote wegen der E10-Absatzflaute mehr Biodiesel-Zertifikate hinzugekauft werden, was ebenfalls eine Menge zusätzliches Geld koste.
Biosprit - Klimakiller und Bürgerabzocke
"Jetzt bestätigt ein internes Papier der EU-Kommission, was DIE LINKE schon lange kritisiert: Die Biosprit-Strategie der Bundesregierung ist weder ökologisch noch wirtschaftlich. Merkels E10-Pläne entpuppen sich bei genauerem Hinsehen als Klimakiller und Bürgerabzocke. DIE LINKE fordert die Bundesregierung auf, ihre gescheiterte Biosprit-Beimischungspflicht im Interesse der Allgemeinheit endlich einzumotten", erklärt Eva Bulling-Schröter. Die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und Vorsitzende des Umweltausschusses des Bundestages weiter:
"Die Herstellung von Biodiesel aus Raps, Soja und Palmöl schadet dem Klima mehr als die Bundesregierung bisher zugeben wollte. Der Vorrang des Tanks vor dem Teller zerstört den Regenwald in Brasilien und Indonesien. Diese indirekte Landnutzungsänderung (Indirect Land-Use Change, Iluc) in die CO2-Bilanz von Biosprit mit einzubeziehen, ist eine alte Forderung der LINKEN. Die neuesten EU-Ergebnisse zum Iluc-Faktor sind eine Blamage für die Bundesregierung. Biosprit ist endlich als Klimasünder entlarvt.
Zitat
Rechnet man demnach die indirekten Klimafolgen bei der Herstellung des aus Raps, Soja oder Palmöl gewonnenen Treibstoffs ein, werden zwischen 4,5 Prozent (Raps) und 11,7 Prozent (Soja) mehr Kohlendioxid ausgestoßen als bei normalem Benzin oder Diesel
Die negative CO2-Bilanz, zu der die Studie kommt, entsteht vor allem durch neu erschlossene Ackerflächen, etwa in Regenwäldern, auf die Landwirte mit ihrem Nahrungsmittelanbau ausweichen müssen, um ihr ursprüngliches Ackerland für Biosprit-Rohstoffe freizumachen. In Europa dürfen per EU-Gesetz keine Rohstoffe von schützenswerten Flächen für Biosprit verwendet werden.
Ösis stoppen die Öko-Plörre E10
Österreich hat die Einführung des umstrittenen Biosprits E10 vorerst auf Eis gelegt. Geplant ist nun der Start erst für Oktober 2012 oder noch später für 2014. Ursprünglich sollte vom neuen Jahr an auch an Österreichs Tankstellen E10 angeboten werden, berichtete der ACE (Auto Club Europa).
Den Angaben des Clubs zufolge ist der E10-Rückzieher des österreichischen Umweltminister Nikolaus Berlakovich (ÖVP) auch auf eine Unterschriftenkampagne des Automobilclubs ARBÖ zurückzuführen. Der hatte unter dem Motto „Tanke Mais um keinen Preis“ eine Unterschriftenaktion gegen E10 in Gang gesetzt. Der ARBÖ befürchtet unter anderem, dass es mit der Einführung von E10 zu einer Verteuerung von Kraftstoffen kommt.
Den Angaben des Clubs zufolge ist der E10-Rückzieher des österreichischen Umweltminister Nikolaus Berlakovich (ÖVP) auch auf eine Unterschriftenkampagne des Automobilclubs ARBÖ zurückzuführen. Der hatte unter dem Motto „Tanke Mais um keinen Preis“ eine Unterschriftenaktion gegen E10 in Gang gesetzt. Der ARBÖ befürchtet unter anderem, dass es mit der Einführung von E10 zu einer Verteuerung von Kraftstoffen kommt.
E10 und kein Ende
Was wurde da gekämpft, um endlich den Biosprit E10 einführen zu können. Wechselseitig machte man Politik, Autoindustrie und Mineralölbranche dafür verantwortlich, weil es nicht schnell genug ging. Nun hat sich der Biokraftstoff halbwegs einen Platz im Markt erarbeitet, da will die Politik ihr Kind am liebsten so schnell wie möglich wieder loswerden. Steigende Preise für Weizen lassen die Teller-Tank-Diskussion neu aufleben und es scheint fast so, als müssten sich die Deutschen künftig entscheiden, ob sie mit dem Auto fahren oder ein Brot essen wollen.
Und das Ganze immer auf dem Rücken der Tankstellenbetreiber. Die, so lautet der Vorwurf, würden sich ja nur am E10 bereichern. Keiner redet mehr davon, dass die E10-Einführung gerade erst Millionen gekostet hat: für Verbraucherinformation, technische Umrüstung an den Tankstellen und die Schulung des Verkaufspersonals.
Einfach mal so aufzuhören mit E10 verursacht aber wieder Kosten. Und wer trägt die? Die Tankstellenbetreiber werden sie wohl kaum schultern können. Also bleibt am Ende der Autofahrer, der das politische Hickhack bezahlen muss.
Hinzu kommt die Frage, wie die Mineralölwirtschaft ohne E10 die ihr von der Politik auferlegte Bio-Quote erfüllen soll. Die müsste dann ebenfalls abgeschafft werden. Sonst finden sich die Strafzahlungen für das Nichterreichen der geforderten Bioanteile am Kraftstoffabsatz als weiterer Kostenblock an der Zapfsäule wieder.
Frank Urbansky
Redakteur Brennstoffspiegel
Und das Ganze immer auf dem Rücken der Tankstellenbetreiber. Die, so lautet der Vorwurf, würden sich ja nur am E10 bereichern. Keiner redet mehr davon, dass die E10-Einführung gerade erst Millionen gekostet hat: für Verbraucherinformation, technische Umrüstung an den Tankstellen und die Schulung des Verkaufspersonals.
Einfach mal so aufzuhören mit E10 verursacht aber wieder Kosten. Und wer trägt die? Die Tankstellenbetreiber werden sie wohl kaum schultern können. Also bleibt am Ende der Autofahrer, der das politische Hickhack bezahlen muss.
Hinzu kommt die Frage, wie die Mineralölwirtschaft ohne E10 die ihr von der Politik auferlegte Bio-Quote erfüllen soll. Die müsste dann ebenfalls abgeschafft werden. Sonst finden sich die Strafzahlungen für das Nichterreichen der geforderten Bioanteile am Kraftstoffabsatz als weiterer Kostenblock an der Zapfsäule wieder.
Frank Urbansky
Redakteur Brennstoffspiegel
Vor dem Energie-Gipfel im Kanzleramt: foodwatch fordert Ende der Biosprit-Subventionierung - 25.000 Protest-Unterschriften an Bundesregierung übersandt
Vor dem Energie-Gipfel im Kanzleramt am morgigen Dienstag hat die Verbraucherorganisation foodwatch ein Ende der Subventionen für den Anbau von Pflanzen zur Spritherstellung gefordert. "Die Regierung Merkel muss im Zuge der Energiewende Schluss damit machen, den ökologisch wie ökonomisch unsinnigen Anbau von Pflanzen für die Biosprit-Produktion auch noch mit Steuergeldern zu fördern - erst recht, weil dieser den Preisanstieg bei Nahrungsmitteln noch verschärft", erklärte foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode.
foodwatch fordert ein Verbot von E10 sowie aller anderen zwangsweisen Biosprit-Beimischungen, für die Energiepflanzen statt Nahrungsmitteln auf den Äckern angebaut werden. Außerdem dürfen für den Anbau von Energiepflanzen keine Flächensubventionen mehr ausgezahlt werden.
Dieser Position schlossen sich auf www.foodwatch.de/aktion-biosprit innerhalb von nur einer Woche knapp 25.000 Bürger an. Ihre Protest-E-Mails schickte foodwatch vor dem Energie-Gipfel an Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Minister für Umwelt, Wirtschaft und Landwirtschaft. foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode: "Biosprit gehört auf die Tagesordnung beim Energie-Gipfel. Die Bundesregierung kann es angesichts von einer Milliarde hungernder Menschen weltweit nicht vertreten, durch die Flächenkonkurrenz auf den Äckern die Preise für Nahrungsmittel noch weiter nach oben zu treiben."
Link:
E-Mail-Aktion vor dem Energie-Gipfel: www.foodwatch.de/aktion-biosprit
Vor dem Energie-Gipfel im Kanzleramt am morgigen Dienstag hat die Verbraucherorganisation foodwatch ein Ende der Subventionen für den Anbau von Pflanzen zur Spritherstellung gefordert. "Die Regierung Merkel muss im Zuge der Energiewende Schluss damit machen, den ökologisch wie ökonomisch unsinnigen Anbau von Pflanzen für die Biosprit-Produktion auch noch mit Steuergeldern zu fördern - erst recht, weil dieser den Preisanstieg bei Nahrungsmitteln noch verschärft", erklärte foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode.
foodwatch fordert ein Verbot von E10 sowie aller anderen zwangsweisen Biosprit-Beimischungen, für die Energiepflanzen statt Nahrungsmitteln auf den Äckern angebaut werden. Außerdem dürfen für den Anbau von Energiepflanzen keine Flächensubventionen mehr ausgezahlt werden.
Dieser Position schlossen sich auf www.foodwatch.de/aktion-biosprit innerhalb von nur einer Woche knapp 25.000 Bürger an. Ihre Protest-E-Mails schickte foodwatch vor dem Energie-Gipfel an Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Minister für Umwelt, Wirtschaft und Landwirtschaft. foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode: "Biosprit gehört auf die Tagesordnung beim Energie-Gipfel. Die Bundesregierung kann es angesichts von einer Milliarde hungernder Menschen weltweit nicht vertreten, durch die Flächenkonkurrenz auf den Äckern die Preise für Nahrungsmittel noch weiter nach oben zu treiben."
Link:
E-Mail-Aktion vor dem Energie-Gipfel: www.foodwatch.de/aktion-biosprit
Neues Gesetz könnte das Aus für Super E10 bedeuten
In der EU wird eine weitreichende Änderung der Vorgaben für Biokraftstoffe erwogen. Künftig sollten auch die negativen Klimafolgen rund um den Anbau der Pflanzen für diese Kraftstoffe berücksichtigt werden, hieß es aus Brüssel. Nach Ansicht von Umweltschützern müsste dies eigentlich das Aus für den umstrittenen Treibstoff E10 bedeuten
In der EU wird eine weitreichende Änderung der Vorgaben für Biokraftstoffe erwogen. Künftig sollten auch die negativen Klimafolgen rund um den Anbau der Pflanzen für diese Kraftstoffe berücksichtigt werden, hieß es aus Brüssel. Nach Ansicht von Umweltschützern müsste dies eigentlich das Aus für den umstrittenen Treibstoff E10 bedeuten

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