GoMoPa Rating schlägt erste Wellen in der Fachpresse
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GoMoPa Rating schlägt erste Wellen in der Fachpresse
Noch nicht auf dem Markt, ja, noch nicht einmal ganz fertig und schon schlägt das neue GoMoPa Rating System bereits in der sogenannten "seriösen Presse" große Wellen.
Die allseits bekannte Renate Daum von Gruner & Jahr ist einmal mehr in Besitz einer unserer Spezial Informationen gekommen. Das ist völlig legitim, aber dumm von einem unserer Premium User. Wie dem auch sei, die Kernaussage dieses Beteiligungsangebot an unsere Premium User war folgendes:
Daraufhin schrieb uns Renate Daum vom Gruner & Jahr Verlag an, über welche wir bereits vor einigen Wochen HIER berichteten, wie folgt an:
Wir beantworteten diese "Anfrage" wie folgt:
Weitere Kommentare erübrigen sich. Werden wir lesen, was Renate Daum von unserem Angebot hält?
Die allseits bekannte Renate Daum von Gruner & Jahr ist einmal mehr in Besitz einer unserer Spezial Informationen gekommen. Das ist völlig legitim, aber dumm von einem unserer Premium User. Wie dem auch sei, die Kernaussage dieses Beteiligungsangebot an unsere Premium User war folgendes:
Zitat
Aufgrund unserer (Anmerkung: GoMoPa) Erfahrungen haben wir in den letzten Jahren ein System entwickelt, dass mathematisch, nach festen Algorithmen und Parametern, die Seriosität eines Unternehmens und des dahinter stehenden Unternehmers, neutral und unbeeinflussbar bewertet - und sodann entsprechend, tabellarisch und verbraucherfreundlich nach einem Ampelsystem „rankt“.
GoMoPa Rating ist mit anderen, anerkannten Systemen und Datenbanken vernet (Geo-Rating, D&B, Creditreform, Lexis-Nexis, Schufa, Google). Ändern sich Parameter dort, ändert sich sofort das Ratingergebnis und Ranking (Tabelle) bei GoMoPa. In die Bewertung fließen Ergebnisse der Überpru?fung der gesetzlichen Voraussetzungen des zu Ratenden ebenso ein, wie ein anzuforderndes polizeiliches Fu?hrungszeugnis ein.
Innerhalb des GoMoPa Ratings zählen in erster Linie nachweisbare Leistungen in der Vergangenheit. Das zu vertreibende Produkt tritt in den Hintergrund. Warum? Weil Fondsinhalte“ nicht bewertet werden mu?ssen und dieses außerordentlich kostenintensiv ist. Die komplizierten Abhandlungen versteht im Endeffekt der eigentliche Verbraucher sowieso nicht. Was beim GoMoPa Rating zählt ist Vita Rahmendaten und die daraus abzuleitende Seriosität. Meldungen und Nachrichten aus der Vergangenheit werden beru?cksichtigt und die Werthaltigkeit gepru?ft.
Sämtliche Faktoren zusammen ergeben den GoMoPa Rating Seriositätsindex von 100 – 10.000. Diese Angabe ergibt die prozentuale Wahrscheinlichkeit eines positiven Geschäftsausgangs mit dem zu bewertenden Anbieter. Beispiel: Rating-Ergebnis 9067 = mit einer Wahrscheinlichkeit von 90,67% werden die Aussagen des Anbieters erfu?llt werden!
Daraufhin schrieb uns Renate Daum vom Gruner & Jahr Verlag an, über welche wir bereits vor einigen Wochen HIER berichteten, wie folgt an:
Zitat
Am 29.11.2010 um 17:54 schrieb Daum, Renate:
Sehr geehrter Herr Maurischat, sehr geehrte Damen und Herren,
Sie unterbreiten derzeit ein Anlageangebot, mit dem sich Anleger an der Finanzierung Ihres geplanten Ratings beteiligen können.
Dazu haben wir einige Fragen:
Sie planen Rating von Anbietern und schreiben, es werde auf dem Markt eine absolute Alleinstellung haben und glauben gar, es werde den Markt revolutionieren. Allerdings gibt es bereits seit Jahren das Scope-Managementrating. Inwieweit unterscheidet sich Ihr Rating davon?
Sie stellen fest, es gebe bei bisherigen Ratings Interessenskonflikte, da die Ratings von den zu Prüfenden bezahlt würden. Dies ist jedoch bei Ratings jeglicher Art häufig der Fall, auch bei Ihnen, da auch bei Ihnen der Großteil des Geldes von den zu Prüfenden kommen soll und zudem Emittenten unter Ihren Teilhabern sogar zu den Finanziers gehören. Welche Emittenten sind das? Weshalb sollen dann die von Ihnen geschilderten Interessenskonflikte bei Ihrer Konstellation nicht auftreten?
Sie fragen, wer die Seriosität von Unternehmen des grauen und Immobilienmarktes besser und glaubhafter beurteilen können solle als Sie. Mögliche Kandidaten wären die etablierten Häuser wie Feri oder Scope. Weshalb halten Sie sich für besser und glaubhafter als solche Unternehmen, nicht zuletzt im Hinblick auf die staatsanwaltlichen Ermittlungen, mit denen Sie zu tun haben?
Sie schildern ein stark quantitativ orientiertes System. Unter den Systemen und Datenbanken, auf die Sie verweisen, ist Google aufgeführt. Wie werden Google-Ergebnisse in das Seriositäts-Rating und –Ranking eingebaut? Beispiel: Über einen bislang als hochseriös eingestuften Anbieter erscheint erstmals ein vernichtender, negativer Eintrag. Wie fließt dies in das Ranking/Rating ein? Sie schreiben, Meldungen und Nachrichten aus der Vergangenheit würden berücksichtigt und die Werthaltigkeit überprüft. Dadurch fließt aber zwangsweise auch ein qualitatives Element in Ihre Wertung oder nicht? Geht der Ansatz, die Werthaltigkeit von Informationen überprüfen zu wollen, auf die Falschinformationen im Fall Wirecard zurück?
Sie schreiben, es zählten in erster Linie nachweisbare Leistungen in der Vergangenheit. Das zu vertreibende Produkt trete in den Hintergrund. Sämtliche Faktoren zusammen ergäben den GoMoPa Rating Seriositätsindex von 100 – 10.000. Diese Angabe ergebe die prozentuale Wahrscheinlichkeit eines positiven Geschäftsausgangs mit dem zu bewertenden Anbieter. Wie kann dies sein, wenn das Fondsobjekt und die Gestaltung des Fonds gar keine Rolle spielt? Wenn etwa ein als sehr seriös bekannter Anbieter einen offensichtlich schlechten Fonds auflegt, ist der Seriositätsindex dennoch hoch.
Welchen Seriositätsindex würde Gomopa bzw. Sie selbst derzeit erreichen?
Warum soll das zu gründende Unternehmen in den Handel des Open Market in Frankfurt einbezogen werden und nicht in ein Börsensegment in den USA, wenn es doch eine Tochter eines US-Unternehmens ist?
Welche anerkannte, halbstaatliche Institution übernimmt die Herstellung der anzufertigenden Software und der Datenbänke?
Welche rechtliche Form hat die angebotene Beteiligung? Handelt es sich um Aktien? (Dies liegt nahe angesichts der Börsenhandelspläne). Wenn ja, wie lautet die Gesamtzahl der Aktien und zu welchem Preis wird ein Stück abgegeben? Stammen alle Papiere aus einer Kapitalerhöhung?
Sie hatten in Ihrer Teilhaberinformation verhältnismäßig hohe Provisionen für Telefonverkäufer eingeplant. Ist dies nach wie vor der Fall?
Sie hatten damals geschrieben, ein Emittent wolle Umsatz machen „und dabei können wir ihm zukünftig aktiv helfen.“ Wie gehen Sie dabei mit unseriösen Kunden um?
Wie gehen Sie mit Neulingen um, die ihr erstes Angebot auf den Markt bringen und für die noch keine Daten aus der Vergangenheit vorliegen?
Angenommen, ein höchst seriöser Anbieter hat Pech und erwischt mit seinen Produkten eine schwierige Marktphase, kümmert sich dann aber vorbildlich um die Überwindung der Krise. Dennoch sind die Ergebnisse natürlich unter Plan. Wie geht Ihr System damit um?
Um eine Antwort bitte ich bis Donnerstag, 2. Dezember 2010, 14 Uhr.
Mit freundlichen Grüßen
Renate Daum
Redakteurin Vorsorge
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G+J Wirtschaftsmedien GmbH & Co. KG
Nibelungenplatz 3
60318 Frankfurt am Main
Telefax +49-69-153097-799
(Sie können diese E-Mail Adresse erst sehen, wenn Sie mindestens Premium-User sind.)
www.guj.de
G+J Wirtschaftsmedien GmbH & Co. KG | Sitz: Hamburg, Amtsgericht Hamburg HRA 92810 |
Komplementärin: G+J Wirtschaftsmedien Beteiligungs GmbH | Sitz: Hamburg, Amtsgericht
Hamburg HRB 70371 | Geschäftsführer: Ingrid M. Haas |
Wir beantworteten diese "Anfrage" wie folgt:
Zitat
Sehr geehrte Frau Daum,
mit Verlaub, Sie müssen tatsächlich naiv sein wenn Sie glauben, dass wir ausgerechnet Ihnen interne Geschäftsabläufe mitteilen werden.
Inwieweit sich ein von uns geplantes Rating von anderen unterscheidet werden Sie spätestens dann sehen, wenn es auf dem Markt ist. Seien Sie versichert, dass unser System weder mit dem Vorgehen Ihres verstorbenen Freundes Heinz Gerlach, noch mit dessen von Ihnen anscheinend tolerierten Praktiken etwas zutun hat.
Alles was Sie derzeit wissen müssen finden Sie in dem Ihnen vorliegenden Dokument.
Mit freundlichen Grüßen
Klaus Maurischat
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Börse-online: Umstrittener Dienst will Seriosität bewerten
Renate Daum, unsere neue Freundin schreibt in einer Meldung vom 09.12.2010:
Quelle: Presseservice
Das Finanzportal Goldman Morgenstern & Partners (Gomopa) sammelt Geld ein, um ein Seriositätsrating für Anbieter auf dem grauen Kapitalmarkt zu lancieren. In einem Schreiben an Premium- User stellt CEO Klaus Maurischat in den Raum, dass kaum jemand die Seriosität besser und glaubhafter beurteilen könne "als wir". Allerdings steht er auf der Liste Beschuldigter in einem Aktienskandal, nachdem Gomopa im Frühjahr eine Falschmeldung zum TecDAX-Unternehmen Wirecard veröffentlicht hatte.
Maurischat skizziert Grundzüge: Das System bewerte neutral und unbeeinflussbar "mathematisch, nach festen Algorithmen und Parametern die Seriosität eines Unternehmens und des dahinterstehenden Unternehmers". Daraus ergebe sich tabellarisch ein Ranking nach dem Ampelsystem.
Meldungen und Nachrichten aus der Vergangenheit würden berücksichtigt und die Werthaltigkeit geprüft. ...
Gomopa-Chef Klaus Maurischat antwortete auf Anfrage, er werde nichts zu internen Geschäftsabläufen mitteilen. RD
Maurischat skizziert Grundzüge: Das System bewerte neutral und unbeeinflussbar "mathematisch, nach festen Algorithmen und Parametern die Seriosität eines Unternehmens und des dahinterstehenden Unternehmers". Daraus ergebe sich tabellarisch ein Ranking nach dem Ampelsystem.
Meldungen und Nachrichten aus der Vergangenheit würden berücksichtigt und die Werthaltigkeit geprüft. ...
Gomopa-Chef Klaus Maurischat antwortete auf Anfrage, er werde nichts zu internen Geschäftsabläufen mitteilen. RD
Quelle: Presseservice
Zitat
(Börse Online): Gomopa-Chef Klaus Maurischat antwortete auf Anfrage, er werde nichts zu internen Geschäftsabläufen mitteilen.
Wenn ich es richtig verstehe sah die Antwort anders aus. Verstehe es nicht so als ob KM grundsätzlich nichts erzählt und nur bei vorbelasteten Leuten wo feststeht das nur kaputtgeschrieben werden soll vorsichtig ist.
Zitat
(Klaus Maurischat): Sehr geehrte Frau Daum,
mit Verlaub, Sie müssen tatsächlich naiv sein wenn Sie glauben, dass wir ausgerechnet Ihnen interne Geschäftsabläufe mitteilen werden.
Gomopa - Wonach der Markt lechzt
Renate Daum gönnt uns abermals eine nette Geschichte bezüglich unseres GoMoPa Ranking's in der Financial Times Deutschland und auf Ihrer Internetpräsenz Graumarktinfo von Börse-online. Sämtliche Blätter kommen aus dem Gruner & Jahr Verlag. Die Plattform Graumarkinfo hat es in fast 5 Jahren ihres Bestehens immerhin zu erbaulichen 1326 Registrierten gebracht - und das bei einer Verlinkung zu sämtlichen großen Seiten der Gruner & Jahr Gruppe. Nun denn ...
Renate Daum, welche zum letztjährig verstorbenen "Anlegerschützer" Heinz Gerlach ein ausgesprochen "nahes Verhältnis" pflegte und diesem bei seinen gößtenteils finanziell nicht ganz unabhängigen Bewertungen stets die Stange hielt mag GoMoPa nicht sonderlich, dafür möge auch ihr neuester Artikel sprechen:
Renate Daum, welche zum letztjährig verstorbenen "Anlegerschützer" Heinz Gerlach ein ausgesprochen "nahes Verhältnis" pflegte und diesem bei seinen gößtenteils finanziell nicht ganz unabhängigen Bewertungen stets die Stange hielt mag GoMoPa nicht sonderlich, dafür möge auch ihr neuester Artikel sprechen:
Zitat
Bei Beteiligungsmodellen haben Anleger die Qual der Wahl: Sind die tollen Prognosen von Anbieter A glaubwürdig? Oder wäre vielleicht B mit den bodenständigeren Erwartungen vertrauenswürdiger? Es gibt zwar jede Menge Ratings und Siegel, wirklich hilfreich sind viele aber nicht.
Man müsse hinter 95 Prozent der Ratings Gefälligkeitsgutachten vermuten, meint gar Klaus Maurischat, Chef des Finanzinformationsdienstes Goldman Morgenstern & Partners (Gomopa) aus New York, in einem Schreiben an Premiumnutzer seines Dienstes. Schmückende und verkaufsfördernde Ratings oder andere Bewertungen würden von den Unternehmungen bezahlt oder gesponsert, erläutert er. Das führe zu Interessenkonflikten. Angeblich mindestens sichere 20 Prozent jährliche Rendite
Gomopa bereite daher ein Angebot vor, „nach dem der Markt förmlich lechzt“: ein Seriositätsrating, das den Markt revolutionieren und auch noch „mindestens sichere 20% jährliche Rendite an die Gründungsmitglieder“ abwerfen soll. Das System bewerte neutral und unbeeinflussbar „mathematisch, nach festen Algorithmen und Parametern die Seriosität eines Unternehmens und des dahinterstehenden Unternehmers“.
Daraus ergebe sich tabellarisch ein Ranking nach dem Ampelsystem. Das Rating münde in einer Zahl zwischen 100 und 10 000. Sie zeige die Wahrscheinlichkeit eines positiven Geschäftsausgangs mit dem zu bewertenden Anbieter an. Bei 9067 würden zum Beispiel zu 90,67 Prozent „die Aussagen des Anbieters erfüllt werden“.
Konzept wirft viele Fragen auf
Beim Rating zählten in erster Linie nachweisbare Leistungen in der Vergangenheit, erläutert Maurischat. Meldungen und Nachrichten würden berücksichtigt und die Werthaltigkeit geprüft. Bei Fondsinhalten sei das nicht nötig. „Die komplizierten Abhandlungen versteht im Endeffekt der eigentliche Verbraucher sowieso nicht“, findet der Gomopa-Chef. Das Rating sei mit anerkannten Systemen und Datenbanken wie der Schufa und Google vernetzt. Änderten sich Parameter dort, schlage sich sofort das Ergebnis und Ranking bei Gomopa nieder.
Das wirft allerdings jede Menge Fragen auf. Wie wird etwa die Werthaltigkeit von Informationen bei Google mit einem solchen Ansatz erfasst? Wie geht das System mit neuen Anbietern um oder mit bislang als seriös bekannten Anbietern, die ein offensichtlich schlechtes Produkt auflegen? Maurischat antwortete auf Anfrage, er werde nichts zu internen Geschäftsabläufen mitteilen.
Dem Schreiben Maurischats an die Nutzer lässt sich zumindest entnehmen, dass die eigentliche Kapitalisierung des zu gründenden Unternehmens am wenig regulierten Open Market der Frankfurter Wertpapierbörse stattfinden soll. Ziel sei es, in den nächsten Jahren drei bis vier Prozent des in Frage kommenden Marktes kostenpflichtig geratet zu haben. Das käme „einer sicheren Rendite von mindestens 20%, ausschließlich für die ersten Teilhaber“ gleich. Anschließend werde man Firmenpapiere nur noch bedingt und ausschließlich über die Börse erwerben können. Eine Beteiligung an diesem neuen Unternehmen sei grundsätzlich ab 10 000 Euro möglich. Hinzu kämen Notargebühren und ein Agio von fünf Prozent. Eine aktive „Beiratfunktion“ sei möglich ab einer Summe von 25 000 Euro. „Aus Zeitgründen erwarten wir Entschlussfreudigkeit“, ergänzt Maurischat.
Unter dem Namen Gomopa-Rating soll das Angebot allerdings nicht an den Start gehen, schreibt Maurischat den Nutzern, sondern über eine US-Tochter. Das wiederum ist sehr gut nachvollziehbar. Denn über Goldmann Morgenstern & Partners selbst gab es in der Vergangenheit auch ziemlich negative Meldungen und Nachrichten. Im Herbst wurde zum Beispiel bekannt, dass sich die Staatsanwaltschaft München für Maurischat und einen Gomopa-Kollegen interessiert, weil der Dienst im Frühjahr falsche Informationen zum TecDAX-Unternehmen Wirecard veröffentlicht hatte und der Aktienkurs abgestürzt war. Bei Gomopa selbst fiele der Seriositätsindex* damit wohl nicht so vorteilhaft aus.
* Ja, liebe Renate Daum, unser Seriositätsindex sähe bei Anwendung unseres Systems nicht besonders gut aus, da geben wir Ihnen selbstverständlich recht, aber was hat dieses mit dem System zutun und welche Art von Fachleuten soll letztendlich beurteilen können, ob ein Emittent betrügerisch arbeitet oder nicht? Journalistinnen, die das Fähnchen stets in den Wind halten und eine direkte Konfrontation scheuen können es genauso wenig, wie Verlage, die sich angeblich für den Verbraucherschutz einsetzen, aber gern die Hand aufhalten wenn dubiose Fondsanbieter Anzeigenaufträge vergeben.
Renate Daum: Störfeuer statt Recherche
Der Gruner+Jahr-Redakteurin Renate Daum (42) aus Frankfurt am Main gehen gegen GoMoPa.net die Argumente aus. Statt zu recherchen - Renate Daum ist die einzige bekannte Journalistin der Wirtschaftspresse, die sich bis heute nicht traute, mit GoMoPa zu telefonieren oder sich mit Verantwortlichen zu treffen - flüchtet sie sich in Störfeuer.
In der NDR-Fernsehsendung ZAPP am 28. März 2012 stilisierte sich Renate Daum gar als Verfolgungsopfer im Internet auf, weil GoMoPa.net ihren Anlegerschutz als Irreführung der Leser entlarvte:
Gruner+Jahr: Der andere Anlegerschutz der Renate Daum
Das Daum-Interview im NDR mussten wir als das benennen, was es ist: eine Verkehrung von Opfer- und Täterrolle. Renate Daum greift immer wieder GoMoPa an, nicht umgekehrt.
Gruner+Jahr: Renate Daum von GoMoPa verleumdet?
Wie reagierte Renate Daum? Mit dem Versuch eines neuen Störfeuers. Diesmal gegen das vor der Markteinführung stehende und von GoMoPa entwickelte Sofort-Seriositäts-Rating von Unternehmern im Internet.
Renate Daum, die eben noch öffentlich im Fernsehen behauptete, sich nicht gegen GoMoPa wehren zu können, schickte GoMoPa am 29. März 2012 zum Rating folgenden Fragenkatalog:
GoMoPa-president Klaus Maurischat antwortete Renate Daum am 30. März 2012:
Ohne nun die geringste Ahnung von dem Seriositätsrating von GoMoPa zu haben veröffentlichte Renate Daum am 12. April 2012 auf Graumarktinfo folgenden Artikel, der in Reinkultur das darstellt, was Renate Daum GoMoPa unterstellt: Falschaussagen, Verzerrung und mögliche Interessenkonflikte.
Unsere Antwort darauf geben wir an dieser Stelle zur Kenntnis:
Die Irreführung der Renate Daum beginnt gleich im ersten Satz: "Ein Rating für Anlageprodukte will der Informationsdienst Goldman Morgenstern & Partners (GoMoPa) aus New York auf den Markt bringen."
Falsch: Die Neuheit des künftigen Ratings besteht ja gerade darin, dass nicht die Anlageprodukte, sondern die Seriosität der Unternehmer, Bauträger und Anbieter von Finanzprodukten überprüft werden sollen.
Scheinbar klug fragt Renate Daum: "Interessant wäre die Antwort auf die Frage, welches Ratingergebnis GoMoPa selbst erzielen würde."
Wieder hat Renate Daum das geplante Rating nicht mal ansatzweise verstanden. GoMoPa.net käme genauso wie Graumarktinfo niemals darin vor, weil beide Portale keine Finanzprodukte verkaufen. Bewertete Unternehmen zahlen für das Rating nichts. Nur, wenn sie mit dem Ergebnis Werbung machen wollten, müssten sie für diese Werbung bezahlen. Wie finanziert sich Graumarktinfo noch mal? Renate Daum im Zapp-Interview: "Wir sind eine ganz normale Internetplattform, eben von BÖRSE ONLINE. Das heißt, es gibt halt Online-Werbung."
Und dann kommt Renate Daum doch noch mit einem konkreten Beispiel einer Falschmeldung auf GoMoPa.net. Es betraf den Aktieneinbruch beim Münchener Bezahldienst Wirecard im Jahre 2010, nachdem GoMoPa.net ein gefälschtes Geständnis abdruckte. Was Renate Daum dabei "vergisst", ist die Tatsache, dass die Falschinformation von einer Clique von inzwischen zum Teil verurteilten Börsenbetrügern stammt, zu denen auch die beiden ehemaligen BÖRSE ONLINE-Ressortchefs Georg Breu und Günter Pollersbeck gehören. Beide sind die Ex-Chefs von Renate Daum.
Wir gingen nun der Frage nach, was von der behaupteten Unabhängigkeit der Renate Daum und ihres Portals Graumarktinfo zu halten ist und kamen zu folgenden Resultaten:

Der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net ist nach BÖRSE ONLINE der zweitgrößte Linkgeber für das Internetportal Graumarktinfo, das vor fünf Jahren als BÖRSE ONLINE-Ableger gegründet wurde und von der Gruner+Jahr-Journalistin Renate Daum verantwortet wird. Doch anstatt sich für die Weiterempfehlung von Lesern zu bedanken, geht Renate Daum auf Distanz zu GoMoPa.net: "Unser Ansatzpunkt ist ein ganz anderer."
Nun, das stimmt sogar: Auf Graumarktinfo können Anleger nachschauen, ob BÖRSE ONLINE schon mal über einen bestimmten Anbieter im Grauen Kapitalmarkt negativ berichtet hat. Graumarktinfo helfe herauszufinden, "ob ein Anbieter schon einmal negativ aufgefallen ist und ob er möglicherweise unseriös ist." GoMoPa.net geht einen Schritt weiter und berichtet als Frühwarnsystem bereits bei ersten Anzeichen über einen möglicherweise unseriösen Anbieter.
Logisch, dass die Anleger zuerst bei GoMoPa.net nachschauen. Zum Vergleich: Die aktuelle GoMoPa.net-Warnliste umfasst 5.225 Einträge, 34 davon in den letzten 24 Stunden. "Die Graue Liste" auf Graumarktinfo enthält 178 Einträge, der letzte stammt vom 12. Dezember 2011.

Nun könnte man annehmen, Früherkennung und Archivüberprüfung könnten sich problemlos ergänzen. Aber statt es nun sportlich zu nehmen, dass ihre zweitgrößte Lesergruppe zuerst bei GoMoPa.net nachliest und erst dann ins Graumarktinfo-Archiv schaut, greift die Gruner+Jahr-Journalistin nun selbst zu einem höchst unseriösen Mittel. Ohne zu erröten, verkündet Renate Daum im ZAPP-Interview vom 28. März 2012 über Graumarktinfo in Abgrenzung zu GoMoPa.net folgende Behauptung: "Und wir haben auch keine Unternehmensberatung im Hintergrund."
Eine freche Lüge oder nur eine peinliche Unwissenheit über den eigenen Brötchengeber?
Die Media Tribune veröffentlichte letztes Jahr über die Sperrminoritätsgesellschafter des Gruner+Jahr Verlages eine so genannte Tetralogie 2011. Darin ist nachzulesen, an welchen Unternehmensberatungen, Maklern, Bauträgern, Banken und Spielkasinos die Jahr-Gesellschafter im Hintergrund alles beteiligt sind.
Hier nur eines von vielen Beispielen (Unterstreichung durch GoMoPa.net):
Alle Beteiligungen fließen in gemeinsamen Holdings zusammen, Zitat aus der Tetralogie der Media Tribune:
GoMoPa.net wollte von der Renate Daum wissen: "Was sagen Sie zu diesem Interessenkonflikt zwischen Ihrem kostenlosen, unabhängigen Anlegerschutzportal und diesem Hintergrund?"
Renate Daum hatte plötzlich ihre ganze Traute verloren. Stand sie für ihre Falschbehauptung eben noch am Mikrofon des NDR, versteckte Sie sich nun ganz plötzlich hinter ihrem Verlag: "Ihre Anfrage habe ich erhalten und an den für die Beantwortung solcher Anfragen zuständigen Mitarbeiter weitergeleitet", ließ sie GoMoPa.net wissen. Aber selbst der Verlag Gruner+Jahr wich einer direkten Antwort aus und beauftragte dafür eine externe Hamburger Werbeagentur, die PubliKom Kommunikationsberatung GmbH.

Deren Gesellschafter Geschäftsführer Joachim Haack teilte GoMoPa.net nun stellvertretend mit: "Es besteht kein Interessenkonflikt. Die Gesellschafter von Gruner+Jahr nehmen generell keinen Einfluss auf die redaktionelle Berichterstattung. Dies gilt auch für Minderheitsgesellschafter.
Es bestehen zudem keine vertraglichen, personellen oder sonstigen Verbindungen von Beteiligungen der Jahr-Gesellschafter zu www.graumarktinfo.de. Sobald auch nur der Anschein eines Interessenkonflikts gesehen werden könnte, wird die Beziehung in der Berichterstattung der G+J Wirtschaftsmedien offengelegt, etwa bei Nachrichten über Bertelsmann."
Und da diese Trennung auch bei GoMoPa.net gegeben ist, wollte GoMoPa.net von Renate Daum wissen: Warum hat BÖRSE ONLINE den Finanznachrichtendienst GoMoPa.net zunächst als Munition gegen Banken gelobt, und warum macht Graumarktinfo nun GoMoPa.net den Vorwurf, dass GoMoPa.net Geld verdienen müsse?
Joachim Haack: "BÖRSE ONLINE hat sich 2006 in der übernächsten Ausgabe nach der Vorstellung der Website gomopa.net ausdrücklich distanziert und dies begründet. Graumarktinfo.de macht Gomopa.net nicht den Vorwurf, dass Gompa.net Geld verdienen müsse. In Medien von G+J wurde vielmehr Kritik an sachlichen Fehlern, verzerrten Darstellungen, der Gefahr von Interessenkonflikten und so weiter geübt."
GoMoPa.net bat Renate Daum, ein Beispiel zu benennen, wo GoMoPa.net sachlich falsch schrieb, verzerrte oder in Interessenkonflikt geriet. Darauf bekam GoMoPa.net weder von ihr noch von Sprecher Joachim Haack ein wirklich schlüssiges Beispiel genannt.
GoMoPa.net ließ nicht locker und wollte wissen: Wenn Renate Daum so etwas auf GoMoPa.net erkannt haben will, warum flüchtete sie sich in die ZAPP-Sendung und stellte sich dort als verfolgte und verleumdete Journalistin im Internet vor, anstatt mit Argumenten oder auch mit Rechtsmitteln eines riesigen Verlages gegen GoMoPa.net vorzugehen?
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Joachim Haack fiel dazu lediglich folgende Antwort ein (offensichtlich hat er das Interview von Renate Daum, bei der jegliche Fakten fehlten, nicht gesehen): "Frau Daum hat sich in ihrem Interview ausführlich dazu geäußert, welche Reaktionen sie erlebt hat. Verzerrte Darstellungen auf gomopa.net können nur Mitarbeiter von Gomopa.net richtigstellen, nicht aber Frau Daum."
Aber das kann sie doch wenigstens auf Graumarktinfo, wo sie als einzige Verantwortliche im Impressum steht. Aber mit der propagierten redaktionellen Unabhängigkeit kann es in der Praxis nicht sehr weit her sein. Auf der Warnliste "Die Graue Liste" von Graumarktinfo taucht zum Beispiel der Genussrechteeinsammler für angebliche Windparks, die Firma Prokon aus Schleswig-Holstein, nicht auf, obwohl die Redaktion von BÖRSE ONLINE seit 2007 mindestens drei Mal negativ über Prokon berichtete. Auch der Schuldnerberater Luzern Finanz GmbH aus Ahlen in NRW, der den Anschein einer Kreditvermittlung erweckt, aber nur gute Ratschläge gegen Nachnahmegebühr bietet, schaffte es nicht in "Die Graue Liste".
Das könnte damit zusammenhängen, dass Luzern Finanz und Prokon im vergangenen Jahr auf Graumarktinfo Werbung schalteten.
GoMoPa.net wollte von der Graumarktinfo-Verantwortlichen wissen: Graumarktinfo bezeichnet sich als Anlegerschutzportal. Werden die wenigen Werbekunden vor Veröffentlichung der Anzeige überprüft? Nach welchen Kriterien?
Joachim Haack: "Anzeigenabteilung und Redaktion sind bei Gruner+ Jahr strikt getrennt. Die Prüfung von Anzeigen erfüllt alle rechtlichen Vorgaben, wie bei anderen großen Verlagen auch."
GoMoPa.net: Wie erklären Sie sich die Panne mit der Werbung für Luzern Finanz, vor der GoMoPa.net warnte (hier nachzulesen)?
Joachim Haack: "Graumarktinfo.de hat keine eigene Anzeigenabteilung und entscheidet daher nicht über die Zulassung oder Nichtzulassung von Werbekunden."
GoMoPa.net: "Dasselbe gilt für die Firma Prokon, die auf Graumarktinfo auftauchte, obwohl die wenigen wirklich existierenden Windparks von Prokon seit Jahren die kalkulierten Energieerträge gar nicht erwirtschaften (hier auf GoMoPa.net nachzulesen)? Überprüft das niemand bei BÖRSE ONLINE oder Graumarktinfo?
Joachim Haack: "Wir sehen keinen Anlass, den Inhalt von Gomopa-Pressemitteilungen routinemäßig zu überprüfen. Wegen der vielen sachlichen Fehler und verzerrten Darstellungen ist der Erkenntnisgewinn bezüglich der jeweiligen Sachthemen gering. Über Prokon wurde in verschiedenen Medien von Gruner+Jahr kritisch berichtet, darunter auch auf www.graumarktinfo.de."
GoMoPa.net: Warum lassen Sie zu, dass Anleger im Vertrauen auf Ihre Unabhängigkeit und Kompetenz in die Irre geführt werden?
Joachim Haack: "Anleger werden nicht in die Irre geführt. Sie vertrauen zu Recht auf unsere Unabhängigkeit und Kompetenz."
GoMoPa.net fragte Renate Daum: "Sie definieren Graumarktinfo als unabhängig. Was meinen Sie damit?"
Wieder antwortete Joachim Haack: "Die Definition folgt der üblichen Definition von journalistischer Unabhängigkeit. Die Redaktion ist unabhängig in der Auswahl und Bewertung ihrer Themen."
GoMoPa.net: In der Presseaussendung vom 22. November 2007 zum Start von Graumarktinfo sprach Jan Honsel, Verlagsleiter BÖRSE ONLINE, von Graumarktinfo.de als "dem bislang einzigen reinen Graumarkt-Portal, das von einem bekannten und seriösen Medium betrieben wird". Was verstehen Sie unter Seriosität?
Joachim Haack: "Die Leser können sich sicher sein, dass redaktionelle Inhalte nach bestem Wissen und Gewissen ohne Beeinflussung durch wirtschaftliche Interessen erstellt werden."
GoMoPa.net: "In Ihren Antworten zu häufig gestellten Fragen sagt Graumarktinfo zusammengefasst folgendes: Es könne sein, dass die Datenbank dem Anleger hilft, es könnte aber auch nicht so sein.
Was waren rückblickend die größten Erfolge in Sachen Anlegerschutz von Graumarktinfo?
Joachim Haack: "Eine Rangliste von Erfolgen wird bei uns nicht erstellt." Nun denn ...
Links zum Thema
Gruner+Jahr zur Einführung Graumarktinfo
Renate Daum über Prokon
Beschwerde über Werbung für Prokon auf Graumarktinfo
Beschwerde über Werbung für Luzern Finanz auf Graumarktinfo
ZAPP vom 28. März 2012
ZAPP-Interview mit Renate Daum
Financial Times Deutschland 18.10.2011 über GoMoPa.net
Graumarktinfo vom 12.4.2012 über GoMoPa.net
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In der NDR-Fernsehsendung ZAPP am 28. März 2012 stilisierte sich Renate Daum gar als Verfolgungsopfer im Internet auf, weil GoMoPa.net ihren Anlegerschutz als Irreführung der Leser entlarvte:
Gruner+Jahr: Der andere Anlegerschutz der Renate Daum
Das Daum-Interview im NDR mussten wir als das benennen, was es ist: eine Verkehrung von Opfer- und Täterrolle. Renate Daum greift immer wieder GoMoPa an, nicht umgekehrt.
Gruner+Jahr: Renate Daum von GoMoPa verleumdet?
Wie reagierte Renate Daum? Mit dem Versuch eines neuen Störfeuers. Diesmal gegen das vor der Markteinführung stehende und von GoMoPa entwickelte Sofort-Seriositäts-Rating von Unternehmern im Internet.
Renate Daum, die eben noch öffentlich im Fernsehen behauptete, sich nicht gegen GoMoPa wehren zu können, schickte GoMoPa am 29. März 2012 zum Rating folgenden Fragenkatalog:
Zitat
Sehr geehrter Herr Maurischat, sehr geehrte Damen und Herren,
Sie unterbreiten derzeit ein Anlageangebot, mit dem sich Anleger an der Finanzierung Ihres geplanten Ratings beteiligen können.
Dazu haben wir einige Fragen:
Sie schreiben, Ihr Algorithmus sei in zweijähriger Entwicklungsarbeit in Kooperation mit etablierten Lieferanten von Wirtschafts-, Media- und Sozialdaten, mehreren Hochschulen sowie unabhängigen Organisationen und Unternehmen aus den Bereichen Wirtschaft, Finanzen und Verbraucherschutz erarbeitet worden. Welche sind das zum Beispiel? In welchen Punkten deckt und unterscheidet es sich von dem Rating, das 2010 vorgestellt wurde?
Sie schreiben, die Unternehmung werde zukünftig am "Open Market" gelistet. Wo ist das Erstlisting geplant?
Sie schreiben: "Softwareentwicklung: Wird durch Hochschule einer bekannten, halbstaatlichen Institution programmiert." Welche ist dies? Bis wann rechnen Sie mit der Fertigstellung?
Sie schreiben: "Neutralität: Wird durch Diplomarbeit an einer deutschen Universität dokumentiert." Wie aber wird die Neutralität sichergestellt? Diese Frage hat in Ihrem Fall besonders hohe Bedeutung, weil die Gomopa GmbH die Beratung von Unternehmen als Geschäftszweck hat. Damit liegt die Frage nach Interessenskonflikten auf der Hand.
Unter dem Stichwort "Prognose:" bilden Sie einen Chart ab, an dem auf der X-Achse Jahre und auf der Y-Achse Rendite aufgetragen sind. Im Chart sind eine rote und eine blaue Linie zu sehen, die sich schneiden. Der Schnittpunkt ist als "Break Even" bezeichnet. Was sollen die rote und die blaue Linie darstellen?
Wie viele Personen werden mit der Erstellung der Ratingsbefasst sein?
Welche Inhalte umfasst die Ausbildung der Berater?
Sie verfolgen nach Ihrer eigenen Darstellung einen quantitativen Ansatz bei der Bewertung, da Sie nach festen Algorithmen und mathematischen Parametern vorgehen wollen. Einen quantitativen Ansatz hat bislang nur das Analysehaus Scope verfolgt. Es hat ihn aber mittlerweile aufgeweicht, es setzt nun auch auf qualitative Kriterien. Wie unterscheidetsich Ihr System vom bisherigen und aktuellen Ansatz von Scope?
Wird die Werthaltigkeit und Güte dereinfließenden Informationen von Ihnen überprüft?
Welches Ergebnis würde Gomopa selbst derzeit bei der "Elektronischen Sofortseriositätsprüfung" erreichen?
Welche rechtliche Form hat die angebotene Beteiligung? Handelt es sich um Aktien? (Dies liegt nahe angesichts der Börsenhandelspläne). Wenn ja, wie lautet die Gesamtzahl der Aktien und zuwelchem Preis wird einStück abgegeben? In welchem Umfang geben Altaktionäre Stücke ab?
In einer Teilhaberinformation waren verhältnismäßig hohe Provisionen für Telefonverkäufer eingeplant. Ist dies nach wie vor der Fall? Wie hoch sind die Provisionen für die Telefonverkäufer?
Wie gehen Sie mit Neulingen um, die ihr erstes Angebot auf den Markt bringen und für die noch keine Daten aus der Vergangenheit vorliegen?
Angenommen, ein höchst seriöser Anbieter hat Pech und erwischt mit seinen Produkten eine schwierige Marktphase, kümmert sich dann aber vorbildlich um die Überwindung der Krise. Dennoch sind die Ergebnissenatürlich unter Plan. Wie geht Ihr System damit um?
Über Gomopa gab es in der Vergangenheit mehrfach kritische Berichte, unter anderem musste Gomopa einräumen, im Fall Wirecard falsche Informationen verbreitet zu haben. Welchen Einfluss hat dies aus Ihrer Sicht auf den Erfolg des Ratings?
Um eine Antwort bitte ich bis Donnerstag, 5. April 2010, 10 Uhr.
Mit freundlichen Grüßen
Renate Daum
Redakteurin
G+J Wirtschaftsmedien AG & Co. KG
Nibelungenplatz 3
60318 Frankfurt
Telefax +49-69-153097-799
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G+J Wirtschaftsmedien AG & Co. KG | Sitz: Hamburg, Amtsgericht Hamburg HRA 92810 |
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persönlich haftende Gesellschafterin: Druck- und Verlagshaus Gruner + Jahr Aktiengesellschaft |
Sitz: Hamburg, Amtsgericht Hamburg HRB 93683 | Vorstand: Dr. Bernd Buchholz (Vors.),
Dr. Torsten-Jörn Klein, Achim Twardy | Vorsitzender des Aufsichtsrats: Dr. Thomas Rabe
GoMoPa-president Klaus Maurischat antwortete Renate Daum am 30. März 2012:
Zitat
Wie bei der Einführung eines jedem neuen Produktes von überregionalem Interesse üblich, werden wir die Fachpresse zu gegebener Zeit zu einer Präsentation im Rahmen einer Pressekonferenz eingeladen. Sodann werden ausführliche Unterlagen, Beispiele und Analysen von Fachleuten zum "GoMoPa Rating" ausgereicht - die Ihren Wissensdurst sicherlich befriedigen und Ihre Fragen beantworten werden.
Wir gehen davon aus, dass das von uns entwickelte Rating im Monat August mit einer Beta Version in den Markt geht. Bis dahin müssen Sie sich leider, wie andere anfragenden Kollegen ebenfalls, gedulden.
Zu Wirecard darf ich Ihnen mitteilen, dass nach unseren Informationen die Ermittlungen gegen unsbereits seit langem eingestellt wurden und ein Verfahren erst gar nicht eröffnet wurde. Es wäre nett von Ihnen, wenn Sie Ihre Leser diesbezüglich unterrichten.
Für Rückfragen erreichen Sie mich meist auch telefonisch über unsere GoMoPa GmbH in Berlin 030-2123366-100.
Mit freundlichen Grüßen
Klaus Maurischat
Ohne nun die geringste Ahnung von dem Seriositätsrating von GoMoPa zu haben veröffentlichte Renate Daum am 12. April 2012 auf Graumarktinfo folgenden Artikel, der in Reinkultur das darstellt, was Renate Daum GoMoPa unterstellt: Falschaussagen, Verzerrung und mögliche Interessenkonflikte.
Zitat
07:00, 12.04.12
Gomopa
Geld für angeblich geniales System
Ein Rating für Anlageprodukte will der Informationsdienst Goldman Morgenstern & Partners (Gomopa) aus New York auf den Markt bringen. Ein Algorithmus bewerte "die Seriosität von Geschäftspartnern nach festen mathematischen Parametern“, heißt es auf der Website. Gomopa-Chef Klaus Maurischat geht davon aus, dass er im August „mit einer Betaversion in den Markt geht".
Investoren biete sich "letztmalig die Chance, in das Projekt einzusteigen", lockt die Website. Geplant seien 20 Prozent Jahresrendite ab dem zweiten Jahr. Vollmundig ist die Rede von einer "Genialität" des entwickelten Systems. Das Rating werde sich "außerordentlich schnell etablieren".
Mehrfach falsche Behauptungen verbreitet
Interessant wäre die Antwort auf die Frage, welches Ratingergebnis Gomopa selbst erzielen würde. Der Dienst fiel unter anderem mehrfach auf, weil er falsche Behauptungen verbreitet oder etwa Sachverhalte verzerrt dargestellt hatte. Bei einem Beispiel stürzte die TecDAX-Aktie Wirecard 2010 nach einer falschen Meldung ab. Die Staatsanwaltschaft München I nahm Ermittlungen auf. Maurischat wies die Vorwürfe von sich. Die Ermittlungen seien nach seinen Informationen seit Langem eingestellt, teilt er nun mit. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft München I erklärt dagegen, sie seien nach wie vor anhängig.
Quelle: Börse Online 16/2012
Unsere Antwort darauf geben wir an dieser Stelle zur Kenntnis:
Die Irreführung der Renate Daum beginnt gleich im ersten Satz: "Ein Rating für Anlageprodukte will der Informationsdienst Goldman Morgenstern & Partners (GoMoPa) aus New York auf den Markt bringen."
Falsch: Die Neuheit des künftigen Ratings besteht ja gerade darin, dass nicht die Anlageprodukte, sondern die Seriosität der Unternehmer, Bauträger und Anbieter von Finanzprodukten überprüft werden sollen.
Scheinbar klug fragt Renate Daum: "Interessant wäre die Antwort auf die Frage, welches Ratingergebnis GoMoPa selbst erzielen würde."
Wieder hat Renate Daum das geplante Rating nicht mal ansatzweise verstanden. GoMoPa.net käme genauso wie Graumarktinfo niemals darin vor, weil beide Portale keine Finanzprodukte verkaufen. Bewertete Unternehmen zahlen für das Rating nichts. Nur, wenn sie mit dem Ergebnis Werbung machen wollten, müssten sie für diese Werbung bezahlen. Wie finanziert sich Graumarktinfo noch mal? Renate Daum im Zapp-Interview: "Wir sind eine ganz normale Internetplattform, eben von BÖRSE ONLINE. Das heißt, es gibt halt Online-Werbung."
Und dann kommt Renate Daum doch noch mit einem konkreten Beispiel einer Falschmeldung auf GoMoPa.net. Es betraf den Aktieneinbruch beim Münchener Bezahldienst Wirecard im Jahre 2010, nachdem GoMoPa.net ein gefälschtes Geständnis abdruckte. Was Renate Daum dabei "vergisst", ist die Tatsache, dass die Falschinformation von einer Clique von inzwischen zum Teil verurteilten Börsenbetrügern stammt, zu denen auch die beiden ehemaligen BÖRSE ONLINE-Ressortchefs Georg Breu und Günter Pollersbeck gehören. Beide sind die Ex-Chefs von Renate Daum.
Wir gingen nun der Frage nach, was von der behaupteten Unabhängigkeit der Renate Daum und ihres Portals Graumarktinfo zu halten ist und kamen zu folgenden Resultaten:

Der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net ist nach BÖRSE ONLINE der zweitgrößte Linkgeber für das Internetportal Graumarktinfo, das vor fünf Jahren als BÖRSE ONLINE-Ableger gegründet wurde und von der Gruner+Jahr-Journalistin Renate Daum verantwortet wird. Doch anstatt sich für die Weiterempfehlung von Lesern zu bedanken, geht Renate Daum auf Distanz zu GoMoPa.net: "Unser Ansatzpunkt ist ein ganz anderer."
Nun, das stimmt sogar: Auf Graumarktinfo können Anleger nachschauen, ob BÖRSE ONLINE schon mal über einen bestimmten Anbieter im Grauen Kapitalmarkt negativ berichtet hat. Graumarktinfo helfe herauszufinden, "ob ein Anbieter schon einmal negativ aufgefallen ist und ob er möglicherweise unseriös ist." GoMoPa.net geht einen Schritt weiter und berichtet als Frühwarnsystem bereits bei ersten Anzeichen über einen möglicherweise unseriösen Anbieter.
Logisch, dass die Anleger zuerst bei GoMoPa.net nachschauen. Zum Vergleich: Die aktuelle GoMoPa.net-Warnliste umfasst 5.225 Einträge, 34 davon in den letzten 24 Stunden. "Die Graue Liste" auf Graumarktinfo enthält 178 Einträge, der letzte stammt vom 12. Dezember 2011.

Nun könnte man annehmen, Früherkennung und Archivüberprüfung könnten sich problemlos ergänzen. Aber statt es nun sportlich zu nehmen, dass ihre zweitgrößte Lesergruppe zuerst bei GoMoPa.net nachliest und erst dann ins Graumarktinfo-Archiv schaut, greift die Gruner+Jahr-Journalistin nun selbst zu einem höchst unseriösen Mittel. Ohne zu erröten, verkündet Renate Daum im ZAPP-Interview vom 28. März 2012 über Graumarktinfo in Abgrenzung zu GoMoPa.net folgende Behauptung: "Und wir haben auch keine Unternehmensberatung im Hintergrund."
Eine freche Lüge oder nur eine peinliche Unwissenheit über den eigenen Brötchengeber?
Die Media Tribune veröffentlichte letztes Jahr über die Sperrminoritätsgesellschafter des Gruner+Jahr Verlages eine so genannte Tetralogie 2011. Darin ist nachzulesen, an welchen Unternehmensberatungen, Maklern, Bauträgern, Banken und Spielkasinos die Jahr-Gesellschafter im Hintergrund alles beteiligt sind.
Hier nur eines von vielen Beispielen (Unterstreichung durch GoMoPa.net):
Zitat
Verlegerenkel John Jahr ist geschäftsführender Gesellschafter des Hamburger Immobilienkonzerns Dahler & Company Group mit Dutzenden von attraktiven Beteiligungen.
Einer seiner Partner ist der Rechtsanwalt Oliver Heine (48), der mit Axel Sven Springer (45) einen anderen Verlegererben im Aufsichtsrat der Axel Springer AG vertritt. Die drei Freunde sind auch Partner in der Unternehmer-Beratung Lange Assets & Consulting GmbH.
Alle Beteiligungen fließen in gemeinsamen Holdings zusammen, Zitat aus der Tetralogie der Media Tribune:
Zitat
Gemeinsame Holdings: Gruner+Jahr verbindet alle vier Stämme
Zudem existieren zahlreiche Holdinggesellschaften, an denen alle vier Stämme beteiligt sind, etwa die Jahr Holding. Den Kern bilden noch immer die Beteiligungen an den Unternehmen von Gruner+Jahr in Deutschland, Frankreich, Polen, Spanien und den USA. Dazu kommen diverse gemeinsame Grundstücksgesellschaften, Vermögensverwaltungen und die Beteiligungen an den Spielbanken in Hamburg, Wiesbaden und Frankfurt.
GoMoPa.net wollte von der Renate Daum wissen: "Was sagen Sie zu diesem Interessenkonflikt zwischen Ihrem kostenlosen, unabhängigen Anlegerschutzportal und diesem Hintergrund?"
Renate Daum hatte plötzlich ihre ganze Traute verloren. Stand sie für ihre Falschbehauptung eben noch am Mikrofon des NDR, versteckte Sie sich nun ganz plötzlich hinter ihrem Verlag: "Ihre Anfrage habe ich erhalten und an den für die Beantwortung solcher Anfragen zuständigen Mitarbeiter weitergeleitet", ließ sie GoMoPa.net wissen. Aber selbst der Verlag Gruner+Jahr wich einer direkten Antwort aus und beauftragte dafür eine externe Hamburger Werbeagentur, die PubliKom Kommunikationsberatung GmbH.

Deren Gesellschafter Geschäftsführer Joachim Haack teilte GoMoPa.net nun stellvertretend mit: "Es besteht kein Interessenkonflikt. Die Gesellschafter von Gruner+Jahr nehmen generell keinen Einfluss auf die redaktionelle Berichterstattung. Dies gilt auch für Minderheitsgesellschafter.
Es bestehen zudem keine vertraglichen, personellen oder sonstigen Verbindungen von Beteiligungen der Jahr-Gesellschafter zu www.graumarktinfo.de. Sobald auch nur der Anschein eines Interessenkonflikts gesehen werden könnte, wird die Beziehung in der Berichterstattung der G+J Wirtschaftsmedien offengelegt, etwa bei Nachrichten über Bertelsmann."
Und da diese Trennung auch bei GoMoPa.net gegeben ist, wollte GoMoPa.net von Renate Daum wissen: Warum hat BÖRSE ONLINE den Finanznachrichtendienst GoMoPa.net zunächst als Munition gegen Banken gelobt, und warum macht Graumarktinfo nun GoMoPa.net den Vorwurf, dass GoMoPa.net Geld verdienen müsse?
Joachim Haack: "BÖRSE ONLINE hat sich 2006 in der übernächsten Ausgabe nach der Vorstellung der Website gomopa.net ausdrücklich distanziert und dies begründet. Graumarktinfo.de macht Gomopa.net nicht den Vorwurf, dass Gompa.net Geld verdienen müsse. In Medien von G+J wurde vielmehr Kritik an sachlichen Fehlern, verzerrten Darstellungen, der Gefahr von Interessenkonflikten und so weiter geübt."
GoMoPa.net bat Renate Daum, ein Beispiel zu benennen, wo GoMoPa.net sachlich falsch schrieb, verzerrte oder in Interessenkonflikt geriet. Darauf bekam GoMoPa.net weder von ihr noch von Sprecher Joachim Haack ein wirklich schlüssiges Beispiel genannt.
GoMoPa.net ließ nicht locker und wollte wissen: Wenn Renate Daum so etwas auf GoMoPa.net erkannt haben will, warum flüchtete sie sich in die ZAPP-Sendung und stellte sich dort als verfolgte und verleumdete Journalistin im Internet vor, anstatt mit Argumenten oder auch mit Rechtsmitteln eines riesigen Verlages gegen GoMoPa.net vorzugehen?
**
Joachim Haack fiel dazu lediglich folgende Antwort ein (offensichtlich hat er das Interview von Renate Daum, bei der jegliche Fakten fehlten, nicht gesehen): "Frau Daum hat sich in ihrem Interview ausführlich dazu geäußert, welche Reaktionen sie erlebt hat. Verzerrte Darstellungen auf gomopa.net können nur Mitarbeiter von Gomopa.net richtigstellen, nicht aber Frau Daum."
Aber das kann sie doch wenigstens auf Graumarktinfo, wo sie als einzige Verantwortliche im Impressum steht. Aber mit der propagierten redaktionellen Unabhängigkeit kann es in der Praxis nicht sehr weit her sein. Auf der Warnliste "Die Graue Liste" von Graumarktinfo taucht zum Beispiel der Genussrechteeinsammler für angebliche Windparks, die Firma Prokon aus Schleswig-Holstein, nicht auf, obwohl die Redaktion von BÖRSE ONLINE seit 2007 mindestens drei Mal negativ über Prokon berichtete. Auch der Schuldnerberater Luzern Finanz GmbH aus Ahlen in NRW, der den Anschein einer Kreditvermittlung erweckt, aber nur gute Ratschläge gegen Nachnahmegebühr bietet, schaffte es nicht in "Die Graue Liste".
Das könnte damit zusammenhängen, dass Luzern Finanz und Prokon im vergangenen Jahr auf Graumarktinfo Werbung schalteten.
GoMoPa.net wollte von der Graumarktinfo-Verantwortlichen wissen: Graumarktinfo bezeichnet sich als Anlegerschutzportal. Werden die wenigen Werbekunden vor Veröffentlichung der Anzeige überprüft? Nach welchen Kriterien?
Joachim Haack: "Anzeigenabteilung und Redaktion sind bei Gruner+ Jahr strikt getrennt. Die Prüfung von Anzeigen erfüllt alle rechtlichen Vorgaben, wie bei anderen großen Verlagen auch."
GoMoPa.net: Wie erklären Sie sich die Panne mit der Werbung für Luzern Finanz, vor der GoMoPa.net warnte (hier nachzulesen)?
Joachim Haack: "Graumarktinfo.de hat keine eigene Anzeigenabteilung und entscheidet daher nicht über die Zulassung oder Nichtzulassung von Werbekunden."
GoMoPa.net: "Dasselbe gilt für die Firma Prokon, die auf Graumarktinfo auftauchte, obwohl die wenigen wirklich existierenden Windparks von Prokon seit Jahren die kalkulierten Energieerträge gar nicht erwirtschaften (hier auf GoMoPa.net nachzulesen)? Überprüft das niemand bei BÖRSE ONLINE oder Graumarktinfo?
Joachim Haack: "Wir sehen keinen Anlass, den Inhalt von Gomopa-Pressemitteilungen routinemäßig zu überprüfen. Wegen der vielen sachlichen Fehler und verzerrten Darstellungen ist der Erkenntnisgewinn bezüglich der jeweiligen Sachthemen gering. Über Prokon wurde in verschiedenen Medien von Gruner+Jahr kritisch berichtet, darunter auch auf www.graumarktinfo.de."
GoMoPa.net: Warum lassen Sie zu, dass Anleger im Vertrauen auf Ihre Unabhängigkeit und Kompetenz in die Irre geführt werden?
Joachim Haack: "Anleger werden nicht in die Irre geführt. Sie vertrauen zu Recht auf unsere Unabhängigkeit und Kompetenz."
GoMoPa.net fragte Renate Daum: "Sie definieren Graumarktinfo als unabhängig. Was meinen Sie damit?"
Wieder antwortete Joachim Haack: "Die Definition folgt der üblichen Definition von journalistischer Unabhängigkeit. Die Redaktion ist unabhängig in der Auswahl und Bewertung ihrer Themen."
GoMoPa.net: In der Presseaussendung vom 22. November 2007 zum Start von Graumarktinfo sprach Jan Honsel, Verlagsleiter BÖRSE ONLINE, von Graumarktinfo.de als "dem bislang einzigen reinen Graumarkt-Portal, das von einem bekannten und seriösen Medium betrieben wird". Was verstehen Sie unter Seriosität?
Joachim Haack: "Die Leser können sich sicher sein, dass redaktionelle Inhalte nach bestem Wissen und Gewissen ohne Beeinflussung durch wirtschaftliche Interessen erstellt werden."
GoMoPa.net: "In Ihren Antworten zu häufig gestellten Fragen sagt Graumarktinfo zusammengefasst folgendes: Es könne sein, dass die Datenbank dem Anleger hilft, es könnte aber auch nicht so sein.
Was waren rückblickend die größten Erfolge in Sachen Anlegerschutz von Graumarktinfo?
Joachim Haack: "Eine Rangliste von Erfolgen wird bei uns nicht erstellt." Nun denn ...
Links zum Thema
Gruner+Jahr zur Einführung Graumarktinfo
Renate Daum über Prokon
Beschwerde über Werbung für Prokon auf Graumarktinfo
Beschwerde über Werbung für Luzern Finanz auf Graumarktinfo
ZAPP vom 28. März 2012
ZAPP-Interview mit Renate Daum
Financial Times Deutschland 18.10.2011 über GoMoPa.net
Graumarktinfo vom 12.4.2012 über GoMoPa.net
Pressemeldungen zum Thema
Gruner+Jahr: Renate Daum von GoMoPa verleumdet?
Gruner+Jahr: Schuss ins Spiegelbild
Gruner+Jahr: Der andere Anlegerschutz der Renate Daum
Gruner+Jahr: Die Manipulationen eines Verlages
EthikBank: Klaus Euler in den Fängen von Gruner+Jahr?
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