Quelle: Die Kataloge sind gedruckt - wer zahlt?
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Quelle: Die Kataloge sind gedruckt - wer zahlt?
Die Zukunft des Versand-Händlers Quelle ist weiter offen.
Nach Informationen der Financial Times Deutschland hat der Antrag auf eine Bürgschaft über 50 Mio. Euro kaum noch Erfolgsaussichten.
Dies sei das Ergebnis einer Sitzung des Interministeriellen Bürgschaftsausschusses von Bund und Ländern gestern Abend gewesen, erfuhr die FTD aus Verhandlungskreisen.
"Das Ausfallrisiko hätte quasi bei 100 Prozent gelegen, die Bürgschaft wäre sofort gezogen worden", hieß es.
Die Hilfe sei nach derzeitigem Stand rechtlich nicht möglich.
Schon am Wochenende hatte der Versandhändler den Druck des neuen Winterkatalogs in Auftrag gegeben - in der Hoffnung, bis spätestens Mittwoch die Zusage über die beantragte Staatsbürgschaft zu erhalten.
Die Zusagen aus Bayern und Sachsen und positive Signale aus Berlin hatten Görg am Freitag bewogen, den Katalogdruck zu starten, obwohl Quelle die dafür nötigen 20 bis 25 Mio. Euro derzeit selber nicht aufbringen kann.
Die Kataloge sind gedruckt - das Risiko tragen die Druckereien.
.
Einen Auftrag erteilen und wissen das man nicht zahlen kann - wie heißt der Paragraph im Strafgesetzbuch dazu?
Nach Informationen der Financial Times Deutschland hat der Antrag auf eine Bürgschaft über 50 Mio. Euro kaum noch Erfolgsaussichten.
Dies sei das Ergebnis einer Sitzung des Interministeriellen Bürgschaftsausschusses von Bund und Ländern gestern Abend gewesen, erfuhr die FTD aus Verhandlungskreisen.
"Das Ausfallrisiko hätte quasi bei 100 Prozent gelegen, die Bürgschaft wäre sofort gezogen worden", hieß es.
Die Hilfe sei nach derzeitigem Stand rechtlich nicht möglich.
Schon am Wochenende hatte der Versandhändler den Druck des neuen Winterkatalogs in Auftrag gegeben - in der Hoffnung, bis spätestens Mittwoch die Zusage über die beantragte Staatsbürgschaft zu erhalten.
Die Zusagen aus Bayern und Sachsen und positive Signale aus Berlin hatten Görg am Freitag bewogen, den Katalogdruck zu starten, obwohl Quelle die dafür nötigen 20 bis 25 Mio. Euro derzeit selber nicht aufbringen kann.
Die Kataloge sind gedruckt - das Risiko tragen die Druckereien.
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Einen Auftrag erteilen und wissen das man nicht zahlen kann - wie heißt der Paragraph im Strafgesetzbuch dazu?
Das insolvente Versandhaus Quelle muss nicht dicht machen.
Der Staat will das Unternehmen am Leben halten und gewährt für den Weiterbetrieb 50 Mio. Euro aus Steuergeldern.
Quelle erhält einen Massekredit. Ein Bürgschaftsausschuss von Bund und Ländern stimmte dem Antrag zu, der Arcandor-Tochter rund 50 Mio. Euro zur Verfügung zu stellen. Für das Geld kommen der Bund sowie die Länder Bayern und Sachsen auf. Das berichteten Nachrichtenagenturen übereinstimmend unter Berufung auf Regierungskreise in Berlin und Bayern.
Nach Angaben wurden an die Bewilligung des Kredits zahlreiche Bedingungen geknüpft. Dazu gehöre unter anderem die Zustimmung der EU-Kommission.
Nach Angaben aus der bayerischen Staatsregierung wird das Land den Kredit mit 21 Mio. Euro absichern, den Rest übernehmen der Bund und Sachsen.
Ein Massekredit ist ein Instrument, um in der Insolvenz den Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten. In der Liste der Gläubiger steht der Kreditgeber in der Regel auf Platz eins. Das bedeutet, dass seine Forderungen vorrangig bedient werden.
Wir natürlich - die Steuerzahler !
.
Der Staat will das Unternehmen am Leben halten und gewährt für den Weiterbetrieb 50 Mio. Euro aus Steuergeldern.
Quelle erhält einen Massekredit. Ein Bürgschaftsausschuss von Bund und Ländern stimmte dem Antrag zu, der Arcandor-Tochter rund 50 Mio. Euro zur Verfügung zu stellen. Für das Geld kommen der Bund sowie die Länder Bayern und Sachsen auf. Das berichteten Nachrichtenagenturen übereinstimmend unter Berufung auf Regierungskreise in Berlin und Bayern.
Nach Angaben wurden an die Bewilligung des Kredits zahlreiche Bedingungen geknüpft. Dazu gehöre unter anderem die Zustimmung der EU-Kommission.
Nach Angaben aus der bayerischen Staatsregierung wird das Land den Kredit mit 21 Mio. Euro absichern, den Rest übernehmen der Bund und Sachsen.
Ein Massekredit ist ein Instrument, um in der Insolvenz den Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten. In der Liste der Gläubiger steht der Kreditgeber in der Regel auf Platz eins. Das bedeutet, dass seine Forderungen vorrangig bedient werden.
Zitat
Die Kataloge sind gedruckt - wer zahlt?
Wir natürlich - die Steuerzahler !
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Das insolvente Versandhaus Quelle steckt in noch größeren Schwierigkeiten als bisher bekannt.
Seit fast drei Wochen muss das Unternehmen bereits ohne eigene finanzielle Mittel auskommen, weil es sein letztes Geld wenige Stunden vor dem Insolvenzantrag Anfang Juni an den Mutterkonzern Arcandor überwiesen hat.
Ein entsprechender Bericht der "Süddeutschen Zeitung" wurde von einem Arcandor-Sprecher bestätigt.
Dem Bericht zufolge ist Quelle auf die Großzügigkeit der Lieferanten angewiesen, die mit ihren Waren und Dienstleistungen in Vorleistung gingen. Auch die Druckerei des Quelle-Katalogs hatte sich am Freitagabend trotz der Risiken entschlossen, vorläufig mit der Auslieferung des neuen Katalogs zu beginnen. Dies geschehe auch im Vertrauen auf den politischen Willen des Freistaats Bayern und der Bundesrepublik, begründete die Druckerei Prinovis ihren Entschluss.
Seit fast drei Wochen muss das Unternehmen bereits ohne eigene finanzielle Mittel auskommen, weil es sein letztes Geld wenige Stunden vor dem Insolvenzantrag Anfang Juni an den Mutterkonzern Arcandor überwiesen hat.
Ein entsprechender Bericht der "Süddeutschen Zeitung" wurde von einem Arcandor-Sprecher bestätigt.
Dem Bericht zufolge ist Quelle auf die Großzügigkeit der Lieferanten angewiesen, die mit ihren Waren und Dienstleistungen in Vorleistung gingen. Auch die Druckerei des Quelle-Katalogs hatte sich am Freitagabend trotz der Risiken entschlossen, vorläufig mit der Auslieferung des neuen Katalogs zu beginnen. Dies geschehe auch im Vertrauen auf den politischen Willen des Freistaats Bayern und der Bundesrepublik, begründete die Druckerei Prinovis ihren Entschluss.
Kaufmännisches Denken setzt endlich ein
Der Druck des neuen Quelle-Katalogs ist gestoppt worden.
Die Druckereien Schlott und Prinovis befürchten, dass sie kein Geld für ihre Arbeit erhalten.
Ein Sprecher von Schlott sagte, Quelle habe die Rechnungen noch nicht beglichen.
Das Versandhaus braucht den Katalog, um sein Herbst-Winter-Geschäft zu sichern. Der Bund sowie die Länder Bayern und Sachsen hatten Quelle eigentlich einen Massekredit über 50 Millionen Euro zugesagt. Nach Angaben des Insolvenz-Verwalters sind die Kreditverträge aber noch nicht fertig.
Der Druck des neuen Quelle-Katalogs ist gestoppt worden.
Die Druckereien Schlott und Prinovis befürchten, dass sie kein Geld für ihre Arbeit erhalten.
Ein Sprecher von Schlott sagte, Quelle habe die Rechnungen noch nicht beglichen.
Das Versandhaus braucht den Katalog, um sein Herbst-Winter-Geschäft zu sichern. Der Bund sowie die Länder Bayern und Sachsen hatten Quelle eigentlich einen Massekredit über 50 Millionen Euro zugesagt. Nach Angaben des Insolvenz-Verwalters sind die Kreditverträge aber noch nicht fertig.
Zitat
(24. Juni 2009) Das insolvente Versandhaus Quelle muss nicht dicht machen. Der Staat will das Unternehmen am Leben halten und gewährt für den Weiterbetrieb 50 Mio. Euro aus Steuergeldern.
Das Traditionsunternehmen Quelle soll geschlossen werden.
Wie der Insolvenzverwalter des Mutterkonzerns Arcandor, Görg, mitteilte, hat sich kein Käufer für Quelle gefunden. Niemand wolle das defizitäre Deutschland-Geschäft übernehmen.
Die etwa 7.000 Mitarbeiter sollen im Laufe des Tages über die Entwicklung informiert werden.
Das Auslandsgeschäft von Quelle sowie weitere Sparten der Versandhandelsgruppe Primondo will der Insolvenzverwalter einzeln verkaufen. Der Mutterkonzern Arcandor war im Juni zahlungsunfähig geworden. Quelle hatte 1927 seinen Geschäftsbetrieb aufgenommen und zählte einst zu den größten Versandhändlern Europas.
Nach dem endgültigen Aus für Quelle haben die Gewerkschaften Bundesregierung und Banken Vorwürfe gemacht.
Ver.di-Vize-Chefin Mönig-Raane sagte, die Liquidation hätte durch schnelleres Handeln verhindert werden können. So hätte Quelle mit einer Staatsbürgschaft geholfen werden können. Mönig-Raane forderte nun Hilfe für die Beschäftigten. Was an Vermittlung und Qualifizierung möglich sei, müsse gemacht werden.
Nach Angaben von Insolvenzverwalter Görg werden viele der rund 10.500 Mitarbeiter schon zum 1. November arbeitslos. Görg sagte, Investoren hätten Quelle nicht einmal genommen, wenn er noch etwas dafür bezahlt hätte.
Pressestimmen:
"Jetzt gehen die Lichter aus", schreibt die SCHWERINER VOLKSZEITUNG.
"Das Hin und Her um staatliche Hilfen und die Finanzierung für den Druck des neuen Katalogs hat Quelle letztlich das Genick gebrochen. Viel wertvolle Zeit, die zur Sanierung des Konzerns notwendig gewesen wäre, wurde verspielt. Der Fall Quelle wird damit zum Lehrstück in Sachen Staatshilfen für Konzerne. Er zeigt, dass eine geordnete Insolvenz nicht in jedem Fall dazu führt, dass überlebensfähige Teile und Bereiche eines ange- schlagenen Unternehmens gerettet werden können".
"Wo sind die Familien, die bei Anbruch der dunklen Jahreszeit mit glänzenden Augen einen Katalog bunter Bilder betrachten?", fragt das WESTFALEN-BLATT aus Bielefeld.
"Vielleicht sind sie gerade 'shoppen', schlendern an vollen Schaufenstern vorbei. Oder sie surfen durch das Internet. Jede Einkaufsform hat ihre Zeit. Kaufhaus und Versandhandel haben ihre guten Jahrzehnte hinter sich. Das Pech der inzwischen insolventen Arcandor AG war, dass sie mit Karstadt und Quelle gleich zwei rückläufige Einzelhandelsformen unter ihrem Dach vereinte".
Die NEUE PRESSE aus Hannover hält fest:
"Wie so oft in den vergangenen Jahren geht ein deutsches Traditionsunternehmen den Bach runter, weil unfähige Manager falsche oder gar keine Entscheidungen fällten. So hat das Quelle-Management – anders als Konkurrent Otto – den Anschluss an das Online-Geschäft verpasst. Anstatt vernünftige Konzepte für die Zukunft zu entwerfen, setzte man einfach auf Größe und fusionierte mit Karstadt/Neckermann. Von den Verantwortlichen ist heute natürlich keiner mehr im Amt. Sie haben sich rechtzeitig und mit großzügigen Abfindungen abgeseilt".
Der MÜNCHNER MERKUR setzt sich mit CSU-Chef Seehofer auseinander, der im Sommer einen 50-Millionen-Euro-Kredit für Quelle präsentierte:
"Nicht dass er mit dem Staatskredit an die Grenze des ordnungspolitisch Vertretbaren ging, ist Ministerpräsident Horst Seehofer anzulasten, sondern dass er es in der effekthascherischen Pose des Retters tat. Als Seehofer im Sommer wie der Heilsbringer mit druckfrischem Quelle-Katalog bei den Beschäftigten in Nürnberg posierte und ihnen eine faire Chance versprach, war allen halbwegs Informierten klar, was eigentlich gemeint war: eine faire Wahl-Chance für die CSU".
Für die Zeitung DIE WELT handelt es sich beim Aus für Quelle um - Zitat -
"ein Drama mit Ansage. Als die Eigentümer um Madeleine Schikkedanz 2004 die Reißleine zogen, war es wohl schon zu spät. Quelle Deutschland erwies sich als Fass ohne Boden, das jetzt keiner mehr haben will. Da ist es leider konsequent, dass ein solches Unternehmen irgendwann abgewickelt wird. Die Möglichkeit des Scheiterns gehört nun einmal zum Geschäft. Es fällt schwer, das zu sagen: Doch die deutsche Handelslandschaft wird nicht viel ärmer werden, wenn es Quelle bald nicht mehr gibt. Der Katalog hat es nicht geschafft, auch im Internetzeitalter unverzichtbar zu sein. Dafür verantwortlich sind die Manager. Darunter leiden müssen vor allem die Mitarbeiter".
Ver.di-Vize-Chefin Mönig-Raane sagte, die Liquidation hätte durch schnelleres Handeln verhindert werden können. So hätte Quelle mit einer Staatsbürgschaft geholfen werden können. Mönig-Raane forderte nun Hilfe für die Beschäftigten. Was an Vermittlung und Qualifizierung möglich sei, müsse gemacht werden.
Nach Angaben von Insolvenzverwalter Görg werden viele der rund 10.500 Mitarbeiter schon zum 1. November arbeitslos. Görg sagte, Investoren hätten Quelle nicht einmal genommen, wenn er noch etwas dafür bezahlt hätte.
Pressestimmen:
"Jetzt gehen die Lichter aus", schreibt die SCHWERINER VOLKSZEITUNG.
"Das Hin und Her um staatliche Hilfen und die Finanzierung für den Druck des neuen Katalogs hat Quelle letztlich das Genick gebrochen. Viel wertvolle Zeit, die zur Sanierung des Konzerns notwendig gewesen wäre, wurde verspielt. Der Fall Quelle wird damit zum Lehrstück in Sachen Staatshilfen für Konzerne. Er zeigt, dass eine geordnete Insolvenz nicht in jedem Fall dazu führt, dass überlebensfähige Teile und Bereiche eines ange- schlagenen Unternehmens gerettet werden können".
"Wo sind die Familien, die bei Anbruch der dunklen Jahreszeit mit glänzenden Augen einen Katalog bunter Bilder betrachten?", fragt das WESTFALEN-BLATT aus Bielefeld.
"Vielleicht sind sie gerade 'shoppen', schlendern an vollen Schaufenstern vorbei. Oder sie surfen durch das Internet. Jede Einkaufsform hat ihre Zeit. Kaufhaus und Versandhandel haben ihre guten Jahrzehnte hinter sich. Das Pech der inzwischen insolventen Arcandor AG war, dass sie mit Karstadt und Quelle gleich zwei rückläufige Einzelhandelsformen unter ihrem Dach vereinte".
Die NEUE PRESSE aus Hannover hält fest:
"Wie so oft in den vergangenen Jahren geht ein deutsches Traditionsunternehmen den Bach runter, weil unfähige Manager falsche oder gar keine Entscheidungen fällten. So hat das Quelle-Management – anders als Konkurrent Otto – den Anschluss an das Online-Geschäft verpasst. Anstatt vernünftige Konzepte für die Zukunft zu entwerfen, setzte man einfach auf Größe und fusionierte mit Karstadt/Neckermann. Von den Verantwortlichen ist heute natürlich keiner mehr im Amt. Sie haben sich rechtzeitig und mit großzügigen Abfindungen abgeseilt".
Der MÜNCHNER MERKUR setzt sich mit CSU-Chef Seehofer auseinander, der im Sommer einen 50-Millionen-Euro-Kredit für Quelle präsentierte:
"Nicht dass er mit dem Staatskredit an die Grenze des ordnungspolitisch Vertretbaren ging, ist Ministerpräsident Horst Seehofer anzulasten, sondern dass er es in der effekthascherischen Pose des Retters tat. Als Seehofer im Sommer wie der Heilsbringer mit druckfrischem Quelle-Katalog bei den Beschäftigten in Nürnberg posierte und ihnen eine faire Chance versprach, war allen halbwegs Informierten klar, was eigentlich gemeint war: eine faire Wahl-Chance für die CSU".
Für die Zeitung DIE WELT handelt es sich beim Aus für Quelle um - Zitat -
"ein Drama mit Ansage. Als die Eigentümer um Madeleine Schikkedanz 2004 die Reißleine zogen, war es wohl schon zu spät. Quelle Deutschland erwies sich als Fass ohne Boden, das jetzt keiner mehr haben will. Da ist es leider konsequent, dass ein solches Unternehmen irgendwann abgewickelt wird. Die Möglichkeit des Scheiterns gehört nun einmal zum Geschäft. Es fällt schwer, das zu sagen: Doch die deutsche Handelslandschaft wird nicht viel ärmer werden, wenn es Quelle bald nicht mehr gibt. Der Katalog hat es nicht geschafft, auch im Internetzeitalter unverzichtbar zu sein. Dafür verantwortlich sind die Manager. Darunter leiden müssen vor allem die Mitarbeiter".
Zur Quelle-Insolvenz und die Auswirkungen auf Bank- und Versicherungskunden derselben, teilt die Verbraucherzentrale Brandenburg mit:
"Viele verunsicherte Kunden der KarstadtQuelle Versicherung AG, der KarstadtQuelle Bank AG und der Quelle Bauspar AG wollen jetzt wissen, ob sich die Insolvenz des Versandhauses Quelle auch auf ihre Bank- und Versicherungsverträge negativ auswirkt.
Für sie gilt: Die Insolvenz trifft sie nur am Rande. Das heißt, geschlossene Verträge sind unverändert wirksam und von beiden Vertragspartnern zu erfüllen.
KarstadtQuelle Versicherung AG (Fürth):
Das Unternehmen gehört bereits seit vielen Jahren zur ERGO Versicherungsgruppe AG, die wiederum bei der Münchener Rückversicherungsgesellschaft AG abgesichert ist. In keiner dieser Gesellschaften gibt es derzeit sichtbare Anzeichen für eine Insolvenz. Bestehende Verträge, etwa Krankenzusatz- oder Kfz-Versicherungen, laufen demnach ohne Auswirkungen fort.
KarstadtQuelle Bank AG (Neu Isenburg):
Das Institut ist nicht von der Insolvenz des Versandhauses betroffen. Die Bank gehört zur Valovis Bank AG und diese ist rechtlich und finanziell vom Arcandor-Konzern, der Quelle-Mutter, unabhängig. Wer also einen Kredit bei der KarstadtQuelle Bank abgeschlossen hat, muss seine Raten wie vereinbart weiter zahlen.
Wurde zur Finanzierung eines Warenkaufs beim Quelle-Versandhaus ein Darlehen bei einem anderen Kreditinstitut aufgenommen, muss der Betrag selbstverständlich auch vertragsgemäß zurückgezahlt werden. Teilt der Insolvenzverwalter dem Kreditnehmer in diesem Zusammenhang eine neue Bankverbindung mit, ist die Rate nur noch auf dieses Konto zu zahlen. Die von der KarstadtQuelle Bank ausgegebenen Kreditkarten können weiter genutzt werden.
Die jüngsten Meldungen der Bank zum Kartenmissbrauch stehen zwar offensichtlich nicht mit der Insolvenz des Versandhauses im Zusammenhang, sollten aber beachtet werden. Ist es zu einem Datenklau gekommen, den die Bank zu verantworten hat, muss das Kreditinstitut dafür im Schadenfall haften. Tagesgeldkonten oder Sparbriefe bei der KarstadtQuelle Bank sind über die gesetzliche und die freiwillige Einlagensicherung geschützt.
Quelle Bauspar AG (Fürth):
Der Gesellschaft ging es nicht zuletzt auch wegen ausbleibender Neukunden wirtschaftlich schlecht. Presseberichten zufolge wurde sie deshalb jüngst von einer Beteiligungsgesellschaft übernommen, die das Unternehmen abwickeln will. Neue Verträge werden demnach wohl nicht mehr abgeschlossen. Alle bestehenden Bausparverträge werden aber forgeführt. In einem Pleitefall wären die Einlagen der Bausparer ebenfalls gesichert. Nur der Anspruch auf das Bauspardarlehen wäre möglicherweise hinfällig."
"Viele verunsicherte Kunden der KarstadtQuelle Versicherung AG, der KarstadtQuelle Bank AG und der Quelle Bauspar AG wollen jetzt wissen, ob sich die Insolvenz des Versandhauses Quelle auch auf ihre Bank- und Versicherungsverträge negativ auswirkt.
Für sie gilt: Die Insolvenz trifft sie nur am Rande. Das heißt, geschlossene Verträge sind unverändert wirksam und von beiden Vertragspartnern zu erfüllen.
KarstadtQuelle Versicherung AG (Fürth):
Das Unternehmen gehört bereits seit vielen Jahren zur ERGO Versicherungsgruppe AG, die wiederum bei der Münchener Rückversicherungsgesellschaft AG abgesichert ist. In keiner dieser Gesellschaften gibt es derzeit sichtbare Anzeichen für eine Insolvenz. Bestehende Verträge, etwa Krankenzusatz- oder Kfz-Versicherungen, laufen demnach ohne Auswirkungen fort.
KarstadtQuelle Bank AG (Neu Isenburg):
Das Institut ist nicht von der Insolvenz des Versandhauses betroffen. Die Bank gehört zur Valovis Bank AG und diese ist rechtlich und finanziell vom Arcandor-Konzern, der Quelle-Mutter, unabhängig. Wer also einen Kredit bei der KarstadtQuelle Bank abgeschlossen hat, muss seine Raten wie vereinbart weiter zahlen.
Wurde zur Finanzierung eines Warenkaufs beim Quelle-Versandhaus ein Darlehen bei einem anderen Kreditinstitut aufgenommen, muss der Betrag selbstverständlich auch vertragsgemäß zurückgezahlt werden. Teilt der Insolvenzverwalter dem Kreditnehmer in diesem Zusammenhang eine neue Bankverbindung mit, ist die Rate nur noch auf dieses Konto zu zahlen. Die von der KarstadtQuelle Bank ausgegebenen Kreditkarten können weiter genutzt werden.
Die jüngsten Meldungen der Bank zum Kartenmissbrauch stehen zwar offensichtlich nicht mit der Insolvenz des Versandhauses im Zusammenhang, sollten aber beachtet werden. Ist es zu einem Datenklau gekommen, den die Bank zu verantworten hat, muss das Kreditinstitut dafür im Schadenfall haften. Tagesgeldkonten oder Sparbriefe bei der KarstadtQuelle Bank sind über die gesetzliche und die freiwillige Einlagensicherung geschützt.
Quelle Bauspar AG (Fürth):
Der Gesellschaft ging es nicht zuletzt auch wegen ausbleibender Neukunden wirtschaftlich schlecht. Presseberichten zufolge wurde sie deshalb jüngst von einer Beteiligungsgesellschaft übernommen, die das Unternehmen abwickeln will. Neue Verträge werden demnach wohl nicht mehr abgeschlossen. Alle bestehenden Bausparverträge werden aber forgeführt. In einem Pleitefall wären die Einlagen der Bausparer ebenfalls gesichert. Nur der Anspruch auf das Bauspardarlehen wäre möglicherweise hinfällig."
Der Quelle-Ausverkauf startet am Sonntag.
Um 06.00 Uhr soll die Internetseite mit Rabatten bis zu 30 Prozent freigeschaltet werden. Bis Weihnachten sollen die Lager nach Angaben des Insolvenzverwalters leer sein.
Erwartet wird der größte Ausverkauf in der bundesdeutschen Geschichte.
Quelle sieht sich für den Ausverkauf des verbliebene Warensortiments gerüstet. IT-Experten hätten die für den Internet-Verkauf genutzten Computersysteme in den vergangenen Tagen extra nachgerüstet, berichtete ein Sprecher des Quelle- Insolvenzverwalters Klaus Hubert Görg.
Man wolle damit verhindern, dass wegen großer Zugriffszahlen auf die ? Quelle Internetseite das System zusammenbricht, sagte er. Mit dem am Sonntag beginnenden Ausverkauf des Warensortiments soll die Konkursmasse erhöht werden.
"Deutschlands größter Ausverkauf“ – so eine Quelle-Mitteilung - ist auf mehrere Wochen angelegt.
Auf das gesamte Sortiment des Herbst- und Winterkatalogs gebe es Rabatte zwischen 10 und 30 Prozent. Einen 30- prozentigen Preisnachlass gebe es auf Damen-, Herren- und Kindermode, Wäsche, Schmuck, Sportkleidung und Schuhe. Möbel und Heimtextilien seien um 20 Prozent, technische Artikel um 10 Prozent verbilligt.
Jeden Tag soll es außerdem ein zusätzliches Sonderangebot geben.
Umtausch ist möglich, Ratenzahlung dagegen nicht mehr – die per Rechnung gelieferte Ware muss in 14 Tagen bezahlt werden. Verbraucherschützer raten, sich als Kunde nur auf die Zahlung per Rechnung und nicht per Vorkasse einzulassen.
(Welt)
Um 06.00 Uhr soll die Internetseite mit Rabatten bis zu 30 Prozent freigeschaltet werden. Bis Weihnachten sollen die Lager nach Angaben des Insolvenzverwalters leer sein.
Erwartet wird der größte Ausverkauf in der bundesdeutschen Geschichte.
Quelle sieht sich für den Ausverkauf des verbliebene Warensortiments gerüstet. IT-Experten hätten die für den Internet-Verkauf genutzten Computersysteme in den vergangenen Tagen extra nachgerüstet, berichtete ein Sprecher des Quelle- Insolvenzverwalters Klaus Hubert Görg.
Man wolle damit verhindern, dass wegen großer Zugriffszahlen auf die ? Quelle Internetseite das System zusammenbricht, sagte er. Mit dem am Sonntag beginnenden Ausverkauf des Warensortiments soll die Konkursmasse erhöht werden.
"Deutschlands größter Ausverkauf“ – so eine Quelle-Mitteilung - ist auf mehrere Wochen angelegt.
Auf das gesamte Sortiment des Herbst- und Winterkatalogs gebe es Rabatte zwischen 10 und 30 Prozent. Einen 30- prozentigen Preisnachlass gebe es auf Damen-, Herren- und Kindermode, Wäsche, Schmuck, Sportkleidung und Schuhe. Möbel und Heimtextilien seien um 20 Prozent, technische Artikel um 10 Prozent verbilligt.
Jeden Tag soll es außerdem ein zusätzliches Sonderangebot geben.
Umtausch ist möglich, Ratenzahlung dagegen nicht mehr – die per Rechnung gelieferte Ware muss in 14 Tagen bezahlt werden. Verbraucherschützer raten, sich als Kunde nur auf die Zahlung per Rechnung und nicht per Vorkasse einzulassen.
(Welt)
Acht Millionen Adressen von Quelle-Kunden sollen verkauft werden.
Datenschützer sind besorgt, aber machtlos. Verhindern können es nur die Kunden - wenn sie widersprechen.
Nicht nur für die Kaufhäuser des in Insolvenz befindlichen Versandhändlers Quelle gibt es Interessenten. Auch seine virtuellen Güter sind Geld wert. Die Datei der Kunden beispielsweise. Acht Millionen Datensätze sind darin enthalten und geben Auskunft darüber, wer sich für welche Waren besonders interessiert.
Thomas Schultz, der Sprecher der Insolvenzverwaltung, bestätigt, dass es verschiedene Angebote für diesen Datenschatz gibt. Namen und einen möglichen Preis wollte er nicht nennen, sagt aber: "Wer in den Versandhandel investieren möchte, hat Interesse daran."
Daten- und Verbraucherschützer dagegen sehen den Deal mit Besorgnis, hätten die Kunden doch nie zugestimmt, an andere weitergereicht zu werden, und würden auch nicht gefragt. Verhindern aber können Datenschützer den Verkauf nicht.
Günther Dorn ist Leiter des Bayerischen Landesamtes für Datenschutzaufsicht und damit zuständig für die Daten von Quelle. Er sagt, es gebe keine rechtliche Möglichkeit, den Verkauf zu verhindern, solange sich der Insolvenzverwalter an das Datenschutzgesetz und das darin stehende "Listenprivileg" halte.
Das besagt, dass Kundendaten nach bestimmten Kriterien zu Listen sortiert und gehandelt werden dürfen. Erlaubt sind demnach Angaben zu Name, Anschrift und Geburtsjahr. Darüber hinaus darf ein weiteres Merkmal hinzugefügt werden. Im Fall Quelle wäre das dann wohl die bevorzugte Warengruppe, wie Unterhaltungselektronik oder Wein beispielsweise.
Das klingt harmlos, doch macht es den Aufsichtsbehörden trotzdem Bauchschmerzen. Immerhin ist ein Fall vergleichbarer Größe bislang nicht bekannt geworden - noch nie wurden in Deutschland so viele Endkunden offiziell verkauft.
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert denn auch, die Daten müssten gelöscht und nicht verscherbelt werden. "Der Insolvenzverwalter muss dafür sorgen, dass Kundendaten nach Abwicklung aller Vertragsbeziehungen gelöscht werden", erklärte Vorstand Gerd Billen.
Alle verweisen auf das Recht der Kunden, die eigenen Daten bei Quelle löschen zu lassen.
Einen entsprechenden ? Musterbrief hat der vzbv auf seine Seite gestellt. Insolvenzverwalter Schultz verspricht, dass man diese Anträge auch noch bearbeiten wolle. "Vor Übergabe werden die Daten noch einmal gescannt", sagte er. Löschwünsche würden dabei berücksichtigt.
Datenschützer sind besorgt, aber machtlos. Verhindern können es nur die Kunden - wenn sie widersprechen.
Nicht nur für die Kaufhäuser des in Insolvenz befindlichen Versandhändlers Quelle gibt es Interessenten. Auch seine virtuellen Güter sind Geld wert. Die Datei der Kunden beispielsweise. Acht Millionen Datensätze sind darin enthalten und geben Auskunft darüber, wer sich für welche Waren besonders interessiert.
Thomas Schultz, der Sprecher der Insolvenzverwaltung, bestätigt, dass es verschiedene Angebote für diesen Datenschatz gibt. Namen und einen möglichen Preis wollte er nicht nennen, sagt aber: "Wer in den Versandhandel investieren möchte, hat Interesse daran."
Daten- und Verbraucherschützer dagegen sehen den Deal mit Besorgnis, hätten die Kunden doch nie zugestimmt, an andere weitergereicht zu werden, und würden auch nicht gefragt. Verhindern aber können Datenschützer den Verkauf nicht.
Günther Dorn ist Leiter des Bayerischen Landesamtes für Datenschutzaufsicht und damit zuständig für die Daten von Quelle. Er sagt, es gebe keine rechtliche Möglichkeit, den Verkauf zu verhindern, solange sich der Insolvenzverwalter an das Datenschutzgesetz und das darin stehende "Listenprivileg" halte.
Das besagt, dass Kundendaten nach bestimmten Kriterien zu Listen sortiert und gehandelt werden dürfen. Erlaubt sind demnach Angaben zu Name, Anschrift und Geburtsjahr. Darüber hinaus darf ein weiteres Merkmal hinzugefügt werden. Im Fall Quelle wäre das dann wohl die bevorzugte Warengruppe, wie Unterhaltungselektronik oder Wein beispielsweise.
Das klingt harmlos, doch macht es den Aufsichtsbehörden trotzdem Bauchschmerzen. Immerhin ist ein Fall vergleichbarer Größe bislang nicht bekannt geworden - noch nie wurden in Deutschland so viele Endkunden offiziell verkauft.
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert denn auch, die Daten müssten gelöscht und nicht verscherbelt werden. "Der Insolvenzverwalter muss dafür sorgen, dass Kundendaten nach Abwicklung aller Vertragsbeziehungen gelöscht werden", erklärte Vorstand Gerd Billen.
Alle verweisen auf das Recht der Kunden, die eigenen Daten bei Quelle löschen zu lassen.
Einen entsprechenden ? Musterbrief hat der vzbv auf seine Seite gestellt. Insolvenzverwalter Schultz verspricht, dass man diese Anträge auch noch bearbeiten wolle. "Vor Übergabe werden die Daten noch einmal gescannt", sagte er. Löschwünsche würden dabei berücksichtigt.
Nach nur einem Monat beendet der insolvente Versandhändler Quelle seinen Ausverkauf von 18 Millionen Artikeln im Internet.
Bereits am 30. November werde der Verkauf auf der Plattform www.quelle.de eingestellt, teilte der Insolvenzverwalter am Donnerstag mit. Damit verlieren weitere 1300 Mitarbeiter in den kommenden Tagen ihre Jobs.
Ein Sprecher begründete das frühe Ende des Internet-Ausverkaufs mit den hohen Kosten, die die Aktion mit sich bringe. "Die Fixkosten für die Infrastruktur sind so hoch, dass wir uns entschlossen haben, quelle.de einzustellen", sagte der Sprecher des Insolvenzverwalters, Thomas Schulz.
Insgesamt hätten seit dem 1. November mehr als eine Million Kunden Waren bestellt.
In den 63 Quelle-Technik-Centern soll der Ausverkauf noch bis Mitte Dezember weitergehen - denn längst haben noch nicht alle Artikel den Besitzer gewechselt. So seien kurzfristig mehrere zehntausend Elektrogeräte erhältlich, nachdem sich die Insolvenzverwaltung mit den Herstellern geeinigt habe.
Zeitweise hatten sich einige Hersteller geweigert, Waren auszuliefern, weil sie befürchteten, letztlich als Gläubiger zu enden. Auch im Internet stünden knapp 10.000 Elektroartikel zur Verfügung, sagte Schulz.
(Agenturen)
Bereits am 30. November werde der Verkauf auf der Plattform www.quelle.de eingestellt, teilte der Insolvenzverwalter am Donnerstag mit. Damit verlieren weitere 1300 Mitarbeiter in den kommenden Tagen ihre Jobs.
Ein Sprecher begründete das frühe Ende des Internet-Ausverkaufs mit den hohen Kosten, die die Aktion mit sich bringe. "Die Fixkosten für die Infrastruktur sind so hoch, dass wir uns entschlossen haben, quelle.de einzustellen", sagte der Sprecher des Insolvenzverwalters, Thomas Schulz.
Insgesamt hätten seit dem 1. November mehr als eine Million Kunden Waren bestellt.
In den 63 Quelle-Technik-Centern soll der Ausverkauf noch bis Mitte Dezember weitergehen - denn längst haben noch nicht alle Artikel den Besitzer gewechselt. So seien kurzfristig mehrere zehntausend Elektrogeräte erhältlich, nachdem sich die Insolvenzverwaltung mit den Herstellern geeinigt habe.
Zeitweise hatten sich einige Hersteller geweigert, Waren auszuliefern, weil sie befürchteten, letztlich als Gläubiger zu enden. Auch im Internet stünden knapp 10.000 Elektroartikel zur Verfügung, sagte Schulz.
(Agenturen)
Der vom Bund, Bayern und Sachsen für das insolvente Versandhaus Quelle gewährte Massekredit in Höhe von 50 Millionen Euro ist zurückgezahlt worden.
Wie das bayerische Wirtschaftsministerium am Dienstag mitteilte, hatten die beiden Freistaaten und der Bund mit dem Kredit die Grundlage für eine Fortführung des Unternehmens in der Insolvenz geschaffen.
Der Bund hatte die Hälfte des Kreditvolumens übernommen, Bayern einen Anteil von 20,5 Millionen Euro und Sachsen weitere 4,5 Millionen Euro.
(Ag)
Wie das bayerische Wirtschaftsministerium am Dienstag mitteilte, hatten die beiden Freistaaten und der Bund mit dem Kredit die Grundlage für eine Fortführung des Unternehmens in der Insolvenz geschaffen.
Der Bund hatte die Hälfte des Kreditvolumens übernommen, Bayern einen Anteil von 20,5 Millionen Euro und Sachsen weitere 4,5 Millionen Euro.
(Ag)

