Wichtige Pressemeldungen (???)
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Eine schöne Meldung. Und doch wieder schlecht. Schließlich müssen wir bei unseren Frauen ja auch für alles und nichts eine Erlaubnis erbetteln. Wir fühlen mit euch - iranische Männer.
Der Rechtsausschuss des iranischen Parlaments hat eine kontroverse Gesetzesinitiative zur Polygamie abgewiesen.
Die Regelung wurde aus dem Entwurf der Regierung gestrichen.
Zeitungen zitierten den Vorsitzenden des Ausschusses, wonach das Gesetz in seiner ursprünglichen Form Familien auseinander gebracht hätte. Die Reform hätte einem verheirateten Mann die Möglichkeit gegeben, ohne Zustimmung seiner Ehefrau ein weiteres Mal zu heiraten.
Nötig gewesen wäre demnach nur die Feststellung eines Gerichts, dass der Mann finanziell in der Lage sei, den Unterhalt für eine Zweitfrau aufzubringen. "Wir betrachteten diesen Artikel als unlogisch und haben ihn entfernt", sagte der Vorsitzende der Zeitung "Etemad".
Gemäss dem im Iran geltenden islamischen Recht kann ein Mann bis zu vier Ehefrauen haben. In der Praxis ist die Vielweiberei in dem Land aber wenig verbreitet und wird insbesondere von vielen Angehörigen der städtischen Mittelschicht abgelehnt.
Ein Regierungssprecher hatte noch vor wenigen Tagen gewarnt, falls der Gesetzentwurf scheitere, werde die Polygamie völlig unkontrolliert praktiziert werden.
Der Rechtsausschuss des iranischen Parlaments hat eine kontroverse Gesetzesinitiative zur Polygamie abgewiesen.
Die Regelung wurde aus dem Entwurf der Regierung gestrichen.
Zeitungen zitierten den Vorsitzenden des Ausschusses, wonach das Gesetz in seiner ursprünglichen Form Familien auseinander gebracht hätte. Die Reform hätte einem verheirateten Mann die Möglichkeit gegeben, ohne Zustimmung seiner Ehefrau ein weiteres Mal zu heiraten.
Nötig gewesen wäre demnach nur die Feststellung eines Gerichts, dass der Mann finanziell in der Lage sei, den Unterhalt für eine Zweitfrau aufzubringen. "Wir betrachteten diesen Artikel als unlogisch und haben ihn entfernt", sagte der Vorsitzende der Zeitung "Etemad".
Gemäss dem im Iran geltenden islamischen Recht kann ein Mann bis zu vier Ehefrauen haben. In der Praxis ist die Vielweiberei in dem Land aber wenig verbreitet und wird insbesondere von vielen Angehörigen der städtischen Mittelschicht abgelehnt.
Ein Regierungssprecher hatte noch vor wenigen Tagen gewarnt, falls der Gesetzentwurf scheitere, werde die Polygamie völlig unkontrolliert praktiziert werden.
Schaun wir mal wie die (richtigen) Geschworenen entscheiden:
Angeklagt wegen bewaffnetem Raubüberfall
Eine ausschließlich weiße Jury wird über das Schicksal des schwarzen Ex- Footballstars O.J. Simpson entscheiden. Das Gericht in Las Vegas wählte neun Frauen und drei Männer aus, keiner von ihnen ist dunkelhäutig, wie die "Los Angeles Times" berichtete.
1995 war Simpson von einer überwiegend schwarzen Jury trotz erdrückender Beweislast vom Vorwurf des Doppelmords an seiner Frau und deren Liebhaber freigesprochen worden.
Angeklagt wegen bewaffnetem Raubüberfall
Eine ausschließlich weiße Jury wird über das Schicksal des schwarzen Ex- Footballstars O.J. Simpson entscheiden. Das Gericht in Las Vegas wählte neun Frauen und drei Männer aus, keiner von ihnen ist dunkelhäutig, wie die "Los Angeles Times" berichtete.
1995 war Simpson von einer überwiegend schwarzen Jury trotz erdrückender Beweislast vom Vorwurf des Doppelmords an seiner Frau und deren Liebhaber freigesprochen worden.
Attraktivität und Wahlerfolg
Schönheitswettbewerb
Die SPD wechselt Kurt Beck (übergewichtig, Mecki-Frisur, 1980er-Jahre-Zweireiher, Doppelkinn und Stoppelbart) gegen Frank Walter Steinmeier und Franz Müntefering aus – und schon steigen die Umfragewerte.
[list]
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In den USA führt lange der gutaussehende Barack Obama die Umfragen zur Präsidentschaftswahl an – bis sein Gegner McCain eine 44jährige ehemalige Teilnehmerin an einem Schönheitswettbewerb nominiert.
[list]
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Und bei der Nationalratswahl in Österreich dürfte die FPÖ mit dem adretten Heinz-Christian Strache den Umfragen zufolge kräftig bei vormaligen Wählern der ÖVP punkten. Ein Effekt, der - so Beobachter - mit einem Karl-Heinz Grasser und einem sehr wenig telegenen Wilhelm Molterer als Spitzenkandidaten möglicherweise nicht in diesem Ausmaß eingetreten wäre.[list]
[/list]Ein Effekt, der - so Beobachter - mit einem Karl-Heinz Grasser statt einem sehr wenig telegenen Wilhelm Molterer als Spitzenkandidaten möglicherweise nicht in diesem Ausmaß eingetreten wäre.
Ähnliches wird für die Landtagswahl in Bayern vermutet, wo sich Horst Seehofer anschickt, das physisch wenig attraktive Spitzenduo Günter Beckstein und Erwin Huber im Falle eines zu schlechten Ergebnisses zu beerben.[list]
[/list]
Dr. Ulrich Rosar: Man kann alles in allem sagen, dass attraktive Politikerinnen und Politiker gegenüber ihren unattraktiven Kollegen einen Vorteil haben. Der Effekt schwankt zwischen verschiedenen Wahlen. Und er schwankt auch ein bisschen danach, ob es Spitzenkandidaten oder nur Wahlkreiskandidaten sind. Aber im Großen und Ganzen kann man sagen, dass politische Wahlen zumindest bis zu einem gewissen Grad auch eine Schönheitskonkurrenz sind.
Zumindest machen einige Parteien sehr große Anstrengungen, ihre Kandidaten möglichst attraktiv erscheinen zu lassen.
Zum Beispiel die SPD, die bei der letzen Bundestagswahl einen extremen Aufwand betrieben hat, um die Kandidaten möglichst optimal zu präsentieren - bis hin zur digitalen Retusche der Fotos ihrer Wahlkreiskandidaten.
Oder denken Sie an die Metamorphose, die Angela Merkel in den letzten 10 - 12 Jahren durchlaufen hat, was ihr Äußeres angeht.
.. na also - geht doch ..
Das war mit Sicherheit auch dem Umstand geschuldet, dass der CDU/CSU (beziehungsweise auch Frau Merkel) bewusst war, dass Wähler eben auch auf das äußere Erscheinungsbild achten.
Fotos: Wikimedia Commons, gov.state.ak.us,US Congress
Quelle: tp
Die SPD wechselt Kurt Beck (übergewichtig, Mecki-Frisur, 1980er-Jahre-Zweireiher, Doppelkinn und Stoppelbart) gegen Frank Walter Steinmeier und Franz Müntefering aus – und schon steigen die Umfragewerte.
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[/list]In den USA führt lange der gutaussehende Barack Obama die Umfragen zur Präsidentschaftswahl an – bis sein Gegner McCain eine 44jährige ehemalige Teilnehmerin an einem Schönheitswettbewerb nominiert.
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[/list]Und bei der Nationalratswahl in Österreich dürfte die FPÖ mit dem adretten Heinz-Christian Strache den Umfragen zufolge kräftig bei vormaligen Wählern der ÖVP punkten. Ein Effekt, der - so Beobachter - mit einem Karl-Heinz Grasser und einem sehr wenig telegenen Wilhelm Molterer als Spitzenkandidaten möglicherweise nicht in diesem Ausmaß eingetreten wäre.[list]
[/list]Ein Effekt, der - so Beobachter - mit einem Karl-Heinz Grasser statt einem sehr wenig telegenen Wilhelm Molterer als Spitzenkandidaten möglicherweise nicht in diesem Ausmaß eingetreten wäre. Ähnliches wird für die Landtagswahl in Bayern vermutet, wo sich Horst Seehofer anschickt, das physisch wenig attraktive Spitzenduo Günter Beckstein und Erwin Huber im Falle eines zu schlechten Ergebnisses zu beerben.[list]
[/list]Dr. Ulrich Rosar: Man kann alles in allem sagen, dass attraktive Politikerinnen und Politiker gegenüber ihren unattraktiven Kollegen einen Vorteil haben. Der Effekt schwankt zwischen verschiedenen Wahlen. Und er schwankt auch ein bisschen danach, ob es Spitzenkandidaten oder nur Wahlkreiskandidaten sind. Aber im Großen und Ganzen kann man sagen, dass politische Wahlen zumindest bis zu einem gewissen Grad auch eine Schönheitskonkurrenz sind.
Zumindest machen einige Parteien sehr große Anstrengungen, ihre Kandidaten möglichst attraktiv erscheinen zu lassen.
Zum Beispiel die SPD, die bei der letzen Bundestagswahl einen extremen Aufwand betrieben hat, um die Kandidaten möglichst optimal zu präsentieren - bis hin zur digitalen Retusche der Fotos ihrer Wahlkreiskandidaten.
Oder denken Sie an die Metamorphose, die Angela Merkel in den letzten 10 - 12 Jahren durchlaufen hat, was ihr Äußeres angeht.
.. na also - geht doch ..
Das war mit Sicherheit auch dem Umstand geschuldet, dass der CDU/CSU (beziehungsweise auch Frau Merkel) bewusst war, dass Wähler eben auch auf das äußere Erscheinungsbild achten.
Fotos: Wikimedia Commons, gov.state.ak.us,US Congress
Quelle: tp
Hätten Sie in dem netten Mann mit der Ziehharmonika einen Steuersünder vermutet? Klarinettenklänge in der Fußgängerzone - denken Sie da an Steuerhinterziehung? Nein?
Sollten Sie aber. Tatsache ist: Straßenmusiker zahlen keine Steuern.
Zumindest ist beim Finanzamt noch keiner vorstellig geworden. Dabei gelten für Fiedler, Dudler und Sänger die gleichen Regeln wie für jeden, der ein Gewerbe ausübt: Liegt das Einkommen über dem Grundfreibetrag von 7664 Euro pro Jahr, muss der Musikant es versteuern.
Doch wer prüft nach, wie viel Akkordeonisten und Panflötisten verdienen?
Niemand.
"Wir haben keine Erfahrung mit Straßenmusikanten, die ihre Einkünfte versteuern wollen", sagt der freundliche Herr vom Finanzamt lediglich. Da könnte auf den Straßen der Stadt ein Vermögen verdient werden, in aller Öffentlichkeit und doch am Fiskus vorbei.
Wer weiß, welche Summen sich im Futter von Gitarrenkoffern verstecken, ohne dass der Staat auch nur einen Cent sieht?
Herr Steinbrück! Es wird Zeit für die Steuerfahndung, auf die Straße zu gehen. Mancher dauerbeschallte Anwohner wird es ihnen danken.
Sollten Sie aber. Tatsache ist: Straßenmusiker zahlen keine Steuern.
Zumindest ist beim Finanzamt noch keiner vorstellig geworden. Dabei gelten für Fiedler, Dudler und Sänger die gleichen Regeln wie für jeden, der ein Gewerbe ausübt: Liegt das Einkommen über dem Grundfreibetrag von 7664 Euro pro Jahr, muss der Musikant es versteuern.
Doch wer prüft nach, wie viel Akkordeonisten und Panflötisten verdienen?
Niemand.
"Wir haben keine Erfahrung mit Straßenmusikanten, die ihre Einkünfte versteuern wollen", sagt der freundliche Herr vom Finanzamt lediglich. Da könnte auf den Straßen der Stadt ein Vermögen verdient werden, in aller Öffentlichkeit und doch am Fiskus vorbei.
Wer weiß, welche Summen sich im Futter von Gitarrenkoffern verstecken, ohne dass der Staat auch nur einen Cent sieht?
Herr Steinbrück! Es wird Zeit für die Steuerfahndung, auf die Straße zu gehen. Mancher dauerbeschallte Anwohner wird es ihnen danken.
Die 19-jährige US-Amerikanerin Jennifer Thornburg hat ihren Namen geändert. Namensänderungen gehören in den USA, anders als hierzulande, beinahe zum Alltag.
Wenn diese Meldung, bei aller amerikanischen Belanglosigkeit, es wert ist hier zu erscheinen, gibt es bestimmt einen Grund.
Die Schülerin trägt offiziell und rechtswirksam den Namen der Internet-Webseite CutoutDissection.com, was in den Vereinigten Staaten erlaubt und nicht von einer Behörden-, Amts-, Durchführungs-Verordnung behindert wird.
Auf dem Führerschein sind nunmehr Cutout als Vor- und Dissection.com als Zuname ausgewiesen.
[list]
[/list]
Mit dem Namenswechsel protestiert Dissection.com gegen Tierversuche an Schulen bzw. das Sezieren von Tieren im Biologie-Unterricht. "Ich habe meinen Namen geändert, um die Aufmerksamkeit für die sechs Mio. Tiere zu erhöhen, die jedes Jahr für das Sezieren getötet werden", so die Schülerin.
Schön .....
Anders als in den USA, wo Namensänderungen weniger streng reglementiert sind, ist die Umbenennung einer Person in eine Webadresse hierzulande nicht möglich. Für Namensänderungen ist das Einwohneramt der Gemeinde zuständig, in der die Person mit Hauptwohnung gemeldet ist und man darf auch nach einer Namensänderung nur einen 'normalen' Namen tragen.
Was ist denn nun in D ein normaler Name? Was Belgien für normal erachtet finden Sie in einem Beitrag vom ? 18.08.2007
Wenn diese Meldung, bei aller amerikanischen Belanglosigkeit, es wert ist hier zu erscheinen, gibt es bestimmt einen Grund.
Die Schülerin trägt offiziell und rechtswirksam den Namen der Internet-Webseite CutoutDissection.com, was in den Vereinigten Staaten erlaubt und nicht von einer Behörden-, Amts-, Durchführungs-Verordnung behindert wird.
Auf dem Führerschein sind nunmehr Cutout als Vor- und Dissection.com als Zuname ausgewiesen.
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Mit dem Namenswechsel protestiert Dissection.com gegen Tierversuche an Schulen bzw. das Sezieren von Tieren im Biologie-Unterricht. "Ich habe meinen Namen geändert, um die Aufmerksamkeit für die sechs Mio. Tiere zu erhöhen, die jedes Jahr für das Sezieren getötet werden", so die Schülerin.
Schön .....
Anders als in den USA, wo Namensänderungen weniger streng reglementiert sind, ist die Umbenennung einer Person in eine Webadresse hierzulande nicht möglich. Für Namensänderungen ist das Einwohneramt der Gemeinde zuständig, in der die Person mit Hauptwohnung gemeldet ist und man darf auch nach einer Namensänderung nur einen 'normalen' Namen tragen.
Was ist denn nun in D ein normaler Name? Was Belgien für normal erachtet finden Sie in einem Beitrag vom ? 18.08.2007
Zum "dümmsten Dieb Englands" haben Medien diesen jungen Mann gekürt.
In Bristol machte er sich über ein Auto her. Wie sich später herausstellen wird: ein verhängnisvoller Autoeinbruch mit einem äußerst dummen Fehler.[list]
[/list]
Dass er in das Auto einer Zivilstreife einbricht, konnte der gute Mann ja nicht wissen. Jedenfalls wollte er an das Navigationsgerät der Gesetzeshüter. Das Auto war allerdings mit einer Überwachungskamera ausgestattet.[list]
[/list]
Die Tatsache, dass ein Gesetzesbrecher bei seiner Tat gefilmt wird, führt im Normalfall nicht zwangsläufig zur Aufklärung des Verbrechens. Im Normalfall. Der Dieb hinterließ in dem Peugeot der Polizei nicht nur seine Spuren, sondern auch seine Identität.
Wie? Durch eine Tätowierung. Der Langfinger präsentierte den Polizisten eine Nahaufnahme seines Halstattoos. Darauf zu lesen waren Nachname und Geburtsdatum.[list]
Fotos: diepresse[/list]Wenige Tage nach seinem Bruch wanderte der bereits vorbestrafte Dieb deshalb ins Gefängnis. Dort kann er jetzt 28 Wochen lang darüber nachdenken, wie klug es ist, seine Identität am Hals zu tragen.
In Bristol machte er sich über ein Auto her. Wie sich später herausstellen wird: ein verhängnisvoller Autoeinbruch mit einem äußerst dummen Fehler.[list]
Dass er in das Auto einer Zivilstreife einbricht, konnte der gute Mann ja nicht wissen. Jedenfalls wollte er an das Navigationsgerät der Gesetzeshüter. Das Auto war allerdings mit einer Überwachungskamera ausgestattet.[list]
Die Tatsache, dass ein Gesetzesbrecher bei seiner Tat gefilmt wird, führt im Normalfall nicht zwangsläufig zur Aufklärung des Verbrechens. Im Normalfall. Der Dieb hinterließ in dem Peugeot der Polizei nicht nur seine Spuren, sondern auch seine Identität.
Wie? Durch eine Tätowierung. Der Langfinger präsentierte den Polizisten eine Nahaufnahme seines Halstattoos. Darauf zu lesen waren Nachname und Geburtsdatum.[list]
Fotos: diepresse[/list]Wenige Tage nach seinem Bruch wanderte der bereits vorbestrafte Dieb deshalb ins Gefängnis. Dort kann er jetzt 28 Wochen lang darüber nachdenken, wie klug es ist, seine Identität am Hals zu tragen.
Zu alt für Striptease?
Der Menschenrechtscode der kanadischen Provinz Ontario verbietet Diskriminierung in der Arbeitswelt aufgrund des Alters eines Arbeitnehmers. Die Kanadierin Kimberlee O. sieht sich als Opfer einer solchen Diskriminierung.
Wegen ihres Alters sei sie entlassen worden, sagt die 44-Jährige und hat Klage vor dem Menschenrechtstribunal Ontarios erhoben. Die Frau arbeitete als Stripperin in einem Etablissement nahe dem Flughafen von Toronto.
Als "exotische Tänzerin" - so nennt Kanada das verschämt - unterhielt sie vier Jahre lang Gäste des New Locomotion Strip Clubs in Mississauga, wie die Mississauga News und der kanadische Rundfunk CBC berichten. Im Sommer war es plötzlich aus.
Wegen des Alters sei ihr gekündigt worden, klagt die blonde Frau, die unter dem Künstlernamen Kristy auftrat.
Der Clubeigentümer habe ihr gesagt, dass er sein Unternehmen "in eine neue Richtung mit jüngeren Mädchen" führen wolle - das sei für sie "Diskriminierung aufgrund des Alters". Sie habe nie Probleme bei der Arbeit gehabt und sei nie getadelt worden. "Brüste und blondes Haar, normalerweise kann man in einem Stripclub mit diesen beiden Dingen nichts falsch machen", wird O. zitiert.
Beim Menschenrechtstribunal ging inzwischen eine zweite Klage gegen den Clubeigentümer ein, wie eine Mitarbeiterin der Behörde bestätigte. Ein Termin für eine Anhörung wurde noch nicht festgesetzt. Das Tribunal wird Neuland beschreiten, ging es doch bislang bei Altersdiskriminierung meist um die Frage, ob der Arbeitnehmer noch in der Lage ist, seinen Job zu verrichten.
[list]
Foto: thedonotpress[/list]Hier sei aber nicht die Frage, ob Kim O. noch tanzen könne, sondern es gehe um ihr Aussehen, ihre Ausstrahlung und darum, ob der Arbeitgeber argumentieren könne, dass Sex-Appeal für diese Arbeit essenziell sei, sagte Professorin Denise Reaume von der Universität Toronto der CBC. Sexuelle Ausstrahlung sei aber schwer zu beurteilen.
Kim O. verlangt 100 000 Dollar Schadenersatz. Bei New Locomotion habe sie monatlich an die 8000 Dollar verdient. Ihr bisheriger Arbeitgeber war für Fragen nicht zu erreichen. Inzwischen hat die Tänzerin einen neuen Club gefunden und erfreut dort Besucher mit ihren "exotischen" Tanzkünsten.
Quelle: G.Braune
Der Menschenrechtscode der kanadischen Provinz Ontario verbietet Diskriminierung in der Arbeitswelt aufgrund des Alters eines Arbeitnehmers. Die Kanadierin Kimberlee O. sieht sich als Opfer einer solchen Diskriminierung.
Wegen ihres Alters sei sie entlassen worden, sagt die 44-Jährige und hat Klage vor dem Menschenrechtstribunal Ontarios erhoben. Die Frau arbeitete als Stripperin in einem Etablissement nahe dem Flughafen von Toronto.
Als "exotische Tänzerin" - so nennt Kanada das verschämt - unterhielt sie vier Jahre lang Gäste des New Locomotion Strip Clubs in Mississauga, wie die Mississauga News und der kanadische Rundfunk CBC berichten. Im Sommer war es plötzlich aus.
Wegen des Alters sei ihr gekündigt worden, klagt die blonde Frau, die unter dem Künstlernamen Kristy auftrat.
Der Clubeigentümer habe ihr gesagt, dass er sein Unternehmen "in eine neue Richtung mit jüngeren Mädchen" führen wolle - das sei für sie "Diskriminierung aufgrund des Alters". Sie habe nie Probleme bei der Arbeit gehabt und sei nie getadelt worden. "Brüste und blondes Haar, normalerweise kann man in einem Stripclub mit diesen beiden Dingen nichts falsch machen", wird O. zitiert.
Beim Menschenrechtstribunal ging inzwischen eine zweite Klage gegen den Clubeigentümer ein, wie eine Mitarbeiterin der Behörde bestätigte. Ein Termin für eine Anhörung wurde noch nicht festgesetzt. Das Tribunal wird Neuland beschreiten, ging es doch bislang bei Altersdiskriminierung meist um die Frage, ob der Arbeitnehmer noch in der Lage ist, seinen Job zu verrichten.
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Foto: thedonotpress[/list]Hier sei aber nicht die Frage, ob Kim O. noch tanzen könne, sondern es gehe um ihr Aussehen, ihre Ausstrahlung und darum, ob der Arbeitgeber argumentieren könne, dass Sex-Appeal für diese Arbeit essenziell sei, sagte Professorin Denise Reaume von der Universität Toronto der CBC. Sexuelle Ausstrahlung sei aber schwer zu beurteilen.
Kim O. verlangt 100 000 Dollar Schadenersatz. Bei New Locomotion habe sie monatlich an die 8000 Dollar verdient. Ihr bisheriger Arbeitgeber war für Fragen nicht zu erreichen. Inzwischen hat die Tänzerin einen neuen Club gefunden und erfreut dort Besucher mit ihren "exotischen" Tanzkünsten.
Quelle: G.Braune
„Es ist vollkommen sinnlos, Obst und Gemüse wegzuschmeißen, nur weil es komisch geformt ist“, sagte Kommissionssprecher Michael Mann in Brüssel.
20 Jahre haben die "Kohlköpfe" gebraucht um obigen Satz abzulassen, Otto Schrebergärtner wusste eh um den geballten Blödsinn und lies sich die schrumpligen Ergebnisse seines Tun's schmecken.
Neben der Gurken-Krümmungsgrad-Vorschrift entfallen ab 1. Juli 2009 auch die Vermarktungsnormen für Zucchini, Möhren, Lauch, Spargel, Aprikosen, Artischocken, Auberginen, Avocados, Bohnen, verschiedene Kohlsorten, Kirschen, Pilze, Knoblauch, ganze Haselnüsse, Walnüsse, Melonen, Zwiebeln, Erbsen, Pflaumen, Sellerie, Spinat und Chicoree.
Aufrechterhalten werden hingegen die Vorschriften für die in Europa umsatzstärksten Obst- und Gemüsesorten: Äpfel, Birnen, Zitrusfrüchte, Kiwis, Erdbeeren, Pfirsiche, Nektarinen, Weintrauben, Salatköpfe, Paprika und Tomaten.
Die Verpackungs-Mafia wird sicherlich Klage erheben - krumme Kisten zu bauen ist aufwändig und unregelmäßig geformte Erbsen einzuwickeln höchst schwierig.
20 Jahre haben die "Kohlköpfe" gebraucht um obigen Satz abzulassen, Otto Schrebergärtner wusste eh um den geballten Blödsinn und lies sich die schrumpligen Ergebnisse seines Tun's schmecken.
Neben der Gurken-Krümmungsgrad-Vorschrift entfallen ab 1. Juli 2009 auch die Vermarktungsnormen für Zucchini, Möhren, Lauch, Spargel, Aprikosen, Artischocken, Auberginen, Avocados, Bohnen, verschiedene Kohlsorten, Kirschen, Pilze, Knoblauch, ganze Haselnüsse, Walnüsse, Melonen, Zwiebeln, Erbsen, Pflaumen, Sellerie, Spinat und Chicoree.
Aufrechterhalten werden hingegen die Vorschriften für die in Europa umsatzstärksten Obst- und Gemüsesorten: Äpfel, Birnen, Zitrusfrüchte, Kiwis, Erdbeeren, Pfirsiche, Nektarinen, Weintrauben, Salatköpfe, Paprika und Tomaten.
Die Verpackungs-Mafia wird sicherlich Klage erheben - krumme Kisten zu bauen ist aufwändig und unregelmäßig geformte Erbsen einzuwickeln höchst schwierig.
Nicht alles, was man einmal vergessen hat, geht auch im Hirn verloren. Nicht benötigte Strukturen werden zeitweise einfach abgeschaltet - um bei Bedarf wieder darauf zugreifen zu können.
"Skifahren verlernt man nicht". Dass dieser Spruch wahr ist, haben Forscher des Max-Planck-Institut für Neurobiologie in Martinsried bei München anhand von Hirnstrukturen bewiesen. Demnach sind Fortsätze der Nervenzellen im Gehirn verantwortlich für das Phänomen, dass das Wiedererlernen von Vergessenem deutlich einfacher ist, als etwas ganz neu zu lernen. Sie veröffentlichten ihre Studie im britischen Fachjournal "Nature".
Die Wissenschaftler haben herausgefunden, dass diese Fortsätze anders als bisher angenommen nicht alle wieder abgebaut werden, wenn sie nicht mehr gebraucht werden. Stattdessen wird häufig nur die Kontaktstelle inaktiviert und so die Informationsübertragung unterbrochen.
"Da eine einmal gemachte Erfahrung vielleicht später noch einmal gebraucht wird, scheint das Gehirn ein paar Fortsätze sozusagen "auf Vorrat" zu behalten", sagte Studienleiter Mark Hübener. So werde das spätere Wiedererlernen erleichtert. Deshalb stehen Skifahrer auch nach jahrelanger Pause nach nur kurzer Übungszeit wieder sicher auf den Brettern.
Oder, mit anderen Worten, auch ein längerer Zwangsaufenthalt in entsprechenden Einrichtungen lässt niemanden vom Saulus zum Paulus werden. Kaum wieder in der Öffentlichkeit, werden sofort die "Fortsätze" aktiviert.
Den Beweis dieser hervorragenden Fähigkeiten unseres Gehirns können Sie
hier nachlesen ? Crystal International Consultants - Manfred Gläser
Aber bitte, meine Damen und Herren, aktivieren Sie jetzt nicht Ihre mehr oder minder erfolgreichen Jugendsünden ....
"Skifahren verlernt man nicht". Dass dieser Spruch wahr ist, haben Forscher des Max-Planck-Institut für Neurobiologie in Martinsried bei München anhand von Hirnstrukturen bewiesen. Demnach sind Fortsätze der Nervenzellen im Gehirn verantwortlich für das Phänomen, dass das Wiedererlernen von Vergessenem deutlich einfacher ist, als etwas ganz neu zu lernen. Sie veröffentlichten ihre Studie im britischen Fachjournal "Nature".
Die Wissenschaftler haben herausgefunden, dass diese Fortsätze anders als bisher angenommen nicht alle wieder abgebaut werden, wenn sie nicht mehr gebraucht werden. Stattdessen wird häufig nur die Kontaktstelle inaktiviert und so die Informationsübertragung unterbrochen.
"Da eine einmal gemachte Erfahrung vielleicht später noch einmal gebraucht wird, scheint das Gehirn ein paar Fortsätze sozusagen "auf Vorrat" zu behalten", sagte Studienleiter Mark Hübener. So werde das spätere Wiedererlernen erleichtert. Deshalb stehen Skifahrer auch nach jahrelanger Pause nach nur kurzer Übungszeit wieder sicher auf den Brettern.
Oder, mit anderen Worten, auch ein längerer Zwangsaufenthalt in entsprechenden Einrichtungen lässt niemanden vom Saulus zum Paulus werden. Kaum wieder in der Öffentlichkeit, werden sofort die "Fortsätze" aktiviert.
Den Beweis dieser hervorragenden Fähigkeiten unseres Gehirns können Sie
hier nachlesen ? Crystal International Consultants - Manfred Gläser
Aber bitte, meine Damen und Herren, aktivieren Sie jetzt nicht Ihre mehr oder minder erfolgreichen Jugendsünden ....
Flugzeug-Terroristen bekommen eine neue Waffe an die Hand.
Schlimm war das früher als Fluggast. Die Angst flog mit: Würde ein Verrückter die Piloten mit vorgehaltener Nagelschere nach Mogadischu umleiten? Würde ein Terrortrupp mit Pinzetten die Tragflächen verbiegen? Würden Islamisten auf der Bordtoilette aus 101 Millilitern Mundspülung, Deospray und Apfelschorle eine Bombe bauen?
Wie gut, dass seit dem 11. September besonnene Kräfte ans Werk gingen. Über den Wolken muss die Sicherheit grenzenlos sein, lautete die Maxime, nach der sie Regeln entwarfen, die brave Menschen wieder entspannt fliegen lassen.
Jetzt aber lässt eine Pressemitteilung der Airline Condor die Alarmglocken klingen.
Zur Weihnachtszeit darf jeder Passagier kostenlos einen Christbaum von maximal einem Meter Länge mitnehmen. Um Himmels Willen! Was als freundliche Geste zur besinnlichen Zeit gemeint ist, öffnet in Wahrheit die Schlünde der Hölle.
Schon die gewöhnliche Einmetertanne wiegt zwei Kilo und hat einen durchschnittlichen Flüssigkeitsanteil von 40 Prozent. Eine Fichte wiegt glatt das Doppelte. Resultat: Bis zu 1600 Milliliter explosives Material, ohne schützende Plastikbeutel. Hinzu kommen spitze Nadeln (Reifen, Sitze, Atemmasken) und Kugeln (muss man das erklären?). Die größte Gefahr aber ist der Baumabwurf! Dabei warnen schwedische Fernsehspots seit Jahren vor den Gefahren umherfliegender Weihnachtsbäume.
Und weil bald auch kein Bush mehr vor den Bäumen schützt, kann nur der letzte Kämpfer gegen den Terror helfen: Herr Schäuble, das ist doch echt zum Schießen!
Schlimm war das früher als Fluggast. Die Angst flog mit: Würde ein Verrückter die Piloten mit vorgehaltener Nagelschere nach Mogadischu umleiten? Würde ein Terrortrupp mit Pinzetten die Tragflächen verbiegen? Würden Islamisten auf der Bordtoilette aus 101 Millilitern Mundspülung, Deospray und Apfelschorle eine Bombe bauen?
Wie gut, dass seit dem 11. September besonnene Kräfte ans Werk gingen. Über den Wolken muss die Sicherheit grenzenlos sein, lautete die Maxime, nach der sie Regeln entwarfen, die brave Menschen wieder entspannt fliegen lassen.
Jetzt aber lässt eine Pressemitteilung der Airline Condor die Alarmglocken klingen.
Zur Weihnachtszeit darf jeder Passagier kostenlos einen Christbaum von maximal einem Meter Länge mitnehmen. Um Himmels Willen! Was als freundliche Geste zur besinnlichen Zeit gemeint ist, öffnet in Wahrheit die Schlünde der Hölle.
Schon die gewöhnliche Einmetertanne wiegt zwei Kilo und hat einen durchschnittlichen Flüssigkeitsanteil von 40 Prozent. Eine Fichte wiegt glatt das Doppelte. Resultat: Bis zu 1600 Milliliter explosives Material, ohne schützende Plastikbeutel. Hinzu kommen spitze Nadeln (Reifen, Sitze, Atemmasken) und Kugeln (muss man das erklären?). Die größte Gefahr aber ist der Baumabwurf! Dabei warnen schwedische Fernsehspots seit Jahren vor den Gefahren umherfliegender Weihnachtsbäume.
Und weil bald auch kein Bush mehr vor den Bäumen schützt, kann nur der letzte Kämpfer gegen den Terror helfen: Herr Schäuble, das ist doch echt zum Schießen!
Jagt sie zum Teufel - die unsäglichen Mitglieder der EU-Kommission
Die deutschen Bäcker kämpfen für ihr würzig gesalzenes Brot.
Die EU-Kommission wolle bis zum 19. Januar 2009 Nährwertprofile als Richtschnur für gesunde Lebensmittel vorgeben und damit unter anderem den in Deutschland üblichen Salzanteil im Brot auf 1 Prozent halbieren, kritisierten Branchenverbände am Dienstag in Berlin.
"Es ist überhaupt nicht einzusehen, warum ausgerechnet beim Brot der wichtige Geschmacksfaktor Salz reduziert (...) werden soll", monierte Peter Becker, der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks.
Nach Angaben von Hauptgeschäftsführer Eberhard Groebel werden höhere Salzanteile am Brot als 1 Prozent künftig zwar nicht zu Verkaufsverboten führen, wohl aber zu bedingten Werbeverboten: "Kein Bäcker kann dann noch bei den vom deutschen Verbraucher gewünschten Salzanteil damit werben, dass der Verzehr des Brotes die Gesundheit oder die Verdauung fördert."
Der EU-Dachverband der Bäcker CEBP will deshalb im Frühjahr alle Kandidaten für das 2009 zu wählende Europaparlament fragen, ob man es dort nicht zu weit treibt mit der Bürokratie und einer "künstlichen Vereinheitlichung des Geschmacks" in Europa. Gleichzeitig wollen die deutschen Bäcker ihren Kunden dann zum Vergleich Proben mit und fast ohne Salz hinhalten.
Die deutschen Bäcker kämpfen für ihr würzig gesalzenes Brot.
Die EU-Kommission wolle bis zum 19. Januar 2009 Nährwertprofile als Richtschnur für gesunde Lebensmittel vorgeben und damit unter anderem den in Deutschland üblichen Salzanteil im Brot auf 1 Prozent halbieren, kritisierten Branchenverbände am Dienstag in Berlin.
"Es ist überhaupt nicht einzusehen, warum ausgerechnet beim Brot der wichtige Geschmacksfaktor Salz reduziert (...) werden soll", monierte Peter Becker, der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks.
Nach Angaben von Hauptgeschäftsführer Eberhard Groebel werden höhere Salzanteile am Brot als 1 Prozent künftig zwar nicht zu Verkaufsverboten führen, wohl aber zu bedingten Werbeverboten: "Kein Bäcker kann dann noch bei den vom deutschen Verbraucher gewünschten Salzanteil damit werben, dass der Verzehr des Brotes die Gesundheit oder die Verdauung fördert."
Der EU-Dachverband der Bäcker CEBP will deshalb im Frühjahr alle Kandidaten für das 2009 zu wählende Europaparlament fragen, ob man es dort nicht zu weit treibt mit der Bürokratie und einer "künstlichen Vereinheitlichung des Geschmacks" in Europa. Gleichzeitig wollen die deutschen Bäcker ihren Kunden dann zum Vergleich Proben mit und fast ohne Salz hinhalten.
Peter Wilhelm
inaktiv
Sie sprechen mir aus der Seele...
Und dabei geht es nicht nur um den Salzgehalt von Broten...
-----
Vor einigen Wochen, als es z. B. darum ging, die diversen Rettungspakete für die Banken in den verschiedenen Ländern zu schnüren (ob sinnvoll oder nicht, lassen wir an dieser Stelle offen), ging die gesamte EU-Kommission auf Tauchstation!
Erst nach Abschluss und nach Tagen streckte sie (die EU-Kommission!) ihren Kopf wieder unter dem Stein hervor, unter den sie zuvor gekrochen war und teilte zaghaft mit, daß man das wohl genehmigen werde...
Inzwischen wird man wieder etwas lauter.
So stört sich diese EU-Kommission nach wie vor am sogenannnten VW-Gesetz und begründet dieses u.a. mit freiem Kapitalfluss usw. und blablabla...
Dieses gesamte Kroppzeug einer EU-Kommission gehört schlicht und einfach abgeschafft!
Zitat von »"Moderator GM&P"«
Jagt sie zum Teufel - die unsäglichen Mitglieder der EU-Kommission
[.....]
Und dabei geht es nicht nur um den Salzgehalt von Broten...
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Vor einigen Wochen, als es z. B. darum ging, die diversen Rettungspakete für die Banken in den verschiedenen Ländern zu schnüren (ob sinnvoll oder nicht, lassen wir an dieser Stelle offen), ging die gesamte EU-Kommission auf Tauchstation!
Erst nach Abschluss und nach Tagen streckte sie (die EU-Kommission!) ihren Kopf wieder unter dem Stein hervor, unter den sie zuvor gekrochen war und teilte zaghaft mit, daß man das wohl genehmigen werde...
Inzwischen wird man wieder etwas lauter.
So stört sich diese EU-Kommission nach wie vor am sogenannnten VW-Gesetz und begründet dieses u.a. mit freiem Kapitalfluss usw. und blablabla...
Dieses gesamte Kroppzeug einer EU-Kommission gehört schlicht und einfach abgeschafft!
Deutschlands Hellseher sahen 2008 schwarz und waren im Endeffekt auf beiden Augen blind.
Die "Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften" (GWUP) im südhessischen Roßdorf ist nach der Auswertung von 165 Prognosetexten zu dem Ergebnis gekommen, dass Astrologen und Propheten keine Ahnung hatten, wie die vergangenen zwölf Monate verlaufen würden.
Die vorhergesagten Naturkatastrophen blieben aus. Die mehreren exakt datierten Weltuntergänge ebenso.
[list]
[/list]
Nichts zu berichten wussten die schlauen Sterne, Steine und Glaskugeln der Weissager hingegen von der globalen Finanzkrise, die im Herbst begann. Kein Wunder, die Erde wäre nach den Berechnungen der Seher zu diesem Zeitpunkt ja auch schon völlig zerstört gewesen.
Nur eine übersinnliche Eingabe bestätigte sich dann doch irgendwie: Für dieses Jahr wurde auch ein Anschlag auf den US-Präsidenten George W. Bush orakelt - allerdings ohne Schuh.
Die "Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften" (GWUP) im südhessischen Roßdorf ist nach der Auswertung von 165 Prognosetexten zu dem Ergebnis gekommen, dass Astrologen und Propheten keine Ahnung hatten, wie die vergangenen zwölf Monate verlaufen würden.
Die vorhergesagten Naturkatastrophen blieben aus. Die mehreren exakt datierten Weltuntergänge ebenso.
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[/list]Nichts zu berichten wussten die schlauen Sterne, Steine und Glaskugeln der Weissager hingegen von der globalen Finanzkrise, die im Herbst begann. Kein Wunder, die Erde wäre nach den Berechnungen der Seher zu diesem Zeitpunkt ja auch schon völlig zerstört gewesen.
Nur eine übersinnliche Eingabe bestätigte sich dann doch irgendwie: Für dieses Jahr wurde auch ein Anschlag auf den US-Präsidenten George W. Bush orakelt - allerdings ohne Schuh.
Merkel sagt: 2009 wird hart. Münte sagt: Zieht euch warm an. Fischer würde sagen: Da rockt bald nichts mehr. Die Wirtschaft sagt: Wir waren’s nicht, die anderen waren’s. Bush sagt: Ich bin dann mal weg. Das klingt alles in allem etwas freudlos. Ist aber blanker Unsinn. 2009 wird super.
Warum? Darum:
1 ...weil gegen Mitte des Jahres endlich auch der dümmste Bauer eine Frau gefunden haben wird und wir endlich überleiten können zu der Serie "Kalb sucht Metzger".
2 ...weil Anne Will vielleicht auf uns hört und ihren Sendeplatz behält, indem sie sonntags um viertel vor zehn wieder tut, was sie kann: Sportschau moderieren.
3 ...weil George W. Bush endlich Geschichte und sein Name fürderhin viele hübsche Gebäude zieren wird. Erste Vorschläge gab es ja schon, z.B. eine Kläranlage in San Francisco nach ihm zu benennen. Aus unerfindlichen Gründen wurde er abgelehnt.
4 ...weil Schuhwerfen – Montasser al-Saidi sei Dank – in Mode kommt; Menschen mit eher suboptimaler Performance wie Georg Funke (Hypo Real Estate), Thomas Gottschalk (Goldbärchen) und Silvio Berlusconi (Haarfärbemittel, Botox) künftig also mit tieffliegenden Schlappen und Pumps zu rechnen haben.
5 ...weil Hartmut Mehdorn im Übereifer seine Bahncard vergisst und von einem erbarmungslosen Schaffner zwischen Friesoythe und Quakenbrück ausgesetzt wird, weshalb er seinen Börsengang nach Berlin zu Fuß zurücklegen muss. Immerhin hat er dafür Schuhe, die vorher auf ihn geworfen wurden.
6 ...weil sich eine mit Geld und Spielwitz gepimpte Dorffußballmannschaft die Berechtigung erdribbelt, europaweit gegen mit Schulden und Spielwitz gepimpte Metropolenclubs anzutreten. Hoffenheim gegen Real, Hoffenheim gegen Juve: Das wird erstens amüsant und ärgert zweitens Uli Hoeneß. Das kann so schlecht nicht sein.
7 ...weil die unglückliche Dreiecksgeschichte Köln/München/Podolski zu einem glücklichen Ende kommt: Der FC Bayern behält Poldi und liefert statt dessen Manager Hoeneß an die Geißböcke aus, um den sich Kölns Trainer Daum "in meinem Fitness-Keller" persönlich kümmern will. Daum: "Da muss der Uli sich jetzt durchbeißen."
8 ...weil der hessische Ministerpräsident Thorsten Schäfer-Gümbel seine absolute Mehrheit dafür nutzen wird, per ordre de mufti Fluglärm, Jugendkriminalität und Süßgespritzen zu verbieten.
9 ...weil irgendein holländischer Quatschsender den dann 106-jährigen Jopi Heesters im Advent mit Sicherheit bequatschen kann, auf der Amsterdamer Prinsengracht mit einer Quetschkommode das Horst-Wessel-Lied zu spielen.
10 ...weil man endlich mal mit guten Gewissen in den sechsten Stock des Berliner KaDeWe rollen kann, um dort Austern zu schlürfen: Das bedeutet zwar hundert Euro fürs Dekadenzschwein, aber wenn es der Konjunktur hilft...
11 ...weil demnächst sogar friesische Winzer Chardonnay und Pinot Gris anbauen werden. So kann man das mit dem Klimawandel ja auch mal betrachten.
12 ...weil der Deutsche Brauer-Bund Wolfgang Clement den Titel "Botschafter des Bieres" entzieht, nachdem dieser öffentlich zum Kauf von friesischem Wein aufgerufen hat. Clements Begründung: "Das ist nicht mehr mein Bier."
13 ...weil beim Eurovisions Grand Prix endlich wieder Expertenjurys eingesetzt werden und die Westler dann einsehen müssen, dass sie nicht ständig verlieren, weil sich die osteuropäischen Völker gegen sie zusammenrotten, sondern weil sie grottenschlechte Schlager ins Rennen schicken.
14 ...weil es das Gedenkjahr für Händel, Mendelssohn und Haydn ist und wir deshalb mit Fug und Recht behaupten dürfen, dass Deutschland tatsächlich noch andere Geistesgrößen als Mario Barth und Verona Pooth hervor gebracht hat – auch wenn es lange her ist. Was denn, Haydn war Österreicher? Gibt‘s doch nicht...
15 ...weil man künftig auch in der Slowakei mit Euro bezahlen darf – nicht zu verwechseln mit Slowenien (da geht das schon länger), Slawonien (da wird‘s noch dauern) oder Sliwowitz (gibt‘s auch für Rubel).
16 ...weil am 1. Januar die Vorratsdatenspeicherung eingeführt wird und man sich nicht mehr merken muss, mit welchem schönen Unbekannten man vor fünfeinhalb Monaten, nachts um halbzwei, im Internet geflirtet hat. Das weiß dann im Zweifelsfall immer der Telefonanbieter – oder Wolfgang Schäuble.
17 ...weil die Tour de France erstmals ungedopten Fahrern vorbehalten ist. Gemeldet haben ein 58-jähriger Isländer und ein irischer Ex-Trinker unbestimmten Alters. Beide starten für das neue Team Kaupthing-Anglo-Irish-Gazprom, das noch Rad-Spenden entgegennimmt.
18 ...weil die SPD bei den Landtagswahlen in Sachsen satte 0,2 Prozentpunkte hinzu gewinnt, damit endlich wieder 10 Prozent erreicht und ihre Krise (Müntefering: "Welche Krise?") endlich und ein für allemal hinter sich lässt.
19 ...weil Mick Jagger verspricht, bei der nächsten Wahl seine Stimme abzugeben. Endgültig.
20 ...weil Peter Sodann doch noch mal als Tatort-Kommissar ran darf und dabei einen Ackermann verhaftet, der inzwischen Pförtner bei der Deutschen Bank ist.
21 ...weil Tradition verpflichtet: Eintracht Frankfurt wurde 1959 Deutscher Meister (statt Offenbach), besiegte 1979 Dinamo Bukarest, weil Bernd Hölzenbein in der 93. Minute im Sitzen einnickte (und holte im folgenden Jahr den Cup), und verweigerte 1999 völlig irrational, aber erfolgreich den Abstieg. Logischerweise wird Eintracht Frankfurt 2009 den Klassenerhalt im Sitzen schaffen und im folgenden Jahr nachträglich zum Deutschen Meister erklärt, weil alle anderen pleite sind.
22 ...weil Charles Darwin im Februar 200 wird. Das ist der Typ, der sich die Lehre von der Entstehung der Arten aus den Rippen schnitt und damit einen Journalistengrundsatz unterstrich: dass Glauben gut, Wissen noch besser ist.
23 ...weil zum Jahresbeginn das reformierte Personenstandsrechtsreformgesetz in Kraft tritt und uns daran erinnert, dass es so putzige Hauptwortreihungen wirklich nur hier gibt. Wir freuen uns bereits jetzt auf die nächste Personenstandsrechtsreformgesetzänderung bzw. die ihr zugrunde liegende Personenstandsrechtsreformgesetzänderungsbundestagsdebatte.
24 ...weil die Varusschlacht zwar auch schon 2000 Jahre zurück liegt, aber beweist, dass es mal Zeiten gab, wo selbst in Germanien nicht jeder alles mit jedem machen konnte. Varus, der alte Römer, wollte 9. n. Chr. ja eigentlich nur eine Steuerreform durchführen, hatte aber nicht mit der Heimzahlungsmoral der Cherusker gerechnet. Am Ende waren seine Legionen weg, der Mann selbst gemeuchelt und übrig blieb das Lied "Als die Römer frech geworden".
25 ...weil Christian Klar am "Berliner Ensemble" Brechts "Mutter Courage" inszeniert. Mit Brigitte Mohnhaupt in der Titelrolle.
26 ...weil zur Hebung der Qualität des deutschen Fernsehens Bambi und Büchnerpreis vereinigt werden. Favoriten sind Elke Heidenreich und Marcel Reich-Ranicki mit ihrer gemeinsamen Koch-Show "Breit, nicht stark".
27 ...weil das Berliner "Schloss" dann doch erheblich günstiger gebaut wird – als Einkaufspassage mit doppeltem Parkdeck. Die historische Fassade bleibt.
28 ...weil die UN das Jahr der Aussöhnung und das Jahr der Naturfasern ausgerufen haben. In fair gehandelte, umwelt- und hautfreundliche Textilien gehüllt, werden wir uns die Hände reichen. Mehr kann man nicht verlangen.
Quelle: FR
Frohes Neues
Mit freundlichen Grüßen
Mod.
Warum? Darum:
1 ...weil gegen Mitte des Jahres endlich auch der dümmste Bauer eine Frau gefunden haben wird und wir endlich überleiten können zu der Serie "Kalb sucht Metzger".
2 ...weil Anne Will vielleicht auf uns hört und ihren Sendeplatz behält, indem sie sonntags um viertel vor zehn wieder tut, was sie kann: Sportschau moderieren.
3 ...weil George W. Bush endlich Geschichte und sein Name fürderhin viele hübsche Gebäude zieren wird. Erste Vorschläge gab es ja schon, z.B. eine Kläranlage in San Francisco nach ihm zu benennen. Aus unerfindlichen Gründen wurde er abgelehnt.
4 ...weil Schuhwerfen – Montasser al-Saidi sei Dank – in Mode kommt; Menschen mit eher suboptimaler Performance wie Georg Funke (Hypo Real Estate), Thomas Gottschalk (Goldbärchen) und Silvio Berlusconi (Haarfärbemittel, Botox) künftig also mit tieffliegenden Schlappen und Pumps zu rechnen haben.
5 ...weil Hartmut Mehdorn im Übereifer seine Bahncard vergisst und von einem erbarmungslosen Schaffner zwischen Friesoythe und Quakenbrück ausgesetzt wird, weshalb er seinen Börsengang nach Berlin zu Fuß zurücklegen muss. Immerhin hat er dafür Schuhe, die vorher auf ihn geworfen wurden.
6 ...weil sich eine mit Geld und Spielwitz gepimpte Dorffußballmannschaft die Berechtigung erdribbelt, europaweit gegen mit Schulden und Spielwitz gepimpte Metropolenclubs anzutreten. Hoffenheim gegen Real, Hoffenheim gegen Juve: Das wird erstens amüsant und ärgert zweitens Uli Hoeneß. Das kann so schlecht nicht sein.
7 ...weil die unglückliche Dreiecksgeschichte Köln/München/Podolski zu einem glücklichen Ende kommt: Der FC Bayern behält Poldi und liefert statt dessen Manager Hoeneß an die Geißböcke aus, um den sich Kölns Trainer Daum "in meinem Fitness-Keller" persönlich kümmern will. Daum: "Da muss der Uli sich jetzt durchbeißen."
8 ...weil der hessische Ministerpräsident Thorsten Schäfer-Gümbel seine absolute Mehrheit dafür nutzen wird, per ordre de mufti Fluglärm, Jugendkriminalität und Süßgespritzen zu verbieten.
9 ...weil irgendein holländischer Quatschsender den dann 106-jährigen Jopi Heesters im Advent mit Sicherheit bequatschen kann, auf der Amsterdamer Prinsengracht mit einer Quetschkommode das Horst-Wessel-Lied zu spielen.
10 ...weil man endlich mal mit guten Gewissen in den sechsten Stock des Berliner KaDeWe rollen kann, um dort Austern zu schlürfen: Das bedeutet zwar hundert Euro fürs Dekadenzschwein, aber wenn es der Konjunktur hilft...
11 ...weil demnächst sogar friesische Winzer Chardonnay und Pinot Gris anbauen werden. So kann man das mit dem Klimawandel ja auch mal betrachten.
12 ...weil der Deutsche Brauer-Bund Wolfgang Clement den Titel "Botschafter des Bieres" entzieht, nachdem dieser öffentlich zum Kauf von friesischem Wein aufgerufen hat. Clements Begründung: "Das ist nicht mehr mein Bier."
13 ...weil beim Eurovisions Grand Prix endlich wieder Expertenjurys eingesetzt werden und die Westler dann einsehen müssen, dass sie nicht ständig verlieren, weil sich die osteuropäischen Völker gegen sie zusammenrotten, sondern weil sie grottenschlechte Schlager ins Rennen schicken.
14 ...weil es das Gedenkjahr für Händel, Mendelssohn und Haydn ist und wir deshalb mit Fug und Recht behaupten dürfen, dass Deutschland tatsächlich noch andere Geistesgrößen als Mario Barth und Verona Pooth hervor gebracht hat – auch wenn es lange her ist. Was denn, Haydn war Österreicher? Gibt‘s doch nicht...
15 ...weil man künftig auch in der Slowakei mit Euro bezahlen darf – nicht zu verwechseln mit Slowenien (da geht das schon länger), Slawonien (da wird‘s noch dauern) oder Sliwowitz (gibt‘s auch für Rubel).
16 ...weil am 1. Januar die Vorratsdatenspeicherung eingeführt wird und man sich nicht mehr merken muss, mit welchem schönen Unbekannten man vor fünfeinhalb Monaten, nachts um halbzwei, im Internet geflirtet hat. Das weiß dann im Zweifelsfall immer der Telefonanbieter – oder Wolfgang Schäuble.
17 ...weil die Tour de France erstmals ungedopten Fahrern vorbehalten ist. Gemeldet haben ein 58-jähriger Isländer und ein irischer Ex-Trinker unbestimmten Alters. Beide starten für das neue Team Kaupthing-Anglo-Irish-Gazprom, das noch Rad-Spenden entgegennimmt.
18 ...weil die SPD bei den Landtagswahlen in Sachsen satte 0,2 Prozentpunkte hinzu gewinnt, damit endlich wieder 10 Prozent erreicht und ihre Krise (Müntefering: "Welche Krise?") endlich und ein für allemal hinter sich lässt.
19 ...weil Mick Jagger verspricht, bei der nächsten Wahl seine Stimme abzugeben. Endgültig.
20 ...weil Peter Sodann doch noch mal als Tatort-Kommissar ran darf und dabei einen Ackermann verhaftet, der inzwischen Pförtner bei der Deutschen Bank ist.
21 ...weil Tradition verpflichtet: Eintracht Frankfurt wurde 1959 Deutscher Meister (statt Offenbach), besiegte 1979 Dinamo Bukarest, weil Bernd Hölzenbein in der 93. Minute im Sitzen einnickte (und holte im folgenden Jahr den Cup), und verweigerte 1999 völlig irrational, aber erfolgreich den Abstieg. Logischerweise wird Eintracht Frankfurt 2009 den Klassenerhalt im Sitzen schaffen und im folgenden Jahr nachträglich zum Deutschen Meister erklärt, weil alle anderen pleite sind.
22 ...weil Charles Darwin im Februar 200 wird. Das ist der Typ, der sich die Lehre von der Entstehung der Arten aus den Rippen schnitt und damit einen Journalistengrundsatz unterstrich: dass Glauben gut, Wissen noch besser ist.
23 ...weil zum Jahresbeginn das reformierte Personenstandsrechtsreformgesetz in Kraft tritt und uns daran erinnert, dass es so putzige Hauptwortreihungen wirklich nur hier gibt. Wir freuen uns bereits jetzt auf die nächste Personenstandsrechtsreformgesetzänderung bzw. die ihr zugrunde liegende Personenstandsrechtsreformgesetzänderungsbundestagsdebatte.
24 ...weil die Varusschlacht zwar auch schon 2000 Jahre zurück liegt, aber beweist, dass es mal Zeiten gab, wo selbst in Germanien nicht jeder alles mit jedem machen konnte. Varus, der alte Römer, wollte 9. n. Chr. ja eigentlich nur eine Steuerreform durchführen, hatte aber nicht mit der Heimzahlungsmoral der Cherusker gerechnet. Am Ende waren seine Legionen weg, der Mann selbst gemeuchelt und übrig blieb das Lied "Als die Römer frech geworden".
25 ...weil Christian Klar am "Berliner Ensemble" Brechts "Mutter Courage" inszeniert. Mit Brigitte Mohnhaupt in der Titelrolle.
26 ...weil zur Hebung der Qualität des deutschen Fernsehens Bambi und Büchnerpreis vereinigt werden. Favoriten sind Elke Heidenreich und Marcel Reich-Ranicki mit ihrer gemeinsamen Koch-Show "Breit, nicht stark".
27 ...weil das Berliner "Schloss" dann doch erheblich günstiger gebaut wird – als Einkaufspassage mit doppeltem Parkdeck. Die historische Fassade bleibt.
28 ...weil die UN das Jahr der Aussöhnung und das Jahr der Naturfasern ausgerufen haben. In fair gehandelte, umwelt- und hautfreundliche Textilien gehüllt, werden wir uns die Hände reichen. Mehr kann man nicht verlangen.
Quelle: FR
Frohes Neues
Mit freundlichen Grüßen
Mod.
Ein möglicherweise 140 Jahre alter Hummer wird dank des Einsatzes von Tierschützern nicht in einem New Yorker Kochtopf enden.
Das neun Kilogramm schwere Krustentier ist ins Meer entlassen worden.
Wie der Tierschutzverband PETA auf Anfrage mitteilte, wurde der Hummer aus Manhattan in den US-Bundesstaat Maine gebracht und dort an der Atlantikküste freigelassen.
Seit Neujahr war der Hummer in einem Becken des New Yorker Restaurants "City Crab and Seafood" zur Schau gestellt worden. Kunden tauften das riesige Tier auf den Namen "George",

Foto: Vaterland
Tierschützer wurden auf das Prachtexemplar aufmerksam. Anhand seines Gewichts wurde "George" auf 140 Jahre geschätzt.
Wie alt Hummer werden können, ist nicht genau bekannt. Biologen gehen üblicherweise von einer Lebenserwartung für Hummer von bis zu 100 Jahren aus.
PETA-Mitarbeiter konnte die Restaurantbetreiber davon überzeugen, dass der Hummer auf seine alten Tage in seinem natürlichen Element leben darf. "Er wird den Rest seines Lebens nun in Freiheit und Frieden verbringen", sagte PETA-Sprecherin Ashley Burns der Nachrichtenagentur dpa.
"George" wurde in einem Küstenabschnitt ausgesetzt, wo der Hummerfang verboten ist.
Das neun Kilogramm schwere Krustentier ist ins Meer entlassen worden.
Wie der Tierschutzverband PETA auf Anfrage mitteilte, wurde der Hummer aus Manhattan in den US-Bundesstaat Maine gebracht und dort an der Atlantikküste freigelassen.
Seit Neujahr war der Hummer in einem Becken des New Yorker Restaurants "City Crab and Seafood" zur Schau gestellt worden. Kunden tauften das riesige Tier auf den Namen "George",

Foto: Vaterland
Tierschützer wurden auf das Prachtexemplar aufmerksam. Anhand seines Gewichts wurde "George" auf 140 Jahre geschätzt.
Wie alt Hummer werden können, ist nicht genau bekannt. Biologen gehen üblicherweise von einer Lebenserwartung für Hummer von bis zu 100 Jahren aus.
PETA-Mitarbeiter konnte die Restaurantbetreiber davon überzeugen, dass der Hummer auf seine alten Tage in seinem natürlichen Element leben darf. "Er wird den Rest seines Lebens nun in Freiheit und Frieden verbringen", sagte PETA-Sprecherin Ashley Burns der Nachrichtenagentur dpa.
"George" wurde in einem Küstenabschnitt ausgesetzt, wo der Hummerfang verboten ist.
Wer große Mengen Koffein zu sich nimmt, hat eine größere Tendenz, gelegentlich zu halluzinieren.
Das schreiben Forscher der britischen Durham University in einer Studie im Magazin "Personality and Individual Differences".
Die Wissenschaftler hatten 200 Studenten gefragt, wie viel Koffein sie täglich zu sich nähmen und ob sie gelegentlich Halluzinationen hätten, also ob sie etwa Stimmen hörten oder Dinge sähen, die gar nicht da seien.
Bei der Auswertung der Befragung zeigte sich, dass die Teilnehmer, die besonders viel Koffein zu sich nahmen - täglich mehr als die Menge, die in sieben Tassen Instant-Kaffee steckt -, dreimal häufiger eingebildete Stimmen hörten als Teilnehmer, die kaum Koffein zu sich nahmen.
Die Forscher um Hauptautor Simon Jones glauben, dass Studien wie diese zu einem besseren Verständnis der Zusammenhänge zwischen Ernährung und Halluzinationen führen könnten. "Dies ist ein erster Schritt, solche weitreichenderen Faktoren für Halluzinationen zu untersuchen", so Jones.
Koffein ist Bestandteil von vielen Genussmitteln wie Kaffee, Tee, Schokolade, Cola oder Energy-Drinks.
Der Stoff regt das Gehirn an und erhöht Puls und Blutdruck. Gesteigerte Konzentration und Wachheit sind die erwünschten Effekte einer Tasse Kaffee; in hohen Dosen regt Koffein allerdings auch Atmung und Kreislauf an. Regelmäßiger Koffein-Gebrauch kann zum sogenannten Coffeinismus führen: Symptome wie Nervosität, Muskelzucken, Schlaflosigkeit oder Herzklopfen sind die Folge.
Als typische Auslöser von Halluzinationen gelten psychische Störungen oder chemische Verbindungen wie Halluzinogene. Simon Jones betont jedoch, dass eingebildete Stimmen oder Bilder nicht zwangsläufig ein Zeichen für eine mentale Störung seien.
"Die meisten Menschen haben schon einmal die Erfahrung gemacht, Stimmen zu hören, obwohl niemand in der Nähe war", sagt Jones. "Etwa drei Prozent aller Menschen hören regelmäßig solche Stimmen. Viele von ihnen kommen aber gut damit zurecht und leben ein normales Leben."
Ob allerdings das Koffein wirklich schuld ist an den eingebildeten Stimmen der Studienteilnehmer, das steht nach Ansicht der Forscher noch nicht zwangsläufig fest. "Unsere Studie belegt einen Zusammenhang zwischen Koffein-Aufnahme und der Neigung zu Halluzinationen", sagt Jones Kollege Charles Fernyhough.
"Eine Interpretation dieses Zusammenhangs könnte sein, dass Menschen, die zu Halluzinationen neigen, viel Koffein zu sich nehmen, um damit zurechtzukommen". Deshalb, so der Psychologe, seien weitere Studien zur halluzinogenen Wirkung von Koffein notwendig.
Nun, lassen Sie es ruhig angehen und geniessen Sie eine
Das schreiben Forscher der britischen Durham University in einer Studie im Magazin "Personality and Individual Differences".
Die Wissenschaftler hatten 200 Studenten gefragt, wie viel Koffein sie täglich zu sich nähmen und ob sie gelegentlich Halluzinationen hätten, also ob sie etwa Stimmen hörten oder Dinge sähen, die gar nicht da seien.
Bei der Auswertung der Befragung zeigte sich, dass die Teilnehmer, die besonders viel Koffein zu sich nahmen - täglich mehr als die Menge, die in sieben Tassen Instant-Kaffee steckt -, dreimal häufiger eingebildete Stimmen hörten als Teilnehmer, die kaum Koffein zu sich nahmen.
Die Forscher um Hauptautor Simon Jones glauben, dass Studien wie diese zu einem besseren Verständnis der Zusammenhänge zwischen Ernährung und Halluzinationen führen könnten. "Dies ist ein erster Schritt, solche weitreichenderen Faktoren für Halluzinationen zu untersuchen", so Jones.
Koffein ist Bestandteil von vielen Genussmitteln wie Kaffee, Tee, Schokolade, Cola oder Energy-Drinks.
Der Stoff regt das Gehirn an und erhöht Puls und Blutdruck. Gesteigerte Konzentration und Wachheit sind die erwünschten Effekte einer Tasse Kaffee; in hohen Dosen regt Koffein allerdings auch Atmung und Kreislauf an. Regelmäßiger Koffein-Gebrauch kann zum sogenannten Coffeinismus führen: Symptome wie Nervosität, Muskelzucken, Schlaflosigkeit oder Herzklopfen sind die Folge.
Als typische Auslöser von Halluzinationen gelten psychische Störungen oder chemische Verbindungen wie Halluzinogene. Simon Jones betont jedoch, dass eingebildete Stimmen oder Bilder nicht zwangsläufig ein Zeichen für eine mentale Störung seien.
"Die meisten Menschen haben schon einmal die Erfahrung gemacht, Stimmen zu hören, obwohl niemand in der Nähe war", sagt Jones. "Etwa drei Prozent aller Menschen hören regelmäßig solche Stimmen. Viele von ihnen kommen aber gut damit zurecht und leben ein normales Leben."
Ob allerdings das Koffein wirklich schuld ist an den eingebildeten Stimmen der Studienteilnehmer, das steht nach Ansicht der Forscher noch nicht zwangsläufig fest. "Unsere Studie belegt einen Zusammenhang zwischen Koffein-Aufnahme und der Neigung zu Halluzinationen", sagt Jones Kollege Charles Fernyhough.
"Eine Interpretation dieses Zusammenhangs könnte sein, dass Menschen, die zu Halluzinationen neigen, viel Koffein zu sich nehmen, um damit zurechtzukommen". Deshalb, so der Psychologe, seien weitere Studien zur halluzinogenen Wirkung von Koffein notwendig.
Nun, lassen Sie es ruhig angehen und geniessen Sie eine
"Vögeln soll man jeden Tag . . ."
". . . frisches Wasser geben!"
"Gut zu Vögeln "
- ist der Hit zum Karneval 2009 mit hohem Mitsingfaktor. Dies war "pressetext" eine Meldung wert.
". . . frisches Wasser geben!"
"Gut zu Vögeln "
- ist der Hit zum Karneval 2009 mit hohem Mitsingfaktor. Dies war "pressetext" eine Meldung wert.
Gäbe es einen Preis für die dümmste Bank Deutschlands, wäre nicht nur die KfW mit ihrer Millionenüberweisung an die Pleitebank Lehman Brothers ein würdiger Aspirant.
Auch die Postbank reiht sich in die Bewerberliste ein.
Die Postbank hat versehentlich einen mit 170.000 Euro gefüllten Tresor verschrotten lassen.
Arbeiter im Elektrostahlwerk Hennigsdorf bei Berlin trauten ihren Augen nicht: Beim Entladen eines Schrotttransporters seien ihnen plötzlich Geldscheine entgegengeflattert, berichtete der "Hennigsdorfer Generalanzeiger" am Freitag. Der unglaubliche Fund datiert bereits vom 14. Januar.
Die Bankangestellten hatten zunächst einen Diebstahl vermutet und sie alarmierten die Kriminalpolizei. Diese habe festgestellt, dass keine Straftat vorliege, sagte ein Polizeisprecher dem Blatt.
Wie es zu dem Versehen kommen konnte, erklärte die Postbank mit der Unachtsamkeit eines Mitarbeiters beim Umzug einer Filiale. Der Tresor sei vor der Übergabe an die Entsorgungsfirma nicht vollständig geleert worden
Auch die Postbank reiht sich in die Bewerberliste ein.
Die Postbank hat versehentlich einen mit 170.000 Euro gefüllten Tresor verschrotten lassen.
Arbeiter im Elektrostahlwerk Hennigsdorf bei Berlin trauten ihren Augen nicht: Beim Entladen eines Schrotttransporters seien ihnen plötzlich Geldscheine entgegengeflattert, berichtete der "Hennigsdorfer Generalanzeiger" am Freitag. Der unglaubliche Fund datiert bereits vom 14. Januar.
Die Bankangestellten hatten zunächst einen Diebstahl vermutet und sie alarmierten die Kriminalpolizei. Diese habe festgestellt, dass keine Straftat vorliege, sagte ein Polizeisprecher dem Blatt.
Wie es zu dem Versehen kommen konnte, erklärte die Postbank mit der Unachtsamkeit eines Mitarbeiters beim Umzug einer Filiale. Der Tresor sei vor der Übergabe an die Entsorgungsfirma nicht vollständig geleert worden
Zuerst die gute Nachricht:
Nicht an allem Elend in der Welt ist der Bahnchef Hartmut Mehdorn schuld; es ist zum Beispiel nicht so, dass er es war, der Märklin kleingekriegt hat. Kleingekriegt in dem Sinn, dass Märklin in Insolvenzgefahr schwebt. Und: Nein, Mehdorn hat noch nicht Insolvenz für sich angemeldet.
Es war ja angeblich keine Bespitzelungsaktion der Bahn, als sie 173000 Mitarbeiter bespitzelt hat. Vielleicht hat da nur wieder so ein blöder Computer gesponnen, man weiß ja, wie das ist. Bei der Telekom haben sie das deutlich sensibler gemacht, da wurden zu Testzwecken die Gehaltskonten der Mitarbeiter mit Bankverbindungen von Lieferanten abgeglichen. In manchen Familien kennt man das, da wird Vaters Gehaltskonto mit Lieferantenrechnungen abgeglichen, unter dem Strich bisweilen mit verheerendem Ergebnis.
Also: Ausziehen, das sagt sich so leicht.
Unser Freund, der französische Präsident Nicolas Sarkozy, ist wohnungsmäßig aus dem Élyseepalast aus- und bei seiner Ehefrau eingezogen.
Carla Bruni jedenfalls, so heißt Sarkos derzeitige Ehefrau, wollte gar nicht in den Élyseepalast einziehen, und Nicolas sei dann dort "mit gewissem Befremden durch die Räume und Säle gewandert", schreibt Paris-Korrespondent Lutz Hermann. Sozusagen Odyssee im Élysee, Sarko allein zuhaus. "Carla hatte sich im Präsidialamt nur recht und schlecht ein Musikzimmer eingerichtet", schreibt Hermann. Ob sie ihm dort den Marsch geblasen und welche Saiten sie aufgezogen hat, darüber schweigt des Sängers Höflichkeit.
Zum Schluss noch was Volkstümliches.
"Bernd, das Brot" ist eine sehr populäre Figur aus dem Kinderkanal, die entsprechende Statue war plötzlich verschwunden, wurde dann aber wiedergefunden, im Kellergewölbe eines verlassenen Kasernengeländes. Kommissbrot, sozusagen.
Bernd, das Brot - die Idee ist ausbaufähig. Man könnte die Vornamen bekannter Politikerinnen und Politiker mit Backwaren verbinden und so zu beider Popularität beitragen. Vorschläge: Franz, das Trockenbrot. Peer, das Sparbrötchen. Sigmar, der Hefezopf. Oskar, der Windbeutel. Nicolas, das Vanillekipferl. Barack, der Amerikaner. Andrea, das Himbeertörtchen. Und nicht zuletzt: XXXX, die Sahneschnitte. Welche "XXXX" am besten zu "Sahneschnitte" passt, das, liebe Leserin, lieber Leser, sollten Sie entscheiden. Schreiben Sie.
Dies muss noch mit:
Wer hat nicht schon auf das dümmlich dreinblickende Hühnchen angelegt und abgedrückt? Das Moorhuhn war vor einigen Jahren wohl das beliebteste Bürospiel aller Zeiten. Die Macher haben derweil an Beliebtheit eingebüßt. Gerade standen sie wegen Bilanzfälschung vor Gericht. Urteil: vier- bzw. dreieinhalb Jahre Haft.
Und der Nächste denkt über's Gouverneursamt nach.
Der Hollywoodschauspieler Val Kilmer will möglicherweise in die Politik wechseln. Er überlege, sich um das Amt des Gouverneurs von New Mexico zu bewerben, sagte der "Batman"-Darsteller. "Ich suche einfach nach Möglichkeiten, etwas beizutragen", sagte der 49-Jährige. Seine Chancen schätzt er überaus optimistisch ein: "Wenn ich antrete, werde ich der nächste Gouverneur." Die zweite Amtszeit von Gouverneur Bill Richardson endet 2010.
Bei uns könnte man als Mime Bundespräsident werden. Was einen dann in die Kaste der Politiker befördert und Mark Twain zu der Festellung veranlasste: Politiker sind Verbrecher, die sich am Volk bereichern.
Nicht an allem Elend in der Welt ist der Bahnchef Hartmut Mehdorn schuld; es ist zum Beispiel nicht so, dass er es war, der Märklin kleingekriegt hat. Kleingekriegt in dem Sinn, dass Märklin in Insolvenzgefahr schwebt. Und: Nein, Mehdorn hat noch nicht Insolvenz für sich angemeldet.
Es war ja angeblich keine Bespitzelungsaktion der Bahn, als sie 173000 Mitarbeiter bespitzelt hat. Vielleicht hat da nur wieder so ein blöder Computer gesponnen, man weiß ja, wie das ist. Bei der Telekom haben sie das deutlich sensibler gemacht, da wurden zu Testzwecken die Gehaltskonten der Mitarbeiter mit Bankverbindungen von Lieferanten abgeglichen. In manchen Familien kennt man das, da wird Vaters Gehaltskonto mit Lieferantenrechnungen abgeglichen, unter dem Strich bisweilen mit verheerendem Ergebnis.
Also: Ausziehen, das sagt sich so leicht.
Unser Freund, der französische Präsident Nicolas Sarkozy, ist wohnungsmäßig aus dem Élyseepalast aus- und bei seiner Ehefrau eingezogen.
Carla Bruni jedenfalls, so heißt Sarkos derzeitige Ehefrau, wollte gar nicht in den Élyseepalast einziehen, und Nicolas sei dann dort "mit gewissem Befremden durch die Räume und Säle gewandert", schreibt Paris-Korrespondent Lutz Hermann. Sozusagen Odyssee im Élysee, Sarko allein zuhaus. "Carla hatte sich im Präsidialamt nur recht und schlecht ein Musikzimmer eingerichtet", schreibt Hermann. Ob sie ihm dort den Marsch geblasen und welche Saiten sie aufgezogen hat, darüber schweigt des Sängers Höflichkeit.
Zum Schluss noch was Volkstümliches.
"Bernd, das Brot" ist eine sehr populäre Figur aus dem Kinderkanal, die entsprechende Statue war plötzlich verschwunden, wurde dann aber wiedergefunden, im Kellergewölbe eines verlassenen Kasernengeländes. Kommissbrot, sozusagen.
Bernd, das Brot - die Idee ist ausbaufähig. Man könnte die Vornamen bekannter Politikerinnen und Politiker mit Backwaren verbinden und so zu beider Popularität beitragen. Vorschläge: Franz, das Trockenbrot. Peer, das Sparbrötchen. Sigmar, der Hefezopf. Oskar, der Windbeutel. Nicolas, das Vanillekipferl. Barack, der Amerikaner. Andrea, das Himbeertörtchen. Und nicht zuletzt: XXXX, die Sahneschnitte. Welche "XXXX" am besten zu "Sahneschnitte" passt, das, liebe Leserin, lieber Leser, sollten Sie entscheiden. Schreiben Sie.
Dies muss noch mit:
Wer hat nicht schon auf das dümmlich dreinblickende Hühnchen angelegt und abgedrückt? Das Moorhuhn war vor einigen Jahren wohl das beliebteste Bürospiel aller Zeiten. Die Macher haben derweil an Beliebtheit eingebüßt. Gerade standen sie wegen Bilanzfälschung vor Gericht. Urteil: vier- bzw. dreieinhalb Jahre Haft.
Und der Nächste denkt über's Gouverneursamt nach.
Der Hollywoodschauspieler Val Kilmer will möglicherweise in die Politik wechseln. Er überlege, sich um das Amt des Gouverneurs von New Mexico zu bewerben, sagte der "Batman"-Darsteller. "Ich suche einfach nach Möglichkeiten, etwas beizutragen", sagte der 49-Jährige. Seine Chancen schätzt er überaus optimistisch ein: "Wenn ich antrete, werde ich der nächste Gouverneur." Die zweite Amtszeit von Gouverneur Bill Richardson endet 2010.
Bei uns könnte man als Mime Bundespräsident werden. Was einen dann in die Kaste der Politiker befördert und Mark Twain zu der Festellung veranlasste: Politiker sind Verbrecher, die sich am Volk bereichern.

