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Ein Mieter steht in seiner leeren Wohnung
Was für ein kurioser Fall: Artur K. (41) aus Herne kommt abends von der Arbeit zurück und findet seine Wohnung komplett ausgeräumt vor – besenrein sozusagen! Verzweifelt ruft er bei der Polizei an: „Bei mir ist eingebrochen worden, alles ist weg.“
Der Polizist fragt: „Was haben die Täter denn geklaut?“ Antwort: „Alles, wirklich alles. Hier ist nichts mehr, gar nichts mehr. Noch nicht mal mehr ein Teppich oder eine Lampe.“
Doch der verrückteste Einbruch des Jahres entpuppte sich schlicht und einfach als peinliche Verwechslung – DIE CARITAS HATTE DIE FALSCHE WOHNUNG LEERGERÄUMT!
Polizeisprecher Volker Schütte (52): „Ein Anruf bei der Hilfsorganisation brachte sofort die Klärung: Die Möbelpacker waren in die falsche Wohnung marschiert.“ Weil natürlich der Schlüssel nicht passte, wurde die Tür aufgebrochen. Und das Schicksal nahm seinen Lauf.
Artur K. ist immer noch geschockt: „Das war wie in einem schlechten Film.“ Die Nacht verbrachte er im Hotel. Jetzt standen die reumütigen Caritas-Leute vor seiner Tür und brachten die Möbel zurück. Artur K.: „Hoffentlich ist alles da. Möbel kann man neu kaufen, alte Fotos und Erinnerungen nicht. Das hätte mir das Herz zerrissen.“
Der Polizist fragt: „Was haben die Täter denn geklaut?“ Antwort: „Alles, wirklich alles. Hier ist nichts mehr, gar nichts mehr. Noch nicht mal mehr ein Teppich oder eine Lampe.“
Doch der verrückteste Einbruch des Jahres entpuppte sich schlicht und einfach als peinliche Verwechslung – DIE CARITAS HATTE DIE FALSCHE WOHNUNG LEERGERÄUMT!
Polizeisprecher Volker Schütte (52): „Ein Anruf bei der Hilfsorganisation brachte sofort die Klärung: Die Möbelpacker waren in die falsche Wohnung marschiert.“ Weil natürlich der Schlüssel nicht passte, wurde die Tür aufgebrochen. Und das Schicksal nahm seinen Lauf.
Artur K. ist immer noch geschockt: „Das war wie in einem schlechten Film.“ Die Nacht verbrachte er im Hotel. Jetzt standen die reumütigen Caritas-Leute vor seiner Tür und brachten die Möbel zurück. Artur K.: „Hoffentlich ist alles da. Möbel kann man neu kaufen, alte Fotos und Erinnerungen nicht. Das hätte mir das Herz zerrissen.“
Unbewohnte Insel in Schottland erhält öffentliche Toilette
Eine unbewohnte Insel im hohen Norden Schottlands bekommt eine öffentliche Toilette. Das stille Örtchen werde rund 50.000 Pfund (60.000 Euro) kosten, berichtete der britische Sender BBC am Montag unter Berufung auf den schottischen Naturschutzverein Scottish Wildlife Trust
Die Toilette werde für jene rund 6.000 Vogelbeobachter gebraucht, die jährlich im Frühling und Sommer via Fähre auf die etwa 309 Hektar große Insel Handa pilgern. Bisher gibt es in dem Naturschutzgebiet nur eine kleine Schutzhütte (auf Bild 3 links) mit einer Toilette für die zahlreichen Freiwilligen, die dort arbeiten.
Das Fundament für das Häuschen müsse mehr als zwei Meter tief sein (Bild 2), damit es dem starken Wind standhalte. Da es auf Handa kein fließendes Wasser gibt, müssen die Benutzer Sägespäne streuen. Gesäubert wird die neue Toilette alle zwei Jahre.
Heimat von 100.000 Meeresvögeln
Die Klippen im Norden und Westen der Insel beherbergen rund 100.000 Meeresvögeln, darunter die größte Kolonie von Trottellummen in Großbritannien sowie Kolonien von Papageientauchern, Eissturmvögeln, Dreizehen- , Silber- , und Heringsmöwen
*****
Sterben - amtlich verboten!
In einer süditalienischen Kleinstadt ist das Sterben seit Anfang dieses Monats offiziell verboten. "Das Gesetz hat für Freude gesorgt", erklärte Bürgermeister Giulio Cesare Fava am Dienstag, "leider haben sich schon zwei ältere Bürger widersetzt."
Das Städtchen Falciano del Massico liegt knapp 50 Kilometer von Neapel entfernt in der Region Kampanien. Der nicht ganz ernst gemeinte Beschluss gegen das Sterben wurde erlassen, weil es in dem 3.700- Seelen- Ort keinen Friedhof gibt.
Das hat auch schon zu Zerwürfnissen mit der Nachbarstadt geführt. Über Sanktionen bei Zuwiderhandlung gegen das neue Gesetz ist bislang nichts bekannt
Die Toilette werde für jene rund 6.000 Vogelbeobachter gebraucht, die jährlich im Frühling und Sommer via Fähre auf die etwa 309 Hektar große Insel Handa pilgern. Bisher gibt es in dem Naturschutzgebiet nur eine kleine Schutzhütte (auf Bild 3 links) mit einer Toilette für die zahlreichen Freiwilligen, die dort arbeiten.
Das Fundament für das Häuschen müsse mehr als zwei Meter tief sein (Bild 2), damit es dem starken Wind standhalte. Da es auf Handa kein fließendes Wasser gibt, müssen die Benutzer Sägespäne streuen. Gesäubert wird die neue Toilette alle zwei Jahre.
Heimat von 100.000 Meeresvögeln
Die Klippen im Norden und Westen der Insel beherbergen rund 100.000 Meeresvögeln, darunter die größte Kolonie von Trottellummen in Großbritannien sowie Kolonien von Papageientauchern, Eissturmvögeln, Dreizehen- , Silber- , und Heringsmöwen
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Sterben - amtlich verboten!
In einer süditalienischen Kleinstadt ist das Sterben seit Anfang dieses Monats offiziell verboten. "Das Gesetz hat für Freude gesorgt", erklärte Bürgermeister Giulio Cesare Fava am Dienstag, "leider haben sich schon zwei ältere Bürger widersetzt."
Das Städtchen Falciano del Massico liegt knapp 50 Kilometer von Neapel entfernt in der Region Kampanien. Der nicht ganz ernst gemeinte Beschluss gegen das Sterben wurde erlassen, weil es in dem 3.700- Seelen- Ort keinen Friedhof gibt.
Das hat auch schon zu Zerwürfnissen mit der Nachbarstadt geführt. Über Sanktionen bei Zuwiderhandlung gegen das neue Gesetz ist bislang nichts bekannt
Georgien lockt Touristen mit Alko-Springbrunnen
Zur Ankurbelung des Tourismus haben sich die georgischen Behörden etwas Besonderes ausgedacht: Einmal pro Woche soll in der Stadt Batumi, der "Perle am Schwarzen Meer", zehn bis 15 Minuten lang aus einem Springbrunnen nicht gewöhnliches Wasser sprudeln, sondern Alkohol
Damit bekämen Touristen Gelegenheit, den traditionellen georgischen Tresterbrand Tschatscha zu kosten, sagte Robert Tschchaidse, der Bürgermeister der Hafenstadt im Südwesten Georgiens.
Der Springbrunnen gehört zu einem 25 Meter hohen Gebäude im maurischen Stil mit Geschäften, das bis Ende des Sommers fertiggestellt wird und auch das Fremdenverkehrsamt beherbergen soll. Die Regierung der ehemaligen Sowjetrepublik will künftig mehr Touristen an die Strände und Skipisten des landschaftlich reizvollen Landes locken.
Vakhtanguri! - sa sdorowje
- georgisch ----- russisch
За здоровье" - самый современнейший, самый нужный тост!
.. und der Trinkspruch für alle anderen
Albanisch: Gëzuar!
Arabisch: Shereve!
Armenisch: Genatsoot!
Baluchi (Iran): Vashi!
Baskisch: Osasuna!
Bretonisch: Iermat!
Bulgarisch: Na zdrave!
Chinesisch: Gom bui! (Kantonesisch), Gan bei! (Mandarin)
Dänisch: Skål!
Englisch: Cheers!
Estnisch: Terviseks!
Finnisch: Kippis!
Französisch: Santé!
Griechisch: Jámas!
Grönländisch: Kasugta!
Hawaianisch: Mahalu!
Hebräisch: Le'chájim!
Hindi (Indien): Mubarik!
Holländisch: Proost!, Op uw gezonheid!
Indonesisch, Malayisch: Selamat minum!
Gälisch (Irland, Schottland): Sláinte!
Isländisch: Skål!
Italienisch: Salute!
Japanisch: Kanpai!
Jiddisch: Mazel tov!
Katalanisch: Salut!
Lettisch: Uz veselibu!
Libanesisch: Kesak!
Littauisch: I sueikata!
Maltesisch: Sacha! Aviva!
Nigerianisch: Mogba!
Norwegisch: Skål!
Persisch: Salam ati!
Polnisch: (Na) zdrowie!
Portugiesisch: Saúde! (Galizisch), Tim-tim! (Brasilien)
Rätoromanisch: Viva!
Rumänisch: Noroc!
Russisch: Vashe zdorovie!
Schwedisch: Skål!
Serbokroatisch: ´ivjeli!
Somalisch: Auguryo!
Spanisch: Salud!
Tagalog (Philippinen): Mabuhay!
Thailändisch: Chokdee!
Tschechisch: Na zdraví!
Türkisch: Serefe!
Ungarisch: Egészségére!
Urdu (Pakistan): Djam!
Walisisch: Iechyd da!
Damit bekämen Touristen Gelegenheit, den traditionellen georgischen Tresterbrand Tschatscha zu kosten, sagte Robert Tschchaidse, der Bürgermeister der Hafenstadt im Südwesten Georgiens.
Der Springbrunnen gehört zu einem 25 Meter hohen Gebäude im maurischen Stil mit Geschäften, das bis Ende des Sommers fertiggestellt wird und auch das Fremdenverkehrsamt beherbergen soll. Die Regierung der ehemaligen Sowjetrepublik will künftig mehr Touristen an die Strände und Skipisten des landschaftlich reizvollen Landes locken.
Vakhtanguri! - sa sdorowje
- georgisch ----- russisch
За здоровье" - самый современнейший, самый нужный тост!
.. und der Trinkspruch für alle anderen
Albanisch: Gëzuar!
Arabisch: Shereve!
Armenisch: Genatsoot!
Baluchi (Iran): Vashi!
Baskisch: Osasuna!
Bretonisch: Iermat!
Bulgarisch: Na zdrave!
Chinesisch: Gom bui! (Kantonesisch), Gan bei! (Mandarin)
Dänisch: Skål!
Englisch: Cheers!
Estnisch: Terviseks!
Finnisch: Kippis!
Französisch: Santé!
Griechisch: Jámas!
Grönländisch: Kasugta!
Hawaianisch: Mahalu!
Hebräisch: Le'chájim!
Hindi (Indien): Mubarik!
Holländisch: Proost!, Op uw gezonheid!
Indonesisch, Malayisch: Selamat minum!
Gälisch (Irland, Schottland): Sláinte!
Isländisch: Skål!
Italienisch: Salute!
Japanisch: Kanpai!
Jiddisch: Mazel tov!
Katalanisch: Salut!
Lettisch: Uz veselibu!
Libanesisch: Kesak!
Littauisch: I sueikata!
Maltesisch: Sacha! Aviva!
Nigerianisch: Mogba!
Norwegisch: Skål!
Persisch: Salam ati!
Polnisch: (Na) zdrowie!
Portugiesisch: Saúde! (Galizisch), Tim-tim! (Brasilien)
Rätoromanisch: Viva!
Rumänisch: Noroc!
Russisch: Vashe zdorovie!
Schwedisch: Skål!
Serbokroatisch: ´ivjeli!
Somalisch: Auguryo!
Spanisch: Salud!
Tagalog (Philippinen): Mabuhay!
Thailändisch: Chokdee!
Tschechisch: Na zdraví!
Türkisch: Serefe!
Ungarisch: Egészségére!
Urdu (Pakistan): Djam!
Walisisch: Iechyd da!
Tanken ohne zu bezahlen - NEIN Danke
Erst mal orientieren mussten sich Streifenpolizisten, die am Gründonnerstag nachts zu einer Tankstelle in Wanne-Eickel gerufen wurden. Dort trafen sie gegen 0.40 Uhr auf einen Autofahrer. Doch dieser gehörte – fast wider Erwarten – nicht zur Sorte jener, die sich um eine hohe Benzinrechnung drücken wollen. Vielmehr standen der Mann und sein Auto mutterseelenallein auf der Tankstelle. Es war niemand da, bei dem der Autofahrer seine Tankrechnung begleichen konnte.
Benzin hatte der Mann noch problemlos bekommen. Aber dann fingen die Probleme an. Das Kassenhaus war verschlossen, das Licht aus; einen Tankautomaten gab es nicht. Offenbar waren der Pächter oder sein Mitarbeiter in den Feierabend gegangen, ohne die acht Zapfsäulen auszuschalten. An jeder Säule hätte problemlos getankt werden können.
Da die Beamten niemanden von der Tankstelle erreichten, griffen sie zur Selbsthilfe. Sie besorgten einen Kanister, tankten an jeder Säule eine geringe Menge und hängten die Zapfhähne sofort wieder ein. Damit war die Gefahr gebannt, dass sich die Sache rumspricht und Nachtschwärmer zu einem Benzindiebstahl verführt werden. Denn, so die Polizei, die Säulen ließen sich nur aus dem Kassenraum wieder freischalten. Nach dem Tankvorgang waren sie blockiert.
Die Beamten haben auch an jeder Säule denselben Kraftstoff in den Kanister gefüllt, damit der Schaden für den Pächter möglichst gering ist. Das Benzin zum konnte sich der Tankstellenbetreiber auf der Wache abholen
Benzin hatte der Mann noch problemlos bekommen. Aber dann fingen die Probleme an. Das Kassenhaus war verschlossen, das Licht aus; einen Tankautomaten gab es nicht. Offenbar waren der Pächter oder sein Mitarbeiter in den Feierabend gegangen, ohne die acht Zapfsäulen auszuschalten. An jeder Säule hätte problemlos getankt werden können.
Da die Beamten niemanden von der Tankstelle erreichten, griffen sie zur Selbsthilfe. Sie besorgten einen Kanister, tankten an jeder Säule eine geringe Menge und hängten die Zapfhähne sofort wieder ein. Damit war die Gefahr gebannt, dass sich die Sache rumspricht und Nachtschwärmer zu einem Benzindiebstahl verführt werden. Denn, so die Polizei, die Säulen ließen sich nur aus dem Kassenraum wieder freischalten. Nach dem Tankvorgang waren sie blockiert.
Die Beamten haben auch an jeder Säule denselben Kraftstoff in den Kanister gefüllt, damit der Schaden für den Pächter möglichst gering ist. Das Benzin zum konnte sich der Tankstellenbetreiber auf der Wache abholen
Vollstreckungsanzeige beim Minister
Wahrscheinlich wird sich kein Gerichtsvollzieher demnächst aufmachen müssen, um im Landratsamt X. eine “Kassenpfändung” vorzunehmen. Der Grund liegt zunächst darin, dass sich der Staat nach § 882a ZPO eine Galgenfrist von vier Wochen gönnt, die man nach zuvor zusätzlich erforderlicher Anzeige der beabsichtigten Vollstreckung abwarten muss. In diesen vier Wochen gelingt es gewöhnlich, hausintern jemanden aufzuwecken, der dann das Geld doch noch schnell bezahlt.
Ein anderer Grund könnte aber auch darin liegen, dass man ja unter Umständen in Vermögen vollstrecken könnte, welches von einer anderen Behörde verwaltet wird. Da muss man zusätzlich den Finanzminister vorwarnen. Das habe ich heute gemacht, der Minister des betreffenden Bundeslandes bekommt Post.
Gewöhnlich fragt dann das Ministerium bei der schuldigen Behörde nach, was denn da los ist und weshalb hier ein Anwalt rumnervt und Arbeit verursacht. Auch dies könnte dazu führen, dass in der fraglichen Behörde etwas in Bewegung kommt.
Warten wir es mal ab.
Beim letzten Mal hat mich ein ziemlich atemloser Beamter aus dem Finanzministerium angerufen, der total aufgeregt ob einer möglichen Vollstreckung in Staatseigentum war. Der versprach, sich um alles zu kümmern und flugs kam eine Überweisung von der schlafenden Behörde. Aber das war in Bayern. Dort ist die Welt ja noch (teilweise) in Ordnung.
* RA Christian Wolf
Wahrscheinlich wird sich kein Gerichtsvollzieher demnächst aufmachen müssen, um im Landratsamt X. eine “Kassenpfändung” vorzunehmen. Der Grund liegt zunächst darin, dass sich der Staat nach § 882a ZPO eine Galgenfrist von vier Wochen gönnt, die man nach zuvor zusätzlich erforderlicher Anzeige der beabsichtigten Vollstreckung abwarten muss. In diesen vier Wochen gelingt es gewöhnlich, hausintern jemanden aufzuwecken, der dann das Geld doch noch schnell bezahlt.
Ein anderer Grund könnte aber auch darin liegen, dass man ja unter Umständen in Vermögen vollstrecken könnte, welches von einer anderen Behörde verwaltet wird. Da muss man zusätzlich den Finanzminister vorwarnen. Das habe ich heute gemacht, der Minister des betreffenden Bundeslandes bekommt Post.
Gewöhnlich fragt dann das Ministerium bei der schuldigen Behörde nach, was denn da los ist und weshalb hier ein Anwalt rumnervt und Arbeit verursacht. Auch dies könnte dazu führen, dass in der fraglichen Behörde etwas in Bewegung kommt.
Warten wir es mal ab.
Beim letzten Mal hat mich ein ziemlich atemloser Beamter aus dem Finanzministerium angerufen, der total aufgeregt ob einer möglichen Vollstreckung in Staatseigentum war. Der versprach, sich um alles zu kümmern und flugs kam eine Überweisung von der schlafenden Behörde. Aber das war in Bayern. Dort ist die Welt ja noch (teilweise) in Ordnung.
* RA Christian Wolf
Frau versucht ohne Erfolg, ihren kleinen Smart einzuparken
Es ist etwas böse der weiblichen autofahrenden Bevölkerung gegenüber - doch wenn man sieht, wie diese Frau minutenlang versucht, ihren kleinen Smart in einer riesigen Parklücke unterzubringen, kann man sich ein Schmunzeln kaum verkneifen
weitere Parkversuche einer Frau ..
weitere Parkversuche einer Frau ..
Angeklagter wegen Blitzlichtgewitter gesundheitlich schwer angeschlagen
Die BILD zerschießst unser Hauptverfahren - Fortsetzungsverhandlung vor der Strafkammer.
Der angeklagte Mandant ist gesundheitlich angeschlagen. Herz. Das ist sogar attestiert. Daher ist die tägliche Verhandlungsdauer auf drei Stunden gekappt.
Die BILD Fotoredakteure sind wie fast immer mit deren Lichtblitzgewitter dabei. Ich hatte den Herren schon das letzte mal darauf hingewiesen, dass jedwede Veröffentlichungen von Lichtbildern untersagt sind.
Eine einstweilige Verfügung wäre - wie immer in solchen Fällen - sicher. Aber muss das sein ? Auch wies ich auf die gesundheitliche Einschränkung hin.
Und heute sitze ich mit dem Angeklagten im Sitzungssaal. Die Kammer war kurz davor reinzukommen. Dann ein reinhechtender Reporter der BILD und das Blitzlichtgewitter geht los.
Das ist schon eine Frechheit. Aber auch höchst gesundheitsgefährlich. Denn der Mandant - ohnehin gesundheitlich schwer angegriffen - bekam derartig Herzbeschwerden, dass dieser nun im Krankenhaus mit Verdacht auf einen Infakt hat.
Dem Reporter der BILD sagte ich, dass - sollte der Mandant jetzt versterben - sein Name als Verursacher auf den Grabstein gemeißelt werden wird.
Mal sehen, was die Ärzte machen.
Das Verfahren jedenfalls wurde regelrecht von der BILD zerschossen.
* Lars Dr. Nozar
Der angeklagte Mandant ist gesundheitlich angeschlagen. Herz. Das ist sogar attestiert. Daher ist die tägliche Verhandlungsdauer auf drei Stunden gekappt.
Die BILD Fotoredakteure sind wie fast immer mit deren Lichtblitzgewitter dabei. Ich hatte den Herren schon das letzte mal darauf hingewiesen, dass jedwede Veröffentlichungen von Lichtbildern untersagt sind.
Eine einstweilige Verfügung wäre - wie immer in solchen Fällen - sicher. Aber muss das sein ? Auch wies ich auf die gesundheitliche Einschränkung hin.
Und heute sitze ich mit dem Angeklagten im Sitzungssaal. Die Kammer war kurz davor reinzukommen. Dann ein reinhechtender Reporter der BILD und das Blitzlichtgewitter geht los.
Das ist schon eine Frechheit. Aber auch höchst gesundheitsgefährlich. Denn der Mandant - ohnehin gesundheitlich schwer angegriffen - bekam derartig Herzbeschwerden, dass dieser nun im Krankenhaus mit Verdacht auf einen Infakt hat.
Dem Reporter der BILD sagte ich, dass - sollte der Mandant jetzt versterben - sein Name als Verursacher auf den Grabstein gemeißelt werden wird.
Mal sehen, was die Ärzte machen.
Das Verfahren jedenfalls wurde regelrecht von der BILD zerschossen.
* Lars Dr. Nozar
78 Punkte in Flensburg plus 4000 Euro Bußgeld plus 26 Monate Fahrverbot
Dumm gelaufen ...
Dreist und frech: In München ist ein Jugendlicher binnen weniger Wochen 26 Mal auf seinem Leichtkraftrad geblitzt worden und hat dabei teils auch noch den ausgestreckten Mittelfinger in die Kamera gereckt. Wie die Polizei berichtete, wurde der 17-Jährige nun von einer Streife gestellt. Sein Motorrad hatte der junge Raser getunt, um überhaupt mehr als 100 Stundenkilometer schnell fahren zu können.
Mit gestrecktem Mittelfinger in den Blitzer
Medienberichten zufolge war der Schüler ab Mitte März meist in den Stunden zwischen 22 und zwei Uhr in der Nacht unterwegs. Manchmal raste er mehrmals pro Woche an der selben Stelle vorbei, gerne in der Zeit von Donnerstag bis Sonntag. Auf dem Blitzer-Bild sahen die genarrten Polizisten dann den jungen Mann: Mit gerecktem Mittelfinger auf seiner 125er Rennmaschine, auf dem Kopf einen schwarzem Helm.
Anhand der Fotos, die die Radarfalle lediglich von vorne schoss, war der junge Raser nicht zu erkennen. Die Polizisten legten sich auf die Lauer, um den Motorradfahrer auf frischer Tat zu ertappen. Schließlich hatte sich ein klares Schema ergeben.
78 Punkte, 4000 Euro Bußgeld, 26 Monate Fahrverbot
Kurz vor Mitternacht raste der junge Mann vergangenen Sonntag wie üblich über den Mittleren Ring in München. Auf dem Tacho standen über 100 Kilometer pro Stunde. Die Rechnung der Beamten ging auf und nach 26 Fotos war Schluss: Eine Streife schnappte sich den jungen Raser.
Weil er sein Motorad frisiert hatte und nur eine Fahrerlaubnis für Leichtkrafträder besitzt, erwartet den 17-Jährigen jetzt nicht nur eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Pro Fahrt, schneller als 31 Kilometer in der Stunde innerorts, erhält er drei Punkte in der Verkehrssünderdatei in Flensburg und ein Bußgeld von 160 Euro.
Das macht hochgerechnet 78 Punkte in Flensburg und ein Bußgeld von 4160 Euro. Dazu muss der 17-Jährige wohl eine Weile zu Fuß gehen: Er hat insgesamt 26 Monate Fahrverbot
Dreist und frech: In München ist ein Jugendlicher binnen weniger Wochen 26 Mal auf seinem Leichtkraftrad geblitzt worden und hat dabei teils auch noch den ausgestreckten Mittelfinger in die Kamera gereckt. Wie die Polizei berichtete, wurde der 17-Jährige nun von einer Streife gestellt. Sein Motorrad hatte der junge Raser getunt, um überhaupt mehr als 100 Stundenkilometer schnell fahren zu können.
Mit gestrecktem Mittelfinger in den Blitzer
Medienberichten zufolge war der Schüler ab Mitte März meist in den Stunden zwischen 22 und zwei Uhr in der Nacht unterwegs. Manchmal raste er mehrmals pro Woche an der selben Stelle vorbei, gerne in der Zeit von Donnerstag bis Sonntag. Auf dem Blitzer-Bild sahen die genarrten Polizisten dann den jungen Mann: Mit gerecktem Mittelfinger auf seiner 125er Rennmaschine, auf dem Kopf einen schwarzem Helm.
Anhand der Fotos, die die Radarfalle lediglich von vorne schoss, war der junge Raser nicht zu erkennen. Die Polizisten legten sich auf die Lauer, um den Motorradfahrer auf frischer Tat zu ertappen. Schließlich hatte sich ein klares Schema ergeben.
78 Punkte, 4000 Euro Bußgeld, 26 Monate Fahrverbot
Kurz vor Mitternacht raste der junge Mann vergangenen Sonntag wie üblich über den Mittleren Ring in München. Auf dem Tacho standen über 100 Kilometer pro Stunde. Die Rechnung der Beamten ging auf und nach 26 Fotos war Schluss: Eine Streife schnappte sich den jungen Raser.
Weil er sein Motorad frisiert hatte und nur eine Fahrerlaubnis für Leichtkrafträder besitzt, erwartet den 17-Jährigen jetzt nicht nur eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Pro Fahrt, schneller als 31 Kilometer in der Stunde innerorts, erhält er drei Punkte in der Verkehrssünderdatei in Flensburg und ein Bußgeld von 160 Euro.
Das macht hochgerechnet 78 Punkte in Flensburg und ein Bußgeld von 4160 Euro. Dazu muss der 17-Jährige wohl eine Weile zu Fuß gehen: Er hat insgesamt 26 Monate Fahrverbot
Im Rathaus haben sie mir gesagt, dass ich gestorben bin
* Amtlich gestorben .. dann erst Zeugen mitbringen, sonst kann nicht bestätigt werden, dass sie noch leben ..
Bei der zweiten Runde der Präsidentenwahl in Frankreich hat ein Mann aus dem Norden des Landes sein blaues Wunder erlebt. Als Daniel Demay am Sonntagabend seine Stimme abgeben wollte, teilte man ihm mit, dass sein Name bereits im Sterberegister vermerkt sei und er deshalb keinen Wahlzettel erhalten könne
"Im Rathaus haben sie mir gesagt, dass ich gestorben bin", erzählte der überraschte Demay am Sonntagabend, wie das Internetportal ouest- france.fr berichtet. Nach Angaben im Sterberegister der Gemeinde Calonne- Ricouart war der 61- Jährige im Jänner dahingeschieden.
Dabei handelte es sich allerdings um eine Verwechslung. Tatsächlich war Demays Schwager im Jänner gestorben, und da dieser kein Geld hinterlassen habe, habe Demay für ihn eine Grabstelle gekauft. "Ich habe sie auf meinen Namen gekauft, weil er kein Geld hatte", erklärte der Franzose. Dass dieser letzte Gefallen für seinen Schwager dazu führte, dass er als Verstorbener geführt wurde, habe er nicht geahnt. "An so eine Verwechslung habe ich gar nicht gedacht."
Was folgte, war ein Gang zum Amtsgericht, wo zwei Zeugen Demays Identität bestätigen mussten. Danach konnte der Franzose doch noch seine Stimme für die Präsidentenwahl abgeben. Wen er gewählt hat, wollte er nicht verraten.
Bei der zweiten Runde der Präsidentenwahl in Frankreich hat ein Mann aus dem Norden des Landes sein blaues Wunder erlebt. Als Daniel Demay am Sonntagabend seine Stimme abgeben wollte, teilte man ihm mit, dass sein Name bereits im Sterberegister vermerkt sei und er deshalb keinen Wahlzettel erhalten könne
"Im Rathaus haben sie mir gesagt, dass ich gestorben bin", erzählte der überraschte Demay am Sonntagabend, wie das Internetportal ouest- france.fr berichtet. Nach Angaben im Sterberegister der Gemeinde Calonne- Ricouart war der 61- Jährige im Jänner dahingeschieden.
Dabei handelte es sich allerdings um eine Verwechslung. Tatsächlich war Demays Schwager im Jänner gestorben, und da dieser kein Geld hinterlassen habe, habe Demay für ihn eine Grabstelle gekauft. "Ich habe sie auf meinen Namen gekauft, weil er kein Geld hatte", erklärte der Franzose. Dass dieser letzte Gefallen für seinen Schwager dazu führte, dass er als Verstorbener geführt wurde, habe er nicht geahnt. "An so eine Verwechslung habe ich gar nicht gedacht."
Was folgte, war ein Gang zum Amtsgericht, wo zwei Zeugen Demays Identität bestätigen mussten. Danach konnte der Franzose doch noch seine Stimme für die Präsidentenwahl abgeben. Wen er gewählt hat, wollte er nicht verraten.
Pfui Ferrari - was habt ihr euch nur dabei gedacht?
Eine Werbefahrt mit einem teuren Ferrari- Sportwagen auf der historischen Stadtmauer von Nanking hat in China Empörung hervorgerufen. Internetnutzer überhäuften den italienischen Autobauer mit Kritik, nachdem ein örtlicher Ferrari- Vertreter das jahrhundertealte Bauwerk für einen PR- Auftritt missbraucht hatte
Bei dem Werbe- Event hatte ein Kran einen Ferrari auf die im 14. Jahrhundert während der Ming- Dynastie errichtete Stadtmauer gehievt. Anschließend vollführte der Sportwagen darauf mehrere Donuts (360- Grad- Drehungen) - und hinterließ dabei fette schwarze Reifenspuren auf den antiken Steinen. Einen Tag später versuchten Arbeiter vergeblich, die Spuren wegzuschrubben.
Empörung über Ferrari- Donuts
Laut Xinhua gab die Ferrari- Vertretung umgerechnet rund 9.000 Euro für die Veranstaltung auf einem der am besten erhaltenen Abschnitte der Stadtmauer aus. Das beworbene Auto war ein Sondermodell des Ferrari 458 Italia im Wert von 720.000 Euro. "Ein Ferrari für sechs Millionen Yuan gegen eine 600 Jahre alte Stadtmauer... Was tun die Behörden in Nanking nur?", fragte ein Internet- Nutzer. "Wir können nicht tolerieren, dass Ferrari das antike Stadttor für eine Show benutzt und ruiniert", schimpfte ein anderer.
Die Stadtverwaltung habe die verantwortlichen Beamten "gerügt", berichtete Xinhua weiter. Sie hätten es versäumt, die Veranstaltung von höherer Stelle genehmigen zu lassen. Ein Experte warnte unterdessen, die Ferrari- Fahrt habe neben den Reifenspuren möglicherweise tiefergehende Schäden an dem Bauwerk angerichtet
Bei dem Werbe- Event hatte ein Kran einen Ferrari auf die im 14. Jahrhundert während der Ming- Dynastie errichtete Stadtmauer gehievt. Anschließend vollführte der Sportwagen darauf mehrere Donuts (360- Grad- Drehungen) - und hinterließ dabei fette schwarze Reifenspuren auf den antiken Steinen. Einen Tag später versuchten Arbeiter vergeblich, die Spuren wegzuschrubben.
Empörung über Ferrari- Donuts
Laut Xinhua gab die Ferrari- Vertretung umgerechnet rund 9.000 Euro für die Veranstaltung auf einem der am besten erhaltenen Abschnitte der Stadtmauer aus. Das beworbene Auto war ein Sondermodell des Ferrari 458 Italia im Wert von 720.000 Euro. "Ein Ferrari für sechs Millionen Yuan gegen eine 600 Jahre alte Stadtmauer... Was tun die Behörden in Nanking nur?", fragte ein Internet- Nutzer. "Wir können nicht tolerieren, dass Ferrari das antike Stadttor für eine Show benutzt und ruiniert", schimpfte ein anderer.
Die Stadtverwaltung habe die verantwortlichen Beamten "gerügt", berichtete Xinhua weiter. Sie hätten es versäumt, die Veranstaltung von höherer Stelle genehmigen zu lassen. Ein Experte warnte unterdessen, die Ferrari- Fahrt habe neben den Reifenspuren möglicherweise tiefergehende Schäden an dem Bauwerk angerichtet
Da freuen sich die Männer?
Kühlender BH soll zum Stromsparen anregen
Angesichts drohender Stromengpässe nach der Abschaltung aller Atomkraftwerke in Japan hat ein Unterwäschehersteller in einer PR-Aktion einen kühlenden BH vorgestellt. Dieser soll Frauen helfen, die Hitze im Sommer zu ertragen, ohne die Klimaanlage anschalten zu müssen. Ins Geschäft wird es die Innovation aber wohl nicht schaffen
Der "Bra Super Cool" der Firma Triumph Japan enthält ein Material, das nach einigen Stunden im Gefrierfach gefriert, ohne dabei hart zu werden. Wie die Firma erklärte, soll der BH die Notwendigkeit zur Innovation verdeutlichen, um den Stromverbrauch während der heißen Sommermonate zu senken. Eine Markteinführung ist demnach leider nicht vorgesehen.
Japan muss ohne Atomstrom auskommen
Infolge des Atomunglücks von Fukushima wurden zahlreiche Reaktoren aus Sicherheitsgründen abgeschaltet. Weitere zu Wartungsarbeiten heruntergefahrene Anlagen wurden bisher nicht wieder in Betrieb genommen. Seit Samstag muss Japan ganz ohne Atomstrom auskommen.
* Leider ist für Männer noch nichts in Sicht! Die kühlende Unterhose wäre für manche nicht verkehrt .. oder?
Angesichts drohender Stromengpässe nach der Abschaltung aller Atomkraftwerke in Japan hat ein Unterwäschehersteller in einer PR-Aktion einen kühlenden BH vorgestellt. Dieser soll Frauen helfen, die Hitze im Sommer zu ertragen, ohne die Klimaanlage anschalten zu müssen. Ins Geschäft wird es die Innovation aber wohl nicht schaffen
Der "Bra Super Cool" der Firma Triumph Japan enthält ein Material, das nach einigen Stunden im Gefrierfach gefriert, ohne dabei hart zu werden. Wie die Firma erklärte, soll der BH die Notwendigkeit zur Innovation verdeutlichen, um den Stromverbrauch während der heißen Sommermonate zu senken. Eine Markteinführung ist demnach leider nicht vorgesehen.
Japan muss ohne Atomstrom auskommen
Infolge des Atomunglücks von Fukushima wurden zahlreiche Reaktoren aus Sicherheitsgründen abgeschaltet. Weitere zu Wartungsarbeiten heruntergefahrene Anlagen wurden bisher nicht wieder in Betrieb genommen. Seit Samstag muss Japan ganz ohne Atomstrom auskommen.
* Leider ist für Männer noch nichts in Sicht! Die kühlende Unterhose wäre für manche nicht verkehrt .. oder?
Tyler Gold heist jetzt Tyrannosaurus Rex Joseph Gold
Amerika ist offensichtlich noch immer das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. So darf sich ein 23-Jähriger jetzt ganz offiziell "Tyrannosaurus Rex" nennen. Die Begründung ist ebenso skurril wie schlüssig: Das sei einfach "cooler" als sein gebürtiger Name
Der junge Mann aus dem Bundesstaat Nebraska hieß ursprünglich Tyler Gold. Wie die Zeitung "York News-Times" berichtet war er damit anscheinend nicht zufrieden. Vor Gericht gab er an, fortan auf den Namen "Tyrannosaurus Rex Joseph Gold" hören zu wollen.
Die eigenwillige Kreation sei einfach "cooler und ansprechender" als sein gewöhnlicher bisheriger Name. Weiterhin gab der Dino-Fan an: "Für mich als Unternehmer ist ein Bekanntheitsgrad wichtig und der neue Name ist besser wiederzuerkennen." Daran besteht zumindest kein Zweifel.
Allerdings war der zuständige Richter zunächst skeptisch und fragte Gold, ob er Steuereintreibern oder einer Strafverfolgung ausweichen wolle. Nachdem nichts dergleichen ersichtlich war und der junge Mann alle Formalitäten korrekt beachtet hatte, wurde seinem Wunsch stattgegeben.
Tyrannosaurus Rex Joseph Gold hat Glück, dass er nicht in Deutschland lebt. Hierzulande wäre die Namensänderung nämlich nicht ohne weiteres möglich gewesen. Das Gesetz sieht eine Namensänderung nur aus wichtigem Grund vor und obwohl der "coolness" für viele Menschen eine nicht unerhebliche Bedeutung zukommt, wird sie in der Justiz (noch) nicht hinreichend anerkannt. Tja Herr Rex, Schwein- oder besser: Saurier gehabt!
Der junge Mann aus dem Bundesstaat Nebraska hieß ursprünglich Tyler Gold. Wie die Zeitung "York News-Times" berichtet war er damit anscheinend nicht zufrieden. Vor Gericht gab er an, fortan auf den Namen "Tyrannosaurus Rex Joseph Gold" hören zu wollen.
Die eigenwillige Kreation sei einfach "cooler und ansprechender" als sein gewöhnlicher bisheriger Name. Weiterhin gab der Dino-Fan an: "Für mich als Unternehmer ist ein Bekanntheitsgrad wichtig und der neue Name ist besser wiederzuerkennen." Daran besteht zumindest kein Zweifel.
Allerdings war der zuständige Richter zunächst skeptisch und fragte Gold, ob er Steuereintreibern oder einer Strafverfolgung ausweichen wolle. Nachdem nichts dergleichen ersichtlich war und der junge Mann alle Formalitäten korrekt beachtet hatte, wurde seinem Wunsch stattgegeben.
Tyrannosaurus Rex Joseph Gold hat Glück, dass er nicht in Deutschland lebt. Hierzulande wäre die Namensänderung nämlich nicht ohne weiteres möglich gewesen. Das Gesetz sieht eine Namensänderung nur aus wichtigem Grund vor und obwohl der "coolness" für viele Menschen eine nicht unerhebliche Bedeutung zukommt, wird sie in der Justiz (noch) nicht hinreichend anerkannt. Tja Herr Rex, Schwein- oder besser: Saurier gehabt!
Bei Spatenstich: Innenminister kippt mit Bagger um
Schmerzlich geendet hat ein Spatenstich für Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. Der CSU- Politiker sollte am Montag in Kempten die symbolische erste Baggerschaufel für einen Straßenneubau ausheben. Doch vor den Augen der Anwesenden kippte das 40 Tonnen schwere Baufahrzeug plötzlich auf die Seite und schloss den Minister im Führerhaus ein. Filmreif eilten Herrmann seine Leibwächter zu Hilfe.
Die Bodyguards mussten die Frontscheibe des Baggers einschlagen, um den Minister aus seiner misslichen Lage zu befreien, schilderte die Tageszeitung "Augsburger Allgemeine" die dramatischen Momente, nachdem das schwere Gerät umgekippt war. Aufnahmen des Vorfalls zeigen einen sichtlich geschockten, aber offenbar nur leicht verletzten Herrmann nach der Rettung durch seine Leibwächter.
Er wurde anschließend in die Privatwohnung des Kemptener Oberbürgermeisters gebracht und dort behandelt. Ein Ministeriumssprecher sagte, die Verletzungen seien nicht gravierend. Der Innenminister habe hinterher noch zu einem anderen Termin fahren können.
Am Abend gab der Verletzte dann selbst Entwarnung: "Mir geht's gut, der Schreck ist weg", sagte Herrmann der "Augsburger Allgemeine". Er zog sich bei dem Vorfall Schürfwunden im Gesicht und an der linken Hand sowie Prellungen am Bein zu, wie das Blatt am Dienstag berichtete.
Die Bodyguards mussten die Frontscheibe des Baggers einschlagen, um den Minister aus seiner misslichen Lage zu befreien, schilderte die Tageszeitung "Augsburger Allgemeine" die dramatischen Momente, nachdem das schwere Gerät umgekippt war. Aufnahmen des Vorfalls zeigen einen sichtlich geschockten, aber offenbar nur leicht verletzten Herrmann nach der Rettung durch seine Leibwächter.
Er wurde anschließend in die Privatwohnung des Kemptener Oberbürgermeisters gebracht und dort behandelt. Ein Ministeriumssprecher sagte, die Verletzungen seien nicht gravierend. Der Innenminister habe hinterher noch zu einem anderen Termin fahren können.
Am Abend gab der Verletzte dann selbst Entwarnung: "Mir geht's gut, der Schreck ist weg", sagte Herrmann der "Augsburger Allgemeine". Er zog sich bei dem Vorfall Schürfwunden im Gesicht und an der linken Hand sowie Prellungen am Bein zu, wie das Blatt am Dienstag berichtete.
Tiefkühl-Forelle geangelt!
Schummeln erlaubt? Die Kreativität eines Familienvaters aus Bayern hat jetzt allerdings ungeahnte Konsequenzen: Um seine Kinder zu beeindrucken, hängte er eine Tiefkühlforelle an seine Angel. Jetzt steht er wegen Wildfischerei vor Gericht!
Alexander (32) und Stefanie (30) D. aus Kiefersfelden (Bayern) fahren für einen Familienausflug ins nur drei Kilometer entfernte Tirol (Österreich). Ihre Zwillinge Enya und Arthur (7) freuen sich auf den Angelausflug. An einem Wildbach wirft die Familie ihre Schnüre aus.
Alexander D. zu BILD: „Als keiner guckte, habe ich heimlich eine Tiefkühlforelle an die Angel geknotet und ins Wasser geworfen
Der Werkzeugvertreter wollte sichergehen, dass der Ausflug erfolgreich wird, hatte am Vortag zwei tiefgefrorene Regenbogenforellen gekauft und über Nacht auftauen lassen. Die Freude bei den Kindern ist groß. Hurra, ein Fisch! Stolz zeigen sie einem vorbeikommenden Spaziergänger den vermeintlichen Fang.
Die böse Überraschung kommt Tage später per Post: Alexander und Stefanie D. sollen wegen Wildfischerei in Österreich vor Gericht! Der freundliche Passant hatte das Paar angezeigt, die Polizei die Familie über das Autokennzeichen ermittelt.
Anwalt Thaddäus Schäfer zu BILD: „Die Anklage ist absolut unverhältnismäßig. Wie im Mittelalter.“ Bei Verurteilung droht dem Ehepaar bis zu sechs Monate Haft.
Die Staatsanwaltschaft muss allerdings beweisen, dass die Forelle aus dem Bach stammt, der Familienvater ohne Erlaubnis der Fischereiaufsicht geangelt hat.
Alexander D. hat selbst keine Beweise für die Herkunft der umstrittenen Forelle: „Den Kassenzettel hab ich leider weggeworfen.“ Und den „gefangenen“ Fisch hat die Familie noch am Abend gegessen.
Schummeln erlaubt? Die Kreativität eines Familienvaters aus Bayern hat jetzt allerdings ungeahnte Konsequenzen: Um seine Kinder zu beeindrucken, hängte er eine Tiefkühlforelle an seine Angel. Jetzt steht er wegen Wildfischerei vor Gericht!
Alexander (32) und Stefanie (30) D. aus Kiefersfelden (Bayern) fahren für einen Familienausflug ins nur drei Kilometer entfernte Tirol (Österreich). Ihre Zwillinge Enya und Arthur (7) freuen sich auf den Angelausflug. An einem Wildbach wirft die Familie ihre Schnüre aus.
Alexander D. zu BILD: „Als keiner guckte, habe ich heimlich eine Tiefkühlforelle an die Angel geknotet und ins Wasser geworfen
Der Werkzeugvertreter wollte sichergehen, dass der Ausflug erfolgreich wird, hatte am Vortag zwei tiefgefrorene Regenbogenforellen gekauft und über Nacht auftauen lassen. Die Freude bei den Kindern ist groß. Hurra, ein Fisch! Stolz zeigen sie einem vorbeikommenden Spaziergänger den vermeintlichen Fang.
Die böse Überraschung kommt Tage später per Post: Alexander und Stefanie D. sollen wegen Wildfischerei in Österreich vor Gericht! Der freundliche Passant hatte das Paar angezeigt, die Polizei die Familie über das Autokennzeichen ermittelt.
Anwalt Thaddäus Schäfer zu BILD: „Die Anklage ist absolut unverhältnismäßig. Wie im Mittelalter.“ Bei Verurteilung droht dem Ehepaar bis zu sechs Monate Haft.
Die Staatsanwaltschaft muss allerdings beweisen, dass die Forelle aus dem Bach stammt, der Familienvater ohne Erlaubnis der Fischereiaufsicht geangelt hat.
Alexander D. hat selbst keine Beweise für die Herkunft der umstrittenen Forelle: „Den Kassenzettel hab ich leider weggeworfen.“ Und den „gefangenen“ Fisch hat die Familie noch am Abend gegessen.
Vom Fußball-Haus ins Ehe-Aus
Die Europameisterschaft steht vor der Tür! Mit ihr krakelen Millionen fußballbegeisterter Männer, strömen literweise Bier und fließen tausendfache Tränen von zu kurz gekommenen Partnerinnen.
Frauen und Fußball – passt das wirklich zusammen? Für viele Männer nicht! Während der EM herrscht Ausnahmezustand. Da tun sich Kumpels aus allen Schichten, Altersklassen und unterschiedlichsten Vorlieben zusammen und zelebrieren ihre Mannschaft mit Bier und jeder Menge olé olé olé.
Neben Wetteinsätzen, Jubelstimmung nach einem gewonnenen Spiel und jeder Menge Knabbergebäck und Alkohol schaut laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact jeder vierte Mann lieber mit Kumpels Fußball als mit seiner Partnerin. Mindestens ebenso viele fühlen sich von der Partnerin gestört.
Reagiert dann auch noch die bessere Hälfte genervt und herrscht Flaute im Bett, dann wird das Fußball-Haus schnell zum Ehe-Aus.
Wird die Ehefrau zum Störfaktor oder ist die Ehe noch zu retten? Informationen für ein sicheres Ballspiel in der Ehe findet man auf www.ehe.de
Läuft es nicht mehr rund, dann hilft das Schwesterportal www.scheidung.de mit kostenlosen Ratgebern weiter.
Frauen und Fußball – passt das wirklich zusammen? Für viele Männer nicht! Während der EM herrscht Ausnahmezustand. Da tun sich Kumpels aus allen Schichten, Altersklassen und unterschiedlichsten Vorlieben zusammen und zelebrieren ihre Mannschaft mit Bier und jeder Menge olé olé olé.
Neben Wetteinsätzen, Jubelstimmung nach einem gewonnenen Spiel und jeder Menge Knabbergebäck und Alkohol schaut laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact jeder vierte Mann lieber mit Kumpels Fußball als mit seiner Partnerin. Mindestens ebenso viele fühlen sich von der Partnerin gestört.
Reagiert dann auch noch die bessere Hälfte genervt und herrscht Flaute im Bett, dann wird das Fußball-Haus schnell zum Ehe-Aus.
Wird die Ehefrau zum Störfaktor oder ist die Ehe noch zu retten? Informationen für ein sicheres Ballspiel in der Ehe findet man auf www.ehe.de
Läuft es nicht mehr rund, dann hilft das Schwesterportal www.scheidung.de mit kostenlosen Ratgebern weiter.
Stinkfrucht bringt Fluggäste auf die Palme
Fauliger Geruch an Bord hat Fluggäste in Indonesien auf die Palme gebracht. Der Übeltäter: eine Durian, auch Stinkfrucht genannt. Der Gestank sei nicht auszuhalten, beschwerten sich Passagiere und verlangten noch vor dem Start, wieder aus der Maschine gelassen zu werden, wie das Nachrichtenportal detik.com berichtete
"Wir saßen schon, aber wir wollten wieder raus, weil der Gestank so schlimm war", sagte einer der Passagiere dem Portal. Die Besatzung des Lion- Air- Flugs von Medan nach Jakarta habe sich schließlich der Passagierrevolte gebeugt und die Leute wieder an die frische Luft gelassen. Sie entfernte die Frucht und lüftete. Der Flieger hob schließlich mit einer Stunde Verspätung ab.
Frucht in Asien sehr beliebt
Durians (Bild 2) sind wegen ihres strengen Geruchs berüchtigt, aber in weiten Teilen Asiens heiß geliebt. Sie sind etwa so groß wie eine Kokosnuss und haben in einer dicken Schale gelbliches schmieriges Fruchtfleisch. Sie werden roh gegessen oder zu Pudding gekocht. In Flugzeugen und Hotels sind sie verboten, weil der Geruch einer einzigen Frucht die Luft ganzer Etagen verpesten kann
"Wir saßen schon, aber wir wollten wieder raus, weil der Gestank so schlimm war", sagte einer der Passagiere dem Portal. Die Besatzung des Lion- Air- Flugs von Medan nach Jakarta habe sich schließlich der Passagierrevolte gebeugt und die Leute wieder an die frische Luft gelassen. Sie entfernte die Frucht und lüftete. Der Flieger hob schließlich mit einer Stunde Verspätung ab.
Frucht in Asien sehr beliebt
Durians (Bild 2) sind wegen ihres strengen Geruchs berüchtigt, aber in weiten Teilen Asiens heiß geliebt. Sie sind etwa so groß wie eine Kokosnuss und haben in einer dicken Schale gelbliches schmieriges Fruchtfleisch. Sie werden roh gegessen oder zu Pudding gekocht. In Flugzeugen und Hotels sind sie verboten, weil der Geruch einer einzigen Frucht die Luft ganzer Etagen verpesten kann
Für ein paar Stunden Milliardär
.. leider nur für ein paar Stunden
Für ein paar Stunden hat ein Schwede den Traum vom großen Reichtum träumen dürfen. Anders Loberg wollte eigentlich nur Geld für Einkäufe abheben, als er ein Guthaben von mehr als sechs Milliarden Kronen (724 Millionen Euro) vorfand. Er sei angesichts der Summe regelrecht "benommen" gewesen, sagte der 50- Jährige aus Östersund der Tageszeitung "Expressen" am Donnerstag.
Kurz habe er darüber nachgedacht, ob er die Summe auf ein Sparbuch überweisen solle, sagte Loberg dem Blatt. Außerdem habe er von einer eigenen Yacht und einer Reise in die Karibik geträumt. Allerdings wies sein Konto rund zwei Stunden später wieder das Guthaben aus, das seinem schmaleren Geldbeutel entspricht.
Swedbank- Sprecherin Anna Sundblad sagte, sie habe von dem Missgeschick gehört, kenne aber die Ursache nicht. "Vielleicht hat das Geld eine andere Bank überwiesen. Es muss nicht zwangsläufig von uns kommen", sagte Sundblad. Loberg machte jedenfalls ein Foto von seinem Kontoauszug, um seine kurze Zeit als Milliardär für die Ewigkeit festzuhalten.
Für ein paar Stunden hat ein Schwede den Traum vom großen Reichtum träumen dürfen. Anders Loberg wollte eigentlich nur Geld für Einkäufe abheben, als er ein Guthaben von mehr als sechs Milliarden Kronen (724 Millionen Euro) vorfand. Er sei angesichts der Summe regelrecht "benommen" gewesen, sagte der 50- Jährige aus Östersund der Tageszeitung "Expressen" am Donnerstag.
Kurz habe er darüber nachgedacht, ob er die Summe auf ein Sparbuch überweisen solle, sagte Loberg dem Blatt. Außerdem habe er von einer eigenen Yacht und einer Reise in die Karibik geträumt. Allerdings wies sein Konto rund zwei Stunden später wieder das Guthaben aus, das seinem schmaleren Geldbeutel entspricht.
Swedbank- Sprecherin Anna Sundblad sagte, sie habe von dem Missgeschick gehört, kenne aber die Ursache nicht. "Vielleicht hat das Geld eine andere Bank überwiesen. Es muss nicht zwangsläufig von uns kommen", sagte Sundblad. Loberg machte jedenfalls ein Foto von seinem Kontoauszug, um seine kurze Zeit als Milliardär für die Ewigkeit festzuhalten.
Eine illegale Facebook-Party
Azubi Matthias: Ich wollte nur eine nette Party
Eine illegale „Facebook-Party“ kommt einem 20-Jährigen aus Konstanz (Baden-Württemberg) teuer zu stehen: Er hat einen Gebührenbescheid über 227.052 Euro erhalten. Der junge Mann hatte zu einer Party über Facebook geladen.
Zuvor war er selbst Besucher verschiedener Facebook-Parties, als er auf die schlaue Idee kam, „Da geht noch mehr, das kannst du noch besser machen“. Das ist ihm zumindest hinsichtlich der Kosten sicherlich ganz gut gelungen. Der junge Mann hatte offenbar mehrmals zu seiner Party Anfang Juli eingeladen. Auf der Party kam es zu mehreren Angriffe auf Polizeibeamte, Sachbeschädigungen und Körperverletzungen.
Nachdem die Polizei den Partyaufruf auf Facebook mit über 12.000 Eingeladenen entdeckt hatte, verbot sie die Veranstaltung. Auf mehreren Plakaten und Flyern, die in öffentlichen Verkehrsmitteln verteilt wurden, machte die Polizei auf das Partyverbot aufmerksam. Am Veranstaltungstag waren dann doch 283 Beamte und ein Hubschrauber im Einsatz. Diese Kosten plus ein Bußgeld fordert die Stadt Konstanz nun von dem 20-Jährigen.
Den Veranstalter hatte die Polizei im Rahmen ihrer Ermittlungen aufgespürt. Dabei wurden auch zwei Wohnungen durchsucht und Computer beschlagnahmt.
In der Praxis ist es für die Polizei bzw. das Bundesland gar nicht so leicht, einfach ihre Kosten erstattet zu verlangen. Je nachdem, in welchem Bundesland der Vorfall passiert, ist es oftmals auch ein Ding der Unmöglichkeit, da die Landesgesetze hier sehr verschieden sind. Daher lässt sich eine pauschale Antwort hier gar nicht geben.
In Baden-Württemberg bspw. kann es eine Erstattungspflicht der Polizeikosten geben (siehe § 8 Abs. 2 Polizeigesetz Ba-Wü), wenn
• die öffentliche Sicherheit oder Ordnung durch das Verhalten von Personen bedroht oder gestört wird, und
• wenn diese Person nicht oder nicht rechtzeitig erreicht werden kann (siehe § 6 Abs. 1 in Verbindung mit § 8 Abs. 1 PolG Ba-Wü).
Gibt es dagegen schon einen behördlichen Bescheid, den der Betroffene aber nicht freiwillig umsetzt, so kommt es zur so genannten Ersatzvornahme bspw. durch die Polizei; auch in diesem Fall wäre der Betroffene zur Kostenerstattung verpflichtet (§ 25 Verwaltungsvollstreckungsgesetz Ba-Wü).
Nur, wenn der Einladende erkennbar aus Versehen die Einladung öffentlich gemacht und alles in seiner Macht stehende versucht, die Einladung wieder rückgängig zu machen, dann wird die Behörde von der Geltendmachung ihrer Kosten im Zweifel absehen.
Gilt derjenige, der für seine Party auf Facebook einlädt, als Veranstalter, dann kann er neben den Polizeikosten auch für Schäden zur Verantwortung gezogen werden. Auch ein verletzter Besucher könnte ihn dann bspw. wegen Verletzung von Verkehrssicherungspflichten in Anspruch nehmen. Schließlich würde die nicht genehmigte Veranstaltung möglicherweise auch eine Reihe von Bußgeldern nach sich ziehen können. In Österreich ist übrigens über das dort geltende Veranstaltungsgesetz die Durchführung einer nicht genehmigten öffentlichen Veranstaltung ausdrücklich eine Ordnungswidrigkeit, die mit bis zu 7.000 Euro Bußgeld geahndet werden kann.
Thomas Waetke
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht
Zitat
Angeblich hatte ein noch unbekanntes Facebook-Mitglied am 7. Juli zu einer Party im Strandbad Konstanz aufgerufen. Lohr unterstützte die Idee und lud Freunde ein, am Ende hatte die Party 1500 Zusagen. Die Polizei bekam Wind von der Sache, befürchtete chaotische Zustände. Obwohl die Stadt die Versammlung verbot, kamen 150 Jugendliche zum Strandbad. Die Polizei nahm acht Besucher fest. 283 Beamte waren im Einsatz, sogar ein Helikopter rückte an. Schnell ermittelte die Polizei „Partykönig“ Matthias Lohr Der soll nun die Kosten für den Einsatz plus Bußgeld bezahlen – insgesamt ca. 227 000 Euro.
Matthias Lohr ist sich keiner Schuld bewusst: „Ich habe gedacht, wenn schon eine Party am See ist direkt bei uns, kann man das auch unterstützen. Es ist nicht richtig, dass nur ich dafür grade stehen soll. Ich bin nicht der absolute Veranstalter, nur das Werbemittel. Ich wollte nur eine nette Party, nicht dass es zu Ausschreitungen kommt.“
War das große Polizeiaufgebot wirklich notwendig?
Michael Aschenbrenner von der Polizei Konstanz: „Es wurde massiv eine Party beworben mit bis zu 1500 Leuten, deshalb mussten wir einen großen Polizeieinsatz fahren. Solche Partys ufern häufig aus. Das Verhältnis 1500 zu 280 Beamte ist verhältnismäßig.“
Und: „Wir haben im Vorfeld über Facebook darauf hingewiesen, dass die Party verboten ist.“
Bei der Frage, ob Matthias Lohr zahlen muss oder nicht, könnte das der entscheidende Punkt sein.
Aschenbrenner: „Was die Kostenfrage angeht, muss geklärt werden, hat der Mann von dem Verbot gewusst oder nicht? Wenn ja, dann stellt man ihm Kosten in Rechnung.“
Der Kfz-Mechatroniker-Lehrling (560 Euro netto/Monat) ist von der Strafrechnung schockiert: „Ich wüsste nicht, wie ich es bezahlen soll, die Summe ist für einen Lehrling zu hoch. Die letzte Instanz ist Privatinsolvenz, das hoffe ich natürlich nicht.“
Dennoch gibt er sich reumütig: „Der verantwortungsvolle Umgang mit Facebook sollte schon zu den Kindern gebracht werden. Jeder kann tun und lassen, was er will auf Facebook, man sieht ja was dabei rauskommt.“
Eine illegale „Facebook-Party“ kommt einem 20-Jährigen aus Konstanz (Baden-Württemberg) teuer zu stehen: Er hat einen Gebührenbescheid über 227.052 Euro erhalten. Der junge Mann hatte zu einer Party über Facebook geladen.
Zuvor war er selbst Besucher verschiedener Facebook-Parties, als er auf die schlaue Idee kam, „Da geht noch mehr, das kannst du noch besser machen“. Das ist ihm zumindest hinsichtlich der Kosten sicherlich ganz gut gelungen. Der junge Mann hatte offenbar mehrmals zu seiner Party Anfang Juli eingeladen. Auf der Party kam es zu mehreren Angriffe auf Polizeibeamte, Sachbeschädigungen und Körperverletzungen.
Nachdem die Polizei den Partyaufruf auf Facebook mit über 12.000 Eingeladenen entdeckt hatte, verbot sie die Veranstaltung. Auf mehreren Plakaten und Flyern, die in öffentlichen Verkehrsmitteln verteilt wurden, machte die Polizei auf das Partyverbot aufmerksam. Am Veranstaltungstag waren dann doch 283 Beamte und ein Hubschrauber im Einsatz. Diese Kosten plus ein Bußgeld fordert die Stadt Konstanz nun von dem 20-Jährigen.
Den Veranstalter hatte die Polizei im Rahmen ihrer Ermittlungen aufgespürt. Dabei wurden auch zwei Wohnungen durchsucht und Computer beschlagnahmt.
In der Praxis ist es für die Polizei bzw. das Bundesland gar nicht so leicht, einfach ihre Kosten erstattet zu verlangen. Je nachdem, in welchem Bundesland der Vorfall passiert, ist es oftmals auch ein Ding der Unmöglichkeit, da die Landesgesetze hier sehr verschieden sind. Daher lässt sich eine pauschale Antwort hier gar nicht geben.
In Baden-Württemberg bspw. kann es eine Erstattungspflicht der Polizeikosten geben (siehe § 8 Abs. 2 Polizeigesetz Ba-Wü), wenn
• die öffentliche Sicherheit oder Ordnung durch das Verhalten von Personen bedroht oder gestört wird, und
• wenn diese Person nicht oder nicht rechtzeitig erreicht werden kann (siehe § 6 Abs. 1 in Verbindung mit § 8 Abs. 1 PolG Ba-Wü).
Gibt es dagegen schon einen behördlichen Bescheid, den der Betroffene aber nicht freiwillig umsetzt, so kommt es zur so genannten Ersatzvornahme bspw. durch die Polizei; auch in diesem Fall wäre der Betroffene zur Kostenerstattung verpflichtet (§ 25 Verwaltungsvollstreckungsgesetz Ba-Wü).
Nur, wenn der Einladende erkennbar aus Versehen die Einladung öffentlich gemacht und alles in seiner Macht stehende versucht, die Einladung wieder rückgängig zu machen, dann wird die Behörde von der Geltendmachung ihrer Kosten im Zweifel absehen.
Gilt derjenige, der für seine Party auf Facebook einlädt, als Veranstalter, dann kann er neben den Polizeikosten auch für Schäden zur Verantwortung gezogen werden. Auch ein verletzter Besucher könnte ihn dann bspw. wegen Verletzung von Verkehrssicherungspflichten in Anspruch nehmen. Schließlich würde die nicht genehmigte Veranstaltung möglicherweise auch eine Reihe von Bußgeldern nach sich ziehen können. In Österreich ist übrigens über das dort geltende Veranstaltungsgesetz die Durchführung einer nicht genehmigten öffentlichen Veranstaltung ausdrücklich eine Ordnungswidrigkeit, die mit bis zu 7.000 Euro Bußgeld geahndet werden kann.
Thomas Waetke
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht
Banken machten arme Schlucker zu Millionären
Zitat
Ein indische Oberschullehrer wurde über Nacht zum Milliardär. Grund war eine Fehlbuchung seiner Bank. Statt der erwarteten Zinszahlung von umgerechnet 150 Euro sah er plötzlich ein Guthaben von 496 Milliarden Rupien (7,5 Milliarden Euro) auf seinem Kontostand. Die betroffene Bank erklärte, es sei unklar, wie es zu dem Irrtum kam
Zitat
Während sich der Inder für einen Tag als Milliardär fühlen konnte, traf den dänischen Elektriker Dennis Pallesgaard bei der Kontrolle seiner Kontoauszüge fast der Schlag: Statt der erwarteten Abbuchung von 3.200 Kronen für eine Hypothek, wies die Bank einen Fehlbetrag von rund 63 Milliarden dänischer Kronen aus (etwa 8,5 Milliarden Euro). Der Grund für die Panne war schnell gefunden. Statt der Abbuchungssumme war die Kontonummer von seinem Konto abgezogen worden
Zitat
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau wurde von der Bild-Zeitung als "Die dümmste Bank Deutschlands" verspottet. Grund dafür: Die staatseigene Förderbank überwies am Morgen des 15. September 2008, einem Montag, der Investmentbank Lehman Brothers knapp 320 Millionen Euro. Die vereinbarte Gegenzahlung von 500 Millionen Dollar bleibt aus. Lehman hat in der Nacht zuvor Insolvenz angemeldet. In der KfW hat dies niemand rechtzeitig bemerkt, obwohl Onlinemedien in der Nacht Eilmeldungen sendeten. Rund 200 Millionen Euro holt sich die KfW später über Umwege zurück, der Rest ist wohl für immer verloren
Zitat
Einen Mordsschreck versetzte die Bank of America ihrer Kundin Tanya Forister. Ihr Kontostand wies ein Minus von drei Millionen US-Dollar aus. Die Bank sperrte umgehend alle Konten. Für die arbeitslose alleinerziehenden Mutter ein Desaster. Obwohl eindeutig war, dass der Fehler wohl nicht bei der Kundin lag, verwehrte ihr die Bank zunächst den Zugriff. Die Sache müsse erst aufgeklärt werden, so das Statement der Bank. Forister protestierte heftig und bekam schließlich wieder Zugriff auf eines der Konten. Wie es zu der Panne kam, ist nicht bekannt
Zitat
Die Westpac Bank machte im Jahr 2009 einen Neuseeländer versehentlich zum Millionär. Sie überwies irrtümlich zehn Millionen Neuseeland-Dollar (6,2 Millionen Euro). Der Mann brannte mit dem Geld und seiner Lebensgefährtin durch. Erst nach zwei Jahren Flucht schnappten Beamten das Pärchen als es nach Hong Kong einreisen wollte.
Zitat
Die Onlinebank Comdirect überwies aus Versehen 200 Millionen Euro an einen Kunden in Hessen. Der Mann überwies noch in der Nacht zehn Millionen Euro auf das Girokonto seiner Hausbank. Comdirect berechnete ihm für den ihr dann fehlenden Betrag 14,4 Prozent Zinsen – rund 12 000 Euro, die sie von seinem Konto einbehielt. Zu Unrecht wie ein Gericht urteilte. Der Hesse soll den Betrag samt Zinsen zurückbekommen
Zitat
Die Panne bei der verstaatlichten Skandalbank Hypo Real Estate (HRE) schlug Wellen bis in die höchsten Politikkreise. 55 Milliarden Euro wurden falsch verbucht, weil die Banker "plus" und "minus" verwechselten. Auch die deutschen Staatsschulden waren deshalb zu hoch angesetzt worden
Zitat
Eine unschöne Überraschung erlebte eine Ehepaar aus Bayern im Italienurlaub. Als der Vater am Geldautomat einige Scheine ziehen wollte, zog das Gerät die Karte ein. Dasselbe wiederholte sich bei der Karte der Mutter. Erst nach der Rückkehr erfuhren die beiden, was vorgefallen war. Das Finanzamt wollte eigentlich das Konto des Sohnes pfänden - wegen einer Schuld von gerade mal 103 Euro. Die Bank übermittelte jedoch fälschlicherweise die Bankdaten der Eltern. Die Bank sperrte daraufhin das gesamte Guthaben sowie die drei EC-Karten des Ehepaares. Der Fiskus lehnte Schadenersatz und Schmerzensgeld für den verpfuschten Urlaub ab
Zitat
Ein ähnliches Schicksal ereilte den Kunden einer Freiburger Bank. Das Finanzamt hatte vor dem Wochenende die Sperrung des Kontos veranlasst, weil Steuern nicht bezahlt worden waren. Das darf der Fikus auch ohne den Betroffenen zu benachrichtigen. Peinlich nur, dass der betreffenden Bankkunde gar keine Schulden hatte, er war Opfer einer Verwechslung geworden
Zitat
Grund zum Jubeln hat ein Steuerzahler aus dem Saarland. Statt 400 Euro hatte ihm das Finanzamt versehentlich 85.000 Euro zurückerstattet. Der Mann hatte den Fehler gegenüber dem Finanzamt verschwiegen - und darf das Geld nun behalten, wie der Bundesfinanzhof entschied. Danach profitierte der Mann von der Schlafmützigkeit des Amts, das seinen Fehler erst bei einer Revision acht Jahre später bemerkte und das Geld zurückforderte. Derartige Rückforderungsansprüche verjähren aber schon nach fünf Jahren
Nicht ganz nach Plan verlaufen ist das Zuwasserlassen einer Luxusjacht in der russischen Stadt Tscheboksary. Das Schiff rutschte von den Gurten, die es halten sollten, und stürzte in die Wolga, wo es mit dem Kiel nach oben zu liegen kam
Holländer streicht aus Rache Zimmer seines Bruders rosa
Metallica- und Nirvana-Poster zieren die Zimmerwände des kleinen Bruders von Gijs Blaauw. Doch weil er das Facebook-Profil von Gijs gehackt hat, bereitet dieser ihm eine böse Überraschung: Gijs und seine Freunde bauen das Zimmer so um, dass sich dort eher kleine Mädchen wohlfühlen würden...
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Metallica- und Nirvana-Poster zieren die Zimmerwände des kleinen Bruders von Gijs Blaauw. Doch weil er das Facebook-Profil von Gijs gehackt hat, bereitet dieser ihm eine böse Überraschung: Gijs und seine Freunde bauen das Zimmer so um, dass sich dort eher kleine Mädchen wohlfühlen würden...

