Regenwald sichert Rente
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Regenwald sichert Rente
Bausparen war gestern. Heute investieren immer mehr Sparer in Baumsparverträge und schützen damit auch die Umwelt. Aufforstung sichert Investoren bis zu 12 Prozent Rendite.
Es kann eine spannende und sinnliche Reise sein, sich seine Altersvorsorge einmal aus der Nähe anzuschauen. Allerdings müssten mehr als 1.700 deutsche Geldanleger dazu erst einmal ein Flugzeug besteigen und nach Panama fliegen.
Sie alle haben einen so genannten Baumsparvertrag abgeschlossen. Für 30 Euro im Monat pflanzt die Firma Futuro Forestal jedes Mal einen tropischen Baum in die Erde. 25 Jahre später haben sich die Setzlinge solcher Baumsorten wie Teak, Mahagoni oder Rosenholz zu wertvollen Urwaldriesen verwandelt.
Die Forstwirte verkaufen ihr Holz auf den Märkten für Preise zwischen 250 bis 4.000 Dollar pro Festmeter und bescheren dem deutschen Sparer so neben ihrem eingesetzten Kapital Renditeraten von bis zu zwölf Prozent.
Geschäftsführer Harry Assenmacher ist von dem zukünftigen Erfolg des Projekts überzeugt und liefert Argumente: "Unsere Partnerfirma Futuro Forestal war vor zehn Jahren das erste Unternehmen in Panama, das mit dem FSC-Zertifikat ausgezeichnet wurde."
Es gewährleiste die Einhaltung ökologischer und sozialer Standards. Im internationalen Holzhandel gelten die Kriterien für den Erhalt des Gütesiegels der Vereinigung "Stewardship-Forest-Council" (FSC) derzeit als die strengsten.
Sie sollen dem Endverbraucher garantieren, dass sein gekauftes Produkt aus kontrolliert angebautem Tropenholz stammt und nicht durch illegalen Holzeinschlag zur Zerstörung der Regenwälder beigetragen hat.
Das Öko-Finanzprodukt wird in Deutschland seit Anfang des Jahres angeboten.
(taz)
Es kann eine spannende und sinnliche Reise sein, sich seine Altersvorsorge einmal aus der Nähe anzuschauen. Allerdings müssten mehr als 1.700 deutsche Geldanleger dazu erst einmal ein Flugzeug besteigen und nach Panama fliegen.
Sie alle haben einen so genannten Baumsparvertrag abgeschlossen. Für 30 Euro im Monat pflanzt die Firma Futuro Forestal jedes Mal einen tropischen Baum in die Erde. 25 Jahre später haben sich die Setzlinge solcher Baumsorten wie Teak, Mahagoni oder Rosenholz zu wertvollen Urwaldriesen verwandelt.
Die Forstwirte verkaufen ihr Holz auf den Märkten für Preise zwischen 250 bis 4.000 Dollar pro Festmeter und bescheren dem deutschen Sparer so neben ihrem eingesetzten Kapital Renditeraten von bis zu zwölf Prozent.
Geschäftsführer Harry Assenmacher ist von dem zukünftigen Erfolg des Projekts überzeugt und liefert Argumente: "Unsere Partnerfirma Futuro Forestal war vor zehn Jahren das erste Unternehmen in Panama, das mit dem FSC-Zertifikat ausgezeichnet wurde."
Es gewährleiste die Einhaltung ökologischer und sozialer Standards. Im internationalen Holzhandel gelten die Kriterien für den Erhalt des Gütesiegels der Vereinigung "Stewardship-Forest-Council" (FSC) derzeit als die strengsten.
Sie sollen dem Endverbraucher garantieren, dass sein gekauftes Produkt aus kontrolliert angebautem Tropenholz stammt und nicht durch illegalen Holzeinschlag zur Zerstörung der Regenwälder beigetragen hat.
Das Öko-Finanzprodukt wird in Deutschland seit Anfang des Jahres angeboten.
(taz)
Absoluter Nonsens !
Siehe auch Thread Golden Tree u.a.
Tropenhölzer wie hier aufgeführt haben in 25 Jahren Durchmesser,Höhen und Stärken die sich gerade mal zur Papierherstellung eignen und zu sonst nichts. Daher sollte man sich fragen inwieweit die aufgeführten Preise die allenfalls für Nutz /Bau und Möbelholzqualität, bei entsprechend verwertbaren Stärken, infrage kämen, nicht schon in betrügerischer Absicht erwähnt werden um entsprechende Anleger, denen die Gier schon ins Gehirn geschxxxxx hat, zum Zeichnen zu bewegen.
So genannte Urwaldriesen benötigen 150 Jahre und mehr um sich diesen Namen zu erwerben und sie wachsen auch nicht in „Plantagen „ oder gar Monokulturen denn sie benötigen entsprechende Freiräume um sich derart entfalten zu können, da sie quantitative Mengen an Mineralien und Spurenelementen für ihr Wachstum benötigen, die die kargen Böden Mittel- und Südamerikas nur über lange Wuchsperioden hergeben. Da hilft auch kein Düngen !!!
Plantagenanbau in Monokultur führt bei gerade bei den genannten Holzarten zu erheblichen Problemen und Anfälligkeit gegen Schmarotzer, Schädlinge und zur Zerstörung der Bodenstruktur und seinem Ökosystem.
Die Auswirkungen von Monokulturen sind über einen langen Zeitraum sind noch gar nicht erforscht, die Probleme die schon nach wenigen Jahren auftraten, sind den Fachleuten bekannt.
Es gibt, auf hundert bezogen, sicher 99 bessere Möglichkeiten, sogar hier in heimischen Wäldern und somit direkt vor der Haustür, in eine sorgenfreie und risikominimierte Altersvorsorge zu investieren.
Derartige Hokzplantagen werden auch nichts, nicht mal das kleinste Fitzelchen am illegalen Holozeinschlag von Tropenholz ändern.
Derartige Metaphern im Zusammenhang mit dem Schutz des Regenwaldes zu bringen, grenzen schon absolute Frechheit und Volks (Anleger)verdummung.
Mit freundlichen Grüßen
Roderich Hopp
Siehe auch Thread Golden Tree u.a.
Tropenhölzer wie hier aufgeführt haben in 25 Jahren Durchmesser,Höhen und Stärken die sich gerade mal zur Papierherstellung eignen und zu sonst nichts. Daher sollte man sich fragen inwieweit die aufgeführten Preise die allenfalls für Nutz /Bau und Möbelholzqualität, bei entsprechend verwertbaren Stärken, infrage kämen, nicht schon in betrügerischer Absicht erwähnt werden um entsprechende Anleger, denen die Gier schon ins Gehirn geschxxxxx hat, zum Zeichnen zu bewegen.
So genannte Urwaldriesen benötigen 150 Jahre und mehr um sich diesen Namen zu erwerben und sie wachsen auch nicht in „Plantagen „ oder gar Monokulturen denn sie benötigen entsprechende Freiräume um sich derart entfalten zu können, da sie quantitative Mengen an Mineralien und Spurenelementen für ihr Wachstum benötigen, die die kargen Böden Mittel- und Südamerikas nur über lange Wuchsperioden hergeben. Da hilft auch kein Düngen !!!
Plantagenanbau in Monokultur führt bei gerade bei den genannten Holzarten zu erheblichen Problemen und Anfälligkeit gegen Schmarotzer, Schädlinge und zur Zerstörung der Bodenstruktur und seinem Ökosystem.
Die Auswirkungen von Monokulturen sind über einen langen Zeitraum sind noch gar nicht erforscht, die Probleme die schon nach wenigen Jahren auftraten, sind den Fachleuten bekannt.
Es gibt, auf hundert bezogen, sicher 99 bessere Möglichkeiten, sogar hier in heimischen Wäldern und somit direkt vor der Haustür, in eine sorgenfreie und risikominimierte Altersvorsorge zu investieren.
Derartige Hokzplantagen werden auch nichts, nicht mal das kleinste Fitzelchen am illegalen Holozeinschlag von Tropenholz ändern.
Derartige Metaphern im Zusammenhang mit dem Schutz des Regenwaldes zu bringen, grenzen schon absolute Frechheit und Volks (Anleger)verdummung.
Mit freundlichen Grüßen
Roderich Hopp
Kollmannsberger
inaktiv
Regenwald sichert Rente
Vorsicht bei Verallgemeinerungen. Herr Hopp hat natürlich recht, dass „Urwaldriesen“ viele, viele Jahrzehnte (Jahrhunderte) benötigen um diese Größe zu erreichen. Richtig ist auch, dass Holz dieser Bäume extrem kostbar ist und zu recht in geschützten Wäldern vor „wildem Einschlag“ geschützt werden müssen.
Die Auffassung, alles andere sei „nur“ Plantagenholz und von geringer Qualität, auch wenn man düngen würde, ist schlicht falsch. Genaugenommen kommen auch in Europa Eichen, Buchen, Nussbaum und andere Holzsorten in den Handel, die fast ausschließlich aus „Plantagen“ stammen. Das was wir in Deutschland als Wald kennen, ist nichts anderes als das Ergebnis einer „Plantage“ – in einem natürlichen deutschen „Urwald“ würden nicht annähernd so viele Bäume so schnell wachsen wie in einem (künstlich angelegten und bewirtschafteten) Forst. So ist also auch die Pfälzerwald-Buche z.B. Plantagenholz, über deren Qualität nun niemand ernsthaft diskutiert.
Die Aussage, das Wachstum von tropischen Bäumen würde durch Düngung nicht beeinflusst und „würde nichts nutzen“, widerspricht der praktischen Erfahrung von inzwischen Jahrhunderten auch tropischer Forstwirtschaft in der man sehr viele gute (Wachstums)ergebnisse erzielt hat.
Es gibt Bäume die wachsen sehr schnell und liefern auch schnell z.B. schon nach 10 Jahren wirtschaftlich nutzbares Holz – und zwar zu mehr als Celluloseherstellung (Papier). Der Bedarf und somit der Markt wächst und die Nachfrage für Plantagenhölzer steigt. Weswegen auch zunehmend Aufforstungsunternehmen entstehen. Und dieses wachsende Angebot an leicht verfügbaren Plantagenhölzer kann unserer Meinung nach den Druck von den schützenswerten Primärwäldern nehmen
Dazu folgende Daten aus einer UN-Studie zu Forstwirtschaft in Lateinamerika:
"About 60 percent of the wood supply in Latin America and the Caribbean will come from planted forests by 2020, leaving more of the region's natural forests untouched, reports the U.N. Food and Agricultural Organization (FAO)."
"The FAO said annual potential wood supply from planted forests in Latin America and the Caribbean would increase from 303 million cubic meters to 480 million cubic meters from 2003 to 2020. In that same period, potential wood supply from natural forests will shrink from 320 million cubic meters to 293 million cubic meters."
Allerdings, auch da hat Herr Hopp Recht, gibt es jede Menge Gauner in diesem Geschäft, die a.) an die Gutmütigkeit der Investoren appellieren (Baumpflanzen = gut und ökologisch, was es nicht sein muss!) und b.) an die Gier indem sie mit völlig überzogenen und irrealen Renditeprognosen operieren.
Dennoch Aufforstungen im tropischen Bereich sind ein tragfähiges Geschäftsmodell.
Es kommt darauf an, ob man biologische-ökologische (nachhaltige) Forstwirtschaft betreibt oder konventionelle. Beide Methoden stellen aber die Aussage, dass dies ökonomisch sinnvoll betrieben werden kann nicht in Frage. Im Gegenteil – die weltweit steigende Nachfrage auch nach Plantagenhölzern bietet die wirtschaftliche Grundlage für vernünftige Investments – die der Investor tunlichst gründlich prüfen sollte. Wie bei allen Investments.
Übrigens: Die Flächen für den o.g. Baumsparvertrag (siehe auch www.baumsparvertrag.de) unseres Partners Forest Finance GmbH aus Bonn, werden in Panama durch unser Unternehmen aufgeforstet. Dabei entsteht seit 14 Jahren keine Monokultur, sondern ein Mischwald mit vielen heimischen und tropischen Arten, die mit hochwertigen Nutzhölzern durchmischt werden. Dafür wurden wir mit dem Metafore Innovation Award 2006 ausgezeichnet, ein Preis der sozial und ökologisch nachhaltige Produkte rund um den Wald auszeichnet, die gleichzeitig zu guten finanziellen Ergebnissen führen. Unser Unternehmen verfügt als erstes in Panama über die FSC-Zertifizierung (Nr. SW-FM/COC-037) und hat in diesem Jahr erstmals wirtschaftlich sehr erfolgreich 10 Jahre alte Durchforstungshölzer z.b. für die Bodenbelagsproduktion verkauft.
Wer an weiterführenden Informationen interessiert ist, kann gerne Infos anfordern.
Petra Kollmannsberger, Pressestelle Futuro Forestal, www.futuroforestal.com
Die Auffassung, alles andere sei „nur“ Plantagenholz und von geringer Qualität, auch wenn man düngen würde, ist schlicht falsch. Genaugenommen kommen auch in Europa Eichen, Buchen, Nussbaum und andere Holzsorten in den Handel, die fast ausschließlich aus „Plantagen“ stammen. Das was wir in Deutschland als Wald kennen, ist nichts anderes als das Ergebnis einer „Plantage“ – in einem natürlichen deutschen „Urwald“ würden nicht annähernd so viele Bäume so schnell wachsen wie in einem (künstlich angelegten und bewirtschafteten) Forst. So ist also auch die Pfälzerwald-Buche z.B. Plantagenholz, über deren Qualität nun niemand ernsthaft diskutiert.
Die Aussage, das Wachstum von tropischen Bäumen würde durch Düngung nicht beeinflusst und „würde nichts nutzen“, widerspricht der praktischen Erfahrung von inzwischen Jahrhunderten auch tropischer Forstwirtschaft in der man sehr viele gute (Wachstums)ergebnisse erzielt hat.
Es gibt Bäume die wachsen sehr schnell und liefern auch schnell z.B. schon nach 10 Jahren wirtschaftlich nutzbares Holz – und zwar zu mehr als Celluloseherstellung (Papier). Der Bedarf und somit der Markt wächst und die Nachfrage für Plantagenhölzer steigt. Weswegen auch zunehmend Aufforstungsunternehmen entstehen. Und dieses wachsende Angebot an leicht verfügbaren Plantagenhölzer kann unserer Meinung nach den Druck von den schützenswerten Primärwäldern nehmen
Dazu folgende Daten aus einer UN-Studie zu Forstwirtschaft in Lateinamerika:
"About 60 percent of the wood supply in Latin America and the Caribbean will come from planted forests by 2020, leaving more of the region's natural forests untouched, reports the U.N. Food and Agricultural Organization (FAO)."
"The FAO said annual potential wood supply from planted forests in Latin America and the Caribbean would increase from 303 million cubic meters to 480 million cubic meters from 2003 to 2020. In that same period, potential wood supply from natural forests will shrink from 320 million cubic meters to 293 million cubic meters."
Allerdings, auch da hat Herr Hopp Recht, gibt es jede Menge Gauner in diesem Geschäft, die a.) an die Gutmütigkeit der Investoren appellieren (Baumpflanzen = gut und ökologisch, was es nicht sein muss!) und b.) an die Gier indem sie mit völlig überzogenen und irrealen Renditeprognosen operieren.
Dennoch Aufforstungen im tropischen Bereich sind ein tragfähiges Geschäftsmodell.
Es kommt darauf an, ob man biologische-ökologische (nachhaltige) Forstwirtschaft betreibt oder konventionelle. Beide Methoden stellen aber die Aussage, dass dies ökonomisch sinnvoll betrieben werden kann nicht in Frage. Im Gegenteil – die weltweit steigende Nachfrage auch nach Plantagenhölzern bietet die wirtschaftliche Grundlage für vernünftige Investments – die der Investor tunlichst gründlich prüfen sollte. Wie bei allen Investments.
Übrigens: Die Flächen für den o.g. Baumsparvertrag (siehe auch www.baumsparvertrag.de) unseres Partners Forest Finance GmbH aus Bonn, werden in Panama durch unser Unternehmen aufgeforstet. Dabei entsteht seit 14 Jahren keine Monokultur, sondern ein Mischwald mit vielen heimischen und tropischen Arten, die mit hochwertigen Nutzhölzern durchmischt werden. Dafür wurden wir mit dem Metafore Innovation Award 2006 ausgezeichnet, ein Preis der sozial und ökologisch nachhaltige Produkte rund um den Wald auszeichnet, die gleichzeitig zu guten finanziellen Ergebnissen führen. Unser Unternehmen verfügt als erstes in Panama über die FSC-Zertifizierung (Nr. SW-FM/COC-037) und hat in diesem Jahr erstmals wirtschaftlich sehr erfolgreich 10 Jahre alte Durchforstungshölzer z.b. für die Bodenbelagsproduktion verkauft.
Wer an weiterführenden Informationen interessiert ist, kann gerne Infos anfordern.
Petra Kollmannsberger, Pressestelle Futuro Forestal, www.futuroforestal.com
Zitat
Ökologische Forstinvestments immer beliebter
Die ForestFinance Group gab am 07. September 2007 auf der Internationalen Anlegermesse (IAM) in Düsseldorf bekannt, dass ihr exklusiver Forstpartner Futuro Forestal die ersten Erträge an Investoren auszahlt. „Futuro Forestal ist eines der ersten tropischen Forstunternehmen, das seinen Kunden Erlöse beschert. Diese übertreffen deutlich die Erwartungen: Statt der prognostizierten 80 US-Dollar pro Kubikmeter nicht-verarbeitetem Rundholz konnten auf dem Markt sogar 200 US-Dollar erzielt werden“, unterstreichte Harry Assenmacher, Geschäftsführer ForestFinance, in dem Pressegespräch. „Die Nachhaltigkeit der Forstmethode von Futuro Forestal zahlt sich aus. Der überdurchschnittliche Preis konnte auch deshalb erzielt werden, weil Futuro Forestal nach hohen ökologischen Standards und mit wissenschaftlicher Expertise Holz produziert“, erläuterte Assenmacher.
Mit Futuro Forestal hat ForestFinance einen Forstpartner, der eine einzigartige Forstmethode entwickelt hat, die Produktivität und Artenvielfalt miteinander verbindet. Deren Forste in Panama sind keine Monokultur-Plantagen im herkömmlichen Sinn, sondern Mischforste, wie man sie aus der naturnahen europäischen Forstwirtschaft kennt. Ein Großteil der gepflanzten Bäume sind heimische Arten, für die nun der gleiche Holzpreis wie für die weltweit nachgefragten Teakhölzer erzielt werden konnte. „Von der nachhaltigen Forstwirtschaft unseres Partners profitieren auch die ForestFinance Kunden. Auch sie dürfen zukünftig mit einer überdurchschnittlichen Rendite rechnen“, so Assenmacher.
Forstinvestments immer beliebter
Ferner präsentierte ForestFinance aktuelle Zahlen zur Geschäftsentwicklung. „Unsere ökologischen Forstinvestments werden immer gefragter“, bilanzierte Assenmacher. Allein bis Juli diesen Jahres hat ForestFinance Forstinvestments im Wert von 2 Millionen Euro veräußert – eine Verdreifachung des Umsatzes gegenüber 2006. „Weitere Vorbestellungen im Wert von 0,5 Millionen Euro liegen uns vor. Unser Ziel ist es, bis zum Jahresende einen Umsatz im Wert von 3 Millionen Euro zu erzielen“, prognostizierte Assenmacher. Die Investitionsgrößen der derzeit 3.500 Kunden des Bonner Spezialisten für Forstinvestments bewegen sich von 360 Euro pro Jahr, für einen BaumSparVertrag, bis hin zu einmalig 200.000 Euro. Für Assenmacher Grund zum Optimismus: „Sollte dieses Wachstum anhalten, wollen wir uns langfristig auch weltweit als ökologische Alternative zu der konventionellen Forstwirtschaft positionieren.“
Pressemitteilung von: ForestFinance
Zitat
Pressemitteilung von: ForestFinance
Der Forstinvestment-Spezialist ForestFinance ist nun auch Vollmitglied der FSC (Forest Stewardship Council) Arbeitsgruppe Deutschland e. V.
Der FSC Deutschland ist in einer wirtschaftlichen, ökologischen- sowie einer sozialen Kammer organisiert. In der Wirtschaftskammer der FSC Arbeitsgruppe arbeiten unter anderem Waldbesitzerverbände, öffentliche Forstverwaltungen und forstwirtschaftliche Unternehmen im Interesse der Holzzertifizierung zusammen. So entwickelte die FSC Arbeitsgruppe Deutschland e. V. in den vergangenen Jahren einen Standard für naturnahe Waldwirtschaft – den deutschen FSC-Standard. International hat der FSC 736 Mitglieder, davon 197 in Deutschland.
Der FSC: weltweites Engagement für nachhaltige Forstwirtschaft
Der FSC ist eine internationale Nichtregierungsorganisation, die sich die Erhaltung der Wälder durch umweltverträgliche und nachhaltige Bewirtschaftung zum Ziel gesetzt hat. Dazu hat der FSC ein weltweit gültiges Prüfsiegel für Holz entwickelt. Nur, wer den strengen Kriterien des FSC für verantwortungsvolle Forstwirtschaft gerecht wird, darf seine Produkte mit dem FSC-Siegel auszeichnen. Weltweit sind 113 Millionen Hektar Waldfläche FSC-zertifiziert.
Wie wichtig die FSC-Zertifizierung ist, zeigt eine aktuelle Studie der amerikanischen Umweltorganisation Rainforest Alliance. Diese ergab, dass die FSC-Zertifizierung den tropischen Regenwald effektiver schützt als die bloße Unterschutzstellung der Regenwälder. Demnach traten Waldzerstörung durch illegale Abholzung und Brände in FSC-zertifizierten Wäldern deutlich seltener auf als in reinen Schutzgebieten.
Das Untersuchungsgebiet Maya Biosphärenreservat befindet sich in der Petén Region im Norden Guatemalas. Zum Zeitpunkt der Untersuchung waren dort knapp 60 Prozent des forstlich bewirtschaftbaren Landes FSC-zertifiziert. „Die Zahlen zeigen, dass die Zertifizierung ein wirksames Instrument für den Holzmarkt und die Erhaltung des Regenwaldes ist“, sagt José Román Carrera, Koordinator für Zentralamerika des Rainforest Alliance TREES Programms, der mit den Menschen in Petén zusammenarbeitet. „In diesen Gemeinden hat die FSC-Zertifizierung geholfen, die Wirtschaftsstrukturen, Brandschutzvorkehrungen und umweltverträglichen Erntepraktiken zu stärken.“
Mit FSC-zertifzierter Aufforstung den Regenwald schützen
Sämtliche Flächen der Bonner ForestFinance Gruppe werden nach den strengen Richtlinien des FSC aufgeforstet und bewirtschaftet (FSC-Zertifizierung SGS FM/COC-003498). Die so entstehenden Wälder sind artenreiche tropische Mischwälder, die im Gegensatz zu Monokulturen ein hohes Maß an biologischer Vielfalt bieten. Auch nach der Ernte bleibt ein Wald erhalten, der alle ökologischen Funktionen erfüllt und als Lebensraum für bedrohte Tiere dient – ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz.
Gleichzeitig verringert die ökologische Forstwirtschaft den Handelsdruck auf den noch existierenden Regenwald, da sie die Angebotsmenge an nachhaltig produzierten Tropenhölzern erhöht. Dabei schafft ForestFinance zudem sichere und dauerhafte Arbeitsplätze für die heimische Bevölkerung in einem strukturschwachen Land wie Panama.
FSC Arbeitsgruppe Deutschland e. V.
Fsc-deutschland.de
Zitat
Admin: Bastian Allgeier
FSC Arbeitsgruppe Deutschland e.V.
Nußmannstr. 14
79098 Freiburg
forestfinance.de
Zitat
Impressum
Forest Finance S.A. Panamá
Casa 356 A, Cuidad del Saber
Clayton
Panama City, Panama
Tel.: 00507 317 12 51
Geschäftsführer: Harry Assenmacher
Zitat
HARRY ASSENMACHER, PRESIDENT BOARD OF DIRECTORS
BOARD OF DIRECTORS TREASURER: EDGARDO LOO BERROA
BOARD OF DIRECTORS SECRETARY: MARTIN KONRAD
BOARD OF DIRECTORS VICE PRESIDENT: JAN FOCKELE
Zitat
Kontakt Deutschland (Kundenservice / Vertragsbetreuung):
Forest Finance Service GmbH
Eifelstr. 20
53119 Bonn
Geschaeftsfuehrer: Herr Harry Assenmacher
Zitat
Admin: Jan Fockele
Laub und Partner GmbH - (Geschäftsführer: Herrn Jan Fockele)
Kedenburgstrasse 44
22041 Hamburg
FSC International
FSC.ORG
Zitat
Admin: Andre de Freitas
FSC International Center gGmbH
Charles-de-Gaulle str. 5
53113 Bonn
Geschaeftsfuehrer: Herr Andre de Freitas
Zitat
Gesellschafter: FOREST STEWARDSHIP COUNCIL A.C.
Firma (Ausland)
Avenida Hidalgo 502; 68000 Oaxaca; Mexiko
Beteiligung: EUR 25000
FOREST STEWARDSHIP COUNCIL A.C. - ist Gesellschafter folgender Unternehmen:
Zitat
Zitat
ASI-Accreditation Services International GmbH
Charles-de-Gaulle-Str. 5
53113 Bonn
Zitat
FSC International Center gemeinnützige Gesell- schaft mbH
Charles-de-Gaulle-Str. 5
53113 Bonn
Zitat
FSC Global Development GmbH
Charles-de-Gaulle-Str. 5
53113 Bonn
Hier findet man diese Unternehmensbezeichnung:
FSC Trademark © 1996 Forest Stewardship Council A.C.
Zitat
fsc-uk.org/contact/
Registrant: Forest Stewardship Council UK Working Group
Room 8
11-13 Great Oak Street
Llanidloes
Powys -SY18 6BU - GB
Zitat
FOREST STEWARDSHIP COUNCIL (UK) WORKING GROUP
UNIT D STATION APP
LLANIDLOES SY18 6EB
WALES
Zitat
FOREST STEWARDSHIP COUNCIL
FSC INTERNATIONAL CENTER,
CHARLES-DE-GAULLE 5,
53113 BONN,
Quelle: Der FinanzNewsletter
Zitat
Gastkommentar der Forest Finance Service GmbH
Beim Baumsparen werden Tropenbäume gepflanzt und bis zur Ernte 25 Jahre lang gepflegt. Unsere Produkte sind Investments in die umweltfreundliche FSC-zertifizierte Nutzholzaufforstung.
Beim BaumSparVertrag werden für monatlich 30 Euro mindestens 12 Bäume pro Jahr gepflanzt. Aus der Vermarktung ausgewählter Edelhölzer entsteht eine lukrative Rendite von prognostizierten ca. 9,65 Prozent:
Mit dem WaldSparBuch , CacaoInvest oder WoodStockInvest (ein Hektar) können Sie Waldbesitzer werden:
WaldSparBuch
Ab 2.600 Euro oder zwölf Mal 260 Euro für 1.000 qm FSC-zertifizierten Wald.
Rückkaufgarantie mit festgelegten Preisen.
Rendite ca. sieben bis neun Prozent. Erste Auszahlung nach zehn Jahren.
CacaoInvest
Für 9.600 Euro für 5.000 m2 Bio-Kakaobäume und FSC-Edelhölzer.
Ab dem fünften Jahr regelmäßige Ausschüttungen.
Sie investieren in reale Produkte, die auch wirtschaftliche Krisenzeiten überstehen und dabei ihren Wert durch das Baumwachstum steigern. Und die Natur gewinnt mehrfach: Aufgeforstet werden Weideflächen. Regenwälder werden geschont, CO2 gebunden und artenreiche Mischwälder geschaffen.
Marko123
inaktiv
Forest Finance Prüfung durch Öko-Test
Produktcheck
Forest Finance
Was es ist: Die Forest-Finance-Gruppe bietet Anlegern verschiedene
Waldinvestmentprodukte an, mit denen sie sich an der ökologischen
Waldwirtschaft in Panama beteiligen können. Das Angebot reicht vom
BaumSparbuch für Sparer über WaldSparbücher und andere Angebote für die
Einmalanlage wie Green Teak, Cacao- oder WoodStockInvest.
Was es bringt: Forest Finance will nach eigenen Angaben ertragreiche
Investitionen und ökologisch sinnvolle Aktivitäten miteinander
verbinden. Vermarktet werden Produkte zur Aufforstung von ehemaligem
Weideland zu ökologischem Mischwald nach nachhaltigen Kriterien. Die
Plantagen werden mit hochwertigen tropischen Edelhölzern beflanzt,
darunter Teak und Amarillo. Aus der Ernte der Hölzer in spätestens 25
Jahren soll Anlegern eine üppige Rendite erwachsen - je nach Produkt -
zwischen fünf bis elf Prozent pro Jahr. Einige bereits aufgeforstete
Plantagen, die Forest Finance von seinem früheren Geschäftspartner
Futuro Forestal übernommen hat, sind FSC-zertifiziert.
Wo es hakt: Forest Finance informiert ausführlich über seine
ökologische Forstwirtschaft, die Lage bestehender Fincas und das
Wachstum der Bäume. Doch über andere, ebenso wichtige ökonomische
Details der Verträge, wie Kosten und Mittelverwendung, schweigt sich
das Unternehmen mit Sitz in Bonn und Panama aus. Darüber hinaus werden
in Prospekten und Verträgen widersprüchliche und missverständliche
Begriffe verwandt, was Anleger verwirren kann. So handelt es sich bei
dem "WaldSparbuch" mit "Einlageabsicherung", das Anlegern die
Möglichkeit bietet, selbst "Waldbesitzer" zu werden, keinesfalls um ein
herkömmliches Sparbuch. Ein Blick in den Vertrag zeigt, dass der
Anleger lediglich einen Pacht- und Forstwirtschaftsvertrag über 25
Jahre abschließt. Dabei "erwirbt" er zwar je "Sparbuch" 1.000 m2 Land
in Panama. Eigentümer des Grundstücks, wie der Laie irrtümlich denken
könnte, wird er aber nicht. Eigentum erwirbt er nur an den Bäumen, das
Grundstück wird von Forest Finance lediglich an ihn verpachtet -
deshalb sei ja auch nur von "Waldbesitzer" die Rede, gibt Forest
Finance auf Nachfrage an.
Auch mit der Sicherheit, die Forest Finance Anlegern beim WaldSparbuch
suggeriert, ist es bei näherer Betrachtung nicht weit her. So bleibt
zum Beispiel offen, was mit den Bäumen passiert, falls Forest Finance
oder die Tochter in Panama insolvent werden sollte. Als
"Einlageabsicherung" räumt das Unternehmen seinen Anlegern lediglich
eine Rückkaufgarantie zu einem fixen Preis ein: Wenn WaldSparer den 25
Jahre laufenden Vertrag nach vier Jahren kündigen, erhalten sie zehn
Prozent der einbezahlten Summe zurück. Wer länger durchhält, bekommt
mehr. Den vollen Kapitaleinsatz gibt es jedoch frühestens nach 13
Jahren zurück. Mit der Einlagesicherung deutscher Sparanlagen, an die
unbedarfte Anleger beim Lesen des Prospekts denken könnten, hat die
"Absicherung" beim WaldSparbuch also gar nichts zu tun.
Bleibt die Frage, wie und wo Ansprüche überhaupt geltend gemacht werden
können, und zwar nicht nur bei Kündigung, sondern auch falls es mit
Aufforstung, Pflege und Ernte nicht wie geplant klappt. Geschlossen
wird der Vertrag mit der Forest Finance in Panama und der deutschen
Mutter, der Forest Finance Service GmbH in Bonn. Laut AGB gilt
deutsches Recht. Verwirrend nur: Harry Assenmacher, der Geschäftsführer
beider Gesellschaften ist, unterschreibt den Vertrag lediglich als
Geschäftsführer der panamaischen Gesellschaft. Das bedeutet: Klagen
kann der Anleger zwar in Deutschland, durchsetzen muss er seine
Ansprüche aber womöglich in Panama - ein schwieriges Unterfangen.
Auch die Kosten bleiben nahezu komplett im Dunkeln: Für ein Hektar Land
in Panama inklusive Pacht, Aufforstung mit 1.100 Setzlingen und 25
Jahre Forstmanagement zahlt ein Investor - je nach Produkt und
Grundstücksanteil - zwischen 23.000 bis 29.000 Euro. Zusätzlich gehen
für die Ernte laut AGB später vier Prozent vom Verkaufserlös ab. Im
Internet ist beim Produkt Green Teak jedoch von 15 Prozent "für die
Umwandlung in Mischwald" die Rede. Eine Aufschlüsselung, wie viel vom
Anlagebetrag auf die Pacht, die Setzlinge, die Forstdienstleistung
sowie auf Vertrieb und Verwaltung entfallen, erhalten Anleger im Voraus
nicht.
Anders bei der Konkurrenz. Dort werden die Kosten bisweilen ganz
detailliert aufgeschlüsselt. Solchen Aufstellungen können wir
entnehmen, dass - bei vergleichbarem Leistungsumfang und Preisen - oft
zehn bis zu 20 Prozent vom Anlagebetrag als Vergütung für den Anbieter
einkalkuliert sind. Bei Forest Finance dagegen gibt es "keine weiteren
Einstiegskosten und Provisionen". Seltsam nur, dass wir im Internet
(unter anderem bei www.eco-world.de,
einem Internetportal des Altop-Verlags) gleich mehrere Meldungen
finden, denen zufolge Forest Finance seine Provisionen für jeden
vermittelten BaumSparVertrag-Kunden in diesem Sommer auf 60 Euro
verdoppelt hat und mittlerweile "über 700 Partner" das
"Forest-Finance-affiliate-Programm" nutzen. Außerdem gibt Forest
Finance selbst an, dass fünf Prozent mehr Fläche jährlich aufgeforstet
als verkauft oder verpachtet werden. Das sei als Risikopuffer zum
Ausgleich von Elementarschäden gedacht. Falls der nicht gebraucht wird,
fallen alle Erträge daraus an Forest Finance - sozusagen als
fünfprozentige Prämie, wie Forest Finance es nennt. Doch auch dieser
Risikopuffer muss irgendwie finanziert werden - und ist vermutlich im
Kauf- oder Pachtpreis enthalten.
Verwirrend ist zudem, dass sogar bei Forest Finance selbst auf den
ersten Blick gleiche Leistungen je nach Produkt unterschiedlich teuer
sind. Während der Anleger für Pacht und Aufforstung bei WoodStockInvest
23.000 Euro für einen Hektar Land zahlt, kostet die gleiche
Dienstleistung beim WaldSparbuch 25.100 Euro pro Hektar. Das sind 2.100
Euro oder 9,1 Prozent mehr, die möglicherweise zur Finanzierung der
"Rückkaufgarantie" dienen. Denn die gibt es bei WoodStockInvest nicht.
WaldSparer, die sich keinen ganzen Hektar Land leisten können, zahlen
15,5 Prozent mehr: Ein WaldSparbuch für ein Zehntel Hektar Land kostet
2.900 Euro, das entspricht umgerechnet 29.000 Euro pro Hektar. Wenn
WoodStockInvest-Anleger das Land lieber kaufen statt pachten wollen,
müssen sie weitere 6.000 Euro drauflegen.
Obendrein verlangt die Anlage blindes Vertrauen: Wo das Grundstück
genau liegt, wie fruchtbar der Boden ist etc., erfahren Anleger im
Voraus nicht - zumindest nicht aus dem Vertragsangebot. Mehr noch: Wer
das Land kaufen will, muss zwar den Grundstückspreis von 6.000 Euro
erst nach Grundbucheintragung (und Erhalt der Grundstückurkunde) zahlen
- was laut Forest Finance Angaben durchaus längere Zeit dauern kann.
Die 23.000 Euro für die Forstdienstleistungen will Forest Finance aber
schon vorher haben, nämlich gleich nach Vertragsabschluss. Dabei gibt
es weder Regelungen für den Fall, dass der Grundstückkauf platzt, noch
wird ein Treuhänder oder Ähnliches zwischengeschaltet, der das Geld
erst Zug um Zug für bereits geleistete Dienste weitergibt. Deshalb ist
das Geld vermutlich längst in Panama, während der Käufer noch auf die
Bestätigung der Eigentumsübertragung wartet: Laut Info auf der Homepage
werden eingezahlte Gelder nach Ablauf der Widerruffrist (zwei Wochen)
vom deutschen Konto der Forest Finance nach Panama transferiert.
Auch ob der Grundstückspreis angemessen ist, können Käufer kaum prüfen.
Bei der Konkurrenz kostet ein Hektar Weideland in Panama nur 5.000
Euro, davon gehen noch 1.000 Euro für interne Provisionen drauf. Macht
4.000 Euro für den Hektar Land. Im Internet fanden wir Kaufangebote für
Fincas zu einem Grundstückspreis von 2.500 US-Dollar je Hektar oder
umgerechnet rund 1.700 Euro. Natürlich können wir die Qualität der
Grundstücke nicht prüfen. Doch 4.300 Euro mehr je Hektar sind ein
stolzer Aufpreis. Zudem auffällig: In den Forest-Finance-Unterlagen für
den Notar beträgt der Geschäftswert sogar nur 1.000 Euro.
Was wir davon halten: "Tue Gutes und verdiene daran" lautet das Motto
von Forest Finance laut Homepage. Doch mangels Transparenz in
Kostenfragen stellt sich die Frage, wer hier vor allem verdient. Das
Angebot ist bei Vertragsabschluss völlig undurchschaubar, die Wortwahl
in Verträgen und Prospekten widersprüchlich und verwirrend. Für den
Anleger sind Chance und Risiko aus dem Geschäft kaum kalkulierbar.
Forest Finance
Was es ist: Die Forest-Finance-Gruppe bietet Anlegern verschiedene
Waldinvestmentprodukte an, mit denen sie sich an der ökologischen
Waldwirtschaft in Panama beteiligen können. Das Angebot reicht vom
BaumSparbuch für Sparer über WaldSparbücher und andere Angebote für die
Einmalanlage wie Green Teak, Cacao- oder WoodStockInvest.
Was es bringt: Forest Finance will nach eigenen Angaben ertragreiche
Investitionen und ökologisch sinnvolle Aktivitäten miteinander
verbinden. Vermarktet werden Produkte zur Aufforstung von ehemaligem
Weideland zu ökologischem Mischwald nach nachhaltigen Kriterien. Die
Plantagen werden mit hochwertigen tropischen Edelhölzern beflanzt,
darunter Teak und Amarillo. Aus der Ernte der Hölzer in spätestens 25
Jahren soll Anlegern eine üppige Rendite erwachsen - je nach Produkt -
zwischen fünf bis elf Prozent pro Jahr. Einige bereits aufgeforstete
Plantagen, die Forest Finance von seinem früheren Geschäftspartner
Futuro Forestal übernommen hat, sind FSC-zertifiziert.
Wo es hakt: Forest Finance informiert ausführlich über seine
ökologische Forstwirtschaft, die Lage bestehender Fincas und das
Wachstum der Bäume. Doch über andere, ebenso wichtige ökonomische
Details der Verträge, wie Kosten und Mittelverwendung, schweigt sich
das Unternehmen mit Sitz in Bonn und Panama aus. Darüber hinaus werden
in Prospekten und Verträgen widersprüchliche und missverständliche
Begriffe verwandt, was Anleger verwirren kann. So handelt es sich bei
dem "WaldSparbuch" mit "Einlageabsicherung", das Anlegern die
Möglichkeit bietet, selbst "Waldbesitzer" zu werden, keinesfalls um ein
herkömmliches Sparbuch. Ein Blick in den Vertrag zeigt, dass der
Anleger lediglich einen Pacht- und Forstwirtschaftsvertrag über 25
Jahre abschließt. Dabei "erwirbt" er zwar je "Sparbuch" 1.000 m2 Land
in Panama. Eigentümer des Grundstücks, wie der Laie irrtümlich denken
könnte, wird er aber nicht. Eigentum erwirbt er nur an den Bäumen, das
Grundstück wird von Forest Finance lediglich an ihn verpachtet -
deshalb sei ja auch nur von "Waldbesitzer" die Rede, gibt Forest
Finance auf Nachfrage an.
Auch mit der Sicherheit, die Forest Finance Anlegern beim WaldSparbuch
suggeriert, ist es bei näherer Betrachtung nicht weit her. So bleibt
zum Beispiel offen, was mit den Bäumen passiert, falls Forest Finance
oder die Tochter in Panama insolvent werden sollte. Als
"Einlageabsicherung" räumt das Unternehmen seinen Anlegern lediglich
eine Rückkaufgarantie zu einem fixen Preis ein: Wenn WaldSparer den 25
Jahre laufenden Vertrag nach vier Jahren kündigen, erhalten sie zehn
Prozent der einbezahlten Summe zurück. Wer länger durchhält, bekommt
mehr. Den vollen Kapitaleinsatz gibt es jedoch frühestens nach 13
Jahren zurück. Mit der Einlagesicherung deutscher Sparanlagen, an die
unbedarfte Anleger beim Lesen des Prospekts denken könnten, hat die
"Absicherung" beim WaldSparbuch also gar nichts zu tun.
Bleibt die Frage, wie und wo Ansprüche überhaupt geltend gemacht werden
können, und zwar nicht nur bei Kündigung, sondern auch falls es mit
Aufforstung, Pflege und Ernte nicht wie geplant klappt. Geschlossen
wird der Vertrag mit der Forest Finance in Panama und der deutschen
Mutter, der Forest Finance Service GmbH in Bonn. Laut AGB gilt
deutsches Recht. Verwirrend nur: Harry Assenmacher, der Geschäftsführer
beider Gesellschaften ist, unterschreibt den Vertrag lediglich als
Geschäftsführer der panamaischen Gesellschaft. Das bedeutet: Klagen
kann der Anleger zwar in Deutschland, durchsetzen muss er seine
Ansprüche aber womöglich in Panama - ein schwieriges Unterfangen.
Auch die Kosten bleiben nahezu komplett im Dunkeln: Für ein Hektar Land
in Panama inklusive Pacht, Aufforstung mit 1.100 Setzlingen und 25
Jahre Forstmanagement zahlt ein Investor - je nach Produkt und
Grundstücksanteil - zwischen 23.000 bis 29.000 Euro. Zusätzlich gehen
für die Ernte laut AGB später vier Prozent vom Verkaufserlös ab. Im
Internet ist beim Produkt Green Teak jedoch von 15 Prozent "für die
Umwandlung in Mischwald" die Rede. Eine Aufschlüsselung, wie viel vom
Anlagebetrag auf die Pacht, die Setzlinge, die Forstdienstleistung
sowie auf Vertrieb und Verwaltung entfallen, erhalten Anleger im Voraus
nicht.
Anders bei der Konkurrenz. Dort werden die Kosten bisweilen ganz
detailliert aufgeschlüsselt. Solchen Aufstellungen können wir
entnehmen, dass - bei vergleichbarem Leistungsumfang und Preisen - oft
zehn bis zu 20 Prozent vom Anlagebetrag als Vergütung für den Anbieter
einkalkuliert sind. Bei Forest Finance dagegen gibt es "keine weiteren
Einstiegskosten und Provisionen". Seltsam nur, dass wir im Internet
(unter anderem bei www.eco-world.de,
einem Internetportal des Altop-Verlags) gleich mehrere Meldungen
finden, denen zufolge Forest Finance seine Provisionen für jeden
vermittelten BaumSparVertrag-Kunden in diesem Sommer auf 60 Euro
verdoppelt hat und mittlerweile "über 700 Partner" das
"Forest-Finance-affiliate-Programm" nutzen. Außerdem gibt Forest
Finance selbst an, dass fünf Prozent mehr Fläche jährlich aufgeforstet
als verkauft oder verpachtet werden. Das sei als Risikopuffer zum
Ausgleich von Elementarschäden gedacht. Falls der nicht gebraucht wird,
fallen alle Erträge daraus an Forest Finance - sozusagen als
fünfprozentige Prämie, wie Forest Finance es nennt. Doch auch dieser
Risikopuffer muss irgendwie finanziert werden - und ist vermutlich im
Kauf- oder Pachtpreis enthalten.
Verwirrend ist zudem, dass sogar bei Forest Finance selbst auf den
ersten Blick gleiche Leistungen je nach Produkt unterschiedlich teuer
sind. Während der Anleger für Pacht und Aufforstung bei WoodStockInvest
23.000 Euro für einen Hektar Land zahlt, kostet die gleiche
Dienstleistung beim WaldSparbuch 25.100 Euro pro Hektar. Das sind 2.100
Euro oder 9,1 Prozent mehr, die möglicherweise zur Finanzierung der
"Rückkaufgarantie" dienen. Denn die gibt es bei WoodStockInvest nicht.
WaldSparer, die sich keinen ganzen Hektar Land leisten können, zahlen
15,5 Prozent mehr: Ein WaldSparbuch für ein Zehntel Hektar Land kostet
2.900 Euro, das entspricht umgerechnet 29.000 Euro pro Hektar. Wenn
WoodStockInvest-Anleger das Land lieber kaufen statt pachten wollen,
müssen sie weitere 6.000 Euro drauflegen.
Obendrein verlangt die Anlage blindes Vertrauen: Wo das Grundstück
genau liegt, wie fruchtbar der Boden ist etc., erfahren Anleger im
Voraus nicht - zumindest nicht aus dem Vertragsangebot. Mehr noch: Wer
das Land kaufen will, muss zwar den Grundstückspreis von 6.000 Euro
erst nach Grundbucheintragung (und Erhalt der Grundstückurkunde) zahlen
- was laut Forest Finance Angaben durchaus längere Zeit dauern kann.
Die 23.000 Euro für die Forstdienstleistungen will Forest Finance aber
schon vorher haben, nämlich gleich nach Vertragsabschluss. Dabei gibt
es weder Regelungen für den Fall, dass der Grundstückkauf platzt, noch
wird ein Treuhänder oder Ähnliches zwischengeschaltet, der das Geld
erst Zug um Zug für bereits geleistete Dienste weitergibt. Deshalb ist
das Geld vermutlich längst in Panama, während der Käufer noch auf die
Bestätigung der Eigentumsübertragung wartet: Laut Info auf der Homepage
werden eingezahlte Gelder nach Ablauf der Widerruffrist (zwei Wochen)
vom deutschen Konto der Forest Finance nach Panama transferiert.
Auch ob der Grundstückspreis angemessen ist, können Käufer kaum prüfen.
Bei der Konkurrenz kostet ein Hektar Weideland in Panama nur 5.000
Euro, davon gehen noch 1.000 Euro für interne Provisionen drauf. Macht
4.000 Euro für den Hektar Land. Im Internet fanden wir Kaufangebote für
Fincas zu einem Grundstückspreis von 2.500 US-Dollar je Hektar oder
umgerechnet rund 1.700 Euro. Natürlich können wir die Qualität der
Grundstücke nicht prüfen. Doch 4.300 Euro mehr je Hektar sind ein
stolzer Aufpreis. Zudem auffällig: In den Forest-Finance-Unterlagen für
den Notar beträgt der Geschäftswert sogar nur 1.000 Euro.
Was wir davon halten: "Tue Gutes und verdiene daran" lautet das Motto
von Forest Finance laut Homepage. Doch mangels Transparenz in
Kostenfragen stellt sich die Frage, wer hier vor allem verdient. Das
Angebot ist bei Vertragsabschluss völlig undurchschaubar, die Wortwahl
in Verträgen und Prospekten widersprüchlich und verwirrend. Für den
Anleger sind Chance und Risiko aus dem Geschäft kaum kalkulierbar.
Marko123
inaktiv
Forest Finance Prüfung von Öko-Test
Produktcheck
Forest Finance
Was es ist: Die Forest-Finance-Gruppe bietet Anlegern verschiedene
Waldinvestmentprodukte an, mit denen sie sich an der ökologischen
Waldwirtschaft in Panama beteiligen können. Das Angebot reicht vom
BaumSparbuch für Sparer über WaldSparbücher und andere Angebote für die
Einmalanlage wie Green Teak, Cacao- oder WoodStockInvest.
Was es bringt: Forest Finance will nach eigenen Angaben ertragreiche
Investitionen und ökologisch sinnvolle Aktivitäten miteinander
verbinden. Vermarktet werden Produkte zur Aufforstung von ehemaligem
Weideland zu ökologischem Mischwald nach nachhaltigen Kriterien. Die
Plantagen werden mit hochwertigen tropischen Edelhölzern beflanzt,
darunter Teak und Amarillo. Aus der Ernte der Hölzer in spätestens 25
Jahren soll Anlegern eine üppige Rendite erwachsen - je nach Produkt -
zwischen fünf bis elf Prozent pro Jahr. Einige bereits aufgeforstete
Plantagen, die Forest Finance von seinem früheren Geschäftspartner
Futuro Forestal übernommen hat, sind FSC-zertifiziert.
Wo es hakt: Forest Finance informiert ausführlich über seine
ökologische Forstwirtschaft, die Lage bestehender Fincas und das
Wachstum der Bäume. Doch über andere, ebenso wichtige ökonomische
Details der Verträge, wie Kosten und Mittelverwendung, schweigt sich
das Unternehmen mit Sitz in Bonn und Panama aus. Darüber hinaus werden
in Prospekten und Verträgen widersprüchliche und missverständliche
Begriffe verwandt, was Anleger verwirren kann. So handelt es sich bei
dem "WaldSparbuch" mit "Einlageabsicherung", das Anlegern die
Möglichkeit bietet, selbst "Waldbesitzer" zu werden, keinesfalls um ein
herkömmliches Sparbuch. Ein Blick in den Vertrag zeigt, dass der
Anleger lediglich einen Pacht- und Forstwirtschaftsvertrag über 25
Jahre abschließt. Dabei "erwirbt" er zwar je "Sparbuch" 1.000 m2 Land
in Panama. Eigentümer des Grundstücks, wie der Laie irrtümlich denken
könnte, wird er aber nicht. Eigentum erwirbt er nur an den Bäumen, das
Grundstück wird von Forest Finance lediglich an ihn verpachtet -
deshalb sei ja auch nur von "Waldbesitzer" die Rede, gibt Forest
Finance auf Nachfrage an.
Auch mit der Sicherheit, die Forest Finance Anlegern beim WaldSparbuch
suggeriert, ist es bei näherer Betrachtung nicht weit her. So bleibt
zum Beispiel offen, was mit den Bäumen passiert, falls Forest Finance
oder die Tochter in Panama insolvent werden sollte. Als
"Einlageabsicherung" räumt das Unternehmen seinen Anlegern lediglich
eine Rückkaufgarantie zu einem fixen Preis ein: Wenn WaldSparer den 25
Jahre laufenden Vertrag nach vier Jahren kündigen, erhalten sie zehn
Prozent der einbezahlten Summe zurück. Wer länger durchhält, bekommt
mehr. Den vollen Kapitaleinsatz gibt es jedoch frühestens nach 13
Jahren zurück. Mit der Einlagesicherung deutscher Sparanlagen, an die
unbedarfte Anleger beim Lesen des Prospekts denken könnten, hat die
"Absicherung" beim WaldSparbuch also gar nichts zu tun.
Bleibt die Frage, wie und wo Ansprüche überhaupt geltend gemacht werden
können, und zwar nicht nur bei Kündigung, sondern auch falls es mit
Aufforstung, Pflege und Ernte nicht wie geplant klappt. Geschlossen
wird der Vertrag mit der Forest Finance in Panama und der deutschen
Mutter, der Forest Finance Service GmbH in Bonn. Laut AGB gilt
deutsches Recht. Verwirrend nur: Harry Assenmacher, der Geschäftsführer
beider Gesellschaften ist, unterschreibt den Vertrag lediglich als
Geschäftsführer der panamaischen Gesellschaft. Das bedeutet: Klagen
kann der Anleger zwar in Deutschland, durchsetzen muss er seine
Ansprüche aber womöglich in Panama - ein schwieriges Unterfangen.
Auch die Kosten bleiben nahezu komplett im Dunkeln: Für ein Hektar Land
in Panama inklusive Pacht, Aufforstung mit 1.100 Setzlingen und 25
Jahre Forstmanagement zahlt ein Investor - je nach Produkt und
Grundstücksanteil - zwischen 23.000 bis 29.000 Euro. Zusätzlich gehen
für die Ernte laut AGB später vier Prozent vom Verkaufserlös ab. Im
Internet ist beim Produkt Green Teak jedoch von 15 Prozent "für die
Umwandlung in Mischwald" die Rede. Eine Aufschlüsselung, wie viel vom
Anlagebetrag auf die Pacht, die Setzlinge, die Forstdienstleistung
sowie auf Vertrieb und Verwaltung entfallen, erhalten Anleger im Voraus
nicht.
Anders bei der Konkurrenz. Dort werden die Kosten bisweilen ganz
detailliert aufgeschlüsselt. Solchen Aufstellungen können wir
entnehmen, dass - bei vergleichbarem Leistungsumfang und Preisen - oft
zehn bis zu 20 Prozent vom Anlagebetrag als Vergütung für den Anbieter
einkalkuliert sind. Bei Forest Finance dagegen gibt es "keine weiteren
Einstiegskosten und Provisionen". Seltsam nur, dass wir im Internet
(unter anderem bei www.eco-world.de,
einem Internetportal des Altop-Verlags) gleich mehrere Meldungen
finden, denen zufolge Forest Finance seine Provisionen für jeden
vermittelten BaumSparVertrag-Kunden in diesem Sommer auf 60 Euro
verdoppelt hat und mittlerweile "über 700 Partner" das
"Forest-Finance-affiliate-Programm" nutzen. Außerdem gibt Forest
Finance selbst an, dass fünf Prozent mehr Fläche jährlich aufgeforstet
als verkauft oder verpachtet werden. Das sei als Risikopuffer zum
Ausgleich von Elementarschäden gedacht. Falls der nicht gebraucht wird,
fallen alle Erträge daraus an Forest Finance - sozusagen als
fünfprozentige Prämie, wie Forest Finance es nennt. Doch auch dieser
Risikopuffer muss irgendwie finanziert werden - und ist vermutlich im
Kauf- oder Pachtpreis enthalten.
Verwirrend ist zudem, dass sogar bei Forest Finance selbst auf den
ersten Blick gleiche Leistungen je nach Produkt unterschiedlich teuer
sind. Während der Anleger für Pacht und Aufforstung bei WoodStockInvest
23.000 Euro für einen Hektar Land zahlt, kostet die gleiche
Dienstleistung beim WaldSparbuch 25.100 Euro pro Hektar. Das sind 2.100
Euro oder 9,1 Prozent mehr, die möglicherweise zur Finanzierung der
"Rückkaufgarantie" dienen. Denn die gibt es bei WoodStockInvest nicht.
WaldSparer, die sich keinen ganzen Hektar Land leisten können, zahlen
15,5 Prozent mehr: Ein WaldSparbuch für ein Zehntel Hektar Land kostet
2.900 Euro, das entspricht umgerechnet 29.000 Euro pro Hektar. Wenn
WoodStockInvest-Anleger das Land lieber kaufen statt pachten wollen,
müssen sie weitere 6.000 Euro drauflegen.
Obendrein verlangt die Anlage blindes Vertrauen: Wo das Grundstück
genau liegt, wie fruchtbar der Boden ist etc., erfahren Anleger im
Voraus nicht - zumindest nicht aus dem Vertragsangebot. Mehr noch: Wer
das Land kaufen will, muss zwar den Grundstückspreis von 6.000 Euro
erst nach Grundbucheintragung (und Erhalt der Grundstückurkunde) zahlen
- was laut Forest Finance Angaben durchaus längere Zeit dauern kann.
Die 23.000 Euro für die Forstdienstleistungen will Forest Finance aber
schon vorher haben, nämlich gleich nach Vertragsabschluss. Dabei gibt
es weder Regelungen für den Fall, dass der Grundstückkauf platzt, noch
wird ein Treuhänder oder Ähnliches zwischengeschaltet, der das Geld
erst Zug um Zug für bereits geleistete Dienste weitergibt. Deshalb ist
das Geld vermutlich längst in Panama, während der Käufer noch auf die
Bestätigung der Eigentumsübertragung wartet: Laut Info auf der Homepage
werden eingezahlte Gelder nach Ablauf der Widerruffrist (zwei Wochen)
vom deutschen Konto der Forest Finance nach Panama transferiert.
Auch ob der Grundstückspreis angemessen ist, können Käufer kaum prüfen.
Bei der Konkurrenz kostet ein Hektar Weideland in Panama nur 5.000
Euro, davon gehen noch 1.000 Euro für interne Provisionen drauf. Macht
4.000 Euro für den Hektar Land. Im Internet fanden wir Kaufangebote für
Fincas zu einem Grundstückspreis von 2.500 US-Dollar je Hektar oder
umgerechnet rund 1.700 Euro. Natürlich können wir die Qualität der
Grundstücke nicht prüfen. Doch 4.300 Euro mehr je Hektar sind ein
stolzer Aufpreis. Zudem auffällig: In den Forest-Finance-Unterlagen für
den Notar beträgt der Geschäftswert sogar nur 1.000 Euro.
Was wir davon halten: "Tue Gutes und verdiene daran" lautet das Motto
von Forest Finance laut Homepage. Doch mangels Transparenz in
Kostenfragen stellt sich die Frage, wer hier vor allem verdient. Das
Angebot ist bei Vertragsabschluss völlig undurchschaubar, die Wortwahl
in Verträgen und Prospekten widersprüchlich und verwirrend. Für den
Anleger sind Chance und Risiko aus dem Geschäft kaum kalkulierbar.
Forest Finance
Was es ist: Die Forest-Finance-Gruppe bietet Anlegern verschiedene
Waldinvestmentprodukte an, mit denen sie sich an der ökologischen
Waldwirtschaft in Panama beteiligen können. Das Angebot reicht vom
BaumSparbuch für Sparer über WaldSparbücher und andere Angebote für die
Einmalanlage wie Green Teak, Cacao- oder WoodStockInvest.
Was es bringt: Forest Finance will nach eigenen Angaben ertragreiche
Investitionen und ökologisch sinnvolle Aktivitäten miteinander
verbinden. Vermarktet werden Produkte zur Aufforstung von ehemaligem
Weideland zu ökologischem Mischwald nach nachhaltigen Kriterien. Die
Plantagen werden mit hochwertigen tropischen Edelhölzern beflanzt,
darunter Teak und Amarillo. Aus der Ernte der Hölzer in spätestens 25
Jahren soll Anlegern eine üppige Rendite erwachsen - je nach Produkt -
zwischen fünf bis elf Prozent pro Jahr. Einige bereits aufgeforstete
Plantagen, die Forest Finance von seinem früheren Geschäftspartner
Futuro Forestal übernommen hat, sind FSC-zertifiziert.
Wo es hakt: Forest Finance informiert ausführlich über seine
ökologische Forstwirtschaft, die Lage bestehender Fincas und das
Wachstum der Bäume. Doch über andere, ebenso wichtige ökonomische
Details der Verträge, wie Kosten und Mittelverwendung, schweigt sich
das Unternehmen mit Sitz in Bonn und Panama aus. Darüber hinaus werden
in Prospekten und Verträgen widersprüchliche und missverständliche
Begriffe verwandt, was Anleger verwirren kann. So handelt es sich bei
dem "WaldSparbuch" mit "Einlageabsicherung", das Anlegern die
Möglichkeit bietet, selbst "Waldbesitzer" zu werden, keinesfalls um ein
herkömmliches Sparbuch. Ein Blick in den Vertrag zeigt, dass der
Anleger lediglich einen Pacht- und Forstwirtschaftsvertrag über 25
Jahre abschließt. Dabei "erwirbt" er zwar je "Sparbuch" 1.000 m2 Land
in Panama. Eigentümer des Grundstücks, wie der Laie irrtümlich denken
könnte, wird er aber nicht. Eigentum erwirbt er nur an den Bäumen, das
Grundstück wird von Forest Finance lediglich an ihn verpachtet -
deshalb sei ja auch nur von "Waldbesitzer" die Rede, gibt Forest
Finance auf Nachfrage an.
Auch mit der Sicherheit, die Forest Finance Anlegern beim WaldSparbuch
suggeriert, ist es bei näherer Betrachtung nicht weit her. So bleibt
zum Beispiel offen, was mit den Bäumen passiert, falls Forest Finance
oder die Tochter in Panama insolvent werden sollte. Als
"Einlageabsicherung" räumt das Unternehmen seinen Anlegern lediglich
eine Rückkaufgarantie zu einem fixen Preis ein: Wenn WaldSparer den 25
Jahre laufenden Vertrag nach vier Jahren kündigen, erhalten sie zehn
Prozent der einbezahlten Summe zurück. Wer länger durchhält, bekommt
mehr. Den vollen Kapitaleinsatz gibt es jedoch frühestens nach 13
Jahren zurück. Mit der Einlagesicherung deutscher Sparanlagen, an die
unbedarfte Anleger beim Lesen des Prospekts denken könnten, hat die
"Absicherung" beim WaldSparbuch also gar nichts zu tun.
Bleibt die Frage, wie und wo Ansprüche überhaupt geltend gemacht werden
können, und zwar nicht nur bei Kündigung, sondern auch falls es mit
Aufforstung, Pflege und Ernte nicht wie geplant klappt. Geschlossen
wird der Vertrag mit der Forest Finance in Panama und der deutschen
Mutter, der Forest Finance Service GmbH in Bonn. Laut AGB gilt
deutsches Recht. Verwirrend nur: Harry Assenmacher, der Geschäftsführer
beider Gesellschaften ist, unterschreibt den Vertrag lediglich als
Geschäftsführer der panamaischen Gesellschaft. Das bedeutet: Klagen
kann der Anleger zwar in Deutschland, durchsetzen muss er seine
Ansprüche aber womöglich in Panama - ein schwieriges Unterfangen.
Auch die Kosten bleiben nahezu komplett im Dunkeln: Für ein Hektar Land
in Panama inklusive Pacht, Aufforstung mit 1.100 Setzlingen und 25
Jahre Forstmanagement zahlt ein Investor - je nach Produkt und
Grundstücksanteil - zwischen 23.000 bis 29.000 Euro. Zusätzlich gehen
für die Ernte laut AGB später vier Prozent vom Verkaufserlös ab. Im
Internet ist beim Produkt Green Teak jedoch von 15 Prozent "für die
Umwandlung in Mischwald" die Rede. Eine Aufschlüsselung, wie viel vom
Anlagebetrag auf die Pacht, die Setzlinge, die Forstdienstleistung
sowie auf Vertrieb und Verwaltung entfallen, erhalten Anleger im Voraus
nicht.
Anders bei der Konkurrenz. Dort werden die Kosten bisweilen ganz
detailliert aufgeschlüsselt. Solchen Aufstellungen können wir
entnehmen, dass - bei vergleichbarem Leistungsumfang und Preisen - oft
zehn bis zu 20 Prozent vom Anlagebetrag als Vergütung für den Anbieter
einkalkuliert sind. Bei Forest Finance dagegen gibt es "keine weiteren
Einstiegskosten und Provisionen". Seltsam nur, dass wir im Internet
(unter anderem bei www.eco-world.de,
einem Internetportal des Altop-Verlags) gleich mehrere Meldungen
finden, denen zufolge Forest Finance seine Provisionen für jeden
vermittelten BaumSparVertrag-Kunden in diesem Sommer auf 60 Euro
verdoppelt hat und mittlerweile "über 700 Partner" das
"Forest-Finance-affiliate-Programm" nutzen. Außerdem gibt Forest
Finance selbst an, dass fünf Prozent mehr Fläche jährlich aufgeforstet
als verkauft oder verpachtet werden. Das sei als Risikopuffer zum
Ausgleich von Elementarschäden gedacht. Falls der nicht gebraucht wird,
fallen alle Erträge daraus an Forest Finance - sozusagen als
fünfprozentige Prämie, wie Forest Finance es nennt. Doch auch dieser
Risikopuffer muss irgendwie finanziert werden - und ist vermutlich im
Kauf- oder Pachtpreis enthalten.
Verwirrend ist zudem, dass sogar bei Forest Finance selbst auf den
ersten Blick gleiche Leistungen je nach Produkt unterschiedlich teuer
sind. Während der Anleger für Pacht und Aufforstung bei WoodStockInvest
23.000 Euro für einen Hektar Land zahlt, kostet die gleiche
Dienstleistung beim WaldSparbuch 25.100 Euro pro Hektar. Das sind 2.100
Euro oder 9,1 Prozent mehr, die möglicherweise zur Finanzierung der
"Rückkaufgarantie" dienen. Denn die gibt es bei WoodStockInvest nicht.
WaldSparer, die sich keinen ganzen Hektar Land leisten können, zahlen
15,5 Prozent mehr: Ein WaldSparbuch für ein Zehntel Hektar Land kostet
2.900 Euro, das entspricht umgerechnet 29.000 Euro pro Hektar. Wenn
WoodStockInvest-Anleger das Land lieber kaufen statt pachten wollen,
müssen sie weitere 6.000 Euro drauflegen.
Obendrein verlangt die Anlage blindes Vertrauen: Wo das Grundstück
genau liegt, wie fruchtbar der Boden ist etc., erfahren Anleger im
Voraus nicht - zumindest nicht aus dem Vertragsangebot. Mehr noch: Wer
das Land kaufen will, muss zwar den Grundstückspreis von 6.000 Euro
erst nach Grundbucheintragung (und Erhalt der Grundstückurkunde) zahlen
- was laut Forest Finance Angaben durchaus längere Zeit dauern kann.
Die 23.000 Euro für die Forstdienstleistungen will Forest Finance aber
schon vorher haben, nämlich gleich nach Vertragsabschluss. Dabei gibt
es weder Regelungen für den Fall, dass der Grundstückkauf platzt, noch
wird ein Treuhänder oder Ähnliches zwischengeschaltet, der das Geld
erst Zug um Zug für bereits geleistete Dienste weitergibt. Deshalb ist
das Geld vermutlich längst in Panama, während der Käufer noch auf die
Bestätigung der Eigentumsübertragung wartet: Laut Info auf der Homepage
werden eingezahlte Gelder nach Ablauf der Widerruffrist (zwei Wochen)
vom deutschen Konto der Forest Finance nach Panama transferiert.
Auch ob der Grundstückspreis angemessen ist, können Käufer kaum prüfen.
Bei der Konkurrenz kostet ein Hektar Weideland in Panama nur 5.000
Euro, davon gehen noch 1.000 Euro für interne Provisionen drauf. Macht
4.000 Euro für den Hektar Land. Im Internet fanden wir Kaufangebote für
Fincas zu einem Grundstückspreis von 2.500 US-Dollar je Hektar oder
umgerechnet rund 1.700 Euro. Natürlich können wir die Qualität der
Grundstücke nicht prüfen. Doch 4.300 Euro mehr je Hektar sind ein
stolzer Aufpreis. Zudem auffällig: In den Forest-Finance-Unterlagen für
den Notar beträgt der Geschäftswert sogar nur 1.000 Euro.
Was wir davon halten: "Tue Gutes und verdiene daran" lautet das Motto
von Forest Finance laut Homepage. Doch mangels Transparenz in
Kostenfragen stellt sich die Frage, wer hier vor allem verdient. Das
Angebot ist bei Vertragsabschluss völlig undurchschaubar, die Wortwahl
in Verträgen und Prospekten widersprüchlich und verwirrend. Für den
Anleger sind Chance und Risiko aus dem Geschäft kaum kalkulierbar.
Der FSC Deutschland (Forest Stewardship Council Deutschland) hat die Bonner ForestFinance Gruppe für einen „FSC Global Partner Award“ in der Kategorie „Financial Services“ nominiert. Das Waldinvestment-Unternehmen bewirtschaftet nicht nur seit über zehn Jahren FSC-zertifizierte Wälder, sondern bietet auch erfolgreich ökologisch-nachhaltige Investments an. Die Verleihung der „Wald-Oskars“ findet am 23. September in Bonn statt.
„Schon die Nominierung durch den FSC Deutschland, der einen der größten und wichtigsten FSC-Märkte repräsentiert, und dies auch noch im Bereich Finanzservice, ist eine große Auszeichnung und Anerkennung für uns“, freut sich ForestFinance-Geschäftsführer Harry Assenmacher.
Dass die FSC-Standards im Bereich Forst- und Bauminvestment für Verbraucher eine Rolle bei der Entscheidungsfindung spielen, zeigt auch der Erfolg der ForestFinance Gruppe, die mittlerweile über 5.000 Kunden gewinnen konnte und ökologisch-nachhaltige Waldinvestments im Wert von über 25 Millionen Euro auf einer Fläche von fast 3.000 Hektar verwaltet. „Wir werden diesen ökologisch-nachhaltigen Weg in der Agro-Forstwirtschaft konsequent weitergehen und auch unsere Kakaowälder nach FSC-Standards bewirtschaften sowie unsere Expansion in andere Länder wie Vietnam gemäß der FSC-Regeln vorantreiben“, erklärt Assenmacher.
Weiteres Thema im Forum:
Kakaobaum-Investment CacaoInvest - ForestFinance Service
::
„Schon die Nominierung durch den FSC Deutschland, der einen der größten und wichtigsten FSC-Märkte repräsentiert, und dies auch noch im Bereich Finanzservice, ist eine große Auszeichnung und Anerkennung für uns“, freut sich ForestFinance-Geschäftsführer Harry Assenmacher.
Dass die FSC-Standards im Bereich Forst- und Bauminvestment für Verbraucher eine Rolle bei der Entscheidungsfindung spielen, zeigt auch der Erfolg der ForestFinance Gruppe, die mittlerweile über 5.000 Kunden gewinnen konnte und ökologisch-nachhaltige Waldinvestments im Wert von über 25 Millionen Euro auf einer Fläche von fast 3.000 Hektar verwaltet. „Wir werden diesen ökologisch-nachhaltigen Weg in der Agro-Forstwirtschaft konsequent weitergehen und auch unsere Kakaowälder nach FSC-Standards bewirtschaften sowie unsere Expansion in andere Länder wie Vietnam gemäß der FSC-Regeln vorantreiben“, erklärt Assenmacher.
Weiteres Thema im Forum:
Kakaobaum-Investment CacaoInvest - ForestFinance Service
::
Zitat
Die ForestFinance Gruppe hat als weltweit erstes deutsches Unternehmen den FSC Global Partner Award in der Kategorie "Financial Services" gewonnen. Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 23. September in der Bonner Kunsthalle überreichte Dr. Uwe Sayer, Geschäftsführer des FSC Deutschland, die begehrte Auszeichnung. Mit den Awards ehrt der FSC (Forest Stewardship Council) Unternehmen, die in besonderer Weise zur Bekanntmachung der Organisation beitragen.
Als internationale Nichtregierungsorganisation kämpft der FSC für die Erhaltung der Wälder durch umweltverträgliche und nachhaltige Bewirtschaftung. Das weltweite Prüfsiegel für Holz erhält nur, wer den strengen Kriterien für umwelt- und sozialverantwortungsvolle Forstwirtschaft gerecht wird.
"ForestFinance verbindet auf besonders charmante Art Investments und ökologische, nachhaltige Forstwirtschaft", beschreibt Dr. Uwe Sayer die Motivation für die Preisverleihung an ForestFinance. "Seit jeher fördern die Bonner intensiv den Bekanntheitsgrad des FSC und seine Ziele. Ich freue mich, diesen Preis einem Unternehmen überreichen zu können, das bereits seit über zehn Jahren FSC-zertifizierte Wälder bewirtschaftet."
FSC-Siegel seit der ersten Stunde
Die ForestFinance Gruppe machte von Beginn an die Forststandards des FSC zur Grundlage ihrer forstlichen Arbeit. Bereits 1997 sind in Panama Mischwälder der ForestFinance Gruppe FSC-zertifiziert worden - damals die ersten in Mittelamerika überhaupt. Auch die neuen Wälder der deutschen Forstinvestment-Gruppe in Vietnam werden zukünftig gemäß diesen Standards bewirtschaftet.
ForestFinance-Geschäftsführer Harry Assenmacher: "Der FSC Deutschland repräsentiert einen der größten und wichtigsten FSC-Märkte weltweit. Umso mehr freut es uns, von der bedeutendsten Organisation für nachhaltige Bewirtschaftung von Wäldern mit dem FSC Global Partner Award ausgezeichnet zu werden."
Dass die FSC-Standards im Bereich Forstinvestments für Verbraucher eine Rolle bei der Entscheidungsfindung spielen, zeigt auch der Erfolg der ForestFinance Gruppe: Innerhalb von sechs Jahren gewann das Unternehmen über 6.000 Kunden und verwaltet auf einer Fläche von fast 3.500 Hektar ökologisch-nachhaltige Waldinvestments von über 30 Millionen Euro.
Anlegermesse Grünes Geld mit Waldinvestment-Anbieter ForestFinance
Nachhaltige Geldanlagen mit finanzieller, ökologischer und sozialer Rendite präsentiert am 09. Juli die Öko- Anlegermesse „Grünes Geld“ im Münchner Künstlerhaus am Lenbachplatz. Auch der Bonner Anbieter von nachhaltigen Waldinvestments ForestFinance präsentiert seine unterschiedlichen Investmentprodukte und referiert um 14:20 Uhr zudem über das Thema „Die 10 wichtigsten Punkte bei Waldinvestments“. Die verschiedenen Waldinvestmentmöglichkeiten werden erläutert und Publikumsfragen beantwortet.
Waldinvestments sind wertstabil und rentabel:
"Mit unseren nachhaltigen Waldinvestments bieten wir eine rentable nachhaltige Anlageergänzung. Unsere über 7.500 Kunden belegen, dass immer mehr Menschen sinnvoll investieren möchten", betont ForestFinance-Geschäftsführer Harry Assenmacher.
Angesichts der aktuellen Eurokrise und weltweit stark steigenden Staatsschulden bieten Investments in den nachhaltigen Sachwert Wald viele Vorteile. Wald erzielt - im Gegensatz zu Gold oder anderen Investments - durch das Baumwachstum einen natürlichen Zinseszins. Dies führte dazu, dass beispielsweise der amerikanische Waldinvestmentindex NCREIF bis 2009 durchschnittlich über 14 Prozent Rendite jährlich erzielte. Damit wurden die Renditen aller relevanten Aktienindizies deutlich übertroffen. Da die Rendite zudem mit minimalen Wertschwankungen erzielt werden kann, investieren auch viele institutionelle Anleger im größeren Umfang in den attraktiven Sachwert Wald.
ForestFinance bietet auch Privatkunden die Möglichkeit in Wald zu investieren. Die Spannbreite der Angebote reicht vom BaumSparVertrag für 33 € monatlich, über das WaldSparBuch mit Rückkaufgarantie für 3.250 € bis hin zum eigenen großen Waldgrundstück. Jährliche Erträge bieten CacaoInvest, ein Investment in Edelkakao- und Edelholzbäume und GreenAcacia, das nur sieben Jahren Laufzeit hat.
Über die Anlegermesse Grünes Geld:
Grünes Geld ist seit 1999 die führende europäische Anlegermesse für nachhaltige Geldanlagen. Bis 2008 fand "Grünes Geld" als eigenständiger Themenpark im Rahmen der Düsseldorfer Anlegermesse IAM statt. Seit 2009 wurde die IAM wegen der Finanzmarktlage abgesagt und die Veranstalter von Grünes Geld richten ihre ökologisch ausgerichtete Anlegemesse seitdem eigenständig aus. 2011 finden Grünes Geld- Anlegemessen in München, Hamburg und Freiburg statt. Organisiert werden die Anlegermessen von der Dortmunder ECOeffekt GmbH, die mit dem führenden Ökoinvestmentportal Ecoreporter.de verbunden ist. Die Grünes-Geld- Anlegermesse zieht sowohl Privatanleger und institutionelle Anleger an, die für ihr Kapital mehr als "nur" eine finanzielle Rendite verlangen. Grünes Geld liefert hierfür wichtige Informationen und Angebote. Auf der Münchner Grünes-Geld- Anlegermesse präsentieren sich über 36 Aussteller aus allen Umweltinvestmentbereichen
Nachhaltige Geldanlagen mit finanzieller, ökologischer und sozialer Rendite präsentiert am 09. Juli die Öko- Anlegermesse „Grünes Geld“ im Münchner Künstlerhaus am Lenbachplatz. Auch der Bonner Anbieter von nachhaltigen Waldinvestments ForestFinance präsentiert seine unterschiedlichen Investmentprodukte und referiert um 14:20 Uhr zudem über das Thema „Die 10 wichtigsten Punkte bei Waldinvestments“. Die verschiedenen Waldinvestmentmöglichkeiten werden erläutert und Publikumsfragen beantwortet.
Waldinvestments sind wertstabil und rentabel:
"Mit unseren nachhaltigen Waldinvestments bieten wir eine rentable nachhaltige Anlageergänzung. Unsere über 7.500 Kunden belegen, dass immer mehr Menschen sinnvoll investieren möchten", betont ForestFinance-Geschäftsführer Harry Assenmacher.
Angesichts der aktuellen Eurokrise und weltweit stark steigenden Staatsschulden bieten Investments in den nachhaltigen Sachwert Wald viele Vorteile. Wald erzielt - im Gegensatz zu Gold oder anderen Investments - durch das Baumwachstum einen natürlichen Zinseszins. Dies führte dazu, dass beispielsweise der amerikanische Waldinvestmentindex NCREIF bis 2009 durchschnittlich über 14 Prozent Rendite jährlich erzielte. Damit wurden die Renditen aller relevanten Aktienindizies deutlich übertroffen. Da die Rendite zudem mit minimalen Wertschwankungen erzielt werden kann, investieren auch viele institutionelle Anleger im größeren Umfang in den attraktiven Sachwert Wald.
ForestFinance bietet auch Privatkunden die Möglichkeit in Wald zu investieren. Die Spannbreite der Angebote reicht vom BaumSparVertrag für 33 € monatlich, über das WaldSparBuch mit Rückkaufgarantie für 3.250 € bis hin zum eigenen großen Waldgrundstück. Jährliche Erträge bieten CacaoInvest, ein Investment in Edelkakao- und Edelholzbäume und GreenAcacia, das nur sieben Jahren Laufzeit hat.
Über die Anlegermesse Grünes Geld:
Grünes Geld ist seit 1999 die führende europäische Anlegermesse für nachhaltige Geldanlagen. Bis 2008 fand "Grünes Geld" als eigenständiger Themenpark im Rahmen der Düsseldorfer Anlegermesse IAM statt. Seit 2009 wurde die IAM wegen der Finanzmarktlage abgesagt und die Veranstalter von Grünes Geld richten ihre ökologisch ausgerichtete Anlegemesse seitdem eigenständig aus. 2011 finden Grünes Geld- Anlegemessen in München, Hamburg und Freiburg statt. Organisiert werden die Anlegermessen von der Dortmunder ECOeffekt GmbH, die mit dem führenden Ökoinvestmentportal Ecoreporter.de verbunden ist. Die Grünes-Geld- Anlegermesse zieht sowohl Privatanleger und institutionelle Anleger an, die für ihr Kapital mehr als "nur" eine finanzielle Rendite verlangen. Grünes Geld liefert hierfür wichtige Informationen und Angebote. Auf der Münchner Grünes-Geld- Anlegermesse präsentieren sich über 36 Aussteller aus allen Umweltinvestmentbereichen
Aus Angst vor Inflation steckt mancher Investor sein Geld in Forstinvestments
Die steigende Inflationsangst und der Sachwertboom rücken Waldinvestments in den Blick. Inland, Ausland, Kiefer, Eiche, Teak - die Auswahl, vor die vor allem Anbieter geschlossener Fonds den Anleger stellen, ist groß. Doch was bringt am meisten Rendite?
Spätestens nach den beiden Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank (EZB) in jüngster Zeit dürfte bei vielen Investoren erneut das gefürchtete I-Wort durch die Köpfe spuken: Inflation. Wohin mit dem Geld, ist dann die Frage. Welches Investment bietet zumindest teilweise Schutz vor der Geldentwertung?
Immobilien zum Beispiel werden gern als klassischer Sachwert und damit als vergleichsweise sicherer Hafen angesteuert. Doch nicht nur Wohnungen und Bürogebäude fallen unter diese Kategorie. Immobil sind auch Grundstücke, Ackerflächen und: Wälder.
Aber wie in Wald investieren? Und wo? Und in welches Holz? Das Spektrum an Anlagemöglichkeiten ist groß. Es gibt Makler, die ganze Waldstücke anbieten, und es gibt zahlreiche geschlossene Fonds, über die indirekt investiert werden kann. Darüber hinaus können Aktien von Forst- oder forstnahen Firmen erworben werden. Oder Zertifikate, die auf dieses Segment zugeschnitten sind.
Zudem stellt sich die Frage, wo auf der Welt investiert werden soll. Und in welche Baumart. Mischwälder in Rumänien, Teakholz in Vietnam, Kiefern in den USA - die Auswahl für den Anleger ist wiederum schier unbegrenzt.
100 Hektar Mischwald für eine Million Euro
Klar ist: Wer sich selbst ein Waldstück zulegen möchte, benötigt dafür das nötige Kleingeld - und die Zeit und Möglichkeiten, sich um die Bewirtschaftung zu kümmern. Der Spezialmakler Greif & Meyer zum Beispiel hat derzeit einige Objekte im Angebot. Etwa 100 ha (Hektar) Mischwald am Niederrhein, rund 25 Kilometer nördlich von Duisburg, sollen eine Million Euro kosten. In der Nähe von Remscheid sind 97 ha für 775.000 Euro zu haben.
"Für die Eigenbewirtschaftung sollte ein Wald nicht kleiner sein als eine Eigenjagd, also mindestens 75 ha", sagt Nils Weber, Geschäftsführer der Deutschen Forst Invest in München, die Fonds ausschließlich für institutionelle Investoren auflegt. "Sonst wird das Kosten/Ertragsverhältnis ungünstig und die Rendite stimmt nicht mehr."
Für kleinere Geldbeutel kommen daher vor allem Waldfonds in Frage. Der Nachteil: Bei der Flucht vor der Inflation bleibt häufig schon am Waldrand ein Teil des Geldes hängen, nämlich in Form vergleichsweise hoher Kosten und Gebühren, die für diese Anlageart typisch sind.
Darüber hinaus verfolgen die Initiatoren die unterschiedlichsten Anlagestrategien. Beispiel Nordcapital: Mit dem bereits zweiten Waldfonds investiert das Emissionshaus erneut in Rumänien, wo das Fondsportfolio soeben mit dem Erwerb von gut 5000 ha Mischwald komplettiert wurde.
Anleger bangen um Eigentum im Ausland
"In Rumänien stehen noch große für eine rentable Bewirtschaftung notwendige Flächen auf Grund der Re-Privatisierung des Waldbesitzes zur Verfügung", sagt Nordcapital-Geschäftsführer Florian Maack. "Außerdem liegen dort die Preise bei rund 4000 Euro je Hektar, in Deutschland oder Österreich werden 12.000 Euro für vergleichbare Wälder verlangt." In Rumänien, so Maack, bestehe damit ein hohes Wertsteigerungspotenzial.
Auch Aquila Capital hat schon in Rumänien investiert, ebenso wie in Chile und Brasilien. Nach Angaben von Fondskonzeptionär Carsten Herzog kommt es bei der Länderauswahl vor allem auf die klimatischen Bedingungen an, die zum Beispiel in Südamerika für die Forstwirtschaft gut seien. "Voraussetzung für ein Investment sind zudem die rechtlichen Rahmenbedingungen, insbesondere hinsichtlich der Eigentumsverhältnisse, aber auch gesunde wirtschaftliche Rahmendaten", sagt er.
Als Partner hat Aquila die International Woodland Company (IWC) mit Sitz in Kopenhagen an ihrer Seite. Mit einem verwalteten Vermögen von rund 3,1 Milliarden US-Dollar gilt IWC als europäischer Marktführer in der Beratung institutioneller Kunden bei Waldinvestments, so Herzog.
Auf einen starken Partner stützt sich eigenen Angaben zufolge auch das Emissionshaus Jäderberg & Cie.: Dem Fonds steht die australische TFS Gruppe zur Seite, "vorbildlich und mit Monopolstellung", wie Fondshauschef Peter Jäderberg gegenüber manager magazin Online mitteilt. Das Investment mutet extravagant an: Das Geld der Anleger fließt in indisches Sandelholz.
In den Tropen wachsen die Bäume schneller
Bei all den Offerten kann die Auswahl schwer fallen. Grundsätzlich gilt: Wer fernab, etwa in den Tropen investiert, nimmt möglicherweise größere Risiken in Kauf, zum Beispiel in Bezug auf Rechtssicherheit, Wechselkursschwankungen sowie die generelle Kontrolle über das Investment. Dabei muss allerdings differenziert werden. "Wir forsten zum Beispiel in Panama auf", sagt Michael van Allen, Sprecher von Forest Finance, einer Gesellschaft, die seit den neunziger Jahren Waldinvestments offeriert. "Historisch betrachtet ist dort die Eigentumssicherheit größer als in Deutschland." In afrikanischen und vielen südamerikanischen Ländern sei dagegen eher Vorsicht geboten.
Prinzipiell, so van Allen, seien die Unwägbarkeiten in tropischen Ländern zwar größer. Dafür verspreche das Investment dort jedoch auch höhere Renditen. "Das liegt vor allem daran, dass die Bäume in den Tropen deutlich schneller wachsen, als hierzulande", so der Fachmann. "Haben wir in Panama oder Vietnam eine Umtriebszeit von 12 bis 25 Jahren, so liegt diese in Europa bei 60 bis 140 Jahren, je nach Baumart." Zum Hintergrund: Mit Umtriebszeit bezeichnen die Fachleute die Dauer von der Pflanzung bis zur Nutzung durch Holzeinschlag.
Zu unterscheiden ist auch zwischen dem Investment in einen Plantagenanbau und jenem in einen bestehenden Wald, der auf lange Sicht bewirtschaftet wird. Beim Plantagenbau wird - vereinfacht gesagt - gesät, gewartet und dann abgeholzt. Die Folge für die Anleger: Es gibt keinen laufenden Cash Flow, die Rückflüsse erfolgen erst nach Jahren, dann allerdings - bei Erfolg - in größerer Summe.
"Im Unterschied dazu investieren wir ausschließlich in nachhaltige Dauermischwälder in Deutschland", sagt Deutsche-Forst-Invest-Geschäftsführer Weber. "Das hat den Vorteil, dass es laufende Rückflüsse gibt, die durch einen Zinseszinseffekt zusätzlich erhöht werden." Zudem, so Weber erweisen sich diese Wälder als stabiler gegenüber den drei großen Gefahren für jeden Forst: Brand, Sturm und Borkenkäfer. Auch dies wirke sich letztlich positiv auf die Rendite aus
Bestimmt wird die Rendite bei Waldinvestments vor allem durch drei Faktoren: Die Erträge aus dem Holzeinschlag, aus dem Wachstum der Bäume und aus der Preisentwicklung des Grund und Bodens.
Was dabei herauskommt, kann durchaus schwanken. Das zeigt schon ein Blick auf die Entwicklung der Holzpreise in Deutschland, die vom Statistischen Bundesamt festgehalten werden. Ein Index, den das Amt 2005 auf 100 gesetzt hatte, stieg bis 2010 auf 138,2 Punkte. 1999 hatte er allerdings schon einmal die 120,5 erreicht.
Ein weiterer Indikator ist der NCREIF Timberland Returns Index, der die Renditen für Waldinvestments in den USA wiedergibt. Auch er unterliegt starken Schwankungen. Bis 2007 lagen die Renditen dort noch zumeist in einem komfortablen, positiven Bereich. Mit dem Platzen der Subprime-Immobilienblase jedoch kippte der Holzmarkt, die Renditen notierten seither in zahlreichen Quartalen im Minus. Der Hintergrund: In den USA werden Wohnhäuser häufig aus Holz gebaut - die ausbleibende Nachfrage von dieser Seite trifft die Waldinvestoren empfindlich.
* MM
Spätestens nach den beiden Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank (EZB) in jüngster Zeit dürfte bei vielen Investoren erneut das gefürchtete I-Wort durch die Köpfe spuken: Inflation. Wohin mit dem Geld, ist dann die Frage. Welches Investment bietet zumindest teilweise Schutz vor der Geldentwertung?
Immobilien zum Beispiel werden gern als klassischer Sachwert und damit als vergleichsweise sicherer Hafen angesteuert. Doch nicht nur Wohnungen und Bürogebäude fallen unter diese Kategorie. Immobil sind auch Grundstücke, Ackerflächen und: Wälder.
Aber wie in Wald investieren? Und wo? Und in welches Holz? Das Spektrum an Anlagemöglichkeiten ist groß. Es gibt Makler, die ganze Waldstücke anbieten, und es gibt zahlreiche geschlossene Fonds, über die indirekt investiert werden kann. Darüber hinaus können Aktien von Forst- oder forstnahen Firmen erworben werden. Oder Zertifikate, die auf dieses Segment zugeschnitten sind.
Zudem stellt sich die Frage, wo auf der Welt investiert werden soll. Und in welche Baumart. Mischwälder in Rumänien, Teakholz in Vietnam, Kiefern in den USA - die Auswahl für den Anleger ist wiederum schier unbegrenzt.
100 Hektar Mischwald für eine Million Euro
Klar ist: Wer sich selbst ein Waldstück zulegen möchte, benötigt dafür das nötige Kleingeld - und die Zeit und Möglichkeiten, sich um die Bewirtschaftung zu kümmern. Der Spezialmakler Greif & Meyer zum Beispiel hat derzeit einige Objekte im Angebot. Etwa 100 ha (Hektar) Mischwald am Niederrhein, rund 25 Kilometer nördlich von Duisburg, sollen eine Million Euro kosten. In der Nähe von Remscheid sind 97 ha für 775.000 Euro zu haben.
"Für die Eigenbewirtschaftung sollte ein Wald nicht kleiner sein als eine Eigenjagd, also mindestens 75 ha", sagt Nils Weber, Geschäftsführer der Deutschen Forst Invest in München, die Fonds ausschließlich für institutionelle Investoren auflegt. "Sonst wird das Kosten/Ertragsverhältnis ungünstig und die Rendite stimmt nicht mehr."
Für kleinere Geldbeutel kommen daher vor allem Waldfonds in Frage. Der Nachteil: Bei der Flucht vor der Inflation bleibt häufig schon am Waldrand ein Teil des Geldes hängen, nämlich in Form vergleichsweise hoher Kosten und Gebühren, die für diese Anlageart typisch sind.
Darüber hinaus verfolgen die Initiatoren die unterschiedlichsten Anlagestrategien. Beispiel Nordcapital: Mit dem bereits zweiten Waldfonds investiert das Emissionshaus erneut in Rumänien, wo das Fondsportfolio soeben mit dem Erwerb von gut 5000 ha Mischwald komplettiert wurde.
Anleger bangen um Eigentum im Ausland
"In Rumänien stehen noch große für eine rentable Bewirtschaftung notwendige Flächen auf Grund der Re-Privatisierung des Waldbesitzes zur Verfügung", sagt Nordcapital-Geschäftsführer Florian Maack. "Außerdem liegen dort die Preise bei rund 4000 Euro je Hektar, in Deutschland oder Österreich werden 12.000 Euro für vergleichbare Wälder verlangt." In Rumänien, so Maack, bestehe damit ein hohes Wertsteigerungspotenzial.
Auch Aquila Capital hat schon in Rumänien investiert, ebenso wie in Chile und Brasilien. Nach Angaben von Fondskonzeptionär Carsten Herzog kommt es bei der Länderauswahl vor allem auf die klimatischen Bedingungen an, die zum Beispiel in Südamerika für die Forstwirtschaft gut seien. "Voraussetzung für ein Investment sind zudem die rechtlichen Rahmenbedingungen, insbesondere hinsichtlich der Eigentumsverhältnisse, aber auch gesunde wirtschaftliche Rahmendaten", sagt er.
Als Partner hat Aquila die International Woodland Company (IWC) mit Sitz in Kopenhagen an ihrer Seite. Mit einem verwalteten Vermögen von rund 3,1 Milliarden US-Dollar gilt IWC als europäischer Marktführer in der Beratung institutioneller Kunden bei Waldinvestments, so Herzog.
Auf einen starken Partner stützt sich eigenen Angaben zufolge auch das Emissionshaus Jäderberg & Cie.: Dem Fonds steht die australische TFS Gruppe zur Seite, "vorbildlich und mit Monopolstellung", wie Fondshauschef Peter Jäderberg gegenüber manager magazin Online mitteilt. Das Investment mutet extravagant an: Das Geld der Anleger fließt in indisches Sandelholz.
In den Tropen wachsen die Bäume schneller
Bei all den Offerten kann die Auswahl schwer fallen. Grundsätzlich gilt: Wer fernab, etwa in den Tropen investiert, nimmt möglicherweise größere Risiken in Kauf, zum Beispiel in Bezug auf Rechtssicherheit, Wechselkursschwankungen sowie die generelle Kontrolle über das Investment. Dabei muss allerdings differenziert werden. "Wir forsten zum Beispiel in Panama auf", sagt Michael van Allen, Sprecher von Forest Finance, einer Gesellschaft, die seit den neunziger Jahren Waldinvestments offeriert. "Historisch betrachtet ist dort die Eigentumssicherheit größer als in Deutschland." In afrikanischen und vielen südamerikanischen Ländern sei dagegen eher Vorsicht geboten.
Prinzipiell, so van Allen, seien die Unwägbarkeiten in tropischen Ländern zwar größer. Dafür verspreche das Investment dort jedoch auch höhere Renditen. "Das liegt vor allem daran, dass die Bäume in den Tropen deutlich schneller wachsen, als hierzulande", so der Fachmann. "Haben wir in Panama oder Vietnam eine Umtriebszeit von 12 bis 25 Jahren, so liegt diese in Europa bei 60 bis 140 Jahren, je nach Baumart." Zum Hintergrund: Mit Umtriebszeit bezeichnen die Fachleute die Dauer von der Pflanzung bis zur Nutzung durch Holzeinschlag.
Zu unterscheiden ist auch zwischen dem Investment in einen Plantagenanbau und jenem in einen bestehenden Wald, der auf lange Sicht bewirtschaftet wird. Beim Plantagenbau wird - vereinfacht gesagt - gesät, gewartet und dann abgeholzt. Die Folge für die Anleger: Es gibt keinen laufenden Cash Flow, die Rückflüsse erfolgen erst nach Jahren, dann allerdings - bei Erfolg - in größerer Summe.
"Im Unterschied dazu investieren wir ausschließlich in nachhaltige Dauermischwälder in Deutschland", sagt Deutsche-Forst-Invest-Geschäftsführer Weber. "Das hat den Vorteil, dass es laufende Rückflüsse gibt, die durch einen Zinseszinseffekt zusätzlich erhöht werden." Zudem, so Weber erweisen sich diese Wälder als stabiler gegenüber den drei großen Gefahren für jeden Forst: Brand, Sturm und Borkenkäfer. Auch dies wirke sich letztlich positiv auf die Rendite aus
Bestimmt wird die Rendite bei Waldinvestments vor allem durch drei Faktoren: Die Erträge aus dem Holzeinschlag, aus dem Wachstum der Bäume und aus der Preisentwicklung des Grund und Bodens.
Was dabei herauskommt, kann durchaus schwanken. Das zeigt schon ein Blick auf die Entwicklung der Holzpreise in Deutschland, die vom Statistischen Bundesamt festgehalten werden. Ein Index, den das Amt 2005 auf 100 gesetzt hatte, stieg bis 2010 auf 138,2 Punkte. 1999 hatte er allerdings schon einmal die 120,5 erreicht.
Ein weiterer Indikator ist der NCREIF Timberland Returns Index, der die Renditen für Waldinvestments in den USA wiedergibt. Auch er unterliegt starken Schwankungen. Bis 2007 lagen die Renditen dort noch zumeist in einem komfortablen, positiven Bereich. Mit dem Platzen der Subprime-Immobilienblase jedoch kippte der Holzmarkt, die Renditen notierten seither in zahlreichen Quartalen im Minus. Der Hintergrund: In den USA werden Wohnhäuser häufig aus Holz gebaut - die ausbleibende Nachfrage von dieser Seite trifft die Waldinvestoren empfindlich.
* MM
One – Two – Tree. In nur drei Schritten online zum eigenen Wald
ForestFinance – der Erfinder des BaumSparVertrags – macht es jetzt noch einfacher, Waldbesitzer zu werden. Ab sofort kann auf forestfinance.de/one-two-tree jeder seine eigene Waldparzelle in Panama online direkt aussuchen.
One – Two – Tree! steht für informieren – auswählen – buchen: Nach diesem einfachen Prinzip können Investoren ihre eigene Parzelle auf einer ForestFinance Finca in Panama online aussuchen und direkt reservieren. Mit vielfältigen Effekten: Während der Investor selbst eine ansehnliche Rendite seines Investments erwarten kann, tut er auch der Umwelt, dem Klima und der lokalen Bevölkerung etwas Gutes. In ländlichen Regionen Panamas werden durch neu geschaffene Arbeitsplätze brachliegende Weideflächen mit artenreichen Mischwald wieder aufgeforstet und 25 Jahre lang nachhaltig bewirtschaftet. Am Ende der Laufzeit wird das hochwertige Tropenholz vermarktet. Da aber kein Kahlschlag betrieben wird, entsteht ein nachhaltiger Mischwald – mit allen positiven Effekten für Umwelt und Klima.
Eine detaillierte Karte zeigt hierbei alle einzelnen Parzellen der real existierenden Gesamtfläche – inklusive der bereits an andere Investoren vergebenen Teile. Insbesondere in Bezug auf die Einsteigerprodukte BaumSparVertrag und WaldSparBuch macht ForestFinance auf diese Weise deutlich, dass direkt in den Realwert Wald investiert wird. Interessenten finden auf einen Blick alle benötigten Informationen, wie Fotos und Karten der in Parzellen unterteilten Finca „La Relojera 5“. Per Mausklick wählt der Baum- oder WaldSparer dort unkompliziert seine persönliche Parzelle aus – die er dann direkt online buchen kann. Beim WaldSparBuch erwirbt der Anleger 1.000 Quadratmeter aufgeforsteten tropischen Nutzwald mit Rückkaufgarantie. Beim BaumSparVertrag wird ab 33 Euro monatlich jeweils ein Tropenpbaum jeden Monat aufgeforstet.
Online Wald aussuchen – und bis zu 10 Prozent sparen:
In ihrem persönlichen Online-Kundenbereich bekommen ForestFinance Investoren seit jeher via GPS-Daten, Karten und Fotos genaue Angaben, wo sich ihr Wald befindet und wie er sich entwickelt. Jetzt geht das Unternehmen einen Schritt weiter in Richtung Transparenz: Im ForestFinance Waldshop „One – Two – Tree!“ können sich Baum- und WaldSparer ab sofort ihre eigene, bereits existierende Waldparzelle aussuchen, bevor sie einen Vertrag abschließen – eine völlig neue Vorgehensweise bei Forst-Direktinvestments. Baum-Bucher, die sich bis zum 30. Juni 2012 auf www.forestfinance.de/one-two-tree für einen BaumSparVertrag oder ein WaldSparBuch entscheiden, erhalten bis zu 10 Prozent Ermäßigung auf den Kaufpreis.
Transparente Forstinvestments bei ForestFinance:
„Deutlicher kann man nicht zeigen, dass bei uns in reale Werte investiert wird“, kommentiert ForestFinance Gründer und Geschäftsführer Harry Assenmacher das neue Angebot. „Bereits seit Jahren gestalten wir unsere Forst-Direktinvestments stetig transparenter. Hierzu gehören neben unserem Online-Kundenbereich mit vielfältigen Informationen, regelmäßigen Investorenreisen und unabhängigen Zertifizierungen auch die Herausgabe unserer Forst- und Nachhaltigkeitsberichte sowie des Geschäftsberichts.“
Die Veröffentlichungen detaillierter Tätigkeits- und Geschäftsberichte wie durch ForestFinance sind im Bereich der Forst-Direktinvestments in Deutschland einzigartig. Der ForestFinance Geschäftsbericht enthält ausführliche Informationen zur Mittelverwendung, bis hin zum Gesamtgehalt der Geschäftsführung und testierten Bilanzen aller Auslandsgesellschaften. So sind z. B. auch die aus der Aufforstungstätigkeit resultierenden biologischen Vermögenswerte in Panama aufgeführt. Im Nachhaltigkeitsbericht gibt ForestFinance zudem vollständig Auskunft über das soziale und ökologische Engagement der Gruppe, sowohl in Panama und Vietnam als auch am Standort der Unternehmenszentrale in Bonn. Für Geschäftsführer Harry Assenmacher ist erklärtes Ziel, Forstinvestments noch einfacher und transparenter zu machen: „Wir streben eine klare Dokumentation sämtlicher bestehender und zukünftiger Kundenflächen vom BaumSparVertrag bis zum WoodStockInvest-Hektar an. Alle Investmentflächen und jede Tonne CO2, die in ForestFinance- und CO2OL-Wäldern deponiert ist, sollen mit allen Informationen in einem vollständig digitalisierten ‚Kataster‘ dargestellt und einsehbar sein.“
Michael Vanallen
Pressemitteilung von: Forest Finance Service GmbH
One – Two – Tree! steht für informieren – auswählen – buchen: Nach diesem einfachen Prinzip können Investoren ihre eigene Parzelle auf einer ForestFinance Finca in Panama online aussuchen und direkt reservieren. Mit vielfältigen Effekten: Während der Investor selbst eine ansehnliche Rendite seines Investments erwarten kann, tut er auch der Umwelt, dem Klima und der lokalen Bevölkerung etwas Gutes. In ländlichen Regionen Panamas werden durch neu geschaffene Arbeitsplätze brachliegende Weideflächen mit artenreichen Mischwald wieder aufgeforstet und 25 Jahre lang nachhaltig bewirtschaftet. Am Ende der Laufzeit wird das hochwertige Tropenholz vermarktet. Da aber kein Kahlschlag betrieben wird, entsteht ein nachhaltiger Mischwald – mit allen positiven Effekten für Umwelt und Klima.
Eine detaillierte Karte zeigt hierbei alle einzelnen Parzellen der real existierenden Gesamtfläche – inklusive der bereits an andere Investoren vergebenen Teile. Insbesondere in Bezug auf die Einsteigerprodukte BaumSparVertrag und WaldSparBuch macht ForestFinance auf diese Weise deutlich, dass direkt in den Realwert Wald investiert wird. Interessenten finden auf einen Blick alle benötigten Informationen, wie Fotos und Karten der in Parzellen unterteilten Finca „La Relojera 5“. Per Mausklick wählt der Baum- oder WaldSparer dort unkompliziert seine persönliche Parzelle aus – die er dann direkt online buchen kann. Beim WaldSparBuch erwirbt der Anleger 1.000 Quadratmeter aufgeforsteten tropischen Nutzwald mit Rückkaufgarantie. Beim BaumSparVertrag wird ab 33 Euro monatlich jeweils ein Tropenpbaum jeden Monat aufgeforstet.
Online Wald aussuchen – und bis zu 10 Prozent sparen:
In ihrem persönlichen Online-Kundenbereich bekommen ForestFinance Investoren seit jeher via GPS-Daten, Karten und Fotos genaue Angaben, wo sich ihr Wald befindet und wie er sich entwickelt. Jetzt geht das Unternehmen einen Schritt weiter in Richtung Transparenz: Im ForestFinance Waldshop „One – Two – Tree!“ können sich Baum- und WaldSparer ab sofort ihre eigene, bereits existierende Waldparzelle aussuchen, bevor sie einen Vertrag abschließen – eine völlig neue Vorgehensweise bei Forst-Direktinvestments. Baum-Bucher, die sich bis zum 30. Juni 2012 auf www.forestfinance.de/one-two-tree für einen BaumSparVertrag oder ein WaldSparBuch entscheiden, erhalten bis zu 10 Prozent Ermäßigung auf den Kaufpreis.
Transparente Forstinvestments bei ForestFinance:
„Deutlicher kann man nicht zeigen, dass bei uns in reale Werte investiert wird“, kommentiert ForestFinance Gründer und Geschäftsführer Harry Assenmacher das neue Angebot. „Bereits seit Jahren gestalten wir unsere Forst-Direktinvestments stetig transparenter. Hierzu gehören neben unserem Online-Kundenbereich mit vielfältigen Informationen, regelmäßigen Investorenreisen und unabhängigen Zertifizierungen auch die Herausgabe unserer Forst- und Nachhaltigkeitsberichte sowie des Geschäftsberichts.“
Die Veröffentlichungen detaillierter Tätigkeits- und Geschäftsberichte wie durch ForestFinance sind im Bereich der Forst-Direktinvestments in Deutschland einzigartig. Der ForestFinance Geschäftsbericht enthält ausführliche Informationen zur Mittelverwendung, bis hin zum Gesamtgehalt der Geschäftsführung und testierten Bilanzen aller Auslandsgesellschaften. So sind z. B. auch die aus der Aufforstungstätigkeit resultierenden biologischen Vermögenswerte in Panama aufgeführt. Im Nachhaltigkeitsbericht gibt ForestFinance zudem vollständig Auskunft über das soziale und ökologische Engagement der Gruppe, sowohl in Panama und Vietnam als auch am Standort der Unternehmenszentrale in Bonn. Für Geschäftsführer Harry Assenmacher ist erklärtes Ziel, Forstinvestments noch einfacher und transparenter zu machen: „Wir streben eine klare Dokumentation sämtlicher bestehender und zukünftiger Kundenflächen vom BaumSparVertrag bis zum WoodStockInvest-Hektar an. Alle Investmentflächen und jede Tonne CO2, die in ForestFinance- und CO2OL-Wäldern deponiert ist, sollen mit allen Informationen in einem vollständig digitalisierten ‚Kataster‘ dargestellt und einsehbar sein.“
Michael Vanallen
Pressemitteilung von: Forest Finance Service GmbH
Der Bonner Waldinvestmentanbieter Forest Finance wurde vom Unternehmens-Bewertungsportal „companize.com“ mit dem Siegel „Top Firmen Image“ ausgezeichnet.
Companize vergibt das Firmenimage-Siegel an Unternehmen, die über einen längeren Zeitraum und von einer Vielzahl von companize- Portalmitgliedern positiv bewertet wurden Von den ca. 2.500 bei Companize bewerteten Unternehmen erhielten weniger als ein Prozent die Auszeichnung „Top Firmen Image“. Companize ist eines der wichtigsten Bewertungsportale für Unternehmen in Europa. So greift u.a. das Nachhaltigkeitsportal brandoscope auf Companize-Bewertungen zurück.
Auch der Seite fließen Bewertungen von Portalmitgliedern und Arbeitnehmern ein. Gegenwärtig belegt Forest Finance einen Top10 –Platz bei den Arbeitgeberbewertungen und unter den Portalmitgliedern eine Top15-Platzierung. Neben dieser Auszeichnung erhielt ForestFinance unter anderem bereit den „FSC Global Partner Award“ in „Financial Services,“ den Zukunftspreis von natur+cosmos und die Auszeichnung als „Fair Company“.
Was bedeutet Companize ?
Companize ist ein Kunstwort, das eine Anlehnung an die englische Begriffe "Company" (= Unternehmen), "to compare" (= vergleichen) und "Companion" (= Begleiter, Kamerad) entstand. Der Name "Companize" soll Arbeitnehmer dazu bringen, sich über Arbeitgeber auszutauschen und fairere Gehälter durchzusetzen. Companize ermöglicht den anonymen Austausch und Gehaltsvergleich sowie einen ungeschminkten Blick in andere Unternehmen. Der Service verbindet bisherige Karrierehilfen wie Gehalts- und Firmendatenbanken oder Arbeitgeberbewertungsportale mit bewerteten Nachrichten zu Firmen und den Community-Vorteilen. Companize.com ist zudem ein soziales Netzwerk, das die Reputation von Unternehmen widerspiegelt. Obwohl er 2010 gegründet, ist Companize jedoch bereits eines der wichtigsten Arbeitgeber-Bewertungsportale Deutschlands. So greift unter anderem das Nachhaltigkeitsportal brandoscope auf Companize-Bewertungen zurück. Sitz der Companize GmbH ist die Brunnenstraße 69 in 13355 Berlin.
Pressemitteilung Forest Finance Service GmbH
Companize vergibt das Firmenimage-Siegel an Unternehmen, die über einen längeren Zeitraum und von einer Vielzahl von companize- Portalmitgliedern positiv bewertet wurden Von den ca. 2.500 bei Companize bewerteten Unternehmen erhielten weniger als ein Prozent die Auszeichnung „Top Firmen Image“. Companize ist eines der wichtigsten Bewertungsportale für Unternehmen in Europa. So greift u.a. das Nachhaltigkeitsportal brandoscope auf Companize-Bewertungen zurück.
Auch der Seite fließen Bewertungen von Portalmitgliedern und Arbeitnehmern ein. Gegenwärtig belegt Forest Finance einen Top10 –Platz bei den Arbeitgeberbewertungen und unter den Portalmitgliedern eine Top15-Platzierung. Neben dieser Auszeichnung erhielt ForestFinance unter anderem bereit den „FSC Global Partner Award“ in „Financial Services,“ den Zukunftspreis von natur+cosmos und die Auszeichnung als „Fair Company“.
Was bedeutet Companize ?
Companize ist ein Kunstwort, das eine Anlehnung an die englische Begriffe "Company" (= Unternehmen), "to compare" (= vergleichen) und "Companion" (= Begleiter, Kamerad) entstand. Der Name "Companize" soll Arbeitnehmer dazu bringen, sich über Arbeitgeber auszutauschen und fairere Gehälter durchzusetzen. Companize ermöglicht den anonymen Austausch und Gehaltsvergleich sowie einen ungeschminkten Blick in andere Unternehmen. Der Service verbindet bisherige Karrierehilfen wie Gehalts- und Firmendatenbanken oder Arbeitgeberbewertungsportale mit bewerteten Nachrichten zu Firmen und den Community-Vorteilen. Companize.com ist zudem ein soziales Netzwerk, das die Reputation von Unternehmen widerspiegelt. Obwohl er 2010 gegründet, ist Companize jedoch bereits eines der wichtigsten Arbeitgeber-Bewertungsportale Deutschlands. So greift unter anderem das Nachhaltigkeitsportal brandoscope auf Companize-Bewertungen zurück. Sitz der Companize GmbH ist die Brunnenstraße 69 in 13355 Berlin.
Pressemitteilung Forest Finance Service GmbH
ForestFinance verzeichnet 10.000 Investoren
Europas größter Anbieter von direkten Waldinvestments, die Bonner ForestFinance Gruppe, verzeichnet aktuell den zehntausendsten Investor. Was vor über 15 Jahren mit dem Produkt WoodStockInvest in Panama begann, ist mittlerweile zu einer besonderen Erfolgsstory ökologischer Aufforstung gewachsen, die ihresgleichen sucht: Die ForestFinance Gruppe bewirtschaftet inzwischen nachhaltig über 16.000 Hektar Waldflächen in fünf Ländern auf drei Kontinenten. Mehr als 3 Millionen Bäume forstete das Bonner Unternehmen bis heute auf Brach- und Weideflächen wieder auf.
Transparenz und Sicherheit überzeugen Investoren:
Wichtige Alleinstellungsmerkmale der Gruppe auf dem Markt der Forstinvestments sind seit jeher die tief verwurzelte Balance zwischen Ökonomie und Ökologie sowie eine außergewöhnliche Transparenz der Mittelverwendung. Im Unterschied zu vielen Mitbewerbern bewirtschaftet ForestFinance alle Flächen nachhaltig und wandelt bestehende Monokulturen wieder in biodiverse Mischforste um. Dieser Faktor ist dem Großteil der Waldinvestoren ebenso wichtig, wie Sicherheit und Transparenz bei der Mittelverwendung, die sie bei ForestFinance in Form von regelmäßigen Geschäfts-, Forst- und Nachhaltigkeitsberichten finden.
"Zur Geburt unserer beiden Kinder haben wir das von den Großeltern und Uroma geschenkte Geld in ein WaldSparBuch investiert. Wir fanden die Idee wunderbar, um auch anderem Leben, dem im Wald, etwas Gutes zu tun und gleichzeitig eine ertragreiche Rendite zu erwirtschaften, die die beiden dann später ausgezahlt bekommen. Jeder, der ein - wenn auch kleines - Vermögen verwaltet, sollte dies zum Wohle der kommenden Generationen und der Erde anlegen (oder auch ausgeben) - wir haben dafür in ForestFinance einen glaubwürdigen Anbieter gefunden", so Mira Fels, deren vier Monate alter Sohn Arun Josia mit seinem WaldSparBuch offiziell der zehntausendste ForestFinance-Kunde ist.
Vom BaumSparVertrag, CacaoInvest und dem Waldfonds Pure Forest:
Um die Investorennachfrage nach Produkten mit kurzer Laufzeit und frühen Rückflüssen zu befriedigen, entwickelte die ForestFinance ihre Forstinvestment-Produkte ständig weiter und konzipierte Innovationen: So existieren mit GreenAcacia und CacaoInvest bereits seit 2008 ein Kurzläufer und ein Forstagroprodukt, um Investoren schon nach wenigen Jahren erste Auszahlungen zu bieten und so die Forstinvest-typischen langen Gesamtlaufzeiten zu verringern. Für Investoren, die Wert auf ein von der BaFin freigegebenes Finanzprodukt legen, bietet ForestFinance zudem seit kurzem Beteiligungen an dem nachhaltigen Waldfonds Pure Forest I an. Auch dieser bietet schnelle Erträge, da in bestehende Teakflächen investiert wird, die in Mischwälder umgewandelt werden.
"10.000 Investoren zeigen uns, dass wir es geschafft haben, den Forstinvestment-Markt einem breiten Publikum zugänglich zu machen", kommentiert ForestFinance-Gründer Harry Assenmacher. "Dass so viele Menschen mit uns nachhaltig investieren, hat vielfältige Effekte für Umwelt, Klima und Gesellschaft. Wir sind stolz auf das bisher Erreichte und freuen uns auf eine nachhaltige Zukunft mit hoffentlich vielen weiteren ‚BaumSparern'.
Pressemitteilung Forest Finance Service GmbH
Transparenz und Sicherheit überzeugen Investoren:
Wichtige Alleinstellungsmerkmale der Gruppe auf dem Markt der Forstinvestments sind seit jeher die tief verwurzelte Balance zwischen Ökonomie und Ökologie sowie eine außergewöhnliche Transparenz der Mittelverwendung. Im Unterschied zu vielen Mitbewerbern bewirtschaftet ForestFinance alle Flächen nachhaltig und wandelt bestehende Monokulturen wieder in biodiverse Mischforste um. Dieser Faktor ist dem Großteil der Waldinvestoren ebenso wichtig, wie Sicherheit und Transparenz bei der Mittelverwendung, die sie bei ForestFinance in Form von regelmäßigen Geschäfts-, Forst- und Nachhaltigkeitsberichten finden.
"Zur Geburt unserer beiden Kinder haben wir das von den Großeltern und Uroma geschenkte Geld in ein WaldSparBuch investiert. Wir fanden die Idee wunderbar, um auch anderem Leben, dem im Wald, etwas Gutes zu tun und gleichzeitig eine ertragreiche Rendite zu erwirtschaften, die die beiden dann später ausgezahlt bekommen. Jeder, der ein - wenn auch kleines - Vermögen verwaltet, sollte dies zum Wohle der kommenden Generationen und der Erde anlegen (oder auch ausgeben) - wir haben dafür in ForestFinance einen glaubwürdigen Anbieter gefunden", so Mira Fels, deren vier Monate alter Sohn Arun Josia mit seinem WaldSparBuch offiziell der zehntausendste ForestFinance-Kunde ist.
Vom BaumSparVertrag, CacaoInvest und dem Waldfonds Pure Forest:
Um die Investorennachfrage nach Produkten mit kurzer Laufzeit und frühen Rückflüssen zu befriedigen, entwickelte die ForestFinance ihre Forstinvestment-Produkte ständig weiter und konzipierte Innovationen: So existieren mit GreenAcacia und CacaoInvest bereits seit 2008 ein Kurzläufer und ein Forstagroprodukt, um Investoren schon nach wenigen Jahren erste Auszahlungen zu bieten und so die Forstinvest-typischen langen Gesamtlaufzeiten zu verringern. Für Investoren, die Wert auf ein von der BaFin freigegebenes Finanzprodukt legen, bietet ForestFinance zudem seit kurzem Beteiligungen an dem nachhaltigen Waldfonds Pure Forest I an. Auch dieser bietet schnelle Erträge, da in bestehende Teakflächen investiert wird, die in Mischwälder umgewandelt werden.
"10.000 Investoren zeigen uns, dass wir es geschafft haben, den Forstinvestment-Markt einem breiten Publikum zugänglich zu machen", kommentiert ForestFinance-Gründer Harry Assenmacher. "Dass so viele Menschen mit uns nachhaltig investieren, hat vielfältige Effekte für Umwelt, Klima und Gesellschaft. Wir sind stolz auf das bisher Erreichte und freuen uns auf eine nachhaltige Zukunft mit hoffentlich vielen weiteren ‚BaumSparern'.
Pressemitteilung Forest Finance Service GmbH
Immer mehr Anleger investieren einen Teil ihres Vermögens in tropisches Edelholz. Besonders beliebt sind Investments in Teakholz, denn es zählt zu den Tropenhölzern mit dem schnellsten Wachstum und erzielt im internationalen Holzmarkt konstant hohe Preise. Wer auf hochwertige Plantagen setzt, kann neben hohen Erträgen einen massgeblichen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten.
Teakholz aus Plantagen verringert den Anreiz zum illegalen Abholzen von tropischen Regenwäldern. Zwar werden heute erst fünf Prozent des weltweit gehandelten Teakholzbestands aus Plantagenanbau bezogen, doch „Plantagenteak“ setzt sich im Holzmarkt zunehmend als Substitut für Teakholz aus Naturwäldern durch. Dabei ist es wichtig, dass Anleger Teakholzplantagen wählen, die von einem Zertifizierer wie dem FSC® geprüft werden, denn nur so kann nachvollzogen werden, dass das Holz aus „ihrer“ Plantage nicht doch aus illegalem Einschlag stammt.
Moderne Teakholzplantagen entstehen bevorzugt auf Brachflächen, die für die landwirtschaftliche Nutzung unbrauchbar geworden sind, wie etwa die Weidegründe ehemaliger Rinderfarmen. Auf diese Weise werden Flächen, auf denen einstmals Regenwald wuchs, wieder zu Baumflächen umgewandelt. Wie die FAO kürzlich berichtete, ist der weltweite Baumbestand durch Aufforstungsprojekte dieser Art sogar leicht angestiegen; „Large-scale planting of trees is significantly reducing the net loss of forest area globally“ (FAO, Global Forest Resources Assessment 2010).
Professionell bewirtschaftete Teakholzplantagen fördern den Schutz des natürlich belassenen Sekundärwalds. Ähnlich wie bei deutschen Baumplantagen beinhalten fachmännisch gepflegte Teakholzplantagen bis zu 30 Prozent natürlich gewachsenen Sekundärwald, also Wald, in dem einheimische Tier- und Pflanzenarten zuhause sind. Diese Flächen werden von den Plantagenbetreibern nicht bewirtschaftet und entwickeln sich wieder zu ursprünglichem Sekundärwald.
Hochwertige Teakholzplantagen verbessern die sozialen Verhältnisse in der Anbauregion. Die Bewirtschaftung von Teakholzplantagen unterliegt heute zunehmend auch sozialen Kriterien, und zwar deutlich stärker als in anderen Bereichen der tropischen Landwirtschaft. Dies gilt vor allem für Plantagen, die von Zertifizierern wie dem FSC® geprüft werden. So müssen die Betreiber unter anderem die Besitzansprüche von Ureinwohnern wahren, müssen ihre Mitarbeiter sozial versichern und „das soziale und ökonomische Wohlergehen der im Wald Beschäftigten und der lokalen Bevölkerung langfristig erhalten oder vergrössern.“
Nach ökologischen und sozialen Standards zertifiziertes Teakholz gewinnt an Bedeutung: Erst im Frühjahr 2012 hat die EU festgelegt, dass die Mitgliedsstaaten nur noch Holz von zertifizierten Anbietern und Händlern einführen dürfen. Parallel dazu wurden neue Technologien entwickelt, mit denen die Herkunft von illegal geschlagenem Holz immer lückenloser nachgewiesen werden kann, wie das Johann-Heinrich-von-Thünen-Institut 2011 berichtete.
Zusammenfassend ist zu festzuhalten: Zertifiziertes Teakholz aus Plantagen ist auf dem Vormarsch und es kann, wenn es nach hohen Qualitätskriterien angebaut wird, einen massgeblichen Beitrag zur Umwelt und zur sozialen Verantwortung leisten. Wer sich für ein Investment in Teakholz entscheidet, sollte stets auf die FSC®-Zertifizierung achten, denn sie lohnt sich auch unter Rendite-Aspekten. Schliesslich sind sich die Experten einig, dass die FSC®-Zertifizierung am Ende einen um 30 Prozent höheren Holzpreis bedeutet.
Pressemitteilung - Lambert Liesenberg
Life Forestry Switzerland AG
Teakholz aus Plantagen verringert den Anreiz zum illegalen Abholzen von tropischen Regenwäldern. Zwar werden heute erst fünf Prozent des weltweit gehandelten Teakholzbestands aus Plantagenanbau bezogen, doch „Plantagenteak“ setzt sich im Holzmarkt zunehmend als Substitut für Teakholz aus Naturwäldern durch. Dabei ist es wichtig, dass Anleger Teakholzplantagen wählen, die von einem Zertifizierer wie dem FSC® geprüft werden, denn nur so kann nachvollzogen werden, dass das Holz aus „ihrer“ Plantage nicht doch aus illegalem Einschlag stammt.
Moderne Teakholzplantagen entstehen bevorzugt auf Brachflächen, die für die landwirtschaftliche Nutzung unbrauchbar geworden sind, wie etwa die Weidegründe ehemaliger Rinderfarmen. Auf diese Weise werden Flächen, auf denen einstmals Regenwald wuchs, wieder zu Baumflächen umgewandelt. Wie die FAO kürzlich berichtete, ist der weltweite Baumbestand durch Aufforstungsprojekte dieser Art sogar leicht angestiegen; „Large-scale planting of trees is significantly reducing the net loss of forest area globally“ (FAO, Global Forest Resources Assessment 2010).
Professionell bewirtschaftete Teakholzplantagen fördern den Schutz des natürlich belassenen Sekundärwalds. Ähnlich wie bei deutschen Baumplantagen beinhalten fachmännisch gepflegte Teakholzplantagen bis zu 30 Prozent natürlich gewachsenen Sekundärwald, also Wald, in dem einheimische Tier- und Pflanzenarten zuhause sind. Diese Flächen werden von den Plantagenbetreibern nicht bewirtschaftet und entwickeln sich wieder zu ursprünglichem Sekundärwald.
Hochwertige Teakholzplantagen verbessern die sozialen Verhältnisse in der Anbauregion. Die Bewirtschaftung von Teakholzplantagen unterliegt heute zunehmend auch sozialen Kriterien, und zwar deutlich stärker als in anderen Bereichen der tropischen Landwirtschaft. Dies gilt vor allem für Plantagen, die von Zertifizierern wie dem FSC® geprüft werden. So müssen die Betreiber unter anderem die Besitzansprüche von Ureinwohnern wahren, müssen ihre Mitarbeiter sozial versichern und „das soziale und ökonomische Wohlergehen der im Wald Beschäftigten und der lokalen Bevölkerung langfristig erhalten oder vergrössern.“
Nach ökologischen und sozialen Standards zertifiziertes Teakholz gewinnt an Bedeutung: Erst im Frühjahr 2012 hat die EU festgelegt, dass die Mitgliedsstaaten nur noch Holz von zertifizierten Anbietern und Händlern einführen dürfen. Parallel dazu wurden neue Technologien entwickelt, mit denen die Herkunft von illegal geschlagenem Holz immer lückenloser nachgewiesen werden kann, wie das Johann-Heinrich-von-Thünen-Institut 2011 berichtete.
Zusammenfassend ist zu festzuhalten: Zertifiziertes Teakholz aus Plantagen ist auf dem Vormarsch und es kann, wenn es nach hohen Qualitätskriterien angebaut wird, einen massgeblichen Beitrag zur Umwelt und zur sozialen Verantwortung leisten. Wer sich für ein Investment in Teakholz entscheidet, sollte stets auf die FSC®-Zertifizierung achten, denn sie lohnt sich auch unter Rendite-Aspekten. Schliesslich sind sich die Experten einig, dass die FSC®-Zertifizierung am Ende einen um 30 Prozent höheren Holzpreis bedeutet.
Pressemitteilung - Lambert Liesenberg
Life Forestry Switzerland AG
Die fünf bekanntesten Mythen rund um Baumplantagen
Baumplantagen standen bei deutschen Umweltschützern schon immer in dem Ruf, wenig nachhaltig zu sein. Besonders Tropenholzplantagen in weit entfernten Anbaugebieten laden immer wieder zu Mutmassungen und Kritik ein. Anlässlich der aktuellen Diskussion über „Turboholzplantagen“ in Deutschland nimmt der Aufforstungsexperte Life Forestry zu den gängigsten Vorurteilen Stellung.
Mythos 1 – Tropische Baumplantagen zerstören Regenwald.
Wenn in Indonesien Regenwald gerodet wird, um Palmölplantagen anzulegen, ist der Umweltschaden unübersehbar. Anders verhält es sich bei Tropenholzplantagen, die nach den strengen Kriterien eines Zertifizierers wie des FSC® (Forest Stewardship Council®) bewirtschaftet werden. Denn diese werden aussschliesslich auf Brachflächen angelegt, die vorher durch Viehzucht oder intensiven Feldfruchtbau ausgelaugt wurden. Der Betreiber der Baumplantagen muss dem FSC® dabei den Nachweis erbringen, dass die Flächen nicht etwa für die geplanten Baumplantagen gerodet wurden, sondern schon seit Jahrzehnten entwaldet waren.
Mythos 2 – Tropenholzplantagen schaden der Umwelt.
Tropische Baumplantagen werden meist als Monokulturen angelegt, die bei vielen Umweltschützern als umweltschädlich gelten. Tatsache ist, dass die Betreiber von zertifizierten Plantagen gesetzlich dazu verpflichtet sind, flankierend zu den Anbauflächen umfangreiche Mischwälder zu erhalten, um die lokale Biodiversität zu schützen. Bei Life Forestry umfasst dieser natürliche „Diversitätskordon“ bis zu 30 Prozent der Anbauflächen. Darüber hinaus sind Baumpflanzungen genau wie jeder Naturwald ein wichtiger Filter, um schädliches CO2 zu binden. Mehr noch: Nachhaltig angelegte Tropenholzplantagen schützen den Regenwald, da sie als Substitut für das stark abnehmende Naturholz den Rodungsdruck von den Naturwäldern nehmen.
Mythos 3 - Umweltrisiken wie Brand, Ungeziefer, Überschwemmungen, Dürren und Stürme sind unkalkulierbare Risiken.
Viele Risiken, die mit Umwelteinflüssen und natürlichen Feinden verbunden sind, können durch eine sorgfältige Auswahl des Plantagenstandorts und des Baumtyps stark reduziert werden. Die Fincas von Life Forestry befinden sich aus diesem Grund durchweg an Standorten in Costa Rica und Ecuador, die nicht von starken Stürmen oder anderen extremen Wettererscheinungen heimgesucht werden. Darüber hinaus baut Life Forestry innerhalb seines Mischwaldgürtels ausschliesslich Teakholzbäume an, die nicht umsonst als „Überlebenskünstler“ unter den für Plantagen geeigneten Baumarten gelten. Das Holz ist aufgrund seiner enormen Härte, Dichte und chemischen Beschaffenheit bereits ab dem fünften Lebensjahr praktisch feuerresistent und insektenabweisend.
Mythos 4 - Tropenholz wie zum Beispiel Teak ist in vielen Anbauländern nicht heimisch und gefährdet die „eingeborenen“ Baumarten.
Auch wenn die Aufforstung mit regionsfremden Baumarten heute kritischer gesehen wird: Tropische Edelhölzer wurden schon vor Jahrhunderten ausserhalb ihrer Ursprungsregionen angepflanzt, besonders schnell wachsende Arten mit einem hohen Härtegrad, die sich für den Schiffsbau eigneten. Der aus Burma stammende Teakbaum etwa gelangte vor zweihundert Jahren nach Indien und wurde bereits zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts in Afrika und Lateinamerika eingeführt. Trotz dieser grossen Verbreitung sind keine Fälle bekannt, in denen eine auf Plantagen gepflanzte Baumart heimische Baumarten verdrängt hätte.
Mythos 5 – Baumplantagen sind per definitionem nicht nachhaltig.
Baumplantagen sind häufig einer ähnlichen Kritik ausgesetzt wie die industrielle Landwirtschaft: Was gross und effizient ist, kann nicht nachhaltig sein. Tatsächlich betrachten sowohl die FAO (Food and Agricultural Organisation) und als auch der FSC® Baumplantagen als eine legitime Form der Forstwirtschaft, solange diese nach den Kriterien einer nachhaltigen Plantagenwirtschaft gepflegt werden. Nachhaltig bewirtschaftete Baumplantagen leisten einen wichtigen Beitrag zur Produktion eines für die Bau- und Möbelbranche unersetzlichen Rohstoffs. Sie können den international wachsenden Bedarf nach Holz deutlich effizienter und schneller stillen als ein klassischer Nutzwald, in dem Bäume verschiedener Altersgruppen nebeneinander wachsen und selektiv geerntet werden.
Wie der jüngste Beitrag „Wald auf Zeit“ in der Süddeutschen Zeitung zeigt, sind Baumplantagen auch in Deutschland ein selbstverständlicher Aspekt moderner Landwirtschaft. Ob Costa Rica oder Deutschland: Entscheidend ist, dass die Betreiber der Plantagen nicht rein profitorientierte Erfolgskriterien anlegen, sondern nach anerkannten und nachprüfbaren Methoden einer nachhaltigen Waldwirtschaft arbeiten.
* Life Forestry Switzerland AG
Mythos 1 – Tropische Baumplantagen zerstören Regenwald.
Wenn in Indonesien Regenwald gerodet wird, um Palmölplantagen anzulegen, ist der Umweltschaden unübersehbar. Anders verhält es sich bei Tropenholzplantagen, die nach den strengen Kriterien eines Zertifizierers wie des FSC® (Forest Stewardship Council®) bewirtschaftet werden. Denn diese werden aussschliesslich auf Brachflächen angelegt, die vorher durch Viehzucht oder intensiven Feldfruchtbau ausgelaugt wurden. Der Betreiber der Baumplantagen muss dem FSC® dabei den Nachweis erbringen, dass die Flächen nicht etwa für die geplanten Baumplantagen gerodet wurden, sondern schon seit Jahrzehnten entwaldet waren.
Mythos 2 – Tropenholzplantagen schaden der Umwelt.
Tropische Baumplantagen werden meist als Monokulturen angelegt, die bei vielen Umweltschützern als umweltschädlich gelten. Tatsache ist, dass die Betreiber von zertifizierten Plantagen gesetzlich dazu verpflichtet sind, flankierend zu den Anbauflächen umfangreiche Mischwälder zu erhalten, um die lokale Biodiversität zu schützen. Bei Life Forestry umfasst dieser natürliche „Diversitätskordon“ bis zu 30 Prozent der Anbauflächen. Darüber hinaus sind Baumpflanzungen genau wie jeder Naturwald ein wichtiger Filter, um schädliches CO2 zu binden. Mehr noch: Nachhaltig angelegte Tropenholzplantagen schützen den Regenwald, da sie als Substitut für das stark abnehmende Naturholz den Rodungsdruck von den Naturwäldern nehmen.
Mythos 3 - Umweltrisiken wie Brand, Ungeziefer, Überschwemmungen, Dürren und Stürme sind unkalkulierbare Risiken.
Viele Risiken, die mit Umwelteinflüssen und natürlichen Feinden verbunden sind, können durch eine sorgfältige Auswahl des Plantagenstandorts und des Baumtyps stark reduziert werden. Die Fincas von Life Forestry befinden sich aus diesem Grund durchweg an Standorten in Costa Rica und Ecuador, die nicht von starken Stürmen oder anderen extremen Wettererscheinungen heimgesucht werden. Darüber hinaus baut Life Forestry innerhalb seines Mischwaldgürtels ausschliesslich Teakholzbäume an, die nicht umsonst als „Überlebenskünstler“ unter den für Plantagen geeigneten Baumarten gelten. Das Holz ist aufgrund seiner enormen Härte, Dichte und chemischen Beschaffenheit bereits ab dem fünften Lebensjahr praktisch feuerresistent und insektenabweisend.
Mythos 4 - Tropenholz wie zum Beispiel Teak ist in vielen Anbauländern nicht heimisch und gefährdet die „eingeborenen“ Baumarten.
Auch wenn die Aufforstung mit regionsfremden Baumarten heute kritischer gesehen wird: Tropische Edelhölzer wurden schon vor Jahrhunderten ausserhalb ihrer Ursprungsregionen angepflanzt, besonders schnell wachsende Arten mit einem hohen Härtegrad, die sich für den Schiffsbau eigneten. Der aus Burma stammende Teakbaum etwa gelangte vor zweihundert Jahren nach Indien und wurde bereits zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts in Afrika und Lateinamerika eingeführt. Trotz dieser grossen Verbreitung sind keine Fälle bekannt, in denen eine auf Plantagen gepflanzte Baumart heimische Baumarten verdrängt hätte.
Mythos 5 – Baumplantagen sind per definitionem nicht nachhaltig.
Baumplantagen sind häufig einer ähnlichen Kritik ausgesetzt wie die industrielle Landwirtschaft: Was gross und effizient ist, kann nicht nachhaltig sein. Tatsächlich betrachten sowohl die FAO (Food and Agricultural Organisation) und als auch der FSC® Baumplantagen als eine legitime Form der Forstwirtschaft, solange diese nach den Kriterien einer nachhaltigen Plantagenwirtschaft gepflegt werden. Nachhaltig bewirtschaftete Baumplantagen leisten einen wichtigen Beitrag zur Produktion eines für die Bau- und Möbelbranche unersetzlichen Rohstoffs. Sie können den international wachsenden Bedarf nach Holz deutlich effizienter und schneller stillen als ein klassischer Nutzwald, in dem Bäume verschiedener Altersgruppen nebeneinander wachsen und selektiv geerntet werden.
Wie der jüngste Beitrag „Wald auf Zeit“ in der Süddeutschen Zeitung zeigt, sind Baumplantagen auch in Deutschland ein selbstverständlicher Aspekt moderner Landwirtschaft. Ob Costa Rica oder Deutschland: Entscheidend ist, dass die Betreiber der Plantagen nicht rein profitorientierte Erfolgskriterien anlegen, sondern nach anerkannten und nachprüfbaren Methoden einer nachhaltigen Waldwirtschaft arbeiten.
* Life Forestry Switzerland AG
WirtschaftsWoche: Herr Assenmacher, im Internet findet sich haufenweise Werbung mit Renditeversprechen von zwölf oder 13 Prozent pro Jahr bei einem Investment in Holz. Geht das tatsächlich?
Harry Assenmacher: Die beworbenen Renditen werden vielfach mit oberflächlichen Argumenten beworben. Zudem wird der Eindruck erweckt, dass die hohen Renditen ganz einfach zu erzielen wären. Es ist aber nicht so einfach, einen Wald oder eine Plantage zu bewirtschaften. Das erfordert sehr viel Know-how und Erfahrung. Angefangen von der Auswahl der Fläche und den Bedingungen im jeweiligen Land, bis hin zur Art und Qualität der Setzlinge, vom eigentlichen Forstmanagement und der Pflege mal abgesehen. Dagegen ist ein Solarfonds, der den immer gleichen Herstellungsprozess wiederholt, richtig einfach – und das Ergebnis ist einfach zu berechnen. Bei einem Waldinvestment spielen sehr viele Faktoren eine Rolle.
In den Werbemaßnahmen klingt es weder kompliziert noch unlogisch. Was stimmt da nicht?
Hier werden zum Teil sehr vereinfachte Investmentgeschichten gemalt. Jeder Einzelfaktor in diesen Geschichten ist für sich genommen nicht falsch, aber in der Summe ergibt sich ein falsches Bild. Da werden Statistiken bemüht, nach denen soundso viel Teakbäume auf einem Hektar Wald wachsen können, die dann eine gewisse Kubikmeterzahl Teak ergeben, multipliziert mit einem Teakholzpreis von irgendeinem regionalen Markt ergibt sich dann eine bestimmte, hohe Rendite. Aber das ist Theorie und entspricht nicht der Realität in der Forst- und Waldwirtschaft.
Und wie sieht die Realität aus?
Wir prognostizieren für unsere Wälder Renditen von null bis zu etwa zehn Prozent Rendite – je nach Waldgebiet. Zehn Prozent sind tatsächlich möglich, aber auch das Maximum mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit. Wir halten sechs Prozent Rendite im Durchschnitt für die weitaus realistischere Prognose – und für eine ordentliche Rendite. Man darf das nicht mit Zinsrenditen von Staatsanleihen vergleichen. Hier haben sie es mit der Erzeugung einer Handelsware zu tun, die einem natürlichen biologischen Herstellungsprozess mit deutlichen Schwankungen unterliegt.
Stimmen denn die Prognosen, dass der Holzpreis langfristig steigen wird?
Es ist schon richtig, dass der Holzbedarf unter anderem mit der Zunahme der Weltbevölkerung zunimmt, die Anbauflächen eher abnehmen und deshalb langfristig die Preise für Holz steigen sollten. Aber bei diesem Argument wird gern unterschlagen, dass mehr als 80 Prozent der weltweit produzierten Holzmenge immer noch Brennholz ist. Auch da liegt die Tücke im Detail. In den Werbeversprechen gibt es viele Aussagen, die einzeln betrachtet zutreffen im Kontext dann aber einfach falsch sind. Es gibt zum Beispiel auch nicht nur einen Preis für eine Holzart. Der Festmeter Teak kann mal 200 Dollar kosten, und ein anderes mal 2000 Dollar. Das hängt einerseits von der Holzqualität und andererseits auch sehr stark von lokalen und regionalen Märkten ab.
Können Sie uns ein Beispiel geben?
Wir verkaufen beispielsweise das Teakholz aus einem Waldstück in Panama quasi am Straßenrand direkt an asiatische Holzhändler. Die zahlen uns einen Preis, der sogar 15 Prozent über unseren Prognosen liegt. Hintergrund: In Asien wird viel mehr Teak benötigt, als die bereits abgeholzten heimischen Teakwälder noch hergeben. Aber das ist eine lokale Momentaufnahme und muss schon 500 Kilometer weiter nicht mehr zutreffen, weil dieser Aufkäufer dort nicht arbeitet.
Wie viel von den investierten Beträgen geht denn für Verwaltung und Pflege des Waldes drauf?
Unsere Kostenquote liegt inklusive Verwaltung bei etwa 20 Prozent, das heißt ungefähr 80 Prozent der Mittel fließen direkt in das Waldprojekt. Unsere Vertriebskosten liegen dabei unter acht Prozent. Insofern würden mich als Investor üppige Renditeversprechen gepaart mit kostenintensiven Werbemaßnahmen eher misstrauisch machen. Teure Kampagnen im Internet oder Provisionen würden unsere Vertriebskosten jedenfalls deutlich erhöhen – und 20 Prozent sind ja auch schon nicht wenig.
Mit welchem Anlagehorizont sollten Anleger kalkulieren?
Es handelt sich immer um sehr langfristige Anlagen. Investoren sollten sich darüber klar sein, dass ein Ausstieg aus einem solchen Investment, wenn er denn überhaupt möglich ist, zumindest schwierig ist. Bei einem Waldinvestment - ohne Biomasseerzeugung - müssen Anleger mindestens mit einer Laufzeit von 20 Jahren rechnen. Vielen Investoren erscheinen die 20 Jahre sehr lang, aber denen sage ich: dann fängt das erst richtig an. Denn nach 20 bis 25 Jahren kommt es zur ersten Ernte. Und anders als bei Plantagen mit nur einer Baumsorte, die dann komplett abgeholzt wird, können wir nach dieser Anlaufzeit dem Wald alle drei bis fünf Jahre immer wieder selektiv Bäume entnehmen, ohne den Wald zu gefährden. Der Wald produziert dann ohne absehbares Ende kontinuierlich Erträge. Der Baumbestand regeneriert sich dabei selbständig, Neupflanzungen sind in der Regel nicht nötig.
Werden die Investoren auch Eigentümer der Waldstücke oder ist ein Pachtvertrag sinnvoller, weil mehr Geld für die Aufforstung bleibt?
Ich würde immer zum Kauf der Flächen raten - mindestens sollte der Anbieter selbst Eigner der verpachteten Fläche sein. Bei uns sind alle Waldflächen in unserem Eigentum und unsere Kunden kaufen oder pachten sie direkt von uns. Ein Kauf wird auch ins Grundbuch eingetragen. Die Preise für Grund und Boden sind aber je nach Land sehr unterschiedlich. Ein rechnerischer Mittelwert für den Kauf eines Hektars Land dürfte bei ungefähr 5.000 Euro liegen.
Was darf ein Hektar Wald den Investor dann letztlich kosten?
Die Preise gehen da je nach Objekt und je nach Gesellschaft schon sehr weit auseinander, bis hin zu mehr als 40.000 Euro pro Hektar, bei denen der Investor noch nicht einmal weiß, ob das Forstgebiet vom Anbieter gekauft oder nur gepachtet wurde. Für den Aufbau etwa einer Teakholz-Monokultur – die nicht so kostspielig in Pflanzung und Pflege ist wie Mischkulturen - sollte ein Betrag von 15.000 Euro vollkommen ausreichen. Dabei sind die Kosten für die Setzlinge nicht entscheidend, sondern eher der Aufwand für die ständige Überwachung, Schutzmaßnahmen, Verwaltung und Pflege. Diese insgesamt durchschnittlich 20.000 Euro pro Hektar Monokultur inklusive Land werden ja nicht auf einen Schlag ausgegeben, sondern dienen auch der Finanzierung der notwendigen Maßnahmen bis zur Haupternte. Insofern sollten sich Anleger auch immer darüber informieren, ob die Investmentgesellschaft tatsächlich noch über ausreichende Rücklagen und Liquidität verfügt.
Worauf sollten Anleger achten, um ein seriöses Angebot am Markt zu identifizieren?
Ein Indiz, ob man es mit einem seriösen Anbieter zu tun hat oder nicht, ist mit Sicherheit die Transparenz der Veröffentlichungen, also Geschäftsberichte, Leistungsbilanzen, Nachweise über verifizierbare Rücklagen und Mittelflüsse. Es tummeln sich inzwischen hierzulande rund ein Dutzend Anbieter am Markt. Darunter sind natürlich auch seriöse Anbieter. Aber die schnelle und zweifelhafte Kundengewinnung im Internet spielt schon eine beherrschende Rolle in diesem Markt.
Harry Assenmacher: Die beworbenen Renditen werden vielfach mit oberflächlichen Argumenten beworben. Zudem wird der Eindruck erweckt, dass die hohen Renditen ganz einfach zu erzielen wären. Es ist aber nicht so einfach, einen Wald oder eine Plantage zu bewirtschaften. Das erfordert sehr viel Know-how und Erfahrung. Angefangen von der Auswahl der Fläche und den Bedingungen im jeweiligen Land, bis hin zur Art und Qualität der Setzlinge, vom eigentlichen Forstmanagement und der Pflege mal abgesehen. Dagegen ist ein Solarfonds, der den immer gleichen Herstellungsprozess wiederholt, richtig einfach – und das Ergebnis ist einfach zu berechnen. Bei einem Waldinvestment spielen sehr viele Faktoren eine Rolle.
In den Werbemaßnahmen klingt es weder kompliziert noch unlogisch. Was stimmt da nicht?
Hier werden zum Teil sehr vereinfachte Investmentgeschichten gemalt. Jeder Einzelfaktor in diesen Geschichten ist für sich genommen nicht falsch, aber in der Summe ergibt sich ein falsches Bild. Da werden Statistiken bemüht, nach denen soundso viel Teakbäume auf einem Hektar Wald wachsen können, die dann eine gewisse Kubikmeterzahl Teak ergeben, multipliziert mit einem Teakholzpreis von irgendeinem regionalen Markt ergibt sich dann eine bestimmte, hohe Rendite. Aber das ist Theorie und entspricht nicht der Realität in der Forst- und Waldwirtschaft.
Und wie sieht die Realität aus?
Wir prognostizieren für unsere Wälder Renditen von null bis zu etwa zehn Prozent Rendite – je nach Waldgebiet. Zehn Prozent sind tatsächlich möglich, aber auch das Maximum mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit. Wir halten sechs Prozent Rendite im Durchschnitt für die weitaus realistischere Prognose – und für eine ordentliche Rendite. Man darf das nicht mit Zinsrenditen von Staatsanleihen vergleichen. Hier haben sie es mit der Erzeugung einer Handelsware zu tun, die einem natürlichen biologischen Herstellungsprozess mit deutlichen Schwankungen unterliegt.
Stimmen denn die Prognosen, dass der Holzpreis langfristig steigen wird?
Es ist schon richtig, dass der Holzbedarf unter anderem mit der Zunahme der Weltbevölkerung zunimmt, die Anbauflächen eher abnehmen und deshalb langfristig die Preise für Holz steigen sollten. Aber bei diesem Argument wird gern unterschlagen, dass mehr als 80 Prozent der weltweit produzierten Holzmenge immer noch Brennholz ist. Auch da liegt die Tücke im Detail. In den Werbeversprechen gibt es viele Aussagen, die einzeln betrachtet zutreffen im Kontext dann aber einfach falsch sind. Es gibt zum Beispiel auch nicht nur einen Preis für eine Holzart. Der Festmeter Teak kann mal 200 Dollar kosten, und ein anderes mal 2000 Dollar. Das hängt einerseits von der Holzqualität und andererseits auch sehr stark von lokalen und regionalen Märkten ab.
Können Sie uns ein Beispiel geben?
Wir verkaufen beispielsweise das Teakholz aus einem Waldstück in Panama quasi am Straßenrand direkt an asiatische Holzhändler. Die zahlen uns einen Preis, der sogar 15 Prozent über unseren Prognosen liegt. Hintergrund: In Asien wird viel mehr Teak benötigt, als die bereits abgeholzten heimischen Teakwälder noch hergeben. Aber das ist eine lokale Momentaufnahme und muss schon 500 Kilometer weiter nicht mehr zutreffen, weil dieser Aufkäufer dort nicht arbeitet.
Wie viel von den investierten Beträgen geht denn für Verwaltung und Pflege des Waldes drauf?
Unsere Kostenquote liegt inklusive Verwaltung bei etwa 20 Prozent, das heißt ungefähr 80 Prozent der Mittel fließen direkt in das Waldprojekt. Unsere Vertriebskosten liegen dabei unter acht Prozent. Insofern würden mich als Investor üppige Renditeversprechen gepaart mit kostenintensiven Werbemaßnahmen eher misstrauisch machen. Teure Kampagnen im Internet oder Provisionen würden unsere Vertriebskosten jedenfalls deutlich erhöhen – und 20 Prozent sind ja auch schon nicht wenig.
Mit welchem Anlagehorizont sollten Anleger kalkulieren?
Es handelt sich immer um sehr langfristige Anlagen. Investoren sollten sich darüber klar sein, dass ein Ausstieg aus einem solchen Investment, wenn er denn überhaupt möglich ist, zumindest schwierig ist. Bei einem Waldinvestment - ohne Biomasseerzeugung - müssen Anleger mindestens mit einer Laufzeit von 20 Jahren rechnen. Vielen Investoren erscheinen die 20 Jahre sehr lang, aber denen sage ich: dann fängt das erst richtig an. Denn nach 20 bis 25 Jahren kommt es zur ersten Ernte. Und anders als bei Plantagen mit nur einer Baumsorte, die dann komplett abgeholzt wird, können wir nach dieser Anlaufzeit dem Wald alle drei bis fünf Jahre immer wieder selektiv Bäume entnehmen, ohne den Wald zu gefährden. Der Wald produziert dann ohne absehbares Ende kontinuierlich Erträge. Der Baumbestand regeneriert sich dabei selbständig, Neupflanzungen sind in der Regel nicht nötig.
Werden die Investoren auch Eigentümer der Waldstücke oder ist ein Pachtvertrag sinnvoller, weil mehr Geld für die Aufforstung bleibt?
Ich würde immer zum Kauf der Flächen raten - mindestens sollte der Anbieter selbst Eigner der verpachteten Fläche sein. Bei uns sind alle Waldflächen in unserem Eigentum und unsere Kunden kaufen oder pachten sie direkt von uns. Ein Kauf wird auch ins Grundbuch eingetragen. Die Preise für Grund und Boden sind aber je nach Land sehr unterschiedlich. Ein rechnerischer Mittelwert für den Kauf eines Hektars Land dürfte bei ungefähr 5.000 Euro liegen.
Was darf ein Hektar Wald den Investor dann letztlich kosten?
Die Preise gehen da je nach Objekt und je nach Gesellschaft schon sehr weit auseinander, bis hin zu mehr als 40.000 Euro pro Hektar, bei denen der Investor noch nicht einmal weiß, ob das Forstgebiet vom Anbieter gekauft oder nur gepachtet wurde. Für den Aufbau etwa einer Teakholz-Monokultur – die nicht so kostspielig in Pflanzung und Pflege ist wie Mischkulturen - sollte ein Betrag von 15.000 Euro vollkommen ausreichen. Dabei sind die Kosten für die Setzlinge nicht entscheidend, sondern eher der Aufwand für die ständige Überwachung, Schutzmaßnahmen, Verwaltung und Pflege. Diese insgesamt durchschnittlich 20.000 Euro pro Hektar Monokultur inklusive Land werden ja nicht auf einen Schlag ausgegeben, sondern dienen auch der Finanzierung der notwendigen Maßnahmen bis zur Haupternte. Insofern sollten sich Anleger auch immer darüber informieren, ob die Investmentgesellschaft tatsächlich noch über ausreichende Rücklagen und Liquidität verfügt.
Worauf sollten Anleger achten, um ein seriöses Angebot am Markt zu identifizieren?
Ein Indiz, ob man es mit einem seriösen Anbieter zu tun hat oder nicht, ist mit Sicherheit die Transparenz der Veröffentlichungen, also Geschäftsberichte, Leistungsbilanzen, Nachweise über verifizierbare Rücklagen und Mittelflüsse. Es tummeln sich inzwischen hierzulande rund ein Dutzend Anbieter am Markt. Darunter sind natürlich auch seriöse Anbieter. Aber die schnelle und zweifelhafte Kundengewinnung im Internet spielt schon eine beherrschende Rolle in diesem Markt.
"Baumgold": Holzweg oder interessante Geldanlage!?
Lieber Geldanleger,
der weltweite Energiebedarf sorgt für eine steigende Nachfrage nach Holz. Die Preise steigen und mit ihnen die Kurse der Holz-Aktien. Der sogenannte Holz-Index ist auf Rekordkurs. Warum Holz eine sinnvolle Geldanlage sein kann und welche Risiken ein Investment birgt.
Nicht nur Wasser oder Öl – viele Ressourcen auf der Erde sind oder werden knapp. Auch Holz ist eine davon. Nach Angaben der Welternährungsorganisation FAO ist derzeit ein Drittel der weltweiten Landfläche Wald.
Doch weltweit werden immer mehr Bäume gefällt: Zwischen 2000 und 2010 wurden 5,2 Millionen Hektar abgeholzt. Bis 2050 könnten weitere 230 Millionen Hektar dazu kommen. Vereinzelte Wiederaufforstungsprojekte ändern nur wenig daran, dass die großen Holzvorkommen immer weiter schrumpfen.
Verantwortlich für den wachsenden Holzhunger auf dem Globus ist in erster Linie die wachsende Erdbevölkerung und das steigende Einkommen vorwiegend in asiatischen Schwellenländern (vor allem im Forstland China), die sich in einer fortschreitenden Umwandlung von Waldgebieten in Ackerflächen niederschlagen.
Auch der Bedarf nach Bauholz und Biotreibstoffen trägt dazu bei, dass Holz zu einem kostbaren Gut wurde. Nicht zu vergessen auch die Verluste durch Naturkatastrophen, Schädlingsbefall und Brände.
Die steigende Nachfrage und das sinkende Angebot sorgen für kletternde Preise. Deutlich sichtbar bildet das der NCREIF Timberland-Index ab, der die Wertentwicklung von Waldbestand weltweit verdeutlicht.
Holz-Index schlägt Aktien-Indizes
Seit Beginn der Aufzeichnung 1987 hat der Index jährlich etwa zehn Prozent dazu gewonnen. Da können viele Aktien-Indizes nicht mithalten. Die FAO geht davon aus, dass die Preise sich in den nächsten Jahrzehnten weiter deutlich nach oben entwickeln und geht sogar noch von einer Beschleunigung der Entwicklung aus. Gute Aussichten für all diejenigen, die viel Wald besitzen oder investiert sind in Unternehmen, die Waldvorkommen ihr eigen nennen.
Neben den Aussichten auf weiterhin ansehnliche Renditen trumpfen die Baum-Anlagen mit weiteren positiven Eigenschaften auf: Sie versprechen auch einen guten Inflationsschutz und einen markanten Diversifikationseffekt im Vergleich zu traditionellen Anlagen wie Aktien und Anleihen. Denn Bäume wachsen unabhängig vom Börsengeschehen, und das – wenn man sie denn wachsen lässt und nicht zu früh fällt – mit einer beachtlichen Berechenbarkeit.
Seit einigen Monaten treiben vor allem amerikanische Häuslebauer die Holzpreise weiter nach oben. Der Hausbau in den USA ist so stark gestiegen wie seit vier Jahren nicht mehr. Holz gehört damit nach Sojabohnen und Weizen zu den drei am besten performenden Rohstoffen in diesem Jahr.
Angesichts des derzeitigen Anlagenotstands wird Holz zunehmend als attraktive Geldanlage beworben. Immer mehr Unternehmen wollen Anleger zum Teil mit zweistelligen Renditen Holz-Investments schmackhaft machen. Ein Beispiel: Das Frankfurter Unternehmen Green Planet Group bietet Anlegern Bäume im Regenwald von Costa Rica zum Kauf an und bietet eine Rendite von 13 Prozent pro Jahr.
Realistisch? Das ist schwer zu beurteilen, vor allem die Frage nach der Rechtssicherheit. Wichtig auch: Der Anleger kauft kein Grundstück, tatsächlich nur die Bäume. Und Geld gibt’s nicht jährlich, sondern erst dann, wenn ein Baum gefällt und verkauft ist. Das kann auch 20 Jahre dauern.
Nach einer FAO-Studie hat ein Anleger, der auf Direktinvestitionen in Waldflächen setzt, meist das Nachsehen gegenüber einem Anleger, der auf einen Holzpreisindex vertraut und damit von Verknappungstendenzen profitiert.
Wer daher auf Fonds ausweicht, sollte geschlossene Holz-Fonds meiden. Das investierte Geld ist dort meist ebenfalls über Jahre gebunden und ein vorzeitiger Verkauf meist nur möglich, wenn man einen Abschlag auf den Wert der Beteiligung hinzunehmen bereit ist.
Sinnvoller sind da schon offene Fonds. Einen der ersten dieser Art hat die Privatbank Pictet aufgelegt (WKN A0QZ7T). Der größte Vorteil: der Fonds wird an der Börse gehandelt. Interessant sind in diesem Zusammenhang auch Indexfonds oder Zertifikate. Da dürfen Anleger allerdings das Emittentenrisiko nicht aus den Augen verlieren.
Auch sollten Geldanleger nicht die Abhängigkeit der meisten Fonds und Zertifikate von der Entwicklung börsennotierter Unternehmen ignorieren. Die sind zwar in der Forstwirtschaft tätig, doch die Branche ist groß. In der Mehrzahl handelt es sich oft um Papierhersteller aus Finnland, die ebenso einen Nachfrageeinbruch erleiden können – in der Vergangenheit auch mehrfach geschehen – wie Industrieunternehmen anderer Branchen auch.
Bleibt der Kauf von Einzelaktien als schnelle Möglichkeit vom Holz-Boom zu profitieren und selbst zu entscheiden, welchem Unternehmen man letztlich eine positive Zukunft zutraut.
Tatsächlich gibt es einige attraktive Konzerne, die einen genauen Blick lohnen:
Als erstes ist da die Weyerhaeuser Company (WKN 854357) zu nennen, mit einer Marktkapitalisierung von rund 15 Milliarden US-Dollar das wertvollste börsennotierte Holzunternehmen weltweit. Das 1900 gegründete Traditionsunternehmen hat im laufenden Jahr über 70 Prozent an Wert zugelegt, in den vergangenen drei Jahren über 125 Prozent.
Bei Plum Creek (WKN 924269) wachsen die Bäume nicht so schnell in den Himmel. Die Performance des größten privaten Landeigentümers in den USA kann sich mit einem Plus von über 25 Prozent in 2012 (seit 2009: +53 Prozent) dennoch sehen lassen.
Die Wurzeln von Mondi (WKN A0MQ8X) liegen in Südafrika. Das Unternehmen hat seinen Sitz sowohl in London als auch Johannesburg. Mit 52 Prozent Zuwachs 2012 (seit 2009: +118 Prozent) gehört Mondi ebenfalls zu den besten Performern in der Holzwirtschaft, ist als reinrassiger Papier- und Verpackungsmittelhersteller aber auch schwankungsanfälliger als Weyerhaeuser und Plum Creek.
Lieber Geldanleger,
der weltweite Energiebedarf sorgt für eine steigende Nachfrage nach Holz. Die Preise steigen und mit ihnen die Kurse der Holz-Aktien. Der sogenannte Holz-Index ist auf Rekordkurs. Warum Holz eine sinnvolle Geldanlage sein kann und welche Risiken ein Investment birgt.
Nicht nur Wasser oder Öl – viele Ressourcen auf der Erde sind oder werden knapp. Auch Holz ist eine davon. Nach Angaben der Welternährungsorganisation FAO ist derzeit ein Drittel der weltweiten Landfläche Wald.
Doch weltweit werden immer mehr Bäume gefällt: Zwischen 2000 und 2010 wurden 5,2 Millionen Hektar abgeholzt. Bis 2050 könnten weitere 230 Millionen Hektar dazu kommen. Vereinzelte Wiederaufforstungsprojekte ändern nur wenig daran, dass die großen Holzvorkommen immer weiter schrumpfen.
Verantwortlich für den wachsenden Holzhunger auf dem Globus ist in erster Linie die wachsende Erdbevölkerung und das steigende Einkommen vorwiegend in asiatischen Schwellenländern (vor allem im Forstland China), die sich in einer fortschreitenden Umwandlung von Waldgebieten in Ackerflächen niederschlagen.
Auch der Bedarf nach Bauholz und Biotreibstoffen trägt dazu bei, dass Holz zu einem kostbaren Gut wurde. Nicht zu vergessen auch die Verluste durch Naturkatastrophen, Schädlingsbefall und Brände.
Die steigende Nachfrage und das sinkende Angebot sorgen für kletternde Preise. Deutlich sichtbar bildet das der NCREIF Timberland-Index ab, der die Wertentwicklung von Waldbestand weltweit verdeutlicht.
Holz-Index schlägt Aktien-Indizes
Seit Beginn der Aufzeichnung 1987 hat der Index jährlich etwa zehn Prozent dazu gewonnen. Da können viele Aktien-Indizes nicht mithalten. Die FAO geht davon aus, dass die Preise sich in den nächsten Jahrzehnten weiter deutlich nach oben entwickeln und geht sogar noch von einer Beschleunigung der Entwicklung aus. Gute Aussichten für all diejenigen, die viel Wald besitzen oder investiert sind in Unternehmen, die Waldvorkommen ihr eigen nennen.
Neben den Aussichten auf weiterhin ansehnliche Renditen trumpfen die Baum-Anlagen mit weiteren positiven Eigenschaften auf: Sie versprechen auch einen guten Inflationsschutz und einen markanten Diversifikationseffekt im Vergleich zu traditionellen Anlagen wie Aktien und Anleihen. Denn Bäume wachsen unabhängig vom Börsengeschehen, und das – wenn man sie denn wachsen lässt und nicht zu früh fällt – mit einer beachtlichen Berechenbarkeit.
Seit einigen Monaten treiben vor allem amerikanische Häuslebauer die Holzpreise weiter nach oben. Der Hausbau in den USA ist so stark gestiegen wie seit vier Jahren nicht mehr. Holz gehört damit nach Sojabohnen und Weizen zu den drei am besten performenden Rohstoffen in diesem Jahr.
Angesichts des derzeitigen Anlagenotstands wird Holz zunehmend als attraktive Geldanlage beworben. Immer mehr Unternehmen wollen Anleger zum Teil mit zweistelligen Renditen Holz-Investments schmackhaft machen. Ein Beispiel: Das Frankfurter Unternehmen Green Planet Group bietet Anlegern Bäume im Regenwald von Costa Rica zum Kauf an und bietet eine Rendite von 13 Prozent pro Jahr.
Realistisch? Das ist schwer zu beurteilen, vor allem die Frage nach der Rechtssicherheit. Wichtig auch: Der Anleger kauft kein Grundstück, tatsächlich nur die Bäume. Und Geld gibt’s nicht jährlich, sondern erst dann, wenn ein Baum gefällt und verkauft ist. Das kann auch 20 Jahre dauern.
Nach einer FAO-Studie hat ein Anleger, der auf Direktinvestitionen in Waldflächen setzt, meist das Nachsehen gegenüber einem Anleger, der auf einen Holzpreisindex vertraut und damit von Verknappungstendenzen profitiert.
Wer daher auf Fonds ausweicht, sollte geschlossene Holz-Fonds meiden. Das investierte Geld ist dort meist ebenfalls über Jahre gebunden und ein vorzeitiger Verkauf meist nur möglich, wenn man einen Abschlag auf den Wert der Beteiligung hinzunehmen bereit ist.
Sinnvoller sind da schon offene Fonds. Einen der ersten dieser Art hat die Privatbank Pictet aufgelegt (WKN A0QZ7T). Der größte Vorteil: der Fonds wird an der Börse gehandelt. Interessant sind in diesem Zusammenhang auch Indexfonds oder Zertifikate. Da dürfen Anleger allerdings das Emittentenrisiko nicht aus den Augen verlieren.
Auch sollten Geldanleger nicht die Abhängigkeit der meisten Fonds und Zertifikate von der Entwicklung börsennotierter Unternehmen ignorieren. Die sind zwar in der Forstwirtschaft tätig, doch die Branche ist groß. In der Mehrzahl handelt es sich oft um Papierhersteller aus Finnland, die ebenso einen Nachfrageeinbruch erleiden können – in der Vergangenheit auch mehrfach geschehen – wie Industrieunternehmen anderer Branchen auch.
Bleibt der Kauf von Einzelaktien als schnelle Möglichkeit vom Holz-Boom zu profitieren und selbst zu entscheiden, welchem Unternehmen man letztlich eine positive Zukunft zutraut.
Tatsächlich gibt es einige attraktive Konzerne, die einen genauen Blick lohnen:
Als erstes ist da die Weyerhaeuser Company (WKN 854357) zu nennen, mit einer Marktkapitalisierung von rund 15 Milliarden US-Dollar das wertvollste börsennotierte Holzunternehmen weltweit. Das 1900 gegründete Traditionsunternehmen hat im laufenden Jahr über 70 Prozent an Wert zugelegt, in den vergangenen drei Jahren über 125 Prozent.
Bei Plum Creek (WKN 924269) wachsen die Bäume nicht so schnell in den Himmel. Die Performance des größten privaten Landeigentümers in den USA kann sich mit einem Plus von über 25 Prozent in 2012 (seit 2009: +53 Prozent) dennoch sehen lassen.
Die Wurzeln von Mondi (WKN A0MQ8X) liegen in Südafrika. Das Unternehmen hat seinen Sitz sowohl in London als auch Johannesburg. Mit 52 Prozent Zuwachs 2012 (seit 2009: +118 Prozent) gehört Mondi ebenfalls zu den besten Performern in der Holzwirtschaft, ist als reinrassiger Papier- und Verpackungsmittelhersteller aber auch schwankungsanfälliger als Weyerhaeuser und Plum Creek.
Zitat
MEIN* FAZIT:
- Wer in Holz investiert sollte generell risikofreudig sein. Denn die schöne Geldanlage ist bedroht: Ob durch Schädlingsbefall, Waldbrände, Stürme oder wenn in Waldgebieten politische Unruhen ausbrechen.
- Dennoch kann ein Investment in physische Güter wie Holz und Waldfläche durchaus sinnvoll sein. Einzel-Aktien sind Fonds oder Zertifikaten in der Regel vorzuziehen. Setzen sollte man auf die Marktführer der Branche wie z.B. Weyerhaeuser.
- Holzinvestments sollten aber grundsätzlich das eigene Depot nur abrunden, als einzige, krisen- und inflationsgeschützte Anlage eignen sie sich sicherlich nicht.
Armin Brack - Chefredakteur Geldanlage-Report

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