Silber - Markt für weitere Gewinne?
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Gerüchte über enorme Knappheit bei physischem Silber
Kurz vor Weihnachten ließ der "London Trader" in einem Interview mit "King World News" aufhorchen:
Wegen enormer Knappheit bei physischem Silber habe man mehr als drei Wochen auf eine große Silberlieferung warten müssen – dies sei vor allem darauf zurückzuführen, dass der Großteil des gelieferten Silbers erst nach der Abgabe der Bestellung raffiniert wurde. Laut "London Trader" herrsche ein solcher Silbermangel, dass Investoren kein Silber in nennenswerten Größenordnungen kaufen können, sodass sie den größten Silber-ETF SLV als Lieferanten nutzen. Der SLV Silber-ETF soll angeblich über 20 Millionen Unzen seiner Silberbestände verliehen haben, um den dringendsten physischen Bedarf zu decken – dies wiederum würde bedeuten, dass das Silber, das zur Deckung der SLV-Anteile dienen soll, nicht im vollen Umfang da wäre. Der physische Silbermangel würde laut "London Trader" auch erklären, warum der Sprott-Silberfonds derzeit eine Prämie im zweistelligen Prozentbereich aufweist – würde man dem Silber freien Lauf lassen, wäre der Preis um zehn bis 15 US-Dollar höher.
"Betrug an SLV-Anteilseignern"
"Silberpapst" Theodore Butler spricht in einem Kommentar auf SilverSeek.com gar von Betrug: "Ich unterstelle einen Betrug an den SLV-Anteilseignern und eine falsche Darstellung, denn das Metall kann nicht die leerverkauften Anteile decken und die Short-Position wirkt manipulierend auf den Silberpreis. Denn die Leerverkäufer verkaufen die die SLV-Anteile deshalb leer, weil sie das physisches Silber nicht kaufen wollen, da sie den Silberpreis damit steigen lassen würden."
Schwere Vorwürfe gegen Zentralbanken
Auch gegenüber den Zentralbanken hagelt es schwere Vorwürfe: Diese würden angeblich den Goldmarkt attackieren, um Einfluss auf den Silberpreis zu nehmen. Die mit den Zentralbanken zusammarbeitenden Bullion-Banken – Banken, die maßgeblich die Edelmetallpreise beeinflussen, wie etwa J.P.Morgan – verfügen anscheinend über Informationen hinsichtlich des Timinings und des ihnen zur Verfügung stehenden Goldes, um so einen maximalen Effekt zu erreichen. Man bediene sich dann in ruhigem Handel oder über Nacht großer Papier-Leerverkäufe, um die wichtigen Unterstützungslinien für drei aufeinander folgende Tage zu brechen und so Momentum-Käufer zu Verkäufern zu machen. Treten dann physische Käufe auf, so würde man versuchen, diese mit so wenig wie möglich realem Gold zu befriedigen und dann weitere Papierverkäufe auslösen – auf diese Weise sollen die Zentralbanken immer mehr Gold verlieren
Wegen enormer Knappheit bei physischem Silber habe man mehr als drei Wochen auf eine große Silberlieferung warten müssen – dies sei vor allem darauf zurückzuführen, dass der Großteil des gelieferten Silbers erst nach der Abgabe der Bestellung raffiniert wurde. Laut "London Trader" herrsche ein solcher Silbermangel, dass Investoren kein Silber in nennenswerten Größenordnungen kaufen können, sodass sie den größten Silber-ETF SLV als Lieferanten nutzen. Der SLV Silber-ETF soll angeblich über 20 Millionen Unzen seiner Silberbestände verliehen haben, um den dringendsten physischen Bedarf zu decken – dies wiederum würde bedeuten, dass das Silber, das zur Deckung der SLV-Anteile dienen soll, nicht im vollen Umfang da wäre. Der physische Silbermangel würde laut "London Trader" auch erklären, warum der Sprott-Silberfonds derzeit eine Prämie im zweistelligen Prozentbereich aufweist – würde man dem Silber freien Lauf lassen, wäre der Preis um zehn bis 15 US-Dollar höher.
"Betrug an SLV-Anteilseignern"
"Silberpapst" Theodore Butler spricht in einem Kommentar auf SilverSeek.com gar von Betrug: "Ich unterstelle einen Betrug an den SLV-Anteilseignern und eine falsche Darstellung, denn das Metall kann nicht die leerverkauften Anteile decken und die Short-Position wirkt manipulierend auf den Silberpreis. Denn die Leerverkäufer verkaufen die die SLV-Anteile deshalb leer, weil sie das physisches Silber nicht kaufen wollen, da sie den Silberpreis damit steigen lassen würden."
Schwere Vorwürfe gegen Zentralbanken
Auch gegenüber den Zentralbanken hagelt es schwere Vorwürfe: Diese würden angeblich den Goldmarkt attackieren, um Einfluss auf den Silberpreis zu nehmen. Die mit den Zentralbanken zusammarbeitenden Bullion-Banken – Banken, die maßgeblich die Edelmetallpreise beeinflussen, wie etwa J.P.Morgan – verfügen anscheinend über Informationen hinsichtlich des Timinings und des ihnen zur Verfügung stehenden Goldes, um so einen maximalen Effekt zu erreichen. Man bediene sich dann in ruhigem Handel oder über Nacht großer Papier-Leerverkäufe, um die wichtigen Unterstützungslinien für drei aufeinander folgende Tage zu brechen und so Momentum-Käufer zu Verkäufern zu machen. Treten dann physische Käufe auf, so würde man versuchen, diese mit so wenig wie möglich realem Gold zu befriedigen und dann weitere Papierverkäufe auslösen – auf diese Weise sollen die Zentralbanken immer mehr Gold verlieren
Neue Höchstkurse bei Silber wahrscheinlich
Obwohl die Kurssprünge bei Edelmetallen im Februar nicht so stark ausgefallen sind, wie noch im Januar, ist die Stimmung weiterhin positiv. Die Gründe liegen auf der Hand: "Europäische Banken bekommen die größte Liquiditätsspritze aller Zeiten. Der Geldhahn bleibt aufgedreht und treibt die Inflation langsam aber stetig nach oben", erklärt Martin Siegel, Edelmetallexperte und Geschäftsführer der Stabilitas Fonds GmbH.
Unter diesen Bedingungen sei es ihm zufolge nicht verwunderlich, dass Investoren nach wertbeständigen Sachwerten greifen – erst recht, wenn die Zinsen künstlich niedrig gehalten werden. Siegel geht sogar noch einen Schritt weiter: "Da nichts daraufhin deutet, dass sich an diesem inflationären Umfeld mittelfristig etwas ändert, sehe ich mittlerweile die fairen Preise für Sachwerte deutlich höher", erklärt der Experte.
Während Siegel Gold zuvor bei einem Preis von 1700 US-Dollar pro Feinunze als fair bewertet sah, hält er diesen aktuell für nicht mehr haltbar und korrigiert ihn auf 1800 US-Dollar nach oben. "Hätten wir dieses Jahr kein Schaltjahr, wäre der Februar für Gold ein positiver Monat gewesen. Vor dem 29. Februar, als Bernanke in seiner Rede vor dem US-Kongress angekündigt hat, die Geldschwemme zu begrenzen, legte das gelbe Metall in US-Dollar gerechnet um mehr als drei Prozent zu", erklärt Siegel.
Silber vor neuen Höchstständen
Silber sei im selben Zeitraum sogar mit mehr als elf Prozent nach oben geprescht. "Da der Silbermarkt um ein vielfaches kleiner als der Goldmarkt ist und hier außerdem mehr Spekulanten aktiv sind, fallen die Preisauf- und Abschwünge auch deutlich stärker aus", erklärt der Edelmetallexperte. Selbst wenn Bernanke vorerst keine Signale für weitere Liquiditätsmaßnahmen lieferte und der Gold- und Silberkurs daraufhin abrutschten, sieht Siegel den grundsätzlichen Aufwärtstrend ungebrochen. "Ich vermute, dass Gold dieses Jahr auf mehr als 2000 US-Dollar steigt. Dann wird auch Silber jenseits der 50 US-Dollar neue Höchststände erreichen", ist sich Siegel sicher.
Unter diesen Bedingungen sei es ihm zufolge nicht verwunderlich, dass Investoren nach wertbeständigen Sachwerten greifen – erst recht, wenn die Zinsen künstlich niedrig gehalten werden. Siegel geht sogar noch einen Schritt weiter: "Da nichts daraufhin deutet, dass sich an diesem inflationären Umfeld mittelfristig etwas ändert, sehe ich mittlerweile die fairen Preise für Sachwerte deutlich höher", erklärt der Experte.
Während Siegel Gold zuvor bei einem Preis von 1700 US-Dollar pro Feinunze als fair bewertet sah, hält er diesen aktuell für nicht mehr haltbar und korrigiert ihn auf 1800 US-Dollar nach oben. "Hätten wir dieses Jahr kein Schaltjahr, wäre der Februar für Gold ein positiver Monat gewesen. Vor dem 29. Februar, als Bernanke in seiner Rede vor dem US-Kongress angekündigt hat, die Geldschwemme zu begrenzen, legte das gelbe Metall in US-Dollar gerechnet um mehr als drei Prozent zu", erklärt Siegel.
Silber vor neuen Höchstständen
Silber sei im selben Zeitraum sogar mit mehr als elf Prozent nach oben geprescht. "Da der Silbermarkt um ein vielfaches kleiner als der Goldmarkt ist und hier außerdem mehr Spekulanten aktiv sind, fallen die Preisauf- und Abschwünge auch deutlich stärker aus", erklärt der Edelmetallexperte. Selbst wenn Bernanke vorerst keine Signale für weitere Liquiditätsmaßnahmen lieferte und der Gold- und Silberkurs daraufhin abrutschten, sieht Siegel den grundsätzlichen Aufwärtstrend ungebrochen. "Ich vermute, dass Gold dieses Jahr auf mehr als 2000 US-Dollar steigt. Dann wird auch Silber jenseits der 50 US-Dollar neue Höchststände erreichen", ist sich Siegel sicher.
2012 wird das Jahr der Edelmetalle
Für Edelmetalle ist der Start ins neue Jahr bisher gut angelaufen: In den ersten beiden Monaten des Jahres der .. Silberpreis konnte einen Zuwachs von circa 25 Prozent verzeichnen, die Preise für Platin und Palladium stiegen um circa 20,5 beziehungsweise 7,5 Prozent. Und ein Ende der Preisentwicklung-Hausse ist noch nicht in Sicht, meint Nico Baumbach, Fondsmanager der beiden Edelmetallfonds HANSAgold und HANSAwerte der Hamburger Kapitalanlagegesellschaft Hansainvest Hanseatische Investment-GmbH (Hansa Invest). „2012 wird ein gutes Jahr für Edelmetalle werden“, ist Baumbach überzeugt.
Nachdem 2011 ein sehr volatiles Jahr für Edelmetalle war, sind die Aussichten für 2012 ihm zufolge deutlich positiver. Zwar sei damit zu rechnen, dass es im Verlauf dieses Jahres ebenfalls Korrekturen beim Preis geben werde. „Auf Jahressicht erwarten wir jedoch für alle vier Edelmetalle (Gold,Silber, Platin, Palladium) positive Preisentwicklungen“, so Baumbach.
Industrienachfrage pusht Bedarf an Edelmetall-Trio
Die Edelmetalle Silber, Platin und Palladium sind aufgrund des großen Einflusses der physischen Nachfrage von Seiten der Industrie komplizierter zu bewerten. Die Bindung an die Industrie macht sie einerseits unabhängiger von der Geld- und Verschuldungspolitik, andererseits aber auch abhängiger von der Konjunktur als Gold.
So wird Silber vor allem in den Bereichen Elektronik, Fotoindustrie und Solartechnologie verwendet. Zunehmend gewinnt es aber auch in neuen Schlüsseltechnologien an Bedeutung, so zum Beispiel aufgrund seiner antibakteriellen Eigenschaften auch in der Medizintechnik. Während die letztgenannten sich derzeit als relativ konjunkturunabhängig erweisen, kämpft die Fotoindustrie im Zuge der Digitalisierung mit abnehmenden Bildentwicklungszahlen. Die Elektronikbranche spürt gerade die rezessiven Entwicklungen in zahlreichen Ländern – insofern hält sich die Nachfrageentwicklung aus der Industrie eher die Waage.
Dass in vielen Schwellenländern Silber einen hohen gesellschaftlichen Wert besitzt, ist hingegen ein eindeutiger Pluspunkt für das Edelmetall. „Zusammen mit den Fundamentaldaten – Silber ist das zweitwichtigste Edelmetall und kommt selten vor – ergeben sich hier gute Voraussetzungen für einen langfristigen und stabilen Preisanstieg“, so Baumbach.
Die beiden das Quartett komplettierenden Edelmetalle Platin und Palladium werden vorrangig in der Automobilindustrie verwendet. Für ihren Preis ist daher zurzeit die Entwicklung in den asiatischen Märkten ausschlaggebend – denn hier herrscht weltweit der größte Absatz von und die größte Nachfrage nach Automobilen. „Auch wenn die chinesische Konjunktur momentan nicht mehr so stark wächst wie in den Vorjahren, ist sie doch deutlich stärker als in allen westlichen Staaten“, sagt Baumbach. „Die jüngsten Absatzzahlen auf dem chinesischen Automarkt waren wieder positiv – und alle diese Autos brauchen Katalysatoren, die ohne Palladium nicht gebaut werden können.“ Insofern bekräftigt der Fondsmanager seinen Ausblick für Edelmetalle: „2012 bietet alle Chancen, ein guter Jahrgang zu werden.“
Nachdem 2011 ein sehr volatiles Jahr für Edelmetalle war, sind die Aussichten für 2012 ihm zufolge deutlich positiver. Zwar sei damit zu rechnen, dass es im Verlauf dieses Jahres ebenfalls Korrekturen beim Preis geben werde. „Auf Jahressicht erwarten wir jedoch für alle vier Edelmetalle (Gold,Silber, Platin, Palladium) positive Preisentwicklungen“, so Baumbach.
Industrienachfrage pusht Bedarf an Edelmetall-Trio
Die Edelmetalle Silber, Platin und Palladium sind aufgrund des großen Einflusses der physischen Nachfrage von Seiten der Industrie komplizierter zu bewerten. Die Bindung an die Industrie macht sie einerseits unabhängiger von der Geld- und Verschuldungspolitik, andererseits aber auch abhängiger von der Konjunktur als Gold.
So wird Silber vor allem in den Bereichen Elektronik, Fotoindustrie und Solartechnologie verwendet. Zunehmend gewinnt es aber auch in neuen Schlüsseltechnologien an Bedeutung, so zum Beispiel aufgrund seiner antibakteriellen Eigenschaften auch in der Medizintechnik. Während die letztgenannten sich derzeit als relativ konjunkturunabhängig erweisen, kämpft die Fotoindustrie im Zuge der Digitalisierung mit abnehmenden Bildentwicklungszahlen. Die Elektronikbranche spürt gerade die rezessiven Entwicklungen in zahlreichen Ländern – insofern hält sich die Nachfrageentwicklung aus der Industrie eher die Waage.
Dass in vielen Schwellenländern Silber einen hohen gesellschaftlichen Wert besitzt, ist hingegen ein eindeutiger Pluspunkt für das Edelmetall. „Zusammen mit den Fundamentaldaten – Silber ist das zweitwichtigste Edelmetall und kommt selten vor – ergeben sich hier gute Voraussetzungen für einen langfristigen und stabilen Preisanstieg“, so Baumbach.
Die beiden das Quartett komplettierenden Edelmetalle Platin und Palladium werden vorrangig in der Automobilindustrie verwendet. Für ihren Preis ist daher zurzeit die Entwicklung in den asiatischen Märkten ausschlaggebend – denn hier herrscht weltweit der größte Absatz von und die größte Nachfrage nach Automobilen. „Auch wenn die chinesische Konjunktur momentan nicht mehr so stark wächst wie in den Vorjahren, ist sie doch deutlich stärker als in allen westlichen Staaten“, sagt Baumbach. „Die jüngsten Absatzzahlen auf dem chinesischen Automarkt waren wieder positiv – und alle diese Autos brauchen Katalysatoren, die ohne Palladium nicht gebaut werden können.“ Insofern bekräftigt der Fondsmanager seinen Ausblick für Edelmetalle: „2012 bietet alle Chancen, ein guter Jahrgang zu werden.“
Seit Jahresanfang ist der Silberkurs um 23 Prozent angezogen, mehr als die Goldnotierung. Denn Silber wird als Rohstoff in der Industrie immer wichtiger. Trotzdem bleibt das Edelmetall eine heikle Form der Geldanlage.
Silber steht ganz im Schatten des großen Bruders Gold. Dabei nimmt das Edelmetall eine Sonderstellung ein. Nicht nur Sammler und Anleger schätzen es wegen seiner Werterhaltungsfunktion: Es spielt auch in der Industrie eine wichtige Rolle. Silber besitzt unter allen Metallen die höchste elektrische Leitfähigkeit. Das macht seinen Einsatz in Mobilfunktelefonen, Kühlschränken oder Photovoltaikanlagen so wertvoll. Während Gold fast ausschließlich vom Glauben der Menschen an seinen Wert abhängt, ist Silber für die Industrie eine reale Größe. Doch die Preise hängen stark von konjunkturellen Einflüssen ab. Entsprechend groß sind die Ausschläge nach oben und unten, mit denen Anleger rechnen müssen.
An der Konjunktur kann es jedenfalls nicht liegen, dass der Preis für eine Feinunze Silber seit Jahresanfang um 23 Prozent auf 34 Dollar gestiegen ist. Im Vergleich dazu kommt Gold nur auf ein Plus von 14 Prozent. Verantwortlich dafür ist laut dem Silver Institute in Washington vor allem die Nachfrage von Investoren. Sie haben in diesem Jahr bereits mehr als 32 Millionen Unzen Silber mittels physisch gedeckter börsengehandelter Indexfonds (ETF) gekauft. Laut Angaben des Silver Institute liegen die Bestände der Silber-ETFs Ende September bei 608 Millionen Unzen. Das entspricht einem Wert von 20,5 Milliarden Dollar.
Silber profitiert vom steigenden Interesse der Anleger an Sachwerten. Die Staatsschuldenkrise und die Eurokrise hinterlassen ihre Spuren: "Wir beobachten eine steigende Anziehungskraft von Silber als einen sicheren Hafen von Sicherheit und Stabilität", sagt Michael Dirienzo, Direktor des Silver Institute in Washington. Das sieht Daniel Briesemann, Rohstoffanalyst der Commerzbank ähnlich: "Die Industrienachfrage hat dieses Jahr kaum zu höheren Preisen beigetragen, ein Großteil des Preisanstiegs ist spekulativ getrieben."
Mittel- bis langfristig könnte sich ein Investment in Silber trotzdem bezahlt machen. Denn neue industrielle Anwendungen sorgen für Luft nach oben. So bietet Silber aufgrund seiner antibakteriellen Wirkung neue Anwendungen im Bereich der Medizin. Wenn Bakterien mit Silberionen in Berührung kommen, sterben sie ab. So könnte Silber verstärkt in Puder, Cremes oder sterilen medizinischen Geräten zum Einsatz kommen. Die hohe Leitfähigkeit für Wärme und elektronischen Strom macht seinen Einsatz in der Beleuchtungsindustrie möglich, um nur ein weiteres Beispiel zu nennen. Vor diesem Hintergrund ist die Commerzbank mittelfristig optimistisch und prognostiziert einen Preis von 44 Dollar pro Feinunze Silber bis Ende 2013.
Gewinnmitnahmen und Preisrücksetzer
Zu viel Euphorie ist dennoch fehl am Platz. Zwar ist der Silberpreis noch weit von seinem bisherigen Höchststand von 50 Dollar entfernt, den er 1980 erreichte. "Durch den schnellen Preisanstieg der vergangenen Monaten wächst aber die Gefahr von kurzfristigen Gewinnmitnahmen und Preisrücksetzern", betont Briesemann.
Um einen Eindruck über die aktuelle Bewertung zu bekommen, lohnt sich ein Blick auf das Verhältnis von Gold- und Silberpreis: Derzeit liegt es bei 52. Gold ist also um den Faktor 52 teurer als Silber. Im historischen Mittel seit 1979 kostete Gold allerdings 61-mal so viel wie Silber. "Das ist ein Hinweis, dass Silber in den vergangenen Monaten deutlich stärker gestiegen ist als Gold. Die Zeit der Outperformance ist wahrscheinlich erst einmal vorbei", sagt Briesemann und fügt hinzu: "Investoren können sich mit Silber nicht vom Gold diversifizieren. Die Korrelation zwischen beiden Edelmetallen ist zu groß."
Doch wie sollen Anleger am besten in Silber investieren, wenn sie die langfristigen Chancen nutzen möchten? Am attraktivsten sind börsengehandelte Indexfonds, kurz ETF genannt. Sie kaufen das Edelmetall tatsächlich physisch auf. Zwar entstehen dadurch Lagerkosten, dafür ist der Gegenwert real gedeckt. Als Sondervermögen sind sie auch im Fall der Pleite des Emittenten geschützt.
Weltweit erfreuen sich börsengehandelte Indexfonds auf Silber großer Beliebtheit. So ist der iShares Silver Trust mit einem Volumen von elf Milliarden Dollar der größte Silber-ETF weltweit. Das Problem: "ETFs, die sich auf einen einzigen Rohstoff beziehen, sind in Deutschland nicht zum Vertrieb zugelassen", sagt Marc Bubeck, Sprecher von iShares in Deutschland. Bei einem Investmentfonds nach deutschem und EU-Investmentrecht ist der Anteil eines einzelnen Wertpapiers auf maximal zehn Prozent begrenzt. Zwar sind reine Silberfonds auch in Deutschland erhältlich. Doch dann drohen steuerliche Nachteile. Wer sich für diesen Weg entscheidet, sollte vorab bei einem Steuerberater nachfragen
Bleiben als Alternative sogenannte Exchange Trades Commidites (ETC). Zwar bieten auch deren Emittenten Produkte mit physisch hinterlegtem Silber. Dennoch handelt es sich formal um eine Inhaberschuldverschreibung, bei der ein Emittentenrisiko besteht. Daneben gibt es ein großes Angebot an Silberprodukten in Form von Zertifikaten. Investoren können auf steigende oder fallende Kurse setzen - auch in gehebelten Varianten.
Um den Silberpreis abzubilden, investieren Emittenten dabei aber nicht real in Silber, sondern setzen Futures auf den Terminmärkten ein. Hier kann es immer wieder zu sogenannten Rollverlusten kommen, wenn von einem Future in den nächsten gewechselt wird. Dann kann die Kursentwicklung des Zertifikats stark abweichen von der Preisentwicklung des realen Silbers.
Eine weitere Alternative ist ein Investment in Aktien von Silberminen. Zwar gibt es nur wenige reine Silberminen, doch der Zeitpunkt für den Einstieg in solch eine Investmentform scheint günstig zu sein: Die Notierungen von Silberminenaktien spiegeln den Kursanstieg von Silber nicht wider - noch. Aber auch hier, das müssen Anleger wissen, sind die Risiken immens. Silberwerte aus der zweiten Reihe unterliegen sehr stark den Stimmungsschwankungen an der Börse.
Bleibt als letzte Alternative, Silber in Form von Barren oder Münzen in den Tresor zu legen. Der Wermutstropfen: Wer Silberbarren kauft, muss im Gegensatz zum Gold 19 Prozent Mehrwertsteuer bezahlen. Nur bei Silbermünzen gilt der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent. Allerdings bleiben Kursgewinne nach einem Jahr steuerfrei. Manchmal ist der direkte Weg doch der beste.
Silber steht ganz im Schatten des großen Bruders Gold. Dabei nimmt das Edelmetall eine Sonderstellung ein. Nicht nur Sammler und Anleger schätzen es wegen seiner Werterhaltungsfunktion: Es spielt auch in der Industrie eine wichtige Rolle. Silber besitzt unter allen Metallen die höchste elektrische Leitfähigkeit. Das macht seinen Einsatz in Mobilfunktelefonen, Kühlschränken oder Photovoltaikanlagen so wertvoll. Während Gold fast ausschließlich vom Glauben der Menschen an seinen Wert abhängt, ist Silber für die Industrie eine reale Größe. Doch die Preise hängen stark von konjunkturellen Einflüssen ab. Entsprechend groß sind die Ausschläge nach oben und unten, mit denen Anleger rechnen müssen.
An der Konjunktur kann es jedenfalls nicht liegen, dass der Preis für eine Feinunze Silber seit Jahresanfang um 23 Prozent auf 34 Dollar gestiegen ist. Im Vergleich dazu kommt Gold nur auf ein Plus von 14 Prozent. Verantwortlich dafür ist laut dem Silver Institute in Washington vor allem die Nachfrage von Investoren. Sie haben in diesem Jahr bereits mehr als 32 Millionen Unzen Silber mittels physisch gedeckter börsengehandelter Indexfonds (ETF) gekauft. Laut Angaben des Silver Institute liegen die Bestände der Silber-ETFs Ende September bei 608 Millionen Unzen. Das entspricht einem Wert von 20,5 Milliarden Dollar.
Silber profitiert vom steigenden Interesse der Anleger an Sachwerten. Die Staatsschuldenkrise und die Eurokrise hinterlassen ihre Spuren: "Wir beobachten eine steigende Anziehungskraft von Silber als einen sicheren Hafen von Sicherheit und Stabilität", sagt Michael Dirienzo, Direktor des Silver Institute in Washington. Das sieht Daniel Briesemann, Rohstoffanalyst der Commerzbank ähnlich: "Die Industrienachfrage hat dieses Jahr kaum zu höheren Preisen beigetragen, ein Großteil des Preisanstiegs ist spekulativ getrieben."
Mittel- bis langfristig könnte sich ein Investment in Silber trotzdem bezahlt machen. Denn neue industrielle Anwendungen sorgen für Luft nach oben. So bietet Silber aufgrund seiner antibakteriellen Wirkung neue Anwendungen im Bereich der Medizin. Wenn Bakterien mit Silberionen in Berührung kommen, sterben sie ab. So könnte Silber verstärkt in Puder, Cremes oder sterilen medizinischen Geräten zum Einsatz kommen. Die hohe Leitfähigkeit für Wärme und elektronischen Strom macht seinen Einsatz in der Beleuchtungsindustrie möglich, um nur ein weiteres Beispiel zu nennen. Vor diesem Hintergrund ist die Commerzbank mittelfristig optimistisch und prognostiziert einen Preis von 44 Dollar pro Feinunze Silber bis Ende 2013.
Gewinnmitnahmen und Preisrücksetzer
Zu viel Euphorie ist dennoch fehl am Platz. Zwar ist der Silberpreis noch weit von seinem bisherigen Höchststand von 50 Dollar entfernt, den er 1980 erreichte. "Durch den schnellen Preisanstieg der vergangenen Monaten wächst aber die Gefahr von kurzfristigen Gewinnmitnahmen und Preisrücksetzern", betont Briesemann.
Um einen Eindruck über die aktuelle Bewertung zu bekommen, lohnt sich ein Blick auf das Verhältnis von Gold- und Silberpreis: Derzeit liegt es bei 52. Gold ist also um den Faktor 52 teurer als Silber. Im historischen Mittel seit 1979 kostete Gold allerdings 61-mal so viel wie Silber. "Das ist ein Hinweis, dass Silber in den vergangenen Monaten deutlich stärker gestiegen ist als Gold. Die Zeit der Outperformance ist wahrscheinlich erst einmal vorbei", sagt Briesemann und fügt hinzu: "Investoren können sich mit Silber nicht vom Gold diversifizieren. Die Korrelation zwischen beiden Edelmetallen ist zu groß."
Doch wie sollen Anleger am besten in Silber investieren, wenn sie die langfristigen Chancen nutzen möchten? Am attraktivsten sind börsengehandelte Indexfonds, kurz ETF genannt. Sie kaufen das Edelmetall tatsächlich physisch auf. Zwar entstehen dadurch Lagerkosten, dafür ist der Gegenwert real gedeckt. Als Sondervermögen sind sie auch im Fall der Pleite des Emittenten geschützt.
Weltweit erfreuen sich börsengehandelte Indexfonds auf Silber großer Beliebtheit. So ist der iShares Silver Trust mit einem Volumen von elf Milliarden Dollar der größte Silber-ETF weltweit. Das Problem: "ETFs, die sich auf einen einzigen Rohstoff beziehen, sind in Deutschland nicht zum Vertrieb zugelassen", sagt Marc Bubeck, Sprecher von iShares in Deutschland. Bei einem Investmentfonds nach deutschem und EU-Investmentrecht ist der Anteil eines einzelnen Wertpapiers auf maximal zehn Prozent begrenzt. Zwar sind reine Silberfonds auch in Deutschland erhältlich. Doch dann drohen steuerliche Nachteile. Wer sich für diesen Weg entscheidet, sollte vorab bei einem Steuerberater nachfragen
Bleiben als Alternative sogenannte Exchange Trades Commidites (ETC). Zwar bieten auch deren Emittenten Produkte mit physisch hinterlegtem Silber. Dennoch handelt es sich formal um eine Inhaberschuldverschreibung, bei der ein Emittentenrisiko besteht. Daneben gibt es ein großes Angebot an Silberprodukten in Form von Zertifikaten. Investoren können auf steigende oder fallende Kurse setzen - auch in gehebelten Varianten.
Um den Silberpreis abzubilden, investieren Emittenten dabei aber nicht real in Silber, sondern setzen Futures auf den Terminmärkten ein. Hier kann es immer wieder zu sogenannten Rollverlusten kommen, wenn von einem Future in den nächsten gewechselt wird. Dann kann die Kursentwicklung des Zertifikats stark abweichen von der Preisentwicklung des realen Silbers.
Eine weitere Alternative ist ein Investment in Aktien von Silberminen. Zwar gibt es nur wenige reine Silberminen, doch der Zeitpunkt für den Einstieg in solch eine Investmentform scheint günstig zu sein: Die Notierungen von Silberminenaktien spiegeln den Kursanstieg von Silber nicht wider - noch. Aber auch hier, das müssen Anleger wissen, sind die Risiken immens. Silberwerte aus der zweiten Reihe unterliegen sehr stark den Stimmungsschwankungen an der Börse.
Bleibt als letzte Alternative, Silber in Form von Barren oder Münzen in den Tresor zu legen. Der Wermutstropfen: Wer Silberbarren kauft, muss im Gegensatz zum Gold 19 Prozent Mehrwertsteuer bezahlen. Nur bei Silbermünzen gilt der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent. Allerdings bleiben Kursgewinne nach einem Jahr steuerfrei. Manchmal ist der direkte Weg doch der beste.
Silber mit hohem Wachstumspotenzial
Ende April 2011 markierte der Silberpreis mit knapp 50 US-Dollar ein neues Rekordhoch. Danach halbierte sich der Preis nahezu. Doch seit der Ankündigung des EZB Chefs Mario Draghi, alle geldpolitischen Möglichkeiten zum Erhalt des Euro zu nutzen, ging es wieder steil mit dem Silberpreis nach oben.
Lange Zeit galt der Silberpreis von 49,45US-Dollar aus dem Jahr 1980 als uneinholbar. Grund für diesen zurückliegenden Kurshype waren Spekulationen der Brüder Nelson und William Hunt. Sie erkannten Anfang der 70er Jahre die Unterbewertung des Edelmetalls bei rund 2 US-Dollar und kauften schrittweise knapp die Hälfte der weltweiten Silbervorräte auf. Am Ende erlitten die Brüder allerdings Milliardenverluste und bewirkten einen drastischen Wertverfall von Silber.
Silber wichtig auch für die Wirtschaft
Bereits seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. wird das Edelmetall verarbeitet, sei es in Form von Schmuck, Gebrauchsgegenständen oder in Form von Münzen. Durch die zwischenzeitliche Entwicklung zu Goldwährungen verlor Silber allmählich seine Bedeutung und der Preis sank drastisch. Betrug einst das Verhältnis Gold zu Silber 1:14, sank es zwischenzeitlich auf 1:100, derzeit beträgt es rund 1:50. Der Grund für die bessere Ratio: Auch wenn eine lange Zeit in der Foto- und Filmindustrie verwendete Anwendung für die Herstellung von Filmen durch die Hinwendung zur Digitalindustrie zurückgegangen ist, Silber findet immer stärker seine Verwendung in modernen Zukunftstechnologien und aufgrund seiner antibakteriellen Wirkung zunehmend auch in der Medizintechnik. Silber ist daher nur teilweise ein Edelmetall. Der Silberpreis ist daher auch sehr konjunkturanfällig.
Silber als Investment
Zuletzt rückte Silber immer mehr in den Fokus der Anleger. Der Erwerb physischen Silbers ist unattraktiv, denn bei Silbermünzen wird der reduzierte Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent, bei Silberbarren sogar der volle Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent fällig. Eine Alternative dazu können Silber-ETCs wie der db Physical Silver ETC (WKN: A1E0HS) sein. Die Wertpapiere sind physisch besichert. Die Managementgebühr beträgt 0,45 Prozent.
Alternative dazu könnte der ETFS Physical Silver (WKN: A0N62F) sein. Auch dieser ETF ist physisch besichert. Die Managementgebühr beträgt 0,49 Prozent.
Anleger, die das Währungsrisiko auf den US-Dollar vermeiden möchten, sollten den db Physical Silver ETC Euro Hedged (WKN: A1EK0J) bevorzugen. Die Managementgebühr beträgt wie bei der nichtwährungsgesicherten Variante 0,45 Prozent.
Allerdings rät Jürgen Mehrbrei, Geschäftsführer der UNIKAT Vermögensverwaltung, aufgrund des bereits rasanten Kursanstiegs kurzfristig zur Vorsicht. Vielmehr solle man Kursrücksetzer abwarten und erst zu diesem Zeitpunkt einsteigen. Innerhalb der kommenden 12 bis 18 Monate sieht er aber ein Kurspotenzial von 40 US-Dollar (USD) pro Unze beim Silber.
* ETF-Fachportal EXtra-Magazin
Lange Zeit galt der Silberpreis von 49,45US-Dollar aus dem Jahr 1980 als uneinholbar. Grund für diesen zurückliegenden Kurshype waren Spekulationen der Brüder Nelson und William Hunt. Sie erkannten Anfang der 70er Jahre die Unterbewertung des Edelmetalls bei rund 2 US-Dollar und kauften schrittweise knapp die Hälfte der weltweiten Silbervorräte auf. Am Ende erlitten die Brüder allerdings Milliardenverluste und bewirkten einen drastischen Wertverfall von Silber.
Silber wichtig auch für die Wirtschaft
Bereits seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. wird das Edelmetall verarbeitet, sei es in Form von Schmuck, Gebrauchsgegenständen oder in Form von Münzen. Durch die zwischenzeitliche Entwicklung zu Goldwährungen verlor Silber allmählich seine Bedeutung und der Preis sank drastisch. Betrug einst das Verhältnis Gold zu Silber 1:14, sank es zwischenzeitlich auf 1:100, derzeit beträgt es rund 1:50. Der Grund für die bessere Ratio: Auch wenn eine lange Zeit in der Foto- und Filmindustrie verwendete Anwendung für die Herstellung von Filmen durch die Hinwendung zur Digitalindustrie zurückgegangen ist, Silber findet immer stärker seine Verwendung in modernen Zukunftstechnologien und aufgrund seiner antibakteriellen Wirkung zunehmend auch in der Medizintechnik. Silber ist daher nur teilweise ein Edelmetall. Der Silberpreis ist daher auch sehr konjunkturanfällig.
Silber als Investment
Zuletzt rückte Silber immer mehr in den Fokus der Anleger. Der Erwerb physischen Silbers ist unattraktiv, denn bei Silbermünzen wird der reduzierte Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent, bei Silberbarren sogar der volle Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent fällig. Eine Alternative dazu können Silber-ETCs wie der db Physical Silver ETC (WKN: A1E0HS) sein. Die Wertpapiere sind physisch besichert. Die Managementgebühr beträgt 0,45 Prozent.
Alternative dazu könnte der ETFS Physical Silver (WKN: A0N62F) sein. Auch dieser ETF ist physisch besichert. Die Managementgebühr beträgt 0,49 Prozent.
Anleger, die das Währungsrisiko auf den US-Dollar vermeiden möchten, sollten den db Physical Silver ETC Euro Hedged (WKN: A1EK0J) bevorzugen. Die Managementgebühr beträgt wie bei der nichtwährungsgesicherten Variante 0,45 Prozent.
Allerdings rät Jürgen Mehrbrei, Geschäftsführer der UNIKAT Vermögensverwaltung, aufgrund des bereits rasanten Kursanstiegs kurzfristig zur Vorsicht. Vielmehr solle man Kursrücksetzer abwarten und erst zu diesem Zeitpunkt einsteigen. Innerhalb der kommenden 12 bis 18 Monate sieht er aber ein Kurspotenzial von 40 US-Dollar (USD) pro Unze beim Silber.
* ETF-Fachportal EXtra-Magazin
Im Oktober 2001 handelte Silber bei 4 US-Dollar und steigt seitdem kontinuierlich – in der Spitze um über 1.000 Prozent, bis auf 49,90 US-Dollar.
Zwischenzeitlich gab es allerdings immer wieder heftige Korrekturen, allein im Jahr 2008 fiel der Preis von über 21 US-Dollar unter 10 US-Dollar, also rund 60 Prozent. 2011 korrigierte das Edelmetall etwa 50 Prozent von seinem All Time-High, knapp unter 50 US-Dollar. Übrigens dürfte Silber nach aktuellem Stand bis auf etwa 14 US-Dollar korrigieren, ohne seinen Aufwärtstrend zu verletzen!
Mittelfristiger Chart
Zum Ende des Jahres 2010 brach Silber aus einer monatelangen Seitwärtsphase quasi „ansatzlos“ nach oben hin aus und zog innerhalb von 10 Monaten um 160 Prozent an. Auch die anschließende, extrem heftige Korrektur verdeutlicht die hohe Volatilität und die geringe Größe des Silbermarktes. Innerhalb einer Handelswoche brachen die Kurse um 35 Prozent ein.
Die entscheidende Marke, die es aus mittelfristiger Sicht zu halten gilt liegt bei etwa 29,40 US-Dollar. Für die nächsten Wochen gilt es den Bereich um 31,30 US-Dollar herum zu beachten! Wichtig: Silber ist im Aufwärtstrend, steckt aber noch im Korrekturmodus. Wie lange dieser Zustand anhält ist offen, bitte werden Sie nicht frühzeitig (zu) bullisch.
Fazit
1. Silber befindet sich im Aufwärtstrend und sollte über kurz oder lang neue Höchststände markieren. 2. Silber korrigiert noch immer den steilen Anstieg aus dem Jahr 2011. Bisher lagen die Hochs der Zwischenanstiege (mit einer Ausnahme) unter denen des jeweils
2. vorangegangenen.
3. Steigt Silber über 37,54 US-Dollar an, dann könnte sich die Aufwärtsdynamik spürbar erhöhen. Über 35,44 US-Dollar erhöhen sich die Chancen auf eine solche Bewegung.
4. Unter 29,40 US-Dollar könnte sich die Korrektur deutlich ausdehnen.
Aufgrund der hohen Volatilität eignet sich Silber eher für mittel- und langfristige Trades, bzw. in physischer Form als Vermögensanlage.
* Lars Erichsen - Chefredakteur Trading Brief
Zwischenzeitlich gab es allerdings immer wieder heftige Korrekturen, allein im Jahr 2008 fiel der Preis von über 21 US-Dollar unter 10 US-Dollar, also rund 60 Prozent. 2011 korrigierte das Edelmetall etwa 50 Prozent von seinem All Time-High, knapp unter 50 US-Dollar. Übrigens dürfte Silber nach aktuellem Stand bis auf etwa 14 US-Dollar korrigieren, ohne seinen Aufwärtstrend zu verletzen!
Mittelfristiger Chart
Zum Ende des Jahres 2010 brach Silber aus einer monatelangen Seitwärtsphase quasi „ansatzlos“ nach oben hin aus und zog innerhalb von 10 Monaten um 160 Prozent an. Auch die anschließende, extrem heftige Korrektur verdeutlicht die hohe Volatilität und die geringe Größe des Silbermarktes. Innerhalb einer Handelswoche brachen die Kurse um 35 Prozent ein.
Die entscheidende Marke, die es aus mittelfristiger Sicht zu halten gilt liegt bei etwa 29,40 US-Dollar. Für die nächsten Wochen gilt es den Bereich um 31,30 US-Dollar herum zu beachten! Wichtig: Silber ist im Aufwärtstrend, steckt aber noch im Korrekturmodus. Wie lange dieser Zustand anhält ist offen, bitte werden Sie nicht frühzeitig (zu) bullisch.
Fazit
1. Silber befindet sich im Aufwärtstrend und sollte über kurz oder lang neue Höchststände markieren. 2. Silber korrigiert noch immer den steilen Anstieg aus dem Jahr 2011. Bisher lagen die Hochs der Zwischenanstiege (mit einer Ausnahme) unter denen des jeweils
2. vorangegangenen.
3. Steigt Silber über 37,54 US-Dollar an, dann könnte sich die Aufwärtsdynamik spürbar erhöhen. Über 35,44 US-Dollar erhöhen sich die Chancen auf eine solche Bewegung.
4. Unter 29,40 US-Dollar könnte sich die Korrektur deutlich ausdehnen.
Aufgrund der hohen Volatilität eignet sich Silber eher für mittel- und langfristige Trades, bzw. in physischer Form als Vermögensanlage.
* Lars Erichsen - Chefredakteur Trading Brief
.. beim Silber rückt die 29 Dollar Marke in Greifweite
Silber wird jetzt wieder sehr interessant. Aber die Korrektur kann sich auch noch deutlich ausweiten. Das nächste Ziel ist hier sicherlich das 12-Monats-Tief bei 26,67 Dollar aus dem Juli 2012. Hier notiert der Silberpreis noch mehr als 12% darüber.
Auch auf Eurobasis ist Silber so günstig wie seit Juli 2012 nicht mehr: Hier kostet die Unze weniger als 22 Euro. Das entspricht einer Korrektur von 20% seit dem Hoch aus dem September 2012.
Keine Frage: Die Edelmetalle stehen an entscheidenden Marken. Immer mehr Experten reduzieren die Preisziele für Gold und Silber. Es schein fast so, als ob die Luft raus ist. Das liegt sicherlich auch an der nicht mehr so starken Krisenangst an den Märkten.
Das Vertrauen in das Handeln der Notenbanken hat wieder zugenommen und viele Investoren sehen keinen Grund mehr sich mit Edelmetallen abzusichern. Eine solche Gemengelage hat in den vergangenen Wochen zu einer klaren Korrektur beim Gold und auch beim Silber geführt.
Doch das greift meiner Ansicht nach zu kurz. Speziell beim Silber stehen die Chancen gut für einen weiteren klaren Anstieg. Nur noch mal zur Erinnerung: Im April 2011 kletterte der Preis kurzzeitig fast auf 50 Dollar pro Unze.
Da haben wir uns jetzt schon sehr deutlich entfernt. Und auch das ist ein klares Signal beim Silber: Dieses Metall ist eben deutlich schwankungsanfälliger als Gold. Preissprünge von 30 bis 40% sind auf Jahresbasis gut möglich.
Und derzeit sehe ich zwar noch kurzfristiges Korrekturpotenzial – wie gesagt, das 12-Monats-Tief bei knapp unter 27 Dollar ist hier eine wichtige Marke. Grundsätzlich bin ich aber mittel- bis langfristig von deutlich höheren Preisen überzeugt. Ein Grund liegt darin, dass die Masse der Investoren bislang noch immer keine Edelmetalle im Depot haben.
Silber ist die preiswerte Alternative zum Gold
Und für viele Anfänger ist Gold schlicht und einfach zu teuer. In diesem Zusammenhang erinnere ich mich noch an ein Gespräch mit einer Bekannten vor einigen Tagen.
Wir sprachen über den Goldpreis von 1.600 Dollar pro Unze und ich sagte ihr: "Das ist schon günstig." Das konnte sie mir kaum glauben und sagte nur: Für Gold habe ich kein Geld. Als ich ihr aber sagte, dass die Unze Silber derzeit nur etwas mehr als 22 Euro kostet, horchte sie auf. Und genau das erwarte ich bei einer erneuten Verschärfung der Euro-Krise.
Dann werden viele Investoren erst in den Edelmetallmarkt einstiegen und auch auf das günstige Silber setzen. Schon jetzt war es so, dass einige staatlichen Münzproduzenten mit der Nachfrage nicht mithalten konnten.
So etwas wird in Zukunft eher die Regel als die Ausnahme sein. Und dann werden viele Investoren auf die Tage zurückblicken, als die Unze Silber unter 22 Euro kostete. Da bin ich mir sicher.
* Heiko Böhmer - Redaktion „Rohstoff-Giganten
Auch auf Eurobasis ist Silber so günstig wie seit Juli 2012 nicht mehr: Hier kostet die Unze weniger als 22 Euro. Das entspricht einer Korrektur von 20% seit dem Hoch aus dem September 2012.
Keine Frage: Die Edelmetalle stehen an entscheidenden Marken. Immer mehr Experten reduzieren die Preisziele für Gold und Silber. Es schein fast so, als ob die Luft raus ist. Das liegt sicherlich auch an der nicht mehr so starken Krisenangst an den Märkten.
Das Vertrauen in das Handeln der Notenbanken hat wieder zugenommen und viele Investoren sehen keinen Grund mehr sich mit Edelmetallen abzusichern. Eine solche Gemengelage hat in den vergangenen Wochen zu einer klaren Korrektur beim Gold und auch beim Silber geführt.
Doch das greift meiner Ansicht nach zu kurz. Speziell beim Silber stehen die Chancen gut für einen weiteren klaren Anstieg. Nur noch mal zur Erinnerung: Im April 2011 kletterte der Preis kurzzeitig fast auf 50 Dollar pro Unze.
Da haben wir uns jetzt schon sehr deutlich entfernt. Und auch das ist ein klares Signal beim Silber: Dieses Metall ist eben deutlich schwankungsanfälliger als Gold. Preissprünge von 30 bis 40% sind auf Jahresbasis gut möglich.
Und derzeit sehe ich zwar noch kurzfristiges Korrekturpotenzial – wie gesagt, das 12-Monats-Tief bei knapp unter 27 Dollar ist hier eine wichtige Marke. Grundsätzlich bin ich aber mittel- bis langfristig von deutlich höheren Preisen überzeugt. Ein Grund liegt darin, dass die Masse der Investoren bislang noch immer keine Edelmetalle im Depot haben.
Silber ist die preiswerte Alternative zum Gold
Und für viele Anfänger ist Gold schlicht und einfach zu teuer. In diesem Zusammenhang erinnere ich mich noch an ein Gespräch mit einer Bekannten vor einigen Tagen.
Wir sprachen über den Goldpreis von 1.600 Dollar pro Unze und ich sagte ihr: "Das ist schon günstig." Das konnte sie mir kaum glauben und sagte nur: Für Gold habe ich kein Geld. Als ich ihr aber sagte, dass die Unze Silber derzeit nur etwas mehr als 22 Euro kostet, horchte sie auf. Und genau das erwarte ich bei einer erneuten Verschärfung der Euro-Krise.
Dann werden viele Investoren erst in den Edelmetallmarkt einstiegen und auch auf das günstige Silber setzen. Schon jetzt war es so, dass einige staatlichen Münzproduzenten mit der Nachfrage nicht mithalten konnten.
So etwas wird in Zukunft eher die Regel als die Ausnahme sein. Und dann werden viele Investoren auf die Tage zurückblicken, als die Unze Silber unter 22 Euro kostete. Da bin ich mir sicher.
* Heiko Böhmer - Redaktion „Rohstoff-Giganten
„Es ist schon erstaunlich: Der Silberpreis notiert auf dem Top-Niveau der vergangenen 13 Monate und bewegt sich dennoch nicht in einem Aufwärtstrend.
Aktuell zeigt das Trend-ABC einen möglichen Trend-Wechsel an. Das wäre dann der Fall, wenn das letzte Zwischentief B bei 30,67 USD unterboten würde – damit würde ein Abwärtstrend definiert.
…
Für den Trading-orientierten Anleger bietet das aktuelle Niveau übrigens kein so schlechtes Chance-Risiko-Verhältnis für einen Short-Trade in Richtung der Unterstützung bei 26,15 USD.
Der Stopp könnte nämlich knapp über dem Zwischenhoch bei 35,38 USD angesiedelt werden. Dann stünden etwa 2 USD Risiko einer Chance von rund 7,50 USD gegenüber.“
* Andreas Sommer - Börsen-Profi
Aktuell zeigt das Trend-ABC einen möglichen Trend-Wechsel an. Das wäre dann der Fall, wenn das letzte Zwischentief B bei 30,67 USD unterboten würde – damit würde ein Abwärtstrend definiert.
…
Für den Trading-orientierten Anleger bietet das aktuelle Niveau übrigens kein so schlechtes Chance-Risiko-Verhältnis für einen Short-Trade in Richtung der Unterstützung bei 26,15 USD.
Der Stopp könnte nämlich knapp über dem Zwischenhoch bei 35,38 USD angesiedelt werden. Dann stünden etwa 2 USD Risiko einer Chance von rund 7,50 USD gegenüber.“
* Andreas Sommer - Börsen-Profi


