Phönix Managed Account - Phoenix Kapitaldienst GmbH
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Phönix Managed Account - Phoenix Kapitaldienst GmbH
[Phönix Managed Account, Phönix Kapitaldienst FFM] Um 17.04 wurde von einem Finanzdienstleistungsinstitut nach 32 KWG der Verkauf mit sofortiger Wirkung von Phönix wegen erheblichem Manipulationsverdacht eingestellt. (www.poenix-ffm.de)
Näheres folgt...
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Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat der PHOENIX Kapitaldienst GmbH mit sofortiger Wirkung den Vertrieb des PHOENIX Managed Account untersagt. Es werden ab sofort keine Einzahlungen mehr angenommen. Die Banken, auf die Kunden Gelder einzahlen, sind angewiesen, diese Einzahlungen nicht zu akzeptieren und auf das Herkunftskonto zurückzuüberweisen. Auszahlungen an und Abhebungen durch Kunden dürfen mit heutiger Wirkung nicht mehr ausgeführt werden.
Zitat
EXKLUSIV-MELDUNG von FONDS professionell
BaFin sperrt Phoenix-Konten - möglicherweise 600 Millionen Euro Schaden
Phoenix in der Asche - Managed Account wird von BaFin erst mal dicht gemacht. Wie FONDS professionell recherchieren konnte, hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) den Betreibern des Phoenix Managed Accounts nicht nur den Vertrieb ihres Produkts untersagt; derzeit kann die in Frankfurt ansässige Betreiberin Phoenix Kapitaldienst GmbH weder Ein- noch Auszahlungen vornehmen. Auf einer gestern Nachmittag (10.3.05) im Anschluss an einen Besuch der Geschäftsleitung bei der BaFin eilig einberufenen Betriebsversammlung haben die Geschäftsführer Detlef J. Amonath, Norbert Przibilla und Elvira Ruhrauf ihren Mitarbeitern mitgeteilt, dass es - offenbar über Jahre hinweg - zu Unstimmigkeiten in der Saldenabstimmung zwischen Phoenix und dem Hauptbroker Man Financial in London gekommen ist. Kontounterlagen wurden offenbar gefälscht, um die tatsächliche Situation im Managed Account zu vertuschen. Bis in den späten Abend hinein wurde der für das Produkt zuständige Chef-Mathematiker Michael Milde laut Unternehmensangaben von der Kriminalpolizei verhört und dann in Untersuchungshaft genommen. Milde steht unter dem Verdacht über sieben Jahre hinweg Unterlagen gefälscht haben, um erlittene Verluste zu vertuschen. Die Phoenix-Geschäftsleitung hat heute Morgen nach Informationen aus dem Umkreis des Unternehmens bei der BaFin Anzeige nach Paragraph 46b KWG wegen Überschuldung des Instituts erstattet.
Nachdem die Phoenix-Leute über die vergangenen drei Jahre hinweg das Volumen der von ihnen verwalteten Gelder mehr als verdoppelt hatten, stand der Gesamtwert der Managed Accounts zuletzt bei rund 800 Millionen Euro. Von diesem Volumen könnten - so die bisher nicht bestätigten Zahlen - etwa drei Viertel, also 600 Millionen Euro, verloren sein.
Sollten sich alle Verdachtsmomente bestätigen, käme dieser Zusammenbruch nicht völlig unerwartet, rund um Phonix gab es seit Jahren immer wieder Gerüchte über Unregelmäßigkeiten. Das Unternehmen hatte in der Vergangenheit stets beteuert, dass alle Verdächtigungen unbegründet seien (siehe dazu auch das Interview aus der Printausgabe 3/2003 von FONDS professionell). In Bedrängnis geraten könnte nun auch der Wirtschaftsprüfer Dr. Godehard Puckler, der die ordnunsgemäße Abwicklung im Phoenix-Produkt über Jahre hinweg attestiert hatte. Sollte sich herausstellen, dass die nun vorliegenden Anschuldigungen wahr sind, wird er sich wohl mit der Frage konfrontiert sehen, warum er nicht schon früher etwas bemerkt hat.
Auf der Kundenseite sind rund 30.000 Anleger betroffen, die sich auf Werbeaussagen verlassen hatten, die ihnen eine durchschnittliche Rendite von 8 bis 12 Prozent versprochen hatten. Auch eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Vermittlern in Deutschland, Österreich und der Schweiz wäre im Fall eines tatsächlichen Betrugsfalls äußerst negativ betroffen. Nach bisher unbestätigten Angaben waren das rund 60 Hauptvertriebspartner in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In Deutschland sind das ausnahmlos nach Paragraph 32 oder Paragraph 64 Kreditwesengesetz (KWG) zugelassenen Vermögensverwalter, denn nur diesen von der BaFin lizensierten Vertreibern war das Produkt zugänglich. Diese Vertriebe sollen aber rund 500 Untervermittler - so genante "tied agents" - unter ihrem jeweiligen Haftungsdach beschäftigt haben. Es ist zu befürchten, dass auch etliche Vertriebspartner von Phoenix von ihren Kunden belangt werden - die Gesellschaft hatte überdurchschnittlich hohe Vertriebs- und Bestandsprovisionen bezahlt. (hh)
Quelle: FONDS professionell
11.03.2005
Phoenix: 600 Millionen Euro veruntreut ?
Die deutsche Finanzbranche steht offenbar vor einem riesigen Betrugsskandal. Nach Informationen von „wallstreet:online“ hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) alle Konten der Phoenix Kapitaldienst GmbH mit Sitz in Frankfurt gesperrt. Mit sofortiger Wirkung wurde der Vertrieb des Phoenix Managed Accounts untersagt. Der Verdacht: Bis zu 600 Millionen Euro an Kundengeldern sollen verschwunden, jahrelang Kontounterlagen gefälscht worden sein.
„Alle Geschäfte ruhen“, bestätigte die BaFin am Freitag morgen gegenüber „wallstreet:online“. Es bestehe der Verdacht auf "betrügerische Machenschaften", und es gebe "Unklarheit über den Verbleib von Kundengeldern". Der Gesamtwert des Phoenix Managed Accounts, spezialisiert auf Optionsgeschäfte, lag nach Schätzungen von Insidern bei mehr als 800 Millionen Euro. Ein Großteil davon könnte nun verloren sein. Rund 30.000 Kunden sind voraussichtlich von dem Betrugsskandal betroffen. Für Montag, 14. März, kündigte die BaFin eine Pressemitteilung an, in der weitere Details genannt werden sollen.
Auf einer Betriebsversammlung sollen Phoenix-Geschäftsführer Detlef Amonath und Elvira Ruhrauf den Mitarbeitern am Donnerstagnachmittag mitgeteilt haben, dass es offenbar über einen langen Zeitraum zu Unstimmigkeiten in der Saldenabstimmung zwischen Phoenix und dem Hauptbroker Man Financial in London gekommen sein soll. Hinweise, der für das Managed Account zuständige Mitarbeiter solle sich bereits in Untersuchungshaft befinden, bestätigten sich nach Recherchen von "wallstreet:online" nicht. Noch sei bei der Staatsanwaltschaft in Frankfurt auch noch kein Ermittlungsverfahren anhängig, dies werde aber voraussichtlich Anfang der Woche passieren.
Jahrelang schien das Phoenix Managed Account in der Erfolgsspur. „Aus ursprünglich 100.000 DM, die ein Kunde bei Auflegung des Managed Accounts im November 1992 investierte, wurden bei Wiederanlage der Gewinne bis heute 472.324 Euro (entspricht 923.786 DM)“, heißt es in der Werbebroschüre des Unternehmens, das seit 1977 seinen Sitz in Frankfurt hat.
Das Phoenix Managed Account wurde Ende 1992 für Stillhalter im Optionsgeschäft aufgelegt. Dies sind die weniger risikofreudigen Anleger auf der Verkäuferseite des Optionsmarktes. Der Phoenix-Kunde beteiligte sich mit seiner Einlage an einer Kollektivanlage – eben dem Managed Account. Diese Kollektivanlage wurde von Phoenix als Treuhandsondervermögen geführt und für gemeinsame Rechnung aller Beteiligten verwaltet.
Die Kundengelder sollen in Termingeschäften (Futures und Optionen) angelegt worden sein. „Durch die Verteilung des Anlagevermögens auf verschiedene Marktkategorien und Positionen wird ein vernünftiges Risiko-Rendite-Verhältnis erzielt“, hieß es bei Phoenix. Offiziell wurde damit geworben, dass das Managed Account seit Auflegung 1992 in jedem Quartal Gewinne erzielt, Kunden wurde jeweils eine Rendite von 8 bis 12 Prozent in Aussicht gestellt.
Sollte sich der Betrugsfall bestätigen, wären auch zahlreiche Vermittler in Deutschland, Österreich und der Schweiz negativ betroffen. In Deutschland gehörten Unternehmen wie ProIndex, FMK Finanz-Center und Hedgefonds24.de zu den aktivsten Vermittlern von Phoenix-Produkten. Alleine durch ProIndex wurden nach Angaben von Brancheninsidern monatlich bis zu 4 Mio. Euro an neuem Kapital vermittelt. Hedgefonds24.de vermittelte alleine in 2004 ca. 4 Mio Euro. Vor allem Finanzverwalter, die ihren Vertrieb über eine Vielzahl von so genannten „tied agents“ organisiert haben, indem sie diesen ein Haftungsdach boten, werden sich nun mit aufkommenden Schadenersatzforderungen von betroffenen Anlegern konfrontiert sehen.
Quelle: wallstreet:online
www.phoenix-ffm.de
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Phoenix: 600 Millionen Euro veruntreut ?
Die deutsche Finanzbranche steht offenbar vor einem riesigen Betrugsskandal. Nach Informationen von „wallstreet:online“ hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) alle Konten der Phoenix Kapitaldienst GmbH mit Sitz in Frankfurt gesperrt. Mit sofortiger Wirkung wurde der Vertrieb des Phoenix Managed Accounts untersagt. Der Verdacht: Bis zu 600 Millionen Euro an Kundengeldern sollen verschwunden, jahrelang Kontounterlagen gefälscht worden sein.
„Alle Geschäfte ruhen“, bestätigte die BaFin am Freitag morgen gegenüber „wallstreet:online“. Es bestehe der Verdacht auf "betrügerische Machenschaften", und es gebe "Unklarheit über den Verbleib von Kundengeldern". Der Gesamtwert des Phoenix Managed Accounts, spezialisiert auf Optionsgeschäfte, lag nach Schätzungen von Insidern bei mehr als 800 Millionen Euro. Ein Großteil davon könnte nun verloren sein. Rund 30.000 Kunden sind voraussichtlich von dem Betrugsskandal betroffen. Für Montag, 14. März, kündigte die BaFin eine Pressemitteilung an, in der weitere Details genannt werden sollen.
Auf einer Betriebsversammlung sollen Phoenix-Geschäftsführer Detlef Amonath und Elvira Ruhrauf den Mitarbeitern am Donnerstagnachmittag mitgeteilt haben, dass es offenbar über einen langen Zeitraum zu Unstimmigkeiten in der Saldenabstimmung zwischen Phoenix und dem Hauptbroker Man Financial in London gekommen sein soll. Hinweise, der für das Managed Account zuständige Mitarbeiter solle sich bereits in Untersuchungshaft befinden, bestätigten sich nach Recherchen von "wallstreet:online" nicht. Noch sei bei der Staatsanwaltschaft in Frankfurt auch noch kein Ermittlungsverfahren anhängig, dies werde aber voraussichtlich Anfang der Woche passieren.
Jahrelang schien das Phoenix Managed Account in der Erfolgsspur. „Aus ursprünglich 100.000 DM, die ein Kunde bei Auflegung des Managed Accounts im November 1992 investierte, wurden bei Wiederanlage der Gewinne bis heute 472.324 Euro (entspricht 923.786 DM)“, heißt es in der Werbebroschüre des Unternehmens, das seit 1977 seinen Sitz in Frankfurt hat.
Das Phoenix Managed Account wurde Ende 1992 für Stillhalter im Optionsgeschäft aufgelegt. Dies sind die weniger risikofreudigen Anleger auf der Verkäuferseite des Optionsmarktes. Der Phoenix-Kunde beteiligte sich mit seiner Einlage an einer Kollektivanlage – eben dem Managed Account. Diese Kollektivanlage wurde von Phoenix als Treuhandsondervermögen geführt und für gemeinsame Rechnung aller Beteiligten verwaltet.
Die Kundengelder sollen in Termingeschäften (Futures und Optionen) angelegt worden sein. „Durch die Verteilung des Anlagevermögens auf verschiedene Marktkategorien und Positionen wird ein vernünftiges Risiko-Rendite-Verhältnis erzielt“, hieß es bei Phoenix. Offiziell wurde damit geworben, dass das Managed Account seit Auflegung 1992 in jedem Quartal Gewinne erzielt, Kunden wurde jeweils eine Rendite von 8 bis 12 Prozent in Aussicht gestellt.
Sollte sich der Betrugsfall bestätigen, wären auch zahlreiche Vermittler in Deutschland, Österreich und der Schweiz negativ betroffen. In Deutschland gehörten Unternehmen wie ProIndex, FMK Finanz-Center und Hedgefonds24.de zu den aktivsten Vermittlern von Phoenix-Produkten. Alleine durch ProIndex wurden nach Angaben von Brancheninsidern monatlich bis zu 4 Mio. Euro an neuem Kapital vermittelt. Hedgefonds24.de vermittelte alleine in 2004 ca. 4 Mio Euro. Vor allem Finanzverwalter, die ihren Vertrieb über eine Vielzahl von so genannten „tied agents“ organisiert haben, indem sie diesen ein Haftungsdach boten, werden sich nun mit aufkommenden Schadenersatzforderungen von betroffenen Anlegern konfrontiert sehen.
Quelle: wallstreet:online
www.phoenix-ffm.de
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Phoenix Managed Account: Wer hilft Beratern und Anlegern?
Nachdem seit vergangenen Freitag feststeht, dass die BaFin nicht nur den Vertrieb, sondern auch alle Ein- und Auszahlungen beim Phoenix Managed Account gestoppt hat, fragen sich mittlerweile viele Berater, welche Hilfe es für ihre Kunden geben wird und wie sie sich verhalten sollen. Offenbar soll es dazu heute Nachmittag eine offizielle Stellungnahme der BaFin geben.
Nur Euro-Anleger mit der Chance auf Entschädigung
Nach den bisherigen Informationen, die FONDS professionell vorliegen, war die Phoenix Kapitaldienst GmbH Mitglied der „Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen e.V.“ (EdW). Damit dürften auch die Anleger im Managed Account mit hoher Wahrscheinlichkeit – letztlich hängt die Entscheidung von der BaFin ab – bis zu 90 Prozent ihrer Einlage zurückerhalten. Allerdings gilt diese Reglung nur bis zu einer maximalen Einlagenhöhe von 20.000 Euro. Was darüber hinausgeht, dürfte verloren sein. Wichtig: Die Leistungen der EdW gelten nur für auf Euro lautende Konten und Depots. Anleger, die sich für die US-Dollar-Variante des Phoenix Managed Accounts entschieden haben, dürften also leer ausgehen.
Jetzt noch widerrufen!
Von Beratern erhielt die Redaktion den Tipp, dass Anleger, die erst im Februar oder März 2005 in das Phoenix Managed Account eingestiegen sind, ihre Beteiligung möglichst schnell noch gegenüber der Phoenix Kapitaldienst GmbH zu widerrufen. Zwar laufe die Widerrufsfrist 14 Tage ab Antragstellung durch den Kunden, es bestehe unter Umständen aber noch eine Erfolgsaussicht auf Anerkennung des Widerrufs, da als Stichtag einer Beteiligung jeweils der erste Tag eines Monats gilt.
ffbkdavid
inaktiv
rettung?
was wollen sie denn da noch retten... denken sie wirklich, dass da noch irgendwelche "mittel" vorhanden sein könnten
"offiziell" sicher nicht... pustekuchen
es gibt ein einfaches mittel... wannimmer sie ausdrücke wie
"managed accounts"
"trust accounts"
"omnibus accounts"
hören... UNBEDINGT DIE FLUCHT ERGREIFEN
ffbkdavid
"offiziell" sicher nicht... pustekuchen
es gibt ein einfaches mittel... wannimmer sie ausdrücke wie
"managed accounts"
"trust accounts"
"omnibus accounts"
hören... UNBEDINGT DIE FLUCHT ERGREIFEN
ffbkdavid
Phoenix Kapitaldienst: BaFin eröffnet vorläufiges Insolvenzverfahren
klick >>>>
Interessengemeinschaft der „Phoenix-Geschädigten“ gegründet klick >>>>
Zitat
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Gestern hat das Amtsgericht Frankfurt am Main auf Antrag der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) das vorläufige Insolvenzverfahren über das Vermögen der Wertpapierhandelsbank Phoenix Kapitaldienst GmbH eröffnet. Das geht aus einer Pressemitteilung der BaFin hervor.
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Für die betroffenen Anleger haben die BaFin unter +49 (0)2 28/41 08 10 10 (Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr) und die EdW unter +49 (0)30/20 36 99 56 26 jeweils eine Informations-Hotline eingerichtet
Zitat
Zitat
Die Rechtsanwaltskanzlei Dr. Steinhübel & von Buttlar, die auf das Kapitalanlage-, Bank- und Börsenrecht spezialisiert ist, vertritt die Interessen der geschädigten Phoenix-Anleger. Zur Bündelung der Interessen wurde die Interessengemeinschaft der „Phoenix-Geschädigten“ gegründet.
Zitat
Rechtsanwälte Dr. Steinhübel & von Buttlar Dorfackerstr. 26, 72074 Tübingen Tel.: 07071 / 88 0 66, Fax: 07071 / 88 06 77 Internet: www.kapitalmarktrecht.de e-mail: (Sie können diese E-Mail Adresse erst sehen, wenn Sie mindestens Premium-User sind.) Ansprechpartner: RA Dr. Steinhübel
klaus.oldigs
inaktiv
Ich hab' mal eine kurze, klare Frage, auch wenn sie etwas dämlich anmuten mag: Hat der Gründer der Interessengemeinschaft vor, nach der ersten illegalen Abzocke eine zweite legale nachzuschieben? Oder was soll diese Interessengemeinschaft darüber hinaus bewirken können, wenn das BaFin zurecht jetzt (endlich) die Hand drauf hat?
warum sollte eine Sammelklage nicht funktionieren?
Weil es eine Sammelklage nach der deutschen Zivilprozessordnung nicht gibt! Auch beispielsweise im Telekom-Prozess nicht. Das sind 16.000 einzelne Klagen!
Es gibt lediglich die Möglichkeit der sogenannten Streitgenossenschaft, das ist aber weder eine Sammelklage, noch die optimale Form der Klage.
Es gibt lediglich die Möglichkeit der sogenannten Streitgenossenschaft, das ist aber weder eine Sammelklage, noch die optimale Form der Klage.
soeben bei www.phoenix-opfer.de veröffentlicht
"Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main hält sich über Ziel und Umfang ihrer Ermittlungen bisher sehr bedeckt, so dass auch wir an dieser Stelle nicht unnötig spekulieren wollen.
Noch ein Wort zu Versprechungen an die Anleger: Seien Sie vorsichtig, wenn Ihnen „Sammelklagen“ oder „Anlegerschutzgemeinschaften“ angeboten werden. Die deutsche Zivilprozessordnung kennt keine Sammelklage! Und aus der Vergangenheit wissen wir, dass dubiose „Anlegergemeinschaften“ die Geschädigten mit Mitgliedsgebühren erneut abkassiert haben, ohne entsprechende Gegenleistungen zu erbringen. Wenn Sie einen Rechtsanwalt beauftragen, müssen Sie keinem Verein o.ä. beitreten!
Ebenso kritisch sollten Sie gegenüber in der Presse angekündigten Schadenersatzklagen sein. Ob neben der Phönix Kapitaldienst GmbH ein solventer (vermögender) Klagegegner existiert, gegen den Ansprüche berechtigterweise geltend gemacht werden können, kann heute noch kein Mensch sagen.
Deshalb nochmals: Wir können Ihnen nicht versprechen, dass wir Ihr Geld zurückbringen! Aber wir versprechen Ihnen, Sie nach bestem Können bei der Geltendmachung Ihrer Ansprüche juristisch zu beraten und zu vertreten."
Noch ein Wort zu Versprechungen an die Anleger: Seien Sie vorsichtig, wenn Ihnen „Sammelklagen“ oder „Anlegerschutzgemeinschaften“ angeboten werden. Die deutsche Zivilprozessordnung kennt keine Sammelklage! Und aus der Vergangenheit wissen wir, dass dubiose „Anlegergemeinschaften“ die Geschädigten mit Mitgliedsgebühren erneut abkassiert haben, ohne entsprechende Gegenleistungen zu erbringen. Wenn Sie einen Rechtsanwalt beauftragen, müssen Sie keinem Verein o.ä. beitreten!
Ebenso kritisch sollten Sie gegenüber in der Presse angekündigten Schadenersatzklagen sein. Ob neben der Phönix Kapitaldienst GmbH ein solventer (vermögender) Klagegegner existiert, gegen den Ansprüche berechtigterweise geltend gemacht werden können, kann heute noch kein Mensch sagen.
Deshalb nochmals: Wir können Ihnen nicht versprechen, dass wir Ihr Geld zurückbringen! Aber wir versprechen Ihnen, Sie nach bestem Können bei der Geltendmachung Ihrer Ansprüche juristisch zu beraten und zu vertreten."

